
Lange wurde spekuliert, ob Loïc Nottet, der bereits 2015 für Belgien beim ESC auf der Bühne gestanden hatte, dieses Jahr wieder antreten würde. Nun ist klar: ESSYLA vertritt das Königreich in Wien – und zwar mit dem Uptempo-Popsong „Dancing on the Ice“. Das gab der belgische Sender RTBF am Donnerstagmorgen bekannt.
ESSYLA stammt ursprünglich aus Perwez in Wallonisch-Brabant und wurde einem breiteren Publikum bekannt, als sie das Finale der neunten Staffel von The Voice Belgique erreichte. Aufgewachsen mit französischen Chansons entwickelte ESSYLA ihren eigenen Musikgeschmack, indem sie den großen Stimmen aus Jazz, Folk, Rock und Funk lauschte. Sie verliebte sich in diese Stimmen und Grooves und war besonders fasziniert von den amerikanischen Musik-Legenden.
Schon in sehr jungen Jahren gründete ESSYLA ihre erste Band. Um sich weiterzuentwickeln, verbesserte sie anschließend ihre Gesangstechnik am Institut supérieur de Musique et Pédagogie (IMEP) in Namur und verfeinerte nach und nach ihre künstlerische Identität. ESSYLA begann ihre professionelle Karriere mit der Veröffentlichung der ersten beiden Singles „Let You Go“ und „Not My Kind of Dude“. Nachdem beide Songs im Radio gut ankamen, folgte ihre Debüt-EP „I’ll Be Okay“. In ihren Texten teilt ESSYLA die Anliegen einer jungen Frau ihrer Zeit, mit einem klaren Schwerpunkt auf weiblicher Selbstermächtigung.
Ihr ESC-Beitrag „Dancing on the Ice“ wurde von ESSYLA, Nicolas d’Avell und Emil Stengele komponiert, der Text stammt von ESSYLA und Barbara Petitjean. Mit dem Song für Wien möchte ESSYLA eine Botschaft der Hoffnung vermitteln; es ist eine Hymne an die Entschlossenheit der Jugend, an ihren Optimismus und ihre Fähigkeit, ihren eigenen Weg zu gehen. Eine Generation, die sich dafür entscheidet, weiter voranzuschreiten, weiter zu träumen, weiter auf dem Eis zu tanzen – trotz ihrer Zerbrechlichkeit und trotz allem, was in unserer heutigen Welt zerbrechen oder zerbrechen kann.
ESC-Barometer
Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.
ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der belgische Song "Dancing on the Ice" von ESSYLA?
- gefällt mir gut (35%, 327 Votes)
- ist so lala (31%, 290 Votes)
- gefällt mir ausgezeichnet (15%, 140 Votes)
- gefällt mir weniger (14%, 134 Votes)
- ist ganz furchtbar (4%, 38 Votes)
Total Voters: 929
Einen Tag vor der Bekanntgabe des belgischen ESC-Vertreters hatte die sozialistische Gewerkschaft der öffentlichen Dienste, CGSP-ACOD, einmal mehr einen Boykott des ESC gefordert. Begründet wird das mit der andauernden Gewalt Israels im Gaza-Streifen. Neben einer Aktion im Eingangsbereich der beiden belgischen Fernsehsender RTBF und VRT haben Gewerkschaftsvertreter auch einen Brief an die Senderverantwortlichen geschrieben. Auch darin fordern sie einen Boykott des Wettbewerbs und dass die Sender diesen nicht in Belgien übertragen.
Der in diesem Jahr in Belgien für den ESC zuständige Sender RTBF hatte sich nach der EBU-Entscheidung für die Teilnahme Israels am Wettbewerb „ohne Zögern“ entschieden, daran teilzunehmen. Der flämische Sender VRT zeigte sich kritischer, sagte damals aber, das man den ESC grundsätzlich übertragen wolle.
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Ich lese hier immer wieder, dass das Lied keinen Refrain habe. Was sind denn dann bitte die Passagen von 0:43 bis 0:56 und von 1:40 bis 1:56? Gerade in diesem Lied sticht in meinen Ohren der Refrain (oder was immer das ist) ganz besonders stark und positiv hervor.
