
Die Siegerin des Eurovision Song Contest 2026 steht fest: DARA aus Bulgarien konnte mit ihrem Lied „Bangaranga“ sowohl die Jurys als auch die Televoter*innen überzeugen. Im Pressezentrum in Wien findet gleich die Siegerpressekonferenz mit DARA statt, die wir an dieser Stelle mit einem Live-Blog begleiten.
Es ist ein kleines Märchen: Nach ihrem Vorentscheidungssieg überlegte DARA sogar, das Ticket zum ESC in Wien wieder zurückzugeben, da sie sich mit extremer Kritik auseinandersetzen musste. Glücklicherweise entschied sie sich anders. Jetzt hat sie es allen Kritiker*innen gezeigt und den 70. Eurovision Song Contest für Bulgarien gewonnen. Für das Land, das in den vergangenen drei Jahren überhaupt nicht am ESC teilnahm, ist es der erste ESC-Sieg.
Noch ist es ruhig hier im Pressezentrum und wir warten gespannt auf DARA. Vielleicht gibt es dann auch von der Rundfunkanstalt BNT die ersten Hinweise auf Details zur Austragung des Eurovision Song Contest 2027 in Sofia (?).
Es tut sich etwas. Das Mikro ist wohl im Anschlag und es gibt auch ein Namensschild für Siegerin DARA:
Die nachfolgenden Sendungen verschieben sich um wenige Minuten…
Und hier nochmal eine Impression, wie es bei uns gerade aussieht.
Jetzt tut sich was, es gibt Applaus und „DARA“-Rufe. Und schon ist sie da.
DARA sagt erstmal ein paar Worte auf Bulgarisch. Dann: „I don’t know what we’re doing right now, but it’s amazing.“
Sie dankt Gott und spricht nochmal über die große Kraft der Musik. Sie hat sich hier sicher gefühlt und gut aufgehoben. Die Fans vor Ort wird sie vermissen. Sie hat sich zu Hause gefühlt.
Gerade wurde gesagt, dass es einen Livestream gibt, den habe ich aber nicht gefunden. Falls jemand helfen kann…
DARA dankt auch ihrem Ehemann, der sie „gepusht“ hat, zum ESC zu gehen. Er hat ihr Selbstvertrauen gegeben.

Auch eine Vertreterin von BNT ist da. Sie ist stolz zu verkünden: „Welcome to Sofia next year“.
Vielen Dank an Finn in den Kommentaren – hier ist der Livestream zur PK.
Auch die beiden Komponisten Dimitris Kontopoulos und Cristian Tarcea sind mit auf dem Podium. Anne Judith Stokke Wik ist nicht dabei. DARA berichtet außerdem noch ein bisschen zum Entstehungsprozess.
Es wird nochmal die Bedeutung der außergewöhnlichen Inszenierung herausgestellt. „Bangaranga“ soll beim ESC eine neue Ära einläuten.
Bulgarien hofft, dass nächstes Jahr alle Länder zurückkommen, die in diesem Jahr ausgesetzt haben.
DARA fühlt sich, als würde sie träumen. Auch sie dankt noch einmal den Stage Directors, die nicht da sind.
DARA ist gut darin, Regeln zu brechen und nur ihren eigenen Regeln zu folgen. Ihre erste regel ist „Alles ist möglich“ – das zeigt sich schon darin, dass Bulgarien gerade den ESC gewonnen hat.

Sie dank den Jurys und dem Publikum und es ist historisch, dass sie sowohl das Tele- als auch das Juryvoting gewonnen hat. DARA hat mit dem Sieg nicht gerechnet, sie ist dankbar und geschockt.
DARA empfiehlt auch großen Stars in anderen Ländern, sich dem Abentuer ESC zu stellen und ihre Komfortzone zu verlassen. DARA ist ja ein Superstar in Bulgarien – und jetzt auch in Europa und der halben Welt.
Sie sagt, dass sie nicht in das Ergebnis gedacht hat, sondern einfach daran gearbeitet hat, die bestmögliche Inszenierung auf die Bühne zu bringen.
