JETZT LIVE: Live-Blog Junior Eurovision Song Contest 2026

Naré aus Armenien beim Junior Eurovision Song Contest 2026 – Foto: EBU/Corinne Cumming

Es wird groß, es wird bunt und es wird vielleicht auch ein bisschen plüschig – nicht nur bei Naré aus Armenien (Aufmacherbild). Heute findet der Junior Eurovision Song Contest statt. Und es kann ein langer Abend werden! Wie gut, dass wir morgen dank der Uhrenumstellung alle eine Stunde länger schlafen können. Denn der Junior ESC beginnt in diesem Jahr erst um 21 Uhr mitteleuropäischer Zeit und ist für etwa 140 Minuten angesetzt. 16 Acts aus 16 Ländern treten dann in Malta an – einerseits, um die Musik und die neuen Freundschaften zu feiern, andererseits wäre ein gutes Ergebnis natürlich auch ganz schön.

Beim Junior Eurovision Song Contest sind die teilnehmenden Acts zwischen neun und 14 Jahren alt. Alle gemeinsam werden sie heute neben ihrem eigenen Titel auch noch einen gemeinsamen Song performen. „Join The Festa“ wurde vom maltesischen ESC-Künstler 2026, Aidan, komponiert. Außerdem dürfen die ehemaligen JESC-Gewinnerinnen und heutigen Hosts Destiny und Gaia Cauchi zusammen mit Keane Cutajar den Titelsong „RamDamDiriDam“ aufführen. Genauso wie auch den Titel „Obsessed With (Junior) Eurovision“, in dem es um Maltas Geschichte beim ESC und Junior ESC gehen soll. Miriana Conte (ESC 2025) und Eliza Borg (JESC 2025) sind für diesen Titel ebenfalls dabei.

Teil der Show sind nachher auch die aktuellen Gewinnerinnen von ESC und Junior ESC, DARA aus Bulgarien und Lou Deleuze aus Frankreich. Sie sollen gemeinsam ihre jeweiligen Siegertitel „Bangaranga“ und „Ce monde“ performen.

Deutschland, Österreich und die Schweiz nehmen nicht am Junior ESC teil und übertragen den Wettbewerb auch nicht. Gevotet werden kann allerdings weltweit unter jesc.tv. Das Voting läuft schon seit Mitternacht und endet kurz vor Showbeginn. Nachdem alle Acts performt haben, wird es wieder geöffnet. Einen Überblick über die Proben findet ihr hier:

Diese 16 Acts gehen in dieser Startreihenfolge ins Rennen:

  1. Niederlande: Maria – „Stronger Together“
  2. Zypern: Harry Georgiou „Who I Can Be“
  3. Portugal: Salvador Rio – „Alma“
  4. Montenegro: Mija Vujović – „Muzika nas spaja“
  5. San Marino: Violamarie – „Ruota panoramica“
  6. Frankreich: Alec – „Comment tu vas ?“
  7. Polen: Wiktor Sas – „Gravity“
  8. Armenien: Naré – „BOO!“
  9. Malta: Beppe – „Blue Bird“
  10. Italien: Matteo Trullu – „Che cos’è l’amore?“
  11. Ukraine: Erika Kolesnichenko – „Not a lullaby“
  12. Nordmazedonien: Ana Stojanoska – „Idnata jas“
  13. Irland: Caleb Kirwan & Naomi Gribben – „Níos láidre“
  14. Albanien: Eslin Kurti – „Kërce me mua“
  15. Georgien: Davit Lomidze – „Sun On The Rooftops“
  16. Spanien: Lucas Paulano – „Cuore bello (Te quiero te quiero)“

Über den Junior ESC haben wir bereits mit euch in einem ESC kompakt LIVE diskutiert:

Alle Beiträge des JESC 2026 findest Du auch in unserer Spotify-Playlist:

Wir bloggen die Live-Show des Junior Eurovision Song Contest 2026 an dieser Stelle ab 21 Uhr live. Der Sendung kannst Du live auf YouTube auf der Seite der EBU verfolgen. Vor, während und nach dem Live-Blog kannst Du in den Kommentaren mitdiskutieren.

Und damit herzlich willkommen zum 24. Finale des Junior Eurovision Song Contest! Die Show heute führt uns ins Malta Fairs & Conventions Centre (MFCC) in Ta’Qali – und nach allem, was ich schon von Leuten gehört habe, die sich vor Ort die Jurysendung gestern Abend angesehen haben, erwartet uns eine wirklich große und tolle Show. Schade, dass man sie im deutschen Fernsehen nicht sehen kann. Aber toll, dass ihr dabei seid!

