Das Ergebnis des ESC 2022 in Turin: Kalush Orchestra gewinnen für die Ukraine mit „Stefania“

Bild: EBU / Andres Putting

Die ukrainische Band Kalush Orchestra hat den Eurovision Song Contest 2022 in Turin mit ihrem Song „Stefania“ für die Ukraine gewonnen. Während Großbritannien das Juryvoting für sich entscheiden konnte, fuhr die Ukraine einen Erdrutscherfolg im Televoting ein und war schlussendlich nicht mehr zu überholen.

Hier das vollständige Ergebnis der Jury- und Publikumsabstimmung:

1. Platz: Ukraine: Kalush Orchestra – „Stefania“ – 631 Punkte 

2. Platz: Großbritannien – 466 Punkte

3. Platz: Spanien – 459 Punkte

4. Platz: Schweden – 438 Punkte

5. Platz: Serbien – 312 Punkte

6. Platz: Italien – 268 Punkte

7. Platz: Moldau – 253 Punkte

8. Platz: Griechenland – 215 Punkte

9. Platz: Portugal – 207 Punkte

10. Platz: Norwegen – 182 Punkte

11. Platz: Niederlande – 171 Punkte

12. Platz: Polen – 151 Punkte

13. Platz: Estland – 141 Punkte

14. Platz: Litauen – 128 Punkte

15. Platz: Australien – 125 Punkte

16. Platz: Aserbaidschan – 106 Punkte

17. Platz: Schweiz – 78 Punkte

18. Platz: Rumänien – 65 Punkte

19. Platz: Belgien – 64 Punkte

20. Platz: Armenien – 61 Punkte

21. Platz: Finnland – 38 Punkte

22. Platz: Tschechien – 38 Punkte

23. Platz: Island – 20 Punkte

24. Platz: Frankreich – 17 Punkte

25. Platz: Deutschland – 6 Punkte

 

Hier das vollständige Ergebnis des Juryvotings:

1. Platz: Großbritannien – 283 Punkte

2. Platz: Schweden – 258 Punkte

3. Platz: Spanien – 231 Punkte

4. Platz: Ukraine – 192 Punkte

5. Platz: Portugal – 171 Punkte

6. Platz: Griechenland – 158 Punkte

7. Platz: Italien: 158 Punkte

8. Platz: Niederlande – 129 Punkte

9. Platz: Australien – 123 Punkte

10. Platz: Aserbaidschan – 103 Punkte

11. Platz: Serbien – 87 Punkte

12. Platz: Schweiz – 78 Punkte

13. Platz: Belgien – 59 Punkte

14. Platz: Polen – 46 Punkte

15. Platz: Estland – 43 Punkte

16. Platz: Armenien – 40 Punkte

17. Platz: Norwegen – 36 Punkte

18. Platz: Litauen – 35 Punkte

19. Platz: Tschechien – 33 Punkte

20. Platz: Moldau – 14 Punkte

21. Platz: Rumänien – 12 Punkte

22. Platz: Finnland – 12 Punkte

23. Platz: Island – 10 Punkte

24. Platz: Frankreich – 9 Punkte

25. Platz: Deutschland – 0 Punkte

 

Hier das vollständige Ergebnis der Publikumsabstimmung:

1. Platz: Ukraine – 439 Punkte 

2. Platz: Moldau – 239 Punkte

3. Platz: Spanien – 228 Punkte

4. Platz: Serbien – 225 Punkte

5. Platz: Großbritannien – 183 Punkte

6. Platz: Schweden – 180 Punkte

7. Platz: Norwegen – 146 Punkte

8. Platz: Italien – 110 Punkte

9. Platz: Polen – 105 Punkte

10. Platz: Estland – 98 Punkte

11. Platz: Litauen – 93 Punkte

12. Platz: Griechenland – 57 Punkte

13. Platz: Rumänien – 53 Punkte

14. Platz: Niederlande – 42 Punkte

15. Platz: Portugal – 36 Punkte

16. Platz: Armenien – 21 Punkte

17. Platz: Finnland – 26 Punkte

18. Platz: Island – 10 Punkte

19. Platz: Frankreich – 8 Punkte

20. Platz: Deutschland – 6 Punkte

22. Platz: Belgien – 5 Punkte

22. Platz: Tschechien – 5 Punkte

23. Aserbaidschan –  3 Punkte

24. Platz: Australien – 2 Punkte

25. Platz: Schweiz – 0 Punkte

Nachdem die italienische Band Måneskin den Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam mit ihrem Song „Zitti e buoni“ wieder nach Italien holte, hat nun die Ukraine nach den Siegen von Ruslana 2004 und Jamala 2016 zum dritten Mal den ESC gewonnen. 40 Länder nahmen am ESC 2022 teil, wovon 20 aus den beiden Halbfinals neben der Big 5 – Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien – im Finale auftraten.

Was sagt Ihr zum Gesamtergebnis? Freut Ihr Euch, dass Kalush Orchestra mit „Stefania“ den ESC 2022 gewonnen haben? Wie bewertet Ihr das Abschneiden von Deutschlands Malik Harris und Marius Bear für die Schweiz? Schreibt uns gerne Eure Meinung in die Kommentare. 

Über das Ergebnis des Eurovision Song Contest 2022 sprechen wir ausführlich in unserem ESC Kompakt LIVE auf YouTube um 19 Uhr.


155 Kommentare

  1. *pretends to be shocked*

    Aber krass, dass UK ohne den Krieg gewonnen hätte. Hätte ich nicht gedacht.

    Trotzdem natürlich Glückwunsch an die Ukraine, ich gönne es ihnen.

