
Es ist das, was ESC-Acts am meisten fürchten: Null points. Zero points. Keine Punkte. Früher wurde es wenigstens nicht auch noch extra verlesen, wenn ein Act aus keinem Land etwas Zählbares bekommen hat. Mit dem seit 2016 gültigen Votingverfahren und der Trennung von Jury- und Televoting gilt das aber nicht mehr. Jedes Land bekommt seine Televotingpunkte genannt, und wenn da nunmal nichts bei herumgekommen ist, dann gibt es, „I’m sorry“, zero points.
ESC-Fans wissen, wie „einfach“ es sein kann, mit null Punkten nach Hause zu gehen. Da nur die ersten zehn des Televotings Punkte bekommen, reicht es schon in jedem Land verlässlich Elfter zu werden, um leer auszugehen. Aber auch alle anderen Positionen von Rang zwölf bis zum letzten Platz bekommen genauso nichts.
Das haben die Hosts im Finale auch genau und ausführlich erklärt – und zwar bei der ersten Televoting-Null für LOOK MUM NO COMPUTER aus dem Vereinigten Königreich. Eingeleitet von Victoria Swarovski und dem wunderbar tröstenden: „That doesn’t mean that no one voted for you.“ Ob viele Zuschauer im Schock des Augenblicks diese Erklärung überhaupt mitbekommen haben, ist eine andere Frage. Drei Länder haben im Finale null Punkte vom Televoting erhalten. Und in dieser Ausgabe von „Viva Vienna“ schauen wir mal genau drauf, wie nah dran die Acts aus Deutschland, dem Vereinigten Königreich und Belgien denn waren.
Die EBU hat nach dem ESC auf eurovision.com die genauen Rankingergebnise jedes Landes veröffentlicht. Auf Reddit findet man seitdem eine sehr übersichtliche Tabelle, in der die verschiedenen Televoting-Rankings des Finales aufgeführt sind.
Deutschland: Sarah Engels – „Fire“
Schaut man sich die Rankings an, hat Sarah Engels von den drei genannten Acts noch am besten abgeschnitten. Wie wir schon direkt nach dem Finale aufgeschlüsselt haben, hat Sarah Engels in Luxemburgs Televoting immerhin Rang 11 erreicht und ist dort lediglich knapp an einem Punkt vorbeigeschrammt. In Österreich und in der Schweiz reichte es für Platz 13. Damit hätte Deutschland nur drei weitere Länder hinter sich lassen müssen, um in die Punkte zu kommen.
Schonmal vorweg: So nah an Televotingpunkten dran waren Belgien und das Vereinigte Königreich lange nicht. Allerdings enthält die Tabelle der Rankings auch ein vernichtendes Detail. Deutschland wurde in den 35 Televotings (35 Teilnehmerländer minus Deutschland plus das Rest-of-the-World-Voting) tatsächlich zehnmal Letzter. In Estland, Georgien, Lettland, Montenegro, Australien, Finnland, Litauen, Schweden, Tschechien und eben in dem Rest-of-the-World-Voting wurde für kein Land so wenig abgestimmt wie für Deutschland.
Dazu kommen auch noch vier vorletzte Plätze in Dänemark, Polen, der Ukraine und San Marino. Keine schönen Zahlen aus deutscher Sicht. Allerdings: Die zehn letzten Plätze können noch getoppt werden. COSMÓ aus Österreich landete sogar zwölfmal auf dem letzten Platz. Durch die fünf Televotingpunkte aus Deutschland ist ihm aber das Null-Points-Schicksal entgangen und er taucht in unserer Liste nicht weiter auf. Ganz im Gegensatz zu…
Vereinigtes Königreich: LOOK MUM NO COMPUTER – „Eins, zwei, drei“
Die beste Platzierung erreichte das Big-Four-Land in Australien. Dort kam man immerhin auf Rang 15 im Televoting. Böse Zungen behaupten, weil man dort das ESC-Finale schließlich auch um eins, zwei, drei Uhr morgens guckt. In Litauen und Malta landete UK auf Rang 18. Das Publikum in Estland bewies noch so viel Humor, dass es Schau Mutter, kein PC einen 19. Rang herbeivotete. In allen anderen Votings – also in immerhin 31/35 wurde das Vereinigte Königreich bestenfalls Zwanzigster, darunter fünfmal Letzter.
UK hat damit zum dritten Mal in Folge vom Publikum keinen einzigen Punkt bekommen. Mae Muller wurde beim Heim-ESC 2023 in Liverpool zwar Vorletzte, holte aber immerhin als bislang Letzte ein paar Punkte aus dem Televoting – nämlich insgesamt neun (fünf vom Co-Gastgeber Ukraine, vier aus Malta).
Belgien: ESSYLA – „Dancing On The Ice“
Es geht aber auch noch schlimmer. Das Televotingergebnis von ESSYLA aus Belgien ist absolut indiskutabel. Zwei 19. Plätze in Frankreich und Israel sind das beste (!), was „Dancing On The Ice“ beim Publikum erreichen konnte. Das bedeutet, in 33/35 Votings steht bei Belgiens Ergebnis eine 2 vorne. Hier hat sich die ESC-Absage von Nachbar Niederlande und von „Ice“-land möglicherweise bemerkbar gemacht. So wie schon das Vereinigte Königreich wurde Belgien aber nur insgesamt fünfmal Gesamt-Letzter, darunter übrigens auch in Deutschland.
Dadurch, dass Belgien – anders als Deutschland und UK – durch ein Halbfinale musste und dort auch immerhin 10 Televotingpunkte bekommen hat (neben 81 von der Jury), lohnt sich auch noch ein Blick auf die Ergebnisse aus dem 1. Semi.
Denn überraschenderweise sehen die gar nicht so schlecht aus. Belgien bekam 4 Punkte aus Israel, 2 aus Georgien und jeweils 1 aus Finnland, Moldau, Montenegro und dem Rest of the World. In gleich sieben Ländern schrammte man außerdem als Elfter knapp an Punkten vorbei. Auch in Deutschland, was wegen des letzten Platzes im Finalvoting schon auffällig ist.
(BONUS) Aserbaidschan: JIVA – „Just Go“
Wir sind aber noch nicht ganz fertig mit diesem Artikel. Denn neben den drei Acts, die im Finale keinen einzigen Televotingpunkt bekommen haben, „gelang“ dies im 2. Halbfinale immerhin auch einer Sängerin – nämlich JIVA aus Aserbaidschan. Und im Halbfinale ist das ein wirkliches Kunststück. Schließlich müssen ja alle Konkurrenten jeweils 10 von 14 Ländern Punkte geben. Da wirklich nicht wenigstens einmal zufällig dabei zu sein, ist aller Ehren wert.
Und auch ein genauer Blick auf die Rankings bietet ein spektakuläres Ergebnis. In insgesamt 18 Abstimmungen wurde „Just Go“ 17-mal Letzter. Dieser Beitrag ist also beim Publikum so sehr durchgefallen, wie sonst wohl kaum ein anderer in der ESC-Geschichte. Nur in Malta erreichte Aserbaidschan nicht den letzten, sondern den vorletzten Platz. Dort bekam SIMÓN aus Armenien noch weniger Votes als JIVA aus dem Nachbarland.
Was denkst Du über die genauen Ergebnisse der Null-Punkter? Sollte die Vergabe geändert werden, damit mehr als nur zehn Länder jeweils Punkte bekommen? Und hättest Du bei diesen Ländern mit jeweils null Televoting-Punkten gerechnet? Schreib es uns gerne in die Kommentare!
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Matty noch nicht wach?
Jetzt schon!
Bonjour, Bonjour!
https://m.youtube.com/watch?v=7bXAxj0fYhk&list=RD7bXAxj0fYhk&start_radio=1&pp=ygUPYm9uam91ciBib25qb3VyoAcB&ra=m
Ich finde es schade, dass man beim 10. Platz die Bepunktung beendet.
Natürlich wird immer einer Letzter, aber die Aussagekraft der Punkte wäre größer, wenn alle bepunktet würden. Dann gibt es eben keine 12 Points, sondern ein „Top-Vote“ oder ähnliches.
Die Abstände von jeweils 2 Punkten von Platz 1 bis 3 finde ich auch insbesondere in Bezug auf Nachbarschaftsvoting oder ähnlichem entbehrlich.
Wenn man unbedingt die ikonischen 12 Punkte behalten möchte, könnte man zusätzlich die 11 und 9 Punkte vergeben. Dann erhalten die ersten 12 Plätze Punkte und die Abstände bei den vorderen Plätzen sind geringer.
Dito. Das schreib ich aber auch schon seit Jahren.
Und genauso wird sich daran auch nix ändern. 😜
Genau und es geht vor allem darum, die „Mitte“ etwas fairer zu gestalten. Ob du erster mit 12 Punkten aus vielen Ländern oder mit 26 Punkten wirst, egal. Ob du hinten landest mit 40×0 oder 40×1 ist auch nur Kosmetik. Aber in die Plätze 11 bis 20 eines Landes könnte man schon ein paar Stufen reinbringen…
Was die „ikonischen“ 12 Punkte betrifft: Die werden ja schon beim Juryvoting benannt. Die Televoting-Punkte werden ja eh zusammengefasst. Bin auch dafür, das Televoting zu reformieren, so dass alle Stimmen gezählt, und nicht einfach die Hälfte „unter den Tisch“ fällt. Natürlich spielt es für den letzten Platz keine Rolle mehr. Irgendjemand wird immer Letzter, aber, wie du schon richtig sagst, wäre die Verkündung aussagekräftiger. Dürfte in der heutigen Zeit ja wohl kein großer Aufwand sein.
