Revamp des tschechischen Beitrags für den ESC 2022: „Lights Off“ von We Are Domi

We Are Domi – Foto: Instagram @we.are.domi

„We Are Domi“ haben heute die ESC-Version des tschechischen ESC-Beitrags „Lights Off“ veröffentlicht. „Lights Off“ wurde Mitte Dezember als einer der ersten Beiträge des Jahrgangs ausgewählt, jetzt wurde nach einigen kleineren Überarbeitungen die finale Version des Songs auf den großen Streamingplattformen herausgebracht. Das offizielle Musikvideo soll dann am Ende der Woche folgen.

Die Veränderungen am Lied sind eher marginal. Von der Grundstruktur und der Produktion her bleibt alles im Großen und Ganzen beim Alten. Was vor allem auffällt, sind die neu hinzugekommene leichte Verzerrung von Dominika Haškovás Stimme und das Ergänzen von einigen Backgroundgesangspuren, sodass der Gesang jetzt voller wirkt. Vor allem in den Strophen und der Bridge fällt dies auf.

We Are Domi ist eine 2018 in Großbritannien gegründete Elektro-Pop-Band, die aber in Prag beheimatet ist. Die Leadsängerin Dominika Hašková kommt aus Tschechien, der Gitarrist Casper Hatlestad und der Keyboarder Benjamin Rekstad aus Norwegen. Die drei lernten sich während ihres Studiums am Leeds College of Music kennen. Die Band verbindet eine einzigartige Mischung aus Elektro und Scandi, was zu einem alternativen Pop-Sound führt. Die Gruppe ist außerdem bekannt für ihr hohes Energie-Level. „Lights Off“ ist dementsprechend ein sehr elektronischer und moderner Popsong, der eine leicht skandinavisch-düstere Note hat.

Im Dezember konnte sich „We Are Domi“ in der Vorentscheidung ESCZ 2022 mit dem Song „Lights Off“ durchsetzen. Dort erhielt die Band sowohl von der internationalen Jury also auch von den internationalen Fans die Höchstpunktzahl und konnten so trotz einer geringen Wertung durch die tschechischen Fans den Gesamtsieg davontragen. Die Ursprungsversion von „Lights Off“ haben wir hier vorgestellt.

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30 Kommentare

    • Sieht so als als konnte sie sich nicht hören. Vielleicht war der Gesang deshalb ein bisschen off. Zumindest hoffe ich das…

      • Hab doch so meine Bedenken bei den stimmlichen Qualitäten der Sängerin, besser sie würden es zu zweit singen, sonst aber ein gefällt mir gut

    • https://youtu.be/L8w5Hjq1nKc

      Unter diesem Video (ebenfalls der Auftritt, aber von wem anders eingestellt) kann man in den Kommentaren lesen, dass es technische Schwierigkeiten gab und Dominika hinterher echt fertig war. Sie nimmt das aber als Ansporn, es in Turin noch besser machen zu wollen.

  1. Finde den Revamp doch ganz gelungen. Die Breaks bringen etwas mehr Abwechslung in den doch sehr eintönigen Track. Gefällt mir eig ganz gut.
    Allerdings war die Gesangsleistung von Dominika beim rumänischen VE nicht wirklich brilliant, aber ich glaube da hat sie bei den hohen Tönen das Adrenalin einfach übermannt…
    Hoffe, dass sie das bis Turin noch unter Kontrolle kriegt.

  2. Eine Frage an die Blogger: Kommen die ESC-kompakt-LIVEs jetzt wieder regelmäßiger, also im wöchentlichen Turnus?
    Gibt ja noch einiges nachzubesprechen und ein wenig vermisse ich euch schon… 🥲
    War ne schöne wöchentliche Tradition in den letzten zwei Jahren – wow, wohin geht die Zeit nur… 🙂

  3. Mir geht dieser Revamp Schmarrn ein bisschen auf die Nerven. Und dann jede kleine Änderung wieder neu bewerten.Was soll das. Das hat in den letzten Jahren echt überhand genommen. Und es nervt gewaltig.Da sollte echt mal ein Riegel vorgeschoben werden.Die Bevölkerung eines Landes wählt einen Song und bekommt im Endeffekt dann was anderes.Totale Verarsche, in Zukunft wird jedes Land testen wie ein Song nach ein zwei Wochen ankommt und wenn er nicht ankommt,dann ändern wir ihn halt eben oder so wie in Malta einfach einen anderen Song präsentieren.Damit muss echt mal Schluss sein.

  4. Erinnert mich immer noch an das ESC-Intro von 2016, welches ich nicht mochte. Manches gefällt mir hier, anderes nicht. Das Negative überwiegt aber etwas.

  5. Bei diesem Lied klingen bei mir die Dancefloor-Glocken😅 – es war von Anfang an top, da hat für mich der Revamp rein gar nichts geändert!

  6. Heute gab es echt drei (überarbeitete) Lieder, die allesamt auf meinen „Bottom 6“ stammen. Zugegeben, die neue Version kann ich kaum beurteilen, da es schon Monate her ist, dass ich mir das Original angehört habe. Ist das unfassbar öde. Das ist ja langweiliger als viele mittelmäßige Balladen, herrje.

    • Die Umfrage schockiert mich jetzt aber wirklich. 80% bewerten den Song positiv?! Naja, immerhin hat Tschechien dadurch eine solide Chance, wenigstens ein paar Pünktchen von den deutschen Anrufern abzugreifen, bevor es dann im Nirwana verschwindet…

  7. Auch hier ändert der Revamp nichts an meiner bisherigen Einschätzung. „Where are you now?“ bleibt einer der besten Dancefloor-Acts des Jahres und rangiert weiterhin auf Platz 13. Der Gesang im geposteten Livevideo aus Rumänien machen allerdings wirklich Angst und hoffe sehr, dass es tatsächlich den offenkundigen technischen Schwierigkeiten geschuldet war.

  8. tut mir leid, ich kann beim besten willen keinen Unterschied zur Ursprungsversion hören. Zwar Uptempo, aber sehr durchschnittlich. „Where are you know“ das wird man sich nach dem Semifinale bezüglich Tchechien auch fragen.

  9. Ich weiß nicht ob es der Revamp ist oder der Schönhör-Effekt, aber das gefällt mir jetzt tatsächlich besser als vorher.

  10. Bleibt es sehr guter Song, allerdings reicht es nicht ganz für meine Top 10. Ist aber eventuell ein Anrufkandidat im zweiten Semi.

  11. Schwuppdiwupp. gefällt mir immer besser.

    Meine aktuellen Top 10

    1. Niederlande 12/12
    2. GB 11,5/12
    3. Italien 11/12
    4. Ukraine 10,5/12
    5. Frankreich 10,5/12
    6. Serbien 10/12
    7. Tschechien 10/12
    8. Griechenland 9,5/12
    9. Norwegen 9,5/12
    10. Litauen 9/12

    Ein weiterer Flopkandidat ist übrigens Dänemark. Habe ich vergessen….

  12. Die Änderungen sind ja minimal bis gering. Ein Revamp ist das natürlich nicht, sondern nur eine kleinere Überarbeitung. Mir gefiel der Song relativ lange ganz gut, aber es lässt neuerdings nach. Die Stimme ist halt doch etwas tief und zeitweise doch etwas zu eintönig. Die Sängerin scheint ausserdem sehr von der Tontechnik/Mikrofontechnik abzuhängen.

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