
Das lettische Fernsehen Latvijas Sabiedriskā medija (LSM) hat die 24 Acts bekanntgegeben, die bei der Supernova 2026, der Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest in Wien, antreten werden. Unter den Künstlerinnen und Künstlern sind einige frühere Teilnehmer des nationalen Wettbewerbs. Ausgewählt wurden sie von einer Jury, die bei der Auswahl unter anderem auf Originalität, moderne Sounds und internationale Ausstrahlung geachtet haben soll. Ende Januar beginnen die Halbfinals; das Finale steigt pünktlich zum Valentinstag.
Die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Supernova 2026 wurden am frühen Donnerstagmorgen bekanntgegeben. Dafür wurden auch verschiedene Videos produziert (siehe unten). Neben den bereits genannten drei Auswahlkriterien waren für die Jury auch die stimmlichen Fähigkeiten, das internationale Wettbewerbspotenzial und die bisherigen Erfolge der Künstlerinnen und Künstler in der Musikbranche wichtig.
Einige der Acts waren in der Vergangenheit schon beim lettischen ESC-Vorentscheidung dabei: So stand Aivo Oskis 2019 im Finale von Supernova mit dem Titel „Somebody’s Got My Lover“. Auch Antra Stafecka ist keine Unbekannte: Sie erreichte 2013 beim Vorentscheid Dziesma das Finale mit „When You Are With Me“. Elīza Legzdiņa alias LEGZDINA stand in Kooperation mit Bel Tempo mit dem Song „The Water“ erst im Frühjahr im Finale der Supernova.
Die Vorentscheidsongs selbst sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden. Allerdings wurde auch ein Video veröffentlicht, in dem kurze Ausschnitte der Lieder zu hören sind. Außerdem sind acht Tracks bereits in voller Länge auf Spotify verfügbar.
Die 24 Acts der Supernova 2026:
- Agnesse – Oh My My (Songwriters: Agnese Stengrevica, Jacob Markman, Gilbert Gauci)
- Aivo Oskis – Walking Out (Songwriters: Aivo Oskis, Teemu Juhani Skutnabb-Javanainen)
- Antra Stafecka – Divejāda (Songwriters: Ingars Viļums, Antra Stafecka)
- Atvara – Enā (Songwriters: Atvara, Jānis Jačmenkins)
- Blurie – Lovin‘ Always Gets Me Down (Songwriters: Renārs Dagilis)
- Daba – Panic Attack (Songwriters: Deniels Bērziņš, Santa Paula Mata, Tomasz Kamiński)
- De Mantra – Let Them (Songwriters: Liene Leitāne, Madara Martinkena)
- Edvards Strazdiņš – I Ain’t Got The Guts (Songwriters: Edvards Strazdiņš)
- ELPO – Blakus (Songwriters: Amanda Bašmakova, Mārtiņš Makreckis)
- Emilija – All We Ever Had (Songwriters: Emilija Bērziņa, Povel Olsson)
- Honey Blue – Blue Disco (Songwriters: Santa Paula Mata, Antons Kulagins, Karīna Aurora Paņina, Dominiks Levuškāns, Andrejs Levskojs)
- Ivo Grišiņš Grīslis – Home (Songwriters: Ivo Grišiņš Grīslis)
- Jānis Rugājs – Smoke (Songwriters: Elad Lahmany, Kjersti Sleveland, Jānis Rugājs)
- Kautkaili – Te un tagad (Songwriters: Kristīne Pāže, Didzis Bardovskis, Krists Krūskops)
- Krisy – Take It (Songwriters: Kristiāna Skrudupa, Andis Ansons, Ben Pyne)
- Kristīne Megija – Insanity (Songwriters: Daina Laima)
- Legzdina – Ribbon (Songwriters: Elīza Legzdiņa, Ben Dunkerley)
- Miks Galvanovskis – Cruel Angel (Songwriters: Miks Galvanovskis, Lance Vought, Ričards Bulavs)
- Nolark – Different Places (Songwriters: Ralfs Plešs, Kārlis Daudziņš, Matīss Daudziņš)
- Papīra Lidmašīnas – You’re My Saviour (Songwriters: Juris Ludženieks, Rihards Bērziņš)
- Paula – Dejot vien (Songwriters: Paula Dundere, Jēkabs Kalmanis)
- Robert Ox – Ravin’ At The Taj Mahal (Songwriters: Roberts Memmēns, Maria Malmstorm, Emma Gale)
- Tikasha Sakama – #010126 CODA (Songwriters: Nansija Garkalne)
- Vēstnieks – Vai tas ir kāds brīnums? (Songwriters: Rūdolfs Macats)
Im kommenden Jahr ändert sich das Format der lettischen ESC-Vorauswahl: Die beiden Halbfinals finden am 31. Januar und 7. Februar statt, das Finale folgt am 14. Februar. Aus den beiden Vorrunden schaffen es jeweils insgesamt zehn Acts ins Finale. Zudem kann die Jury eine Wildcard vergeben – so könnten am Ende elf Beiträge um das Ticket für den Eurovision Song Contest in Wien kämpfen.