Auch ich fordere schon seit einiger Zeit die Reform des Televotings, die Diskussion darüber ist ja nicht gerade frisch.
Vielleicht habe ich dafür nur nicht genug Kreativität, deshalb frage ich einmal nach. 🙂
Wie willst du denn die Jurywertungen bei max. 12 Punkten belassen und gleichzeitig im Televoting „alle Stimmen zählen“?
Kurzum: Wenn man die „12 Points“ opfert, dann muss man das bei neiden Votings tun.
Am Ende interessieren sich die Zuschauer am ehesten für den Sieger, weniger dafür ob Land X 11. oder 14. wird oder ob Land Y oder Z beim Publikum noch unbeliebter war. Dafür braucht man die ikonischen 12 Punkte also nicht hergeben.
Die prozentuale Verteilung wäre auch der Weg, den ich gehen würde. Allerdings sollten die ungerundeten Punkte insgesamt erst addiert und dann im Gesamtergebnis gerundet werden.
Ich stimme dir zu. Nur in den beiden Halbfinals würde ich das alte Voting behalten.
Oha.
🤷♂️
Mein Göttergatte:
„Geht’s nur mir so, oder wird hier ein und derselbe Artikel gefühlt einmal pro Woche veröffentlicht?“ 🙄
Ich:
„Freu Dich schon mal auf nächste Woche – dann kommt ein direkter Vergleich der Wertungen für Sarah Engels und Ann Sophie …“ 🤗
Jiva. 🫠🫠🫠
JIVA THE DIVA DOWN 😥
OT: Grüße vom Münchner Flughafen. Leider hat man mich zu einer Kontrolle geschickt wo noch nicht dieses neusten Scanner aufgebaut sind die auch Flüssigkeiten erkennen können. So wurde die Flasche Wasser mit 1,5 Litern natürlich konfisziert und ich musste mir um was trinken zu können mir ne Flasche hier kaufen. Einen Liter für 5,75 €!!!! 🙄
Zum Thema selber: Man kann quasi die Uhr danach stellen wann so ein Artikel nach dem ESC kommt inklusive der Forderungen in den Kommentaren das System zu ändern.
Ich persönlich finde nach wie vor dass es so gut ist wie es ist und man keine Teilnehmerurkunden in Form von Punkten verteilt. 🤷🏻♂️
Trotz des Ärgernisses einen guten Flug!
Danke. 🙂
Karma!
Bin ganz bei dir. Am Ende denke ich, dass alle Positionen zwischen Rang 11 und Rang 19 schon einen Tag später eh niemanden mehr interessieren. Zumal es außerhalb der Big 5 ohnehin eine realistischere Einschätzung gibt, was selbst ein Mittelfeldplatz im Finale als Leistungsbeurteilung bedeutet. Und am unteren Ende des Spektrums: Mei, ob da jetzt der Letztplatzierte nach einem anderen Punktesystem Drittletzter geworden wäre oder nicht – auch das dürfte nicht weiter von Belang sein, weil im Worst Case so oder so der Stempel „Versager“ aufgedrückt wird.
Ist mir beim letzten Flug nach Teneriffa auch passiert, der Sojakakao durfte nicht mit.
Es gibt Sojakakao?
Natürlich….
„Scanner aufgebaut sind die auch Flüssigkeiten erkennen können. … 1,5 Litern natürlich konfisziert“
Manche lernen es nur auf die harte Tour! 😉
Aber interessant, dass es Gleitgel auch in XXL-Flaschen gibt. 🙃
Wünsche dir viel ☀🩳🤿🍸🍌
🤣🖕🏻
Am meisten überrascht mich tatsächlich, dass JIVA eigentlich queerbeet letzter wurde! Mal ganz abgesehen davon das ich dem titel durchaus positive seiten abgewinnen konnte, kam er zwar auch in meinen verwandten und freundeskreis nicht wirklich gut an aber er wurde auch nur seltenst als “ schlechtester“ genannt.
Ich kann mir dieses vernichtende result eigentlich nur damit erklären, weil der titel in fast sämtlichen prognosen/ vorhersagen/pre-rankings auf dem letzten platz gelandet ist und der zuschauer in gewissem mass vorbeeinflusst war.
Jedenfalls wäre es schade, wenn aserbaidschan durch diese schallende ohrfeige den letzten rest an esc-lust verliert und aussteigt.
Der Song mag zwar ok produziert gewesen sein aber war halt komplett belanglos und dazu von Jiva auch lustlos performt. Und Belanglosigkeit bestraft das Publikum in der Regel noch deutlich stärker. 🤷🏻♂️
Und die Wettquoten haben auch nur für einen kleinen Teil der Zuschauerschaft wirklich Relevanz, der Großteil sieht und hört die Songs an dem Abend zum ersten Mal.
So ist es !
Schwiegersöhne haben neue Software bekommen, die Musik genau analysiert. Wo andere Songs von Jiva wirklich handgemacht erscheinen, gibt es bei ‚Just Go‘ nett gesagt Auffälligkeiten. Die Stimme ist real. Trotzdem zeigt die Software mindestens 2 Stellen an mit einem Ton/Schnittverlauf, die typisch für KI sind. So wie es aussieht, ist der Song mit Hilfe von KI komponiert, danach neu aufgenommen worden.
Man hat gemerkt, daß die Sängerin musikalisch ganz andere Kost bevorzugt als dieses langweilige Teil
Prognosen usw. schauen sich vllt 1% der ESC-Zuschauer an und zwar das „Eurovision-Fandom“, die restlichen 99% kennen nur die Songs, teilweise hören die es zum ersten mal
Ich glaube das einige mehr als 1% zumindest über top-favs , fan-favs etc. vorinformiert sind.
Glauben ist nicht wissen.
Ja, 1% war vllt untertrieben. Viel mehr sind es auch nicht.
Das ist wahrscheinlich das Problem. Wenn ein Beitrag für viele nicht schlecht ist, aber halt auch nur Mittelmass, bekommt man vom Publikum trotzdem keine Punkte. Denn ein Beitrag muss dem Voter mindestens gut bis sehr gut gefallen, dass man dafür abstimmt. Mittelmass reicht halt dann nicht für Punkte. 🤷🏼♂️
Aserbaidschan hat so lange offenkundig und dummdreist betrogen (Und zwar tatsächlich betrogen und nicht einfach nur Werbung geschaltet), dass es mir ehrlicherweise vollkommen wumpe wäre, wenn diese schmierige Öl-Diktatur nicht mehr dabei wäre.
Fand ehrlich gesagt die Verlesung der Punkte bis einschliesslich 2015 diskreter. Die jetzige Verlesung hat schon etwas von „Bloßstellen“. Es spielt dann auch keine Rolle mehr, wie oft man bei den einzelnen Ländern auf dem 11. oder letzten Platz gelandet ist. Irgendwie ist es ein „Schlag ins Gesicht“ für die Künstler und Künstlerinnen, die dieses Schicksal ereilt. Sie haben sich schließlich auch Mühe gegeben, und sehr angestrengt, die Menschen zu begeistern. Es hat halt nicht für Punkte gereicht, aber deshalb muss man doch nicht so hinausposaunen, dass es auch ja jeder mitbekommt, dass die Songs durchgefallen sind. Es war wirklich sehr nett von der Viktoria, dass sie die betreffenden Leute trösten wollte. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass so etwas weh tut, erst recht, wenn man dann noch „genüsslich“ von den Kameras abgelichtet wird, auch wenn sie dann versuchen, die „Niederlage mit Fassung zu tragen. Aber was bleibt ihnen auch noch anderes übrig, wenn sie nicht vollends das Gesicht verlieren wollen? Mein Vorschlag: Bei der Televoting-Verkündung nur die TOP 10 verkünden.
Na ja, dass das so praktiziert wird ist allgemein bekannt und die Kandidaten sind nicht aus Zucker. 🤷🏻♂️
…im Gegensatz zu Leuten, die nicht raffen, dass man keine großen Wasserflaschen in den Flieger mitnehmen darf…
Es gibt wie gesagt mittlerweile Scanner die Flüssigkeiten erkennen können und solche gibt es auch am Münchner Flughafen, nur leider nicht an der Kontrolle wo ich hingeschickt wurde.
Schönen Urlaub!
Wahrscheinlich hast du vorher aber auch nicht zum Schutzpatron des Flaschenwassers gebetet, San Pellegrino.
Du mich auch!! 😅
😘
Da gönne ich mir nach dem Mojito glatt noch nen Drink. 😁
Er sei dir gegönnt.
Am Ende geht der Flug statt auf die Kanaren auf die Azoren!
Haha! Die Azoren sind aber auch ein Träumchen!
Würde ich gerne mal besuchen.
