Ikke Hüftgold erzählt in Echtzeit von seinen NDR-Erfahrungen

© NDR/Marc Bremer,

Das angekündigte Statement über „den manipulierten ESC-Vorentscheid und die verlogenen und fragwürdigen Machenschaften des NDR rund um die Entscheidungsträger A. Gerling und A. Wolfslast“ (Originalton Ikke Hüftgold auf Instagram) ist da. Matthias Distel aka Ikke Hüftgold hat es heute ebenfalls auf Instagram veröffentlicht.

Der Text ist in allererste Line einmal lang. Sehr lang. Sehr, sehr lang. Wer ihn lesen möchte, findet ihn hier und sollte sich mindestens eine halbe Stunde und zwei Espressolängen Zeit nehmen.

Um allen Beteiligten gerecht zu werden, ist es tatsächlich die erste Empfehlung, dass alle, die sich eine tiefere Meinung bilden wollen, tatsächlich die Zeit nehmen, diesen Text in Gänze zu lesen.

Man hat das Gefühl, Matthias Distel und der von ihm geschaffene Partyschlagersänger Ikke erzählen von ihren Erfahrungen mit dem NDR in Echtzeit – kein Detail wird ausgelassen. Das geht soweit, dass man erfährt, dass für den Auftritt von Ikke und seiner Band beim deutschen Finale 676 Euro als Zuzahlung für Bodennebel fällig waren.

Trotz seiner Länge erzählt der Text wenig Neues, was nicht schon in der Bubble hinter den Kulissen (und teilweise auch davor bekannt) war. Spekatuläre Erkenntnisse, die Anlass wären, Teile der deutschen ESC-Geschichte neu zu schreiben, enthält das Statement nicht.

Es ist erfrischend, dass Matthias Distel den Text pragmatisch mit „Ikke Hüftgold vs. NDR“ überschreibet, denn nur darum geht es, um nicht mehr, aber auch nicht um weniger.

Zwei Dinge fallen mit spezifischem Blick auf diesen Konflikt auf.

1.) Es ist nicht nachvollziehbar, warum der NDR seinen Zuschauerinnen und Zuschauern die exakten Zahlen des Online-Votings und des Televotings vorenthält, so wie wir es auch schon in unserem ESC kompakt LIVE mit Alex Wolfslast und Stefan Leidner zum Thema gemacht haben.

Denn an der Geheimhaltung der Daten macht das Statement viele Skandalisierungen fest und das eröffnet überhaupt erst die Chance zum Flankenangriff.

Der NDR verhält sich mit dem Schweigen anders als die meisten anderen europäischen TV- und Rundfunkanstalten in der EBU – und auch anders als der NDR es in der Verantwortung von Thomas Schreiber früher selbst gehandhabt hat. Transparenz hilft allen. Vorbildlich ist auch hier einmal mehr beispielsweise das Melodifestivalen (SVT).

Ikke Hüftgold backstage bei den Proben zu „Unser Lied für Liverpool“

Angeblich werden die Votingdaten zurückgehalten, um die VE-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer auf den niedrigen Televotingrängen zu schonen. Das ist in Social -Media-Ellenbogenzeiten maximal ein schwaches Hilfsargument, zumal nach NDR-Bekunden jeder Künstler, der die Zahlen haben wollte, sie auch bekommen hat.

2.) Der NDR hat von Anfang an klar gesagt, dass am Ende des Tages die Redaktion über die Besetzung des deutschen Vorentscheids befindet. Aber das eben nicht laut und nicht immer. Der Weg zur Interpretensuche wurde in vielen Presseveröffentlichungen und anderen Kommunikationsformaten des NDR stattdessen emotional verklärt. Pathetisch wurde z.B. bei ESC Update verzerrt berichtet und in Hintergrundgesprächen wurden verschiedenste Experten-Gremien einschließlich einer internationalen Expertenjury in den Vordergrund geschoben.

Der Text von Matthias Distel setzt dort an und wirft einen entlarvenden Blick auf ein gewisses Redaktionschaos „inside NDR“, wenn es denn tatsächlich so war, dass Ikke Hüftgold nächst eine Zusage für ein bestätigtes Ticket im deutschen Finale hatte und dann in die TikTok-Abstimmung geschoben wurde, weil es interne ARD-Widerstände gab.

Wie auch immer das im einzelnen „inside NDR“ war, am Ende hat der NDR ein Vorentscheid-Line-Up gefunden und stolz verkündet. Da ist es ein Unding, wenn ein maßgebender ESC-Botschafter des NDR wie Peter Urban sich öffentlich für einen Vertreter aus diesem Line-Up nachträglich schämt, so sympathisch er damit auch einigen im Geiste Verbündeten wird.

Man gewinnt tatsächlich den Eindruck, als haben die Urban-Zitate in promiflash und SZ die Wutausbrüche von Ikke Hüftgold erst provoziert. Dieses in seiner Länge und seiner Detailverliebtheit ermüdende Statement liest sich wahrhaftig nicht so, als wäre es kalkuliert oder folge einer wohlüberlegten langfristigen Agenda. Da liest man viel Bauch zwischen den Zeilen.

Wie und ob der NDR mit diesen Vorwürfen umgehen wird, verliert sich derzeit noch in den Nebeln von Norwegen. In der Tat könnte Ikke Recht behalten, dass der Konflikt so rückgewandt und kleinteilig ist, dass er am Ende keine große Öffentlichkeit bekommt. Ikke sagt es nur etwas ruppiger: „Vielleicht hat der NDR Glück und dieses Statement interessiert genauso wenige Menschen wie den runtergewirtschafteten und fragwürdig gewordenen ESC Vorentscheid.“

Im heutigen ESC Update konnte der NDR noch nicht auf die Vorwürfe reagieren. Der heute veröffentlichte Podcast ist bereits vor zwei Tagen aufgezeichnet worden, hat Eurovision.de Redakteur Marcel Stober ESC kompakt bestätigt. In ESC Update geht es vordringlich auch darum, dass die SZ-Zitate, die die Verstimmung von Matthias Distel ausgelöst haben, unzutreffend sind. Wozu wiederum die SZ noch nichts sagen konnte. ESC kompakt bleibt dran.



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

164 Comments
Damo
Damo
3 Jahre zuvor

Im Moment macht Ikke eher den Eindruck eines schlechten Verlierers. Die Bubble des Partyschlagers bestärkt ihn natürlich nur darin. Das alles wirkt schon etwas wie eine Verschwörungstheorie. Und eine Beleidigung kann ich in Peter Urbans Kommentaren auch nicht erkennen.
Trotzdem darf und sollte man den NDR für seine miserable Kommunikation (einmal mehr) kritisieren.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Damo

Habe gerade den Fehler gemacht und mir ein paar der Kommentare unter Ikkes Statement durchgelesen: richtig debile Pracht-Honks, seine Fans. Sorry, aber eine andere Wortwahl ist da tatsächlich gar nicht möglich.

Wer’s nicht glaubt, kann ja selbst einen Blick riskieren. Aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@Nils

Man spürt da wirklich wie der eigene IQ den Bach runtergeht.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Ja, ne? Fühlt sich an wie die Kommentarspalte von welt.de.

Tobiz
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Nils, das ist wie mit Querdenkern, Klimawandelleugnern, Russland-Freunden und AfD-Wählern. Das sind alles die gleichen Menschen. Und ja, so in die Richtung schätze ich Ikkes Community ein. Zumindest den lauten Teil, der betrunken im Ikke-Cosplay beim Vorentscheid saß.

Nick
Nick
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@Nils / Tobiz: „richtig debile Pracht-Honks, seine Fans.“ „Das sind alles die gleichen Menschen.“ Wow, aber sonst geht es euch gut? Noch mehr Schubladendenken und alle über einen Kamm scheren ging wohl nicht. Anderen Dummheit unterstellen, aber selbst eine unfassbar kleinkarierte Geisteshaltung offenbaren – genau mein Humor.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@ Nick

Also hast du dir Kommentare dort noch nicht durchgelesen.

Die fünf Ausprägungen:
– „Aber Guildo/Stefan Raab …“
– „Wir werden eh Letzter, dann lass doch nach Scheiß-Corona wieder mal Spaß haben.“
– „Das wäre Top 5 geworden!“
– „Und dafür zahl‘ ich GEZ …“
– Gleich eine politische Revolution anzetteln wollen.

Davon abgesehen: Ich brauche niemandes Absolution, wenn ich Idioten als Idioten bezeichne.

Aber gib uns gerne Bescheid, wenn du dort auch nur einen Kommentar siehst, der nicht von einem augenscheinlich richtig debilen Pracht-Honk kommt. Also z. B. einen Kommentar, in dem mal nach Belegen gefragt wird.

Ich gehe da nicht wieder rein.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Du kannst ja gerne den Gegenbeweis antreten und dort auch nur einen Kommentar suchen, der nicht von einem richtig debilen Pracht-Honk geschrieben wurde.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Okay, sorry für den Doppel-Post. Ich dachte, der erste Kommentar sei wegen des bösen I-Worts der Moderation zum Opfer gefallen.

4porcelli - The Otter's the best
4porcelli - The Otter's the best
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

@Nils – Nild, Du hast meiner Ansicht nach völlig recht mit Deiner Einschätzung der Klientel. Ich war schon oft auf Mallorca, superschöne Insel, die viel bietet. Einmal sind wir aus Neugier zum Ballermann gefahren und das Pack, das dort abhing war echt unterirdisch, saufend, grölend. Man trifft sie dann mit ihren Adiletten und Extensions völlig verkatert am Flughafen und mit Pech im Flieger wieder.

byJannik
byJannik
3 Jahre zuvor

Gerade nach dem Thema Electric Callboy im letzten Jahr, schadet sich der NDR mit seiner Intransparenz hier erneut selbst. Die Verantwortlichen scheinen einfach nicht kommunizieren zu können. Das nervt. Trotzdem, ich gehe nicht davon aus, dass es sich bei den Zahlen um Betrug handelt, nicht weil ich Lord of the Lost lieber beim ESC sehe als Ikke Hüftgold, sondern weil solche Ergebnisse notariell beglaubigt werden. Letztendlich schadet Matthias Distel mit solchen Aktionen, vor allem wenn sie nicht auf belastbaren Fakten beruhen, dem ESC in Deutschland aber – und das ist gerade nach seinen Interviews, in denen er noch im Februar stolz sagte, er wolle den ESC in Deutschland wieder prominenter machen, wirklich schade.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

War von vornerein wohl nur Taktik um sich einzuschleimen.

