BREAKING: Irland nimmt auch 2027 nicht am Eurovision Song Contest teil – EBU reagiert enttäuscht

Bambie Thug – Foto: Corinne Cumming / EBU

Das Land mit den meisten aufeinander folgenden Siegen beim Eurovision Song Contest wird 2027 erneut aussetzen: Irland hat heute Nachmittag seine Abwesenheit beim ESC in Burgas bestätigt. Damit ist es das erste Land, das den Boykott aufgrund der israelischen Teilnahme offiziell fortsetzt. Die EBU reagiert unterdessen enttäuscht über die irische Absage.

Der Boykott hält an: Zumindest im Falle von Irland hat sich die Meinung zum israelischen Verbleib beim ESC nicht verändert. Der Rundfunk RTÉ hat heute offiziell verkündet, auch kommendes Jahr in Burgas nicht dabei zu sein. Viele Fans und Expert*innen haben es bereits erwartet, dass sich der irische Sender weiterhin gegen eine Teilnahme entscheidet, da die vergangenen Äußerungen eher in eine negative Richtung gingen.

Zur Einordnung: Die Rundfunkanstalten aus Spanien, Slowenien, Island und den Niederlanden, die ebenfalls dieses Jahr in Wien fehlten, dürfen sich noch länger Zeit mit einer finalen Entscheidung lassen. Diese verlängerte Deadline hat die EBU den Sendern inzwischen eingeräumt. Beim irischen RTÉ sei die Teilnahme Israels aber grundsätzlich ein so großes Problem, dass man schon jetzt die finale Absage bekannt geben kann. Dazu sagt der Sender:

„RTÉ ist der Ansicht, dass eine Teilnahme Irlands angesichts des entsetzlichen und anhaltenden Verlusts von Menschenleben im Gaza-Streifen sowie der dortigen humanitären Krise, die weiterhin das Leben zahlreicher Zivilisten gefährdet, nicht zu rechtfertigen ist. (…)

RTÉ ist zudem weiterhin zutiefst besorgt darüber, dass internationalen Journalist*innen der unabhängige Zugang zu dem Gebiet nach wie vor verwehrt wird.“

Auch wenn ein ESC-Ausschluss Israels an der Situation im Gazastreifen wohl kaum etwas ändern würde, will RTÉ also auch in Burgas nicht präsent sein. Irlands Rundfunk gibt gleichzeitig auch bekannt, den ESC 2027 nicht zu übertragen. Es scheint, als sei der Unmut über Israels Verbleib im Falle des irischen Senders tatsächlich besonders stark und verhärtet.

Unterdessen hat Martin Green, ESC-Direktor, ein Statement zur erneuten Absage Irlands veröffentlicht. Auch wenn die EBU sehr enttäuscht über die Entscheidung aus Irland sei, möchte man die Beziehungen zum Sender RTÉ wohl nicht weiter gefährden und im Austausch bleiben:

„Die EBU bedauert, dass RTÉ nicht am Eurovision Song Contest 2027 teilnehmen wird, respektiert jedoch diese Entscheidung voll und ganz. Wir würdigen den enormen Beitrag, den der Sender zum Wettbewerb geleistet hat und werden ihn vermissen, da er weiterhin ein sehr geschätztes Mitglied der Eurovision-Familie ist. (…)

Alle Rundfunkanstalten entscheiden jährlich über ihre Teilnahme an der kommenden Ausgabe und wir werden weiterhin im Austausch mit RTÉ bleiben – in der Hoffnung, den Sender künftig wieder begrüßen zu dürfen.“

Sollten sich interne Strukturen beim irischen Sender nicht ändern, könnte es auch in den kommenden Jahren bei einem ESC-Boykott bleiben. Somit bleibt EMMY Irlands vorerst letzte Vertreterin (siehe oben). Offiziell haben bislang erst 25 Länder ihre Zusage für den Wettbewerb 2027 in Burgas abgegeben. Die ESC-Welt hofft weiterhin auf eine Rückkehr der übrigen Boykott-Nationen, sowie von Ungarn.

Findest du die Absage von Irland schade? Denkst du, das Land wird auch in den kommenden Jahren nicht am ESC teilnehmen? Lass uns gern deine Meinung da.



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122 Comments
Matty
Matty
1 Tag zuvor

Das war leider zu erwarten und wie heißt ein Sprichwort so schön: Reisende soll man nicht aufhalten! Zudem hat der ESC auch schon andere Abwesenheiten von Ländern überstanden wie z. B. Dänemark von 1967 bis 1977 oder Monaco von 1980 bis 2003 und Slowakei von 2000 bis 2008

Last edited 1 Tag zuvor by Matty
Tamara
Mitglied
Tamara
1 Tag zuvor
Reply to  Matty

Nicht zu vergessen Italien von 1998 bis 2010!

Matty
Matty
1 Tag zuvor
Reply to  Tamara

Ja, das war besonders schmerzlich!

EatYourChocolate
EatYourChocolate
1 Tag zuvor

Ich gehe davon aus, dass Spanien dem Beispiel folgen wird

dunefan5000
dunefan5000
1 Tag zuvor

Na hoffentlich, wenn sich ihre Haltung zu Israel nicht grundlegend geändert hat, haben die auch nix dort zu suchen.

Chemieunfall
Chemieunfall
1 Tag zuvor

Nein eigentlich sieht da eher aus das man teilnimmt

ESC Jul
ESC Jul
1 Tag zuvor

Möglich, aber man scheint sich dort nicht einig zu sein. So wie die die Entscheidung hinauszögern.

Andreas
Andreas
2 Stunden zuvor

das wäre zu wünschen.

ESC1994
ESC1994
1 Tag zuvor

Wer nicht will der hat schon. Man sollte denen nicht krampfhaft hinterherrennen meiner Meinung nach. 🤷🏻‍♂️

Sollten sie sich irgendwann wieder für den ESC entscheiden heiße ich sie natürlich willkommen.