Tja, sooo ein Pech aber auch das ich wirklich auf Gran Canaria gelandet bin. 🤪
Schönen Urlaub.😎
Danke. 🙂
Es wäre in meinen Augen schon viel erreicht, wenn die Kamera nicht auch in diesen Momenten voll draufhalten würde. Die 0 Punkte à la „Und hier färben wir jetzt auf einen Schlag alle Länder mit 0 Televoting-Punkten in der Tabelle um“ wegzumoderieren, fände ich allerdings auch nicht gut. Das bekäme man ja kaum noch mit.
Sowieso finde ich es etwas schade, dass man die genauen Platzierungen mit dem neuen Verkündungssystem gar nicht mehr so richtig mitbekommt. Jetzt ist es zwar bis zum Schluss ungemein spannend, aber die Platzierungen vor dem ersten Splitscreen werden so schnell abgefrühstückt, dass man gar nicht mehr leidenschaftlich über die Ergebnisse diskutieren kann. Es bleibt bloß noch Zeit für einsilbige Geräusche, wenn die jeweilige Punktzahl durchgegeben wird.
Mir fällt gerade noch auf, wie absurd hoch die Gesamtpunktzahl bei einer Änderung des Votings werden könnte. Stellt euch vor, 25 Länder im Finale, 40 Länder stimmen ab. Die Jurys geben 40x 25 Punkte an Italien (für Timo 😉). 1000 Punkte. Das Televoting ebenso. ESC Siegerin Annalisa mit 2000 Punkten 😱
Annalisa. 🥳🥳🥳
Das belgische Televoting-Ergebnis ist schon bemerkenswert schlecht. Der Unterschied zum Semi liegt wahrscheinlich auch an der Startnummer im Finale. Bei AT, DE und UK ist es wieder das altbekannte Big-5-Thema.
Das aserbaidschanische Ergebnis war sehr vorhersehbar und absolut verdient. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es jemals einen Beitrag gab, der so viel schlechter war als alle anderen.
So schlecht war der Azeri Beitrag nun auch nicht. Immerhin weniger peinlich als Fire oder UK.
Aserbaidschan und UK sind bei mir beide weit vorne.
Bei mir auch. Und Belgien ebenfalls in meinen Top 10.
Wir scheinen einen absurden Geschmack abseits der Bubble zu besitzen. 😀 Aber ist ja nix Neues. 😉
„Fire“ ist rein musikalisch vielleicht eine der größten ESC-Peinlichkeiten in diesem Jahrzehnt, und da schließe ich „I Don’t Feel Hate“ mit ein. Wie konnte das eigentlich passieren, ohne dass irgendjemand an irgendeinem Punkt in diesem mehrmonatigen Prozess mal sagte: Halt Stopp, ich glaube das ist falsch. Und was Sarah Engels anbelangt und das, was sie danach so von sich gegeben hat, halte ich es mit Jiva: Just go! Go mit Gott aber bitte go.
Also ich würde sagen, dass das Ergebnis bei allen drei sehr verdient war.
„Just go“ klang nach dem kostenfreien Modell der KI, mit der „Fire“ generiert wurde.
Mir hat Belgien sehr gut gefallen. War schon sehr erschrocken darüber, wie schlecht der Song im Televoting angekommen ist.
Ich mag den Song auch sehr. Aber so relativ einfache Popsongs haben es leider oft schwer, und die Startnummer hat auch nicht geholfen.
„Dancing on the ICE“ erinnert mich im Nachhinein irgendwie an „Black Smoke“: durchaus kompetent gemacht, aber ultimativ zu unauffällig und „Middle of the Road“.
Danke für diese Aufbereitung. Da bei der Verkündung des Televoting-Ergebnisses sowieso die 12 Points keine Rolle mehr spielen, wäre ich auch dafür, dass alle Televoting-Stimmen zählen – kosten ja die Anrufer:innen auch was. Allerdings könnte das wohl wiederum die Gefahr des Power Votings erhöhen, wenn die Anrufe nicht in Punkte umgerechnet werden. Aber ich bin kein Statistiker. Sollen sich andere den Kopf dazu zerbrechen. 😉
OT: Bin endlich im Flieger, Boarding hat 25 Minuten später begonnen als geplant. 🙄
Na ja, Hauptsache der Flug ist ruhig und ich komme in einem Stück auf der Insel an. 😁✈️
Ist das eigentlich hier ausschließlich die Generation derer, die mit Teilnehmerurkunden für jeden Quatsch „ausgezeichnet“ wurden, obwohl sie im Wettkampf nie etwas gerissen haben, die hier jetzt ernsthaft fordern, man darf die Künstler nicht bloßstellen oder sollte sie vor der Verkündung von Zero Points bewahren?
Ernsthaft?
Der ESC ist ein Wettbewerb. Punkt.
Ein Land, in dem man den ESC nicht als Wettbewerb versteht, darf sehr gerne mehr als 14x Letzter oder Vorletzter werden, vielleicht merkt man dann, daß mangelnde Qualität halt auch abgestraft wird. Gnadenlos.
Schön zu sehen, daß sogar das Nachbarschaftsvoting funktioniert wie man an den Plätzen in LUX, AT und CH sieht, nur zu Punkten hat es nicht gereicht😉. Das ist doch schon mal etwas, oder?
Wenn ein Sportler bei einem Wettbewerb teilnimmt, werden doch auch alle Werte gemessen, festgehalten und eine Reihenfolge erstellt.
Und es heißt nicht: Alle die über bzw. unter einem bestimmten Meßwert sind, bekommen automatisch eine Null aufgeschrieben.
Ich stelle mir gerade vor wie der Lehrer meinen Kindern erklärt, dass nur die 10 besten Klausuren die entsprechende Note bekommen und ab der Nummer 11 gibt es automatisch Null Punkte, egal was man geschrieben hat. 🫣
Man kann aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Der ESC ist nicht Olympia und auch nicht mit einer Schule zu vergleichen. Aber ehrlicherweise hat sogar unser Schulleiter bestätigt, dass die Leistung der Schülerinnen und Schüler schlechter geworden ist und dass daher die Anforderungen in den Schulen heruntergeschraubt wurden, weil politisch so gefordert ist. Der Schulleiter hat uns dies anschaulich an den Abitur-Durchschnittsnoten gezeigt. Wenn man sieht, wie oft es 1er Abiture gibt… Unfassbar! 🙄🤭🧐 Aber später im Studium läuft es dann überraschenderweise nicht so gut.
Zurück zum Thema: Irgendwie ist es doch beim ESC gerade spannend, so wie es ist. Man zittert mit und die Verkündigung von 0 Punkten gibt ein bisschen den Extra-Kick. Man bedenke die besonderen 0 Punkte-Momente der letzten Jahre: 2019, 2021, 2022, 2024, 2025, 2026…
Mir ist absolut klar, dass ich unterschiedliche Dinge vergleiche.
Mir geht es darum, dass man nicht irgendwo einen „künstlichen“ Cut macht und alles was dahinter liegt, hat einen Wert von Null, der in der Realität nicht existiert.
Die Thematik, dass unsere Schulabschlüsse nicht aussagekräftig hat mit dem ESC auch nichts zu tun, wenn man so argumentieren möchte.
Du möchtest also weniger Wettbeweb und dafür mehr Wohlfühlcharakter mit einer Argumentation, die Gleichmacherei bevorzugt. Yeah…
Dann muß man konsequenterweise dieselbe Regelung auch bei den Juroren fordern.
Zu dem Themenkomplex gehören dann aber auch:
– nur eine Stimme pro Lied bzw. kein Binge-Voting
– kein Nachbatschaftsvoting
– kein Diaspora-Voting
– keine Solidaritätsstimmen
– keine Manipulation durch Werbung
Solange das alles alles nicht gewährleistet ist, solange können auch die 12 Punkte bleiben.
Das kann alles nicht gewährleistet sein, solange die gegenseitigen 12er für GRE und ZYP und die gegenseitigen Nullen für ARM und AZE bleiben. Also bitte die 12 da lassen!
„und die Verkündigung von 0 Punkten gibt ein bisschen den Extra-Kick. Man bedenke die besonderen 0 Punkte-Momente der letzten Jahre: 2019, 2021, 2022, 2024, 2025, 2026…“ Oh, nach dem Motto: „Schadenfreude ist die schönste Freude“? Na ja, ich muss zugeben, ich fühle mich durch andere Dinge mehr unterhalten.😉
Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich habe die meisten „0er-Songs“ in den jeweiligen Jahrgängen auch eher hinten gesehen (Eigentlich fand ich nur für die Schweiz 25 und Belgien 26 die „Zero Points“ total absurd. Aber darum geht es ja gar nicht. Mir geht es darum, dass alle Künstler:innen, egal, wie einem der Song persönlich gefällt (oder auch nicht), hart für ihren Auftritt gearbeitet haben, und sie es einfach nicht verdient haben, dass man auf diese Weise nochmal extra „nachtritt“. Das Schlimme ist ja auch, dass sie dann noch von Kameras eingefangen werden. Wenn sie dann nicht noch ein freundlich strahlendes Lächeln aufsetzen, obwohl ihnen eigentlich zum Heulen ist, wird weiter darauf rumgehackt, dass sie so „trotzig-kindisch“ mit ihrer „Niederlage“ umgehen.