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Weißt du, ob da ein Notar dabei war, und falls ja, ob der überhaupt in der Lage war, die Technik zu verstehen, die da genutzt wurde, und ob er in der Lage war, sie auf Manipulationssicherheit zu prüfen? Ich hab da weitgehend Zweifel.
Ob der NDR sonst wie nachweisen kann, dass da wirklich sauber gearbeitet worden ist, wäre die nächste Frage.

byJannik
byJannik
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

@olfi ich kann das natürlich nicht bestätigen, ich arbeite nicht bei Digame, das ist die Firma die beim deutschen Vorentscheid dafür verantwortlich war und die spezialisiert sich laut ihrer Website auf die Gewinnerziehungl -ermittlung, Live-Durchstellung von Anrufen und ähnlichen bei Fernseh- und Radiosendungen. Es würde mich schon sehr wundern wenn die ihre Arbeit nicht richtig gemacht haben, gerade weil das keine Unbekannten sind, aber man kann natürlich überall den Teufel an die Wand malen.

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

@ olfi Zweifel scheint auch dein zweiter Name zu sein .🙂

Tamara
Mitglied
Tamara
3 Jahre zuvor
Reply to  olfi

Ich habe Marcel im Podcast so verstanden, dass die Ergebnisse notariell beglaubigt wurden.

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Ich sage es nochmal. Der NDR ist wohl transparenter als die meisten anderen ESC-Teilnehmer. Und EC war ja nicht nur ein Problem des NDR sondern auch die Gruppe hat sich dafür entschieden in die Presse zu gehen, obwohl es klar war, dass es in 2022 keine Chancen gibt mitzumachen. Auch hier hat der NDR sein Konzept dargelegt und wenn die Radiosender das Entscheidungsrecht haben, dann ist eben sehr wahrscheinliich. dass es nicht EC wird. Hätte EC wirklich Bock auf den ESC gehabt. dann wäre 2023 ihr Jahr geworden, aber man hat sich anders entschieden.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

… und es war bislang aus deutscher Fan-Sicht so eine tolle ESC-Saison …

tulitikku
3 Jahre zuvor

Ich denke, der NDR sollte gar nicht auf einen Künstler mit akutem Egotrip reagieren, der so wenig reflektiert ist, dass er nicht nachvollziehen kann, dass internationale Jurys nichts mit seinem Besäufnisschlager anfangen konnten.

olfi
olfi
3 Jahre zuvor

Danke @Peter für diesen Bericht. Im vorangegangenen Text zum Thema hier im Blog wurde Matthias/Ikke in ein deutlich schlechteres Licht gerückt. Das fand ich nicht so gut..
Ich finde das Thema ‚NDR inside‘ wichtig und freu mich, wenn ihr da kritisch dran bleibt. .

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

Ich kann diese Scheiß-Populisten, ganz gleich ob sie Politiker oder Kulturschaffende (*hust*) sind, nicht mehr ertragen. Die haben nur ein Ziel: Unablässig Skandal und Verschwörung zu schreien und die Menschen in einem niemals endenden Zustand der Erregung und Empörung zu halten. Wer aber erregt oder empört ist, vermag nicht zu denken.

Zu Herrn Hüftgold fällt mir wirklich nur noch eines ein, und das kann ich hier nicht schreiben. Deshalb nur dies: Das soziale und kulturelle Universum, das er verkörpert, ist eines, das ich aus tiefstem Herzen (oder eher: Hirn) verachte und verabscheue.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

Schlimm daran ist halt nur, daß viele auf diese dreckigen Rattenfänger hereinfallen. Mittlerweile ist fast kein Thema mehr davor sicher, selbst wenn es noch so belanglos scheint.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor

Da hast Du leider vollkommen recht … 🤔🙁

Andi
Andi
3 Jahre zuvor

Das Drama geht weiter. Der Denver- Clan 2023……

Wow…..der Text ist ja wirklich unendlich lang. Der NDR soll nun einfach die Ergebnisse im Detail bekannt machen. Und etwaige Rechenfehler erklären. Dann ist die Luft raus.
Insgesamt kommt es mir schon so vor, wie wenn Ikke beleidigt ist. Warum kommt er mit diesen Vorwürfen erst jetzt hervor, nachdem Peter Urban dieses unglückliche Interview gegeben hat.

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
3 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Weil Peter Urban mit seinem Interview das Fass aufgemacht hat.

Frank D.
Frank D.
3 Jahre zuvor

Warum will Ikke Hüftgold denn unbedingt zum ESC und dort Letzter werden? Um dann auch gegen den gesamten Contest zu stänkern? Ballermann-Hits haben absolut ihre Daseinsberechtigung, aber im Ausland versteht man das nicht.

Rusty
Mitglied
Rusty
3 Jahre zuvor

Also wenn es wirklich so war, dass Ikke Hüftgold im Vorfeld bereits die Zusage für den VE hatte und dann aus bedenklichen Gründen in die TikTok Abstimmung geschickt wurde, obwohl hier doch erst recht davon auszugehen werden konnte, dass er diese gewinnt, spricht das meiner Meinung nach wieder mal nicht für den NDR.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
3 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Eine Zusage ? Frage ist doch ob „diese Zusage“ von offizieller Stelle gekommen ist oder ob irgendjemand gesagt hat „du bist mit im Finale“

Rusty
Mitglied
Rusty
3 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Lies sein Statement nochmal:
„In den darauffolgenden Gesprächen gab der NDR mir Ende November im Namen von Alexandra Wolfslast bereits die mündliche Zusage für das gesetzte Teilnehmerfeld des Vorentscheids.“

pasi2805
3 Jahre zuvor

Das was Peter Urban im nachhinein bezüglich Ikke gesagt hat, geht einfach gar nicht. Das war respektlos und so kommentiert er auch zwischen der Blume schon die letzten Jahre den ESC. Er hat meiner Meinung nach indirekt Teilnehmer mit seinen Kommentaren beleidigt. Ein Mann seiner Erfahrung hätte das anders handhaben müssen. Ich bin unendlich froh, dass er „der ESC hat mich nie wirklich interessiert“ endlich in „Rente“. Schon alleine diese Aussage zeigt ja wie Peter Urban „wirklich“ zu sein scheint. Kein Wunder, dass er nie verstanden hat warum wir so schlecht beim ESC abschneiden. Er hat sich ja lt. eigener Aussage nie dafür interessiert.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  pasi2805

Laut des heutigen Podcasts will er das alles so nie gesagt haben. Dass er Ikkes Auftritt furchtbar findet, gibt er trotzdem unumwunden zu.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Viele fanden Ikke furchtbar….

Anmey
Anmey
3 Jahre zuvor
Reply to  pasi2805

Peter Urban hat nirgendwo gesagt, dass ihn der ESC „nie wirklich interessiert hat“. Er hat gesagt, dass er sich nicht als Fan sieht, was etwas völlig anderes ist.

Anmey
Anmey
3 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

Bin jetzt auch dazu gekommen, mir das ESC Update anzuhören, in dem Peter Urban sich vehement gegen diese Zuschreibung (und im Prinzip den ganzen SZ-Artikel) wehrt. Da erlebt man einen Mann, der eine ernsthafte Begeisterung für den ESC hat.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  pasi2805

Nun gut, Ikke kann und will ich leider nicht verteidigen, dazu sind mir er und sein Millieu viel zu unsympathisch.

Allerdings teile ich Deine Kritik an Urban zu hundert Prozent: Er hat es nie verstanden – Deutschland hatte viel zu oft keine wettbewerbsfähigen Beiträge und wurde dafür eben abgestraft. Urban hat anscheinend nur eine rosarote Brille auf, ansonsten würde er nicht ständig von „xy hat einen guten Eindruck hinterlassen“ jedes Jahr schwafeln. Ich bin froh, das dieses Kapitel am 14.Mai zu Ende sein wird.

Anmey
Anmey
3 Jahre zuvor

Zu dem Thema hat Urban der FAZ was gesagt:

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/peter-urban-wird-75-jahre-alt-nach-25-jahren-hoert-er-beim-esc-auf-18818446.html

„Einer Maxime blieb er all die Jahre treu: Kein schlechtes Wort über den deutschen Beitrag. Das hat ihm Kritik eingebracht. Rückblickend sagt er, er hätte einige Male kritischer sein können, ja müssen. Nicht vor, sondern nach dem Auftritt.“

„Was ihn schon länger umtreibt, ist, dass der ESC sich musikalisch weiterentwickelt hat, während Deutschlands Teilnehmer immer wieder wie aus der Zeit gefallen schienen“

Als Beispiel für letzteres führt er die S!sters an und dass er Lily Among Clouds für die bessere Wahl gehalten hätte.

Das zeigt ja, dass er sehr wohl die Probleme gesehen hat, sie aber nicht ansprechen wollte (oder konnte). Und das wird wohl auch bei der Nachfolge nicht anders werden.

Tobiz
Mitglied
3 Jahre zuvor

Auch du solltest den Podcast anhören, denn darauf geht er ein.
Ich finde es auch völlig verständlich, warum er den deutschen Beitrag öffentlich nicht runtermachen möchte und sich mit Kritik bedacht hält. Schließlich ist der ESC in der breiten Masse immer noch eine komische Freakshow. Da will man „ESC-Botschafter“ natürlich nicht noch Öl ins Feuer gießen.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  pasi2805

Nein er hat seine ehrliche Meinung über Hüftgold gesagt. Das darf er.

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor

Ich habe mir das Statement noch nicht durchgelesen. Ich werde dies aber auf jeden Fall machen.