Wir hoffen, dass die 16 jungen Acts heute Abend den Spaß ihres Lebens haben werden und sich alle auf der großen Bühne so zeigen können, wie sie es möchten. Auch, dass aus den 16 Kindern und Jugendlichen aus ganz Europa in dieser Probenwoche von Malta echte Freunde geworden sind.

Wir hoffen aber auch, dass sie nicht allzu müde sind. Denn der Showbeginn um 21 Uhr ist nach wie vor eine absolute Frechheit. Nicht nur für die, die vor Ort auf der Bühne oder im Publikum sind sondern auch für alle sehr jungen Fans, die zusehen wollen. In den Teilnehmerländern Georgien und Armenien beginnt der JESC dieses Jahr um indiskutable 23 Uhr. Selbst der Eurovision Song Contest Asia, der im November stattfindet, hat eine kinderfreundlichere Startzeit als der Junior ESC. Da muss dringend wieder ein Umdenken her.

In Spanien freut man sich allerdings wahrscheinlich über diese Zeit. Dort ist ja eh alles etwas später als anderswo – und dort läuft die heutige Sendung auf dem Hauptkanal von RTVE, La 1. In Spanien will man sehr offensichtlich heute gewinnen – zum zweiten Mal nach 2004. Gegen 23:10 Uhr sollten wir erfahren, ob das tatsächlich geklappt hat.

Wie ihr heute beim Junior ESC voten könnt, haben wir hier noch einmal im Detail aufgeschrieben. Und ich weiß, der Junior ESC wird auch von vielen ESC-Fans immer noch belächelt. Deshalb falls ihr euch jetzt fragen solltet, wo der Bus ist mit den Leuten, die das alles interessiert. Hier ist er:

Foto: Jonas Wölke

Ich stimme mich derweil mit dem kürzlich gestarteten Stream Junior ESC – Non-Stop Hits! auf den Abend ein. Get ready for La Festa!

Die Eurovisions-Hymne läuft und wir beginnen die Show mit Bildern aus Malta und einem Film, der uns das Konzept der „Festas“ erklärt. Wir sehen Moderator Keane Cutajar, der mit seiner Familie an einem reich gedeckten Tisch sitzt. Aber jetzt muss er leider weg, denn er hat da ja noch diese Show zu moderieren… In einem roten Cabriolet fährt er über die Insel. Auf der übrigens Linksverkehr herrscht! So ganz gut kommt unser Keane aber nicht durch. Denn die zahlreichen Festas, also Straßenfeste, halten ihn ein bisschen auf. Aber da ist er! In seinem Cabrio in der Halle! Gemeinsam mit Destiny und Gaia begrüßt er uns mit dem Theme-Song „Rim Tim Tagi Dim“ „RamDamDiriDam“.

In den Song eingearbeitet ist dann auch die traditionelle Flag Parade. Die Teilnehmer kommen in alphabetischer Reihenfolge der Länder auf die Bühne. Nicht, wie beim ESC der Großen, nach Startreihenfolge.

So viel gesungen wird bei „RamDamDiriDam“ tatsächlich nicht. Aber die in rot gekleideten Tänzer geben schonmal alles.

Die drei Hosts wollen uns heute auch ein bisschen Maltesisch beibringen. „Merħba“ ist das erste Wort – natürlich „willkommen“. Die drei erklären nun das Voting, das im Gegensatz zu dem beim ESC nicht verändert wurde. Nach wie vor gibt es das Onlinevoting für die Zuschauer und ein Juryvoting. In jeder Jury sitzen drei erwachsene Juroren und zwei Kinder. Beides zählt zu je 50 Prozent. Und los geht’s!

01. Niederlande: Maria – „Stronger Together“

Maria singt ihren Gospelsong erst einmal alleine auf der mit Nebel bedeckten Bühne. Sie trägt ein orangefarbenes T-Shirt mit einem niederländischen Aufdruck. Hinter ihr stehen Kerzen auf der Bühne in einem Halbkreis auf einem Podest. Auch auf der LED-Wand sieht man weitere Kerzen. Sie geht aufs Podest, hat aber leider ein paar Probleme, das Mikro passend in den Mikrofonständer zu stecken. Davon lässt sie sich aber nicht beeindrucken und singt die Nummer sicher weiter. Zum Finale sieht man mehrere Kinder in Orange hinter ihr auf der Wand und kleine Pyrofontänen kommen auch zum Einsatz.