Der Unterschied zwischen den Bundesjugendspielen (oder anderen Sportveranstaltungen) ist, dass es in der Musik nur bedingt objektive Kriterien gibt. Deshalb von „Qualität“ oder „mangelnder Qualität“ zu sprechen, halte ich für äußerst schwierig, was den Zuschauergeschmack betrifft. Wenn ich mal ein Beispiel anfügen darf: Ich fand den Auftritt der Belgierin toll, hatte den Song vorher nicht wirklich auf dem Zettel. Sah halt ein Großteil der Zuschauenden offensichtlich anders, oder der Titel ist einfach untergegangen, auch weil er ja schon relativ gestartet ist. Für mich ist der Beitrag aber deshalb nicht qualitativ weniger wertvoll. Was ich damit sagen will: Geschmack ist nunmal subjektiv, natürlich ist das ein Wettbewerb, wo es Sieger und Verlierer gibt. Aber deshalb muss man den Leuten noch längst nicht so deutlich vor die Füße werfen: „Ihr seid durchgefallen, euch mag keiner“, überspitzt formuliert. Vielleicht sind solche Situationen einer der Gründe, warum sich kaum bekannte Namen trauen, am ESC teilzunehmen.
Danke, Gaby!
Gleiche Antwort, anderer Planet.
Yeah, Schönreden, yeah, Harmonie, yeah, Teilnehmerurkunde für alle, yeah…
Wir beide leben wirklich auf so unterschiedliche Planeten, da gibt es wenig bis keine Übereinstimmung:
Der ESC ist ein Wettbewerb. Ach, das sagte ich bereits.
Daß in Deutschland wenige bekannte Namen mitmachen, das hat sicher andere und gewichtigere Gründe als die Schmach der Niederlage.
P.S. Halt, bei Belgien sind wir uns übrigens einig. Meine Nr. 1 in diesem Jahr und völlig rätselhaft, warum das Televote dies nicht wenigstens ein klitzekleines bißchen widerspiegelte. Aber auch das ist ein Indiz dafür, daß der ESC dringendst reformiert gehört, Baustellen gibt es viele.
Das hat mit Schönreden rein gar nichts zu tun, nur weil man dafür plädiert, das Prozedere mit etwas mehr Feingefühl zu absolvieren. Was hast Du eigentlich gegen Harmonie?🤔
„Wir beide leben wirklich auf so unterschiedliche Planeten, da gibt es wenig bis keine Übereinstimmung“. Scheint mir auch so, man muss ja auch nicht mit jedem auf einer Wellenlänge schwimmen.😉
„Halt, bei Belgien sind wir uns übrigens einig.“ Yeah… freut mich.👍
Das Leben ist nunmal kein Ponyhof.
Vielen Dank fürs Gegenhalten, Gaby. Bei dieser Anhäufung von Empathielosigkeit und Kommentaren wie „Der ESC ist ein Wettbewerb“, „Das Leben ist kein Ponyhof“, „Die Kandidaten sind nicht aus Zucker“, „Die Null-Punkte-Momente der letzten Jahre geben den Extra-Kick“, „im Wettkampf nie etwas gerissen haben“, „gnadenlos abstrafen“, „Just go“ (zu einer Kandidatin, die vor dem ESC immer für ihr großes Engagement und ihre sympathische Art gelobt wurde und jetzt, nachdem sie hinten landete, meist nur noch mit ungeschickten Äußerungen in Nach-ESC-Interviews in Verbindung gebracht wird) etc. wird mir schlecht und ich schäme mich, ESC-Fan zu sein.
Gegen Übelkeit gibt es sicherlich was von Ratiopharm. 🤷🏻♂️
Jetzt lass doch mal gut sein. Thomas hat doch recht. Realistisch betrachtet ist das Leben „kein Ponyhof“ (schade eigentlich, wäre manches schöner und einfacher😇). Ist nunmal leider so. Aber der ESC soll doch jedem Spaß machen, er ist Entertainment, nicht mehr aber auch nicht weniger). Denke mal, niemand fährt zum ESC, um den letzten Platz zu belegen. Jeder und jede möchte sich möglichst gut präsentieren und auch wertgeschätzt werden. Wenn sich diese Wertschätzung nicht in Punkten ausdrückt, dann doch wenigstens im persönlichen Umgang. Dazu gehört mMn auch, dass man das „Scheitern“ nicht noch öffentlich hinausposaunt. Ein bisschen mehr freundliche Diskretion würde ich mir schon wünschen, denn es gibt nunmal leider auch Zeitgenoss:innen, die sich an den Niederlagen anderer ergötzen. Sollte man echt nicht noch unterstützen, so ein Verhalten…
Zu 100 % wird man das „Ergötzen“ aber nie verhindern können. Und jeder der zum ESC fährt tut das meiner Meinung nach in dem Wissen dass es halt eben auch nicht so gut ausgehen kann. Klar ist das nicht schön, aber die Teilnehmer sind eben auch keine Kindergartenkinder dir man übermäßig in Watte packen muss. 🤷🏻♂️
Sarah ist und bleibt meine Gewinnerin der ❤️🔥❤️🔥❤️🔥!
Traurig, wie Du die Finnin auf einmal vergisst.
An sie dachte ich eher selten.
Pete ist mein Gewinner der ❤️🔥❤️🔥❤️🔥!
Sexistisch, bitte sperren!
Cosmó geht auf Tour und das sind seine Termine:
https://www.instagram.com/reel/DZKx43loQmT/?igsh=eTRlbWJmOTg4OHU=
Käärijä geht ab Oktober auf Tour und das sind die Termine:
https://www.instagram.com/p/DZH05fEDQH2/?igsh=MWo3dnFncDRxa3MxaQ==
Mehrere 0 Punkte Wertungen deuten auch immer auf eine breite Spitze im Wettbewerb hin. Wenn wie in diesem Jahr 6 Beiträge (Bulgarien, Rumänien, Israel , Ukraine, Finnland und Moldau) von fast überall her Punkte bekommen dann bleiben halt nicht mehr viele Spots in den Top Ten übrig. Und die haben zu einem großen Teil dann Australien, Albanien, Griechenland und Italien abgegriffen. Für die anderen sind dann nur noch Krumen oder gar nix übrig.
Dänemark war beim Televoting leider außerhalb der Top 10
Da muss man sich mal nichts vormachen: Erklärungen der Moderatoren werden nicht gehört… was ich nachvollziehen kann, schließlich weiß man ja kaum noch, was von denen sinnfreies Gelaber ist und was tatsächlich richtige Informationen zum Votingverfahren sind.
Solange also bei der Verkündung der Punkte die „ikonischen“ Worte „Zero Points“ fallen, solange bleibt es eine Schmach für die Künstler, dabei auch noch gefilmt zu werden.
Verloren ist verloren, egal, welches Votingverfahren angewandt wird.
Trotzdem finde ich es netter und auch transparenter, wenn jeder Teilnehmer vor aller Öffentlichkeit das wirkliche Ranking erfährt… zumal einem im Nachhinein Medienartikel erspart bleiben, die diese 0 Punkte als Leitartikel in Fettdruck in großen Boulevardzeitungen drucken. 12 Punkte hört sich nämlich nicht so reißerisch an und würde vielleicht solche Sprüche wie „Ganz Europa mag uns nicht“ unterbinden.
Der ESC hat sich im Laufe der Jahre dermaßen verändert, dass auch die 12-Punkte-Regel endlich mal gekippt werden könnte. Hat die EBU solche Angst davor, dadurch Zuschauer zu verlieren? Die hat sie sowieso schon verloren, unter anderem aufgrund ihrer „unpolitischen“ Einstellung zum Israel-Drama und den damit verbundenen Boykotten vieler Länder.
Es tut mir zwar im Herzen weh, weil ich die israelischen Beiträge eigentlich immer stark finde, aber das Land muss bis zum Ende des Krieges vom Wettbewerb ausgeschlossen werden. Hier (und auch anderswo) wird dann zwar wieder das Argument Antisemitismus geschrien (vermutlich ist die Regierung Israels da ganz vorn dabei), aber das Vorgehen der israelischen Regierung hat in der Realität nichts, aber auch gar nichts mehr mit Selbstverteidigung zu tun. Da werden gnadenlos Bomben geworfen, Kampfhandlungen durchgeführt und Menschen zermetzelt.
Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Keine. Ich mag auch nicht mehr hören, dass der zuständige Sender KAN unabhängig von der Regierung sei… das mag ja sein, nichts desto trotz nutzt die israelische Regierung des ESC als Spielball ihrer Interessen und das kann anscheinend nur mit einem Ausschluss Israels erreicht werden.
Will die EBU sich weiterhin zur Marionette eines einzigen Landes machen? Wenn ich dann noch lese, dass auch eine Wiederteilnahme Russlands möglich wäre, könnte ich k… .
Das wäre dann für mich der Moment, wo ich mich nicht nur vom ESC zurückziehen würde, sondern aktiv dagegen demonstrieren würde.
Die EBU hat zwei Möglichkeiten: sie könnte ein jährliches Fest der Musik mit vermutlich über 40 Ländern feiern… wenn Israel vorerst nicht mehr teilnehmen dürfte.