Ob der Eintritt eines großen Knalls allerdings wirklich nur davon abhängt, ob viele oder wenige Menschen sich für Ikke’s Statement interessieren und sich das durchlesen, ist denke ich nicht der alles entscheidende Umstand.

Prominente Persönlichkeiten (m/w/d) – egal ob ehemalige Teilnehmer (m/w/d) des deutschen Vorentscheides, Komponisten (m/w/d), die mal bei einem vom NDR extra für den deutschen VE organisierten Songwriting-Camp mitgemacht haben, ehemalige Juroren (m/w/d) oder Paten (m/w/d), die mal als „Schützling“ für einen Teilnahmekandidaten (m/w/d) zur Verfügung standen oder eben einfach nur prominente Gäste (m/w/d) des deutschen VE, die auf der Couch saßen und selber genügend eigene Erfahrungen mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk gesammelt haben – könnte es im Überfluss geben, die tatsächlich ebenfalls das Bedürfnis hätten auszupacken.

Ralph Siegel ist sehr gut mit Mathhias Diestel befreundet. Was könnte er bspw. wissen, was weiß RS nicht ?

Und so lange ist es noch nicht her, wie die Intendantin von Radio Berlin Brandenburg (RBB) oder auch der NDR kurz nach der Landtagsahl im Mai 2021 in Schleswig-Holstein mit Vorwürfen einer Einflussnahme auf die politische Berichterstattung zugunsten einer Partei oder einer „Mitnahmementalität“ bezugnehmend der Austattung eigener Luxusbüros und Vorteilsnahme was das eigene Intendantengehalt betrifft, öffentlich wurde.

Ich würde Stand jetzt nicht meinen Kopf darauf verwetten, dass Ikke Hüftgold / Mathhias Diestel tatsächlich Recht mit ihren Vorwürfen haben. Aber dass er „ein schlechter Verlierer“ ist und seine Niederlage beim deutschen VE einfach nur nicht akzeptieren kann, da würde ich Stand jetzt auch nicht „meine Hand dafür ins Feuer legen“.

Dafür ist auch beim NDR in der jüngsten Vergangenheit – siehe gerade oben erwähnt – einfach das ein oder andere vorgefallen, was juristisch zwar noch rechtmäßig war, aber aus dem Bauchgefühl einfach eine Sauerei ist.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Das mit Siegel wußte ich gar nicht, tatsächlich ?

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor

Ja, die beiden sollen in der Tat gut miteinander befreundet sein.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

@ Anmey

Danke für die Infos.

Leider hat Urban mit diesem Interview erneut eine ganz schwache Figur abgegeben.
Man MUSS auch als Kommentator sagen, wenn der deutsche Beitrag nicht wettbewerbsfähig ist Zumindest dann, wenn die Ergebnisse dermaßen eindeutig sind und sich nicht fragen woran es denn gelegen hat.
Er konnte sich auch nur so lange „austoben“, weil der ESC hierzulande keinen so hohen Stellenwert hat. Da hat es die Leute nicht so interessiert, was er da so schwafelt.

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Gratulation, mit diesem Text hast du es geschafft mit null Inhalt dafür vielen Fragen deine eigene Verschwörungserzählung zusammenzureimen. Langsam verstehe ich, worauf sich einige Vorwürfe hier im Forum beziehen.

Timo1986
Timo1986
3 Jahre zuvor
Reply to  Organic banana

@Organic banana:

Als Jurist halte ich mich immer an Fakten, wenn es um derart ernste Vorwürfe, von wem auch immer ausgehend, geht.

Sowohl die Ereignisse beim RBB – hier fristlose Kündigung der Intendantin wegen Vorteilsnahme, die zwar juristisch noch nicht relevant war, aber menschlich die Gemüter erhitzt hat – ging ja durch die Medien.

Die meinerseits geschilderten Vorwürfe gegen den NDR haben sich ebenfalls so zugetragen und sind Fakt.

Und hier habe ich dann tatsächlich sich abgespielte Ereignisse aus der Vergangenheit zum Anlass genommen, dass völlig ergebnisoffen in beide Richtungen gedacht werden muss, wie das im juristischen Berufsalltag für mich als Jurist der ganz normale Vorgang ist. Sowohl 100 % ergebnisoffen zugunsten von Peter Urban, aber eben auch zu 100 % ergebnisoffen zugunsten von Ikke Hüftgold / Matthias Diestel.

Für mich sind eben nicht nur in der Theorie vor dem Gesetz alle gleich, sondern auch im praktischen Alltag – egal ob beruflicher Natur oder in der Freizeit. Und zwar so lange bis die Sachlage / Streitfrage geklärt und bewiesen ist..

Wo ist hier das Verbreiten einer Verschwörungstheorie ?

Andi
Andi
3 Jahre zuvor

Vorausgesetzt das alles stimmt……ich bin erschrocken das Künstler für ihre Auftritte Geld ausgeben müssen (Stichwort Bodennebel). Ich bin davon ausgegangen, dass den Künstlern keine Kosten durch ihre Teilnahme entstehen.

Broder Breese hat uns auch verarscht mit der „Überraschung“ von Ikke.
Das Showgeschäft kann fies sein.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Ja, sollte es der Wahrheit entsprechen, dass die Künstler ihre Auftritte selbst bezahlen müssen, ist das eine Frechheit, dem stimme ich zu.
Man sollte meinen, der NDR profitiert auch von einer gelungenen Show, dann sollte er auch was investieren.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
3 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Kann mir vorstellen, das der NDR schon einiges vom Auftritt übernimmt von den Kosten aber halt nicht alles. Das ist aber nur eine Vermutung!

Tobiz
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Beim ESC wird ja auch nichts übernommen, daher würde es mich wundern, wenn eine Teilnahme am Ende 0 Euro kostet.
Kann mir gut vorstellen, dass Grundelgendes nichts kostet, aber Extrawürste schon. Man müsste halt selber mal mitmachen, dann kann man das besser verstehen.

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Es dürfte wie beim ESC sein, man kann alles nutzen, was vorbereitet ist, wenn es noch Extrawünsche gibt, dann kann man die gerne auf eigene Rechnung buchen.
Wir wissen ja, das der „Goldregen“ wirklich teuer ist und entsprechend selten wird er eingesetzt, wie auch zusätzliche Pyro. Anders geht das ja nicht, weil beim NDR die Kosten geplant werden müssen, und man kann mit der Planung ja nicht erst beginnen, wenn die Bühenvorstellungen der Künstler vorliegen.

ESC Niklas
ESC Niklas
3 Jahre zuvor

Ist jemand von euch Live beim Eurovision in concert? Momentan kriegt man ja nichts mit. Hoffe Lord of The Lost war gut.

Rusty
Mitglied
Rusty
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC Niklas

Zumindest hatten sie schon mal ein prächtiges Interview mit William von den Wiwis.

Christliches
Christliches
3 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Gute Performance

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Gesanglich hat man das schon mal besser gehört, aber sie füllen die Bühne sehr gut und es kommt eine tolle Energie rüber.

Rusty
Mitglied
Rusty
3 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Sehr guter Auftritt von Lord of the Lost in Amsterdam. Das Publikum ging voll mit👍👍

olfi
olfi
3 Jahre zuvor
Reply to  Rusty

Ich hab mir das Video angesehen. Ich mag ja die Gruppe mit ihrem Stil und die Jungs mit ihrem öffentlichen Auftreten…
Hab diesmal allerdings irgendwie den Eindruck gehabt, dass sich da musikalisch und textlich vieles sehr oft wiederholt. Anders formuliert, in dem Stück ist über die drei Minuten relativ wenig Entwicklung drin. Täusch ich mich da?

Matty
Matty
3 Jahre zuvor

Die Bildunterschrift stimmt nicht, da steht „Rotterdam“ statt „Liverpool“!

Jastus
Mitglied
3 Jahre zuvor

Viel Geschrei um nichts.

Am unangenehmsten an seinem Text finde ich eigentlich die ständige Selbstbeweihräucherung bzw. Hervorhebung seiner ach-so-hohen Klickzahlen – Ja, ein ganz großes Kunststück, wenn man schon lange vor dem Vorentscheid eine gigantische Followercommunity hatte und Geld und Leute für die entsprechende Werbemaschinerie besitzt! Eine Voting-Aufforderung in der Insta-Story und schon hatte man 200000 Leute mobilisiert. Damit war das Tiktok-Voting von vornherein eine Farce, das er nur gewinnen konnte, weil die nahezu unbekannte Konkurrenz nunmal chancenlos war. Könnte man von seiner Seite aus ja auch mal kritisch und reflektiert betrachten, statt da mit den 52% der Voting-Stimmen anzugeben. Peinlich.

Für mich liest sich das ganze so, als ob er da einiges falsch verstanden hat oder absichtlich fehlinterpretieren möchte. Natürlich liegt dies auch in der Intransparenz vom NDR. Aber niemals glaube ich, dass der NDR da heimlich irgendetwas am Televoting/Onlinevoting des Vorentscheids massiv manipuliert hätte, um Ikkes Sieg zu verhindern. Das wäre doch viel zu heikel für alle Beteiligten (die wohlgemerkt auch erstmal alle dicht halten müssen).

Die negative Berichterstattung in den Medien, die das „Statement“ nun vermutlich nach sich ziehen wird, wird der ESC-Saison und LOTL nicht helfen. Wenn LOTL am Ende hinter den Erwartungen zurückbleibt, fällt das auch wieder auf den Vorentscheid zurück.
Ich höre es schon: „Mit Ikke wären wir in die Top 5 gekommen!“.
Ja nee, wären wir bestimmt nicht.

Siminski
Siminski
3 Jahre zuvor
Reply to  Jastus

Du fasst viele meiner Gedanken sehr treffend zusammen!

Jared
Jared
3 Jahre zuvor

Peter ist immer noch in Rotterdam. 😀
Kleine Korrektur bei der Bildunterschrift.

Thomas O.
Thomas O.
3 Jahre zuvor

Kann man die Story für eine neue Folge von Kir Royal verwenden?
Ikke Hüftgold neu in der Rolle des Baby Schimmerlos, den investigativen Klatschreporter.