Die bulgarischen Fans sind stolz und glücklich.
Sie spricht nochmal über die schwere Zeit nach dem Vorentscheid. Ihr Ehemann hat ihr Halt gegeben. Auch Schlaf hat ihr geholfen. Das war jetzt zwar nicht unbedingt die Lebensweisheit, nach der gefragt wurde, aber eine schöne Geschichte. Ach, jetzt noch: „Love will always conquer.“
Auch Daras Tänzer*innen kommen jetzt auf die Bühne. Alle fünf umarmen sich. Die Tänzer*innen sind übrigens Ellinea Afroditi Aina, Iker Cederblom Herrera, Lisa Högström und Mateo Rolando Cordova Pomo.
Damit ist die Pressekonferenz beendet. Vielen Dank euch fürs Lesen und gute Nacht! Wir versorgen euch hier natürlich weiter mit allen wichtigen Infos.
Über den bulgarischen ESC-Sieg sprechen wir am heutigen Sonntag auch bei unserer ESC kompakt LIVE Aftershow um 14 Uhr auf YouTube.
Was sagst Du zur frischgebackenen ESC-Siegerin DARA und ihren Antworten in der Pressekonferenz? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
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Andi Knoll interviewt DARA.
… und leider von Babsi abgewürgt.
Für mich voll ok! In den letzten Tagen die Wettquoten rauf geklettert, immer ein gutes Zeichen! Das Gesamtpaket war sehr gut, Dara eine tolle Performerin! Gratulation an Bulgarien!
Für Bulgarien freue ich mich. Aber dass Israel für einen Schlager mittelmäßiger Güte so viel Punkte bekommt, verstehe ich seit Jahren nicht. Auch Deutschland gab wieder 12 Punkte.
Was das betrifft, haben die Änderungen überhaupt nichts gebracht und wird den zurückgezogenen Teilnehmern auch nicht reichen
War aber auch absehbar. Und es wird einige zusätzliche Sender geben, die sich ihnen anschließen werden.
Ich verstehe euch da null
Wieso haben die nichts gebracht? Israel war nur dritte und der Song war gut
Bei der Beschreibung von Daras Weg zum ESC ist mir nochmal eingefallen, was Bulgarien eigentlich für ein bescheuertes VE-Konzept hatte. Hätte ich nie im Leben gedacht, dass man damit gewinnen kann.
Am Ende kommts eben nicht auf das Konzept an, sondern auf den Song den man auswählt.
Jep. Siehe Deutschland letztes Jahr.
Nur wär der Song nutzlos, wenn der gewählte Künstler eine typische Balladenstimme hat und nicht tanzen kann.
Dann wär Bangaranga in der Schublade verschwunden und Bulgarien vielleicht heute nicht mal im Finale
Auch in diesem Fall kommt es nicht auf das Konzept an, sondern auf die Auswahl
Gibt’s von der PK irgendwo einen Livestream?
Leider nicht.
Der belgische Sender VRT fordert die EBU dazu auf, eine Abstimmung über den Verbleibt Israels beim ESC durchzuführen:
https://eurovoix.com/2026/05/17/belgium-vrt-unlikely-to-compete-in-eurovision-2027-without-a-direct-vote-israels-participation/
Sollte das nicht passieren, würde Belgien nächstes Jahr mit der Teilnahme am ESC aussetzen.
Die sollen aufhören mit dem Quatsch. Aber wenn sie meinen. Und was wenn die Mehrheit für Israel stimmt. Ist dann die Hölle los ?
Schon wieder? Sollten sich mal was Neues ausdenken
VRT hat doch die ganze Zeit schon gesagt, dass sie dieses Jahr auch boykottiert hätten, wenn sie dran gewesen wären. Insofern ist das nichts Neues.
Ich sag mal so: Ich finde wir hatten dieses Jahr einen wunderschönen ESC und dies auch ohne die Länder welche nicht teilgenommen haben!
Er war aber auch leider unfair.