Ich habe jetzt in einigen Kommentaren das Wort „Bridge“ bzw. „Pre-Chorus“ (mit dem von mir auch nicht besonders geliebten Dance-Break dann als „Chorus“/ Refrain) gelesen. Die folgende Frage soll das keineswegs anzweifeln, dafür habe ich viel zu wenig Ahnung von Musiktheorie, sondern ist einfach eine ganz neutrale Bitte um Aufklärung: Was macht die oben erwähnte Passage zum Pre-Chorus bzw. zur Brige, was fehlt ihr, um als Refrain durchzugehen?
Da ich mich damit hobbymäßig selbst beschäftige, ermächtige ich mich mal, dir einen Mini-Crashkurs zu geben.
Eine Songstruktur wie es Vers – Chorus – Vers – Chorus – Bridge – Chorus wäre zB sehr klassisch. Modern sind aufgrund von Streamingalgorhythmen aktuell eher Songs, die gleich mit dem Chorus starten und deshalb entweder einen Vers oder die Bridge streichen, was auch zt ihre Kürze miterklärt. Beim Eurovision haben wir das beispielsweise letztes Jahr mit Baller genauso gehabt. Hier ist der Trend eher entgegengesetzt, vermutlich um Spannungsbögen aufbauen und inszenatorisch ausnutzen zu können.
Die Bridge verbindet klassisch die letzten beiden Refrains zB dadurch, dass sie nochmal kurz den Schwung herausnehmen, um den finalen Chorus größer wirken zu lassen. Bei ruhigeren Songs können sie aber auch die genau gegenteilige Funktion haben.
Ein Pre-Chorus verbindet Vers und Chorus. Sie sind oft kürzer (manchmal nur ein Takt zB), haben aber eine ähnliche Funktion wie die Bridge. Auch sie sollen die Wirkung des Chorusses vom Vers abheben.
Darüber hinaus gibt es in anderen Genres natürlich noch viel komplexere Strukturen, aber ich will nicht abschweifen. Im weitesten Sinne haben wir es beim ESC ja mit Pop zu tun und da sind Gerüste, wie von mir beschrieben, nahezu Standard.
Der Song hier ist dabei nicht ungewöhnlich. Er hat durchaus klar erkennbar Vers, Pre-Chorus und Chorus versucht dann aber mit dem, was hier wohl als Dance-Break bezeichnet wird, Instrumental noch mal Einen draufzusetzen. Das kann mehrere Gründe haben. Der Vers ist sehr kurz und simpel, der Pre-Chorus (dort geht sie gesanglich in die Höhe) ist hingegen in meinen Ohren das besonderste an dem Song ohne Performance. Und genau da kommen wir zu dem Punkt warum nach dem eher mittelmäßigen Chorus dieser Tanzpart folgt.
Der Song wurde offenbar für eine Bühne wie die des ESC geschrieben. Das Tanzen (also ich gehe da mal von aus, dass in dem Part getanzt wird, alles andere machte keinen Sinn) ist für den Auftritt von elementarer Bedeutung. Das ist der Highlight-Part, nicht der Chorus selbst, auch nicht musikalisch, aber visuell muss er das sein. Und das wurde in der Komposition und Produktion mitgedacht.
Aber um es kurz zu machen. Der Song hat gewissermaßen sogar zwei Chorusse, einen mit Gesang und einen ohne. Wobei der erste Chorus zu schwach ist um ohne den zweiten zu funktionieren. Der zweite funktioniert aber wahrscheinlich auch nicht ohne den ersten. Kein schlechter Move. Im Gesamtpaket finde ich die Komposition sehr gelungen.
Ich habe den Song gerade noch einmal gehört und würde mich nochmal selbst korrigieren. Die Stelle von der ich in der Erinnerung dachte, es sei schon der Pre-Chorus, ist nur eine Falsettierung im Vers. Und das, was ich für den ersten Chorus hielt, ist tatsächlich der Pre-Chorus. Tatsächlich wird dann ja im Tanzpart bzw. Chorus auch durchaus gesungen, wenn im ersten auch nur ein Satz (I keep dancing on the ice) zweimal. Das steigert sich dann von Chorus zu Chorus. Ich bleibe aber dabei, dass mir die Komposition gut gefällt, auch wenn sie so strukturell geradezu klassisch ist: Vers – Pre-Chorus – Chorus – Vers – Pre-Chorus – Chorus – Bridge – Final Chorus
Vielen herzlichen Dank für Deine ausführlichen und sehr gut verständlichen Erläuterungen! Es ist echt lieb, dass Du Dir diese Mühe gemacht hast!