Ich find seine ganze Insta-Story total stimmig und sehr unterhaltsam 😆

Andi
Andi
3 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

😄😄😄

Beatrice ESC
Beatrice ESC
3 Jahre zuvor

Danke für diesen Beitrag. Ohne ein Statement seitens NDR kann man da noch nicht viel zu sagen – außer dass ich sehr enttäuscht bin, dass es bei uns überhaupt zu solchen Debatten kommen kann.
Bzgl. der angeblichen Manipulation der Zahlen möchte ich nochmal daran erinnern, dass sich kurz vor dem Wettbewerb Frida Gold zurückgezogen hatten. Da wir bis heute nicht wissen, was mit den abgegebenen Stimmen an die Startnummer 8 passiert ist, könnte ich mir vorstellen, dass dadurch ein verzerrtes Bild bei den Abstimmungszahlen entstanden ist.

Frank B.
Frank B.
3 Jahre zuvor
Reply to  Beatrice ESC

Bevor das noch ein Thema wird: Was glaubst du denn, was mit den abgegebenen Stimmen passiert ist? Gibt es eine andere denkbare Option als „Die zählen halt nicht“?
Wenn letztes Jahr einige die Endung „07“ gewählt haben, durfte das ja auch nicht zählen. Warum sollte das dieses Jahr mit der freien Nr. 8 anders gewesen sein.

Beatrice ESC
Beatrice ESC
3 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Dass die Stimmen für das Endergebnis nicht mehr gezählt wurden, ist klar. Was ich mich frage, ist, wie das Herausrechnen technisch erfolgt ist. Bis zur Absage wurden die Stimmen vom System ja noch erfasst. Wurden die nach der Absage dann direkt herausgerechnet, bzw. für ungültig erklärt, oder hat das Programm noch fleißig mitgezählt und dann erst zum Ende die Punkte anders verteilt?

Letzteres könnte in der Tabelle, die Ikke erhalten hat, für Zahlen gesorgt haben, die auf den ersten Blick unplausibel wirken z.B. dass die Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen nicht mit der Summe der Stimmen für die validen Teilnehmer übereinstimmt. Wenn man sich dann die Ergebnisse ansieht, und schon etwas voreingenommen ist, könnte dabei der Eindruck entstanden sein, der NDR hätte Stimmen gelöscht, die dem jeweiligen Teilnehmer zugestanden hätten.

Kurz zusammengefasst: Tabellen ohne entsprechende Rechenwege können leicht ein falsches Bild vermitteln.

Christliches
Christliches
3 Jahre zuvor

Peter, deine Auseinandersetzung mit dem Thema finde ich sehr gut und man merkt deine Neutralität!

Folgendes hatte ich in Unkenntnis der Veröffentlichung des neuen Posts vorhin noch unter „Australien“ geschrieben, hier gehört es eigentlich her:

Ich könnte mir vorstellen, dass der NDR sehr dankbar ist, dass Electric Callboy verschwiegen darüber waren, wie mit ihnen umgegangen wurde.

Wie immer liegt „die Wahrheit“ (was ist das schon) in der Mitte.

Man wünschte sich einfach, dass ein neuer Sender das Ding übernehmen würde.

Es ist nicht leicht, in dieser ganzen Soße Äpfel und Birnen nicht miteinander zu verwechseln. Denn dass ich den LiveAuftritt von Ikke beim Vorentscheid unerträglich fand (das Video des Songs war besser) hat nichts mit dem Vorgehen des NDR zu tun.

Ich finde es ganz gut, dass Hüftgold aus der Verletztheit heraus mal so seine Erfahrungen mit dem NDR und Sicht der Dinge aufgedeckt hat. Ist ja sogar für Peter Urban gut, weil er dadurch im Podcast klarstellen konnte, dass ein Schmierenjournalist in der Süddeutschen am Werk war.

Ich begrüße es, dass der ÖRR sich zunehmend nicht mehr unkontrolliert fühlen kann. Wir finanzieren dort ja viele Karrieren mit unseren Beiträgen. So ein Apparat entwickelt automatisch korrupte Strukturen, ohne Wind von außen, blüht das dann zu ungehindert. Insofern betrachte ich es nicht als unerwünschtes Theater, sondern eher als Mittel zum Zweck. Die Zahlen nicht veröffentlichen und damit durchkommen, ist nur einer dieser Zwecke.

Nanni
Nanni
3 Jahre zuvor

Meine einzige Meinung zu dem ganzen Thema ist, dass es mich wirklich traurig macht, welchen Schaden dem ESC in Deutschland von allen Seiten zugefügt wird. Ich würde mir wünschen, dass es endlich einen Neustart gibt und die Verantwortung auf eine andere Sendeanstalt mit einem anderen Team übertragen wird. Dieses Gefühl hatte ich bereits nach dem Electric Callboy Debakel im letzten Jahr. Damals dachte ich, es kann nur noch besser werden, aber da habe ich mich getäuscht. Es ist nur noch schlimmer geworden. Dass zum Beispiel immer noch an Barbara Schöneberger als Moderation festgehalten wird, kann ich nicht verstehen. Es wäre dringend notwendig, dass der ESC in Deutschland jünger, diverser und weniger konservativ wird. Da schließe ich auch die Entscheidungsverantwortlichen mit ein.
Obwohl das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht passieren wird und wir im nächsten Jahr wohl wieder mit Frau Schöneberger auf einem Sofa zur drittklassigen Sendezeit Vorlieb nehmen müssen, versuche ich positiv in die nahe Zukunft zu blicken. Ich hoffe auf einen respektablen Platz für Lord of the Lost und bin weiterhin überzeugt, dass die Band unsere allerbeste Option in diesem Jahr gewesen ist. Innerlich bin ich allerdings vorübergehend nach Österreich emigriert. Wien ist sowieso immer eine gute Idee.

Anmey
Anmey
3 Jahre zuvor

Mit diesem Artikel von Peter ist eigentlich alles gesagt. Das Statement ist zum großen Teil sehr wirr und man weiß gar nicht, worauf es eigentlich hinaus will. Was bleibt, sind völlig nebulöse, unglaubwürdige und nach wie vor unbelegte Betrugsvorwürfe sowie der Eindruck eines ganz ganz schlechten Verlierers.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

Ganz im ernst, ohne mich auf irgendeine Seite stellen zu wollen: Aber dieses ganze Theater im Nachhinein macht mir überhaupt keinen Spaß mehr. Schrecklich, dass es hinterher immer so einen Streit geben muss. 🙁

Ich hoffe nur, dass am Ende nicht LOTL die Leidtragenden sind, so wie 2013 Cascada, weil die Jury am Ende angeblich LaBrassBanda verhindert hat.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Im Moment könnt‘ ich fast heulen… ich weiss, nicht mehr, was ich glauben soll. 😥

Christliches
Christliches
3 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

LOTL wird dadurch dar nicht beeinträchtigt. Das sind Profis, die hatten schon royalen Kontakt, weil sie Deutschland beim ESC vertreten, sind heute in London und genießen die Preparty.

Und wir können doch die Songs dieses ESC Jahrgangs genießen und unsere ESC Freude haben und teilen.

Das kannst du unbeschadet halten von dem anderen Thema.

Liebe Grüße

Tamara
Mitglied
Tamara
3 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

@Gaby: Cascada sind 2013 aber nicht deswegen abgeschmiert, sondern weil ihr Song aufs Grausamste verstümmelt wurde, weil Natalie etwa zwei Minuten (!) auf dieser blöden Treppe rumlungern musste und weil obendrein im Schnelldurchlauf ein maximal unpassender Ausschnitt gewählt wurde. Mit LaBrassBanda hatte das nix zu tun.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ja, das stimmt. Aber diese ganzen (unnötigen) Diskussionen im Vorfeld, z. B. über die Jurys, aber auch über die angebliche Nähe zur Vorjahressiegerin, haben dem ganzen Act auch keinen Gefallen getan. Man ist schon mit dem Gefühl nach Malmö gereist, nicht „legitimiert“ zu sein. Machte vielleicht auch was mit der Motivation.
Ähnlich verhielt es sich doch zwei Jahre später mit Ann-Sophie. Man hat ihr wahrlich eher keinen Gefallen getan, sie einfach nachzunominieren, nachdem Andreas Kümmert abgelehnt hat. Zugegeben, war echt eine blöde Situation nicht zuletzt für Frau Schöneberger, die es so ja noch nie gab. Aber streng genommen hätte man die Wahl wiederholen müssen, zumal Ann-Sophie, soweit ich mich erinnern kann, nicht gerade knapp unterlegen war.
Natürlich war der Auftritt auch in Wien misslungen, obwohl ich den Song eigentlich ganz solide fand. Aber gleich am Anfang dem Publikum den Rücken zuzudrehen, wirkte sehr distanziert und unnahbar, somit auch irgendwie unsympathisch.😉

sam
sam
3 Jahre zuvor

Ich weiß nicht so Recht, ob das wirklich nur Verschwörungstheorien sind. Es kann gut sein das, dass stimmt. Sollte das wirklich die Wahrheit sein, dann sollten sich alle Verantwortlichen in Grund und Boden schämen. Allerdings wissen wir nicht, ob das stimmt oder nicht. Und wir werden das wohl auch nie erfahren.

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor
Reply to  sam

Warum soll sich jemand schämen, nur wei du dir nicht sicher bist ob es Quatsch oder Wahrheit ist? Das ist doch genau das, was Verschwörungserzählungen ausmachen, es soll ein Zweifel bleiben und mit diesem Zweifel kann man Politik machen, hier eben den NDR abwatschen.

Unedeuxtrois
Unedeuxtrois
3 Jahre zuvor

Layla und die Geister… das bringt wieder mal Klickzahlen und Promotion, gell,
klappt wieder mal hervorragend.
Dafür suche man sich einen „schwachen“ angezählten Gegner – der ÖRF (hier NDR)
eignet sich perfekt (bietet ja auch Angriffsfläche) und schon schließen sich die Reihen.

Für mich ist es schade um mein Hobby – wird immer schwieriger sich als ESC-Fan zu bekennen.
Aber auch Herr Hüftgold (gerade er nicht) kann mich davon abhalten, mich wieder auf die
ESC-Woche zu freuen.