In den Postcards sehen wir jeweils die Acts, wie sie eine Kassette in einen Rekorder stecken und die Musik entführt sie dann direkt hinein in eine maltesische Festa voller Spaß und Tanz. Die Bühne für Harry ist noch nicht ganz fertig, also muss Keane kurz vor die Kamera und etwas improvisieren.

Tatsächlich improvisiert er überraschend lange. Das läuft gerade absolut nicht nach Plan und sieht nicht nach typischen Umbau-Problemen zwischen zwei Acts aus. Meine Kontaktperson in der Arena, Jonas, schreibt, er wisse auch nicht, was da los sei. Eigentlich sei der nächste Künstler bereit auf der Bühne.

Jetzt läuft sogar eine vorbereitete Not-MAZ! Sie zeigt uns noch ein bisschen was von der Insel Malta. Keane kündigt sie mit den Worten „Why not“ an.

Aus der Halle höre ich weitere Spekulationen, dass es an einem Spotlight liegen könnte, das gleich für Zypern benötigt wird, aber noch nicht ganz richtig funktioniert. Jetzt geht es weiter! Nach bestimmt 7 Minuten, die der arme Harry nun warten musste.

02. Zypern: Harry Georgiou – „Who I Can Be“

Harry trägt ein luftiges blau-lilafarbenes Hemd. Im Hintergrund sehen wir einen mit Lichtern angedeuteten Pinocchio, der die Bedeutung der Laurell-Barker-Thomas-Stengaard-Ballade „Who I Can Be“ unterstreichen soll. Wahnsinnig viel passiert auf der Bühne nicht, Harry trägt den Song allein mit seiner Stimme – mit einem krass hohen Ton am Schluss! Und eine super Bühnenpräsenz hat der Musicaldarsteller ohnehin.

03. Portugal: Salvador Rio – „Alma“

Der Start in diese Show ist sicherlich etwas unglücklich, denn erstmal kommen nur Kids, die alleine auf der Bühne stehen. Salvador Rio gehört dazu. Anders als bei Harry aus Zypern ist die Bühne hier aber nicht größtenteils dunkel sondern erstrahlt in ein paar Farben und angedeutetem Feuerwerk hinter ihm. Gerade in der Totale lässt ihn das aber recht verloren wirken. Beim Song über seine „Seele“ beginnt er aber gegen Ende offenbar ein bisschen aufzutauen und auf der Stelle zu tanzen. Sowohl der sehr repititive Song als auch die Inszenierung helfen ihm heute aber leider wahrscheinlich nicht.

04. Montenegro: Mija Vujović – „Muzika nas spaja“ 

Hier steckt richtig ESC-Power hinter! Marko Kon (Serbien 2009) hat den Titel geschrieben, Slavko (Montenegro 2017) sich die Choreo ausgedacht. Ja, der Slavko. „Muzika nas spaja“ ist eines der kindlichsten Lieder des Abends. Auch Mija ist alleine auf der Bühne, macht aber das beste draus. Sie tanzt allein, macht Gesten, geht umher – sogar in Zeitlupe – hüpft, setzt sich und legt sich auf den Boden. Das wirkt alles recht improvisiert. Ist es aber offenbar nicht. Sie dreht sich, formt ein Herz mit den Händen, hat auch eine Schlusspose und auf jeden Fall sehr viel Spaß auf der Bühne. Vielleicht ist der ansteckend!

05. San Marino: Violamarie – „Ruota panoramica“

Violamarie trägt ein weißes Kleid und beginnt auf dem Boden sitzend. Auf dem Fußboden ist leider ein paar LED-Flächen offenbar kaputt, das sieht man in einzelnen Einstellungen leider sehr. In ihrem Lied über ein Riesenrad dreht sie sich im Refrain selbst um sich. Sehr oft sucht ihr Blick die Kamera. Im zweiten Refrain drehen sich nun auch ein paar Mondphasen auf dem LED-Boden um sie. Dann bekommt sie von oben durch ein Seil von der Decke eine Laterne gereicht, die ihr den Weg nach vorne an die Bühne leuchtet. Eine sehr schöne Ballade, die auch gar nicht so kindlich klang.