Alle verfügbaren Lieder findet Ihr auch in unserer Spotify-Playlist:
Wie gefällt Dir die Auswahl der Acts für die Supernova 2026? Findest Du anhand der Snippets schon Titel, der beim ESC in Wien erfolgreich sein könnten? Auf wessen Performance bist Du beim lettischen Vorentscheid am meisten gespannt? Lass es uns in den Kommentaren wissen!
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Super!
Danke für die Info.
Ich freue mich besonders auf Miks Galvanovskis, da habe ich vor kurzem ein paar tolle Lieder von ihm gehört.
Nur noch 10 Tage bis zur Verkündung der Sanremo-Teilnehmer (m/w/d). Juhuuu !!! 😀
Juchu. 🥳
Und noch wie viele Stunden bis 🔥 🇮🇹 🎵?
Bis Philipp Hansa Blanco oder Annalisa die ESC-Siegtrophäe überreichen wird sind es noch ca. 4300 Stunden. 😀
Ich meinte eigentlich MM…
Marco Mengoni wäre natürlich die absolute Krönung. 😀
Ist morgen nicht sein Konzert?
Ja, bin seit gestern mit „meiner besseren Hälfte“ aus Parma bei meinen Eltern in BaWü und wir gehen zusammen auf’s Konzert nach Stuttgart (also ohne meine Eltern). 😀
Häsle scheint auch zum Stuttgarter Konzert zugehen. Er fragte bei den Family Charts von dieser Woche ob auch jemand zum Marco Mengoni Konzert in Stuttgart geht.
Wieso schreibst Du “bessere Hälfte” eigentlich immer in “”? Das wirkt, als ob Du es nicht ernst meinst. So wie als ich Mitte 20-30 sagte “mein Freund ist eigentlich total intelligent.”
Echt jetzt ?
Für mich sind Anführungsstriche immer ein Ausdruck einer besonderen Anerkennung, die mit eben diesen Zeichen auch jeder so sehen soll. 😀
Es wirkt eher sarkastisch und distanzierend, sorry. Kursiv würde glaube ich besser passen.
Also, dass ich mal wegen so ein paar Anführungsstriche von dir eine Standpauke bekomme ich hätte mich von „meiner besseren Hälfte“ emotional distanziert, zeigt mir wie du bereits wahrscheinlich schon lebenslänglich nach deiner großen Liebe suchst und die Hoffnung noch nicht aufgegeben hast, diese auch zu finden. 😀
Ich selbst habe da eigentlich immer eher damit gerechnet, dass ich hier auf ESC kompakt im Zusammenhang mit „meiner besseren Hälfte“ einen Rüffel bekomme, weil ich ja gelegentlich mich sehr schwärmerisch verliebt über Piero Barone von Il Volo, Philipp Hansa, Tananai oder Blanco auslasse. 😀
🤣
Nein, die Trophäe wird JJ überreichen 😂
Dann starte ich mal eine Philipp-Hansa-Petition. 😀
OLLIE is back! 🥳
Edvards Strazdiņš war letztes Jahr beim Supernova bereits dabei. Emilija war in diesem Jahr Teilnehmerin ebenso wie Robert Ox von Citi Zēni.