Last edited 1 Tag zuvor by ESC1994
dunefan5000
dunefan5000
1 Tag zuvor
Reply to  ESC1994

Vor mir aus kann Irland für mehrere Jahrzehnte wegbleiben. Das Leben geht weiter.

ESC1994
ESC1994
1 Tag zuvor
Reply to  dunefan5000

Mit deinen aggressiven Kommentaren bist du bei mir an der völlig falschen Adresse. ✋🏻

dunefan5000
dunefan5000
23 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Das ausgerechnet du was von aggressiven Kommentaren faselst ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Stunden zuvor
Reply to  dunefan5000

Sorry, ich bin gerade im falschen Film

dunefan5000
dunefan5000
4 Stunden zuvor

Sag, mal, ich wundere mich das du so lange gebraucht hast, bist du deinen Senf dazu gibst. Eigentlich biste doch sofort zu stelle um deinen Buddy beizuspringen. Was war los?

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Tag zuvor

Wenigstens eiern die Iren nicht so rum, wie die anderen Länder.

elkracho
Mitglied
elkracho
1 Tag zuvor

Irland hat heute Nachmittag seine Abwesenheit beim ESC in Burgas bestätigt.

😴 😴 😴 😴 😴 😴 😴 😴 😴 😴 😴

Andi
Andi
1 Tag zuvor

Ich weiß nicht was für einen Sinn ein Boykott macht. Zumindest wird deshalb in Gaza nichts besser.
RTE hat diesen Weg eingeschlagen. Ich frage mich ob sie nun konsequent sind bzw das waren. Und alle Formate boykottieren, wo Israel dabei ist. Also keine Sportübertragungen etc. Ansonsten wäre man ja scheinheilig.

dunefan5000
dunefan5000
1 Tag zuvor
Reply to  Andi

Scheinheilig sind die Boykottierer eh schon.

Christian W
Christian W
1 Tag zuvor
Reply to  Andi

Ein Boykott hat den Sinn, dass RTÉ Geld spart und sich vollkommen gratis moralisch aufspielen kann. Erreicht wird dadurch faktisch absolut gar nichts. Weder für RTÉ, noch für die irischen Zuschauer, noch für die Menschen im Nahen Osten. Es ist und bleibt moralinsaure Selbstbefriedigung.

Jens
Jens
1 Tag zuvor

Es wäre doch aber immer noch möglich, daß statt RTE der irischsprachige Sender TG4, welcher auch für die irische Teilnahme am Junior ESC verantwortlich ist, für Irland am ESC teilnimmt!

Tom1403
Tom1403
1 Tag zuvor
Reply to  Jens

Dachte ich mir auch schon die ganze Zeit… Hat RTÉ da die Macht ob die das dürfen oder warum machen die das nicht?!

Alex John
Alex John
1 Tag zuvor

Seltsam, dass RTÉ das Logo vom ukrainischen Vidbir 2016 in ihrem Instapost verwendet.

Festivalknüller
Festivalknüller
1 Tag zuvor
Reply to  Alex John

Könnte auch vom ESC 2023 in Liverpool stammen, wo das Herz aus Solidarität mit der Ukraine eingefärbt war.
Dass man mit dem Foto indirekt auf auf die Ukrainekrieg-Unterstützung von am ESC-teilnehmenden EU- und Nato-Staaten hinweisen möchte, halte ich für ein Gerücht. 🫢

Last edited 1 Tag zuvor by Festivalknüller
Bosch
Bosch
1 Tag zuvor

Nein, es geht um die „Leuchtgirlanden“ um das Logo…das ist von Vidbir.

Shamso
Shamso
1 Tag zuvor

Ich finde es sehr schade und hoffe stark, dass Spanien und die Niederlande zurückkommen.

4porcelli - 🦦🏊➡️
4porcelli - 🦦🏊➡️
1 Tag zuvor

Inmerhin ist hier jetzt Klarheit. Ich, hoffe, die anderen entscheiden sich auch bald (so oder so) damit der Spekulations-Zirkus aufhört

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Stunden zuvor

Nun gut, Irland war auch musikalisch in den letzten Jahren eher verzichtbar….

Shamso
Shamso
7 Stunden zuvor

Deutschland aber auch.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Stunden zuvor
Reply to  Shamso

Auf die Beiträge 2022 bis 2025 lasse ich nichts kommen, „Baller“ fand ich für deutsche Verhältnisse sehr stark, LotL hätte ich nur einen besseren Titel gewünscht. Dieses Jahr gab es leider wieder einen bösen Rückfall….

Ansonsten würde ich Dir zustimmen.

Last edited 7 Stunden zuvor by Schlippschlapp71
Meckie
Meckie
1 Tag zuvor

Warum zeigt das Hintergrundbild des Instagram Postings von RTE einen Ausschnitt von Vidbir, dem ukrainischen ESC-Vorentscheid? 🤔 Hat das vielleicht irgendwas zu bedeuten? 😳

Matty
Matty
1 Tag zuvor
Reply to  Meckie

Das ist die Bühne des ESC von Liverpool.

Dustin the Turkey
Dustin the Turkey
1 Tag zuvor
Reply to  Matty

NEIN!

rainer1
rainer1
1 Tag zuvor

Ich kann auf irland und ehrlich gesagt am liebsten auch auf spanien, sehr gut verzichten. Als ebu würde ich sie aufgrund dieses boykotts grad vorsorglich für ein paar jährchen sperren.
Aber das mit der ebu und den nicht vorhandenen eiern in der hose kennt man ja.

dunefan5000
dunefan5000
1 Tag zuvor
Reply to  rainer1

Absolute Zustimmung.

Christian W
Christian W
1 Tag zuvor
Reply to  rainer1

Das hat nichts mit irgendwelchen Eiern, sondern schlicht mit dem Regelwerk zu tun. Man kann kein Land zu einer Teilnahme zwingen. Wer nicht will, der hat dann halt schon.

rainer1
rainer1
1 Tag zuvor
Reply to  Christian W

Wer soll den wen zu einer teilnahme zwingen? Mir gehts mehr darum, dass in diesem fall irland zumindest mal jetzt schon fürs nächste jahr gesperrt wird, weil sie ja den esc nicht übertragen.