  2. Ich freue mich sehr für Sam Ryder und Chanel.
    Das sind grandiose Ergebnisse für die beiden Länder und motivieren hoffentlich zu ähnlich guten Beiträgen in den nächsten Jahren und zu mehr ESC Fieber in der UK.

    Ob, Wie der ESC in der Ukraine stattfindet, ist jetzt eine andere Frage…

  3. Das war das peinlichste Voting aller Zeiten. Sam Ryder hat gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Er ist um den Sieg betrogen worden. Eine Lachnummer. Eine Schande auch das deutsche Ergebnis. Eine Unverschämtheit. Deutschland sollte einfach mal pausieren. Und bitte bitte nach der Pause: Kickt den NDR, Peter Urban und die Schöneberger mal raus!

  4. Sorry, aber selbst Aserbaidschan hat 2011 sein Sieg mehr verdient. Hätte nie gedacht dass ich das Sage.
    Eurovision ist unpolitisch? 439Punkte? Das ist fast aus jeden Land 12 Punkte.
    Naja aufjedenfall wissen wir schon das nächstes Jahr ein Land gewinnt, was noch nie gewonnen hat. (05 Griechenland, 17 Portugal)

  5. Was ist der Unterschied zwischen Malik Harris und Alexandra Wolfslast?

    Malik Harris hat einen guten Job gemacht.

    • Oder auch:
      Malik ist bald weg vom Fenster, Frau Wolfslast darf weiter arbeiten.
      Ist doch jedes Jahr das Gleiche… Debakel… wir müssen analysieren…aber wir machen anschließend so weiter wie bisher… nächstes Debakel…

      • Ich finde, da muss unbedingt was personell nun beim NDR verändert werden. Es liegt weder am Auswahlverfahren per se, noch an den Fernsehzuschauern, sondern an Frau Wolfslast und in diesem Jahr auch an den Radiojurys, die den eigenen Oppotunismus vor die Belange des eigentlichen Contests gestellt haben. Im Arbeitsleben würde man bei so einer Leistung von grober Fahrlassigkeit reden.

        Auch ESC-kompakt sollte da mal ein Statement setzen und die Kommunikation mit ihr einstellen. Das war dieses Jahr seit dem 11. Februar eine Blamage mit Ansage, über die ich immer noch stink sauer bin!

        Malik kann natürlich nichts dafür, er hat heute super geliefert und wurde mit 6 Punkten dafür belohnt. Das Voting „gegen“ Deutschland war nicht politischer Natur. Wie sollten die Juries den Beitrag auch gut bewerten, wenn er nicht den Erwartungen des ESC entspricht?

        Ich bin mal auf die Antwort des NDR gespannt. Und Herr Friedel sollte sich auch nochmal bei uns allen entschuldigen!

        Die Ukraine könnte doch GB die Austragung im nächsten Jahr anbieten, unabhängig vom Ausgang. So ist es eine Art gemeinschaftlicher Sieg und eine Win-Win-Situation, was meint ihr?

  6. Symbolisch verschenkter Sieg.

    Thomas Hermanns spricht wahre Worte: „Wir hatten einen netten Radiosong, aber der ESC hat mehr mit Las Vegas und Musical zu tun als mit dem Radio. Wir müssen uns mehr trauen.“

  7. Schweden kann sich für das Ergebnis auch bei Europa bedanken.
    Hätten die Ander Bagge geschickt,wären die nicht vorne dabei gewesen.
    Möglicherweise auch nicht im Finale..Kann man sich nicht ausdenken.

  8. Schade, UK. Ich hätte es mir gewünscht. Trotzdem Glückwunsch, Ukraine. Auch wenn man damit gerechnet hat, es bleiben zwiespältige Gedanken.

  9. Auch hier nochmal: Glückwunsch an die Gruppe, nach all den schrecklichen Dingen die sie erlebt haben gönne ich es ihnen als Personen wirklich von ganzem Herzen.

    Den Song selber allerdings werde ich mir eher nicht nochmal anhören.

  10. Gratulation Ukraine!

    Ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass ich die Top 5 platzgenau getippt habe. 😎😅 Dafür am Ende des Tableus alles durcheinander 😬

      • 4 der Top 5 richtig, aber leider nur das Kalush Orchestra und Konstrakta auf dem richtigen Platz. Die Schweiz ein paar Plätze zu schlecht, Deutschland genau richtig getippt.

  11. Ich ärgere mich erneut mehr über die Herangehensweise des NDR an den ESC. Wie kann man Jahr für Jahr diesen Wettbewerb einfach so hergebe?

  12. Also, die YoutubeZahlen waren doch ein Indikator für das Publikum-voting…. – bis auf Griechenland.. seufz.. 😥

    Schade, dass die Jurys die Besonderheit von Konstrakta nicht gewürdigt haben…. 🤐

    • Zum Glück kam der Mist von Serbien bei den Jurys nicht so an – dieses „Machwerk“ werde ich mir wohl nie wieder anhören. Das könnte auch ein getanzter Song aus der Waldorfschule sein.

      • ..und wenn Du es täglich und in jeden Thread schreibst, was für ein „Schrott und Müll“ das Lied ist, erinnere Dich an 225 Televotes und den 5. Platz vom Rest der Welt!
        BITI ZDRAVA, BITI ZDRAVA 😍🥳😁

      • @e=s*c²
        ein ganz besondere form von kunstverständnis erfordert es da.
        lasse kann auch denken und serbien war jut.

  13. Im Televoting von JEDEM Land mindestens 10, meistens 12 Punkte. Auch aus Serbien, aus Armenien, aus Aserbaidschan, aus, aus, aus….

