
Welche Beiträge qualifizieren sich aus dem zweiten Halbfinale für das große Finales des Eurovision Song Contest 2026 in Wien? Die großen Favoriten in Form von Dänemark, Australien und der Ukraine konnten ihre Position während der letzten Woche festigen. Mit Albanien und Tschechien haben wir die größten Aufsteiger, während Zypern als Schockverlierer heute Abend das Ausscheiden aus dem Wettbewerb bevorstehen könnte.
Die größten Gewinner in der letzten Woche (im Vergleich zum 7. Mai) sind Albanien mit +12%-Punkten und Tschechien mit +11%-Punkten. Sowohl der Albanier Alis als auch der Tscheche Daniel Žižka liegen jetzt bei einer Qualifikationschance von 81% und dürften damit recht sicher auch im Finale des ESC am Samstag dabei sein.
Auch bei DARA aus Bulgarien (+9%-Punkte) und Alexandra Căpitănescu aus Rumänien (+7%-Punkte) sind sehr deutliche Aufwärtsbewegungen festzustellen. Bei Rumänien stand die Finalqualifikation ja schon länger nicht mehr in Frage. Das bestätigt sich jetzt mit einer Chance von 95%. Aber auch Bulgarien kommt nun auf 87% Qualifikationschance. Da dürfte nicht mehr viel schief gehen. Das heißt auch, dass (sehr wahrscheinlich) alle drei ESC-Wiederkehrer – also Bulgarien, Moldau und Rumänien – auch das Finale mit ihren Beiträgen bereichern werden.
Bei den drei ganz großen Favoriten in diesem Halbfinale hat sich ebenfalls eine positive Entwicklung gezeigt, allerdings auf einem kleineren Niveau. Da war und ist auch nicht mehr viel Luft nach oben, wenn man mit Qualifikationschancen von 94% und mehr unterwegs ist. Das heißt: Auch Dänemark, Australien und die Ukraine sind mit höchster Wahrscheinlichkeit für das Finale gesetzt. Aidan aus Malta hat mit den Proben die Erwartungen bestätigt und dürfte es wohl auch ins Finale schaffen.

Ein paar Fragezeichen gibt es allerdings auch – und da könnte noch ganz schön brenzlig werden: Den Absturz der Woche haben Antigoni aus Zypern (-15%-Punkte) und Jonas Lovv aus Norwegen (-13%) hingelegt. Beide liegen jetzt im Bereich zwischen 60 und 70% Qualifikationschance. Sollte das negative Momentum Bestand haben, könnte es für einen von ihnen oder sogar beide das unerwartete Aus bedeuten.
Hoffnung kann ihnen dabei aber machen, dass es unter den verbliebenen fünf Ländern keinen ernsthaften Aufsteiger gibt. Lettland, dessen Auftritt bereits vom Vorentscheid bekannt war, bleibt zwar konstant und hat noch die besten Chancen auf das Finale. Für alle anderen zeigten die Wettquoten in den letzten sieben Tagen aber gen Süden. Am deutlichsten war der Trend dabei bei Simón aus Armenien mit -7%-Punkten auf jetzt nur noch 36% Wahrscheinlichkeit.
Während sich Luxemburg wohl auf sein erstes Ausscheiden im Halbfinale seit der Wiederkehr zum ESC einstellen muss, kann sich Veronica Fusaro aus der Schweiz noch leichte Hoffnungen machen – dafür müssen dann allerdings die Jurys mitspielen.
Stimmen Deine Erwartungen für das zweite Halbfinale mit den Wettquoten der Buchmacher überein? Welchen Beitrag siehst Du eher nicht im Finale – und wer ist Dein Dark Horse und überrascht am Donnerstagabend alle mit seinem Finaleinzug? Lass uns Deine Meinung gern in den Kommentaren da.
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.


