
Der Countdown läuft – und der ORF läutet die heiße Phase vor dem Eurovision Song Contest 2026 mit einer neuen Primetime-TV-Show ein. Wie wir berichteten, startet am heutigen Freitag die erste Folge von Wir sind Song Contest – 70 Jahre größte Musikshow der Welt. Sie soll Lust machen auf das, was in wenigen Wochen in Wien seinen Höhepunkt findet. Nostalgie, bekannte Gesichter und jede Menge ESC-Geschichte stehen dabei im Mittelpunkt.
Allerdings gibt es für viele Fans außerhalb Österreichs zunächst einen kleinen Dämpfer: Die erste Ausgabe ist am Freitag ausschließlich im ORF zu sehen, das Geoblocking auf ORF ON bleibt bestehen. Wer aus Deutschland zuschauen möchte, muss sich noch etwas gedulden: die Sendung wird dort am 13. Mai um 20:15 Uhr im SWR sowie am Freitag, den 15. Mai um 21:00 bei ARD ONE ausgestrahlt.
Inhaltlich wartet das Format mit Bekanntem auf: Barbara Schöneberger (wer sonst?) führt durch den Abend und widmet sich gemeinsam mit ihren Gästen (auf einer Couch!) den großen und kleinen Fragen aus sieben Jahrzehnten Eurovision Song Contest. Warum war Österreich beim allerersten ESC nicht dabei? Wer trat eigentlich als erster Act für Deutschland an? Und was ist aus vielen ehemaligen Teilnehmer*innen geworden? Antworten darauf gibt es in Gesprächen mit Jenny und John Jürgens, Michael Mittermeier und Melissa Naschenweng, die nicht nur Erinnerungen teilen, sondern auch aktiv ins Showgeschehen eingebunden werden.
Musikalisch setzt die Auftaktfolge auch auf Bewährtes und Vertrautes – und zwar nicht im Sinne neuer Songs, sondern mit bekannten Klassikern in neuem Gewand. Beatrice Egli interpretiert „Euphoria“, Thorsteinn Einarsson (österreichisch-isländischer Musiker, der durch Die große Chance bekannt wurde) nimmt sich „Waterloo“ vor und Tim Bendzko verleiht „Frauen regieren die Welt“ eine eigene Note. Dazu kommt mit Johnny Logan eine echte ESC-Ikone auf die Bühne, der seine Gewinner-Songs präsentiert und damit für einen der nostalgischen Höhepunkte des Abends sorgen dürfte.
Neben Musik und Talk spielt auch der Spaßfaktor eine Rolle in der Show. In mehreren Spielrunden treten drei ausgewählte ESC-Superfans gegeneinander an und kämpfen um begehrte Tickets für das große Finale in Wien. Ob beim Erraten von Songs anhand von Emojis, beim klassischen Quiz oder bei Bilderrätseln im Stil von „Dalli Klick“ – hier sind sowohl Wissen als auch Schnelligkeit gefragt. Unterstützung bekommen die Kandidat*innen dabei von den prominenten Gästen, die jeweils für die Fans ins Rennen gehen.

Der ORF nutzt mit dieser Show einmal mehr die Wochen vor dem ESC, um die Vorfreude im eigenen Land gezielt aufzubauen – mit einer Mischung aus Rückblick, Unterhaltung und Live-Musik. Der heutige Auftakt liefert dafür den ersten Baustein. Die beiden weiteren Folgen werden an den kommenden Freitagen auf ORF1 gezeigt. Deutsche Zuschauer*innen bleiben zunächst außen vor. Ihnen wird in der ESC-Woche auf dem SWR bzw. auf ARD ONE (Sendetermine oben) auch nur die erste Folge des Dreiteilers gezeigt.
Freust Du Dich auf die TV-Sendung und kannst Du sie auch heute Abend direkt sehen? Wenn Du außerhalb Österreichs wohnst, wirst Du sie Dir dann später anschauen? Und überhaupt: Was erwartest Du von der Sendung? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
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Ich kann mir das heute Abend anschauen, da ich ja den ORF 1 im Fernseher drinnen habe. Das ist halt der Vorteil von uns Bayern. Ob ich es mir allerdings auch anschauen werde, weiß ich noch nicht. Kommt drauf an wie es mir heute Abend geht.