Ich konnte nun alles gut nachvollziehen, auch die „Falsettierung im Vers“. Was ich besonders mag und als Chorus angesehen habe, ist also dann der Pre-Chorus (immerhin war es für Dich zuerst auch der „erste Chorus“ 🙂 ). Allerdings finde ich, anders als Du, dass dieser Pre-Chorus durchaus für sich alleine gut bestehen könnte, für mich ist er ja auch das Highlight des Songs und alles andere als mittelmäßig, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Außerdem kann ich dank Deiner Information jetzt auch noch ergänzen, dass mir die Bridge sehr gefällt. Den Tanzpart-Chorus finde ich so la la, den Vers (das entspricht doch sicher der „Strophe“, die hier im Forum als Begriff häufig benutzt wird?) mag ich nicht so besonders, am wenigsten die Falsettierung im Vers.
Das lese ich hier relativ häufig von Leuten die wahrscheinlich den Refrain als unantastbares Heilligtum ansehen, der ja nicht in eine progressive Richtung gehen darf und immer noch klingen soll wie ein Song von 1965.
Wobei ich nichts gegen Songs von 1965 habe – aber in der Tat darf der eine oder andere Song von heute gerne auch ein bisschen anders klingen 🙂
Die Boomer-Generation (oder welche Gen auch immer 😛 ) will eben einen Refrain zum Mitsingen und Mitschunkeln und hat nie gelernt, ordentlich zu Instrumental Chorus Parts abzugehen. 😉 Bang!
Generation Boomer möchte Boom Boom haben?
eine Gut Minus von mir, insbesondere für den als Bridge daherkommenden Refrain
.
warum keine Eistanzeinlage im Video?😃
Ich sehe in Wien schon einen russischen Eiskunstläufer auf einer runden Eisfläche sich um sich selbst drehen 😉
Eigentlich interessanter Sound und lädt iwo zum Grooven ein…andererseits wie letztes Jahr Lied ohne Seele und ohne Identität…wohl typisch Belgien 😅 Fürchte es wird wieder NQ…hab aber dennoch für „gut“ gevotet da es cooler Sound ist! Künstlerin selbst wirkt aber unsympathisch (aber wohl gewollt im Video)
Für dieses Liedchen kann sie mühelos einen Eyssiel-antrag beim SWR stellen. Kulturell wäre das ja leicht zu integrieren
So lala, noch connected es nicht so richtig für mich – mir hat Belgien besser gefallen, als es Bond-Songs schickte. Zumindest wird man wohl aus den letzten 2 Jahren gelernt haben und den Beitrag nicht wieder so verdrogt inszenieren.
Ich find den ganz OK. Hat nen schönen grove, und hat sich bei mir grade noch ausm so lala Bereich zu gut hoch gespielt. Könnte ein Borderline Qualifikation Kandidat werden. Mal sehen was wird.
Irgendwie ist mir das Lied zu flach. Es löst einfach keine Gefühle in mir aus. Ein bisschen enttäuschend. Mein Geschmack trifft es nicht und hat auch nichts besonderes oder herausstechendes.
Angenehmer Anfang mit einem hookigen Pre-Chorus. Der Refrain ist dann mehr oder weniger der Dancebreak, was meiner Meinung nach dem Lied nicht gut tut. Leider wird der Prechorus dann nicht zur Bridge ausgebaut, die letzte Minute ist recht einfallslos wieder für Hupfgedohle gedacht. Schade, da hätte man wirklich was aus dem Lied machen können, aber scheinbar ist der Druck des Tanzbaren einfach beim ESC zu groß geworden.
