
Heute starten hier auf ESC kompakt die Songchecks für den Eurovision Song Contest 2025 und los geht es gleich mit einem Knaller: Tommy Cash aus Estland ist (nicht nur) in seiner Heimat bereits ein großer Star und steht mit seinem ESC-Beitrag „Espresso Macchiato“ seit Wochen in den Top 10 der Wettquoten. Ob das Lied auch bei den ESC-kompakt-Blogger*innen gut ankommt?
Ausgewählt wurde der estnische Beitrag für den Eurovision Song Contest auch in diesem Jahr wieder über den traditionellen Vorentscheid Eesti Laul. Dieser bestand 2025 – von einer Wildcard-Runde abgesehen – jedoch ausschließlich aus einer einzigen Show. Hier musste sich Tommy Cash gegen 15 andere Acts durchsetzen und tat das souverän – er gewann sowohl das Jury- als auch das Televoting. Auch im anschließenden Superfinale lag er deutlich vorne.
Der Rapper Tommy Cash ist in der estnischen Musiklandschaft eine feste Größe und sammelt regelmäßig Millionen von Klicks für seine YouTube-Videos, die provozieren und gleichermaßen unterhalten sollen. Tommy hat sich eine (internationale) Fangemeinde aufgebaut und tourt mittlerweile erfolgreich durch die Welt. Mit dem ehemaligen finnischen ESC-Teilnehmer Käärijä arbeitete Tommy ebenso zusammen wie mit der russischen Band Little Big. Bei so viel ESC-Bezug war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis er selbst es ebenfalls beim Wettbewerb versucht. Auch künstlerisch erinnert der Musiker an die bereits genannten ehemaligen ESC-Acts, aber zum Beispiel auch an Joost Klein.
Das Lied
Tommy Cash hat seinen Wettbewerbsbeitrag „Espresso Macchiato“ unter seinem bürgerlichen Namen Tomas Tammemets zusammen mit Johannes Naukkarinen geschrieben. Letzterer war auch an Käärijäs ESC-Beitrag „Cha Cha Cha“ beteiligt. Musikalisch mixen die beiden Songwriter verschiedenste Stile von Dance-Pop über Rap bis hin zu Elektro-Swing.
„Espresso Macchiato“ wird auf Englisch und Italienisch gesungen. Letzteres ist nur folgerichtig, denn immerhin besingt Tommy in dem Lied seine Liebe zu einer italienischen Kaffeespezialität. Aber nicht nur: Er spielt gleichzeitig auch mit bekannten Klischees über Italien, was in dem Land prompt für öffentliche Kritik am estnischen Beitrag gesorgt hat. Bekanntlich ist aber jede Publicity gute Publicity und so ist „Espresso Macchiato“ nicht nur in Estland und den anderen baltischen Staaten gechartet, sondern eben auch in Italien.
Tommy Cash tritt im ersten Halbfinale am 13. Mai auf Startplatz 4 an.
Der Check
Song: 2,5/5 Punkten
Stimme: 2/5 Punkten
Darbietung: 4/5 Punkten
Instant Appeal: 5/5 Punkten
Benny: Das Lied ist schon ein Ohrwurm. Mir ist es aber zu flach, um mich wirklich zu begeistern. Es trifft auch nicht so richtig meinen Humor. Okay, aber eben nicht mehr und damit weit unter den Tommy-Cash-Möglichkeiten. 4 Punkte
Berenike: „Espresso Macchiato“ erscheint mir viel zu gewollt und angestrengt witzig und ist dadurch für mich überhaupt nicht lustig. Auf mich wirkt der Song sogar eher wie ein Trollbeitrag als ein Spaßbeitrag. Und deshalb gefällt er mir auch nicht. Man lacht hier nicht miteinander, sondern über jemanden. Außerdem wirkt Tommy nicht sonderlich sympathisch. 2 Punkte
Douze Points: Ich bin offen für Kaffeespezialitäten – solange sie (Kuh-)Milch enthalten. Im Zweifel also auch Espresso Macchiato. Gerade dann, wenn er so fröhlich dargeboten wird wie von Tommy Cash. Die Melodie ist so einfach wie genial und die Performance leicht durchgeknallt und so, dass man gern dranbleibt. Die sofortige Ohrwurm-Qualität des Songs zeigte sich unlängst bei einem Freund von mir, der ESC-Songs nur mäßig interessiert gegenübersteht. Obwohl er von „Espresso Macchiato“ nur die Hälfte gehört hatte, wollte er das Lied Stunden später nochmal hören. Gut, er bat mich um den „Cappuccino-Song“. Aber immerhin. 10 Punkte
Manu: Im Grunde war es ja nur eine Frage der Zeit, dass auch Tommy Cash, der zuvor u.a. bereits mit Käärijä und Little Big zusammenarbeitete, am ESC teilnimmt. Im Gegensatz zu diesen bekannten Namen kommt Tommy Cash musikalisch eher brav rüber: „Espresso Macchiato“ stellt sich als gut gelaunte Popnummer heraus, die auch wegen des ungewöhnlichen Tanzes seine Fans finden dürfte. Ich höre gern hin und liebe vor allem das erste Musikvideo zum Lied, welches von Andy Warhols „Eating A Burger“ inspiriert ist. „Espresso Macchiato“ an sich habe ich mir aber mittlerweile schon fast überhört: 4 Punkte
Max: DER Joke-Entry 2025, keine Frage. Das Lied ist eingängig, der Text ist natürlich komplett Banane, aber man ist da schon einiges von Tommy Cash gewohnt. Gepaart mit dem skurrilen Auftritt ist es natürlich einer der großen Faves für das Televoting und wahrscheinlich auch zu Recht. Ich bin sehr gespannt auf den Auftritt in Basel – ich hab das Lied bereits seit Dezember im Kopf und in meinen Playlists. 8 Punkte
Punktezahlen der anderen Blogger*innen:
- Chris: 8 Punkte
- Danio: 8 Punkte
- Giulia: 7 Punkte
- Laureen: 7 Punkte
- Peter: 12 Punkte
- Rick: 10 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 80/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Espresso Macchiato“ auf Platz 15.
Wie schneidet der estnische Beitrag "Espresso Macchiato" von Tommy Cash ab?
- Platz 6-10 (34%, 407 Votes)
- Platz 11-15 (28%, 334 Votes)
- Top 5 (16%, 190 Votes)
- Platz 16-20 (13%, 157 Votes)
- Bleibt im Halbfinale hängen (6%, 70 Votes)
- Platz 21-26 (4%, 44 Votes)
Total Voters: 1.202
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Der Song polarisiert – wie auch Eure Punkte von 2-12 zeigen. Der Song ist längst nicht so gut wie der estnische Beitrag 2024, ich mag es trotzdem.