…Vorteil von uns Bayern an den österr. Grenzregionen
Hier in München haben Sie den ORF schon längst rausgeschmissen
OK, dass wusste ich tatsächlich nicht. Ja, wird sind in der Tat nicht weit weg von der Österreichischen Grenze.
Da redet man immer vom vereinten Europa, aber man schafft es nicht, das alle öffentlich rechtlichen Sender in Europa im Ausland frei empfangbar sind.
Das stimmt !
Der ORF wurde vor 20 Jahren lizenzrechtlich verklagt, da er (bis heute) für ÖRR-Verhältnisse untypisch topaktuelle Filme und Serien aus dem Ausland (Hollywood und Co) im Programm hat, aber ohne Werbung. In Folge der Anklage musste der ORF sicherstellen, dass lizenziertes (eingekauftes) Programm nur für Österreich gilt und daher auch nur in Österreich empfangen werden darf, was den Empfang von ORF 1 (nicht ORF 2) stark eingeschränkt bzw. gänzlich verhindert hat.
und das gefühlt vor zwanzig Jahren ..?
Da ich den ORF nicht empfangen kann, kann ich die Sendung nicht sehen. Zumal, Barbara Schöneberger geht mir schon in Deutschland auf den Sack, wieso soll ich mir sie dann in Österreich anschauen?
Finde ich toll,dass Österreich soviel Publicity für den ESC veranstalten. Ich werde mir die Show auf jeden Fall anschauen, wenn sie dann im deutschen TV verfügbar ist.
Ich finde das eine gute Idee, den Leuten den ESC näher zu bringen. Aber Barbara und Spielshow, da habe ich das schon abgehakt. Spielshows finde ich unerträglich, sorry. Aber denen, die das mögen, wünsche ich viel Spaß.
Ich seh Barbara. Ich renne.
Schade, dass man es heute durch das Geo-Blocking nicht gucken kann. Verstehe sowas einfach nicht..
Auch das gibt es:
https://www.instagram.com/p/DXca5VnFn_w/?igsh=MXIzNDVmcjdyMGVxcw==
Game Show mit Schöneberger klingt nicht nach meinem Geschmack, aber läuft eh noch nicht bei uns. Von daher warte ich mal auf die Kritiken von Lesern außerhalb der Jubelperserfraktion hier, um zu entscheiden, ob ich gucke.
Auf jeden Fall toll, dass der ORF so viel zum ESC macht.
Ich weiß nicht, ob ich mir das antun soll. Da kommt von der Couch wieder mal nur das übliche Gelabere.
Wenn man sich nicht zu viel erwartet, ist die erste der drei Shows dann doch recht unterhaltsam. Eigentlich kurzweilige 105 Minuten mit einer souveränen Barbara – kaum Fettnäpfchen ihrerseits – und guten Live-Auftritten. Bei den Quiz-Fragen hat mich Michael Mittermeier mit gutem ESC-Fachwissen überrascht.
Kann man sich anschaun.
Es sind 3 verschiedene Sendungen mit jeweils einer Dauer über 90 Minuten. In Deutschland wird nur eine dieser 3 Sendungen dann augestrahlt. Extrem nervig. Wird wohl wieder mal an irgendwelchen Rechten liegen.
Eigentlich ein schönes Programm und ich werde es mir auch ansehen, wenn es denn irgendwann auch in Deutschland verfügbar gemacht wird. Aber wie so oft bin ich von der Gästeliste nicht begeistert. Bis auf den obligatorischen Johnny Logan und die „Kinder von“ gibt es da leider keinen ESC-Bezug. Aber wird bestimmt trotzdem eine gute Sendung.
Ich erwarte mir da keinen großen Wurf, eher etwas zum nebenbei schauen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die Einschaltquoten im ORF im Keller sein werden.
Wenn ich die Kommentare hier lese, finde ich es wieder einmal schade, dass so viele Deutsche alles was deutsch ist niedermachen müssen (Barbara Schöneberger in diesem Fall oder Sarah Engels zB)
Wahrscheinlich ist Schöneberger nicht so inflationär bei Euch. Selbst vor dem gegenwärtigen Überangebot war sie dauernd zu sehen, sie hat bestimmt ein Dutzend Formate gegen die Wand gefahren.
Nachmacher! Ich zabe das ESC-Emoji-Quiz erfunden! 😜😡😈
🦞
Beweise es!