Lorenz, Jorge, lasse braun und Lachs83 werden sich nun ganz besonders freuen. 😁👍
nö 🐰
Achso? Na okay. 😉
Nicht schlecht, da ist schon das eine oder andere dabei!
Einige Beiträge klingen im Snippet ganz interessant. Bin gespannt auf die Vollversion.
Von den Snippets her ist es für mich deutlich schwächer als letztes Jahr (da war Supernova mein liebster Vorentscheid). Ich warte natürlich auf die Vollversionen, aber da war nichts wirklich dabei, was mich richtig neugierig gemacht hat. Ein paar Lieder, die meinem persönlichen Geschmack entsprechen, aber nicht unbedingt wettbewerbstauglich sind.
Schade. Vielleicht können die Vollversionen was für mich retten.
Warum Emilija wieder dabei ist, versteh ich auch nicht. Heartbeat war so extrem schwach und hatte schon nichts neues zu sagen, und All We Ever Had klingt keinen Deut besser.
Leider war sie ziemlich nahe am Sieg….
Wie das passieren konnte, weiß ich auch nicht. Ich weiß, dass sie berühmt und beliebt ist, aber das Lied war einfach so nichtssagend.
Die Erwartungen an Lettland sind hoch, hat das Land 2025 doch zahlreiche hervorragende Acts für den SCC hervorgebracht! 😍 Und der Schnipsel-Clip für 2026 ist in dieser Hinsicht auch wieder vielversprechend! Lettland ist eines meiner absoluten Lieblingsländer in Sachen SCC 🩷 Achso, und für den ESC wird bestimmt auch was hübsches abfallen 😉👍🏻
Auf Latvia darf man sich in jedem Falle wieder freuen 🤗🇪🇺🇱🇻
Da sind einige interessante Sachen dabei. Auf dem ersten Blick gefallen mir: Aivo Oskis, Daba, Edvards Strazdins, ELPO, Honey Blue, Legzdina, Miks Galvanovskis, Robert Ox.
Es kommt aber wie immer auf den ganzen Song an.
Legzdinas Schnipsel find ich eher solala, aber nach dem großartigen Song aus 2025 sind die Erwartungen auch hoch – und es ist nur ein Schnipsel. Ich bin auch sehr gespannt auf Tikasha Sakama, der Sound gefällt mir gut (aber auch hier ist es erstmal nur ein Schnipsel…)
Bei Tikasha bin ich auch gespannt, der kurze Schnipsel ist zumindest interessant und macht Lust auf mehr.
Merk dir mal den 28. Februar 2026 vor.
Mach ich. 🙂
Skandinavien
Meine Meinung zu beiden Sachen 👍
Team Baltikum 2026… 😉
Wer weiß? ☺️ Aber ersteinmal muss der SCC dieses Jahr sein Ende finden, bevor ich anfange, Patenwünsche aufzustellen. 😅
Antra Stafecka war auch schon mal dabei, da das aber bereits etwas länger her ist, muss hier Oldie Toggie mal wieder Nachhilfe geben. 😉🤓
Amanda Bašmakova von ELPO nahm am JESC 2011 teil.
Eine supernova ohne markus riva ist möglich aber sinnlos😉
Sieht so aus als könnten wir einen guten Beitrag aus Lettland bekommen.
Kann mit vielen Snippets was anfangen, finde Lettland hatte letztes Jahr einen echt guten Vorentscheid gemacht und im Vergleich zu den Jahren davor echt Fortschritte gemacht – mal schauen wie ss dieses Mal wird, brauche die Vollversionen um wirklich urteilen zu können
Das Niveau von Tautumeitas wird leider bei Weitem verfehlt. Viele Filler mit Demo-Klang. Hoffentlich blüht ein Lied in voller Länge auf, denn Potential war bei einem oder zwei vorhanden, aber nichts, was direkt überzeugt.
Nein, Lettland! Das geht zu schnell!
Habt ihr euch nicht richtig mit Berenike abgesprochen?
Wir sind doch noch gar nicht mit dem SCC fertig!