Tim S.
Tim S.
1 Tag zuvor
Reply to  rainer1

Das ist auch nicht zwingend.

rainer1
rainer1
1 Tag zuvor
Reply to  Tim S.

Soviel ich noch weiss lt.reglement schon!

Tim
Tim
1 Tag zuvor
Reply to  rainer1

Ich glaub die Regel gab es früher, aber die ist jetzt nicht mehr in Kraft (zumindest soweit ich weiß)

floppy1992
Mitglied
floppy1992
22 Stunden zuvor
Reply to  rainer1

Die Regel, dass man den ESC ausstrahlen muss, um im nächsten Jahr teilzunehmen, gilt schon seit 2011 nicht mehr (wurde für Italien gekippt).
Im Grunde war sie ja auch nur ein Relikt aus den 90ern, um die Herausrelegierten bei der Stange zu halten.

Christian W
Christian W
19 Stunden zuvor
Reply to  rainer1

Das ist irgendwann abgeschafft worden. Leider kann man online nicht rausfinden wann genau.

Thomas2000
Thomas2000
1 Tag zuvor

Gut so. Und richtig so. Es hat sich ja nichts geändert. Ganz im Gegenteil.
Nahezu täglich müssen wir über die Gräuelaten der Israelis erfahren.
Gestern wieder im ZDF über den Landraub im Westjordanland.
So ein Land gehört nicht zum ESC.

Matty
Matty
1 Tag zuvor
Reply to  Thomas2000

Mal wieder die übliche Hetze von dir! Israel bringt qualitativ hochwertige Songs für den ESC während man in Irland noch den erfolgreichen Zeiten nachtrauert und mit Ausnahme von 2024 songtechnisch nichts auf die Reihe bekommen hat!

Last edited 1 Tag zuvor by Matty
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Das stimmt allerdings !

rainer1
rainer1
23 Stunden zuvor
Reply to  Thomas2000

Du solltest dir vielleicht mal überlegen, wer der urheber dieser ganzen meldungen ist!

Thomas2000
Thomas2000
23 Stunden zuvor
Reply to  rainer1

Ich habe keine Ahnung, sag’s mir bitte.

Du solltest dir überlegen, warum keine internationalen Journalisten nach Gaza dürfen.

rainer1
rainer1
23 Stunden zuvor
Reply to  Thomas2000

Damit beantwortest du doch deine frage selber.

Christian W
Christian W
19 Stunden zuvor
Reply to  Thomas2000

„Ich habe keine Ahnung“

Selten wurden hier wahrere Worte gepostet von dir.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
19 Stunden zuvor
Reply to  rainer1

Teilweise ist es die israelische Regierung selber. Das KI-Video mit den Konzentrationslagern haben die z.B. selber gepostet.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
19 Stunden zuvor
Reply to  Tobiz

Oder hier: In diesem Beitrag beschreibt die israelische Regierung, wie Israel ein extremistischer Gottestaat ist. Gepostet von Benjamin höchstpersönlich.
https://x.com/netanyahu/status/2094164380749353212

Last edited 19 Stunden zuvor by Tobiz
dunefan5000
dunefan5000
23 Stunden zuvor
Reply to  Thomas2000

Du ignorierst die Gräueltaten der Hamas, Hisbollah und PLO. Typisch. Was soll sich Israel von den Palästinensern eigentlich noch gefallen lassen?

rainer1
rainer1
23 Stunden zuvor
Reply to  dunefan5000

Ignorieren würde ich nicht sagen. Er deutet sie anders, so wie “ die linke“ in berlin.

dunefan5000
dunefan5000
22 Stunden zuvor
Reply to  rainer1

Er denkt so wie alle von denen. Der Jud ist an allem Schuld. Ich dachte eigentlich das diese Zeit vorbei ist. Erst die Tage hat so ein Fehlgeleiteter versucht eine Synagoge in Wolfsburg anzuzünden. Da sieht man mal wieder was so Hassredner verursachen. Eine Schande ist das.

Christian W
Christian W
19 Stunden zuvor
Reply to  dunefan5000

Für dich sind halt die bösen Muslime an allem schuld. Ist auch nicht besser und wird dem Konflikt so nicht gerecht.

Ihr tut immer alle so, als ob das ein Fußballspiel wäre, bei der man sich eine Seite aussucht. Ist es aber nicht.

Shamso
Shamso
7 Stunden zuvor
Reply to  Christian W

Vielen Dank, genau so ist es. Es wäre einfacher, wenn man eindeutig einen „Bösen“ festlegen könnte, aber beide Seiten haben sich etwas vorzuwerfen.

Und vor allen Dingen wird es nicht besser, wenn wir uns hier gegenseitig beschimpfen.

Anmey
Anmey
1 Tag zuvor

Das war ja abzusehen. Finde ehrlich gesagt auch nicht, dass Martin Green da so ein unterwürfiges Statement hinterherschicken muss. RTÉ vertritt hier eine Position, die nicht nur inkonsistent, sondern mit den Grundprinzipien der EBU unvereinbar ist.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Tag zuvor

Was glaubt denn Irland, damit zu erreichen? Außer sich selbst (und die einheimischen Künstler) ins Abseits zu stellen. Die Lage in Nahost wird dadurch nicht besser. Und der ESC ist auch kein israelisches Event, so dass man mit einem Boykott wirklich direkt schaden könnte. Und um Regeländerungen scheint es den Iren anscheinend auch nicht zu gehen, da hatte sich die EBU bereits kompromissbereit gezeigt und Anpassungen vorgenommen. All das also nur, um sich moralisch überlegen zu fühlen? Na ja, jedem das Seine…

Anmey
Anmey
1 Tag zuvor
Reply to  Porsteinn

Letztlich ist das in Irland ein kulturelles Ding. Sie spielen demnächst in der Nations League zwei Spiele gegen Israel, und da gibt es auch ein riesiges Drama. Insofern kommt RTE hier bloß dem Wunsch des eigenen Publikums nach. Ich würde mir halt wünschen, dass sie das dann auch so kommunizieren und nicht diese Argumente bringen, die weder mit dem ESC noch der EBU irgendwas zu tun haben.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
7 Stunden zuvor
Reply to  Anmey

Ich möchte mir gar nicht vorstellen, mit welchem Vokabular diese Spiele kommentiert werden….

