
Alice Tumler wird den österreichischen Vorentscheid Vienna Calling – Wer singt für Österreich? moderieren, wie die Kleine Zeitung heute vermeldet hat. Außerdem liegen der Zeitung Informationen über mehrere österreichische Acts, die sich beworben haben sollen, vor.
Wie ORF-Unterhaltungschef Martin Gastinger der Kleinen Zeitung bestätigte, wird Alice Tumbler Vienna Calling – Wer singt für Österreich? moderieren. Die Moderatorin aus Tirol hat schon einige ESC-Erfahrung. Bereits 2016 führte sie durch den letztmaligen Vorentscheid der Alpenrepublik, den damals Zoë Straub mit „Loin d‘ici“ gewinnen konnte. Im Jahr zuvor stand sie sogar auf der Eurovisions-Bühne. Zusammen mit Mirjam Weichselbraun und Arabella Kiesbauer war sie in der Wiener Stadthalle Teil des Moderatorinnen-Trios. Auch im letzten Jahr war sie live vor Ort in Basel dabei.
Alice Tumler zur Seite stehen soll Cesár Sampson, der 2018 für Österreich einen dritten Platz beim Eurovision Song Contest in Lissabon erzielte. Ob er gemeinsam mit ihr moderieren oder andere Aufgaben übernehmen wird, wie Greenroom-Interviews zu führen, ist allerdings noch nicht bekannt. Cesár Sampson ist auch an der Auswahl des österreichischen ESC-Beitrags für das kommende Jahr beteiligt.
Der ESC-Teilnehmer aus 2018 verriet letzte Woche bereits, dass beim ORF bisher schon verschiedenste Bewerbungen „quer durch die Gemüsebank“ eingegangen seien. Darunter seien laut Cesár „auch ein paar Namen, die man kennt“. Die Kleine Zeitung hat jetzt einige weitere Namen genannt, die sich beworben haben sollen.
Unter anderem sollen zwei ehemalige Teilnehmerinnen von The Voice of Germany mit am Start sein: Sarah Sacher aus Mostviertel, die sanften deutschsprachigen Pop macht, sowie die Wahl-Kärntnerin Emely Myles, die in Panama aufwuchs, und schon mit Ronan Keating auftrat und unter anderem mit Matakustix schon einige Konzerterfahrung hat. Die Sängerin ist vor allem im Bereich Soul, Rock und Jazz zu Hause.
Auch zwei männliche Acts mit Castingshow-Vergangenheit sollen Beiträge eingereicht haben. Zum einen Philip Piller, der wie Sacher auf Deutsch singt, und schon an Starmania und Die große Chance teilgenommen hat. Bei Piller spekulierte die Kleine Zeitung bereits im letzten Jahr, dass er versucht habe für Österreich beim ESC anzutreten. Außerdem soll Chris Schaller, der 2010 bei Helden von morgen dabei war, zusammen mit seinem Zwillingsbruder Lian als das Duo Schaller & Rauch einen Beitrag im „Neo-Austropop“-Stil eingereicht haben.
Ebenfalls mit Austropop beworben haben soll sich Nikotin, der von Ex-Falco-Manager Horst Bork betreut wird und dessen Musik auch die Attitüde von Falco trägt. Nikotin ist seit 2023 musikalisch aktiv: in dem Jahr kam seine Debütsingle „1010“ heraus. Und auch Glückskinder by Egon 7 aus der Steiermark sollen mit am Start sein.
Unter den Bewerbern sollen außerdem auch einige Acts sein, die bereits in der Vergangenheit an österreichischen Vorentscheiden teilgenommen hatten, unter anderem das Multikulti-Musikprojekt DelaDap sowie die Crossover-Formation Mystic Alpin um Fred Jaklitsch und Jeannine Rossi. DelaDap waren 2012 beim Vorentscheid dabei, damals hatte Trackshittaz gewonnen. Mystic Alpin sind beim Vorentscheid 2005 angetretem, bei dem Global Kryner das Ticket zum ESC löste.
Wie berichtet haben sich zudem bereits bekannte Formationen wie die Mountain Crew, Die Südsteirer und Acts wie Sängerin Berenice, Lena Schaur, Kayla Krystin sowie das Duo FERBS & IMAN für den Vorentscheid 2026 in Österreich beworben.
Für Vienna Calling 2026 können noch bis zum 15. Oktober 2025 Lieder eingereicht werden. Informationen zum Einreichungsprozess finden sich hier. Aus allen Bewerbern werden ca. 20 bis 25 Acts im November zu Live-Auditions ins ORF-Zentrum eingeladen. Aus diesen Auftritten wählen dann ESC-Experten und die ORF-Redaktion die zwölf Acts, die beim österreichischen Vorentscheid ihren Beitrag live präsentieren werden.
Der österreichische Vorentscheid Vienna Calling – Wer singt für Österreich? findet am 20. Februar 2026 statt. In der Liveshow wird die Entscheidung fallen, welcher von zwölf Acts den Gastgeber des ESC am 16. Mai 2026 in Wien vertreten wird. Österreich kehrt damit im kommenden Jahr nach zehn Jahren Pause wieder zu einem öffentlichen Vorentscheid zurück. In den Jahren zuvor ist jeder Beitrag intern ausgewählt worden, so auch JJ mit seinem Titel „Wasted Love“.
Freust Du Dich, dass Alice Tumler Vienna Calling moderieren wird? Wäre sie auch als wiederholte ESC-Moderatorin eine gute Wahl? Welcher der Acts, die sich beworben haben sollen, möchtest Du beim Vorentscheid sehen? Schreib es uns gerne als Kommentar.
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