Chefsache ESC 2025: Das sind die sieben Halbfinalisten aus der 1. Vorrunde des deutschen Vorentscheids

CAGE – Foto: RTL / Nekame Klasohm

Soeben ist die erste von vier Liveshows des deutschen Vorentscheids Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland? zu Ende gegangen. Sieben der 12 teilnehmenden Acts haben sich für das Halbfinale am Samstag, den 22. Februar qualifiziert.

Welche Acts das sind, darüber hat ganz allein eine vierköpfige Jury entschieden. Die Jury des heutigen Abends bestand aus den Chefsache-Hauptjuror*innen Stefan Raab, Yvonne Catterfeld und Elton sowie Gast-Juror Max Mutzke.

Die 12 Acts haben heute Abend noch nicht ihren potenziellen ESC-Beitrag präsentiert, sondern standen entweder mit einem Coversong oder mit einem älteren Lied von ihnen selbst auf der Bühne. Die tatsächlichen Wettbewerbsbeiträge werden erst im Halbfinale am Samstag in einer Woche präsentiert.

Hier ist das Ergebnis des heutigen Abends. Diese sieben Acts wurde von der Jury ins Halbfinale gewählt:

Abor & Tynna

Benjamin Braatz

Cage (Aufmacherfoto)

Cosby

Feuerschwanz

Jonathan Henrich

JULIKA

Damit sind folgende Acts leider nicht mehr mit dabei:

Chase

Enny-Mae x Paradigm

Equa Tu

FANNIE

Janine

Insgesamt nehmen 24 Acts am deutschen Vorentscheid teil. 12 von ihnen sind in der heutigen ersten Vorrunde angetreten; die anderen 12 Acts stehen bereits am morgigen Samstag in der zweiten Vorrunde auf der Bühne. Jeweils sieben Acts aus jeder Vorrunde qualifizieren sich für das Halbfinale am 22. Februar. Während die Vorrunden und das Halbfinale dank der NDR-Zusammenarbeit mit Stefan Raab auf RTL laufen, wird das große Finale am 1. März im Ersten (ARD) ausgestrahlt.

Sind Deine Favorit*innen heute Abend weiter gekommen? Wen hättest Du gerne noch im Halbfinale gesehen? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.

Über das Ergebnis der ersten Vorrunde von Chefsache ESC 2025 sprechen wir auch direkt im Anschluss an die Liveshow heute Abend ab ca. 22:55 Uhr bei ESC kompakt LIVE auf YouTube und Twitch.



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85 Comments
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DJModulo
DJModulo
1 Jahr zuvor

Hab jetzt die Zeit die Acts nachzuschauen.

Zunächst einmal ein generell positives Fazit, dass die Halbfinalauftritte hier schon einen bedeutend wertigeren Eindruck im Hinblick auf die Bühnenproduktion machen – die ganz großen Geschütze werden zwar nicht aufgefahren, aber Lightshow und Bühnengestaltung lassen für mein Befinden sehr viel eher die ESC-Bühne erahnen als die Auftritte der Vorjahre.

Meinung zu den Acts im Einzelnen:

Abor & Tynna (7/10)
Dramaturgisch wie stimmlich wurden hier mMn riesige Fußstapfen ausgewählt. Insgesamt ein weitestgehend gelungener Auftritt, wenngleich mir persönlich insbesondere im Refrain und im Finale ein wenig der letzte ‚Punch‘ in der Stimme gefehlt hat. Vielleicht braucht es hier einfach noch etwas mehr Bühnenerfahrung, um hier noch etwas mehr aus sich herauszugehen; Potenzial zu mehr ist sicherlich vorhanden.

Benjamin Braatz (5/10)
Sehr zurückgenommener Song und Auftritt. Stimmlich grundsolide, aber verfällt dem altgediegenen Problem, dass er in der Masse völlig untergeht und man nicht das Gefühl hat, eine andere Person hätte viel verpasst (wie mMn mindestens 85% der Singer-/Songwriter-Acts, aber das ist ein anderes Thema).

Cage (6,5/10)
Stimmlich ist das bockstark, allgemein ist ihre Stimme für R’n’B mMn ein wirklich passender Fit.
Ich persönlich finde allerdings, dass bei ihrem Auftritt Stimme und Instrumentalisierung nicht gut aufeinander abgestimmt waren und somit ihre Stimmgewalt die Instrumentalisierung überlagert hat; zum Teil weil diese mMn hier etwas zu zurückhaltend war, zum Anderen aber auch, weil sie sich in der Darbietung einige ‚Extras‘ geleistet hat, die dann instrumental keinen Gegenspieler gefunden haben.
Bin hier auf ihren Song gespannt; wenn dieser diese Balance richtig trifft, dann kann dieses Rating ganz weit nach oben gehen.

Cosby (7/10)
Wiederum stimmlich wirklich stark; der Song hat einige anspruchsvolle Passagen die sie fast ausnahmslos gemeistert hat – lediglich die Hochtöne gegen Ende der Bridge zum Finale waren ein klein wenig leise. Im Gegensatz zu Cage hat hier die Abstimmung zur Instrumentalisierung besser gepasst (wenngleich auch sie etwas stärkere Instrumentalisierung vertragen kann), den Song finde ich persönlich für sie aber etwas zu generisch.

Feuerschwanz (9/10, mit starkem Genre- und Bandbias)
Wer Feuerschwanz kennt, dürfte mit einem derartigen Auftritt gerechnet haben und nicht enttäuscht worden sein. Mich freuts, dass sie ins Finale gekommen sind; wenn ihr Finalsong ähnlich spaßig ist, müssen andere Acts qualitativ wirklich abliefern um mitzuhalten (das Potenzial hierzu ist aber definitiv da).