    Ein tolles Zeichen Europas!

    DAS ist gelebte Völkerverständigung. Das ist ESC. Ich bin heute tatsächlich mal stolz auf unseren ESC.

    ❤️

    • Joa, kann man so sehen. Ich sehe das eher als reinen Symbolismus, der mit einem ernsthaften Musikfestival nichts zu tun hat.

    • Wieso auch aus Aserbaidschan?
      Die sind in ihrem Support für die Ukraine relativ offen. Demos werden erlaubt (was in AZ eher selten der Fall ist). Millionen von Hilfsgütern in die Ukraine geschickt und kostenlos Benzin für die Ukrainische Armee wurden zur Verfügung gestellt.
      Zudem hat der Präsident als einziger der Nicht Eu/Nicht Nato Post Soviet Länder relativ eindeutigt seine Unterstützung für die Ukraine ausgesprochen.
      Serbien ist für mich aber auch eine Überraschung

    • Ja, das ist ESC. Ein Contest bei dem es nicht um Musik sondern um Politik geht. Was bringt der Ukraine jetzt diesea Zeichen? Nichts. Wird es bei diesem einen Zeichen bleiben oder schicken wir nächstes Jahr nochmal ein Zeichen? Ganz ehrlich wegen solchen Sachen möchte ich diese Show nicht mehr sehen.

  14. Ich habs befürchtet. Die Ukraine wird haushoch gewinnnen aber dahinter wirds unheimlich knapp. Hätte ein extrem spannender ESC Abend werden können

  15. Yeah, Serbien auf der 5! Freue mich auch für Portugal, die hatte ich erst gar nicht auf dem Schirm, aber schönes Lied. Litauen dank Publikum auch auf einem ordentlichen Platz, da hatte ich Schlimmeres befürchtet.

  16. Auch Sam Ryder wäre ein Gewinner mit „Geschmäckle“, denn er hat sehr viele Fans bei TikTok! Und ob die für ihn dann nur wegen dem Song voten oder nur, weil er einfach Sam Ryder ist? „Space Man“ ist jetzt für mich persönlich kein starker Song, sorry! Ich kann mich mit diesem Song einfach nicht anfreunden! Dann hätte es doch Schweden wieder mal mehr verdient gehabt zu gewinnen!
    Kann mir jemand erklären was ein „Space Maaaaaaan“ so aufgregend sein soll?

    • Ach… ich könnte dir das erklären, habe aber keine große Lust Akzeptiere einfach, dass Geschmäcker unterschiedlich sein können.
      Peace peace love love

    • Meine Güte, es gibt tausend Nummer 1 Hits, die mir überhaupt nicht gefallen. Das sollte sich doch langsam rumsprechen, dass Geschmäcker verschieden sind.

  17. Ich freue mich total für das Kalush Orchestra und die Ukraine. Sie waren mein Favorit, wohlgemerkt vollkommen unabhängig von den Umständen! Über den zweiten Platz für Sam Ryder freue ich mich ebenfalls, so sympathisch wie er rüberkommt, ist er mir richtig ans Herz gewachsen. Überrascht haben mich die vielen Televoting-Punkte für Moldawien. Für Malik tut es mir sehr leid! Natürlich leider erwartbar aber (obwohl ich wie Peter Urban und Barbara Schöneberger klinge) er hat seine Sache wirklich gut gemacht

    • Im Ansatz wurde sowas ja schon vermutet, in dem Ausmaß sicher nicht. Doch: Wenn die Startreihenfolge einen Gewinner hatte, dann Moldawien. Wäre zwischen Malik und Zdob si Zdub auch nur ein schnellerer Titel gewesen, hätte Moldawien sicherlich schon ein etwas schlechteres Ergebnis gehabt. Und bei aller Liebe für die Band: Der 2. Platz im Televoting zeigt dann doch, dass wir die Jurys einfach zwingend brauchen – trotz merkwürdiger Fehlurteile wie dem miesen Juryergebnis von Konstrakta und dem gleichzeitig sehr guten Juryergebnis für das musikalisch stumpfe und ziemlich unoriginelle „SloMo“.

      Aber wie so oft bin ich weder mit dem Jury-, noch mit dem Televotingergebnis wirklich einverstanden. Das kombinierte Ergebnis halte ich aber zumindest für die linke Tabellenhälfte für sehr gerecht und fair.

  18. Herzlichen Glückwunsch an die Ukraine. Hätte trotzdem UK oder Spanien als Sieger besser gefunden, oder auch Serbien.

  19. 439 von 480 möglichen, das ist schon eine Leistung!
    Dieses Jahr war die Diskrepanz zwischen Jury und Televoting wieder besonders krass. Ich habe auch Bauchweh, was diese Prozedur betrifft, da es schon beim Zusehen echt schmerzhaft ist, wenn jemand 0 oder nur ein paar Punkte verkündet bekommt. Ich finde, das müsste man den Künstlern nicht antun. Vielleicht kann man das Votingsystem wiedermal überdenken.

    • Ich hätt’s mir auch ein wenig knapper gewünscht, aber dass die Ukraine gewonnen hat, freut mich, weil es einer der besten Songs war (was ich vom UK und Spanien, die m.E. von den Jurys überbewertet wurden, nicht sagen kann).

      Volle Zustimmung zur Prozedur, dieses Draufhalten auf die Künstler(innen) bei der Verkündung gehört weg.

  20. Moldau für mich die positive Überraschung des Songcontests.
    Die Ukraine hatte einen guten Song aber der Grund für den Sieg war natürlich der verständliche Wunsch der Zuschauer ein Zeichen zu setzen. Ich gönne der Ukraine den Sieg sehr.