06. Frankreich: Alec – „Comment tu vas ?“

Alec sitzt an einem sternförmigen Klavier und trägt ein Hemd mit Fransen, die an Pianotasten erinnern. Auf dem Klavier sind übrigens auch Sterne drauf und im Hintergrund sieht man ebenfalls Sterne, die komplett ans Artwork von Das Supertalent erinnern. „Comment tu vas ?“ beginnt als Ballade, aber wer glaubt, das bleibt so, hat seine Rechnung ohne Frankreich gemacht. Alec springt auf, haut in die Tasten, Pyrofontänen steigen aus dem Klavier empor. Der Halle gefällt es, ich habe mit dem Lied und diesem plötzlichen Tempowechsel so meine Probleme.

07. Polen: Wiktor Sas – „Gravity“

Auf Startplatz 7 kommt endlich der erste Act, der nicht alleine auf der Bühne steht. Wiktor aus Polen hat noch vier tänzerinnen dabei. „Gravity“ ist wohl der mainstreamigste Popsong des Abends und sticht alleine deshalb schon hervor. Der Song klingt ähnlich international wie auch schon Polens ESC-Beitrag dieses Jahres – und in Wien hat das mit Platz 12 schon ganz gut geklappt. Wiktor singt das souverän, das Lied ist aber sehr abrupt zu Ende. Naja, three minutes bye bye.

08. Armenien – Naré – „Boo“

Ein etwas überfordernder Song mit einer mitreißenden Choreo – sehen wir hier das „Bangaranga“-Erfolgsrezept auf den Junior ESC übertragen? Naré und ihre Tänzerinnen beginnen auf einer drehbaren hohen Showtreppe, die Bühne ist ganz in plüsch-pink gehalten. Immer mal wieder sehen wir Gespenster – schließlich geht es in „Boo“ um die geheimnisvollen Geister unter dem Bett. Und nicht nur die Tanzchoreo ist kreativ und aufwändig – dann kommt noch der Wow-Effekt zum Schluss. Naré sitzt auf einem riesigen wippenden Einhorn (Aufmacherbild), das sogar über seinem Horn noch Pyro sprühen kann! Ein Auftritt für die JESC-Geschichtsbücher.

Nun ist Werbepause und die Hosts bringen uns das Wort „Saħħa“ bei, das ungefähr alles heißen kann – von „Tschüss“ bis „Prost“. Es folgt eine Tanzperformance.

Die Hosts sind zurück und es kommt eine Festa-Band auf die Bühne. In Deutschland würden wir dazu wohl „Spielmannszug“ sagen. Ich versuche auf das zu achten, was die Hosts sagen, aber die Musik im Hintergrund ist schon ziemlich ablenkend 😀 Das nächste maltesische Wort ist „Mela“ und auch das heißt wohl alles und nichts.

Von „Mela“ jetzt zu Malta!

09. Malta: Beppe – „Blue Bird“

Malta erzählt uns ein Märchen. Beppe sitzt unter einer Straßenlaterne und hält in der Hand eine Zeichnung des titelgebenden blauen Vogels. Nun werden ein paar Bettlaken um ihn gespannt, unter denen er galant durchtaucht. Auch den computergenerierten Vogel sehen wir immer mal wieder durchs Bild fliegen. Beppe ist nun mit seinen Freunden in einer Art Klassenzimmer und erzählt ihnen die Geschichte des Vogels weiter. Und schon trägt er eine Fliegerbrille und steht vor einem großen Propellerflugzeug! Beppe klettert hinein, der Propeller dreht sich, im Hintergrund sehen wir Wolken und das Flugzeug wippt lustig rauf und runter. Das ist so herzig, so niedlich und klingt so dermaßen wie aus einem Schlagermusical geklaut. Aber es ist völlig unmöglich, hier kein Lächeln ins Gesicht zu bekommen.

10. Italien: Matteo Trullu – „Che cos’è l’amore?“

Nach dem superjungen Beppe kommt nun mit Matteo Trullu ein Teenager – und zeigt damit perfekt, was für eine Bandbreite der Junior ESC abdeckt. Von sehr kindlichen Songs und Inszenierungen hin zu dieser Rock-Ballade, die er an einem Klavier sitzend beginnt. Eine in weiß gekleidete Tänzerin bringt ihm jetzt auch noch eine E-Gitarre vorbei, die er gleich mal zu spielen beginnt. Also so, wie man Instrumente halt auf einer ESC-Bühne spielt, wenn man nicht Linda Lampenius heißt. Der Gitarren-Part, zu dem die Pyrofontänen zu sprühen beginnen, kann schon sehr cool wirken. Zur Tänzerin hat er aber erst ganz am Ende eine Verbindung, als sie ihre Hand und ihren Kopf auf ihre Schultern legt. Zuvor tanzte sie eher für sich über die Bühne. Hat Matteo nun herausgefunden, was Liebe ist?