Anmey
Anmey
3 Stunden zuvor

Gar nicht, tatsächlich. RTÉ wird wohl nur den Live-Feed der UEFA zeigen, ohne Moderation oder Kommentar.

https://www.thejournal.ie/ireland-israel-rte-tv-2-7159988-Sep2026/

Last edited 3 Stunden zuvor by Anmey
Bosch
Bosch
1 Tag zuvor

Wie passend, das Wesen mit dem irren Blick als Titelbild zu wählen!
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…😱

Tim S.
Tim S.
1 Tag zuvor

Also langsam sollte die EBU handeln…

Mal ehrlich, wie kann man das noch genießen? Ich bin echt nicht mehr optimistisch, was die Zukunft dieses Wettbewerbs angeht.

Es ist einfach ein Trauerspiel, was aus der einst so harmonischen ESC-Community geworden ist, aber man kann sich ja noch so schön mit seinen anderen Hobbys engagieren. 😌

Christian W
Christian W
1 Tag zuvor

RTÉ ist also weiter auf Sparkurs. Denn es ist ja wie bei allen anderen Boykotteuren auch: Die letzten zehn Jahre so gut wie nichts gerissen und die Kohle für die Teilnahme de facto aus dem Fenster geschmissen. Seitdem man zuletzt den Wettbewerb ausgerichtet hat, landete man nicht mehr in den Top-5! Da kommt so ein kostenloses, pseudo-moralisches Bauerntheater halt nach wie vor ganz recht.

Vielleicht kommt man dann ja demnächst mit einem geänderten Konzept zurück. Quasi nebenher in irgendeiner Talkshow ein Lied auszuwählen spricht halt auch nicht von der ganz großen ESC-Leidenschaft bei RTÉ…

dunefan5000
dunefan5000
1 Tag zuvor
Reply to  Christian W

Also ich fand diese VEs bei dieser Talkshow schon sehr billig und extrem unmotiviert.

xCCx
xCCx
13 Stunden zuvor
Reply to  Christian W

Holland die letzten Jahre so gut wie nichts gerissen? Interessant. Irland und Spanien erzielten 2024 bzw. 2022 ihr jeweils bestes Ergebnis in diesem Jahrtausend. Auf Slowenien trifft es zu, das hat in den über 30 Jahren seiner Teilnahme noch nie etwas gerissen außer desöfteren die Qualifikationshürde. Aber ja, standen alle bestimmt längst vorm Absprung, und Gaza war einfach der willkommene Anlass. Man denkt halt, was man denken will.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Stunden zuvor
Reply to  xCCx

So sehe ich das auch,,,

Last edited 6 Stunden zuvor by Schlippschlapp71
4porcelli - 🦦🏊➡️
4porcelli - 🦦🏊➡️
1 Tag zuvor

Der bekannt hyper-aggressive Spammer dreht mal wieder auf. Ich flache jetzt mal einige Posts. Wenn das mehrere von uns macht , wird hier vielleicht mal etwas aufgeräumt.

Marko +++
Marko +++
1 Tag zuvor

Ich mache mit. Sind recht viele bis hier.
Es wird schon geputzt und gefegt und gekehrt.

Last edited 1 Tag zuvor by Marko +++
Gaby L
Gaby L
1 Tag zuvor

Schade, aber nun ja, dann ist es eben so…. Hat schon was von „Kindergarten“. So viel zum Thema „United by Musik“.😠

Prometheus
Prometheus
1 Tag zuvor

Es ist schon wirklich schade, zumal weiterhin nicht zu vergessen ist, dass beim ESC keine Länder, sondern Rundfunkanstalten teilnehmen, aber der Einfachheit halber eben unter der Landesflagge und dem Ländernamen. Ich kann aber wenig sagen über KAN und ihre geistig-moralische Komplizenschaft, dazu fehlt mir das Wissen.

Ich fand es immer gut, dass trotz aller politischen und ideologischen Differenzen, die es auf dem europäischen/eurasischen Kontinent gab, es wenigstens einmal im Jahr dieses Festival gibt, wo alle Länder zusammenkommen und gemeinsam ihre jeweiligen Kulturen feiern. Solange es das gab, konnte noch nicht alles verloren sein, hatte man das Gefühl. Das Zelebrieren der europäischen Einigung, auch wenn manche davon eher weit entfernt waren.

Spanien und Portugal nahmen zu Zeiten von Franco und Salazar noch teil. Belarus, Russland und die ehemaligen SU- und Ostblockstaaten konnten gemeinsam teilnehmen, sogar gemeinsam mit Ukraine und Georgien. Aserbaidschan und Armenien konnten und können gemeinsam teilnehmen. Die ex-jugoslawischen Staaten konnten und können gemeinsam teilnehmen. Das war eben dieser Minimalkonsens und der ist jetzt weg, was sehr schade ist.

Der Ausschluss Russlands war der Beginn. Nicht mit EBU-Regeln begründet, sondern wegen des Boykottdrucks der Staaten. Es war natürlich klar, dass es keinen ESC mehr mit Russland geben kann, solange dieser Krieg andauert, und selbst nach einem noch nicht abzusehenden Kriegsende wird das lange nichts mehr.

Der vorgeschobene Grund damals: „bringing in disrepute“. In Verruf bringen des Wettbewerbs. Ich glaube, gemessen an Boykottaufrufen, den nackten Zahlen und dem Zurückgehen des Interesses, hat kein anderes Land den ESC so sehr in Verruf gebracht, wie Israel. Sind Israel und Russland zu vergleichen? Dafür bin ich kein Experte, tendenziell eher nein. Aber wenn die Reputation des Wettbewerbs ein Ausschlussgrund bei Russland war, muss es das konsequent auch bei Israel sein, aber die EBU handelt in diesem Fall nicht konsequent.