Mi Amore…..endlich wieder Abstimmungszeit!🥰
Des Song ist ein solider Spaßbeitrag, Tommy Cashs Gesangsleistung war im Vorentscheid aber sehr ausbaufähig. Mit so einer schwachen Performance wird er es denke ich nicht schaffen, zwischen den vielen Uptempo- und Spassbeiträgen positiv herauszustechen. Ich tippe trotz Televote-Appeal auf ein Halbfinalaus.
Als ob es bei dem Song auf die Gesangsleistung ankommt.
Mir gefällt „Espresso Macchiato“ irgendwie. Zu oft darf ich den Song allerdings nicht hören, dann fängt er leicht an zu nerven. Bitte nicht als Kaffeebecher oder Milchtüte verkleidet auf der Bühne erscheinen, weil…. dann wird’s albern.😉
Finale dürfte kein Problem sein, da in den Semis keine Juries mit abstimmen. Würde ich ihm auch sehr wünschen. Aber im Finale glaube ich nicht an einen TOP-10-Platz. Es ist anzunehmen, dass dort die „Spaßfraktion“ schon gut vertreten sein wird, es gibt in diesem Genre bessere Beiträge (mMn), vor allem Schweden. Denke eher, dass der Song im hinteren Mittelfeld angesiedelt sein wir, so Platz 16-18.
https://youtu.be/PXOo9BIlGt8?si=uiLIXS8-ZnGlzRZy
😎
So ist es klarer was du meinst: Tommy Cash – Espresso Macchiato (True Italian Metal Cover)
Danke.
Immer gerne. Mit nur einem Link verfehlst du den Punkt, was du beitragen willst. Empfinde ich oft schade, weil du interessante Sachen ausgräbst.
Danke. Ging leider nicht anders, da ich unterwegs war. Bei den Smartphone habe ich noch nicht so den Dreh heraus. Am PC macht sich so etwas besser.
Auf einen kleinen Bildschirm hilft es bereits, wenn du erst den Text schreibst und danach den Link setzt.
… Oder man kauft sich einen Tablet, ist im Grunde einen Smartphone XL. 😉
Sehr hübsch, und letztlich (bis auf den Tanz) gar nicht mal so weit weg vom Original (zumindest im Geiste).
Ich hatte mich bei 1:47 zunächst gefragt, warum er ein Zäpfchen in die Kamera hält!?!
Ich trinke lieber. 🫣🫣
https://youtu.be/G9iuMo7pxyQ?si=Q0lwqEW6_gjHFKyH
Die Cappuccinos – Rosanne (Rooftop Session Amsterdam)
😀😀😀
Und ich
https://www.kuechengoetter.de/rezepte/klassischer-pharisaeer-kaffee-4134
Ich habe mal am Rhein Rüdesheimer Kaffee getrunken, danach war ich total blau. 🤣🤣🤣
In den Wiener Kaffeehäusern da gibt es nicht nur Espresso Macchiato:
https://www.wiener-kaffeehaus.at/kaffeespezialitaeten/
Ich hatte bei dem Link erst Küchenotter gesehen und war ganz erfreut.
Die Otter waschen unter anderem die Wäsche für Parg.
😍😍🦦😍😍PARG!
Wann kommt sein Songcheck?
Ich hoffe bald.
Huch, ein neuer Name unter den Bloggern?? Da bin ich aber mal gespannt.
Leider fangen die Songchecks ziemlich bescheiden an. Ich finde den gesamten Beitrag einfach nur zum Fremdschämen. Ist überhaupt nicht mein Humor diese Ansammlung abgeschmackter Klischees über Italien, kann da jeden Italiener verstehen der da genervt die Augen verdreht. Dann noch dieser Fake-Akzent, einfach grauenhaft!! Die Melodie geht zwar zugegebenermaßen ins Ohr, aber angenehm ist das Hörerlebnis wirklich nicht. 😩
Habe mein Ranking zwar noch nocht erstellt, aber dieser Song ist ein heißer Kandidat dafür mein Hass-Beitrag 2025 zu werden und da die Nachfolge von Finnland im vergangenen Jahr anzutreten. 🤢
Rein musikalisch wäre das für mich ein klares Aus im Halbfinale, da dort aber bekanntermaßen nur die Zuschauer abstimmen wird es locker fürs Finale reichen. Dort allerdings wird es nicht für den großen Wurf reichen, einerseits werden die Jurys den Song ziemlich ignorieren und auch die Zuschauer können aus einem großen Pool an Spaßbeiträgen wählen, glaube da nicht dass der Song da besonders hervorstechen wird.
Rechne im Endeffekt mit einer Platzierung um 15 herum, habe daher auch für 11-15 gestimmt.
Ich liebe Espresso mit einer Crema oben drauf. Und ansonsten trinke ich auch noch gerne Cappuccino. 😀
Estland hat eigentlich ein ziemlich flaches Liedchen ausgewählt. Doch wenn Tommy Cash seinen Hüftschwung dazu anschmeißt, dann muss ich lachen und dann singe und tanze ich auch mit. Ich finde,das hat was ansteckendes.
Ich vermute,er kommt mit dem Song locker ins Finale,sehe ihn dort dann so zwischen Platz 16 bis 20.
Ich kann mit dem Lied gar nichts anfangen und Espresso Macchiato ist auch nicht mein Getränk. Da trinke ich lieber Kakao oder Cappuccino. Das Lied ist aber immerhin nicht letzter bei mir. Meine Gebete: bitte bleibe im Halbfinale hängen. 🙏🙏🙏
Team Berenike
Estland
Der Schüler aus dem Dorf Estland wurde schon seit längerer Zeit auf einer der ESC-Schulen erwartet. Das Kollegium der Basler Gesamtschule hat eine extrem gespaltene Meinung zu diesem.
Zunächst meldet sich der selbstgefällige Sportlehrer zu Wort und berichtet von der herausragenden Beweglichkeit des Schülers, v.a. im Bereich der Beinarbeit. Auf die Frage der besserwisserischen Biologielehrerin, ob beim Schüler denn der Musculus Gracilis oder der Musculus Gastrocnemius besonders ausgeprägt sei, antwortet das Kollegium nur mit kollektivem Augenrollen.
