
Im Rahmen der ersten Durchlaufprobe für das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 in Wien war für die Medienvertreter*innen zum ersten Mal auch der österreichische Beitrag „Tanzschein“ in voller Länge zu erleben. Die Resonanz auf den Song war bisher verhalten; die Wettbüros sagen wenig Erfreuliches voraus. Wir dokumentieren den Auftritt, wie wir ihn heute in der Stadthalle Wien erlebt haben.
Zunächst einmal dauerte der Aufbau viel länger als erwartet. Dabei müssen eigentlich nur zwei Gitter an die richtige Position gestellt und hochgezogen werden, denn sie werden erst während der Performance herabgelassen. Irgendwann war das aber passiert und Cosmó, sein Bassist sowie die vier Tänzer*innen konnten sich auf der Bühne in Stellung bringen – und zwar liegend.
Denn am Anfang steht eigentlich nur der Bassist am linken Bühnenrand. Cosmó liegt in der Mitte, um ihn herum sind die vier Tänzer positioniert. Sie tragen die von Fotos und aus dem Video bekannte Outfits: also alles in Schwarz mit großen silberglänzenden Bekleidungsteilen. Cosmó hat natürlich seinen ikonischen blauen Stern auf das rechte Auge gemalt. Und die vier Tänzer haben die glänzenden Tiermasken auf dem Kopf. Die Gitarre des Bassisten ist rotbraun.

Während der ersten Strophe performt Cosmó also liegend und singt in die Kamera über ihm – ein bisschen so wie bei Sarah Engels. Der Boden, aber auch der Backdrop sind in schwarz-weiß gehalten. Das erinnert ein bisschen an das Muster eines Zebras. Um Cosmó herum stehen die Wörter: Dance you inner animal away.
Beim Liegen werden natürlich auch Bewegungen mit den Armen und Körpern gemacht. Zum ersten Refrain erhebt sich Cosmó und dann die anderen auch. Dabei wird der Sänger umtanzt.
Im Refrain werden auf dem Boden fünf Bahnen sichtbar, die abwechselnd hell weiß oder dunkel sind. Auf diesen stehen die fünf, also Cosmó in der Mitte, die Tänzer*innen drumherum. Sie tanzen die bekannte Choreographie.

Zum Beginn der zweiten Strophe werden die besagten Gitter heruntergefahren. Die Tiere klettern im Pre-Chorus an ihnen herum. Derweil interagieren Cosmó und der Gitarrist. Im zweiten Refrain sind noch zwei Tiere an den Gittern, so dass sie also zu dritt die Choreographie zwischen den Gittern machen.
In der Brücke ruft Cosmó: „Wien!“ und geht auf den Catwalk. Dabei wird er wieder umtanzt. Dann läuft er vor zum Gitarristen, der bereits dort steht, wo sich der große Kreis um die Bühne und der Catwalk kreuzen. Anschließend geht der Gitarrist zurück, Cosmó bleibt vorn.
Zum nächsten Zwischenteil kommt Pyro dazu. Die Tiere laufen vor zum Sänger und bilden einen Halbkreis. Dann kommt das Finale: ein letztes Mal der Refrain und noch etwas mehr Pryo.
Wie gefällt dir der österreichische Beitrag „Tanzschein“ auf Basis dieser Beschreibung? Bist Du auf einen Bestandteil der Performance besonders gespannt? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da!
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