Die Boykotteure hatten aber lange kein Problem damit, gemeinsam mit waschechten Diktaturen auf der Bühne zu stehen und bis vor ein paar Jahren auch kein Problem mit Russland und Israel. Man sollte ihnen aber zustehen dürfen, ihre Meinung zu ändern, ohne sie als Wendehälse zu bezeichnen, denn bei dem, was im Nahen Osten durch „IDF“ und größtenteils von der Regierung geduldete oder angestachelte Siedler geschieht, sollte bei jedem Menschen Bauchschmerzen verursachen. Es ist eine neue Qualität. Und dass man nicht will, dass das Land einen eigentlich neutralen Wettbewerb als Soft-Power-Plattform nutzen kann, ist auch normal.

Israel auszuschließen wäre aber leider das Ende des ESC, während es beim Verbleib Israels noch weitergehen kann, wenn auch mit Einbußen. Dafür hat man die Regeln jetzt so verändert, dass Israel fast nicht mehr gewinnen kann, und selbst wenn, sind sie aktuell nicht in der Lage, ihn auszurichten, und der Ersatzgastgeber müsste seine Gastgeberschaft auch nicht im Namen Israels ausrichten. Also im Grunde ein Soft-Ausschluss. Sie sind dabei, aber nicht so richtig, so wie Australien (assoziiertes Mitglied, das den ESC nicht ausrichten darf). Ich finde, das war ein guter Kompromiss, und es ist schade, dass das den Boykotteuren nicht ausgereicht hat. Die EBU hat gemacht, was möglich war, und weiter sollten sie auch nicht gehen. Der Ball ist jetzt bei den Boykotteuren.

Last edited 1 Tag zuvor by Prometheus
Micha Knust
Micha Knust
1 Tag zuvor
Reply to  Prometheus

Sehr gut formuliert.
Ich schließe mich an, und danke dir für den Kommentar!

Prometheus
Prometheus
1 Tag zuvor
Reply to  Micha Knust

Danke, das sind die Gedanken, die dazu schon länger in meinem Kopf herumschwirrten, und jetzt konnte ich es mal unter einem thematisch passenden Artikel niederschreiben.

Ich hoffe, dass wir das Thema mal alle irgendwann hinter uns lassen können, aber es wird uns noch eine Weile beschäftigen.

Micha Knust
Micha Knust
1 Tag zuvor
Reply to  Prometheus

Es wird uns leider noch sehr lange beschäftigen – aber du hast dich klug, rücksichtsvoll und umsichtig geäußert!
Das kommt ja nicht immer hier vor.

marcelK
marcelK
1 Tag zuvor
Reply to  Prometheus

Super geschrieben! Danke!

dunefan5000
dunefan5000
22 Stunden zuvor
Reply to  Prometheus

Grundsätzlich stimme ich dir zu. Aber leider ignorierst auch du, durch was das alles ausgelöst worden ist. Der Anschlag vom 07.10.2023 hat das alles ausgelöst. Also ist die Hamas an allem Schuld und eben nicht Israel. Zu behaupten Israel hätte den ESC in Verruf gebracht, nur weil man sich gegen Terroristenabschaum wehrt, ist einfach unredlich und falsch. Und das ist der große Unterschied. Russland hat ohne Grund ein friedliches Land angegriffen. Die Hamas hat Israel angegriffen. Hier wird auf widerwärtige Art und Weise ein Täter/Opfer Umkehr vollzogen. Antisemitismus und Judenhass getarnt als Kampf für Menschenrechte. Ein Land bestrafen zu wollen, das nix anderes tut, als sich gegen Terroristen zu wehren. finde ich widerwärtig. Seit Jahrzehnten wird Israel bedroht durch die islamischen Nachbarn. Wenn man in einem sicheren Land lebt, kann man gerne den Moralapostel spielen.

Last edited 22 Stunden zuvor by dunefan5000
Prometheus
Prometheus
8 Stunden zuvor
Reply to  dunefan5000

Kann man so sehen. Israel ist das Opfer des 07.10.2023 und die Hamas die Täter. Das steht ja außer Frage. In meiner Erinnerung war die Solidarität mit Israel auch nie so hoch als in den ersten Tagen und Wochen nach dem Anschlag. Es ist das, was danach passiert ist, was viele erschüttert hat, wenn aus einem Verteidigungskrieg in der Qualität ein zerstörerischer Feldzug wird, der dazu führte, dass von vielen Städten bei Wikipedia nun in der Vergangenheitsform geschrieben wird, weil sie einfach nicht mehr existieren. Auch wenn man streiten kann, ob der Anschlag den Beginn eines Angriffskriegs darstellt, ich denke eher nicht.

Die Situation mit den Geiseln und der Taktik der menschlichen Schutzschilde darf man auch nicht vergessen. Aber eigentlich war jedem irgendwann klar, dass eine Grenze überschritten war und das Militär längst nicht mehr verhältnismäßig handelte und jetzt im Verdacht steht, Kriegsverbrechen begangen zu haben.

Ebenfalls sollte man nicht so tun, als wäre der 07.10.2023 der Beginn der Weltgeschichte. Da gibt es eine Vorgeschichte, die so komplex ist, dass sie hier den Rahmen sprengen würde und auch nicht hier her gehört. Jedenfalls ist es weitaus komplizierter als das.

dunefan5000
dunefan5000
4 Stunden zuvor
Reply to  Prometheus

Was wäre denn aus deiner Sicht eine verhältnismäßige Antwort auf die Verbrechen der Hamasbestien gewesen?