„Lied mit gutem Text“ … ja, genau.

Aber sowohl der Artikel von Peter, als auch eure Kommentare sind souverän. Danke.

Unedeuxtrois
Unedeuxtrois
3 Jahre zuvor
Reply to  Unedeuxtrois

Kann mich natürlich n i c h t davon abhalten 🙂

Haraldur
Haraldur
3 Jahre zuvor

Ich bin im Vorfeld des VE auch davon ausgegangen, dass Ikke aufgrund seiner Reichweite das Ding nicht zu nehmen sein würde. Auch Blogger Benny hatte ja eine entsprechende Prognose abgegeben. Zweifel habe ich erst bekommen, als ich gesehen habe, wie viele Bands aus der Darkrock-Szene zur Stimmabgabe für LOTL aufgerufen haben. Das war ein bedeutendes Gegengewicht. Außerdem dürfte es auch etliche reine Ikke-Verhinderungs-Stimmen aus der Bubble gegeben haben. Das macht das Voting-Ergebnis erstmal glaubhaft.

Trotzdem muss der NDR die Ergebnisse detailliert veröffentlichen. Dass das mit fadenscheinigen Argumenten nicht passiert, macht mich nachdenklich. Das sage ich, obwohl ich mit dem Sieg von LOTL extrem zufrieden bin.

Womit Ikke zu 100 Prozent recht hat ist, dass eine Bubble, die immer von Diversität, Toleranz und Respekt redet und sie für sich einfordert, Ikke gegenüber überwiegend wahnsinnig respektlos aufgetreten ist. Das ist nicht wirklich konsequent. Die Blogger hier möchte ich von dieser Kritik ausdrücklich ausnehmen.

Tobiz
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Oh, wenn ich das „Argument“ schon wieder lese. „Die Intoleranz der Linken“. Das ist ganz gängiger AfD-Sprech um jegliche Kritik an der eigenen Person zu diskreditieren. Hört man auch immer wieder im Zusammenhang mit LGBT, wenn sie z.B. Homophobie oder Transfeindlichkeit anspricht. Die Bubble ist respektvoll, wenn du ein netter Mensch bist.
Und das ist schon zu bezweifeln, wenn man mit Rassismus und Sexismus auffällt. Diskriminierer verdient keine Toleranz.

Haraldur
Haraldur
3 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Es ist argumentativ natürlich wahnsinnig stark, wenn man einen kritischen Satz gleich mit der AfD-Keule kontert. Da kann man Meinungen so wunderbar in gut und böse, richtig und falsch einteilen.

cars10
cars10
3 Jahre zuvor

In all den Jahren, in denen der NDR die Verantwortung für den deutschen Beitrag hatte, war es noch nie so unterhaltsam wie in diesen Jahr.
Selbst das Kümmert-Gate mit der einfach zur Siegerin erklärten Zweitplatzierten oder diese Lindenberg-Festspiele mit den nachgeschobenen Mädels, die dann Letzter wurden, oder die Levina-Grau-Phase oder der im Semi ausgeschiedene Künstler von noch vor Guildo, nein, das alles muß hinter Ikke vs. NDR zurückstecken.

Köstlich, wie es dieser Sender immer wieder schaffst es zu verbocken, wirklich köstlich. Ganz großes Kino.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor
Reply to  cars10

„Die Mädels“ wurden nicht Letzte! Dass man diesen Mist hier immer wieder lesen muss 🙁

Andi
Andi
3 Jahre zuvor

Aber fast 😉

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor

Na ja, sie waren näher am 23. als am 26. Platz.

Tamara Fabian
Mitglied
3 Jahre zuvor

Null Punkte im Televoting. Nuff said. Alles Andere ist Schönfärberei.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor

@Tamara Fabian: Wenn man keine Schönfärberei betreiben will, muss man also behaupten (oder anderen die Behauptung durchgehen lassen) dass sie den letzten Platz belegt hätten? Und am besten immer wieder die 0 Televotingpunkte betonen, wie es immer wieder getan wird. Wer wird denn schon so langweilig sein und erwähnen wollen, dass es auch zwei Dutzend Jurypunkte gab?

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

Muss Thomas M (mit Punkt) da beipflichten. Die Jurys gibt es nunmal, und auch diese (wenigen) Punkte zählen im Gesamtergebnis.

Geronimo
Geronimo
3 Jahre zuvor
Reply to  cars10

Ausnahmsweise ist es aber nicht der NDR, der hier etwas verbockt. Die Fans machen Drama um nichts. Man könnte meinen manche wollen hier, dass DE aus dem ESC aussteigt. Wäre ich der NDR, würde ich langsam darüber nachdenken. Dieses ganze Thema ist einfach nur lächerlich.

ESCFan32
ESCFan32
3 Jahre zuvor

Die Geschichte mit Ikke und dem NDR ist natürlich nun ein gefundenes Fressen für die Klatschpresse. Unabhängig davon, wie viel vom Statement der Wahrheit entspricht (und da glaube ich schon, dass sich ein Großteil so zugetragen hat), liegt es wieder einmal an der sehr missglückten Kommunikation des NDR (dieses Mal durch Peter Urban hervorgerufen).

Bis heute fehlt jegliches Gespür für eine Krisenkommunikation beim NDR. In der vorletzten Podcast-Folge von Lanz & Precht haben die beiden auch über den fehlenden Umgang mit Kritik im Rundfunk gesprochen und dem kann man nur zustimmen. Bis heute will Frau Wolfslast nicht zugeben, dass es ein riesiger Fehler im letzten Jahr war, den Vorentscheid so durchzuziehen und die Scheuklappen auf zu setzen. Eine Entschuldigung oder gar Reflexion gab es bis heute nicht. Im Prinzip wurde auch schon im vorherigen Jahrgang mit einem falschen Versprechen bei der Bewerbung geworben: Es dürfen und sollen sich möglichst viele verschiedene Songs bewerben, obwohl mit den Radios an Bord schon früh abzusehen gewesen ist, wen die Redaktion bevorzugt. Sowas ist ja ok, wenn es im Vorfeld transparent gemacht wird und sich die aufsichtführenden Personen wie Wolfslast oder Gehrling persönlich hinter die Entscheidungen stellen würden, anstatt nur zu sagen, dass wurde in einem Gremium oder von einem Panel so entschieden. Insofern hat Ikke da durchaus einen validen Punkt.

Das scheinheilige Gebaren des NDR zieht sich auch an weiteren Punkten durch die Saison. Im letzten Jahr hat Thomas Mohr in der Nachbesprechung Electric Callboy die Einzigartigkeit abgesprochen und auch Alina Stiegler hat es stark in Frage gestellt, ob mit EC so viel mehr Punkte herumgekommen wären. Dieses Jahr feiern alle Beteiligten den finnischen Beitrag kritiklos und Herr Mohr zieht sogar den finnischen ESC-Pulli an. Das setzt dem Ganzen doch irgendwie die Krone auf!

Für dieses Jahr ist bei mir leider irgendwie trotz eines verhältnismäßig guten Starts die Luft aus dem Contest raus. Ich wünsche Lord of the Lost natürlich alles Gute, aber der prophezeite 20. Platz scheint leider die Realität gut abzubilden.

Sollte erneut eine schlechte Platzierung mit wenigen Punkten herauskommen, wünsche ich mir auch, dass die Verantwortung und das Konzept rund um den Vorentscheid mit Peter Urbans Abdanken auch an eine andere Redaktion abgegeben wird. Das soll nun aber auch an Negativität vorerst reichen. 😉

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor
Reply to  ESCFan32

Ich hätte da in diesem Fall eine recht gewagte Meinung.

Wenn es also erneut ein Debakel für Deutschland geben sollte, würde ich den NDR vor die Wahl stellen:
Entweder der Sender gibt die Verantwortung ab oder Deutschland ist künftig nicht mehr fix für das Finale gesetzt und dafür Schweden. Das wäre doch was !

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  ESCFan32

Welche Krise denn? Nur weil ein dünnhäutiger Saufschlagerproduzent ein schlechter Verlierer ist und ehrliche Kritik nicht aushalten kann? Halt mal den Ball flach.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  ESCFan32

Ach wirklich? Ich habe zum Beispiel in der Bild noch nix gelesen. Das thema interessiert außerhalb der Bubble nur wenige. Da gibt es gerade wichtigeres.

Harpgirl
Harpgirl
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

RTL hat darüber geschrieben.

Rainer 1
3 Jahre zuvor

-„Der ndr berief personen in die auswahljury, die durch eine aktive wirtschaftliche zusammenarbeit mit künstlern befangen waren. So landete mindestens 1 act im teilnehmerfeld, eventuell sogar bis zu 3 acts.“
Das wäre eigentlich der einzige punkt, der mich näher interessieren würde.

cars10
cars10
3 Jahre zuvor

P.S.
Allein die Diskrepanz bei den Werten in der Ikke vorliegenden Tabelle, ist ein zu starkes Indiz, als daß man dem NDR noch irgendetwas glauben sollte.

Der Rest liest sich wie etwas, was eigentlich in jede gute Schmierenkomödie gehört.
Das ist alles sehr viel zu unterhaltsam, das kann man sich nicht alles ausdenken.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor

Vllt ist es wirklich mal an der Zeit das Deutschland, und das sage ich mit Bauchschmerzen, sich kurzfristig vom ESC zurückzieht und einen kompletten Neuanfang plant. Vllt mit einem anderen Sender vllt sogar außerhalb der ARD. Ob es jetzt ZDF besser kann oder ob was ganz anderes machbar ist sei mal dahin gestellt. Mal ganz unabhängig wie das Theater weiter geht und wie Lotl abschneidet. Aber allein weil es ständig Theater gibt.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor

@Thilo mit Bobby

Gegen Bauschmerzen gibt es was von Ratiopharm. 😉

Ansonsten bin ich komplett anderer Meinung, jetzt wegen so einem Troll sich zurückzuziehen halte ich für einen völlig falschen Weg.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Nicht wegen Icke, sondern weil es immer wieder Theater gibt. Egal wer dran beteiligt ist im Endeffekt hat es der NDR verbockt

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@Thilo mit Bobby

Wenn du so argumentierst kann sich Deutschland für immer zurückziehen. Wer garantiert dass es z.B. der WDR besser machen würde?? Also ohne Theater??

