Das deutsche Finale 2026: „A OK” von MYLE in voller Länge veröffentlicht

Bild: ARD/SWR/Claudius Pflug

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Nachdem seit dem vergangenen Freitag bereits „Ciao Ragazzki“ von RAGAZZKI in voller Länge verfügbar ist, ziehen am heutigen Freitag auch die meisten anderen der neun am Vorentscheid Eurovision Song Contest – Das deutsche Finale 2026 teilnehmenden Acts nach. Auch „A OK“ von MYLE (Aufmacherfoto) ist seit Mitternacht veröffentlicht.

MYLE (25) aus Berlin verbindet in seinem gitarrengetragenen Pop ehrliche Emotionen mit einer warmen, hoffnungsvollen Grundstimmung. Der deutsch-amerikanische Künstler schöpft seine Inspiration aus persönlichen Begegnungen, wie auch bei seinem DDF-Song „A OK“. Dieser entstand nach dem intensiven Austausch mit einem Fan, der sich in einer mentalen Krise befand. Das Ergebnis ist ein musikalisches Versprechen: dass es selbst an den dunkelsten Tagen wieder besser werden kann. MYLE hat für seinen Song „What If“ bereits mit ESC-Teilnehmer ISAAK zusammengearbeitet.

Seinen DDF-Beitrag „A OK“ hat Milo „MYLE“ Hoelz gemeinsam mit Iain James, Bovvary und Sacha Rudy geschrieben. Laut SWR-Pressemitteilung ist „A OK“ ein persönlicher Hoffnungsschimmer und das leise Versprechen, dass auch nach traurigen oder schlimmen Tagen ein Weitermachen möglich ist und es irgendwann wieder „A OK“ sein kann.

Über seine Vorentscheid-Teilnahme sagt MYLE:

„Als deutsch-amerikanischer Künstler trage ich den Wunsch in mir, zwei Kulturen miteinander zu verbinden. Genau dafür ist der ESC für mich die perfekte Bühne: Er bringt Kulturen zusammen, überwindet Grenzen und schafft Momente, in denen sich Millionen von Menschen gleichzeitig verbinden. Ich möchte dort zeigen, dass Popmusik aus Deutschland international relevant ist – und mit meiner Geschichte und meiner Musik ein Teil dieser einzigartigen Erfahrung werden.“

Wie schon in früheren Jahren nehmen wir die deutschen Beiträge genauer unter die Lupe als die Songs in anderen Ländern. Bei den deutschen wollen wir nicht nur wissen, wie gut sie Euch gefallen. Hier möchten wir auch wissen wie gut die Künstler*innen und die Lieder für den ESC generell geeignet sind. Diese Infos sammeln wir, bis alle neuen Beiträge von Das deutsche Finale 2026 veröffentlicht sind. Dann gibt es eine vergleichende Auswertung für alle zusammen. Das heißt aber auch, dass Ihr bis dahin nicht seht, wie die anderen abgestimmt haben. Ihr könnt aber natürlich Eure Meinung unter den entsprechenden Beiträgen in den Kommentaren veröffentlichen und über sie diskutieren. Auch noch wichtig: Für Eure Bewertung habt Ihr 48 Stunden ab Veröffentlichung des Artikels über den jeweiligen Song Zeit.

Stimme hier über „A OK“ von MYLE ab. Oder nutze das eingebettete Formular:

Auch in diesem Jahr führen wir mit allen Teilnehmenden von Das deutsche Finale 2026 vor dem Vorentscheid Interviews im Rahmen von ESC kompakt LIVE. Mit MYLE sprechen wir am kommenden Montag, den 2. Februar um 19 Uhr. Weitere Infos folgen.

Wie gefällt Dir der Beitrag „A OK“ für Das deutsche Finale 2026? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Das deutsche Finale 2026 findet am 28. Februar in Berlin statt. Es wird ab 20:15 Uhr live in der ARD übertragen. Durch die Sendung führen Barbara Schöneberger und ESC-Moderations-Ikone Hazel Brugger. Alle Informationen zu den neun Vorentscheid-Acts haben wir hier für Euch zusammengestellt. Der SWR bzw. die ARD hat sich bei der Abstimmung in der Show für ein aus guten Gründen äußerst seltenen genutztes Verfahren entschieden: Zunächst schickt eine zwanzigköpfige Jury zwei Drittel der Beiträge nach Hause, erst dann dürfen die Zuschauer*innen aus den verbleibenden drei Acts auswählen, wer denn nun Deutschland beim ESC in Wien vertreten darf.