Hmm schade, ich hätte es mir – trotz Couch, trotz Barbara, trotz Gästen mit fraglichem ESC-Bezug, trotz Spielshow, trotz… gerne angesehen. Wenn schon mal was zum ESC im TV läuft. Mitte Mai werde ich wie viele andere Fans in Wien sein und kein TV gucken.
Das klingt ganz furchtbar altbacken. So oder so ähnlich hat man den ESC in Deutschland seit Jahrzehnten begleitet und offenbar hat da noch niemand mitbekommen, dass sich der ESC seit den Siegen von Abba und Johnny Logan doch ein wenig gewandelt hat.
Eva Marija covert „Eins Zwei Drei“ von Look Mom No Computer:
https://www.youtube.com/watch?v=oY-nyJp6svo
Veronica Fusaro covert „Satellite“ von Lena:
https://www.youtube.com/watch?v=OuIbxfYdgls
Jonas Lovv hat eine Orchesterversion seines ESC-Songs eingespielt:
https://www.youtube.com/watch?v=QUpte3gFzCA
Lavina veröffenticht eine Symphonyversion ihres ESC-Songs:
OTBN
Neben der INFE- und der OGAE-Umfrage gibt es in diesem Jahr die Euro-Jury, die über die 35 Wettbewerbsbeiträge abstimmen wird. Für Deutschland sind das:
Anne Im und Sophie Rauscher (Teilnehmer an „Ich will zum ESC 2024“)
Faun (Deutscher ESC-Vorentscheid 2015)
Ryk (Deutscher ESc-Vorentscheid 2018 und 2024)
MariKo (Intervallact Luxembourg Song Contest 2026)
Ralph Siegel (Mister ESC und Verfasser zahlreicher Vorentscheidtitel)
Unter den Mitgliedern der Rest-of-the-World Jury ist mit Ralf Mackenbach der Gewinner des JESC von 2009 dabei.
OTBN
Abor & Tynna nehmen dieses Jahr am Het Groote Songfestivalfeest teil:
https://www.instagram.com/p/DXgchnmgiAE/
Cool! 🎆
Für Beatrice Egli ist das ja ein richtig stressiges Wochenende. Heute dort und morgen Abend tritt sie ja auch bei der Giovanni Zarrella Show auf.
Die drei ESC-Shows wurden schon Mitte März in Wien aufgezeichnet, also kein Stress für Beatrice Egli. Die deutsche Version von „Euphoria“ die sie in der ersten Show singt, klingt für mich jetzt wie ein Helene Fischer Song, also eher für Schlager-Fans und so gar nicht meins.
Ah, OK. Vielen Dank.
Beatrice Egli hat heute einen neuen Song veröffentlicht, den sie bestimmt morgen bei der Giovanni Zarrella Show zum besten geben wird:
https://youtu.be/CwbbIUwm054?is=lFf4X8OMEqkuoGjJ
Freu mich drauf – dank VPN
Off-topic:
Victoria Swarovski und Michael Ostrowski bei „Willkommen Österreich“ mit Stermann und Grissemann bei „Willkommen in Österreich“ auf ORF.
Dauer: 10:05 Minuten.
Beide sind wahnsinnig sympathisch und irgendwie auch cool drauf. 😀
Hier folgender Link:
https://youtu.be/k-fbYga-e64?si=DQs-u1VGzQhgZ_jU
OTBN
Griechenlands ESC-Teilnehmer Akylas hat ein Interview mit der finnischen Zeitung Iltalehti abgebrochen, als es um Israel ging und so den Code of Conduct der EBU befolgt:
https://en.euromix.co.il/2026/04/24/greeces-akylas-sparks-storm-after-finnish-outlet-interview-clash/
Griechenlands Teilnehmerin des Vorjahres, Klavdia, hat vorgemacht, wie es geht!
Ich fand die Show gar nicht so schlecht. Jenny und John Jürgens waren leider völlig deplatziert. Deprimierend, dass die beiden null Ahnung vom ESC haben.
Ich fand es auch ganz unterhaltsam. Ja, die beiden Jürgens‘ wussten komplett nichts vom ESC und waren fehl am Platz.
Schlimme Sendung war das. Naja. Wenig überraschend.
Ich hab‘s mir gestern in der App anschauen wollen. Nach 7 Minuten hab ich w.o. gegeben. Der ORF hätte besser den Vorentscheid etwas größer gemachz mit mehr Kandidaten und mindestens einem Semi. Da wäre das Geld besser angelegt gewesen.