    Allerdings bin ich mehr denn je davon überzeugt, dass die Jurys weg müssen! Die Überbetonung von Stimmakrabaten tut dem Contest nicht gut. Schweiz Aszerbaijan und Australien wurden massiv überbewertet und das gucken der langen Punktevergabe macht keinen Spass weil es immer nur auf fünf willkürlich ausgesuchte Menschen ankommt. Dieses Jahr war die Diskrepanz enorm – und nicht nur bei der Ukraine. Der Vielfalt des Contests tun diese Jurys einfach nicht gut.

    • Ohne die Juries wäre die Qualität dieses Contests genauso miserabel wie in den 2000ern. Moldawien auf Platz 2? Lächerlich. Ich brauche so eine „Vielfalt“ nicht.

      • Nicht vergessen: Vor nicht allzu langer Zeit wurde der Beitrag Moldawiens als sicherer NQ gesehen. Und eine Karriere über den ESC hinaus wird auch dieses Lied nicht haben. Der enorme Erfolg im Televoting war in erster Linie dem Moment und der Startnummer geschuldet. Es braucht die Jury, um diese Verhältnisse wieder gerade zu rücken. Platz 7 für Moldawien geht in Ordnung. Platz 2 wäre unsachlich und zu viel des Guten gewesen.

        Und wenn KEiiNO einst den ESC gewonnen hätten, wäre der ESC heute wieder die musikalisch irrelevante Lachnummer, die er in den 00er-Jahren war.

        Ist schon alles so in Ordnung, wie es ist. Das sehen wir ja allein schon an der allgemein stetig steigenden Qualität der Beiträge – auch wenn dieses Jahr mal wieder ein schwächeres war.

  21. Glückwunsch an die Ukraine und ein ironischer Glückwunsch an den NDR. Ihr habt beide euer Ziel erreicht. Jetzt heißt es in beiden Ländern aufräumen .

    Dieser Beitrag enthält ironische stellen, wer sie findet darf sie behalten.

  22. 439 von maximal 468 Punkten.
    Ohne Worte.
    Das war kein Wettbewerb.
    Das war ein politisches Statement.
    EBU, what now?

    Boah, sind wir hier alle enttäuscht und entsetzt über dieses Ergebnis.

    Ach ja, Deutschland verdient Letzter.

      • Ja, vier Menschen, die gerne Musik hören und Siege aus politischen, ideologischen, solidarischen oder mitleidigen Gründen einfach ablehnen. Die Verzerrung des Ergebnisses stört und massiv und macht schlechte Laune.

        Hier ging es heute Abend nicht um Musik. Die Jurys waren in diesem Jahr sogar professionell, weil sie nicht haben einfangen lassen, von Ausnahmen abgesehen. Das Zuschauervoting war der ärgerliche Teil heute Abend. Was für eine ungewohnte Erfahrung.

      • Naja, sieh’s mal so: Bei den Jurys war das Kalush Orchestra ja auch vorne mit dabei. Es hat also in jedem Fall kein schlechter Song gewonnen. Für mich ist das nur die Wiederholung des Sieges von Jamala: Ein würdiger, zumindest nicht unverdienter Sieger, der natürlich auch aufgrund der politischen Umstände gewonnen hat.

        Da der Song aber nicht „einfach irgendwas“ oder sowas wie „Llamame“ war, wird es der Qualität des ESC keinen Abbruch tun. Nichtsdestotrotz könnten renommierte Künstler nun erstmal wieder etwas Abstand von einer ESC-Teilnahme nehmen, da das Weltgeschehen die Musik offensichtlich überschatten kann. Doch: Dass Renommee allein nicht gleich Qualität bedeutet, sahen wir dieses Jahr wieder an den gesanglich verkorksten Performances von The Rasmus.

        Und die Songwriter werden auch weiterhin den ESC als die tolle, große, erfolgversprechende Bühne sehen, die er nun mal ist.

  23. Ich finde es ja immer lachhaft, wenn davon die Rede ist, dass „Europa ein deutliches Zeichen“ gesetzt hat. Man darf sich doch nichts vor machen: es schadet höchstens der Integrität des ESC und würde das „eindeutige Zeichen der Solidarität“ wirklich etwas (im realpolitischen Sinne) ändern können, dann wären wir Deutschen bei der Hilfe an die Ukraine tatsächlich an vorderster Front dabei, schließlich sind wir sonst auch Weltmeister im Gebäude beleuchten.

    • Das ist doch UNsinn. Die Zuschauer und nur die haben ein GEfühl von Solidarität gehabt, dass eben größer war, als zu überlegen, ob die komischen Wölfe besser waren als eine Musical Show aus Spanien. Was ist daran schlecht? Es ging nicht um Waffenlieferungen oder sonstiges.

  24. Jetzt können all die jenigen, die den deutschen Beitrag schlecht geredet haben, sagen:
    Wir haben es euch ja gesagt.

    Und zwar zu Recht!
    Es waren eben nicht nur Electric Callboy Fanboys, die sauer waren. Es waren Leute, die im Gegensatz zu den ganzen Ja-sagern Ahnung von Musik und Abstimmungsverhalten haben.

    Der NDR gehört abgelöst!
    Deutschland hat besseres verdient.

    • Natürlich zurecht. electric callboy wurde selbst international gefeiert und jeder hatte sich gewundert, wieso sie dort nicht waren. Nur die deutschen Esc möchtegern Fans wollten sie ja unbedingt nicht haben. malik würde ja so gut abschneiden xD

      • Da verzerrst du die Wahrheit aber bis zur Unkenntlichkeit. Auch ein gewisser Teil der ESC-Fans war für EC – teils grundlegend, teils zumindest im Vergleich zu den gebotenen VE-Songs. Dass Malik auch nur ansatzweise gut abschneiden würde, haben eigentlich die wenigsten gesagt. Und auch unter denen die meisten nur aus Zweckoptimismus und Selbstbetrug.