Während die Leiterin der Koch-AG von den Kenntnissen des Schülers über die Essenskultur in Italien – insbesondere im liquiden Bereich – schwärmt, beklagt die Italienischlehrkraft den mangelnden Respekt des Schülers gegenüber der italienischen Sprache. So nehme dieser ihren Unterricht nicht ernst und benutze in Klausuren oft Fantasieworte. Der Werte und Normen-Lehrer springt ihr zur Seite und zweifelt an, ob der Umgang des Schülers mit anderen Kulturen mit den Werten der Schule wie Offenheit und Toleranz vereinbar ist.
Trotz einer hitzigen Debatte im Lehrerzimmer wird der Schüler versetzt werden. Der Schulleiter zeigt sich wenig begeistert und gibt 3 von 12 Punkten.
Lustige Review, bin schon sehr gespannt auf die nächsten. 🙂
Klasse, das macht Lust auf mehr!
Wann geht es auf deinem Blog los?? 🙂
Gemach, gemach, mein Kind. Nur keine hektische Hast. Mit den Semis sind wir durch, müssen noch das Finale. Ich gehe aber davon aus, dass im Laufe des Abends der erste Artikel erscheint.
Yeah!
Stark!
Hinzu kommt noch der zwielichtige Umgang mit Schülern, die bereits letztes Jahr der Schule verwiesen wurden und deren gemeinsame Projekte, die sich ganz offensichtlich gegen die Basler Gesamtschule richten. Man fragt sich ob bei dem Schüler überhaupt noch ein grundsätzlicher Wille besteht, einen Abschluss zu machen und sich dabei auch an die Vorschriften der Gesamtschule Basel zu halten. Der Schüler wird zukünftig genau im Auge behalten.
😂😂😂
Da hat das LehererInnenkollegium ja einen trefflichen Nachfolger für mich gewählt.
Ich genieße weiterhin den Ruhestand, freue mich aber in den nächsten Tagen sehr, die Beurteilungen des Kollegiums über die anderen SchülerInnen des diesjährigen Jahrgangs zu lesen.
Das feut mich sehr, dieses Kompliment vom Meister (sozusagen) zu bekommen. 🤗❤️
Das Kollegium freut sich aber genauso auch weiterhin über deine Ergänzungen aus dem Ruhestand. 😉
Kaffeespezialitäten trinke ich eh lieber als Tee.
Von daher kann ich mit „Espresso Macchiato“
durchaus was anfangen.
Die Ohrwurm-Qualität hat Blogger DP zu Recht festgestellt.
Präsenz auf der Bühne hat er auch genügend.
Wird sicher beim jungen und junggebliebenen Publikum gut ankommen.
Und das Finale wird er spielend erreichen.
Top 10 halte ich für realistisch
Top 5 denke ich eher nicht. Das werden wohl die Jurys verhindern.
Aber soviel sei gesagt, es gibt noch besseren Kaffee in 2025.
Ich habe im Vorentscheid die Daumen für Räpina Jack feat. Kaisa Ling gedrückt und dann haben mich die Zweitplatzierten Andrei Zevakin feat. Karita absolut überzeugt.
Klar war aber von Beginn an, dass es Tommy Cash machen wird.
Ein Ohrwurm, der schnell verblasst, aber ganz sicher ins Finale kommt.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dieser Beitrag international große Anerkennung erhält.
Meine Schätzung: Platz 16 – 20!
Juhu, endlich geht es wieder mit den Songchecks los! 😁
Natürlich habe ich auch in diesem Jahr alle Wettbewerbsbeiträge meiner Mama vorgespielt und von ihr bewerten lassen. Ihre Meinungen füge ich dann immer meinen Bewertungen bei. Ich hoffe, sie kann euch mit ihren Kommentaren wie in den letzten Jahren etwas die Wartezeit bis zum ESC versüßen. 😊
So, nun zum Wesentlichen.
Es gibt in diesem Jahrgang exakt 5 Lieder, die ich zum Davonrennen finde, 3 davon finde ich sogar unfassbar furchtbar und schrecklich und mit einem davon beginnen gleich die Songchecks… 😑
„Espresso Macchiato“ ist in jederlei Hinsicht einfach nur scheußlich! 😖 Ich gebe zu, die Melodie im Refrain, in der Tommy immer „Mi amore“ singt, ist schon irgendwie catchy, aber nach dem spätestens dritten Mal, will ich mir die Ohren mit Taschentüchern zustopfen, um dieses Lied und Tommys Gesangs“kunst“ nicht mehr ertragen zu müssen. 😩
Das Lied soll lustig sein? Nein, ist es in keinster Weise. Es ist einfach nur nervig und respektlos. Ich weiß nicht, was ich am schlimmsten finde: die dämlichen Klischees über Italienerinnen und Italiener, das unfassbar falsche Italienisch oder dieser Möchtegernakzent. Alles drei sorgt bei mir für extremstes Augenrollen und irgendwie fühle ich mich durch das Lied angep*isst.
Ich habe ja schon in mehreren Kommentaren erwähnt, dass mir „Espresso Macchiato“ absolut nicht zusagt, eben auch, weil ich mich durch dieses als halbe Italienerin lächerlich gemacht fühle. Mein gesamtes Leben muss ich schon so dämliche Dinge, wie aus Tommys Lied, über mich ergehen lassen, selbst aus der deutschen Verwandtschaft.
Hinzu kommt noch, dass ich Tommys Stil auch echt nicht mag, er erinnert mich an Schauspieler in den 70er-Jahren eines bestimmten Filmgenres, in welchem nicht besonders viel Kleidung getragen wird (oder zumindest nicht sehr lang). 😂
So schrecklich ich Estlands Beitrag in diesem Jahr finde, denke ich dennoch, dass er sich dank reinem Televoting in den Halbfinals fürs Finale qualifizieren wird. In diesem wird aber die Jury nicht viel für ihn übrig haben und die Televoter konzentrieren sich dann auch eher auf die anderen Beiträge. Ich tippe auf einen Platz im unteren Mittelfeld.
Die Bewertung meiner Mama:
Sie war erstmal sehr abgelenkt von Tommys Aussehen: „Der sieht aus wie in den Spät-70ern.“ Seine Stimme findet sie gar nicht gut und das Lied gefällt ihr überhaupt nicht. Auch sie empfindet den Song als reine Verarsche gegenüber Italien. „Man beleidigt kein anderes Land“, sagte sie. Meine Mama vermutet, dass Tommy einfach noch nie in Italien war und darum auf dumme Ideen gekommen ist. Sie hofft, das Lied nach dem Halbfinale nie wieder hören zu müssen.
Danke, Marinas Mama und Marina.
Schön, euch wieder hier zu lesen.