Jonathan Hendrich (8/10)
Hier werden absolut Erwartungen geweckt. Der Song ist eine für ihn wirklich hervorragende Wahl; die lebendige Klavieruntermalung gibt den Eindruck eines konstanten Flusses ohne aufdringlich zu sein, und auch wenn das stimmlich nicht so positiv auffällt wie Cage/Cosby, ist es dem Song dennoch angemessen und gut gemacht.
Klares Plädoyer für mehr Fokus auf Klavierläufe in Balladen!

JULIKA (5/10)
Ein stimmlich sehr anspruchsvoller Song dem sie in weiten Teilen gerecht geworden ist; meiner Meinung nach tänzelt sie im Refrain auf der sehr, sehr dünnen Linie zwischen ‚ich baue dieses Intervall ein weil ich es kann‘ und ‚da hat meine Stimme ein Eigenleben entwickelt‘.
Ich frage mich ein bisschen, wie ein Song-Swap zwischen ihr und Cosby ausgegangen wäre…

Chase (5/10)
Sehr mutige Songwahl. Im Gegensatz zu Abor & Tynna, die im Skyfall-Refrain etwas die Handbremse angezogen haben, geht Chase hier lobenswerterweise all-in, was bei seiner beileibe nicht schlechten Stimme aber leider zu Voicecracks führt. Hat definitiv Passagen in denen sich sein Vermögen andeutet und ich kann gut verstehen wenn man einen eigenen Song von ihm (der vielleicht eine Terz-Quarte tiefer arbeitet als Adelles) gern im Finale gehört hätte.

Enny-Mae x Paradigm (2/10)
Arcade lebt von getroffenen Tönen und Harmonien, diese durch einen EDM-Beat und fast schon Freestyle-Vocals zu ersetzen ist mMn schon auf konzeptioneller Ebene zum Scheitern verurteilt; und der Auftritt zeigt leider warum.

Equa Tu (2/10)
Ich mags eigentlich, wenn HipHop/Rap mal ausnahmsweise PG ist, und das grundlegende Handwerkszeug scheint er zu beherrschen. Leider stirbt der Song mit seiner Hook im Refrain, die mit ‚gaga‘ noch sehr wohlwollend umschrieben ist; nüchtern betrachtet verwendet man ab 12 eher ‚cringe‘ oder ‚zum Fremdschämen‘; zumal sie auch textlich einfach null Sinn ergibt.

Fannie (3/10)
Stimmlich grundsolide, aber irgendwie verfängt der Song leider so überhaupt nicht bei mir.

Janine (4/10)
Stimmlich gut, meiner Meinung nach aber etwas zu sehr ‚Mauerblümchen‘; etwas zu unauffällig.

Insgesamt gehen die Qualifikanten so in Ordnung; wenngleich die ersten 5 mMn von 6 und 7 etwas Abstand haben.
Positive Überraschung für mich war Jonathan Hendrich; mit einem starken Song traue ich auch Abor & Tynna, Cage und Cosby noch einiges zu (neben Feuerschwanz, die für mich erwartbar abgeliefert haben).

Syndrom
Syndrom
1 Jahr zuvor

Insgesamt kann ich mich damit gut abfinden, meine Top 3 sind drin und nur 2 von meiner JA! Seite nicht. Bei Feuerschwanz, JULIKA und Abor & Tynna ist es kein Wunder, dass die nich drinne sind. Feuerschwanz als extrem große, erfahrene und professionelle Rock Band, die schon mit den Outfits alle anderen übertreffen und laut Raab Scheiße zu Gold machen, JULIKA mit einer wirklich guten starken Stimme und potentieller Chance auf einen eher dunkleren Song und Abor & Tynna mit ebenfalls sehr guten Stimmen, einem Chello und eventuell einen Elektropop Song. Da einen raus zu hauen wäre kriminell gewesen. Bei Benjamin Braatz und Jonathan Henrich bin ich fein mit, waren aber ganz unten auf der JA! Seite. Und eigentlich wegen eher kleinen Benefits gegenüber den NEIN!’s. Bei Benjamin denkenich dass ein Song der jach den 70ern klingt, ein wenig herausstechen könnte, Jonathan kann halt einfach nur sehr gut Klavier spielen. Die anderen beiden, also Cage und COSBY hätte ich raus gekickt. Da gibt es keinerlei Aussicht auf einen sehr originellen Song, und bei Cage war ich etwas enttäuscht, dass sie nicht am Klavier saß, nachdem sie ja eigentlich meinte Klavier spielen zu können. COSBY sind einfach im Staging nicht sehr gut, die geben mir sehr krasse Vibes von all den Non-Qualifying Bands von 2023, also so wie von Irland, San Marino oder Lettland. Stattdessen hätte ich Anny-Mae & Paradigm und Equa Tu rein gelassen. Bei zweiterem hat mir der Rap Style in seinem eigenen Song sehr gut gefallen, bei Anny-Mae & Paradigm sehe ich die große Bekanntheit und Erfahrung einfach etwas als Vorteil. Und sie wirken auch sehr erfahren. Von demher bin ich am Ende recht glücklich, dass zumindest 2/3 da endeten, wo ich sie haben wollte

Franny
Franny
1 Jahr zuvor

Jetzt weiß ich, an wen mich Loved For Who I Am von Cosby erinnert:

Måneskin – THE LONELIEST (Official Video) – YouTube

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Franny

Damiano ist halt überall. 😉

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Absolut nachvollziehbar. 😀