Tobiz
Mitglied
Tobiz
19 Stunden zuvor
Reply to  Prometheus

Mir ist nicht klar, warum du über Staatformen redest, um einen Gotcha-Moment zu erzeugen. Mit sind Diktaturen auch suspekt, jedoch ist es momentan eine Demokratie, die einen Genozid verübt und von anderen Demokratien die Waffen dafür erhält. Dass Belarus etwas Vergleichbares gemacht hat, wäre mir neu. Ich persönlich habe kein Problem mit friedlichen Diktaturen beim ESC, aber sehr wohl mit gewaltätigen Demokratien.
Und warum der ESC zusammenbricht, nur weil Israel, ein Land das nicht einmal in Europa liegt, aufhört, erschließt sich mir auch nicht. Es gab eine Zeit, da Israel auch nicht mitgemacht. Das klingt, als würde Israel eine besondere Art von Macht auf die EBU ausüben, aber das ist doch Verschwörung…

Prometheus
Prometheus
9 Stunden zuvor
Reply to  Tobiz

Das mit „friedlichen Diktaturen“ ist so eine Sache. Vielleicht friedlich im Außenverhältnis, aber nach innen wohl kaum. Da gab es damals Spanien und Portugal, dann Jugoslawien als softe Diktatur, und das von dir angesprochene Belarus. Die waren vielleicht nicht im Krieg, konnten sich aber dennoch im Licht dieser fröhlichen Kulturveranstaltung sonnen und sich als weltoffen zeigen und sich whitewashen. Das wäre für mich auch Grund für einen Boykott. Mit deiner Kritik an Israel und seinen Unterstützern hast du aber absolut Recht.

Wegen dem Zusammenbruch: Wenn die EBU Israel ausschließe, dann liegt es doch eigentlich auf der Hand, dass es mehrere philosemitische Länder gibt, die kategorisch immer an Israels Seite stehen, und dann wohl mit Boykott drohen. Allein schon die Äußerungen von Merz und Weimer damals. Das würden bestimmt mehr als die fünf Boykotteure werden. Jedenfalls wäre das meine Befürchtung.

ESC Jul
ESC Jul
1 Tag zuvor

Es wäre natürlich schön gewesen, Irland 2027 dabeizuhaben, aber dann eben nicht.
Immerhin ist es dann jetzt geklärt.

Last edited 1 Tag zuvor by ESC Jul
Micha Knust
Micha Knust
1 Tag zuvor

Alles degradiert zum Politikum!
Eine Schande, dass kulturelle Ereignisse nicht mehr
unfrei von politischer Meinungen sein dürfen.
Ich freue mich über jedes Land, dass am ESC voller
Freude teilnehmen wird.
Irlands Entscheidung ist zu respektieren – ich hätte
Irland trotzdem gerne in Bulgarien gesehen.

ESC1994
ESC1994
1 Tag zuvor

Danke an die User (u.a. 4porcelli) die die besonders aggressiven und destruktiven Kommentare melden und dir Blogger die sie dann löschen. 🙂

roxy
roxy
1 Tag zuvor
Reply to  ESC1994

Dem schließe ich mich an.

Timo1986
Timo1986
22 Stunden zuvor
Reply to  ESC1994

Dem kann man nicht mehr hinzufügen. 😀

Außer, dass ich hoffe, dass es dir gut geht. 😀

Teufelchen
Teufelchen
1 Tag zuvor

Tschüss Irland, Spanien etc. auf nimmer wiedersehen. Israels Politik wird sich nicht so schnell ändern.

Matty
Matty
1 Tag zuvor
Reply to  Teufelchen

Vor allem hat es Irland nichts ausgemacht, als Israel am JESC teilnahm.

D3rFl0
D3rFl0
4 Stunden zuvor
Reply to  Matty

Dein Kommentar macht irgendwie keinen Sinn. Was sollte Irland denn die Teilname Israels beim JESC ausgemacht haben? Das war 2012, 2016 und 2018. Da war noch nichts mit Gaza und Irlands ESC Boykott

Frank D.
Frank D.
1 Tag zuvor

Gibt es in ganz Irland keine anderen Fernsehsender?

Yoshi
Yoshi
1 Tag zuvor

Bin ich jetzt nicht traurig drüber ehrlich gesagt. Die Iren haben die beste Volksmusik der Welt bei sich zu Hause und liefern beim ESC nicht einen Krümel davon ab. Das Kinderlied 2025 war dann einfach nur noch peinlich, zumal ich Emmy später auf Instagram singen hören durfte, sie kann es – aber mit der Nummer kannste das halt nicht zeigen.
Wenn jetzt auch noch Spanien absagt, bekommt man vielleicht sogar Karten für die Shows.

LK1703
LK1703
1 Tag zuvor

Wenn ich mich so an die letzten Jahre erinnere, wo sie dabei waren, werde ich sie auch weiterhin nicht vermissen. Da war höchstens 1 einziger Song dabei, der mir persönlich gefallen hat, den Rest braucht kein Mensch

dunefan5000
dunefan5000
22 Stunden zuvor
Reply to  LK1703

Bambie Thug hat mir auch nicht so gefallen, hat aber das einzig gute Ergebnis erreicht. Und das war auch nur Zufall. Nicht weil man ein so wahnsinnig gutes Format für den ESC gefunden hat.

roxy
roxy
1 Tag zuvor

Wenigstens ziehen die das nicht wieder unnötig in die Länge. Ich hoffe, die Spanier sagen zeitnah ab. Was sollte sich denn in den nächsten Wochen noch ändern? Ein Ausschluss Israels bzw. eine Abstimmung darüber steht heuer nicht zur Debatte.

ESCFan2010
ESCFan2010
1 Tag zuvor

Das war doch schon seit Mai klar

benegigs
benegigs
23 Stunden zuvor

Hatte mittlerweile auch nicht mehr mit einer Zusage Irlands gerechnet und auch eine zeitnahe Rückkehr halte ich für fast komplett ausgeschlossen. Gut für Deutschland… dann können wir evtl. an die Rekordgewinnerländer Irland und Schweden aufschließen 😛

dunefan5000
dunefan5000
23 Stunden zuvor
Reply to  benegigs

Schweden nimmt aber teil.