Hoffentlich findet der Contest auch in Bulgarien statt, Hotels sind jedenfalls gebucht
Am Jahreswechsel den Euro eingeführt und schon den ESC gewonnen! 😉
Ja, mit dem Euro wirds jetzt noch teurer für Bulgarien den ESC auszurichten
Für Touris wohl kaum. Erspart dir dubiose Umtauschgeschäfte und Fantasiebanknoten im Wechselgeld.
Sofia hätte sogar bereits ein wenig Erfahrung, denn dort fand der JESC 2015 statt.
Der Livestream ist übrigens beim ORF zu finden
https://on.orf.at/livestream/14523259/esc-pressekonferenz-nach-dem-finale
Schade, zu spät gelesen. Trotzdem danke.
Ist auch der erste Sieg für Kontopoulos. Man sieht ihm die Freude wirklich an.
Bin gespannt, ib sie das finanziell gestemmt kriegen. Der ORF hat ja schon gestöhnt.
Mit deutscher Hilfe sicherlich werde halt an. Paar Euros mehr reingesteckt sind mit nen guten Sponsor geht das zu machen .
Das Ergebnis geht völlig in Ordnung. Bagaranga hat gezündet. Dara und Bulgarien haben den Contest zu Recht gewonnen. Cooler mitreisender Song mit einigen Balkan-Elementen. Gute Choreo, stimmlich sehr gut, Dara mit toller Ausstrahlung. Australien hätte ich gerne noch weiter vorn gesehen. Delta Goodrem war großartig, konnte aber nicht die gleiche Partystimmung erzeugen wie Bangaranga. Der rumänische Beitrag „Choke me“ war schon ein Brett und der einzige Song mit Opernanteil, der funktioniert hat. Insofern kann ich nachvollziehen, dass er vor allem durch die Gunst der Zuschauer so weit nach oben gerauscht ist. Die Finnen wirkten heute etwas angespannt und der Song hat mich heute nicht wirklich erreicht. Den israelischen Titel mochte ich sehr, aber dass er beim Publikum so hoch in der Gunst steht, hat mich dann doch überrascht. So leid es mir tut, dass zu sagen. Aber wenn Israel gewonnen hätte, dann wäre der ESC wohl vollends in die Krise gestürzt. Denn dann hätten im nächsten Jahr noch mehr Länder ihre Teilnahme zurückgezogen. Was die Buchmacher betrifft: Einmal mehr kann man deren Vorhersagen getrost in die Tonne treten.
Sarah Engels hat einen guten Job gemacht. Aber ähnlich wie bei den Finnen hat der Song heute nicht so gezündet wie im Halbfinale. Sarah wirkt etwas angespannt. Man vermisste auch das „Flirten“ mit der Kamera, durch welches Sarah sonst eine Connection zu den Zuschauern hergestellt hat. Außerdem gab es zwei kleinere Pannen. Die Landung in den Armen ihrer Tänzerinnen beim Rückwärtssprung vom Podest war nicht perfekt. Sie kam etwas schräg mit angewinkelten Beinen auf, was etwas unbeholfen wirkte. Und bei der Rückkehr auf das Podest war die Kamera zu früh dran und man sah sie noch die letzten Stufen hochrennen. Auch stimmlich war der Auftritt nicht ganz perfekt. Das sind zwar nur Kleinigkeiten. Bei einem Publikum, dass in der überwiegenden Mehrzahl die Songs beim Finale zum ersten Mal hört und sieht, sind das aber unter Umständen entscheidende Faktoren. Der ESC 2026 endet mit einem Ergebnis, mit dem ich persönlich durchaus zufrieden bin.
Bulgariens Hauptstadt Sofia war vor elf Jahren der Austragungsort des JESC und die dortige Arena hat ein Fassungsvermögen von bis zu 15.000 Zuschauern. Dort würde dann nächstes Jahr der ESC stattfinden.
Ich finde Dara gerade wirklich unfassbar sympathisch. Tolle Pressekonferenz.
Wenn sie es richtig macht, könnte sie ein Weltstar werden.