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Ich nehme an, Thilo bezog sich auch auf diverse Vorkommnisse in der Vergangenheit, an die der NDR ja nicht gerade unschuldig war (Was am aktuellen Fall dran ist… okay, schwer zu sagen, ich bin schon geneigt zu sagen, da möchte sich jemand wichtig machen und ist gekränkt. Er nimmt es halt sehr persönlich, dass nicht jeder sein Werk „ganz toll“ findet.😉
Es gibt aber durchaus ein paar Punkte, die ich mir schon vom NDR vorstellen kann, z. B. die verheerende Kommunikation. Auf der anderen Seite: Ja meine Güte, es gibt halt einen Act, der hat den Zuschauer:innen eher zugesagt. Es geht ja doch gar nicht um Ikke Hüftgold bzw. Matthias Distel als Person. Sondern
er hat ganz einfach einen fürchterlichen Song am Start gehabt. Hat er nicht sogar selbst gesagt, dass er von diesem nicht so überzeugt ist? Warum tritt man denn genau mit einem Song an, den man selbst nicht mal mag.?
Wie auch immer: Solche „Dramen“ schaden dem Ansehen des ESCs in Deutschland immens, keine Ahnung, ob man das irgendwann wieder geradebiegen kann.
Ich gebe zu, dass ich diese Gedanken von einer Pause Deutschlands auch schon mal hatte. Einfach mal den Reset-Knopf drücken, und mit frischem Team und Konzept durchstarten. Hat doch bei anderen Ländern auch schon funktioniert, z. B. bei Portugal, die haben 2016 doch auch pausiert, und 2017 prompt gewonnen.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

@Gaby

Tja, Montenegro hat die Pause in Turin nichts gebracht. Für Erfolg gibt es einfach keine Garantie.

ESCFan32
ESCFan32
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Einen Rückzug vom Contest halte ich auch für etwas zu pessimistisch. 😉
Schließlich ist es ja „nur“ eine Unterhaltungsshow.

Wir bräuchten halt eine Redaktion eines öffentlichen oder privaten Senders (vielleicht auch eine Kooperation mit einem FUNK-Format für die Jüngeren?), die völlig frei in ihren Entscheidungen walten darf. Man hat bei allem, was wir von offizieller Stelle erfahren, immer den Eindruck, als ob die Entscheidungsträger in allem gehemmt sind. Oft hört man auf Fragen: „Das werden wir in den nächsten Tagen/Wochen/Monaten entscheiden“, „Darüber haben wir noch nicht final entschieden“ oder „Das werden wir erst auswerten, bevor wir weitere Schritte planen“. Entscheidungen werden grundsätzlich in Gremien, Panels oder einem so komplizierten Auswahlverfahren durchgeführt, dass selbst wir als Fans manchmal nicht mehr durchblicken.

Welcher leitende Angestellte hat denn bitte schön nicht eine feste Vorstellung vom Endprodukt, wenn er mit der Planung beginnt? Beim NDR ist all das in der Schwebe und wird meist auf dem gefühlt letzten Drücker umgesetzt. Und daher resultiert dann auch der oft enttäuschte Eindruck und die geringe Wertschätzung bei den Künstlern.

Darüber hinaus finden im Hintergrund scheinbar dubiose Entscheidungsmuster statt, die nicht nachvollziehbar sind. Der Vorwurf, die Jury sei befangen, zeigte sich doch auch schon im letzten Jahr mit Emily Roberts. Oder der nicht nachvollziehbaren Absage gegenüber EC. Man fragt sich, wie der NDR teilweise auf bestimmte Kandidaten kommt. Klar möchten die Labels auch mitreden, aber immer nur Kandidaten durchzudrücken in der Hoffnung, dass für das eigene Label ein Profit bei herumkommt, kann auch nicht die Lösung sein.

Hatte es nicht letztes Jahr erst einen Artikel über die angstvolle Führungsstruktur beim NDR gegeben? Leider erhält man von den wirklichen Prozessen im Hintergrund kein richtiges Bild. Aber wenn man hört, dass sich die Redaktion noch nicht einmal für die Teilnahme bedankt hat, wird man als Künstler schon arg mit den Füßen getreten. Unabhängig von der eigenen Musikpräferenz gehört das doch zum guten Umgangston. Und machen wir uns nichts vor: Der NDR hat sich dieses Jahr nur aufgrund des starken Drucks ein wenig dem Zuschauerwillen gebeugt. Hoffen wir, dass sich dies wenigstens in einem respektablen Ergebnis widerspiegelt!

ESC-Thom
ESC-Thom
3 Jahre zuvor

@Thilo mit Bobby: Möglicherweise würde ein Rückzug mal ganz gut tun. Italien hat viele Jahre nicht mehr mitgemacht und ist seit der Rückkehr (wieder) sehr erfolgreich.

Allerdings ist der große Vorteil des ESC, dass es nächstes Jahr schon wieder ganz anders ausschauen kann. Ein guter Song und schon ist man vorne dabei. Auch strukturell lässt sich schnell etwas ändern. Interne statt öffentliche Auswahl, Castingshow wie zu Raabs Zeiten… Es gibt noch genug Möglichkeiten. Die deutsche Erfolgsbilanz wird dieses Jahr wohl kaum aufpoliert werden, aber nächstes Jahr gibt es eine neue Chance.

Übrigens würde Deutschland meines Wissens zum ersten Mal freiwillig verzichten. Bis auf die Zwangspause 1996 war Deutschland immer dabei. Das ist Rekord. Kein anderes Land war öfter am Start. Das Traurige daran: Deutschland hatte von allen Ländern Europas zahlenmäßig die meisten Möglichkeiten zu gewinnen – und zählt gerade mal zu den mittelmäßig erfolgreichen Ländern…

Meiner Meinung nach muss Deutschland einfach viel geeignetere Songs zum ESC schicken. Ich verstehe seit Jahren nicht, was Deutschland da hin schickt… Dieses Jahr ist der Beitrag zwar etwas besser, aber wieder nicht der große Wurf. Daher: 2024 gibt es eine neue Chance…

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC-Thom

Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin eigentlich der letzte der will das Deutschland aussteigt aber wenn sich da was von bewahrheiten sollte weiß ich langsam nicht mehr weiter. Dann vllt lieber mal die Notbremse ziehen. Auch wenn Lotl gut abschneiden sollte. Die Sorge das nächstes Jahr das nächste Theater produziert wird ist leider größer als die Hoffnung das es besser wird

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC-Thom

KEINE INTERNE AUSWAHL. Da ist die Gefahr das gemauschelt wird viel größer als bei einem Vorentscheid. Außerdem ist noch weniger Transparent, als bei einem Vorentscheid. Mit internen Auswahlen hat Deutschland nur einmal erfolgreich abgeschnitten. 1994 Platz 3. Ansonsten immer schlecht abgeschnitten.

ESC1994
ESC1994
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC-Thom

@Thilo mit Bobby

Wer garantiert dass es nach einer „Notbremse“ besser wird??

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor
Reply to  ESC-Thom

@ESC1994 Nein da hast du vollkommen Recht. Das es auch dann besser werden könnte kann keiner garantieren. Aber ein immer weiter so macht mir mehr Angst als Zuversicht auf bessere Zeiten

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
3 Jahre zuvor

Deutschland soll sich jetzt zurück ziehen, wo der NDR beim Vorentscheid endlich mal einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat? Das ist doch Blödsinn. Darauf muss jetzt aufgebaut werden und man darf dieses zarte Pflänzchen nicht gleich wieder in den Matsch treten.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

Unbedingt richtig. Volle Zustimmung. Nur was ist wenn man plötzlich merkt das das zarte Pflänzchen im Schlamm schon steckt? Manchmal muss die komplette Erde ausgetauscht werden. Vllt brauch man auch einen anderen Topf

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

Von zurückziehen kann doch keine Rede sein, aber eine kleine Pause täte vielleicht mal ganz gut. Evtl. findet sich ja doch noch ein anderer Sender, der ie Herausforderung mit Freude annimmt, die „Marke ESC“ wieder populärer zu machen.

AndiTR
AndiTR
3 Jahre zuvor

Mit dem Neuanfang kann man auch, ohne auszusetzen, am 14.05. beginnen, wenn man wollte.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
3 Jahre zuvor
Reply to  AndiTR

Geb ich dir total recht. Aber es braucht vllt manchmal mehr Zeit um neues zu entwickeln als ein halbes bis dreiviertel Jahr.

Wolfgang Krantz
3 Jahre zuvor

Boah, was bin ich froh, daß diese extrem schlechte Musik es nicht für Deutschland zum Grand Prix geschafft hat. Das Ballermann Genre scheint mir zudem zutiefst heftig umkämpft, und schlechte Verlierer teilen da zuweilen auch mal mit viel zu großer Keule aus. Für die Sangria-ausm-Eimer-Saufen Fraktion scheint diese Musikrichtung ja noch ganz passend, aber von der Mutter aller internationalen Musikwettbewerbe wollen wir mit diesem unterirdischen kompositorischen und textlichen Niveau dann doch bitte Abstand halten.

Das Unterhaltungstralala, das von Herrn „Hüftgold“ angeboten wird, erfüllt bei weitem nicht das, was man an Performance auf internationaler Bühne von einem deutschen Vertreter erwarten kann. Und dieses „Austeilen“ ist zutirefst verstörend und läßt diese seltsam güldene Kunstfigur nur noch sonderbarer erscheinen. Gut, daß die demokratische Mehrheit uns diese Vollblamage auf der Bühne in Liverpool erspart hat.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Jahre zuvor

Dem kann ich mich nur anschließen !

Andi
Andi
3 Jahre zuvor

Deutschland muss sich nun wirklich nicht vom ESC zurückziehen, bzw eine Pause einlegen. Man kann doch nun so verfahren, dass wir uns immer den letzten Platz vom Melodifestivalen einkaufen. Das ist kostengünstig und damit werden wir definitiv erfolgreicher sein, als in all den letzten Jahren.