AlkiBernd
AlkiBernd
23 Stunden zuvor

Ein Irweg

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
23 Stunden zuvor
floppy1992
Mitglied
floppy1992
22 Stunden zuvor

War klar, bei Irland gab es ja als einzigem Boykotteur in den letzten Wochen nicht das kleinste Signal eines Nachdenkens.
Spanien wird folgen, Slowenien wahrscheinlich auch; bei ISL und NL scheint es noch offen zu sein.
Belgien und Portugal (mit interner Wahl?) werden wohl dabeibleiben.

Alles in allem frage ich mich, was ein Boykott noch bringen soll.
Es hat Wirkung gezeigt, die EBU ist maximal entgegengekommen – Israel bekommt man damit jetzt auch nicht mehr weg.

dunefan5000
dunefan5000
22 Stunden zuvor
Reply to  floppy1992

Gewisse Leute vor 80 Jahren habe auch nie nachgedacht. Da gibt es kein Nachdenken.

Daniel Fabian Maier
Daniel Fabian Maier
22 Stunden zuvor

Das Land war ohnehin nur noch ein Schatten seiner Erfolge . Bis auf den Ausreißer Platz 5 mit Bambie vor 2 jahren hat Irland leider kaum mehr etwas gerissen beim ESC . Kein herber Verlust blieb das Land mit paar Ausnahmen immer in den Semis hängen. An der Situation im Gazastreifen ändert RTÉ damit reichlich wenig .
Da wäre es hundert mal besser vor Ort humanitäre Hilfe zu leisten. Im Gazastreifen wird das keinen interessieren, da kaum jemand dort den Eurovision Song Contest verfolgt .
Eigentlich nur Aktionismus, weil man nicht damit klarkommt , dass Israel weiterhin teilnehmen darf , solange KAN nicht von der Regierung abhängig gemacht und instrumentalisiert wird .

dunefan5000
dunefan5000
21 Stunden zuvor

Es war Platz 6.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
19 Stunden zuvor

„Da wäre es hundert mal besser vor Ort humanitäre Hilfe zu leisten.“

Dafür müsste Israel die humanitäre Hilfe reinlassen und mal nicht verhaften oder töten.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Stunden zuvor
Reply to  Tobiz

Korrekt

dunefan5000
dunefan5000
4 Stunden zuvor
Reply to  Tobiz

Und wenn Israel sie reinlassen würde, würde die Hamas alles für sich nehmen und dies wieder gegen Israel verwenden. Den jetzigen Zustand haben sich die Palästinenser im Gaza Streifen selbst zuzuschreiben. Israel hat jegliches Recht, sich mit allen Mitteln gegen Terroristengesocks zu verteidigen. Punkt.

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
21 Stunden zuvor

Es sind verrückte Zeiten… nichts ist mehr so, wie es mal war und es kommt immer anders, als man denkt.

Der ESC wurde einst als Zeichen der Völkerverständigung gegründet und formierte sich mit der Zeit zum Zeichen der Vielfalt Europas. Das war richtig schön. Wir lernten andere Kulturen und Musikstile der Länder kennen, die man sonst nicht zu hören bekam. Es wurde als eine Bereicherung angesehen, als nach dem Wegfall der Sowjetunion gerade die osteuropäischen Staaten in die EBU aufgenommen wurden und diese am ESC teilnehmen konnten. Politische Konflikte wurden dadurch zwar nicht gelöst, aber an einem Abend im Jahr wurde die eine Gemeinsamkeit aller Länder gefeiert… die Musik.

Ich kann nicht den Finger darauf legen, wann sich das geändert hat, aber meiner Meinung nach hat es angefangen, als die Politik sich in diesen Wettbewerb eingemischt hat. Und daran ist die EBU nicht schuld, sondern die Regierungen der Länder, die den ESC für ihre politischen Ziele benutzt haben… sei es, um ihr Land in einem besseren Licht darzustellen (z.B. Russland, Azerbaidschan, Israel), um Konflikte zu benennen (z.B. Ukraine) oder eben um Missfallen zu äußern (die Boykottländer des letzten und nächsten ESCs).

Da die Teilnahme am ESC für die Mitgliedsländer nicht verpflichtend ist, ist eine Absage vollkommen legitim, egal, aus welchem Grund. Und wenn die Boykottländer an ihren Statements festhalten, finde ich das ehrlicher, als den Wendehals zu spielen.
Die Begründung, dass die ESC-Fans und auch die Künstler dieser Länder das Nachsehen haben, kann ich nicht nachvollziehen. Auch wenn die Sendeanstalten den ESC nicht übertragen, kann der Wettbewerb doch online geschaut werden… und die Künstler könnten für andere Länder antreten. Wobei man aktuell beachten sollte, dass gerade viele Künstler dieser Länder wegen der aktuellen Lage in Nahost nicht teilnehmen wollen.

Und ich kann das nachvollziehen. Der ESC ist inzwischen dermaßen politisiert, dass vom Ursprungsgedanken so gut wie nichts mehr zu erkennen ist. Nein, sie wird übertüncht mit bunten Fahnen , dem fast verzweifelten Ruf nach Vielfalt und Toleranz und immer stupider werdender Musik, weil alles immer gleich klingt (aber das ist noch ein anderes Thema).

Der Konflikt in Nahost ist furchtbar und wird ausgeführt von einer streng orthodoxen israelischen Regierung, die rücksichtslos auf palästinensische Menschen schießt und deren Länder völkerrechtswidrig besiedelt, während auf der anderen Seite eine Terrororganisation ihre eigenen Menschen als Schutzschild benutzt und sie damit den Löwen zum Fraß vorwirft.

Und der Rest der Welt schaut zu.
Und die EBU schaut zu.
Und die ESC-Fans schauen zu… und der Tod von so vielen Menschen auf beiden Seiten ist vielen inzwischen anscheinend völlig egal… Hauptsache, das Thema kommt endlich vom Tisch und alles wird wieder so scheinheilig schön wie früher.

Es gibt verschiedene Meinungen und das ist auch völlig okay… aber wenn hier die Antisemitismus-Keule geschwungen wird, weil die israelische Regierung für ihr kriminelles Vorgehen kritisiert wird, dann dreht sich mir der Magen um.
Und dieses „Sollen die Boykottländer doch wegbleiben, deren Lieder waren doch eh nur Mist“ ist auch nicht gerade ein völkerverbindendes Statement.