🤭
Emilija 🥰😍
Ich wusste es doch. 🤭
Kautkaili ist absolut magisch, der volle Song ist schon draußen
tja,lasse hat sich die obige schnipselparty gegeben ohne vorher hier kommentare zu lesen und ist nicht mal im ansatz beeindruckt!😴
das ist im ersten höreindruck wirklich schwach.
in den letzten beiden jahren hatte ich mich sofort in die schnipsel von „the water“ und natürlich „kur“ verliebt und daher bin ich auch etwas verwöhnt aber das 2026 angebot gefällt mir nicht und irritiert zugleich,weil man ja auch gewisse erwartungen hat – kann man nichts machen denn irgenwann ist flasche leer und eine neue flasche muß her.
die polen beeindrucken mich dieses jahr auch nicht mit ihren voraussichtlichen songangebot – läuft noch nicht. 🥴
Daba – Panic Attack (Official Video):
https://www.youtube.com/watch?v=kd1ds5WJxNM
De MANTRA – LET THEM:
https://www.youtube.com/watch?v=OB7i4hgfqnQ
Edvards Strazdiņš – I ain’t got the guts:
https://www.youtube.com/watch?v=Hcd-lXtQlBA
Honey Blue – Blue Disco:
Kautkaili – Te un tagad:
https://www.youtube.com/watch?v=MBNkJ0Us3ZE
Kristīne Megija – Insanity:
https://www.youtube.com/watch?v=IKEd9MqWRok
Nolark – Different Places (official audio):
https://www.youtube.com/watch?v=jyo1WLv1kn8
PAULA – Dejot Vien (Lyric video):
Danke dir fürs Raussuchen. De MANTRA – Let Them finde ich sehr stark.
Auch wenn es nur ausschnitte sind, finde ich einige Songs interessant vor allem das von Atvara hat es mir angetan.
Jetzt kann ich mich endlich dem Line Up und den Snippets widmen. Für Lettland könnte die Messlatte nicht höher sein, aber trotzdem will ich dem Acts mal eine Chance geben.
Eindrücke nach zweimaligem Anhören der Snippets:
– es ist das eingetroffen, was eigentlich ja absehbar war: Das hohe Niveau des Vorjahres konnte mir für mich nicht so richtig gehalten werden. Aber das ist auch vollkommen in Ordnung, so ein Line Up hat man auch nur alle paar Jahre. Und immerhin ist schon das ein oder andere Brauchbare dabei.
Ersteinmal zu den Acts:
Schön, zu sehen, dass Legzdina es noch mal probieren will, wobei sie jetzt eher ihre Solo-Karriere promoten will anscheinend.
Emilja hätte ich persönlich nicht unbedingt gebraucht, aber ich warte mal den vollständigen Song ab, bevor ich ein Urteil fälle.
Von den sonstigen Namen sagt mir nur Kautkaili etwas, weil die mir schon mal über Spotify empfohlen wurden. Da war ich aber nicht ganz so überzeugt, muss ich sagen.
Zu den Songs:
Am interessantesten klangen für mich:
-> Agnesse – Oh My My (klingt wie Pop, der funktionieren könnte)
-> Atvara – Enā (bräuchte eine stärkere Melodie, hat aber was Sphärisches)
-> ELPO – Blakus (erinnert mich wenn man ganz weit ausholt an Lusterka)
-> Honey Blue – Blue Disco (alle lettischen Alternative-Bands haben von mir oft schon mal ein halbes Plus sicher , die Instrumentierung klingt dazu ganz cool)
-> Nolark – Different Places (speziell und vielleicht etwas leer, aber ich mag die Stimmung)
-> Tikasha Sakama – #010126 CODA (etwas vergleichbar mit Juliannas tollem Song aus 2025, der es leider nicht zum SCC geschafft hat, die Atmosphäre ist schön)
Es gab auch noch andere Songs, bei denen es ein gewisses Potenzial geben könnte. Insgesamt aber nichts dabei, das einen sofort umhaut, aber vielleicht gibt es ja unter den Songs noch den ein oder anderen Grower. Man muss bedenken, dass es ja auch nur Schnipsel sind.
Blick in die Zukunft:
Emilja könnte sehr gut wieder weit oben mitspielen, da sonst wenig andere bekannte Namen dabei sind laut Reddit. Der Song von Kautkaili scheint bei internationalen Fans relativ gut anzukommen, vom Snippet her könnte da was machbar sein denke ich.