🙂
Freut mich, auch von dir zu lesen, undeuxtrois! 😊
In letzter bin ich leider nicht so sehr zum Kommentieren gekommen, wie ich es gerne getan hätte. 🙁
Schön, dass ihr beiden wieder mit dabei seid.
Natürlich völlig unabhängig davon, dass ich bei dem Lied ganz anderer Meinung bin, aber gerade dafür ist dieser Blog ja da (oder sollte es zumindest sein).
Wäre ja langweilig, wenn wir alle die gleiche Meinung zu den Beiträgen hätten, umso schöner ist es, wenn man respektvoll darüber diskutieren und sich austauschen kann. 😊
Es gibt bestimmt auch in diesem Jahrgang Lieder, die du ganz schlimm findest, die wiederum meine Mama und/oder ich ganz toll finden. 😃
Toll dass du und deine Mama wieder dabei seid☺️ In diesem Fall kann ich mich allem anschließen was du geschrieben hast – ist definitiv nicht unser Song😉
Da haben wir schon die erste Übereinstimmung in diesem Jahrgang, ich bin mal gespannt, wie viele es insgesamt sein werden. 😊
Ach da kommen sicherlich noch einige☺️
Seit Mitte der Achtziger Jahre habe ich im Alter von zwölf/dreizehn Jahren bis zum Ende der Schulzeit mit Freunden immer wieder gerne einen eigenen Grand Prix Eurovision veranstaltet. Natürlich war das Aufnahmeverfahren streng analog, youtube gab es (zum Glück!) noch nicht, Musik kam von Kassette oder wurde selbst instrumentiert, selbstverständlich musste damals noch alles in Landessprache „gesungen“ werden. Das Schulenglisch, -französisch, -spanisch war radebrechend, weitere Textvorlagen stammten von holländischen Saftpackungen, dänischen Schnittmusterbögen oder türkischen Telefonzellenbeschriftungen. Trotzdem wären wir NIE auf die Idee gekommen, diese Machwerke als vermeintliche „Spaßbeiträge“ bei der EBU einreichen zu wollen (wie auch?). Ich bin weniger irritiert darüber, dass sowas heute möglich ist, als darüber, wieviel Anklang dieses unoriginelle, selten dämliche tonale Etwas aus Estland findet. Aber gut, es ist ja so eine Sache mit dem Humor.
Dennoch mein vorletzter Platz mit 0/12
dämlich fasst es sehr gut zusammen.
Ich erlaube mir mal wieder ein Off-topic, weil ich es für sehr interessant halte. 😀
Nicht-Politikinteressierte (m/w/d) bitte weiter scrollen.
Die Tageszeitung „Frankfurter Rundschau“ berichtet über eine mögliche Vergabe der Kabinettsposten an die CDU / CSU und SPD. Gleichzeitig berichtet die „Frankfurter Rundschau“, dass es sich hierbei nur in begrenztem Umfang um Spekulationen handelt. Der Wahrscheinlichkeitsgehalt sei durchaus realistisch. Überraschungen sind durchaus inbegriffen.
Sechs Ministerien gehen wohl an die CDU, fünf Ministerien an die SPD und zwei Ministerien an die CSU.
CDU-Ministerien:
SPD-Ministerien:
CSU-Ministerien:
Die Vergabe der Ministerien wie etwa das Bundesfamilienministerium, Bundeslandwirtschaftsministerium und Bundesverkehrsministerium werden angeblich noch verhandelt. Meine Interpretation ist da vielmehr: Diese drei Ministerien möchte wohl niemand haben. 😀
Immerhin sagen mir 2-3 Namen was.
Muss ich mir die nächsten 4 Jahre „sorgen“ um meine Gesundheit machen. 🫣🤣
Vor allem muss ich mir sorgen machen, dass die Gesundheit noch teurer wird und die Krankenkassen noch weniger Leistungen bezahlen ? 🙁
😱
Rhetorische Frage.
Tino VolksfürSorge
🤣 🤣 🤣
Danke für die Info.🙂
Sollte es wirklich so eintreten, wäre ich am meisten über die Vergabe des Gesundheitsministers erstaunt. Dachte, dass Herr Lauterbach gute Chancen haben würde, dass er Gesundheitsminister bleibt (allein schon um die Reformen, die er angestoßen hat, weiterzuführen.
Bin auch sehr gespannt, wer das Verkehrsministerium übernehmen wird. Hoffentlich setzt der oder die Nachfolger:in mal mehr Prioritäten auf die Schiene. Meines Erachtens der wichtigste Baustein in Richtung Klimawende. Okay, es geht zumindest schon mal in die richtige Richtung. Die Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt/Main ist ja jetzt saniert worden, und wie ich gehört habe, sind die Verspätungen auf diesem Abschnitt schon zurückgegangen.
Ich vermute, dass Frau Scharrenbach auch für Verkehr zuständig könnte.
Wenn ich das korrekt in Erinnerung habe, soll das Digitalministerium ein für sich genommen eigenes Ministerium sein.
Das Digitalmuseum kann ja eine K.I. übernehmen. 😅😱
Wir beide drücken dann die Knöpfchen der KI-Software-Programme. 😀
Ja. 😀
Die Scharrenbach kenne ich (leider) persönlich. Ich meine aber gehört zu haben, die will in NRW bleiben.
Ich befürchte das wir den furchtbaren Spahn zurückkehren sehen.
Und Linnemann ist für mich vollkommen klar. Der rechteste der Rechten. 🤮
Deckt sich – bei denen, die ich kenne – im Großen und ganzen auch mit meiner Einschätzung. Immerhin Spahn scheint uns erspart zu bleiben, Linnemann ist ja auch schon schlimm genug.
Joe Wadepuhl kenn ich wie schon erwähnt aus der Schule, (bieder, na ja wer geht in die JU aber kein Axxloch gewesen).
Dobrindt war klar und eigentlich sind Landwirtschaft und Verkehr CSU-Erbhöfe.
Interessant ist die SPD-Seite, 3 Schwergewichte mit Pistorius, Klingbeil und Bas. Dreist wie sich der gescheiterte Klingbeil immer weiter nach oben manövriert. Der Gewinner ist trotzdem Pistorius; er ist der Schlüssel zum Erfolg der Regierung, KN kann nur immer wieder nein sagen.
Klingbeil hat den Wahlkampf gemanagt als Olaf Scholz 2021 Bundeskanzler wurde und die SPD gewonnen hat.
Außerdem hat er bei diesem Bundestags-Wahlkampf seinen Wahlkreis mit über 42 % direkt gewonnen.
bei ihm finde ich sein Aufstieg jetzt gerechtfertigt. Bei Saskia Esken hingegen ist es an der Zeit sich zurück zu ziehen.
