
Am späten Donnerstagabend endete die Ausstrahlung des zweiten Halbfinales des San Marino Song Contest 2026. Dabei wurden am Ende die fünf Acts bekanntgegeben, die sich für das Finale qualifiziert haben, das am Freitag stattfindet. Dort treffen diese fünf auf zehn bereits gesetzte Acts sowie die fünf Finalist*innen aus dem ersten Halbfinale, das am Mittwochabend ausgestrahlt wurde.
Für das Finale des San Marino Song Contest 2026 haben sich qualifiziert (in alphabetischer Reihenfolge): Iuna, Klem, Luka Basi, Magdalena Tul (Aufmacherbild) und Maya Azucena.

Anders als zunächst berichtet, ist Sloweniens 2015-Act Maraaya somit nicht im san-marinesischen Vorentscheid-Finale dabei. Unter den qualifizierten Acts befindet sich jedoch Magdalena Tul, die Polen beim Eurovision Song Contest 2011 vertrat.
Diese Entscheidung fällte eine Jury, die aus diesen drei Mitgliedern bestand:
- Massimo Bonelli: Manager und Produzent, Gründer von iCompany und künstlerischer Leiter des Maifeiertagskonzerts in Rom; er ist eine Schlüsselfigur der italienischen Musikindustrie und Live-Entertainment-Szene.
- Joseph Cauchi: Ein maltesischer Fernsehproduzent, der an großen Unterhaltungsproduktionen und erfolgreichen Formaten wie X Factor Malta, MasterChef Malta und The Masked Singer Malta beteiligt ist.
- Tomislav Stengl: Ein langjähriger Mitarbeiter des kroatischen Rundfunks und Fernsehens; im Laufe seiner Karriere hat er an großen Musikfestivals wie Dora und Porin sowie an erfolgreichen Shows wie The Voice Hrvatska und Ples sa zvijezdama mitgewirkt.
Im Finale am 6. März 2026 treffen die insgesamt zehn Qualifikant*innen aus den beiden Halbfinals dann auf zehn direkt für das Finale nominierte Acts. Hinzu kam nun spontan auch ein weiterer gesetzter Act, der direkt aus San Marino stammt: Sänger Marco mit dem Titel „Shine“ (siehe unten). Während das Finale am Freitag live übertragen wird, wurden die beiden Halbfinals vorab aufgezeichnet.
Diese Acts traten im zweiten Halbfinale von San Marino Song Contest 2026 an:
- Atwood – Midnight Alibi (Italien)
- Ciro Maddaluno – DISTRATTO (Italien) [als Ersatz für Park]
- Deva – Mi Fa Male L’America (Italien)
- Elysa – The Alchemist (Estland)
- Iired – Playlist In Loop (Italien)
- Iuna – Freedom Calling (Italien)
- Klem – Ok Respira (Italien)
- Luka – Where It Ends (Slowenien)
- Luka Basi – Chicolo (Slowenien)
- Lupi Mannaggia – Ignorantita (Italien)
- Magdalena Tul – I’ll Be Around (Polen)
- Maraaya – Alu Alu (Slowenien)
- Marco Sbarbati – Pretty Little Secret (Italien)
- Maya Azucena – My Sin (USA)
- Nicolò Deori – Mi Ucciderai Per Sempre (Italien)
- Novablue – Muoio Di Fame (Italien)
- Paolo Martini – Fase Rem (Italien)
- Sezina Kelsey – You Raise Me High (Niederlande)
- Utopia Twins / Valerie – Fake Smile (Italien)
- Xannova Xan – Unbreakable (USA)
Neben Maraaya, die Slowenien 2015 beim ESC in Wien repräsentierten, war mit Elysa heute ein weiteres bekanntes Gesicht im Halbfinale dabei. Sie nahm bereits mehrfach am estnischen Vorentscheid zum ESC teil. Auch Xannova Xan, die Griechenland beim JESC 2005 vertrat und letztes Jahr an der griechischen Vorentscheidung Ethnikós Telikós 2025 teilnahm, versuchte heute ihr Glück. Zudem galt Iuna als Rückkehrerin: Sie war schon im letzten Jahr bei der Vorauswahl zu San Marino Song Contest 2025 dabei. Keiner dieser Vorentscheid-erfahrenen Acts schaffte heute den Sprung in San Marinos FinaleUnter den Gesetzten Vorentscheid-Acts in San Marino sind einige herausstechende Künstler*innen. Im Finale antreten werden unter anderem der britische Superstar Boy George im Duett mit der zweimaligen san-marinesischen Teilnehmerin Senhit sowie der DJ Edward Maya, der auch im diesjährigen ESC-Vorentscheid in seiner Heimat Rumänien im Finale dabei war. Für das Finale gesetzt ist ebenso Albaniens diesjährige Vorentscheid-Zweitplatzierte Inis Neziri. Zudem sind zwei Acts aus dem Sanremo-Umfeld dabei: Rosa Chemical war 2023 beim Festival di Sanremo dabei, Dolcenera gewann 2003 die Nachwuchskategorie.
Die Halbfinalist*innen wurden über die umfangreiche Vorauswahl Dreaming San Marino Contest 2026 bestimmt. Von über 800 Bewerber*innen aus über 40 Ländern erreichten 291 die Auditions-Phase. Aus dieser qualifizierten sich 240 Acts aus 27 Ländern für die sogenannte „Stage & Live Academy“-Phase, welche vom 12. bis zum 15. Februar hinter verschlossenen Türen stattfand. Die Acts traten hier in 30er-Gruppen („Stages“) vor einer Jury auf. Ausgestrahlt wurden die Auftritte, anders als in den Vorjahren, nicht. Aus jeder „Stage“ wählte eine Jury fünf Acts für die Halbfinals des San Marino Song Contest aus. Die Qualifikanten für das erste Halbfinale und die Acts des zweiten Halbfinals wurden Mitte Februar bekannt gegeben. Die Aufzeichnung der Halbfinals fand am Montag bzw. Dienstag statt.
Bist Du zufrieden mit den Finalist*innen aus dem zweiten Halbfinale San Marino Song Contest 2026? Welche Acts hättest Du sonst lieber gesehen? Und hat einer von ihnen das Zeug, beim ESC in Wien zu bestehen? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
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