11. Ukraine: Erika Kolesnichenko – „Not A Lullaby“

Die Farbe giftgrün wird diesen Auftritt bestimmen. Erikas vier Tänzer sind von oben bis unten in giftgrüne Fransen gekleidet – es ist völlig unmöglich, hier zu erkennen, ob es überhaupt Jungen oder Mädchen sind. Das ganze ist sehr kreativ gemacht. Manchmal formen die Tänzer sogar einzelne Dinge, wie einen Stuhl, auf den sie sich setzt oder einen Rahmen, in den sie sich stellt. „Not A Lullaby“ könnte definitiv mit dem sehr instrumentellen Refrain gut in einem Club laufen. Wenigstens in der Kinder-Disko auf Rhodos. Das „lullaby“ im Refrain haucht Erika immer sehr – aber das soll wohl so sein. Der Song geht nicht durchgängig voll auf die zwölf, er beginnt und endet zum Beispiel recht melodisch. Alles in allem wieder einmal souverän abgeliefert von der Ukraine.

12. Nordmazedonien: Ana Stojanoska – „Idnata jas“

Ana und ihre drei Tänzerinnen tragen cremefarben-rote Outfits. Und Anas cremefarbene Brille fällt ebenfalls sofort ins Auge. „Idnata jas“ klingt wunderbar nach Balkan und die Melodie des Refrains ist sofort sehr eingängig. Und aus dem Dancebreak aus der Studioversion ist hier ein Trommelbreak geworden! Denn plötzlich haben die Tänzerinnen Trommeln und schlagen im Beat darauf. Die Trommeln sind aber schnell wieder Geschichte. Zum Finale des Liedes über das „Zukünftige Ich“ haben sie die Hände wieder frei zum Tanzen. Einer meiner persönlichen Favoriten (für den ich heute auch schon gevotet habe).

13. Irland: Caleb Kirwen & Naomi Gribben – „Níos laídre“

Laika Party in the skyyyyy! Die Outfits von Caleb und Naomi sehen jedenfalls so aus, als würden sie gerade aus dem All kommen. In silber glänzend treten die beiden auf, nur die vier Tänzerinnen hinter ihnen dürfen einfach weiß tragen. Caleb und Naomi lächeln die ganze Zeit über und haben hoffentlich viel Spaß. Der Song auf Irisch ist leider wenig wettbewerbsfähig und die LED-Bespielung mit bunten Kreisen auch nicht das Aller-Innovativste, das ich in letzter Zeit gesehen habe.

14. Albanien: Eslin Kurti – „Kërce me mua“ 

Auch Eslin Kurti und ihre vier Tänzerinnen tragen viel silber, hier sieht es aber nicht so ganz nach Raumanzug aus wie noch bei ihren Vorgängerin. Der Song, der übersetzt „Tanz mit mir“ bedeutet, soll dazu animieren, mal das Handy wegzulegen und stattdessen rauzugehen und mit den Freunden zu spielen. Zum Beispiel auf einem Basketball-Platz, einem Tenniscourt oder in einem Skatepark, die wir im Hintergrund eingeblendet sehen. Und was Nordmazedonien sich nicht getraut hat – hier haben wir ihn: Den ersten DANCEBREAK des Abends! Eslin singt den sehr eingängigen Song nicht nur gut, sie tanzt auch eifrig mit. Der Auftritt macht beim Zusehen Spaß und sollte Albanien hoffentlich auch ein gutes Ergebnis bescheren.

15. Georgien: Davit Lomidze – „Sun On The Rooftops“

In Georgien ist es jetzt 0:19 Uhr – Zeit für den eigenen Beitrag über Sonne auf den Dächern. Kurz hören wie die Überbrückungsmusik, aber es kann doch sofort losgehen! Davit kommt mit einem stilsicheren Auftritt durch die Tür eines Segelboots (?) auf die Bühne. Es sieht so aus, wie irgendetwas, was man aus Playmobil baut. Mit zwei Tänzern performt er sich durch den herrlich altbackenen Titel „Sun On The Rooftops“, der total an Sal da Vincis italienischen ESC-Song aus diesem Jahr erinnert. Regenschirme im MFCC sind im Publikum übrigens verboten, aber Davits Tänzer dürfen welche haben und bauen sie in der 2. Strophe gleich in die Choreo ein. Nun surfen die drei auch noch auf Surfbrettern, die auf dem Boden eingeblendet werden. Oh, wir haben On-Screen-Effekte! Ein bisschen Meeresgetier umkreis Davit, der nun oben auf dem Boot steht. Ein cooler, selbstbewusster Auftritt. Ein bisschen zurückhaltend gesungen aber.