Oder Israel nimmt weiterhin teil… dann wird es im nächsten Jahr schwierig, überhaupt 30 Teilnehmerländer zu finden. Aber wozu boykottierende Länder beachten, wenn man dafür ein zahlungskräftiges Kanada haben kann? Oder sich mehr auf den Asian ESC konzentriert, der ja auch ein insgesamt hohes Einkommen bescheren wird?
Man hat also die Wahl: jedes Jahr bei der Verkündung des Gewinners ein Splitscreen des Grauens (weil Israel immer darin vertreten sein wird) mit der Hoffnung, dass es immer ein anderes Land geben wird, das mehr Punkte erzielt oder in Bälde ein Sieg Israels, der den ESC zerschmettern wird. Und das, da bin ich überzeugt, will keiner.
So sehr ich dir zustimme bei vielem, was du schreibst, denke ich, dass die 40 Teilnehmer nächstes Jahr wieder erreicht werden könnten.
Wenn alle diesjährigen Teilnehmer wieder dabei sind (Fragezeichen bei Belgien und Portugal) ist man schonmal wieder bei 35, und dann kann man zuversichtlich sein über eine Rückkehr von den Niederlanden und Slowenien. Ebenfalls stehen die Chancen für Nordmazedonien und die Slowakei gut und bei Ungarn könnte es auch schneller gehen als gedacht, zumal man dort auch bereits ein VE-Format parat hat (A Dal). Das wären dann ja schon 40, wenn es so käme.
Je nachdem, was auf der EBU-Generalversammlung beschlossen wird, könnten auch Kosovo und Kanada hinzukommen.
Ebenfalls hab ich in den letzten Tagen gelesen, dass der Gewinner von Eurovision Asia bei der nächsten Ausgabe des ESC teilnehmen könnte, durch eine Wildcard. Oder vielleicht auch nur als Intervall-Act. Jedenfalls gibt es da Gerüchte, die kursieren.
Wenn die EBU das Teilnehmerloch stopfen will, dann schaffen sie das. Das haben sie dieses Jahr ja auch mit Moldau, Rumänien und Bulgarien geschafft. Die politische Einigkeit bei dem Thema ist nicht so groß wie bei Russland und das ist eine Realität, mit der man sich arrangieren muss.
Was die Punktevergabe betrifft: Ich finde es auch nicht mehr angemessen, dass ein Platz 11 genauso viele Punkte bekommen soll wie ein Platz 25. Das sind viele Stimmen, die unter den Tisch fallen (selbst wenn es oft nur ein paar tausend sind), und am Ende stellt es auch kein Abbild der Realität mehr dar. Man sollte schon mehr Punkte bekommen als die Länder, die man hinter sich lässt. Das muss im Scoreboard schon irgendwie widergespiegelt sein. Fragt sich nur wie.
Vermutlich wirklich durch ein Ende des „12 Points go to…“. Das wäre zwar schade weil es eine der Ikonen der ESC-Marke ist, aber es muss in hoffentlich naher Zukunft einfach passieren. Für das Seelenheil der Künstler (auch wenn diese wissen, worauf sie sich einlassen) und für die Zuschauer, damit ihre Votes von Platz 11 abwärts nicht im Nirvana verschwinden. Dieser Zero-Points-Voyeurismus ist für mich auch ganz schlechter Stil. Einer muss am Ende Letzter oder Vorletzter sein, aber diese Zero Points haben einfach nichts mit der Realität zu tun, weil es immer Leute gibt, denen das Lied gefallen hat. Da entsteht durch die Zero Points ein falsches Narrativ, welches von die Boulevard-Medien auch gerne aufgegriffen wird. Der ESC sollte inklusiver sein als Boulevard und Reality TV.
Ändern wird sich am Ende wahrscheinlich: nüscht. Aber man kann ja hoffen.
“Das Seelenheil der Künstler”? Was ist mit denen, die keine haben wie Nemo oder Bambie Thug?
Die beiden hatten ihrerzeit mit Zero Points ja eher nichts am Hut
Hexerei!
Rein menschlich war das allerdings eine dicke fette Doppelnull.
Also dann nur komplett in Punkten durchnumerierte Reihenfolge auch bei den Juries ?
Frage: Bist du damit auch gegen die Sperrklausel bei der Bundestagswahl?? Da könnte man ja auch argumentieren:“Aber es haben doch auch Leute Partei XY gewählt. Lasst sie doch auch ins Parlament, bitte bitte bitte!!“ 🥺🥺
Sorry, ich sehe da nix ungerechtes wenn man eine gewisse Hürde nehmen muss. 🤷🏻♂️
Sorry, beim Thema Israel gehe ich nicht mit. Ich möchte mir nicht ausdenken, wie dann hierzulande die Diskussionen abgehen würden. Gelöst wäre das „Problem“ damit definitiv nicht.
Ja, das habe ich auch im Hinterkopf. Aber nichts desto trotz muss sich auch Deutschland in seiner Position hinterfragen. Ein blindes oder ignorierendes Auge der ARD (die Regierung nehme ich mal aus, die soll sich ja nicht einmischen, gerade Herr Weimer nicht) ist nicht neutral und wäre somit ungeeignet für eine solche Entscheidung.
Die „12 Punkte“ werden aus dem gleichen Grund nicht abgeschafft warum auch McDonald’s das große goldene „M“ nicht abschaffen wird. Sie sind einfach das Markenzeichen, und das abzuschaffen wäre wahnsinnig. 🤷🏻♂️
„Ob viele Zuschauer im Schock des Augenblicks diese Erklärung überhaupt mitbekommen haben, ist eine andere Frage“
Die wenigsten Zuschauer waren schockiert. Vicky Swarovski hat es ja auch oft genug wiederholt. Und die Hallenreaktion war anders als in früheren Jahren auch nur von mäßigem Supportapplaus geprägt.
Wir besprechen hier im Grunde nicht, wie nah Land X an den Punkten gewesen ist, sondern wie krass diese Länder durchgefallen sind.
Interessant, dass Du der Kristallerbin so intensiv gelauscht hast.
Die zwei waren aber auch sehr sweet zusammen…🫠
Hatte gehofft, sie verrät, aus wievielen Glitzersteinchen ihr Kleid besteht …
Immer Deine Eifersucht!
Man muss, was Piercings angeht, immer auf dem Laufenden bleiben.
Victoooooria, forever till the end of time! ☺️
Thank you Victoria Alex. 🙂
Sarajevo scheint mir ein bedeutendes Zentrum der Fegerherstellung zu sein. 😎
Ich komme. 🚀
Dobrodošli!
Mit güldenem Ständer?
🥖
😀
Ich ess übrigens gerade Bären… Koala-Bären. 😉
Mmmh. 🐨
Übrigens morgen 18.00
http://www.youtube.com/watch?v=PynEDpAPRlE
und am Freitag bringen Sellout Alley, die Band die ich letztes Jahr entdeckt habe auch einen neuen Song heraus. 😀
Yeah! 🙂
Übrigens hier ist der Akkordeonfeger von The Rumpled mit aktueller Frisur zu sehen. 😎
https://youtube.com/shorts/GKCPOj2Imno?si=secDnXSP1dEn2U8Z
Nice 😀
Livestreaming … SOFORT!
Ich sage nur: Čajdžinica Džirlo, gleich unterhalb unseres Hotels. Da komme ich jeden Tag mehrmals vorbei.
Gibt’s vielleicht eine hochauflösende Wetter-Cam?
Čajdžinica Džirlo
Merkwürdigen Männertyp hast du: Die Bildersuche liefert mir zu der Location einen älteren Herren, mit langen grauen Haaren. 😉
😂
Bisher saßen da immer Feger, aber als wir heute Abend zum Abendessen gegangen sind, habe ich den älteren Herrn mit den langen grauen Haaren live und in Farbe gesehen …
Ich habe mich neulich mit einem schwulen Ehepaar von dort angefreundet. Die Jungs meinen übrigens, daß Sarajevo bei weitem nicht so homophob geprägt wäre wie andere Regionen auf dem Balkan.
Den Eindruck habe ich auch. Habe mich gestern auch mit 2 ESC-Online-Bekannten aus Sarajevo getroffen. Einer davon ist schwul. Er meinte: Man hat hier zwar keine Rechte, aber sonst ist es ziemlich unkompliziert.
Na ja, mit der Einschränkung haben Leute auch schon Moskau oder Rihad beschrieben. Finde ich von daher etwas schwierig die Rechte außen vor zu lassen.
Es ist aber ziemlich absurd, Sarajevo mit Moskau oder Riad zu vergleichen, weil Homosexualität in BIH niemals eine Straftat oder Ordnungswiedrigkeit war. Es ist halt gar nicht geregelt, weil BIH ein dysfunktionaler Staat ist.
Apropos Feger…
Kennt jemand von euch den BMX Rider Brady Baker? Also wer die X Games und/oder Funsport bei Olympia verfolgt hat, vielleicht.
Ich finde ihn sooo hot! Genau mein Beuteschema.
Hat natürlich ne Barbie-Freundin… wie so ziemlich alle Typen „cooler“ Sportarten. Oder Bandmitglieder… oder oder… 😛
https://www.instagram.com/bradybakerbmx
Kannte ich bisher nicht, weil ich ja nur Fußball, Leichtathletik und Wintersport schaue. Ist nicht schlecht, der junge Mann.