Fazit: – Nicht so stark wie letztes Jahr, das ein oder andere könnte aber überraschen.
Etwas schade, dass es Tante Gaida entweder nicht nochmal probiert haben oder nicht angenommen wurden, aber vielleicht schaffen sie in der Zukunft ja noch ihr Debüt bei Supernova zu feiern.
@Malge hör dir mal den dritten song in der Spotify Playlist an das dürfte doch was für dich sein?
Ja definitiv was für mich. 🤠
Hatte ich noch in Erinnerung! Mir gefällts auch
Die Snippets überzeugen mich nicht wirklich und in voller Länge werde ich mir die Songs bis zur Performance nicht anhören. Da aber am Finaltag EINIGE andere VEs stattfinden, werde ich da wohl woanders unterwegs sein. Bei den Halbfinals ist wohl nur Schweden die Konkurrenz und so ein großer Schweden-Fan bin ich jetzt nicht…
Ich kenne tatsächlich niemanden der Teilnehmer, aber das muss ja nix schlechtes sein. Bin auf jeden Fall gespannt.
Ansonsten hätte ich auf Bermudu Divstūris oder Grēta gehofft (die übrigens einen richtig guten Song zusammen haben: „Cukurvate“)
Das die Snippets von Lettland jetzt doch so schnell draußen sind, war etwas überraschend. Auf einmal hat man schon erste Songs für den nächsten SCC (na gut, den ESC soll es ja auch noch geben 😄).
Die ersten Snippets sind ok. Auf den ersten Blick finde ich am spannendsten: Kautkaili, Honey Blue, De Mantra und Kristine Megija. Aber das ändert sich sicherlich nochmal, wenn man dann alle Songs in voller Länge und öfters gehört hat.
Das Line-Up letztes Jahr fand ich so toll, dass das dieses Jahr da wahrscheinlich für mich nicht rankommen wird. Aber das ist ok. Es gibt eben nicht jedes Jahr so gute Songs wie „The Water“,“Ligo“ oder auch so spannende Artists wie Tepat oder eben auch Tautumeitas. Ich hätte mir gewünscht, dass diese nicht ausgerechnet alle im gleichen Jahr antreten aber der Zufall wollte es so. 🫠
Ich freue mich dennoch sehr auf’s diesjährige Supernova und bin gespannt, wie die Songs dann live rüberkommen werden.
Nach der großen Fress-und Saufwelle beim ESC 2025 setzt das erste Lied, das ich austeste, das lückenlos fort:
Rührei und schwarzer Kaffee, aber keine Milch und Cornflakes da und die Butter ist ranzig. Und dann tut auch noch der Pimmel von der Nacht weh und die oder der Alte will einfach nicht gehen.
Klar, dass man dann in Lettland eine „panic attack“ bekommt (in Schland allerdings auch)
Ein weiterer Speisetext aus Latvia: If I don’t act, I’ll get eaten without salt (Kautkaili)
Ich habe ja testamentarisch verfügt, dass man mich mit Ingwer, grünem Pfeffer und gerebelten Dillspitzen vernascht
Von den acht vollständig vorliegenden Nummern (Sniplets kucke ich nur beim Mello) lässt sich sagen: Bis auf die erstaunliche Hank Snow-Revival-Nummer dieses lettischen Cowboys (wäre überraschenderweise eine ESC-Novelty) alles interessant misslungen. Aber es kommt ja noch was
wer ist denn der cowboy? 🐰
Nummer 8: Edvards Strazdiņš.
http://www.youtube.com/watch?v=T42roY4j1y4&list=RDT42roY4j1y4
Ein putziger Countryschlager den man eher in den Siebzigern des vorigen Jahrhunderts verorten würde. Man wartet darauf das jede Sekunde der Applejack um die Ecke lugt. Macht aber Spaß.
Die Nummer ist cool, finde ich
nee laß mal – ich nehme da doch lieber den matt,weil da krieg ich noch den blues dazu – win-win. 😎
Hmm, von den Schnipseln her bin ich arg unterwältigt. Drei, vier ganz nette Sachen dabei, aber nix, was wirklich hängenbleibt!