        Ein paar politisch falsch Abgebogene und sonstige Geschmacksverirrte, die selbst Jendrik für den besten seines Jahrgangs hielten, hast du natürlich immer. Aber da empfehle ich das selbe Vorgehen wie bei geistig Verwirrten in der U-Bahn: einfach ignorieren und sich totstellen. 😉

  25. Jurys top, Televoting wie erwartet Ukraine dominiert.
    War erwartet, aufgrund der vielen Ukrainer in ganz Europa.
    Ist oki, aber für mich nicht der beste Song 🤷‍♂️
    Trotzdem Glückwunsch 🍾

  26. Ich bin mit dem diesjährigen Sieger überhaupt nicht zufrieden. Erstens hat mir das Lied überhaupt nicht gefallen und zweitens hat es immer den Beigeschmack des politischen Votings. Es wird für alle Zeit der ESC bleiben, bei dem der Sieg nicht überwiegend aufgrund der musikalischen Qualität zustande kam. Es wäre besser gewesen wenn die Ukraine Zweiter oder Dritter geworden wäre. Dann wäre das auch ein Statement der Unterstützung und der musikalisch beste Beitrag hätte gewonnen. Zumal der jetzige Sieger eine Situation der Ungewissheit ausgelöst hat. Hätte GB gewonnen hätte man einen Sieger mit dem man planen kann. Wer weiß denn jetzt ob der ESC 2023 in der Ukraine stattfindet. Wer trägt ihn stattdessen aus? Wer will in ein Land reisen zu einem ESC indem Krieg herrscht. Alles offene Fragen.

    • Es gewinnt nun mal der, für den die meisten Leute anrufen, nicht der, dessen Land der bequemste Ausrichter wär. Die EBU wird das Organisatorische schon hinkriegen.

    • „DER ESC, bei dem der Sieg nicht überwieged aufgrund der musikalischen Qualität zustande kam“? Und was war mit Dana International oder Lordi? Lasst uns die Kirche im Dorf lassen: Dass die Ukraine jetzt aus reiner Solidarität gewonnen hat, ist sicher nicht der Untergang des Abendlandes. Noch nicht mal der des ESC. 😉

      Ich denke, wir können uns auch 2023 wieder auf eine tolle Show freuen. Auch wenn der Weg dahin diesmal etwas widriger sein mag.

  27. Mal für alle, die jetzt von Mitleid reden: Wenn du einen guten Song hast, musst du noch die beste Geschichte erzählen – damit im Vorfeld über dich berichtet wird – und darfst die Bühnenshow nicht ganz verhauen, wenn du gewinnen willst. That‘s ESC! Diese Geschichte kann auch politisch sein, muss sie aber nicht: Angebliche Adels-Tochter, die barfuß auftritt (2013), Drag-Queen (2014), zu schöner Mann mit neuartiger Bühnentechnik (2015), Streit mit Russland zum Song-Inhalt (2016), Sänger mit Herzfehler singt Song, den seine Schwester geschrieben hat (2017), Female-Empowerment und Body-Positivity (2018), Bisexualität (2019), junge, stylische Rockmusiker (total verrückt beim ESC) (2021)… Wenn jemand Extra-Punkte für das vorherige Medieninteresse verdient hat, dann wohl die Ukraine in diesem Jahr. Mitleidspunkte würde ich das aber nicht nennen…

  28. Wie kommst du darauf, dass ich das Televoting infrage stelle? Nein, ich akzeptiere natürlich das Ergebnis. Und über Geschmack lässt sich streiten. Ich finde aber, dass es immer noch um die Musik gehen sollte (in diesem Sinne „ernsthaftes“ Musikfestival, weil halt Politik keine Rolle spielen sollte), und sorry, das war zwar kein schlechter Song von der Ukraine, aber wirklich kein Siegersong. Und niemand wird ernsthaft behaupten, dass die Ukraine auch ohne den Krieg gewonnen hätte.

  29. Bravo Europa, wieder aus Mitleid ein Lied aus der Ukraine wie schon 2016, zum Sieger gekürt. Geschmäcker sind verschieden, jajaja. Aber das ist kein Song der wegen der immensen Beliebtheit gewonnen hat, sondern wegen der Umstände ein Schlag ins Gesicht aller anderen Künstler. Toll wie sich Chanel, Sam und Cornelia gehalten haben obwohl es schon klar war, dass sie am Ende gegen die Mitleidsrekordpunkte keine Chance hatten. Ich bin sauer für sie alle

  30. Wie der NDR Jahr um Jahr junge Talente verfeuert ist schlimm. Fast wie die Russen im Krieg. Kanonenfutter…. der nächste Bitte an die Front.Malik ist ein toller Sänger. Aber mit so ner Nummer die man noch während des hörens vergisst…. was erwartet man? Was sind das für Leute die da in der Jury sitzen und das auswählen beim NDR? Taube?

  31. Ich hätte mich über Sam Ryders Sieg sehr gefreut, der Auftritt hat mich echt umgehauen. Da passte wirklich alles, Song, Ausstrahlung, Stimme, und dann noch dieser geile Gitarrenpart am Ende. Mega! 😀

    Allerdings: Dass über ganz Europa hinweg so große Sympathien für die Ukraine demonstriert worden, ist in diesem Jahr wahrscheinlich das tollste Ergebnis, das der ESC hervorbringen konnte. Klar, es ist „nur“ der ESC, aber wenn es den Menschen in der Ukraine ein bisschen das Gefühl geben kann, dass Europa an ihrer Seite ist und ihnen das vielleicht ein bisschen Hoffnung schenkt, dann ist das viel wert. Zumal der Song ja auch toll ist und mir persönlich besser gefällt als so einige andere Siegersongs der Vergangenheit.