16. Spanien: Lucas Paulano – „Cuore bello (Te quiero te quiero)“

Lucas sitzt auf dem Boden und schaut in eine Kiste, aus der er ein Ticket für ein Riesenrad herausholt. Ein „ruota panoramica“, wie wir heute gelernt haben. Nach vielen Acts mit Tänzern muss Lucas die Nummer nun wieder alleine tragen. Und er hat sich chic gemacht – er trägt einen blauen Anzug und steht auf einem Podest. Um ihn herum schließt sich ein Kreis aus Lampen, die zum Beat des Songs an- und ausgehen. Den Alleinunterhalter gibt er aber sehr überzeugend, wirkt nicht so verloren wie andere an diesem Abend, die nur auf sich gestellt waren. Im Hintergrund sehen wir ein Kind, das mit einem Hund spielt sowie ein paar andere Motive aus Licht. Die On-Screen-Effekte von Lichtstrahlen, die ihn verfolgen sehen gut aus. Auf die goldenen Strahlen, die ganz kurz vor Ende ein Herz formen, hätte man verzichten können. Ein sehr solider Auftritt zum Schluss!

Die Hosts sind wieder auf der Bühne und eröffnen das Voting! Interessanter Hinweis von Destiny: „Do not vote for a flag“. Man soll nicht für Länder abstimmen, sondern für Performances, die einem gefallen haben oder Songs, die man sofort streamen möchte. Ich mache das und stimme persönlich für meine Top 3 heute: Malta, Nordmazedonien und Armenien. Der erste Schnelldurchlauf läuft!



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348 Comments
Jan
Jan
54 Minuten zuvor

Bei San Marino fand ich vor allem die Bühnengrafiken bisher mit Abstand am besten… da fällt deutlich weniger auf, dass es keine Tänzer/innen gab. Super Auftritt!

here_since_2012
here_since_2012
53 Minuten zuvor

Also bis jetzt hat mir San Marino am besten gefallen. Aber es kommen ja noch viele Acts.

MarcelK
MarcelK
53 Minuten zuvor

Also san marino gut

Momo 🐢
Momo 🐢
53 Minuten zuvor

Rabimmel rabammel rabumm

Matty
Matty
53 Minuten zuvor

San Marino mit dem einzigen Barfußauftritt des heutigen Abends und die Laterne leuchtet ihren Weg. Mal sehen, wo der Song am Ende landen wird.

Niklas190620
Niklas190620
45 Minuten zuvor
Reply to  Matty

Hatte der Junge aus Zypern keine Schuhe an?

Nilou
Nilou
53 Minuten zuvor

Violamarie hatte ein sehr schönes Staging und auch hier wieder einen gut gesungenen Song. Die Lampe war ein schönes Detail.

Marlon
Marlon
52 Minuten zuvor

San marino super stimme

Alex John
Alex John
50 Minuten zuvor

Kommt jetzt gleich Delta aus dem Flügel?🤩

Marlon
Marlon
48 Minuten zuvor
Reply to  Alex John

Ne die ist bei the voice

Marlon
Marlon
50 Minuten zuvor

Junior eurovision ❌️
Francevision✅️

Franny
Franny
50 Minuten zuvor

Neee, Frankreich! Ist mir alles viel zu gewollt!

Jan
Jan
49 Minuten zuvor

Oh Gott… Frankreich könnte schon wieder gewinnen (zumindest bei den Juries), das war echt stark, aber eher nicht so meins

Last edited 48 Minuten zuvor by Jan
Bonello
Bonello
49 Minuten zuvor

Frankreich wird wieder vorne mitspielen – zumindest bei den Jurys 😉

Matty
Matty
49 Minuten zuvor

Alec und sein sternförmiges Klavier, aus dem die Funken sprühen. Frankreich hat manchmal Einfälle, was die Inszenierung betrifft!

eurovision-berlin
eurovision-berlin
49 Minuten zuvor

San Marino ist das, wovon jedes kleine Mädchen träumt.

Nilou
Nilou
49 Minuten zuvor

Alec hat das echt super gemacht, sowohl stimmlich als auch von der Performance. Und das Lied liebe ich ja generell, die Emotionalität und Steigerung ergänzen sich wirklich perfekt.