Diese Beiträge von Das deutsche Finale 2026 wurden bereits in voller Länge veröffentlicht:

Bela – Herz
Dreamboys The Band – Jeanie
Laura Nahr – Wonderland
Malou Lovis – when i’m with you
MYLE – A OK
Ragazzki – Ciao Ragazzki
Sarah Engels – Fire
wavvyboi – black glitter

Terminübersicht für die ESC kompakt Das Deutsche Finale Interviews:

27. Januar – 19:00 – Ragazzki
2. Februar – 19:00 – MYLE
2. Februar – 20:00 – Laura Nahr
3. Februar – 19:00 – Malou Lovis
4. Februar – 18:00 – Bela
6. Februar – 19:00 – Dreamboys The Band
9. Februar – 19:00 – wavvyboi
11. Februar – 20:30 – Sarah Engels
16. Februar – 19:00 – Molly Sue



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114 Comments
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eurovision-berlin
2 Monate zuvor

Habe bislang Bela, Laura, Malou und Sarah gehört, da gefällt mir Myle mit seinem Lied für die AOK noch am besten. Ich mag die etwas melancholischen Sachen nun mal lieber hören.

Alki Bernd
Alki Bernd
2 Monate zuvor

„Barmer Ersatzkasse“ wäre als Songtitel ja auch etwas lang gewesen

Nils
Nils
2 Monate zuvor
Reply to  Alki Bernd

„Techni, Techniker“ hätte er hingegen problemlos singen können.

Anja die Zweite
Anja die Zweite
2 Monate zuvor

Auch hier wieder ein sehr sympathischer Künstler. Nach dem Snippet hatte ich seinen Song direkt abgeschrieben, aber muss jetzt sagen, dass er mir in voller Länge doch ganz gut gefällt. Beim ESC sehe ich ihn leider trotzdem nicht, aber wünsche ihm viel Erfolg.

Biobanane
Biobanane
2 Monate zuvor

Fängt interessant an, verliert sich dann aber in einem hehohe Refrain, das ist doch etwas billig. Ach das „A ok“ heißen, sollte mir vorher den Titel anschauen. Der Wechsel von Strophe zu Refrain ist immer sehr dramatisch gestaltet. Das wäre ein Plus, kann man beim ESC gut inszinieren. Die Stimme muss ich mir noch mal live anhören, die darf nicht unsicher sein.

Jastus
Mitglied
Jastus
2 Monate zuvor

Der Song haut mich leider auch nicht aus den Socken.
Trotzdem gehört er zu den wenigen (bisher nur zusammen mit „Fire“ und „Ragazzki“), die ihren Platz im Vorentscheid einigermaßen verdient haben, weil der Refrain durchaus Hallen-Potential hat und auch die Instrumentierung zwischendurch recht episch daherkommt. Der Song beginnt gut, hätte aber noch ausurfernder zum Höhepunkt kommen müssen.Ich sage mal: 5/10

Steffi*
Steffi*
2 Monate zuvor

Der Song ist leider nichts für mich.:-(
Das Wort „plätschern“, das viele hier schon benutzt haben, trifft es auch in meinen Ohren ganz gut. Da passiert einfach nichts.
Kein Moment, der besonders bewegt oder einen richtig spontanen Wiedererkennungswert mit sich bringt. Und irgendwas Besonderes sollte halt in einem Beitrag für den ESC vorkommen, damit der Song auffällt in der Kürze der Zeit. Das würde ich in Bezug auf einen ESC-Beitrag wichtig finden.

Ab davon gibt natürlich auch viele Songs, die ich für den ESC ungeeignet finde, die mit aber persönlich sehr gut gefallen. Das ist dann so eine Bereicherung für mich.:-)) Am Schönsten ist es aber, wenn beides passt!
Denn auch wenn bei mir die finale Platzierung nicht im Vordergrund steht, freue ich mich natürlich trotzdem über einen guten Platz!:-)

Hier aber ist auch für mich persönlich nichts drin…das ist mir zu „lahm“ und „jammerig“ und auch die Art zu singen, spricht mich leider nicht an.
Wenn schon z.B. Kummer & Schmerz, dann mag ich es ergreifend dramatisch oder eben tröstlich und aufmunternd (AOK )…das Gefühl muss spürbar sein…