    Das deutsche Ergebnis tut mir für Malik leid, für den NDR ist es natürlich genau das richtige. Unverständlicher finde ich noch, dass aus der Schweiz 0 Punkte beim Televoting rauskamen, der Auftritt war doch echt schön. Lag vielleicht auch am kurios ungünstigen Ausschnitt beim Schnelldurchlauf, der sich irgendwie nur auf die Herz-Projektion konzentriert hat, weil man wohl dachte, dass sich die Leute daran eher erinnern als an den Song. Sowas find ich immer schwer verständlich, das geht doch jedes Mal schief…

    • Oh ja, der Schweizer Ausschnitt beim Schnelldurchlauf hat mich auch schockiert. Da hätten sie gleich ein Plakat aufstellen können: Wir wollen keine Punkte. 🙁

  32. Puh, was bin ich froh, dass die Ukraine gewonnen hat und nicht das UK und vor allem nicht Spanien. (Schweden hätte ruhig auf den zweiten Platz kommen dürfen).

    „Stefania“ ist für mich einer der besten Siegertitel dieses Jahrtausends, der beste seit „Molitva“ (und etwa gleichauf mit „Euphoria“).

    Sonst freu‘ ich mich noch über das gute Ergebnis von Serbien (hätte gerne noch besser sein dürfen), Polen hätte ich Top 10 gewünscht, aber immerhin 12., schönes und verdientes Publikumsergebnis für Litauen.

    Armenien, Island und Tschechien viel zu weit hinten, und natürlich erst recht Frankreich (wobei ich das irgendwie befürchtet hatte). Auch für Malik Harris tut’s mir leid, der Auftritt war viel besser als der Schnipsel aus dem zweiten Semi vermuten ließ, immerhin hat er im Televote einige Mitstreiter hinter sich lassen können, ich war wirklich sehr erleichtert, als er die 6 Punkte bekam.

    Was ich schön fand: Lettland hatte als Sprecherin Samanta Tina, obwohl sie im letzten Jahr im Halbfinale ganz hinten lag. Ich würde mich freuen, wenn wir im nächsten Jahr Malik wieder sehen würden, entweder eingebunden in die VE oder auch als Punkteverkünder.

  33. Die bösen, bösen Ukrainer. Nicht nur, dass sie seit Wochen die Nachrichten dominieren und meine Butter bei Aldi jetzt teurer geworden ist, jetzt versauen sie mir auch noch meinen ESC! Was denken die sich nur?

    So und jetzt mal Ironie off: Es herrscht Krieg dort, die Menschen dort kämpfen um ihre staatliche Unabhängigkeit und riskieren ihr Leben zu verlieren und es sterben täglich sehr viele Menschen, seien es ukrainische Zivilisten, oder russischstämmige Zivilisten oder Soldaten beider Seiten. Jeder, der erwartet hat, hier einen unpolitschen Klatschabend mit Prosecco nach seinem Gusto zu zelebrieren, hat ja wohl den Schuss nicht gehört. Wenn in 39 Teilnehmerländern die Menschen den Wunsch haben dem Beitrag aus der Ukraine ihre Stimme zu geben, ist das verdammt noch mal zu akzeptieren. Logisch hätte auch jemand anderes gewinnen dürfen. Ich hatte auch einen anderen Favoriten. Aber es ist nun mal nicht die Zeit dafür gewesen. Nicht das ist zu bedauern, sondern die vielen vielen Menschen egal wo, die unter diesem furchtbaren Krieg zu leiden haben.
    Lasst uns doch einfach hoffen, dass im nächsten Jahr wieder ein Wettbewerb unter anderen Vorzeichen möglich ist.

    • Man kann das Televoting akzeptieren, muss es aber trotzdem nicht gut finden. Man kann sich halt nicht 24/7 um den Krieg Gedanken machen, und für viele ist der ESC eben auch genau die Show, die es ermöglicht, mal alles auszublenden und einfach nur die Musik zu genießen. Und diese Leute finden es halt dann schade, wenn die Abstimmung politisch motiviert ist. Das ist halt die andere Seite. Und diese hat ebenso ihre Berechtigung.

      • Das habe ich auch nie bestritten und ich verstehe und teile die Enttäuschung sogar, aber die Show war doch auch genau das schöne Stück Eskapismus, auf das wir uns alle das ganze Jahr freuen, oder nicht? Für mich war sie das.

        Diejenigen, die hier von Sieg „mit Geschmäckle“ sprechen, sollten halt aufpassen, dass sie nicht in den selben Tonfall verfallen, wie die wenigen Putinschwurbler, die von einem verschobenen Propagandaergebnis schwafeln. Das hat für mich das größere Geschmäckle.

  34. Deutschland hat mich nicht wirklich mit dem Ergebnis überrascht …..aber Frankreich schon. Das war zeitweise in meiner Top 3 …..aber ich denke, dass die Kameraeinstellungen und das Staging den Absturz brachten. Das Lied war jedenfalls für mich Top 10 und auch der Gesang. Der Rest war schlecht.

