Christoph Pellander beendet seine Tätigkeit als Head of Delegation Germany

Christoph Pellander (hier zu sehen mit Michael Schulte beim Bambi 2018) wird seinen Job als Head of Delegation Germany beim Eurovision Song Contest zur Jahresmitte nach nur zwei Jahren wieder aufgeben. Er hat ab dem 1. Juli 2019 einen neuen Job.

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Zum 1. Juli 2019 wird Christoph Pellander (39) neuer Abteilungsleiter Redaktion und Programm-Management der ARD Degeto. Das hat die Degeto heute bekannt gegeben. Die „Deutsche Gesellschaft für Ton und Film“ ist die gemeinsame Filmeinkaufsorganisation der ARD. Die Degeto hat ihren Sitz in Frankfurt am Main auf einem Nebengelände des Hessischen Rundfunks und beschäftigt gemäß Wiki 89 Mitarbeiter. Degeto Gesellschafter sind die neun Landesrundfunkanstalten der ARD bzw. deren Werbetöchter. Die Degeto ist in der deutschen Filmlandschaft eine große Nummer und verfügt über einen Jahresetat von 400 Mio. Euro, davon allein 250 Mio. für Eigenproduktionen der ARD.

Für die deutsche ESC-Teilnahme in Tel Aviv wird Pellander NDR/ARD-seitig noch als HoD verantwortlich zeichnen. Beim NDR ist er als Redakteur derzeit tätig in der Abteilung Talk und journalistische Unterhaltung. Zur Jahresmitte übernimmt er bei der Degeto die redaktionelle Verantwortung für die Auftrags- und Koproduktionen sowie den Lizenzeinkauf. Zu Pellanders Aufgaben gehören zudem die Programmplanungen sowie die Leitung der Pressestelle der Degeto.  Er berichtet an Geschäftsführerin Christine Strobl (die älteste Tochter von Wolfgang Schäuble).

Thomas Schreiber, Programmbereichsleiter Fiktion und Unterhaltung beim NDR, bedankt sich bei Christoph Pellander im NDR-eigenen Intranet: „Was für eine großartige Aufgabe – herzlichen Glückwunsch, lieber Christoph! Eine solche Chance muss man ergreifen, viel Erfolg dabei. Beim Eurovision Song Contest und bei allen anderen Projekten werde ich dich vermissen – dafür freue ich mich auf die Zusammenarbeit in deiner neuen Rolle bei der Degeto.“

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23 Kommentare

  1. Ich schlage vor, dass wir dieses Mal einen einsetzen, der einer richtiger Fan des ESCs ist (Ich möchte ihm nicht vorwerfen, dass er das nicht wäre, aber teilweise wirkte es auch nicht wirklich so) und dem Schreiber nicht reinquasseln darf. Dann könnte es 2020 was werden!

    • Genau Trakol, wir dürfen wählen, aber Schreiber vergibt ne Wildcard und der oder die Kandidatin wirds dann auch. Da haben wir doch schon Übung mit! 😉

  2. Zwei Möglichkeiten…1. Von Schreiber vertrieben oder 2. Sich der Verantwortung bewusst was dieses Jahr im VE passiert ist bzw in tel Aviv passieren wird…

    • Weder noch?! Vielmehr dürfte es so sein, dass er als HoD zeigen konnte, was er wirklich drauf hat. Und mit den Erfahrungen hatte er einfach gute Karten für den nächsten Job auf der Karriereleiter.

  3. Möglichkeit 3: hat ein Angebot wahrgenommen, dass bessere Arbeitszeiten, mehr Kohle und weniger Öffentlichkeit verspricht (letzteres in meiner Wahrnehmung auch nicht so richtig sein Ding).

    Wobei sich all diese Motive freilich nicht gegenseitig ausschließen.

  4. Herzlichen Glückwunsch an Pellander. Der neue Job ist einer der wichtigsten und sicherlich auch finanziell lohnenswerten Jobs in der ARD. Den Job abzulehnen wäre dämlich gewesen.

  5. Na, da wäre ich gern mal hinter den Kulissen Mäuschen gewesen… Ehrlich gesagt hatte ich irgendwie das Gefühl, das uns Christoph Pellander nicht mehr lange im Bereich ESC vorhanden bleibt.

    Schade, ich hatte das Gefühl da ist jemand, der ein Gefühl für Musik hat und besser einschätzen kann, was beim ESC evtl. ankommen könnte. Besonders deutlich wurde dieses Gefühl im gemeinsamen Interview von Herrn Schreiber und Herrn Pellander. Das wirkte auf mich als hätten die beiden da „musikalische Differenzen“…

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