Alki Bernd
Alki Bernd
2 Monate zuvor

Myle etter Myle

Alex John
Alex John
2 Monate zuvor
Franny
Franny
2 Monate zuvor

Naja… auch nicht wirklich meins. Ist nicht schlecht und alle Acts haben ihre Berechtigung, aber ESC? Wann kapiert es Deutschland mal? Rhetorische Frage…

Böörti01
Böörti01
2 Monate zuvor

Warum wird immer wieder geglaubt, man könnte langsame Stadionhymnen produzieren, die es beim ESC oder auch schon beim VE zu etwas bringen könnten? Ich habe noch keine Beispiele dafür erlebt und A OK unterstreicht das für mich. Leider langweilig.

Für einen Ortskassen-Werbetitel-Deal wird’s aber reichen, und das ist doch auch schon mal was.

Marq
Marq
2 Monate zuvor
Morph
Morph
2 Monate zuvor

Glaube, da kommt es auf die Live-Version an, ob der Song rüberkommt oder mit evtl. dünnem Stimmchen komplett untergeht.

Arne
Arne
2 Monate zuvor

Nicht so mein Ding. Für mich stellenweise ein zu breiter Klangteppich. Die ruhigen Stellen mit weniger Soundkulisse gefallen mir dafür gut, weil ein guter Sänger und groovige Schlagzeug und Bass Stellen, leider so kurz.

MarcelK
MarcelK
2 Monate zuvor

Der Song ist eigentlich gut dievStrophen, die Stimme. Aber der Refrain langweilig. Irgendwas fehlt.

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Monate zuvor

Ein sympathischer junger Mann,der vermutlich auch gut singen kann,aber dieser Song ist vermutlich überhaupt nicht für den ESC geeignet.

Nils
Nils
2 Monate zuvor

Hatte mir mehr Indie-Rock-Vibes versprochen. So ist es mir einen Tick zu sehr SWR-Dudelfunk und für den ESC etwas zu farblos.

Insgesamt ein nettes, hübsch instrumentiertes Liedchen, das nicht wehtut, und sogar irgendwo seinen Charme hat. Denke aber mal, spätestens im Superfinale ist Schluss. Doch in Wien würde das unter deutlich profilstärkeren Songs ohnehin untergehen.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
2 Monate zuvor

erst weiß der song nicht,wohin er will und dann kommt der große chor,der das werk zumindest anhörbar macht – mehr aber nicht.

ESC1994
ESC1994
2 Monate zuvor

Ich kann über dieses Lied eigentlich kaum was sagen da es mir doch ziemlich egal ist. Ja, die Stimme ist ganz nett und der Refrain mit AOK (sorry, aber da muss ich echt schmunzeln) bleibt auch etwas länger im Kopf als ich dachte, wobei der auch gerne etwas epischer hätte ausfallen können. Auf Deutsch allerdings hätte das auch ein Filltrack von einem Mark Forster-Album aus dem Jahr 2016 sein können. Man kann es sich schon anhören, aber es ist dann doch eher von der belangloseren Sorte. Finde auch generell dass es zu lange bis zum ersten Refrain dauert und der Rest des Songs irgendwie sehr „zusammengestaucht“ wirkt. Versteht jemand was ich damit meine?? 🤔

Beim ESC würde das kaum jemanden hinter den Ofen hervorlocken, vielleicht ein paar Jurystimmen aber im Televoting sehe ich völlig schwarz.

Last edited 2 Monate zuvor by ESC1994
Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Monate zuvor

Also mit der Veröffentlichung der zwei anderen Songs + Myles Interview, bin ich hier jetzt nochmal zurück… Und bin aktuell am ehesten noch für den Song. Also wenn man den laut inszeniert, viel mit Lichtern, viel auf sein Gesicht, Handylichter/Publikum zeigt. Es wäre für mich eine solide, sichere Lösung für uns und die Message im Song ist halt auch in der aktuellen Zeit passend. Aber bin echt maximal leidenschaftslos bei der Auswahl insgesamt. Von mir aus kann das jeder Song am Ende werden, jucka 🤷🏻

marcelK
marcelK
2 Monate zuvor
Reply to  Cherry-Juice

Ich hoffe auch, dass da noch was drann gemacht wird. Mir gefällt der Song total gut. Aber irgendwas fehlt da noch.