
Auch die Republik Moldau beehrt uns beim kommenden Eurovision Song Contest 2027 in Burgas. Dass Moldau auch im nächsten Jahr wieder am ESC teilnehmen möchte, hat der moldauische Rundfunk TRM heute gegenüber mehreren ESC-Fanmedien bestätigt. Damit steht das 32. Land fest, das in Bulgarien beim Song Contest antreten wird.
Diese Neuigkeit wurde von den entsprechenden Personen bei TRM gleich dazu genutzt, um eine weitere Info bekanntzugeben. Es gibt nämlich eine personelle Veränderung in der moldauischen ESC-Delegation: Vitalie Cojocaru wurde zum neuen Delegationsleiter ernannt. Dieser personelle Wechsel reiht sich in eine von Konflikten und personellen Abgängen geprägte schwierige Lage des Senders TRM ein.
Zunächst einmal dürfen wir uns freuen, dass auch Moldau in Burgas wieder mit von der Partie sein wird. Im letzten Jahr hat Satoshi mit seinem Hip-Hop-Song „Viva Moldova!“ sein Heimatland auf der ESC-Bühne ordentlich hochleben lassen und die Halle gut eingeheizt. Dafür wurde er mit einem tollen achten Platz belohnt.
Ein wenig überschattet wurde dieser Erfolg durch einen Konflikt, der sich rund um die moldauischen Jurypunkte abspielte. Der Sender TRM musste sich starker Kritik ausgesetzt sehen, weil die moldauische Jury lediglich drei Punkte an die Rumänin Alexandra Căpitănescu und ihren Song „Choke me“ vergab, während das moldauische Publikum Rumänien ganz vorne sah. Das Problem: Die drei Jurypunkte streuten Salz in eine ohnehin angespannte politische Beziehung zwischen Rumänien und Moldau. Denn seit Jahren gibt es immer wieder Diskussionen über eine mögliche stärkere politische Annäherung oder sogar Wiedervereinigung der beiden Länder. Noch stärker diskutiert wurde, dass die Ukraine von der moldauischen Jury überhaupt keine Punkte erhielt. Denn Moldau befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen europäischer Orientierung und russischem Einfluss.
Dieser Konflikt führte schließlich dazu, dass Vlad Țurcanu als Chef des öffentlich-rechtlichen Senders Teleradio-Moldova (TRM) zurücktrat. Seine Stellvertreter taten es ihm gleich. Die personellen Umbrüche im Sender scheinen allerdings noch weiter zu gehen. Für das kommende Jahr hat sich Vitalie Cojocaru als Head of Delegation angekündigt. Er übernimmt den Posten von Veronica Cojocaru. Der Neue ist allerdings ein Alter. Vitalie Cojocaru hatte dieselbe Funktion schon von 2008 bis 2011, im Jahr 2013, 2015 sowie durchgehend von 2018 bis 2022 inne.
Freust Du Dich, dass Moldau auch nächstes Jahr wieder beim ESC am Start sein wird? Und glaubst Du, Moldau könnte durch die aktuelle Situation im Sender noch Schwierigkeiten bekommen? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
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Wunderbar und hoffentlich gibt es wieder einen nationalen Vorentscheid! Dazu paßt auch die gute Nachricht, daß der diesjährige ESC-Teilnehmer Satoshi auf Tour geht und zweimal Station in Deutschland macht:
https://www.instagram.com/p/DeefWOcsgJR/
Österreich ist auch mit einem Termin dabei.
Satoshi war ein gutes Comeback zum Beispiel 🙂
Super, uneingeschränkt positive News! Die machen eigentlich immer Stimmung and sind kreativ beim Staging. Neben San Marino das Land, das den ESC-PR- Effekt am besten Land. Dazu noch ziemlich inspirierend, was das ärmste Land Europas immer auf die Beine stellt. Man braucht kein Riesenbudget
Saluti a tutti!
Vielleicht schaffen es Katy Rain oder Bacho es endlich zum ESC, natürlich vorausgesetzt sie treten im nationalen Vorentscheid an und haben gute Songs.
Das freut mich.😊🇲🇩
Moldau bringt meistens ganz gute Beiträge in den Wettbewerb, deshalb ist die Freude bei mir groß.
Jetzt bitte noch ein Proof of Life aus Ungarn!
Echt jetzt? Heißen beide Cojocaru? Verwandt oder verschwägert?