Sozusagen der Philipp Hansa oder der Tananai der BMX Rider Szene. 😀
Sind dass hier eigentlich deine Lieblingskekse? 🤔
http://www.wikana.de/produkte-shop/hansa-keks-a12.html
Ich bin überhaupt keine Kekse-Esser. Nur Plätzchen an Weihnachten. 😀
Dann sind das vielleicht Philipp Hansa’s Lieblingskekse. 😀
Ich weiss nur anhand seines Steckbriefes auf der Homepage von Hitradio Ö3, dass sein Lieblingsgericht Schnitzel natur angebraten mit Bratensaft, Erbsenreis und Preiselbeeren ist. 😀
Mmmh das klingt lecker. 😀
Ähäm… *räusper*
😀
Hi hi hi. 😀
Dieses ausrechnen und abgleichen der nicht gezählten Punkte erinnert mich an früher, nach Rückgabe der Mathearbeit und der Mitteilung Zuhause: ich hab ne fünf , aber es gab auch sechsen …in der irrigen Annahme , dann wäre die miese Note nicht ganz so schlimm, denn es gab ja zwei oder drei Bedauernswerte, die noch mieser abgeschnitten hatten, was aber nicht wirklich Trost gespendet hat, so auch hier: was nützt es, wenn UK oder Österreich noch weniger Punkte bekamen oder wie haarscharf man den Eintritt in das Punkteparadies verpasst hat, knapp daneben ist auch vorbei, und es gibt beim deutschen Beitrag nichts zu beschönigen, er war … Nicht gut…basta. ich rege mich auch jedesmal auf, wenn maximal durchschnittliche oder sogar grottenöde Beiträge weit hoch kommen, weil sie aus blinder Heimatverehrung, Nachbarschaftsliebe oder falsch verstandener Loyalität mit Punkten beworfen werden. Aber das war immer so und wird auch so bleiben, Deutschland allerdings, ohne all diese Vergünstigungen, muss jetzt dringlich was ändern .
Ich finde es skurril, anzunehmen, dass sich 279 Punkte angenehmer anfühlen, wenn der Sieger mit 1600 Punkten rausgeht. Wer es wie auch immer „gerecht“ haben will, muss dann eben Zuschauerprozente in Punkte umrechnen und Länder nach Votingbeteiligung gewichten.
Man hat doch schon durch Aufspaltung nach Jury/Televotes dafür gesorgt, dass kaum ein Land mit null Punkten rauskommt. Das einzige, was ich mir vorstellen kann, ist die Ausweitung der 3,2,1 Punkte auf mehrere Länder, weil im mittleren Segment ohnehin eine Abgrenzung schwer ist. Wären dann 5 mehr bepunktete Länder, ändert aber nichts für Länder, die wirklich durchfallen!
Und es ist mir herzlich egal, ob hier jemand wieder die Israel-/Blockvotingkeule schwingt. Keine Lust auf diesen Weltschmerz.
Wir wissen, Du hast ja Lust auf Kristalle.
Weil du so interessiert bist: Habe im Oktober Geburtstag. Bin zwar eigentlich nicht der Typ, aber wenn dann nur lupenrein, flawless, river plus und nicht zu klein!
River klar, wie Otter!
Auch Oktober… Skorpion oder Waage?
river plus = blauweiss
Waage
Auch cool, tatsächlich mein Aszendent.
Für die Deutung von Sternzeichen bin ich erst so ab dem zweiten Drink empfänglich.
Freu Dich doch, dass ich Dich so lobe, statt Dich nur als reichen Skiferien 🔥nden Kuhsäng zu sehen.
Klar doch. Danke, bro. 🙂
Bin btw. demnächst als Tourbetreuer einer Rentnercombo in Berlin.
Roadie Jorge 😀
Ja, genau, auch der Chauffeur, weil ich am Leben hänge und bei dem älteren Bekannten meiner Mutter nicht mitfahren werde! Leider hat sich der erste Urlaubstrip in’s zweite Halbjahr verschoben.
Jorge = Toggie?
Mysteriöse Parallelen. Vielleicht mal eine Idee für Rentnersharing.
Als Single verreise ich aber auch noch.
Single? Ist das wie ein Download?
Meld Dich gerne, wenn Du nach B headest.
👍
Mein Gedanke 😀
Immerhin… 😉
Ich bin Widder und Drache (im chin. Sternzeichen)… also „Fire“ im Quadrat! 😀
Mein Aszendent Jungfrau holt mich allerdings etwas runter. Aber nicht wirklich viel. Vorausgesetzt, man glaubt minimal an das Zeug…
Von Astrologie zu Astronomie:
Ich bin ja jeden Abend bei klarem Himmel begeistert von Venus und Jupiter. Wie sie um die Wette strahlen und sich gerade total nahe stehen. Faszinierend. Leider schaff ich es im August nicht nach Spanien zur SoFi. 🙁 (Muss ich mich halt mit der knapp 90-prozentigen Verdeckung in München zufrieden geben)
Widder? Würde das nicht beim ersten Date erwähnen.
Wieso? Was ist Dein Problem mit Napoleon III und Hitler?
Das waren aber April-Widder mit starker Nähe zum Stier.
Ich bin ein emotionaler, aber harmloser März-Widder. 🙂
Moment mal…. Ich bin zwar am 16.4. geboren, starke Nähe zum Stier habe ich charakterlich so überhaupt nicht. Mein Aszendent liegt zudem auch in einem Feuerzeichen und mein bürgerlicher Name klingt zufällig nach dem roten Planeten (= Geburtsherrscher von Aries)
Den Astrologie-Interessierten kann ich übrigens wärmstens „Die zwölf Archtypen“ von Brigitte Hamann empfehlen. Das beste Werk zum Thema im deutschsprachigen Raum.
Sehr interessant. In das Buch schau ich mal rein. 🙂
😀
Man(n) merkt es eh nach spätestens 5 Minuten. 😛
Österreich, Deutschland und UK waren mit Abstand besser als das tumbe Bunga Bunga mit der niederträchtigen, verhöhnenen Performance aus Bulgarien.
Fragt sich nur, was das denn jetzt noch bringt? Fordere aber weiterhin das das Punktesystem geändert wird. Jury und Televoting vergeben jeweils Punkte von 1 bis 25 oder 26. So ist wirklich für jeden sichtbar, das für jeden Künstler angerufen wird. Es gibt dann zwar immer noch einen letzten und einen ersten Platz. Aber so sieht das nicht mehr so verdammt doof aus für den jeweiligen Künstler. Denn man darf nicht vergessen auch der Brite hat für seinen Auftritt monatelang geprobt und dann ist gerade mal ein Punkt aus dem Jury und Televoting schon sehr brutal.
Übrigens schlägt mir Youtube immer mal jemanden vor (Jason Leigh Winter) der Songs und ihre Tänze nachtanzt. Hat wohl auch schon am Broadway getanzt. Er hat zu zwei ESC Songs vom diesen Jahr getanzt und zwar Bangaranga und 🔥🔥🔥.
Bangaranga
http://www.youtube.com/shorts/U-tyMfTJVxo
Fire
http://www.youtube.com/shorts/VDgTEc4mALc
Ich flog beim Lesen des Threads aus allen Wolken. 😀
Hat Sarah Engels den ESC 2026 in Wien nicht gewonnen und der ESC 2027 findet entweder in Freiburg, Berlin, München oder im Garten meiner Eltern statt ? 😀
Danke für diesen kleinen Einblick, das finde ich immer ganz interessant. Aserbaidschan ist schon ein auffälliges Beispiel. Das ist ja wirklich historisch schlecht. In einem Halbfinale mit 15 Teilnehmern nicht mal knapp ansatzweise an die Top 10 ranzukommen ist wahrlich ein Kunststück, was wenige davor hinbekommen haben. Da würde mich glatt das komplette Ergebnis vom Halbfinale 2004 oder 2009 interessieren, in denen die Schweiz bzw. Tschechien 0 Punkte bekommen haben. Schade, dass die wohl nicht verfügbar sind.
Ich bin auf YouTube heute zufällig über die bulgarische Vorentscheidung von 2005 gestolpert und schaue sie momentan in voller Länge. Ein wahrer Diamant, sage ich. Kaffe wurde vorgehalten, das Televoting manipuliert zu haben und so haben sich Slavi Trifoniv & Sofi Marinova (2012) hingestellt und statt zu singen, über drei Minuten lang einen Protestvortrag gehalten. Bei Grafa fällt gleich die Musik aus. Hach ja, was für Zeiten.
Gab es nicht beim maltesischen Vorentscheid von 2006 einen Stromausfall oder so?
Fire, like a Vampire – die ukrainische Armee hat Operation Miau Miau erfolgreich durchgeführt- eine Mutter und 5 kleine 🐱 gerettet:
https://bsky.app/profile/kyivindependent.com/post/3mntsa7umtc27
Also UK und seine 0 Punkte im Televoting gehören ja mittlerweile zu den fixen ESC Traditionen. Mir tun nur die Künstler leid, die sich jedes Jahr diesem Voting stellen und dann den 0 Punkte Stempel bekommen. Die letzten drei Jahre habe ich den letzten Platz von UK kommen gesehen, lediglich Remember Monday hätte ich schon ein paar Punkte vergönnt.