Alex John
Alex John
48 Minuten zuvor

Miriana kurz im Einspielfilm!
🔴🔴🔴

Momo 🐢
Momo 🐢
43 Minuten zuvor
Reply to  Alex John

Ist mir natürlich nicht entgangen 😍

Samy
Samy
48 Minuten zuvor

Bei den Stage readys hab ich totale Arcade vibes 🙈😍

David Z
David Z
48 Minuten zuvor

San Marino gefällt mir sehr gut. Bestes Staging bislang. Auch hier wieder ein Land, mit dessen Beiträgen ich sonst nichts anfangen kann, das mich überzeugt.
Bei Frankreich könnte ich direkt kotzen. Nicht weil es schlecht war, sondern weil der Auftritt schon wieder so sehr nach Sieg schreit und ich brauch keinen 4. Französischen Sieg in 4 Jahren bzw. 5. Sieg in 6 Jahren

Last edited 45 Minuten zuvor by David Z
Nelly
Nelly
47 Minuten zuvor

Meine Favoriten bisher: San Marino und Frankreich

here_since_2012
here_since_2012
46 Minuten zuvor

Oh wow, Tänzerinnen auf der Bühne!

Sash
Sash
46 Minuten zuvor

Den polnischen Friseur würde ich verklagen🫣🤓

Matty
Matty
45 Minuten zuvor

Wiktor mit einem Song über die Schwerkraft und dazu vier Tänzerinnen, von denen eine beim JESC keine Unbekannte ist.

Bonello
Bonello
45 Minuten zuvor

Auf der Bühne ist tatsächlich ein LED Feld kaputt 😮 die ganze Zeit ist an der selben Stelle ein schwarzes Quadrat

ESC2501
ESC2501
40 Minuten zuvor
Reply to  Bonello

Leider nicht nur eins. Etwas weiter hinten rechts ist eine ganze Reihe ausgefallen. Ärgerlich.

Nilou
Nilou
45 Minuten zuvor

Wiktor hat echt stark gesungen und der Song war mal eine Abwechslung. Sehr modern, kommt bestimmt auch gut an.

Momo 🐢
Momo 🐢
43 Minuten zuvor
Reply to  Nilou

Go Polen! 🇵🇱😇

Der Thoddy
Der Thoddy
44 Minuten zuvor

Polen war auch gut …..aber nun kommt „Boo“ Armenia ♥

ALMA.gique
ALMA.gique
44 Minuten zuvor

Ich bin nicht so tief drinnen im Junior Eurovision aber Polen’s Song hat es mir echt angetan. Den mag ich richtig gern. Und der Auftritt war auch super.

David Tysker
David Tysker
43 Minuten zuvor

Polen mit Eric Saade / Loreen Gedächtnis LED Quadrat?
Ich finde es spannen, dass sowohl Polen als auch Portugal diese UK Garage Elemente in der Melodie haben.

Für mich bisher der beste Beitrag der Jungs (auch wenn sich das mit Spanien später ändern wird). Aber der beste Beitrag einen polnischen Jungen beim JESC für mich.

David Tysker
David Tysker
43 Minuten zuvor

Armenien wurde hoch gehandelt, aber bei dem Gesang glaube ich es leider eher nicht.
Das Problem hatte Spanien mit Palante ja auch bereits vor ein paar Jahren.

Sash
Sash
43 Minuten zuvor

Der Trend 2026: Plüsch

Samy
Samy
42 Minuten zuvor

Puh Armenien ist nervig 🙄

Matty
Matty
42 Minuten zuvor

Armenien läßt die Gespenster tanzen und wie der Zufall es so will, ist am nächsten Wochenende Halloween. Die Krönung des Ganzen ist ein riesiges Schaukeleinhorn. So eins möchte ich gerne zu Weihnachten!

Nun ist Halbzeit bei den Wettbewerbstiteln.

Last edited 41 Minuten zuvor by Matty
Nelly
Nelly
42 Minuten zuvor

Armenien war cool … Und dann kam ein trojanisches Schaukelpferd …

here_since_2012
here_since_2012
42 Minuten zuvor

Also Armenien ist mein absoluter Favorit. Das war auch bis jetzt die beste Inszenierung. Ich fürchte aber, dass die Jury den Song sehr abstrafen wird.

Jan
Jan
41 Minuten zuvor

Armenien mit ner weltklasse Performance!

ESCFrank
ESCFrank
41 Minuten zuvor

Armenien will es und wird es vermutlich 🤷‍♂️🙋‍♂️

Franny
Franny
41 Minuten zuvor

Armenien… ich weiß nicht.

