Live-Blog: Das große Finale des Eurovision Song Contest 2024

Bild: Sarah Louise Bennett / EBU

Es ist soweit: Heute Abend geht das große Finale des Eurovision Song Contest 2024 über die Bühne. 26 Acts aus ebenso vielen Ländern werden heute Abend auf der Bühne in der Malmö Arena stehen. Hier findet Ihr schon jetzt alle wichtigen Informationen zur Show; heute Abend halten wir Euch dann außerdem in Echtzeit über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Laufenden.

„It’s what in the grooves that counts“ – so stand es mal auf einer 12 Inch, die ich in den frühen 80ern gekauft habe. Ein Motto, dass ich herbeisehne nach einer – vorsichtig formuliert – turbulenten ESC-Woche. Ein bisschen weniger politische Reibungen und mehr Konzentration auf den gemeinsamen (!) musikalischen Wettstreit wünschen wir uns für den heutigen Finalabend. Das offizielle Motto „United by Music“ ist wohl doch nicht ganz so selbstverständlich wie es klingt.

Share The Moment. We Are One. Building Bridges. Celebrate Diversity. Das sollen unsere Leitlinien sein für den heutigen festlichen Abend in der Malmö Arena in Südschweden.

In dieser Reihenfolge werden wir heute folgende Acts auf der Bühne in der Malmö Arena erleben:

  1. Schweden: Marcus & Martinus – Unforgettable
  2. Ukraine: alyona alyona & Jerry Heil – Teresa & Maria
  3. Deutschland: Isaak – Always On The Run
  4. Luxemburg: Tali – Fighter
  5. Niederlande: Joost Klein – Europapa (disqualifiziert)
  6. Israel: Eden Golan – Hurricane
  7. Litauen: Silvester Belt – Luktelk
  8. Spanien: Nebulossa –  Zorra
  9. Estland: 5 miinust x Puuluup – (nendest) narkootikumidewst ei tea me (küll) midagi
  10. Irland: Bambie Thug – Doomsday Blue
  11. Lettland: Dons – Hollow
  12. Griechenland: Marina Satti – Zári
  13. Großbritannien: Olly Alexander – Dizzy
  14. Norwegen: Gåte – Ulveham
  15. Italien: Angelina Mango – Lai noia
  16. Serbien: Teya Dora – Ramonda
  17. Finnland: Windows95man – No Rules!
  18. Portugal: iolanda – Grito
  19. Armenien: Ladaniva – Jako
  20. Zypern: Silia Kapsis – Liar
  21. Schweiz: Nemo – The Code
  22. Slowenien: Raiven – Veronika
  23. Kroatien: Baby Lasagna (Aufmacherfoto) – Rim Tim Tagi Dim
  24. Georgien: Nuts Buzaladze – Fire Fighter
  25. Frankreich: Slimane – Mon amour
  26. Österreich: Kaleen – We Will Rave

Moderiert wird der Eurovision Song Contest 2024 von Petra Mede und Malin Åkerman. Darüber hinaus ist eine ABBA-Hommage mit den ESC-Ikonen Carola Häggkvist, Charlotte Perrelli und Conchita Wurst geplant. Die Melodifestivalen-Fan-Favoriten Alcazar werden ebenfalls auf der Bühne stehen. Außerdem erleben wir einen Auftritt der zweifachen ESC-Königin Loreen.

Das Ergebnis des heutigen Halbfinales wird zu 50% durch Televoting und zu 50% durch ein Juryvoting bestimmt Abstimmungsberechtigt sind alle Länder, die in diesem Jahr am Eurovision Song Contest teilnehmen sowie der „Rest of the World“. Einen separaten Artikel zu den Abstimmungsmöglichkeiten veröffentlichen wir im Laufe des Tages.

Bevor es heute Abend ernst wird, könnt Ihr noch an unserem Tippspiel teilnehmen. Außerdem stellen wir Euch einen Wertungsbogen zur Verfügung.

Wer sich bereits vorher mit uns auf den Abend einstimmen möchte, dem sei unsere ESC kompakt LIVE PreShow um 19 Uhr ans Herz gelegt.

Das Finale des Eurovision Song Contest 2024 wird heute ab 21 Uhr im Ersten, ORF 1, SRF 1 sowie auf YouTube übertragen. Douze Points und Peter begleiten die Show an dieser Stelle von der Schanze in Hamburg mit einem Live-Blog. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Ereignisse unter diesem Beitrag kommentieren.

Happy Eurovision zusammen. Von der Schanze in Hamburg melden sich Douze Points und Peter.

Dieser erste Satz kommt von Peter, der Euch durch den ersten Teil der Show begleiten wird. Douze Points wird später übernehmen.

Es dürfte sich herumgesprochen habe, dass die Niederlande heute nicht dabei ist. Die Startnummer 5 bleibt aber nummerisch erhalten, also bitte nicht für die Endziffer 5 stimmen, diese Anrufe verlieren sich ggf. in den Nebeln von Norwegen.

Ein kleiner Leserinnen- und Leserhinweis vorweg: Da wir die Auftritte der Finalisten in verschiedensten Formaten in epischer Breite und mit großer Leidenschaft besprochen haben, konzentrieren wir uns heute hier aus Hamburg Besonderheiten, Befindlichkeiten, Beschwingtes und selbstverständlich die Interaktion mit Euch („audience participation“).

Ready 4 Eurovision 24

Ooh, das erste Bild ist Irgendwann-Königin Victoria. Wir sind ergriffen.

Die ersten Kommentare von Thorsten Schorn sind z.T. eher mäßig-abgegriffen, er bemüht allen Ernstes den Käseigel. Ich dachte, das hätten wir hinter uns.

Auch das Statement, „wir“ können maximal 25. werden, ist eher awkward, lieber Thorsten.

Björn Skifs eröffnet mit „Hooked on a feeling“ und sieht abfab aus – der Glitzerblazer zur schwarzen Jeans rockt cool. Ist alterskonform und doch lässig.

Es laufen die Interpreten ein und Isaak trägt die Deutschlandfahne, das ham war ja auch nicht letzteres Jahr…

Soundtrack für den Einlauf sind große schwedische Importhits, Icona Pop, Ace of Base, Roxette – you name it.

Ich wüsste ja soooo viele Anekdoten zu Roxette – Heranwachsenden-Anekdoten.

Mir fällt auf, Olly hat eine RIESIGE Fahne, die größte von allen. Vielleicht will er damit einige seiner Landleute besänftigen, die mit seiner Kinky-Lockerroom-Show hadern.

Nemo trägt die Schweizer Fahne als Umhang und die nonbinäre Fahne sichtbar vorne.

Baby Lasagna läuft zu „Gimme Gimme Gimme“ ein – das ist ein Zeichen.

Auf die Flaggenparade folgen Malin und Petra. Petra landet einen exzellenten ABBA Joke („never heard from them again“). Sie ist die zweite Königin in der Halle.

Und – nochmal komisch – Malin und Petra eröffnen das Voting.

Es fehlt die 5, die war für Joost vorgesehen. Ein Umprogrammieren des Votingprogramms binnen eines Tages hätte Digame verständlicherweise überfordert.

Es gibt übrigens eine Joost-Fraktion, die für die 5 no matter what abstimmen will. Um ein Zeichen zu setzen. Das dürfte allerdings exklusiv Digame erreichen.

Los gehts!

1. Schweden: Marcus & Martinus – Unforgettable

Irgendwie sympathisch, dass der Gastgeber startet. Als wäre das Teil des LineUp-Konzepts. M&M haben die beste Videoshow des Abends, soviel steht fest, aber definitiv nicht die besten Stimmen. Ist der Beitrag aus Schweden unstoppable?

Wir vergeben Punkte nach dem ESC Schema, insgesamt 17 Punkte zum Auftakt.

2. Ukraine: alyona alyona & Jerry Heil – Teresa & Maria

Will nicht nörgeln, aber Thorsten Schorn ist nicht fehlerfrei. Definitiv ist der ukrainsche VE nicht der längste der ESC Geschichte, da reicht ein kurzer Blick nach San Remo. Aber „wer ist schon fehlerfrei, was ist denn schon dabei?“ (um mal eine andere Königin zu bemühen, eine Schlagerkönigin)

Über die Startnummer 2 ist in der Bubble schon mehr geschrieben und geredet worden als über – sagen wir mal – ABBA, insofern schenke ich mir das hier. Das Schlussbild der Ukraine ist magisch.

Wir geben 10 Punkte, bevor es das erste Mal MEGASPANNEND wird.

Breaking zwischendurch: Die Niederlande haben bekanntgegeben, dass sie keine 12-Punkte-Spokesperson zuschalten.

3. Deutschland: Isaak – Always On The Run

Stimmlich durchgängig großartig. Und wer auf Pyro bis zum Anschlag steht, wird auch das Staging mögen. Isaak kommt wahrhaftig und leidenschaftlich rüber und die Totalen sind klasse. Die Backgroundsänger könnte man stärker zeigen, das wäre ein guter zusätzlicher Akzent gewesen.

Thorsten Schorns „Erläuterung“ zum Weglassen von „shit“ kommt oberlehrerhaft rüber. („Da sind die hier sehr streng.“)

Wir geben wieder 10 Punkte.

An dieser Stelle liebe Grüße an Nik & Bald-Ehefrau, Ihr seht gut aus. Die beiden gehören zu den „Final-Focussierten“, wenn ich das sagen darf (liebevoll sagen darf), für die der ESC einmal im Jahr einen Tag eine prägende Rolle spielt.

4. Luxemburg: Tali – Fighter

die erste Hupfdohlen-Nummer des Abends, nice to see/hear aber nicht outstanding.

Wir sind bei 9 Punkten.

6. Israel: Eden Golan – Hurricane

Es ist unruhig im Hintergrund, ein lauter Publikums-Klangteppich. Frage in die Halle: Wie sind die Reaktionen in der Crowd?

Die Choreo bei „Hurricane“ ist eindringlich stark und harmoniert perfekt mit dem Licht in den Basisfarben blau/weiß zu Beginn und rot/orange zum Outro.

Das ist die beste Lichtregie des Abend.

Wir geben 18 Punkte.

7. Litauen: Silvester Belt – Luktelk

Silvester hat sich in Malmö megasympathisch präsentiert – und dann noch seine sympathische „Love Affiar“ mit Nemo.

Zu so viel wunderbarer Wärme passt gar nicht, wie kühl sich „Luktelk“ im Kontrast dazu anfühlt.

Thorsten Schorn bemüht das Berghaim. Spannende Frage: War Thorsten schon mal im Berghain?

Von uns kommen 15 Punkte.

8. Spanien: Nebulossa –  Zorra

Spannende Frage: Wie wird der Sternennebel ankommen?

Von Douze Points kommt gleich zum Start der Einwurf „12 Punkte“.

Wir sind uns nicht einig, ob Isaak diesen Song schlagen kann. Jedenfalls sehen wir für „Zorra“ keinen Top Ten Platz

Es ist schon faszinierend, wie hier die Hardcore-Fans aus Spanien (und Entourage) die Stimmung in der Halle prägen.

Von uns gibts insgesamt 22 Punkte.

Jetzt übernimmt Douze Point das Bloggen.

9. Estland: 5 miinust x Puuluup – (nendest) narkootikumidewst ei tea me (küll) midagi

Gute Laune Estland-Style. Schön zu sehen, dass man beim ESC auch von der Bühne und durchs Publikum gehen kann. Nur Mitsingen ist auf Estnisch natürlich nicht so einfach. Aber die Sänger feuern sie trotzdem an. Ich finde das immer noch etwas durcheinander.

Wir geben 8 Punkte (sorry, Johannes)

So, jetzt bin ich gespannt, ob sich Bambie Thug an die Regeln halten kann.

10. Irland: Bambie Thug – Doomsday Blue

Der musikalische Weltuntergang, wenn man Thorsten Schorn glauben darf. Zuletzt wurde der Song auch auf den Dancefloors in Malmö gefeiert. Wir sind begeistern von der Kameraarbeit und den Effekten, die pefekt zusammenpassen. Peter vergleicht das mit dem Bildungssystem: Bambie Thug ist Hochschule, Deutschland ist Grundschule. Kurz vor dem Schrei ist es etwas lame, aber das Finale holt alles raus.

Wir geben 24 Punkte.

Wir haben versucht, Bambie Thugs Botschaft zu verstehen. Love will always – haben wir verstanden, die folgenden zwei Wörter nicht.

11. Lettland: Dons – Hollow

Das zweite Rhönrad des Abends. Nach Bambie schön ruhig, aber mich erinnert die Stimme am Anfang an Kermit. Peter findet den blauen Panzer eher underwhelming. Wir sind etwas gelangweilt und werden uns von Benny nochmal erklären lassen, was er in dem Beitrag gesehen hat. Wobei, „Hollow“ ist auch einer der Lieblingssongs von ISAAK.

Wir geben 6 Punkte.

12. Griechenland: Marina Satti – Zári

Die ursprüngliche Idee eines One-Shots für den Auftritt ist ja Geschichte. Die Visualisierung ist urban und irgendwie auch traditionell. Ich bekomme etwas Kopfschmerzen, aber dafür muss man Marina ja nicht abstrafen. Der Gesang ist sehr gut. Peter ist begeistert.

Wir geben 17 Punkte (12 davon von Peter)

13. Großbritannien: Olly Alexander – Dizzy

Visuell Top, gesanglich Flop. Der gute Song, der aber in einem Festival untergehen würde, wird so auf neue Höhen gebracht. Sehr gay, auch insofern ein Meilenstein. Mehr ist da eigentlich nicht zu sagen.

Wir geben 20 Punkte.

Peter meint, dass der Intermezzo-Song von Lynda Woodruff besser sei, als einiges, was wir im Line-Up der Beiträge sehen. Herrlich ironisch – wie immer.

14. Norwegen: Gåte – Ulveham

Ein wahrlich intensive Präsentation. Die Stimme der Sängerin ist auch live der Hammer. Das ist so kraftvoll und passt perfekt zum Mix aus Mittelaltermusik und Hardrock. Das ist wie gemacht für den ESC und überwindet Genre-Grenzen.

Wir geben 14 Punkte.

15. Italien: Angelina Mango – Lai noia

Das Charisma von Angelina ist der Hammer, die Stimme sitzt. Die Performance ist mir etwas zu durcheinander. Der Song mit den Einflüssen von zwei Kontinenten ist wirklich einzigartig in dem Startfeld. Großes Finale mit offenbar echtem Pryoregen. Total!

20 Punkte von uns.

16. Serbien: Teya Dora – Ramonda

Wir sind etwas gelangweilt (und zwar nicht auf die La-Noia-Art), wobei Peter sagt, dass er stark gelangweilt ist. Er hat sogar Letzter-Platz-Vibes. Das können wir uns aber wegen der serbischen Unterstützung in Europa dann doch nicht vorstellen. Ordentlich gesungen. Aber sonst.

5 Punkte von uns.

17. Finnland: Windows95man – No Rules!

Das Ü-Ei . So viele nackte Pobacken beim ESC waren selten. Also, das ist ja doch mein Humor – auch beim zehnten Anschauen. Gesanglich, nunja. Aber tanzen auf dem Dancefloor geht dazu auch. This is Finland – tack, Sverige!

11 Punkte (zehn von Douze Points).

18. Portugal: iolanda – Grito

Und hier ist – rechtzeitig zu Portugal – wieder Peter, der irgendwann heute Nacht (morgen früh) ins Hamburger Portgiesenviertel zurückkehrt.

Schon in einem LIVE erzählt: Ich habe den Jungs im Porto (meinem Stammladen dort) das Video gezeigt und der Song war so „intensive“ (vor allem der Text), dass einige mit den Tränen kämpften. Auch das ist Eurovision – Gefühle bis zum Anschlag.

Portugals Staging ist „a piece of art“ und eines der besten – weiße Magie.

Hier gab es von iolanda eine Friedensbotschaft am Schluß, der Wortlaut war aber nicht zu verstehen. „Peace will prevail“ (Danke an Malte).

Von uns kommen 13 Punkte zusammen.

19. Armenien: Ladaniva – Jako

Wieder ein großartiges Staging und ein gekonnter Beweis, wie man Ethno-Traditionen, Funk, Folklore und modern pop intelligent mixt.

Ladaniva zeigt einen Spirit, den man „Spielfreude“ nennen kann.

17 Punkte von der Schanze, 5 dqvon von DJ Douze Points

20. Zypern: Silia Kapsis – Liar

Und hier kommt der Hupfdohlen-Prototyp (aufgeschrieben mit liebem Gruß an Berenike).

Bei so viel shirtless in diesem Jahrgang haben wir glatt vergessen, ob Silias Tänzer auch blank ziehen, aber sie tun es.

„Es ist kalt draußen in Malmö, 9 Grad.“ sagt Thorsten dazu. Ich fremdel mit den meisten seiner Sprüche, aber es gibt aus unserer Entourage auch positive Stimmen. Und Douze Points ist gnädiger als ich.

Wir sind bei 14 Punkten, shirtless Bonuspoints inkludiert.

21. Schweiz: Nemo – The Code

Die Favoriten rücken näher.

Nemo ist in Bestform, die Ausstrahlung, die Stimme, die dramaturgische Überhöhung in den hohen Tonlagen, das Tanztalent auf der Drehscheibe – hier stimmt alles.

Noch stärker als im Halbfinale. Mega.

20 Punkte

Wir entdecken Christer Lindarv After Dark im Publikum

Chrissy Wickman, Choreographin von Bucks Fizz und Schwiegermama von Malin, wird von Malin in ein Kurzinterview verstrickt, und am Ende kommt noch mal der „von lang zu sehr kurz“ Fashion-Strip zum Einsatz.

22. Slowenien: Raiven – Veronika

Douze Points begibt sich zum „Wäsche aus Malmö“ Aufhängen — und das bei einem Sleeper-Hit des diesjährigen ESCs mit fantastischer Choreo.

Auch hier kann Thorsten Schorn wieder einen „Zieht Euch was an, Jungs“ Joke machen.

Leute, lasst Euch sagen, Raiven hat Style, ich finde, sie sieht grandios aus, hat eine starke Ausstrahlung ganz nebenbei auch das beste MakeUp und das prokanteste Outfit des Abends.

Power pur. 16 Punkte (4 davon von Douze Points)

Oh Gott, Thorsten, bitte bitte reduziere die Kalauer. „Veronika, der Lenz ist da.“ Really?

23. Kroatien: Baby Lasagna (Aufmacherfoto) – Rim Tim Tagi Dim

An dieser Stelle sende ich erstmal herzlichste Grüße an Tiho aus dem Team von Cornelia Poletto.

Ich hoffe, wir können bald zusammen feiern, was ich hier noch nicht auszusprechen wage.

Ist das eine Siegerperformance? fragt Douze Points. Wenn Du mich fragst, ich sage Jaaaa! (wenn Du wissen, ob ich glücklich bin)

Cooles Licht, moderne Lichtregie, Kraft, Power und eine fantastische Kameraarbeit. Und wir tanzen mit.

Choro simpel aber effektiv. Man spürt, wie die Halle ausrastet.

22 Punkte

24. Georgien: Nuts Buzaladze – Fire Fighter

Hier ist ein gutes Beispiel, wenn ein schlüssiges, elegantes und aufregendes Staging einen nicht ganz so starken Song aufwerten kann.

Ich freue mich, dass Georgien für seinen Mut mit einem guten Startplatz belohnt wurde.

11 Punkte

25. Frankreich: Slimane – Mon amour

Slimane ist im französischsprachigen Europa ein Superstar, jeweils 12 Punkte aus Belgien und der Schweiz sind wahrscheinlich.

Die Interaktion mit der/dem Kamerafrau/Kameramann ist orignell und Slimanes Stimme ist Champions League.

Mich holt der Song dennoch nicht 100% ab, aber viele andere ja schon. Slimane spiielt um den Sieg mit.

8 Punkte

„United by music for love and peace“ sind seine Schlußworte.

Das Brighton-Stück zwischendurch ist SUPERLUSTIG. „hasn´t really“ (changed) und das ist auch gut so. Ich fahre 1x im Jahr nach Brighton und die Musikszene und die Clubszene dort sind klasse.

26. Österreich: Kaleen – We Will Rave

Und noch eine Königin, diesmal die Eurodance-Queen mit einem Glitzer-Outfit, dass man nur tragen sollte, wenn man 5x die Woche ins gym geht.

Stimmlich ist das „Hauptsache durchkommen“, aber der Song ist danceable-genial und mitreissend („Autoscooter“ trifft es). Und hier ist eine der besten Lichtinszenierungen der letzten ESC-Jahre gelungen.

20 Punkte, 12 vom Blogger an den Tasten derzeit

25 Preziosen liegen hinter uns – kleine Kunstwerke von Stadthalle Paderborn bis MoMA.

Wir sind Traditionalisten und greifen jetzt erst zum „Hörer“ iSv Mobile.

Wie verteile ich meine 20? (grübel)

auf jeden Fall Baby Lasagna und Raiven, danach sehen wir weiter. iolanda sollte auch was kriegen…

Nik, für wen stimmt Ihr?

Alcazar

Mein Schlagerherz schlägt höher. Clever, den gut choreographierten Auftritt auf „Crying“ zu konzentrieren, das kennt in Europa jeder und das passt auf jede Feier – vom Kegelabend bis zur Hochzeit.

ABBA Hommage: ABBAtare mit Carola H, Charlotte P und Conchita W

Womit wir alle gerechnet haben, ist jetzt sicher: Die ABBAtare sind aus London nach Malmö gereist und moderieren Originalclips aus Brighton 1974 an. Nicht sonderlich originell, aber ABBA ist ABBA ist ABBA ist toll.

Die Videoscreens zeigen aber auch andere Signature Clips von ABBA, nicht nur den Brighton Auftritt.

Und dann ist auch schon Carola mit Charlotte und Conchita im Beipack am Start. Ein Abend voller Königinnen.

Auch Viktoria im Publikum ist impressed. Bei der ABBA-Show im Circus (En Fest För ABBA) saßen noch Ihre Eltern im Publikum, beim ESC die next generation. Nice.

Ich bin beeindruckt, wie SVT den ESC zu einer gigantischen Visitenkarte für die schwedische Musikindustrie macht.

Loreen

Nach Fremdenverkehrswerbung – getarnt als Postcard für Petra Mede – darf die Vorjahressiegerin Loreen als dritter Intervall-Act auf die Bühne. Sie sitzt in Science-Fiction-Outfit wie aus einem Videospiel (Lara Croft 2024) auf einen Barhocker, das hat was von einer Burlesque-Performance.

In Kombi mit wehenden golden Streifen von oben und Tribal-Tattoos wirkt das ein bissel „over the top“ und die Technoklänge verstärken diesen Eindruck. I am a little bit underwhelmed aber auf hohem Niveau.

Wer gewinnt heute Abend? fragt Thorsten Schorn. Was meint Ihr?

Der dritte Schnelldurchlauf beginnt (sinnvollerweise in umgekehrter Reihenfolge) und ich bin fertig: 5x Nemo, 5x Slovenien, 5x Portugal und 5x Baby Lasagna. It´s beyond my control, wahrscheinlich hätten Olly und Kaleen meine Votes dringender gebraucht.

Ich übergebe an Douze Points… Und hier bin ich. Ich bin ein bisschen aufgeregt. Es ist ja doch immer etwas unberechenbar.

Das Juryvoting

Bei der Vorstellung von Martin Österdahl wird gebuht. Krass. Wegen der Disqualifikation von Joost Klein.

Und es geht los mit 7 Punkten für Deutschland aus der Ukraine!!

Ukraine: 12 Punkte für Schweiz, 7 für Deutschland

Großbritannien: 12 Punkte für Portugal, 2 für Deutschland – es läuft! Österreich noch null

Luxemburg: 12 Punkte für Schweiz, 4 für Deutschland – ich flippe aus. 13 Punkte zusammen.

34 Punkte bisher für die Schweiz, Israel noch keinen einzigen.

Aserbaidschan: 12 Punkte für Schweiz, 8 für Luxemburg

San Marino: 12 Punkte für Schweiz , 1 für Deutschland – yeah!

Irland hält sich auf Platz 2 hinter der Schweiz.

Malta: 12 Punkte für Schweiz, 3 Punkte für Israel – die ersten

Kroatien: 12 Punkte für Portugal, 0 für die Schweiz, 5 für Luxemburg (jetzt 22)

Albanien: 12 Punkte für Schweiz, 4 für Luxemburg

Aktuell 82 Punkte für Nemo.

Tschechien: 12 Punkte für Ukraine, 5 für Deutschland

Der erste 12er für die Ukraine. Gerade so in der Top 10.

Israel wird aufgerufen und bekommt Buhrufe.

Israel: 12 Punkte für Luxemburg, 10 für Deutschland – wir jetzt auf Platz 10

Top: 97 Schweiz, Irland 56, Italien 53

Australien: 12 Punkte für Irland

Österreich hat zwischenzeitlich 7 Punkte erhalten. Habe nicht mitbekommen, von wem.

Dänemark: 12 Punkte für Schweiz

Frankreich übrigens gerade mit 41 Punkten auf Platz 8.

Spanien: 12 Punkte für Schweiz, 5 für Deutschland, 6 für Österreich

Norwegen: 12 Punkte für Schweiz, 6 für Deutschland – jetzt 40 Punkte, 8 für Israel

Deutschland: 12 Punkte für Schweden, 5 für die Schweiz

Armenien: 12 Punkte für Frankreich, 1 für Deutschland, 7 für die Schweiz

Der erste 12er für Slimane. Er ist jetzt auf Platz 3 vorgerückt.

Slowenien: 12 Punkte für Frankreich, 10 für die Schweiz

Ok, das kann jetzt der Trick sein, dass die hohe Punkte für Frankreich kommen.

Georgien: 12 Punkte für Schweiz, 2 für Deutschland, Österreich aktuell bei 13 Punkten

Schweiz: 12 Punkte für Griechenland, 10 für Irland, 5 für Frankreich, nichts für Deutschland oder Österreich

Estland als einziges Land noch bei 0 Punkten.

Moldau: 12 Punkte für Ukraine

Wir sind mit über der Hälfte der Jurys durch. 164 Punkte für die Schweiz, 113 Frankreich und 102 Italien, 96 Irland, 92 Kroatien. Deutschland auf Platz 11.

Malin ist bei Nemo im Greenroom und sie unterhalten sich. Dann geht’s weiter zum Zweitplatzierten Slimane aus Frankreich. Er sagt, dass er alle Konkurrenten hier liebt.

Griechenland: 12 Punkte für Schweiz, 5 für Deutschland

Estland: 12 Punkte für Schweiz, 4 für Deutschland

Das Voting der Niederlande gibt Martin Österdahl selbst und wird ausgebuht.

Niederland: 12 Punkte für Schweiz, 5 für Deutschland

Österreich: 12 Punkte für Schweiz, 2 Punkte für Estland – damit haben alle Länder mindestens einen Punkt

Frankreich: 12 Punkte für Portugal, 8 für Deutschland, 5 für die Schweiz

Italien: 12 Punkte für Schweiz, 4 für Deutschland, 5 für Österreich

Finnland: 12 Punkte für Schweiz, 3 für Deutschland (DE jetzt vor Luxemburg)

Portugal: 12 Punkte für Schweiz, 0 für Frankreich, 2 für Deutschland, 10 für Irland

Belgien: 12 Punkte für Frankreich, 10 für die Schweiz, 8 für Deutschland

Deutschland hat aus 18 Ländern Jury-Punkte erhalten.

Island: 12 Punkte für Frankreich, 2 für Deutschland

Kroatien auf Platz 3.

Lettland: 12 Punkte für Schweiz, 4 für Deutschland

Irland: 12 Punkte für Schweiz, 6 für Deutschland (Platz 10 aktuell)

Polen: 12 Punkte für Schweiz, 4 für Deutschland

Zypern: 12 Punkte für Kroatien, 10 für Frankreich

Der erste 12er für Baby Lasagna.

Litauen: 12 Punkte für Schweiz, 1 für Deutschland

Israel knapp auf der linken Hälfte.

Serbien: 12 Punkte für Kroatien, 10 für die Schweiz

Schweden: 12 Punkte für Schweiz, 10 für Kroatien

Screenshot: ESC 2024 Ergebnis Jury-Voting / EBU

Ich übergebe dann jetzt für das Televoting an Peter.

Exiting, Leute, exiting.

Estland: 33 Publikumspunkte

Finnland: 38 insgesamt

Norwegen: 4

Slovenien: 12

Georgien: 19

Österreich: 5

Spanien: 11

Serbien: 32

Litauen: 58

Zypern: 44

Lettland: 28

Griechenland: 85

UK: Zero Points – absolutey shocking

Israel: 323 – Wahnsinn!

Luxemburg. 20

Isaak / Germany: 18 – 117 insgesamt

Armenien: 82

Schweden: 49

Portugal: 13

Irland: 136

Ukraine: 307 Punkte – it´s magic

Italien: 104

Kroatien (Herzbeben): 337 – das reicht erstmal für Platz 1 zwischendurch

Frankreich: 227

Schweiz: 227

Mit 691 Punkten gewinnt Nemo den 68. Eurovision Song Contest für die Schweiz.

Herzlichen Glückwunsch in die Schweiz und selbstverständlich mit einem herzlichen „The winner takes it all“ auch an meinen Co-ABBA-Fan-Freund* Nemo.

*Schaut gerne noch einmal unser ESC kompakt LIVE mit Nemo.

Herzliche Glückwünsche gehen auch an Isaak für einen guten 12. Platz. You broke the code, Isaak.

Ergänzend gibt es hier die Televoting-Punkte aus Deutschland:

12 Israel
10 Kroatien
8 Ukraine
7 Schweiz
6 Frankreich
5 Griechenland
4 Armenien
3 Italien
2 Litauen
1 Irland

Damit scbließen wir diesen Live-Blog ab und danken allen, die dabei gewesen sind. Es war wie immer ein Fest und eine Ehre mit Euch.

Benny und Berenike berichten Euch jetzt von der Sieger-PK mit Nemo und wir versorgen Euch danach im Laufe der Nacht mit allen Backgroundinfos über die Ergebnisse und Behind-The-Scenes-News.



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

683 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Mareike
Mareike
2 Jahre zuvor

Mir ist es ein Fest das Isaak einen verdienten überdurchschnittlichen Platz erhalten hat, nachdem so viele Bubble Fans (vor allem in Deutschland) ihm nichts als den letzten Platz zugetraut hat. Mir hat der Song vom ersten Hören super gefallen. Bin auch mega happy für Irland und die Schweiz. Ein Happy End für einen sehr überschatteten ESC.

dirtsa
dirtsa
2 Jahre zuvor

Freue mich für Nemo, bin positiv überrascht, dass Isaac einen grandiosen 12. Platz geholt hat, aber dass Norwegen letzte geworden sind kann ich nicht fassen!
Genauso wie letztes Jahr bei LOTL ist das ESC-Publikum für diese Art Musik nicht bereit! Egal, ich feiere sie trotzdem hart und werde sie mir Live ansehen und ihr Album kaufen!

1 7 8 9