  35. Letztlich war diese Entscheidung Volkes Wille, da lässt sich so direkt nichts gegen sagen, trotzdem glaube ich, dass der heutige Abend der Integrität und dem Ansehen des ESC massiv geschadet hat, gerade für die Casual-Zuschauer und für diejenigen, die seit Jahren verkünden, dass es beim ESC ja sowieso nicht mehr um Musik ginge, ist das jetzt natürlich Wasser auf die Mühlen. Kaputtgehen wird die Veranstaltung daran nicht, dafür ist die Marke einfach zu etabliert, aber es wird in Zukunft nicht mehr derselbe ESC sein, der es mal war.

    Zum NDR braucht man nichts mehr sagen, der Laden hat jetzt endgültig fertig. Alex Wolfslast möge bitte wieder das Booking bei NDR2 übernehmen, ESC kann sie nicht.

    • Danke für deinen Kommentar, sehe ich genauso! Ob es in der Zukunft, wie du schreibst, nicht mehr derselbe ESC wie einst sein wird, ist vielleicht ein bisschen zu pessimistisch (mal ganz davon abgesehen, dass der ESC sich schon immer verändert hat und von Veränderung lebt), aber ansonsten gebe ich dir Recht

  36. Glückwunsch and Kalush Orchestra und die Ukraine, die das erwartete und mMn hochverdiente Televotingergebnis eingefahren haben.

    Meine TOP 10 waren:

    1. Serbien
    2. Niederlande
    3. Ukraine
    4. Italien
    5. Schweden
    6. Portugal
    7. Frankreich
    8. Estland
    9. Litauen
    10. Armenien

    Malik ist bei mir auf einem guten 11. Platz gelandet. Er hat das toll gemacht. Allerdings bedeutet der 11. Platz, dass er auch von mir keine Punkte bekommen hätte.

    Spanien hatte ich auf dem letzten Platz. 🤣

  37. Ich glaube, ich streiche dieses Jahr jetzt einfach und blicke direkt auf das Nächste.

    Abgesehen davon, dass ich generell Überraschungssieger lieber habe als wenn die Buchmacher richtig liegen, gibt es doch so einiges, was mich etwas enttäuscht zurück lässt.

    1. Mich haben Malik, sein Song und die Inszenierung überzeugt. Klar, ich war damals auch schon Fan von Ghost, aber da war mir klar, dass das Gesamtpaket nicht stimmte. Jetzt fand ich es einfach nur ungerecht. Zudem wären wir bei reinem Televoting nicht letzter geworden (#juriesgohome). Wobei ich gleichermaßen zugeben muss, dass dieses Finale gesanglich und musikalisch eines der stärksten ESC-Finale der letzten Jahre war. Die Messlatte war also hoch gelegt.

    2. Die ukrainische Gewinnerin hätte auch Alina Pash sein können (#maruvtrauma2.0)! Wobei wir hier im Gegensatz zu Maruv angesichts der Ergebnisse tatsächlich von einem sicheren Sieg für Alina ausgehen können!

    3. Queen Chanel, der ich heute alle meine Anrufe spendiert habe, Televoting-Dritte hinter den beiden Ländern, die derzeit unsere Sympathie und Solidarität am meisten verdienen und in größter Angst vor Putin leben. Was wäre ohne diesen Sch*ß, der derzeit in Europa abgeht, für Slo-Mo möglich gewesen!

    Nichtsdestotrotz Glückwunsch an die Ukraine! Kalush Orchestra waren in meinen Vidbir Top Drei und zeigen nach wie vor, dass das Land beim ESC einfach für Kreativität, Traditionalität und Qualität gleichermaßen steht. Well done, Wellboy (um noch meinen dritten Vidbir-Liebling unterzubringen).

    Stefania ist ein Song, der es Europa leicht gemacht hat, ein Zeichen des Mitgefühls und der – auch künstlerischen – Unabhängigkeit der Ukraine zu setzen. Ist das gut oder schlecht für den ESC als ganzes? Ich habe keine Ahnung.

    • natürlich hätte alina pash das locker gewinnen können und zwar wegen der ansich überlegenen musik aber wenn mich irgendwelche leute (auf zuruf?) ukraineintern massiv bedrohen,tja dann würde ich auch zurückziehen.

  38. Wir haben im Televoting tatsächlich die Top20 genkackt. Die Semis haben die Ukraine und Schweden gewonnen, Letzter waren Slowenien und Georgien. Knapp durchgerutscht sind erwartungsgemäß Island und Aserbaidschan, aber die größte Überraschung ist der elfte Platz für Andrea aus Nordmazedonien.

    • Nordmazedonien halte ich höchstens ausgehend von den Wettquoten für eine Überraschung. Das Lied war sehr modern und gefällig, wenn auch vielleicht repititiv. Aber gesanglich war Andrea m.M.n. in ihrem Semi zusammen mit Sheldon Riley (der, anders als im Finale, im Semi stimmlich echt glänzte) der stärkste Act. Ich war daher tatsächlich fassungslos, dass sie auf der Strecke geblieben ist.

      Schade auch: Nach all dem Hass, der ihr aufgrund der Flaggen-Petitesse aus dem eigenen Land entgegenschlug, wäre ein Finaleinzug sicher auch für sie persönlich (und womöglich sogar ihre Sicherheit) eine tolle Antwort gewesen.

  39. Herzlichen Glückwunsch zum Sieg für die Ukraine liebes Kalush Orchestra !!!

    Ihr habt verdient gewonnen, weil Euer Song in jedem Club auf dieser Welt eine klasse und tanzbare Atmosphäre zaubert. Egal ob in München-Schwabing, in Tokio oder in New York. Egal ob in einem Club für Normalos wie wir und ich, oder in einem exklusiven stilistischen Club für die „Schickie-Mickies“ dieser Welt.