Bei Deutschland und Belgien waren die Startnummern eher das Problem. Belgien war sogar einer meiner Favourites im Wettbewerb und Deutschland entwickelte sich zu einem meiner most played Songs.
Ging es nach mir hätten Länder wie Ukraine oder Litauen den letzten Platz belegt, da mir diese im großen Feld zu sehr untergingen.
Das wäre mein Vorschlag: Die ersten zehn bekommen Punkte von 3 bis 12.
Ab Platz 11 Unterteilung in Punkteblöcke.
Also so:
1. 12 Punkte
2. 11 Punkte
3. 10
4. 9
5. 8
6. 7
7. 6
8. 5
9. 4
10. 3 Punkte
Plätze 11-15: 2 Punkte
Plätze 16-20: 1 Punkt
Plätze 21-26: 0 Punkte
Die letzten 5/6 Beiträge wegzulassen, wäre ja nur kosmetisch besser. 20 sind zu viel.
Keine Glättung in der Spitze, keine Punkte für Beiträge deutlich unter dem Durchschnitt, max.13-15 Länder, die Punkte bekommen. Also z.B.: 12,10,8,7,6,5,4,3,3,2,2,1,1,1
Und erhofft euch keine riesigen Effekte auf Platzierungen.
Nach der hier im Artikel verlinkten Reddit-Tabelle wären UK und Belgien mit meinem Vorschlag immernoch Letzte im Televote gewesen, hätten aber zumindest jeweils 6 Punkte gehabt.
Das wäre natürlich nur kosmetisch, klingt aber besser als zero points.
Man aber gerne über die genaue Definition der Blöcke diskutieren.
Deinen Vorschlag, gerne auch nur mit einer Top 13, würde ich auch unterstützen. Damit wäre zwar Belgien und UK immer noch nicht geholfen, aber Deutschland wäre immerhin den null Punkten entflohen und hätte wenigstens einen bekommen.
Es ist ja ohnehin subjektiv. Und in einem alternativen System (anderer Fans) mit Punkteinflation würden wir über 1400 Punkte Differenz zum ersten Platz reden. Klingt doch nicht wirklich sexy, oder?
Mir geht es nur darum, dass je tiefer gerankt wird, desto häufiger werden die Punkte ausgewürfelt und unverdienter ist die Belohnung. Aber im mittleren Bereich gibt es immer mal Grenzgänger mit geringem Unterschied zwischen 10 und 13.
Oben braucht man eine Punktespreizung, sonst bekommt man es noch häufiger mit Konsenssiegern zu tun, die es nirgends ganz nach oben schaffen, aber trotzdem gewinnen. Übrigens auch so ein Manko der manchmal vorgeschlagenen 25 Punkte – die Unterschiede oben verwässern und eher zum Downvoten von unliebsamer Konkurrenz verleiten.
Damit gehe ich mit. Seh ich auch so.
Null Punkte zu bekommen ist natürlich immer hart, aber letzendlich ist es oftmals praktisch gesehen auch nicht so viel anders als 1 oder 2 Punkte vom Televote zu erhalten. Und solange es immer noch Leute gibt, die für einen Artist oder Song brennen, ist so etwas auch einfach nicht so bedeutend meiner Meinung nach. Ein gutes Beispiel dafür ist Großbritannien dieses Jahr: Zu speziell für die breite Masse, aber denen denen es gefällt, die mögen es auch wirklich. Das bedeutet doch auch was, oder nicht?
Im Fall von Essyla kann man ja zumindest noch ihre Jury-Punkte halbwegs positiv hervorheben, und überhaupt im Finale dabei zu sein ist eine große Sache. Ich war ganz sicher auch nicht die einzige, die mit dem Beitrag komplett mitgefiebert hat, bis zum bitteren Ende.
Letzten Endes gewinnt eben auch nur ein Beitrag und alle anderen finden sich dann irgendwo darunter ein. Viel wichtiger ist es doch, die Zeit vor Ort zu genießen, neue Erfahrungen zu sammeln und vielleicht auch auf sich als Künstler aufmerksam zu machen.
Ich seh das genauso. Mit Simón und Jiva flogen ja zwei meiner Favoriten raus, aber ich finde sie natürlich trotzdem weiterhin toll.
Paloma Rumba Let’s Go. 🥳
Rock this!
Malge! 😀
https://www.clubpuschkin.de/events/zero-936/
Cool. Leider in Dresden. 🙃 In Leipzig hätte ich mir eine Karte geholt.
Ja. Ich kann auch nicht. Muss morgen arbeiten.
Spielen leider nicht in meiner Nähe. Köln und Berlin auch zu weit.
Merk gerade, wie gut der Bandname zum Blogartikel passt. Haha 😀
Haha. 😀
Ich mag nach wie vor Portugal und die Schweiz
Bester von den 0-Punktern, sensationell!!! Hauptsache, es gibt noch welche die schlechter sind. So sind die Deutschen.
Es gibt nichts schön zu reden. Das voting Verfahren ist schon ewig bekannt und entsprechend muss auch die Auswahl der Teilnehmer stattfinden. Beim fussball zählt auch nicht: wir haben 14:0 verloren, hatten aber auch 2 Chancen. Und selbst ein 14:2 wäre dann auch verheerend schlecht
OT: Bin gesund auf Gran Canaria angekommen, wolkenloser Himmel bei 24 Grad. 😎☀️
Das freut uns alle! 🙂
Halt uns auf dem Laufenden… 😉
Und jetzt erst mal schnurstracks in die nächste Cocktailbar, sich einen Cocktail von einem gutaussehnden Barkeeper mixen lassen und dann genießen. 😀
Sitze noch im Bus zum Hotel. Bin ja nicht der einzige der Urlaub machen will. 😅
Vom Whiskymixer Willi? 🤭
Dann viel Spaß bei den spanischen Antisemiten! Toggie macht es deutlich besser, denn der ist nämlich in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens auf einem ausgedehnten Urlaub und die unterstützen Israel.
Du bist wirklich ein Laberer. 🙁
Papst Leo XIV. befindet sich gegenwärtig auf seiner Spanienreise. Würdest du ihn jetzt ebenfalls als A…t bezeichnen ?
Bisher gab es von ihm noch keinen Vorwurf gegenüber Spanien in dieser von dir diskreditierenden Angelegenheit.
Dann kann er ha bei allen Soaniern einen Exorzismus durchführen, das vertreibt die bösen Geister! Außerdem ist der Papst gebürtiger US-Ami.
Das hört sich bei dir so langsam wie Hispanophobie an
Ich gehöre zu denen die finden, dass alle durchgehend Punkte bekommen sollen, außer der wirklich allerletzte Platz. Ja wir würden dann die bekannten 12 Punkte opfern, aber die 12 Punkte kommen aus einer Zeit, als noch viel weniger Länder am ESC teilgenommen haben. Der letzte Platz bekommt 0 Punkte, der vorletzte 1 Punkt, der vorvorletzte 2 Punkte etc.
Wir spielen jetzt mal das Beispiel durch (ich glaube dies habe ich vor ein paar Jahren schon mal in einem Kommentar gemacht: Angenommen Land A landet im Televoting bei fast allen Ländern auf dem letzten Platz, bis auf ein Land, wo Land A den 8. Platz im Televoting belegt. Für diesen 8. Platz gibt es dann Punkte im Televoting. Land B dagegen schrammt in allen Ländern haarscharf an den Punkten vorbei und landet auf den 11. Platz. Obwohl Land B hier insgesamt besser abgeschnitten hat als wie Land A, würde Land B keine Punkte im Televoting erhalten.
Wenn wir wirklich an den 12 Punkten festhalten wollen, dann müsste man vielleicht Dezimalzahlen verwenden, so dass Platz 1 dann doch 12 Punkte bekommt. Klingt vielleicht erstmal fremd, aber man könnte ja dann sagen, dass dies aus der Historie entstanden ist. Wie beim Tennis, dort gibt es auch die, aus der Historie entstammende, Zählweise 15, 30, 40.
Nach den 0 Punkten für Belgien wurde es noch ein weiteres Mal erklärt und da nicht weniger ausführlich. Siehe folgendes Video von 2:23 – 2:47 bzw. 0:50 – 1:00
https://youtu.be/3DjH4n6XoG8?si=jUjjTdyQOPC1MCjY&t=143
Vielleicht könnte man noch zum Jury-Voting und Telefoting ein Abstimmungsergebnis aus einem App-Voting (meinetwegen Eurovision App) als quasi dritte Instanz im Voting dazurechnen, bei dem es gar keine Null Punkte geben kann. Das könnte auch irgendwie das Rest of the World Voting ersetzen, da die App vielleicht aus allen Ländern benutzt werden könnte. Dann sind am Ende rechnerisch auch gar keine Null Punkte mehr möglich.