Hat nicht viel mit dem J in JESC zu tun.
Sehr auf Lolita-Sexyness getrimmt… stößt mir irgendwie sauer auf.

Der Thoddy
Der Thoddy
28 Minuten zuvor
Reply to  Franny

Blödsinn – wo siehst Du denn da Lolita Sexyness. Man kann sich ja vieles einbilden – und „Einbildung“ ist ja bekanntlich eine Art von Bildung.

Franny
Franny
13 Minuten zuvor
Reply to  Der Thoddy

Triggered?

Marlon
Marlon
40 Minuten zuvor

Krasser Auftritt ein riesiges Schaukelpferd mit pyro😍

Sash
Sash
40 Minuten zuvor

Interval Act während der Auftritte der Teilnehmer? 🤔

Matti.Berlino
Matti.Berlino
37 Minuten zuvor
Reply to  Sash

Werbepause 😄 ist ja Kinderprogramm um 22 Uhr MESZ.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
40 Minuten zuvor

Armenien ist mir zu albern. Ich habe den Eindruck, dass ich diese Art schon zu oft beim JESC gesehen und gehört habe.

Nilou
Nilou
39 Minuten zuvor

Boah. Da ist ganz schön viel passiert bei Naré. Man merkt die Bangaranga-Inspiration schon etwas, auch der Song wurde nochmal leicht gerevampt. Beim Moment mit dem Einhorn war ich auf jeden Fall ziemlich baff, Armenien will es wirklich wissen dieses Jahr.
Würde mich nicht wundern, wenn sie gewinnen. Und es wäre auch schon echt verdient, in den Auftritt wurde wahrscheinlich viel Arbeit gesteckt.

Momo 🐢
Momo 🐢
39 Minuten zuvor

Ob uns die Moderatoren auch noch das maltesische Wort „Kant“ beibringen? 😇

David Z
David Z
39 Minuten zuvor

Armenien hat mich minimal verstört. Wo ist mein Kinderliederwettbewerb hin?
Jetzt ein Interval-Act mit Emma Farrugia

ESCFan2009
ESCFan2009
38 Minuten zuvor

Ein gigantisches Schaukelpferd-Einhorn spüht Pyro aus der Stirn… there are maybe 3 original sentences left 😉

Sash
Sash
38 Minuten zuvor

Ist das Eliza Borg gewesen?

David Z
David Z
34 Minuten zuvor
Reply to  Sash

Die in der Mitte, die gesprochen hat? Das war Emma Farrugia. Mehrfache Teilnehmerin im Maltesischen JESC Vorentscheid
Oder meinst du eine der Tänzerinnen?

DoDo
DoDo
37 Minuten zuvor

Der LED-Floor scheint tatsächlich kaputt zu sein. Ein Feld in der Mitte und Weitere im hinteren teil der Bühne sind schwarz. Schade, zerstört ein bisschen die Bühnenbilder.

Last edited 37 Minuten zuvor by DoDo
Bonello
Bonello
28 Minuten zuvor
Reply to  DoDo

Das traurige ist, genau dieser Auftritt mit der kaputten LED Bühne bleibt ein lebenlang im Gedächtnis sowie auf den online Plattformen

Matty
Matty
37 Minuten zuvor

Laut Programmplan war der Intervallact eine Hommage an die maltesische Sprache.

Alex John
Alex John
36 Minuten zuvor

Ich will niemals nach Malta bei diesem ständigen Krach..😆
Da ist ja der Kölner Karneval noch harmlos dagegen.

AlexESC
AlexESC
36 Minuten zuvor

Statt einer „Green-Room-Pause“ eine „Intervall-Act-Pause“. Finde ich sogar besser, als wie wenn man im Green Room einzelne Acts befragt.

Amion
Amion
35 Minuten zuvor

Guten Abend an alle . Der Favorit Armenien gefällt mir gar nicht da kam 75 Prozent vom Band .

Violamarie aus San Marino ist die Überraschung . Grandios und das beste Bühnenbild bisher .

Frankreich und Polen werden wohl viele Punkte von der Jury bekommen .

Niederlande , Zypern , gingen leider etwas unter .

Matti.Berlino
Matti.Berlino
35 Minuten zuvor

Soviel sexy Tänzerinnen sieht man beim ESC nie 😁

Momo 🐢
Momo 🐢
31 Minuten zuvor
Reply to  Matti.Berlino

😠