Klingbeil hat den desaströsen Wahlkampf dieses Jahr gemanagt, bei dem Scholz 3. wurde.
O,O … sollte das Verkehrsministerium wieder in CSU-Hand gelangen, werden sie wohl leider wieder das Auto bevorzugen. Habe gehört, dass es in Planung ist, das Fliegen billiger zu machen. Ich hoffe, ich trete hier niemandem auf die Füße, aber das wäre das völlig falsche Signal🙁
Da würde Tommy Cash doch auch noch ganz hübsch dazwischen passen als Espressominister.
Ist doch alles nicht so wichtig.
Hauptsache ist, dass unsere Frisurenkönigin und ehemalige Außenministerin einer kompetenten Person den Posten bei der UNO weggeschnappt hat, sowas nenne ich Brutalität unter Schwestern oder auch einfach nur Parteipolitik der Grünen:innen.
Bloß nicht den Doofrindt als Bundesinnenminister, denn der hat nämlich auch schon als Bundesverkehrsminister nichts getaugt!
Also dann, Estland. Einerseits ist der Refrain schon ein ziemlicher Ohrwurm (mit anderer Instrumentalisierung könnten Ricchi e Poveri damit das Ariston zum Stehen bringen), andererseits geht es mir bei dem Text genau wie Berenike, ich finde ihn gar nicht lustig, und die Kunstfigur Tommy Cash inklusive der Performance beim Eesti Laul finde ich jetzt auch nicht besonders sympathisch.
Beim Televoting wird das sicherlich funktionieren, insofern brauchen wir über den Finaleinzug nicht diskutieren. Ganz vorne sehe ich Estland da jetzt aber im Finale auch nicht und mit dem erwartbar weniger guten Jury-Ergebnis dürfte das was im Mittelfeld geben.
Semi: 8/15
Gesamt: 21/37
Tipp: Platz 11-15
Wir starten also gleich mit meinem persönlichen letzten Platz in die Songchecks… Ab hier kann es für mich also nur noch besser werden! 😅
Für meine persönliche Bewertung habe ich mir mehrere Kategorien überlegt, damit das Ganze auch schön übersichtlich bleibt, da ich bekannter maßen ja zu eher längeren Kommentaren tendiere.
Punkt 1: Song und Lyrics
– Der Begriff „Spaßbeitrag“ ist ja immer ziemlich umstritten, aber bei diesem Werk passt er meiner Meinung nach, da sich hier ja wirklich aktiv über Italien lustig gemacht wird. Vom Genre her könnte ich den Song auch kaum einordnen, und es überrascht mich nicht, dass dort auch jemand von Cha Cha Cha beteiligt war. Anders als der finnische Song macht sich Espresso Macchiato aber über andere lustig, es geht nicht also nicht um das gemeinsame Spaß haben oder Feiern, wie es z.B. bei Finnland 2023 und Schweden 2025 der Fall ist. Das ist eines meiner Hauptprobleme mit dem Song, oben wurde das ja auch schon von Berenike erwähnt.
Abgesehen davon ist das Lied zwar „catchy“ aber auf eine für mich nervige und irritierende Art. Ich persönlich bekomme nämlich viel öfter nach dem Hören von Bur man Laimi einen Ohrwurm als beim Hören von Espresso Macchiato, was zwar nur ein persönliches Ding ist, aber ich trotzdem mal erwähnen wollte. Außerdem wirkt der Song auch ziemlich eintönig und langweilig an manchen Stellen auf mich.
Zu den Lyrics: Diese bestehen zur Hälfte erstmal aus „Espresso Macchiato“, wogegen ich an sich nichts habe. Problematisch finde ich aber vor allem die Zeile: „It keeps me sweating like a mafioso“ , da so was bei mir persönlich einfach sauer aufstößt. Ansonsten ist der Text einfach generell eher seltsam, der Mix aus „Italienisch“ und Englisch wirkt teilweise auch sehr bemüht.
-Im Großen und Ganzen gebe ich der Komposition 2/10 Punkte und den Lyrics 0,5/3 Punkte. Ist aber wie gesagt meine persönliche Meinung.
Punkt 2: Auftritt, Staging und Performance
– Nun, ich will nicht lügen, aber ich könnte mir den Auftritt aus dem VE nicht freiwillig ansehen, das ist bei mir einfach Fremdschämen pur. Allerdings war das wohl auch das Ziel dabei, also würde ich sagen, Mission geglückt, schätze ich?! 🫠 Theoretisch waren dort auch viele kreative Ideen dabei, egal wie ich persönlich zu ihnen stehe. Der Tanz bleibt einfach in Erinnerung, das Kaffeethema auch, ob jetzt positiv oder negativ, das sei dahingestellt. Das Thema mit den tanzenden Polizisten (?) hat sich mir aber noch nicht so recht erschlossen, aber wahrscheinlich will ich das auch lieber gar nicht. Tommy selbst polarisiert natürlich total, auch wenn ich mir vorstellen könnte, dass er vielleicht etwas nahbarer wirken müsste, um viele Zuschauer zuhause ansprechen zu können.
Stimmlich ist das mehr als problematisch, was wohl für die Jurys ein endgültiges No Go bedeuten könnte.
– Gesamt würde ich für den Auftritt und das Staging 2/6 Punkten geben, für die Stimme gibt es von mir 0,5/5 Punkten.
Punkt 3: Prognose, Mögliches Abschneiden im Contest
– Finalqualifikation sollte sicher sein, dafür ist der Song in einem reinen Televote-Semi einfach zu polarisierend. Im Finale würden die Jurys für den Beitrag aber auf jeden Fall ein großes Hindernis darstellen, obwohl ich aus den baltischen Staaten sicher ein paar Punkte, vielleicht die ein oder andere 8 oder 10, erwarten würde. Trotzdem wendet der Song sich eher an das Publikum, das im Finale wahrscheinlich auch eine Menge Auswahl an auffälligen und polarisierenden Beiträgen haben wird. Falls Espresso Macchiato auf der Bühne flach fällt, könnte ich ein Ergebnis wie für Finnland und Estland letztes Jahr sehen. Allerdings wird der Song und vor allem der Auftritt doch höchstwahrscheinlich bei vielen Personen Anklang finden, weshalb ich im Best-Case-Szenario eine Platzierung in der unteren Top 10 für möglich halte.
– Gesamt würde ich Estland dieses Jahr auf Platz 7-18 verorten, Jury 20-26, Televote 5-15.