Beispiel:
Song X – Land A:
Televote: 0 Punkte
Jury-Voting: 10 Punkte
App-Voting: 2 Punkte
Also zusammen am Ende: 12 Punkte
Song Y – Land B:
Televote: 4 Punkte
Jury-Voting: 0 Punkte
App-Voting: 5 Punkte
Also zusammen am Ende: 9 Punkte
Song Z – Land C:
Televote: 0 Punkte
Jury-Voting: 0 Punkte
App-Voting: 13 Punkte
Also zusammen am Ende: 13 Punkte
Zur Not könnte man dieses App-Voting in die Televoting-Punkte integrieren, also addieren, um dies auch bei der Punkteverkündung zu berücksichtigen? 🤔 Kennt sich hier jemand mit Apps und App-Abstimmung aus? Oder man macht vielleicht 25 Prozent Televoting (evtl. noch 0 Punkte möglich, da nur Top 10 Punkte kriegen, 10 Anrufe per Person möglich, Hosts machen Werbung für das Abstimmen mehrerer Länder) + 25 Prozent App-Abstimmung (durch Umrechnung am Ende keine 0 Punkte möglich, man muss mindestens für drei bis fünf unterschiedliche Länder abstimmen) + 50 Prozent Jury-Voting (5 bis 10 Leute in der Jury, Punkte werden durch exponentielles (heißt das so?) Umrechnen verteilt, 0 Punkte sind evtl. noch möglich). Im App-Voting keine Null Punkte möglich. App-Voting könnte sogar zusammen mit Televoting gerechnet und verkündet werden. Jury-Voting bleibt so verkündet wie bisher (1 bis 12 Punkte, 0 Punkte sind noch möglich). Vielleicht könnte man das aber auch noch ändern.
Es war nur so eine kleine Idee, um am Ende die zusammengerechneten 0 Punkte zu vermeiden, aber die ikonischen 12 Punkte nicht völlig zu verlieren. Jury 0 Punkte finde ich persönlich nicht ganz so schlimm, wie 0 Punkte im Televoting. Meinetwegen könnte die EBU aber auch das Jury-Voting so verändern, dass da 0 Punkte eher seltener wären. Vielleicht sollen die halt Punkte von 1-25 Punkte verteilen? Sind aber alles nur Vorschläge. Bitte nicht ganz so kritisch betrachten. Ich bin nur ESC-Fan und kein Mathematiker, EBU-Mitarbeitender oder Statistik-Experte.
So ein App-Voting fände ich auch interessant. Aus Unterhaltungszwecken fände ich auch ein Altersgruppenvoting lustig.
Falls es Euch mal nach Sarajevo verschlägt, esst auf jeden Fall im Dveri! Ich habe selten so gute traditionelle Küche ohne Schnickschnack gegessen. Allerdings muss man den Tisch vorab reservieren. Das Dveri ist klitzeklein.
Interessant, scheint kein Geheimtipp zu sein, 2800+ Bewertungen und super 4,7 Punkte. 🙂
Ich frage mich nur, was es mit der im Gang stehenden M*lltonne auf sich hat …
Puhh, das war knapp. Da war schon fast Dr. App.Roval am Werk.
Ich kann Dir nur sagen, dass neben der Mülltonne ein Vorhang ist, hinter dem sich die Truhe mit den Eiswürfeln befindet … Und nein, ein Geheimtipp ist es nicht.
Ich kann Dir nur sagen, dass neben der M*lltonne ein Vorhang ist, hinter dem sich die Truhe mit den Eiswürfeln befindet … Und nein, ein Geheimtipp ist es nicht.
Ich dachte eher an zweckentfremdete Tonnen. Wenn ich solche Locations live abchecke, speichere ich das auch einfacher ab.
Ich mag auch die simple Küche ohne Schnörkel.
Ich mag auch die simple Küche ohne Schnörkel.
Wenn irgendwas an etwas serviert wird statt mit, bin ich schon bedient …
👍 Wie ist man da sprachlich aufgestellt?
In Sarajevo? Mit Englisch oder Deutsch kommt man gut durch. Das war z. B. in Višegrad ganz anders. Da heißt es dann: Hände und Füße …
Das hätte ich gerne gesehen. 🤭
Sah aus wie beim Chinesischen Staatszirkus … 😂
Ah, gut zu wissen. Notfalls dann mit Übersetzungsapp.
.. oder ich schicke dann meine Mutter vor, die in ihrem speziellen Sprachmix auch härteste Herzen erweichen kann. Hat in den Niederlanden jedenfalls gut funktioniert. Da wäre ich mal am Einlass mit Englisch und nicht hilfsbedürftig kaum weitergekommen.
In Sarajevo sind die Taxis super billig. Wenn man mit den Eltern reist, kann man für längere oder steile Strecken stets ein Taxi nehmen. Wir sind heute mit dem Taxi von der Altstadt zur Bosna-Quelle gefahren (hin und zurück). Eine Strecke (15 Kilometer) kostet knapp 20 Euro.
Ja, klingt wirklich unangenehm preiswert. Obwohl sich dort ja auch UBER breit macht. Kenne das noch von Budapest, obwohl ich da meine fiesesten Taxierfahrungen gemacht habe.
Wenn du deine Mutter auf dem Rollator sitzend schiebst, bist du der Held der Strasse! Wir hatten im Urlaub so viele skurrile Situationen, Kommentare und Blicke … Aber in so einem hügeligen Ort hätte das Grenzen und ich würde das genauso wie du regeln. Man schränkt sich sonst einfach zu sehr ein.
OT: Bin mittlerweile im Hotel, habe sehr lecker gegessen und lasse den Abend mit einem Mojito und Blick auf den Atlantik ausklingen. 😎🍹
Viel Spaß! Ich schaue von meinem Balkon auf den Hügel mit der Seilbahn von Sarajevo.
Hach, wenn man euch so liest… 😉
Genießt die Zeit! 🙂
Für mich gibt es dieses Jahr leider erneut keinen Urlaub. Muss erst mein Leben auf Vordermann bringen nach den letzten 2 Jahren. Nächste Woche Vorstellungsgespräch… aber das Wetter soll ja auch bei uns wieder besser werden. Fahr ich halt an meinen See und träume. Ist auch schön. 🙂
Viel Glück!
Franny, ich drücke alle Daumen für das Vorstellungsgespräch nächste Woche. Leider habe ich im Moment weniger Glück und werde überhaupt nicht mal zu irgendeinem Vorstellungsgesprächen eingeladen, obwohl ich überall hin schon so viele Bewerbungen verschickt habe. 😥😢
Hast Du schon ein Bewerbungscoaching gemacht? Manchmal sind kleine Dinge, an die man gar nicht denkt, die Stolperfalle.
Viele Glück!
Das ist lieb, danke! 🙂
Ich drück dir auch feste die Daumen! Hast du mal deine Bewerbungen checken lassen? Oder frag mal ChatGPT.
Ich hab ja letztes Jahr auch nur Absagen erhalten. Eine nach der anderen. Ich hatte es in meiner Branche schon aufgegeben. Deshalb bin ich ja an der Tankstelle und bei einem Minijob gelandet.
Mein Bewerbungs-Workshop ist erst Ende Juli. Deshalb hab ich einfach mal ChatGPT und Google nach Tipps und Keywords gefragt. Und anscheinend war das die richtige Entscheidung.
Meine Tipps:
Tipp 1: Die Schlagworte, die in der Stellenanzeige genannt werden, auf jeden Fall im Lebenslauf und Anschreiben mit einbauen. Gerade größere Firmen arbeiten im Vorfeld mit einer KI, die aussortiert. Wenn du aber die richtigen Keywords nutzt, fliegst du nicht gleich raus und ein Personaler kriegt deine Unterlagen auf den Tisch.
Tipp 2: Schreib eine ehrliche und persönliche Bewerbung – ohne das übliche Blabla. Schreib ehrlich, warum du die Stelle möchtest ohne zu schleimen. Und lass dir eine kreative Einleitung einfallen, die schon zeigt, dass du weder eine KI-Bewerbung schickst noch die üblichen Floskeln verwendest. Ich geb aber zu, dass ich den Lebenslauf auch etwas aufpoliert hab – natürlich ohne zu lügen. Bringt ja nix fürs Vorstellungsgespräch.
Jedenfalls hat es bei mir diesmal geklappt mit diesen Methoden.
War aber selbst überrascht, dass die Mail schon 2 Tage nach meiner Bewerbung kam. Bin mir allerdings sicher, dass ich den Job nie und nimmer kriege. Ist eher konservativ und ich bin es nicht. 😀 Außerdem verk*** ich Vorstellungsgespräche eh meistens. Ich kann schreiben, mich aber nicht persönlich verkaufen. Doch so weiß ich zumindest mal, dass ich noch eine Chance auf dem Markt hab. 🙂
Alles Gute für das Vorstellungsgespräch.🤗
Liebe Franny,
ich drücke dir wirklich alle meine Daumen für dein Vorstellungsgespräch. Ich wünsche dir geniale Antworten, die wirklich alle umhauen. 😀
Danke. 😁
Beim Abendessen hatte ich einen lustigen Moment. Als ich mir zum Trinken ein stilles Wasser bestellt habe hat mir die Kellnerin es gebracht und einen Zettel wo man Nachnamen und Zimmernummer notiert damit keiner auf meine Kosten Drinks ordert. Mein polnischer Nachname ist oft eine Stopperfalle, aber die Kellnerin hatte gar keine Probleme. Stellt sich heraus dass es eine Polin ist. Da sieht man wieder wie international alles ist. ☺️
Ich mag Urlaubsanekdoten sehr gerne. 🙂
Bei uns geht es morgen weiter nach Šibenik. