
Wahrscheinlich, aber noch nicht offiziell bestätigt: Die 17-jährige Sängerin Monroe soll Frankreich beim kommenden Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten. Das geht jedenfalls aus einer Meldung des französische Journalisten Clément Garin hervor. Diese Information wurde aber bisher weder von France Télévisions, noch von der Sängerin selbst bestätigt.
Dass der französische ESC-Act durch die französischen Medien geleakt und nicht von den zuständigen Personen veröffentlicht wird, ist nichts Neues. Auch im vergangenen Jahr haben wir darüber berichtet, dass die französische Tageszeitung Le Parisien meldete, dass die bekannte Sängerin Louane Frankreich beim Eurovision Song Contest 2025 vertreten wird – und lag damit richtig. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der in Frankreich für den ESC zuständige Sender France Télévisions noch nicht zum ESC-Act geäußert.
Im Januar diesen Jahres hat La Parisien eine Liste mit möglichen französischen Acts für den ESC veröffentlicht. Darunter hat sich allerdings nicht die Sängerin Monroe befunden, sondern diese zehn Namen: Die zehn Vorschläge von Le Parisien sind: Claudio Capéo, Indila, Linh, Lucky Love, Gojira, Zaz, Santa, Yseult, Pierre Garnier und Oklou.
Wenn die inoffizielle Meldung zu Monroe stimmt, würde mit der Sängerin eine junge, noch unbekannte Künstlerin für Frankreich auf der ESC-Bühne in Österreich stehen. Die aufstrebende Künstlerin ist, genau wie der ESC-Sieger aus dem vergangenen Jahr, in der Opernwelt beheimatet.
Hinter dem Künstlernamen Monroe steht die Sopranistin Monroe Rigby, die gerade einmal 17-Jahre jung ist. Geboren wurde sie in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah als Tochter einer französischen Mutter und eines amerikanischen Vaters. Einem breiteren Publikum wurde Monroe im Jahr 2025 bekannt, als sie die elfte Ausgabe der Talentshow Prodiges gewann. Die Sendung ist auf die Entdeckung von Talenten spezialisiert, die musikalisch im klassischen Bereich angesiedelt sind.
In der Sendung konnte Monroe besonders mit ihrer Interpretation von Mozarts berühmter Arie der „Königin der Nacht“ sowohl Jury als auch Publikum beeindrucken. Nach ihrem Sieg unterschrieb sie einen Vertrag bei Warner Classics und nahm ihr Debütalbum auf. Auch wenn die Oper ihre musikalische Basis bildet, interessiert Rigby sich auch für Pop- und Easy-Listening-Musik. Im Frühjahr wollte die Sängerin eigentlich auf Tour gehen und Auftritte an historischen Veranstaltungsorten und in Kirchen in ganz Frankreich spielen. Einige Termine scheint sie im Falle einer tatsächlichen ESC-Teilnahme allerdings verschieben zu müssen.
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