Tobiz
Mitglied
3 Jahre zuvor

„ESC kompakt bleibt dran.“

Nein, bitte nicht. Vielleicht habt ihr den Part im Podcast überhört, aber Peter Urban hat auch euch im negativen Sinne zitiert.
Find es auch bisschen Schwach, hier im Artikel die Stellungnahme von ihm im Prinzip zu ignorieren und quasi unkritisch zu schreiben „Peter hat sich bei der SZ schlecht verhalten. Das ist Fakt“. Und nein, der kleine Hinweis am Ende reicht nicht. Vermutlich ist der Artikel vorher geschrieben worden…aber dann veröffentlich man ihn halt nicht oder macht zumindest ein Update rein.
Oder kommt sein Statement morgen? Wie sehr wollt ihr das noch ausschlachten?
Ein Artikel, ok. Aber lasst gut sein jetzt. Ihr seid doch nicht die Bild.

Tobiz
Mitglied
3 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Achso finde es auch bisschen weird, wie hier wieder NDR-Bashing betrieben wird und sogar gefordert wird, dass sich Deutschland vom ESC zurückzieht, wo doch der Umstand, dass die Anruferzahlen nicht veröffentlich worden sind, die letzten 4 Wochen hier komplett irrelevant gewesen ist. Aber da sagt Ikke einmal „Gib laut!“ und schon schieben individuelle Individuen im Kollektiv Drama.
Dabei hat der NDR bei ESC-Kompakt Live doch sogar Zahlen genannt. Bisschen an den Matheunterricht erinnern und schwupps könnt ihr es euch ausrechnen, wie in etwa die Zahlen sind. Oder fragt halt die Künstler, wenn diese die Info offenbar bekommen.

Und ich kritisiere den NDR auch gerne, aber das ist etwas aus der Luft gegriffen. Und viel zu spät. Dieser Zug ist abgefahren. Mit Verspätung.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Brian: „Ihr seid doch alle freie Individuen …“
Chor: „Ja, wir sind alle freie Individuen!“
Ein Einzelner: „Ich nicht.“
Chor: „Shh!“

David Z
David Z
3 Jahre zuvor

Meine Fresse, was soll das ganze. Ich hab langsam echt die Schnauze voll. Was hatten wir nicht schon genug Müll die Jahre. Angefangen beim Kümmert-Gate 2015, der Nominierung vom Oberreichsbürger noch im selben Jahr, oder Schreibers Egoismus 2019 mit den Sisters.Und wenn mal alles glatt läuft, kommt der Ballermann-Kasper mit Vorwürfen gegen die Verantwortlichen. Was soll ich da jetzt sagen? Der NDR ist leider eine Vollkatastrophe und scheinbar nicht in der Lage sich dagegen zu wehren. Man hat ein gigantisches Transparenzproblem, das Ikkes Vorwürfe natürlich nochmal befeuert. 2021 wurden wir alle verarscht mit dem Ukulelenhannes und der tanzenden Hand und seinen 11 komma Irgendwas Punkten. Letztes Jahr Electric Callboy, wo keiner sagen konnte, warum die nicht dabei sind. „Bewerbt euch doch einfach noch einmal“. Deren „Nein Danke, ihr könnt uns mal“-Reaktion war die einzig richtige.
Ich mag Lord of the Lost und ebenso ihren Song Blood and glitter. Aber ich bin an einem Punkt, wo es mir langsam anfängt egal zu werden, wo wir am Ende landen. Insgeheim hoffe ich inzwischen auf die nächste krachende Niederlage und Platz 26. Einfach nur in der Hoffnung dass mal ein paar Stecker gezogen werden und Köpfe rollen. Nicht nur beim NDR, auch bei so manchen Fans, die endlich kapieren, dass diese politische Punkteschieberei keinen Sinn mehr hat, denn so wie es momentan abgeht, was den ESC in Deutschland angeht, kanns nicht weiter gehen. Auch wenn Ikkes Vorwürfe kompletter Bullshit sind, vergeht mir die ohnehin schon unterirdische Laune komplett.
PS: Zerfleischt mich ruhig für diesen Kommentar

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Wieso wird nicht über den tollen Auftritt von Lotl bei der Pre-Party in Amsterdam berichtet? Stattdessen schon der zweite Artikel über den dünnhäutigen Saufschlagerproduzenten? Und dieses ständige Mobbing gegen Peter Urban von eurer Seite. Peter Urban hat seine Meinung geäußert über die Musik von Ikke Hüftgold. Das darf er, ohne wenn und aber. Die Hetzkampagne von Hüftgold gegen Urban ist somit nicht angemessen.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
3 Jahre zuvor

Bin ich eigentlich der Einzige, dem die Geschichte an mehreren Punkten ein bisschen spanisch vorkommt?
Das fängt schon bei der Chronologie an. Laut Distel hat er Ende November, also Punkt Einsendeschluss, schon eine feste Zusage für die Show erhalten und die Kandidaten sollten dann bereits Mitte Dezember bekannt gegeben werden. Das wären also etwa zwei Wochen Zeit für:
– Bewertung aller Einreichungen durch die erste Instanz (kann zum Teil vor Einsendeschluss passiert sein, endgültig aber wohl erst danach)
– Erstellung der Shortlist in mindestens einer Sitzung
– Bewertung durch die zweite, internationale Instanz inkl. Auswertung
– Kontaktierung und Einladung der abschließenden Shortlist zur Audition
– Audition selbst inkl.Auswertung und Festlegung der Finalisten
– Kontaktierung der Finalisten / Vertragsunterzeichnung
– Information an die „Chefetage“ inkl. Einspruchsfrist (eher unwahrscheinlich)
– Erstellen von Promomaterial
– parrallel dazu TikTok (Kontaktaufnahme, Song einreichen, Auswahl der Kandidaten, Videos erstellen)
Nochmal: Das ürsprünglich alles in zwei Wochen und mit Vorzugsbehandlung für Ikke Hüftgold?

Dass es gegen Hüftgold Bedenken beim NDR gab, hat Peter ja schon im Februar quasi bestätigt. Wenn aber doch die Widerstände bei den wichtigen Leuten „ganz oben“ so groß gewesen seien, man ihn auf keinen Fall in der Show haben wollte und sich angeblich allein dadurch die Planungen um über einen Monat verzögert hätten, warum hat man ihn dann letztlich doch zum TikTok-Voting zugelassen mit der sehr großen Wahrscheinlichkeit, dass er dort gewinnt. Und vor allem: Warum hat man ihn dann u. a. gegen drei Chancenlose antretetn lassen, und nicht z. B. noch gegen Planschemalöör und Storm Seeker mit nennenswerter Fanbase?

Und zur Liste: Hier vermeidet er eigentlich sehr geschickt, konkret zu werden. Veröffentlich der NDR jetzt Zahlen, könnte er sagen, ihm liegen andere vor. Da der NDR aber die Karten schon komplett auf den Tisch gelegt hat und dies auch muss (laut Distel hat er ja eine Liste nach Telefon/SMS/Online getrennt) ist es dann grundsätzlich sehr einfach für jederman möglich, eine Liste zu veröffentlichen, bei der „die Summen nicht stimm[]en“.
Dasselbe gilt für beiden Informanten von Bildergarten und NDR, deren Namen nicht genannt werden. Das könnten im Zweifelsfall dann auch Personen mit entsprechender Akkreditierung gewesen sein, die beim Vorbeigehen auf dem Flur mal was geäußert haben.
Hier hat sich der NDR aber wirklich selbst ins Knie geschossen. Hätte man die genauen Zahlen wie von 2016 bis 2019 direkt im Anschluss veröffentlicht, wären jetzt alle entspannter.

Um es noch mal ganz klar zu sagen:
Gibt es einen Beweis dafür, dass Distel irgendwo bewusst lügt? Nein!
Gibt es auf der anderen Seite einen Beweis dafür, dass der NDR, Bildergarten und digame sich gemeinsam mit einem obligatorischen Notar verschworen haben, um Ikke Hüftgold beim ESC zu verhindern? Nein!

Mir stellen sich beim Lesen des Berichts nur auffällig viele Fragen.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

Ich stelle mir nur eine Frage: Wieso ist das einem Monat nach der VE überhaupt noch relevant? Lotl fahren für uns nach Liverpool. Punkt. Was interessiert uns das verletzte Ego dieser dünnhäutigen Heulsuse? Ich hätte ihn noch nicht mal zum Tik-Tok-Voting zugelassen. Ich kann verstehen das es gegen ihn beim NDR Vorbehalte gab.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
3 Jahre zuvor
Reply to  escfrust05

Naja, das Papier ist jetzt halt in der Welt und enthält einen zwar nur sehr indirekt formulierten, aber an sich durchaus gewichtigen Vorwurf, der bei einigen hier in den Kommentaren ja direkt auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Da wollte ich mal einen kleinen Kontrapunkt setzen.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Wenn keine Probleme da sind, da macht man sich welche. Es war nach der Vorentscheidung, ja erstaunlich ruhig hier, bezüglich deutschen Beitrag. Man hätte das niveau- und geistlose Gesabbel vom Hüftgold einfach ignorieren müssen. Da haben wohl 10 Sangriaeimer aus ihm gesprochen.