Für das Potenzial für ein gutes Ergebnis (linke Tabellenhälfte) würde ich auch einen Zusatzpunkt vergeben, den hätte Estland in diesem Falle, also 1/1 Punkt.
Insgesamt kommen wir dabei zu einer Gesamtpunktzahl von 6 von 25 Punkten, was wohl nochmal klar macht, dass ich das Lied wirklich, wirklich, wirklich nicht mag. Ich sage aber nicht, dass andere das auch so sehen müssten, mein Fall ist diese Art von Beitrag einfach aber nicht, das war schon bei Cah Cha Cha so (der Vergleich hinkt etwas, ich weiß).
Im Endeffekt finde ich es auch interessant zu sehen, dass Estland tatsächlich das Kunststück vollbracht hat, von meinem Gewinner 2023 zu zweimaligen Gast in meiner Bottom 5 zu werden. Das schafft auch nicht jedes Land.😝
Ich klang in meinem ganzen Kommentar jetzt auch immer sehr negativ, will aber nochmal klarstellen, dass nichts davon als Hass gemeint ist und persönlich gegen eine Person gerichtet ist. Das ist meine subjektive Bewertung des Songs und ich verstehe, wenn andere Personen in diesem oder einem anderen Fall eine andere Meinung haben.
Das Schöne am ESC ist ja auch, dass es keine richtige oder falsche Meinung gibt, und das für jeden etwas dabei ist. 😊
Ich denke der Song wird eher seine Punkte vom Televote generieren und von den Jurys ziemlich abgestraft werden!
Tippe auf Platz 16-20!
Gelöscht.
Ein Beitrag, der vielen Zuschauern ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird, für das aber die wenigsten zum Telefon greifen werden. Witzig, aber vielleicht doch eine Spur zu harmlos. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn der Beitrag nicht so einfallslos wäre. Kompositorisch bestenfalls Pflicht, aber bei der Kür komplett versagt.
OT: Senhit (2011/2021) wird die Punkte aus San Marino verkünden.
https://eurovoix.com/2025/03/31/san-marino-senhit-spokesperson-eurovision-2025/
Wissen wir schon und außerdem gehört es da hin:
https://esc-kompakt.de/vorhersage-tool-the-model-zum-esc-2025-frankreich-soll-jetzt-gewinnen-deutschland-steigt-auf-platz-19/
ESC1994 war aber 3 Sekunden schneller. 😛
Stimmt nicht, denn der Unterschied liegt bei einer Minute!
Du warst aber über ESC1994, der neueste Eintrag ist immer oben und der Ältere immer unten.. 😉
Tja, wenn du genau hingesehen hättest würdest du sehen dass ich diesen Kommentar praktisch zu gleichen Zeit abgesetzt habe. Ich habe meien Augen auch nicht überall.
hauptsache du reagierst, um den Inhalt geht es nicht
Verstehe jetzt nicht was du mir damit sagen willst.
Der Ton 🤮🤮🤮
Ich würde an deiner Stelle die Kommunikation zwischen Malge und Matty nicht stören die sind eng miteinander verbunden täglich. Das ist doch schön für beide!
Der Kommentar den ich meine ist bereits wieder gelöscht und betraf nicht die Kommunikation mit Malge1985
Danke für die Info
Ein Song mit sehr großer Ohrwurmqualität. Stimmlich kann er nicht überzeugen. Aber es gab schon schlechtere Interpreten beim ESC, die dann gut plaziert waren. Der Auftritt ist sehr lustig und ich glaube beim Publikum kommt das im Finale in die Top 5. In Kompination mit den Juryvotes kommt ein sehr guter Platz 5 bis 10 heraus. Übrigens, kann es sein das Tommy ein ESC- Fan ist? Weil während seiner VE- Performance kommen einige Tanzmotive der über letzten 20 ESC- Jahre vor.
Hast du nicht auch bei Finnland letztes Jahr gedacht sie würden um den Sieg im Televoting mitspielen?? 😉
Ja. Da lag ich wirklich sehr daneben . Aber ich hatte auch Treffer wie mit Norwegen und Estland, dass diese abschmieren werden. Und vor allem, dass Deutschland besser ankommen wird. 99% der User inklusive Blogger waren anderer Meinung. Soviel zu meiner Ehrenrettung 😉
Song: für Anfänger.
Stimme: auf Drogen.
Darbietung: Genial. Zumindest wenn es wie beim Vorentscheid wird.
Instant Appeal: Fehler!
Was war die Meinung der Hausjury? * Zettelwirtschaft * Wo? * Ach, das war ein ‚weiter so‘. Darf also auftreten, ist aber keinen Anruf wert.
Geht nun nach der Startreihenfolge des ersten Halbfinals dann wäre Island und nicht Estland dran.
Das ist uns egal. Wir ignorieren die Songchecks und den Blog.
Wir supporten nur PARG. 🥳
Fand das Lied beim ersten hören gut und hab es gerne gehört, da es mich aber an eine schlimme Zeit erinnert, die ich zum Zeitpunkt des Releases von Espresso Macchiato durchmachen musste, kann ich es nichtmehr hören.
Deswegen hab ich es persönlich auf meinem letzten Platz.
Um das nicht nur mit meinem persönlichen Background zu begründen: Der Auftritt bei Eesti Laul ist richtig schwach, da muss deutlich mehr kommen. Als Gesamtpaket ist es genau die Art von Spaßbeitrag mit der man mich jagen kann.
Da sollte man finde ich auch differenzieren, zwischen Spaßbeiträgen die Humorvoll sind und denen, die einfach verarschen (das ist natürlich subjektiv, für mich ist EM definitiv Zweiteres).
Leider ist das Finale denke ich relativ sicher und dort tippe ich mal auf einen Platz zwischen Mittelfeld und dem, was dieser Windows95Man gerissen hat (mit wenigen Jurypunkten)
Ich bin ganz bei Berenike. Wenn er in Basel nicht sympathischer rüberkommt, wird das nicht so der Kracher.
Johnny Cash: den mag ich noch immer gerne hören.
Sein estnischer Namensneffe Tommy: nun denn, wird ins Finale getelevoted. Dort dann um unteren Tabellendrittel.
Ich mag ja derzeit diese lange rote Krawatte nicht sehen, wenn es eine Persiflage auf Herrn Trump sein soll (was ich vermute), dann ist der Zeitpunkt nicht ganz ungeschickt gewählt.
Vielleicht ist das im Hintergrund seine Security.
Die braucht es auch, für diesen Kreisiiradio-Aufguss. Ich verstehe ja estnisch nicht, aber auch den Humor der Esten kaum.