    Eine Botschaft an Wladimir Putin, alle seine gefolgstreuen Politiker (m/w/d) und alle Offiziere (m/w/d) des russischen KGBs erlaube ich mir noch zum Schluss: Die EU, die Kunst und Kultur und auch der ESC halten zusammen !!!

  40. Wegen Malik. Hey immerhin waren wie viele Länder schlechter im Televoting? 😂😂

    Naja. Schwamm drüber… für Malik tut es mir Leid. Der Song gefällt mir auch jetzt immer noch sehr.

    Zum NDR braucht man nix mehr sagen. Da ändert sich nichts mehr. Muss man sich einfach nix vormachen. Alleine schon diese peinliche Pre-Show heute… wurde nur durch die „After-Show-Party“ übertroffen.

    • Ich fürchte, mit deiner Prognose hast du mal wieder recht. Die Pre- und After-Show möchte ich dieses Jahr aber doch mal etwas in Schutz nehmen: Zum überhaupt ersten Mal, seit ich den Bums gucke (1998) ging es darin wirklich mal wesentlich um den ESC, statt primär um billige Promo für den neuesten Giesinger-/Connor-/Namika-Driss. Das darf sehr gerne beibehalten werden.

  41. Finde das so unfair, dass der Sieg einzig als politisches Statement gesehen wird. Das mag wahrscheinlich sein, wird sich aber niemals beweisen lassen. Der Ukraine hätten sogar 150 Punkte weniger gelangt. Maneskin hatten letztes Jahr über 300 Punkte, das wäre also auch für die Ukraine möglich gewesen.
    Aber hey, zerreden wir halt lieber den Wettbewerb, den wir alle lieben und jetzt schon die Tage für 2023 zählen.
    Völlig unverständlich…

  42. Mahmood und Blanco ich freue mich über Euren sechsten Platz, auch wenn ich mir für Euch eine Sieg gewünscht hätte. Irgendwann komme ich mal auf eines Eurer Konzerte, weil ihr tolle Musiker seid und mir Eure Songs SEHR GEFALLEN !!!

    Für mich wird der ESC 2022 in Turin immer in bester Erinnerung bleiben. Denn bezugnehmend auf die drei Moderatoren Alessandro Cattelan, Laura Pausini und Mika, auf jeden einzelnen teilnehmenden Künstler (m/w/d) auf alle Pausenacts von Diodato, Il Volo, Maneskin, Laura Pausini, Mika und Gigliola Cinquetti sowie bezugnehmend auf das Motto, die Postkarten und Einspielfilme gehört für mich der ESC 2022 in Turin mit zu den besten ESCs.

    Das Trauma Grand Prix Eurovision de la Chanson 1991 in Rom ist hiermit überwunden 🙂

    • Obwohl der Notar wieder Punkte ansagen musste…wie damals in Rom 😉.

      Was ist nun mit dem Rekord- Tekevoting- Sieg für Italien Timo1986?

      • @ Andi:

        Höre ich da leichte Schadenfreude heraus ? Na ja, wahrscheinlich auch berechtigt.

        Ansonsten verweise ich auf meine Antwort, die ich im Themenblogg „ESC 2022: So stimmten Jurys und Zuschauer ab“ am 15.05.2022 um 03:02 Uhr gegeben habe.

        Nur soviel noch dazu: Mein Fan-Verhalten ist mir auch nach diesem Ergebnis für Mahmood und Blanco nicht unangenehm. Fan ist Fan und bleibt Fan. Außerdem befinde ich mich hier bei ESC kompakt und nicht auf der Arbeit, wo ich stets ein sachliches und analytisch-denkendes Verhalten an den Tag legen muss 🙂

    • Also die Moderatoren waren doch nun wirklich kein Glanzstück.
      Der einzige, der durchweg einen souveränen, wenn auch vielleicht ein wenig zu routinierten Job gemacht hat, war Mika (der hätte die drei Shows auch gut und gerne allein wuppen können). Alessandro war arg blaß und kam erst im Laufe des Finales ein wenig aus sich raus und Laura fand ich die meiste Zeit leider ziemlich zum Frendschämen.
      Natürlich kein Vergleich zu dem Desaster 1991, aber einen Grund für besonderes Lob sehe ich auch nicht. Vielmehr reihen sich die Italiener da in die insgesamt eher unscheinbaren Moderationen der letzten Jahre ein.

  43. Komisch….🤔

    Ich habe das unangenehme Gefühl, dass bei vielen, die über eine angebliche politisierung des ESC klagen, selbst die Politik an erster Stelle steht….🧐🧐🧐

    • ein sehr seltsamer kommentar!
      2016 und auch 2018 gab es politische einflüsse,zum einen gender/metoopolitik und eben simples schwarz und weiß denken in der ukraine ohne über die dominierenden grautöne zu berichten.
      die musik wird ab 2023 jedenfalls nie mehr die wirkliche hauptrolle spielen.
      kann man gut finden – ich finde das megascheiße.
      der ESC ist für politiker nur ein vehikel,um die massen in bestimmte richtungen zu mobilisieren.
      das funktioniert auch gut.
      kleiner themenwechsel:überwachung von ende zu ende verschlüsselten chats in echtzeit seitens der EU-kommission – völliger blödsinn wegen „ein bißchen schwanger“ usw aber die gedenken das durchzuziehen – widerstand?
      ja durchaus aber was kann der schon ausrichten?
      so läuft das in der EU und die sogenannte hochgelobte demokratie des „wertewestens“ erleidet dabei totalen schiffbruch.
      lasse chatet nicht aber ich finde das trotzdem nicht gut.

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