Als ich vorhin in der Arbeitspause den Titel gelesen habe, dachte ich an einen Uptempo Song und so ist es auch. Mein erster Eindruck vom Lied ist so lala.
Ein Fact, der hier noch nicht erwähnt wurde:
ESSYLA, oder Alice van Eesbeeck, wie sie bürgerlich heißt, hat schon Eurovisions-Erfahrung: Sie nahm 2019, mit dem Chor Almkalia, am Wettbewerb „Eurovision Choir 2019“ in Göteborg teil (es war die zweite und auch letzte Ausgabe dieses Wettbewerbs). Und 2024 saß sie in der belgischen ESC-Jury. Das erwähnt sie unter anderem auch in diesem Clip:
https://www.facebook.com/watch/?v=904735942146800
mir gefällt das echt schlecht – wo will das werk hin?
modern?
ja!
gut?
nö!
hätte auch gut bei uns noch mit reingepasst.
der song kommt überhaupt nicht aus dem quark und die melodieführung läßt sich nur erahnen.
die singstimme sticht auch nicht heraus,tja das wird aber schwer mit dem finale in wien,liebes belgien.
ich hätte aufgrund früherer erfolge gerne wieder das „dünne stimmchen“ namens blanche mit einer guten komposition beim ESC gehört – sie hat,soweit mir bekannt das singen auch nicht verlernt.
die hoffnung stirbt zuletzt. 🥴
Blanche ist immer ♥-lich willkommen. Dünnes Stimmchen ja – aber das Lied damals war schon cool !
pah!🦋
gehörste auch zum canzoneclub?🐰
Lasse, ich hab‘ dich trotzdem gerne und du bist jederzeit herzlich willkommen im Canzone-Club. 😀
neue köche braucht das land – 2027 dann vielleicht.
für 2026 erwarte ich eher tristesse.
canzone 15+?
Kleiner Trost für dich:
Tommaso Paradiso – zu (höchswahrscheinliche) Sanremo-Sieger 2026 ist jetzt nicht unbedingt für den typischen Canzone-Style bekannt. 😀
Und Ermal Meta, der ihn den Sanremo-Sieg streitig machen könnte, könnte ein Canzone haben, vielleicht aber auch nicht. 😀
am nächsten dienstag werden wir dann sehen,welches menü der aktuelle koch so angerichtet hat – vielleicht hat er ja nachgewürzt?🧑🍳
Da habe ich noch keine Idee,
wie das in Wien aussehen könnte.
Enthalte mich daher des Votings.
Die Abgesänge gegenüber Belgien
kommen mir aber viel zu früh.
Immerhin werden sie nicht wieder grundlos in den Himmel gelobt wie in den letzten beiden Jahren
Eben. Einfach mal den Auftritt abwarten.
Also ich finde den Song so lala. Bräuchte ich nicht unbedingt beim ESC 2026. Ich hoffe aber trotzdem, dass sie und auch der zuständige Fernsehsender standhaft bleiben und den Druck, der Boykottforderungen, stand halten.
Nothingburger. Wenn der Star aus dem allseits bekannten Grund nicht will, muss man – der ESC-Fan – sich halt mit der B-Ware abfinden. Schade.
Ich finde den Song nicht schlecht. Ist eine Komposition bei der es in den 3 Minuten nicht langweilig wird 😉 Sie singt auch gut.
Deutschland würde sich über so etwas im eigenen Vorentscheid wahrscheinlich freuen? 😀
Nein, einfach Nein
Gefällt mir sehr gut. Cooler, moderner Sound und ich mag auch die Hook, selbst wenn es keinen ganz klaren, starken Refrain gibt. Minuspunkt ist der wiederholte Dancebreak, aber ich finde, der fügt sich ganz organisch ein.
Ob das beim ESC funktioniert, weiß ich auch nicht, es fehlt so ein bisschen der zündende Moment, aber mal schauen.
Der Song gibt mit ein bisschen Laing vibes.
Die sehr negativen Kommentare hier kann ich eher nicht nachvollziehen.
Ich mag den Song sehr – und kommt direkt auf meine Playlist.
Für mich ist das ein gelungener Beitrag mit sehr viel Potential.