Leider ohne Grēta…vielleicht nächstes Jahr.
Nach einem kurzem Blick auf die Songwriter kann ich zumindest sagen, dass The Ludvig doch in irgendeiner Form zurückgekehrt ist: Nämlich als Songwriter von Paulas Lied „Dejot vien“. Der Beitrag klang für mich auch ganz interessant, scheint auch international ganz gut anzukommen, mal sehen wie sich das dann entwickelt, wenn am 4. Dezember alle Songs veröffentlicht sind.
Eurovisionworld war wie immer wieder schnell und deshalb gibt es schon jetzt Rankings für die 8 bereits veröffentlichten Songs. Auch wenn ich nur die Schnipsel bisher gehört habe, wollte ich hier mal eine kleine Übersicht der Fanrankings zusammen stellen:
Edvards Strazdiņš – „I Ain’t Got The Guts“
-> 2,2
Nolark – „Different Places“ -> 2,9
Daba – „Panic Attack“ -> 3,3
Kristīne Megija – „Insanity“ -> 3,3
Honey Blue – „Blue Disco“ -> 3,6
De Mantra – „Let Them“ -> 3,9
Paula – „Dejot vien“ -> 4,4
Kautkaili – „Te un tagad“ -> 4,5
Die höchst erreichbare Punktzahl liegt dabei bei 5,0 und es haben zwischen 200 und 300 Leuten abgestimmt.
Eine weitere Statistik für alle Interessierten:
7 Songs haben einen lettischen Titel, wovon 2 sicher komplett auf Lettisch sind.
Das Line Up setzt sich zusammen aus 29 Solo-Acts, 2 Duos und 3 Bands.
Dann sind wir ja bestens vorbereitet auf die albanischen Songs heute. Für mich sind das auch die ersten Lieder, die ich vollständig hören werde, also ist die Aufregung da schon mal groß.
Die Snippets sind schon sehr kurz. Und der richtige Banger scheint für mich nicht dabei zu sein. Am ehesten kann ich mit diesen Acts hier was anfangen:
Miks Galvanovskis – Cruel Angel (Überraschung!)
Honey Blue – Blue Disco
Papira Lidmasinas – You’re My Saviour
Blurie – Lovin‘ Always Gets Me Down (Ich fühl den Titel so sehr)
Daba – Panic Attack
Nolark – Different Places
Edvards Strazdins – I Ain’t Got The Guts
Der Rest tangiert mich entweder nicht oder kratzt (mal stärker, mal weniger) an meinem Nervenkostüm.
Edvards Strazdins – I Ain’t Got The Guts
Yeah
Miks Galvanovskis – Cruel Angel (Überraschung!)
Yeah, von ihm habe ich einen anderen Song bei den Family Charts vorgeschlagen.
So, neben dem Lette-Cowboy gibt es jetzt zwei weitere gute vollständige Beiträge
Miks mit einer ordentlichen, aber nicht überwältigenden Rockballade:
Cruel Angel
und diese poetische, eigenartige Ballade mit der Letten-Wald-Hexe, die passend zu einer Ausflugsfahrt in einem Ford 17 M aus dem Jahre 1957, gebaut in Kölle, gekleidet ist. Schockierend !
TIKASHA SAKAMA – #010126 CODA (Official music video)
Scheint ein lesbisches Ritual zu sein.
Tikasha Sakama hat ihren Song veröffentlicht und ich liebe alles daran!
Hat bestimmt 0,0 Chancen im Vorentscheid und erst Recht beim ESC aber ich finds klasse😍
Manchmal hass ich das ESC Publikum dafür so ruhige, wunderbare Songs gefühlt immer abzustrafen, aber zum Glück gibt’s Juries
https://open.spotify.com/track/5FF4Fc514B35522t0hmkzI?si=8OgHt5q0SXykciqRIddvYw
Von den bisher veröffentlichten acht Hörproben kommen vier weitere hinzu:
https://eurovoix.com/2025/11/26/latvia-4-more-supernova-2026-songs-released/
Von den anderen 12 Songs gibt es bis jetzt keine.