Edelweiß
Edelweiß
3 Jahre zuvor

Egal, es ist nun mal wie es ist. Mit LoTL wird Deutschland wieder einmal keinen Blumentopf beim ESC gewinnen. Der NDR hat mit der Personalie Hüftgold und einem weiteren Fall von Intransparenz erneut sein Unvermögen (wahrschleicher seine Unlust) bewiesen. Ich höre schon Frau Wolflast nach dem Finale in Liverpool: „Lassen Sie mich zunächst sagen, wir haben einen sehr engagierten Wahlkampf …“ Will sagen: Es kommt ohnehin wieder nur Blabla.

eurohawk
eurohawk
3 Jahre zuvor

Gratulation an den NDR 👍🏻 Eine Gruppe von Leuten, welche den Sender seit Jahren mit Müll, Dreck und Scheiße beschmeißt (und ihm genau das unterstellt, was er Herr Hüftgold auch äußert) stellt sich schützend hinter dem NDR, weil dieser „Gott sei Dank“ Ballermannmusik verhindert hat! 😁 Man muß nur wissen, wie man die Leute geschickt manipuliert! 😅

Mr.Mi
Mr.Mi
3 Jahre zuvor

Geht nicht Ende April die Ballermann-Saison los ? Dann ist Herr Ikke mit seinen großen Erfolgen (hoffentlich) voll ausgelastet und wir können uns auf einen tollen ESC freuen. 😉

Andi
Andi
3 Jahre zuvor

Vielleicht bringt der neue ESC- Messias Stefan Leidner Klarheit und steckt uns die tatsächlichen Zahlen zu. Wir müssen dann nur diese Voting-Ergebnisse für uns behalten 😉.

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Es wurden beim VE gesagt, wieviele Onlinevotes es gab. Dann hat Alex hier im Chat gesagt, wieviele es ingesamt gab (wenn ich mich recht erinnere) und gemeint, rechnen dürften wir selbst. Eigentlich ist da also kein Geheimnis mehr.

inga
inga
3 Jahre zuvor
Reply to  Organic banana

Die Zahlen wurden genannt (200000 Stimmen online, 330000 im Televoting), was leider fehlt ist die genaue Verteilung auf Online- und Televoting für jeden einzelnen Act. Das würde mich nach wie vor brennend interessieren.

4porcelli - The Otter's the best
4porcelli - The Otter's the best
3 Jahre zuvor

Kann das Gejammer dieses schlechten Verlierers jetzt endlich zu Grabe getragen werden? Es verdirbt wirdlich etwas die Stimmung; meine Vorfreude auf den ESC ist dieses Jahr eh schon geringer als sonst, weil musikalisch wenig für mich dabei ist. Das Wetter ist doch schon super auf Mallorca, vielleicht kann er ja da hingehen.
Zum Thema „die ARD sollte dem NDR den ESC wegnehmen“ – es ist nicht so, als ob die anderen Sender sich darum reißen, die sind wahrscheinlich ganz froh, dass sie’s nicht machen müssen. Eher sollte das Team wieder ausgetauscht/aufgefrischt werden, damit; das gilt insbesondere auch für die Personen die hier für die Kommunikation zuständig sind.
Wurden damals beim ESCK-Live mit Wolfslast nicht irgendwelche Zahlen genannt, hat jemand das in Erinnerung?

inga
inga
3 Jahre zuvor

Ich zitiere mich mal selbst:

15. März 2023 um 20:28 Uhr
Wir fassen zusammen: 200000 Stimmen online, 330000 im Televoting. Na da hat sich das Nachfragen doch gelohnt.

4porcelli - The Otter's the best
4porcelli - The Otter's the best
3 Jahre zuvor
Reply to  inga

Danke Dir, Inga!

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
3 Jahre zuvor

Irgendwie kann ich den Brief von Ikke verstehen. Aus eigener Erfahrung möchte man ja hinterfragen, wie Entscheidungen bei einem Vorentscheid zustande kommen.

Christian W
Christian W
3 Jahre zuvor

Was ich schade finde, ist, das der Herr Hüftgold nie erfahren wird, wie egaaaaaaaal mir sein Geseier ist. Schlechte Verlierer beim ESC sind ja eine ganz eigene, charakterschwache Spezies…

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

Ich habe mir seinen geistigen Dünnpfiff auch nicht durchgelesen. Das ist absolute Zeitverschwendung.

MS
MS
3 Jahre zuvor

Der Witz ist ja eigentlich auch, dass die SZ Peter Urban nicht mal wörtlich zitiert, die entsprechende Passage kann auch reine Interpretation des Autors der Gemütslage von Urban sein

„Beim Vorentscheid habe ihn in seinem Wohnzimmer schon kurz die Panik gepackt, erzählt Peter Urban. Deutschland werde doch nicht ausgerechnet diesen tumb-teutonischen Mist nach Liverpool schicken, zu seiner letzten Sendung. Ikke Hüftgold, einen Musiker, der Dosenbier am Ballermann verteilt und sich in seinen Liedern vornehmlich auf den Austausch von Körperflüssigkeiten konzentriert. Das wäre fatal für das Bild Deutschlands im Ausland. Und für ihn als Kommentator. Peter Urban weiß das. Er ist die deutsche Stimme des Eurovision Song Contest. Im Mai kommentiert er das Finale zum 25. und letzten Mal.“

Johny B Coon 🦝 (@john_ytk)

Ist das nicht mal Gesprächsthema für ein weiteres Montags Esc-Kompakt Live? Zusammen mit dem EiC nachklapp gestern und vielleicht ein paar persönliche grower dieser Saison? Wurden ja auch versprochen.

Organic banana
Organic banana
3 Jahre zuvor

Letztlich wäre das nur interessant, wenn es unter den Bloggern unterschiedliche ansichten zu dem Thema gibt, nur noch mal wiederholen was Peter schon gesagt hat macht es nicht wirklich spannend, außer man will Ikke noch mal eine Bühne geben.

Johny B Coon 🦝 (@john_ytk)
Reply to  Organic banana

Letztendlich finde ich auch eine verpodcastung der gesagten Themen angebracht auch weil nicht jeder Hörer möglicherweise auch den kompletten Blog liest und das eine zusätzliche Möglichkeit bietet das ganze akustisch zu archivieren.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
3 Jahre zuvor

Erinnert mich alles irgendwie an das Gejammere von Electric Callboy aus dem letzten Jahr. Fest steht, dass sich beim deutschen VE nur drittklassige Promis tummeln. Und das merkt man nicht nur an deren Musik.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Es waren ja ausschließlich deren Fans die hier monatelang rumgejammert haben. Ich brauche Electric Callboy auch die nächsten Jahre nicht. Der Ikke Hüftgold kann mit seiner Verblödungsmucke auch dem ESC fernbleiben, im übrigen wie jeder andere Ballermannsänger. Schlager kann gerne in die VE, aber keine Ballermannmusik.

Nils
Nils
3 Jahre zuvor

Vor dem Hintergrund ist es nicht uninteressant, immer mal wieder auf Petitions-Daniels Twitter-Profil vorbeizuschauen. Da wird weiterhin fleißig nach Verfehlungen des NDR gesucht. Ikkes Statement begegnet er nichtsdestotrotz mit ausgeprägter Skepsis.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
3 Jahre zuvor

Schön, dass sich hier so viele einig über „schlechte Verlierer“ sind. Ich frage mich nur, wie ich dann das Dauergeschimpfe hier im Jahr 2019 (wie auch die Häme über die Anzahl der Televotingpunkte im Finale) deuten soll, als viele es nicht verwinden konnten, dass bei der deutschen VE ihre jeweiligen Favorit(inn)en nicht gewonnen hatten.

escfrust05
escfrust05
3 Jahre zuvor

Achtung Ironie: Damals hat der böse NDR doch die Sisters geholt. Die Zuschauer hatten doch tatsächlich die Frechheit besessen, das mehrheitlich auszuwählen, was ihnen am besten gefallen hat. Dabei ist die ESC-Bubble doch allwissend. Da es ja nicht sein kann, das die Zuschauer Sisters wirklich gewählt haben, musste es ja manipuliert gewesen sein. Ironie Ende.

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

@Thomas M (mit Punkt)

Diese Aufregung um den Sieg der S!sters habe ich auch nie verstanden. Okay, sie waren nicht meine Favoritinnen, ihr Lied sagt mir nach wie vor nicht besonders zu. Ein bißchen geschockt war ich schon, weil ich damit nicht gerechnet habe. Aber sie hatten nun einmal die meisten Stimmen, und nur, weil jemandem das Ergebnis nicht paßt, kann man doch nicht immer gleich Manipulation wittern.
Hätte Ikke Hüftgold gewonnen, wäre ich auch alles andere als begeistert, aber ich hätte die Kröte halt auch geschluckt, gibt ja noch viele andere Länder mit guten Songs.

MaWe
MaWe
3 Jahre zuvor

Am ende ist der ESC Vorentscheid doch auch nur eine Bewerbung … Genau wie für einen Job!

Gängige Praxis ist es, keine Antworten von Firma zu bekommen. Immerhin das hat er erhalten. Sogar positive, in dem er zum TikTok voting eingeladen wurde… Ähnlich einem Assessment Center.

Hier war er erfolgreich und durfte am Vorentscheid teilenehmen… Gleichzusetzen mit persönlichen Vorstellungsgesprächen.

Und hir hat er eindeutig den kürzeren gezogen und eine Absage erhalten. Sich anschließend zu erkundigen woran es lag ist ledigim und machen viele Leute. So wie er auch… Und erhält eine Antwort, Beispielsweise mit den Stimmabgaben.

Damit ist das Thema erledigt.

Wir müssen uns alle vergegenwärtigen, dass der NDR für Deutschland für den ESC zuständig ist. Demnach darf der NDR entscheiden, wie er mag… Wenn ein hohes Tier mein NDR gegen ikke ist, dass ist das halt so und das hat er zu akzeptieren! Ist im echten Leben doch auch nicht anders….

Verstehe das Theater hier nicht… Den perfekten Prozess gibt es einfach nicht. Egal wie man es macht! Kein Unternehmen auf der Welt läuft perfekt und reibungsfrei. In nahezu jeder Firma sind die Leute überbelastet und Teams unterbesetzt. Jeder hangelt sich im Tagesgeschäft von einer Feuerstelle zur nächsten und versucht diese zu löschen. Ich glaube, dass das beim NDR nicht anders ist, wie bei vielen anderen auch…

Deswegen sollte wir meiner Meinung nach alle den Ball flach halten und uns einfach auf den ESC freuen. Mit lotl haben wir nach 5 Jahren endlich Mal wieder die Chance auf einen Platz im Mittelfeld 11-19 und darauf sollten wir achten und die unterstützen! Das gilt Grade für uns Fans!