Für Wien hoffe ich, dass Ausstrahlung, Performance und Inszenierung gut werden.
Selten war waren sich die Kommentatoren insgesamt hier so einig wie bei Belgien. Wird wohl schwer für Belgien.
Nachdem Belgien zwei Jahre hintereinander das Schicksal des Fan Favourite Fails mit einem eher dunkel anmutenden Song ereilt hat, hätte ich nicht gedacht, dass man wieder auf einen Song setzt, der mehr in diesem Bereich angesiedelt ist. Darüber bin ich allerdings sehr froh, da ich dunklere Lieder generell meist fröhlichen vorziehe.
Abgesehen davon, dass ich echt gerne mal wieder einen französischen Titel aus Belgien gehört hätte, war mein erster Höreindruck eher positiv geprägt. Mir gefällt die Stimmfarbe sehr gut und für leicht Mysteriöses bin ich ja fast immer zu haben. Der Beat im Refrain wirkt noch etwas deplatziert auf mich, meiner Meinung nach hätte man das Lied gut auch gut als Ballade gestalten können. Am Ende scheinen der Komposition zudem ein wenig die Ideen auszugehen, obwohl es durchaus gute Ansätze gibt.
Dies sind natürlich alles erste Höreindrücke und bestimmt verändert meine Meinung sich bei weiterem Anhören nochmal in die ein oder andere Richtung.
Eigentlich ist das ein Song, von dem ich gedacht hätte, dass er in der Bubble ganz gut ankommt, so weit ich sehen kann ist die Reaktion hier aber eher verhalten.
Spiegel der Stimmung im Lande.
Austauschware. Gab es nichts Besseres?
Für mich bisher der beste Beitrag für 2026. Da bekomme ich gleich wieder mehr Hoffnung für diesen Jahrgang, der bisher nur so lala war (für mich zumindest)
Ich verstehe nicht, warum dieser Song so kritisiert wird dafür, dass er seelenlos oder flach sei…aber der Clubsong von der maskierten Schwedin wird so abgefeiert?
Manche würden Schweden noch dann abfeiern, wenn sie jemand schicken würden, der das alphabet auf schwedisch rückwärts rülpst und dabei noch einen fahren lässt.
Nee, das hat nichts mit dem Land zu tun, sondern einfach nur mit dem Musikgeschmack.
So ein Song würde in Schweden einfach nicht gewinnen und bei mir auch nicht.
Schweden hat sehr oft klassische (schlagereske) Melodien im modernen Pop-Gewand. Genau das liebe ich.
Belgiens Auftritt ohne Melodie soll dann eher so Avantgarde daherkommen, was wiederum andere Fans anspricht. Mich halt so gar nicht. Selbst wenn es der schwedische Beitrag wäre, würde ich 0 Punkte geben.
Aber hey, jedem das Seine.
…aber sind das überhaupt dieselben Leute, die den schwedischen Clubsong abfeiern und gleichzeitig den belgischen Song kritisieren?
Das ist für mich auf ähnlichem Niveau wie der dänische Beitrag. Also gutes Mittelmaß. 6/10
Sorry, Dänemark ist doch um Längen besser.
Und wieder ein Update:
01. Zypern 7/10
02. Ukraine 7/10
03. Lettland 7/10
04. Dänemark 6/10
05. Belgien 6/10
06. Albanien 6/10
07. Kroatien 6/10
08. Luxemburg 6/10
09. Griechenland 5/10
10. Malta 5/10
11. Montenegro 3/10
12. Estland 2/10
13. Moldau 2/10
Um diesen mittlerweile nervigen Ausdruck zu bemühen: Maruv auf Wish bestellt. Trotzdem gut genug für mich. Irgendwo zwischen „ausgezeichnet“ und „gefällt mir gut“.