Die Welt ist radikal geworden, ja. Der ESC ist politisch unterwandert, ja. Aber schauen wir uns selbst einmal ganz objektiv an, dann erkennen wir vielleicht, dass unsere „Meinungen“ nicht besser sind als die politischen Aussagen einiger Staaten, die wir ja sooo verachten.

Ein Boykott der Länder beim ESC wird den Konflikt nicht lösen. Aber er setzt ein Zeichen… und bei so vielen Ländern ist es dann doch ein ziemlich großes Zeichen. Und deshalb finde ich es gut, wenn diese Länder bei ihren Statements bleiben und sich vom Wettbewerb zurückziehen, solange der Konflikt besteht. Das ist einfach nur konsequent.

Möge das Jahr kommen, wo alle Länder wieder vereint unsere Gemeinsamkeit, nämlich die Musik feiern können. Aber das wird nicht durch politische Akteure, nicht durch immer wechselnde Regelungen der EBU geschehen, das wird letzten Endes nur durch uns normale Menschen geändert werden können. Mit Einsicht, Rücksicht, Akzeptanz und Respekt füreinander. Amen.

RichardESC1997
RichardESC1997
19 Stunden zuvor
Reply to  funtasticc*

Wirklich gut geschrieben. Du hast mir aus der Seele gesprochen.
Ich habe mir auch schonmal die Frage gestellt, wann diese Überpolitisierung begonnen hat. Angefangen hat es für mich 2014 & 2015 , als die jeweiligen russischen Künstlerinnen ausgebuht wurden. Dann der Sieg von Jamala. Sie ist meine persönliche Gewinnerin des Jahres.
Allerdings denke ich im Nachhinein, dass „1944“ nie gewinnen hätte dürfen.

Ich hoffe auch, dass wir wieder einen Großen ESC bekommen, wo „EUROPA“ in Frieden zusammen findet und der beste Song gewinnt.

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
19 Stunden zuvor
Reply to  RichardESC1997

Das ist eine gute Hoffnung, die ich auch gerne hätte… aber inzwischen nicht mehr daran glaube. Wirklich friedlich war es politisch gesehen in Europa ja nie, aber beim ESC standen diese Konflikte immer außen vor.
Das mit dem Ausbuhen kann wirklich sein, denn was können die Künstler für das Vorgehen ihres Landes? Aber auch da bin ich zwiegespalten, denn mit den Beiträgen wurden ja auch schon eigene Interessen vertreten.
Trotzdem geht Ausbuhen gar nicht. Und ich stimme dir zu, 1944 war ein toller Beitrag, aber auch ein Fehler, das zum Wettbewerb zuzulassen. Da war Unmut gleich vorprogrammiert.

dunefan5000
dunefan5000
2 Stunden zuvor
Reply to  funtasticc*

1944 zuzulassen war kein Fehler, sondern ein Segen. Ein Schlag ins Gesicht von Russland, kann kein Fehler sein. Und das Lied hat gewonnen. So what.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
6 Stunden zuvor
Reply to  RichardESC1997

„1944“ war deutlich beste Song 2016. Da hätte es für mich keine Alternative gegeben.

RichardESC1997
RichardESC1997
5 Stunden zuvor

Für mich, war „1944“ auch der Gewinner. Ich weiß noch, dass ich damals bei ukrainischen Vorentscheid 2016 schockverliebt war, da Jamala mich emotional so abgeholt hat.
Allerdings finde ich im Nachhinein, dass lieber Australien oder Russland gewinnen hätten sollen, auch wenn ich den russischen Beitrag bis heute nicht mag. Dieser Sieg hat in meinen Augen den ESC so politisiert. Am besten wäre ein Sieg Australiens für den ESC gewesen.

Feli
Feli
5 Stunden zuvor

Qualitativ war es auch das beste Gesamtpaket, mich berührt es Immernoch
Aber es hätte meine Meinung nach nicht teilnehmen dürfen, da eindeutig zu politisch (was auch auf viele andere Beiträge mMn zutrifft, die EBU lässt halt einfach sehr sehr viel durchgehen, was ich sehr bedauerlich finde)

dunefan5000
dunefan5000
2 Stunden zuvor
Reply to  funtasticc*

Wenn etwas faul riecht und faul aussieht dann ist es auch faul. Wenn jemand nur Israel kritisiert aber die Hamas nicht und nur auf die Tränendrüse drückt, wegen der ach so armen Zivilbevölkerung im Gazastreifen. Und ganz klar gegen Israel hetzt, dann ist er auch ein Antisemit. Wär sich antisemitisch äußert, der ist es auch. Ich weine den Antisemiten aus Irland, Island, Slowenien, Niederlande und Spanien keine Träne nach. Der ESC kommt auch sehr gut ohne sie aus. Hat man ja dieses Jahr sehen können. Außerdem kommen Länder wie Kanada und Nordmazedonien. Who cares, was diese Leute über den ESC denken. Sie sind klar in der Minderheit. Warum soll sich die EBU nach einer antisemitischen Minderheit richten. Und das Publikum in ganz Europa hat mit Israel beim ESC gar kein Problem, was die guten Televotingergebnisse der letzten Jahre klar zeigen. Die Hetzer haben es nicht geschafft Israel zu schaden, was sie ja gerne versuchen. Von mir aus können die Boykottländer gerne für immer wegbleiben, kaum jemand hat sie vermisst.

Nils
Nils
19 Stunden zuvor

In anderen Worten: Das Rennen um den schlechtesten Vorentscheid der Saison ist dieses Jahr ungewöhnlich spannend.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
19 Stunden zuvor

Danke <3

JoBi
JoBi
1 Stunde zuvor

☹️

tenor78
tenor78
1 Stunde zuvor

Naja, dann halt auch 2027 ohne Irland. Ist nicht weiter schlimm. Nach 2018 kam nichts Berauschendes mehr von dort.
Werden wir also verschmerzen.