TC wirkt leicht abgehoben auf mich – gehört vielleicht auch zur Rolle – so eine gescheitelte Langhaarfrisur hatte in den 70ern auch ein Schüler in der 7., der schräg vor mir saß.
Jedoch nicht zweifarbig: fällt auf.
Einzig dem Gummibeintanz kann ich etwas abgewinnen, möchte ich auch können, klappt aber nicht wegen Kunsthüfte. 😉
Ja, herzlichen Dank! Jetzt wollte ich in Ruhe Abendessen machen, jetzt hab ich diesen Mist im Ohr!!! 🙁
Was gibt es denn Leckeres?
Penne mit Ratatouille sowie bunten Feldsalat mit Gemüsezwiebel, Paprika und Äpfeln 🙂
Mit dem Song werde ich einfach nicht warm. Zwar hat er ohne Frage Ohrwurmpotenzial, aber ansonsten finde ich ihn ziemlich schwach und wenig überzeugend. Dazu bin ich ganz bei Berenike.
Bei den Supermärkten gibt es auch kalten Espresso Macchiato. 🫣 Ich komme aber auch nicht an das Lied heran.
Für mich auf Dauer leider etwas nervig und ich finde einfach nur den Refrain gut.
Finale dürfte machbar sein , aber schätze den Song nicht mehr hoch ein. Da gibts andere Fun-Songs die durchaus viel besser sind.
Song: 4,5/5 Punkten
Stimme: 35 Punkten,5/
Darbietung: 5/5 Punkten
Instant Appeal: 5/5 Punkten
Ach ja… Wr wird 10.
Jury: 19.
Televoting: 8.
(8/10)
Bzw. 10/12
Fünfunddreißig von fünf Punkten für die Stimme?!?! Nee, also das ist jetzt echt etwas zuviel des Lobes! 🙂
Das schafft ja nicht einmal JJ. 🙈
Ach jau. 3,5
Ach, sehr schön, da sind sie nun, die Songchecks für dieses Jahr! Ich habe mich schon gefragt, wann es endlich losgeht.
Und wir fangen gleich mit einem polarisierenden Beitrag an. Was ich dem Song lassen muss, ist seine simple, aber sehr, sehr, sehr einprägsame Melodie – wahrscheinlich der Beitrag von diesem Jahr, den man am schnellsten wieder im Kopf hat. Dennoch war ich verwundert, als ich Tommy Cash im Line-Up sah und dieses Lied dann zum ersten Mal gehört habe. Ich habe etwas komplett anderes erwartet.
Mir ist das ein wenig zu simpel. Das Lied ist halt schnell auserzählt, und so ist mein Bedarf, das Lied öfter zu hören, auch flott gedeckt. Ein typischer Faller (Gegenteil von Grower?) eben.
Estland wird sicher ins Finale kommen, dafür ist es halt zu interessant beim ersten Hören, aber ähnlich wie bei Puuluup im letzten Jahr wird es fast ausschließlich Punkte vom Publikum geben – und ob die nun Massen an Punkten vergeben? Hm, das kommt sehr stark aufs Momentum an.
Prognose: Halbfinale 3/15 (90%) -> Finale 16-20 (Tendenz stark zu 11-15)
Meinung: Platz 22/37 (6 Punkte)
Unwitziges Machwerk.
Szene: Es ist Dezember. Ich fahre in einem Zug mit WLAN, vom Mittelalter- und Weihnachtsmarkt Esslingen am Neckar nach Hause und höre eine Playlist mit allen Eesti Laul Beiträgen von diesem Jahr an. Es gibt einige Songs die mir gefallen. „Ma ei tea sind“ oder „Prty Till the End of the World“. Und dann kommt Tommy Cash mit „Espresso Macciato“. Ok? denke ich mir. Er klingt nicht so lustig. Und warum sngt er auf Italienisch. Ich dachte er singt aud Estnisch? Ich dachte er macht was wie Käärijä oder Joost Klein. Ich finde ihn so lala.
Und jetzt ist März. Und immer wenn ich ihn höre, singe ich mit und spüre Lebensfreude. Es war mir schon von Anfang klar, dass Tommy Cash gewinnt. Vor allem wegen seiner Popularität. Doch trotz der Freude an dem Song finde ich ihn weiterhin so lala. In meinem Ranking ist er auf PLatz 19/37. Ich glaube das Estland in diesem Jahr Platz 16 – 20 belegt.
Übrigens: Ich habe zwei Fragen:
Was ist mit dem Blogger Florian? Von ihm habe ich diese ganze Saison nichts gehört oder gelesen. Hat er keine Zeit zum bloggen? Wenn ja, kann ich es verstehen. Oder hat Benny ihn rausgeworfen? ;)Ist Danio der neue Florian? Oder ist er nur bei den Songschecks dabei?
Danio ist doch der Creative Producer von den Reaction Videos, der bei der Vorstellung der SongChecker dabei war, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Ja. Das stimmt, Rusty.
Ich bin da voll bei Berenike und finde es geschmacklos, aber leider erwarte ich den Finaleinzug und im Finale einen Mittelfeldplatz.
Warum geschmacklos?
Siehe Marinas Kommentar weiter oben.
Okay. Aber muss man immer „politisch korrekt „sein? Ein bisschen Spaß muss sein, recht hat Roberto Blanco. Wir machen uns über Bayern und Österreicher lustig, über Amis sowieso. Was sich neckt, dass mag sich.
Na ja, wenn man nicht betroffen ist sagt sich das ziemlich leicht.
Wir alle sind davon irgendwann betroffen.
Der ESC ist mMn aber der vollkommen falsche Ort dafür.
Hm der ESC bietet eben eine sehr große Vielfalt. Besonders musikalisch. Da ist für alles Platz. Übrigens bin ich davon überzeugt, dass wahrscheinlich 99% der Zuschauer ein Liedtext egal ist, weil man gar nicht darauf achtet. Bei den Juroren wird das etwas anders sein.
Oh je, ist die Kritik an „politsch korrekt“ nicht langsam auch bei demokratischen Rechten out, nachdem man sieht wie Trump gegen alle Andersdenkende nicht mit Anstand (wie eben der Sprache) sondern mit politischer und finanzieller Macht vorgeht. Kann man da wirklich noch so einen Schwachsinn verbreiten?