Update 16:40
Nach mehrmaligen hören geht das Ding bei mir auf Platz 4 hinter 🇭🇷, 🇺🇦, & 🇲🇪
Hier sind einige spannende Elemente vorhanden…bilden aber keinen wirklich tollen Song der hängen bleibt. Es bleibt etwas leer. Schade. Trotzdem finde ich den Song etwas besser als lala…
Das ist einer der wenigen Beitrag 2026, der mich sofort abholt. Das süße, kleine Belgien (ich war im September dort in Urlaub….) überrascht mich immer wieder sehr positiv. Gefällt mir super und ist derzeit meine klare Nummer 1. Bin auf die Inszenierung gespannt. Und jetzt tanze ich noch ein bisschen auf dem Eis weiter…..yeah
…ich fasse es nicht! Mein Freund hat seine Discoroller angezogen und zu dem Song meine Wohnküche zerlegt. Der Lachkrampf wird mir tagelangen Muskelkater bescheren. Wenn’s bis jetzt nicht mein Favorit wäre, dann nu‘!
Jetzt versuchen wir noch ein Engagement für die Performance in Wien zu ergattern…..ich kann nicht mehr
Das ist soo extrem krass. Auf meiner 2 nach Ferto von Akylas!!!🇧🇪🇧🇪🇧🇪🇧🇪🇧🇪🇧🇪🇧🇪🇧🇪Wenn die das Boykottieren und sie nicht antritt dann boykottiere ich diejenigen die boykottieren!!!!!!😝
Der niederländischsprachige Sender VRT wird zum ESC kein Kommentatorenteam nach Wien entsenden:
https://eurovoix.com/2026/02/19/belgium-vrt-will-not-send-commentary-team-vienna-eurovision-2026/
Peter Van de Veire, der seit 2014 für VRT vom ESC kommentiert, wird es dieses Jahr aus der Hauptstadt Brüssel tun.
Es liest sich schon sehr danach, als werde Belgien beim ESC 2027 fehlen, falls sich die Lage bis dahin nicht geändert haben sollte…
Der flämische Sender VRT 1 wird wegen der Teilnahme Israels nicht zur Eurovision 2026 nach Wien reisen. Peter Van de Veire wird aus Brüssel kommentieren.
VRT ist der Ansicht, dass die EBU den sozialen Kontext und die Empfindlichkeiten eines großen Teils der Öffentlichkeit nicht ausreichend berücksichtigt.
https://www.vrt.be/vrtnws/nl/2026/02/19/vrt-1-zendt-geen-ploeg-naar-songfestival-peter-van-de-veire-gee/
Immer diese Befindlichkeiten.
Dabei habe ich die Belgier als eher robust in Erinnerung. 🤔
Den belgischen Song finde ich dagegen klasse!
MMn ist die Kritik von Peter Van de Veire berechtigt – EBU hat die Sache von Anfang an nie grundlegend aufgegriffen, eher halbherzig.
VRT-Nieuws (Nachrichten) wird ein oder zwei Reporter nach Wien schicken und den ESC übertragen für alle, die nur einen Abend mit Musik genießen möchten.
Es langweilt !
Ja, nicht schlecht, gefällt mir gut.
Och nö! Da hat jemand die aussortierten Schnipsel im Tonstudio rasch und lieblos zsammengeschnitten. Sonderlich freundlich (einnehmend, sympathisch) wirkt die Interpretin auch nicht, der Problempony ist in Belgien scheint’s noch immer schwer en vogue.
Joa, da hätten wir also den Song unserer Nachbarn mit den leckeren Fritten. 😁
Habe mit „so la la“ abgestimmt. An sich ist es kein schlechter Titel, kann ich mir gut anhören. Aber so richtig begeistert bin ich auch nicht. Ist um bei der Fritten-Analogie zu bleiben so als ob man vergessen hätte sie nach dem Frittieren zu würzen.
Mal gucken wie das inszeniert wird, da hatte Belgien ja die letzten beiden Jahre kein glückliches Händchen. Das wird dann auch drüber entscheiden ob das Lied ins Finale kommt.
Frage: RTBF ist ja für die Wallonie zuständig, ihr bürgerlicher Name kling aber eher niederländisch. War es denn schon mal der Fall dass sagen wir mal der flämische Sender zuständig war, der Vertreter aber Wallone war oder umgekehrt?? 🤔
Axel Hirsoux 🙂
Ansonsten war Urban Trad (2003) gemischt und der Beatboxer von Witloof Bay (2011) war Flame.
Zu Zeiten der Sprachregel war das natürlich sowieso undenkbar.
So wie ich das mitbekommen habe, sind die beiden Landesteile auch sehr abgeschotten zueinander, außer vielleicht notgedrungen in der unmittelbaren Grenzregion.
Beim ersten Hören war es bei mir So lala.
Jetzt nach dem 4. Hören finde ich den Song mittlerweile sehr gut.
Allerdings benötigt Belgien schon einen sensationellen Song, um ins Finale zu kommen, denn Belgien gehört zu den wenigen Ländern, die mal eben nicht 12 Punkte aus ihren Nachbarländern erhalten.
Vielleicht ja dieses Jahr von den Niederlanden? Ach nee, halt 😉
Hmm, seltsamer Song – einzig der Beat ist ganz nett, aber ansonsten geht das bei mir völlig ins Leere – also dazu wollte ich jetzt nicht gerade auf dem Eis tanzen😅
Wenn ich beim ersten Hören eines Songs schon nach einer Minute das Gefühl habe, es nervt, dann ist der Song für mich nicht mehr interessant. Habe mich dann trotzdem fast bis zum Ende durchgequält, was die Sache nicht besser machte. Sorry, Belgien, das wird nichts.
Eines der besseren Songs bisher.Hat wenigstens mal ein guten Beat.Für das Mittelfeld im Finale wird es reichen.
Mir gefällt’s richtig, aber es irritiert mich, dass sie im Video so unbeweglich ist. Bei diesem Dancesong ist die Interpretin doch hoffentlich kein Bühnen-Rohrkrepierer?
Chinchilla hat den Song vor zwei Jahren schon mal veröffentlicht, nur hieß er damals MF Diamond.
Ansonsten aber ein solider Pick aus Belgien.
Guter Fund. Stilistisch tatsächlich sehr ähnlich.
Wenn die Leute Mother Nature als Plagiat ansehen, dann sollten sie auf Dancing on the Ice als eines ansehen.
Das ist so einer der Songs von denen ich vermute dass ich ihn im Mai lieben werde weil ich ihn mir schön gehört habe. Aber zur Zeit irgendwie bisschen wenig Aussagen.
Ach, kann ich mir gut anhören. Ein platter Ausdruck, aber ich halte es für zeitgemäße Radiotrack. Hätten wir im deutschen VE eher so etwas, wären wir schon deutlich besser gestellt…
Erfolg oder Misserfolg wird hier stark von der Künstlerin (und Inszenierung) abhängen. Ist sie ein steifer Eisblock oder eine energetische Tanzmaus? Sie muss das schon verkaufen können. Viel Erfolg!
Falls noch jemand seine Zweifel hatte: Ich mag es – damit ist das Halbfinal-Aus also besiegelt.
Hoffentlich finden sich die Loic-Nottet-Vibes aus dem Video auch im Bühnenbild wieder.
Der Refrain steht allerdings doch auf sehr dünnen Beinen. Weniger ist nicht immer mehr.
Jo, da hat Belgien auf jeden Fall aus den letzten beiden NQ-Jahren was mitgenommen und hält Abstand zu diesen langsamen öden Schinken, die zweieinhalb Minuten brauchen, um sich eine halbe Minute zu entfalten. Es sollte reichen, wenn die Performance cool ist. Sortiere es spontan auf der 4 ein. Gut minus.
In der Tat, es gibt auch langweilige Dancenummern
Es ist ja nicht so, als wäre der Song uninteressant. Aber so richtig genau weiß er nicht, wo er hin möchte. Der Pre-Chorus gefällt mir sehr gut und die Steigerung im letzten „Refrain“ bringt noch etwas Dramatik rein. Dann ist auch ESSYLAs Stimme sehr schön, was aber auch nur im Pre-Chorus und in der Bridge zum letzten „Refrain“ zu Geltung kommt. Insgesamt ist mir der Song aber zu unausgegoren um mir gut zu gefallen und leider versucht der RTBF auch nicht mal an die letztjährigen Erfolge französischsprachiger Songs anzuknüpfen. Für mich im Gesamtbild ein Borderline zwischen „ist so lala“ und „gefällt mir gut“. Ich habe mit guten „so lala“ gestimmt und „Dancing On The ICE“ erhält eine 5,5/10. Damit Platz 9 im Ranking.