Mist noch ! Nachdem ich die letzten Tage viele Rheintouren mit den Boys vom Rodenkirchener Akademischen Ruderverein „Paddel von henge“ unternommen habe, um dem isländischen Beitrag genau nachempfinden zu können und jeden Muskel meines Körpers spüre, treibt Ihr mich stattdessen in diesem Zustande in den nächsten Starbucks, weil es diesen exotischen Muckefuck beim Willy im Kiosk um die Ecke nicht gibt.
Ihr Nichtsnütze !!
Dieser Song hat alles was dem gemeinen Televoter gefällt, keine Klasse, kein Niveau, keinen Humor….
Oh doch !
Ja, wenn jemand singt, dass Italiener rund um die Uhr arbeiten, dann ist das natürlich komplett unrealistisch.
Aber dass sich manche dadurch beleidigt fühlen, geht dann doch zu weit.
Sollte doch allen klar sein, dass es nicht ernst gemeint ist.
Da fühl ich mich sprachlich mehr von den Niederlanden veräppelt als von Estland.
Zum Fazit von Espresso Macchiato:
Instant Appeal ist richtig bewertet mit 5/5 und das beschreibt auch die Wahrscheinlichkeit des Finaleinzugs.
Im Finale kann dann irgendwie alles passieren, vom Sieganwärter wie Käärijä oder Little Big bis vergessen im Mittelfeld wie Let3 oder der Windows95Man.
Mal sehen, ob KAJ als Konkurrenz zu groß sein werden und Tommy Cash viele Punkte wegnehmen.
Die Zielgruppe ist ja eine sehr ähnliche.
Das Gefühl der sprachlichen Veräppelung beim Hören des niederländischen Beitrags kann ich voll und ganz nachvollziehen – denn das ist u.a. aus diesem Grund dieses Jahr mein letzter Platz. 🙂
Sich über ein anderes Land lustig machen, ist ja schon ziemlich räudig, aber dabei auch noch die allerbilligsten Klischees auszupacken und nur die paar Vokabeln zu benutzen, die nun wirklich jeder Depp kennt – das ist Ausdruck dümmster und arrogantester Faulheit.
Ganz hinten bei mir, der Beitrag.
Wow, der Song bringt hier große Einigkeit hervor.
Ich würde das Thema also gerne wieder auf Nahost lenken.
Der Tommy, Vertreter der Esten
Tut Italys Laune verpesten.
Finale in Sicht
Doch ich goutier’s nicht.
Trotz Kaffee ists nicht eins der Besten.
(Mal gucken, ob ich es hinkriege, das mit den Limericks für alle 37 Songs durchzuziehen.)
😍
Helau und Alaaf. 🥳🥳🥳
Oh ja, bitte! Der Anfang ist schon famos! 🙂
Och nee
Viel Glück und Spaß beim Limericken, ich freu mich schon (obwohl ich bei dem Beitrag anderer Meinung bin, aber ist ja irrelevant).
Ich wills auch durch die Blume oder besser gesagt durch den Blümchenkaffee sagen:
Du böses Kind, du loses Mädchen,
Ach! wenn erlang ich meinen Zweck:
Tue mir den Coffee weg!
Herr Vater, seid doch nicht so scharf!
Wenn ich des Tages nicht dreimal
Mein Schälchen Coffee trinken darf,
So werd ich ja zu meiner Qual
Wie ein verdorrtes Ziegenbrätchen.
Ei! wie schmeckt der Coffee süße,
Lieblicher als tausend Küsse,
Milder als Muskatenwein.
Coffee, Coffee muss ich haben,
Und wenn jemand mich will laben,
Ach, so schenkt mir Coffee ein!
DAS hat Niveau 🤭
Ich befürchte, beim ersten Mal schauen lassen sich einige noch mit Neugierde verführen. Aber beim zweiten Mal hören ist es schon unerträglich. Es gibt da nichts, was dem Müll der Papierbecher musikalisch in Rundablage nachsteht. Es gibt guilty pleasures, dies hier ist einfach musikalische F o l t e r für mich beim 3. und 4. Mal.
Viel Glück trotzdem
Espresso Macchiato auf die harte Tour:
Wurde von Malge1985 um 16:18 Uhr hier oben bereits eingetragen. Wäre nett, wenn du mal öfters nachschaut ob etwas schon da war, lieber Matty.
Doppelt gemoppelt hält besser
Für ihn gilt das nicht 🤷🏼♂️
Benny, du hast im Text bei Italienisch die Gänsefüßchen vergessen 😉
Wenn man bedenkt, dass der Eesti Laul mal mein Lieblings VE war, dann ist das hier schon wirklich, sehr sehr flach. Ok. man weiß dass Finnland die Weltmeister im Kaffeekonsum sind, daher ist das Thema für die kontinentalen Schwestern und Brüder nicht abwegig. Aber außer seinem Tanz gibt das uns wirklich wenig. Den Hintergrund des Liedes will man nicht wirklch erfahren, hat für mich so einen 50er Touch, als man alleine mit Fremdländischen punkten konnte, auch wenn man es ironisch überhöhte.
Estland schickt nach 2024 wieder einen Spaßbeitrag zum ESC. 2025 finde ich sehr unterhaltsam und 2024 einfach nur öde. Beim 24er Beitrag verging mir das Lachen. Weil deren Performance für mich so langweilig war. Beim 25er Beitrag passiert soviel auf der Bühne und ich schaue da sehr gerne zu. Aber vor allem ist der aktuelle Beitrag ein toller Ohrwurm und letztes Jahr war die Komposition nicht eingängig. Bei mir gewinnt das Battle eindeutig Tommy.
Und wir starten mit meinem letzten Platz 😬 Estland war in den letzten Jahren oft ziemlich weit vorne bei mir und auch mehrfach mein persönlicher Gewinner, aber Espresso Macchiato gefällt mir leider überhaupt nicht zu. Ich bin generell selten Fan der Beiträge, die größenteils aufgrund des Spaßfaktors auffallen, ich finde das zwar auch bis zu einem gewissen Grad witzig, aber abgesehen davon sind mir diese Beiträge dann doch meistens zu albern. Dazu kommt bei diesem Beitrag noch, dass es das ganze Konzept des Songs ist, sich über die italienische Kultur witzig zu machen. Schade, denn mit Minimal Wind wäre Estland ein weiteres Mal mein 1. Platz gewesen 😔
Ich finde es bisschen zu flach und zu dumm. Ja natürlich, es ist ein Ohrwurm, allerdings sehe ich es nicht so gut abschneiden wie andere. Ich persönlich denke, dass er vielleicht 10Punkte von der Jury bekommt und maximal 150 Punkte von dem Publikum, mehr sehe ich persönlich nicht.
Mein Ranking:
22.Estland🇪🇪