Needless to say: Team Rheinland gibt somit 2x ein so lala 🤗👏🏻👍🏻
🙌💪🥂
Song Nummer 13 wird ins Ranking aufgenommen, bevor morgen der Gastgeber höchst selbst seinen Act auswählt. Belgien und ich…irgendwie haben wir ganz häufig ein Problem miteinander. Leider werden wir auch dieses Jahr nicht unbedingt die dicksten Freunde. Der Titel des Songs könnte momentan allerdings kaum besser zur Winterolympiade passen. Liebe Grüße an den „Kiss and Cry Corner“ 😉
1. Alis – Nân 12/12 – Ist ganz ausgezeichnet
2. Tamara Živković – Nova Zora 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
3. Akylas – Ferto 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
4. Atvara – Ēnā 10/12 – Ist ganz ausgezeichnet
5. Satoshi – Viva, Moldova 8/12 – Gefällt mir gut
6. Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem 8/12 – Gefällt mir gut
7. LELEK – Andromeda 8/12 – Gefällt mir gut
8. AIDAN – Bella 7/12 – Gefällt mir gut
9. LELÉKA – Ridnym 7/12 – Gefällt mir gut
10. Antigoni – Jalla 6/12 – Gefällt mir gut
11. ESSYLA – Dancing on the Ice 6/12
Der Beat gefällt mir und auch ESSYLAs Stimme passt gut dazu. Sogar das Genre sagt mir zu, aber irgendwie fehlt mir da etwas. Ich kann nicht mal genau sagen was. Ich würde da mal noch abwarten bis ich eine Liveversion gesehen und gehört habe. Vielleicht macht es dann ja noch endgültig KLICK. – Ist so lala
12. Eva Marija – Mother Nature 5/12 – Ist so lala
13. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 2/12 – Gefällt mir weniger
Oh Aidan ist ja im Lelek(a) Sandwich. 🙃😀
Haha, stimmt! 😂 Naja, genug Rosen hat er ja. Ich denke er könnte es schlechter treffen. 😅
PS: Die Rosen hat er bestimmt alle vom Danselor mitgehen lassen. 🤫🌹
Einige ESC-Fans würden jetzt sicher vermuten, dass Aidan ein anderes Sandwich bevorzugen würde…
Grins
Plätze 1, 4, 11 und 13 sind bei mir identisch. Akylas mein zweiter Platz bislang.
Hat jetzt bei mir „klack“ gemacht.
Der Groschen ist gefallen.
Und zwar zugunsten von ESSYLA.
Verdrängt „Jalla“ vom ersten Platz.
Langsam beginnen mich diese belgischen Pop- und Tanz-Nummern in englischer Sprache zu langweilen. Ich würde mir von Belgien mal wieder was ganz anderes wünschen. Ist so la la … Füllmaterial eben. Wenn das live nicht zündet, könnte es ein weitere Semirohrkrepierer für Belgien werden.
Dann schaue dir lieber das hier an. 💃💃💃
http://www.youtube.com/watch?v=gQzS0OAGM80
Viel besser 💃💃💃 🔴🔴🔴
das macht laune!
🎺 💃 🕺 🎺
Nicht schlecht.
konzertbattle. 🎺💃🕺🎺
Die Nummer hat also mehr gelbe als grüne Kästchen in deiner Wertung…Sprichst du sogar eine Kantenwarnung aus? 😉🤭 (Kleiner Insider…)
Ich kann da kaum Ecken und Kanten finden … Gilt das auch als Kantenwarnung, wenn die Kanten nicht falsch sind, sondern komplett fehlen?
Dann ist es ein rotes Kästchen oder sogar ein X
😇 ⛸️ 🤓
Passend nach Eiskunstlauf bei Olympia: Ich mag den Song – solide gemacht. Jetzt hoffe ich nur, dass man sich eine wirklich stimmige Inszenierung dazu einfallen lässt, denn bei einem solchen Beitrag ist das wichtiger denn je (und wird wohl über den Finaleinzug entscheiden).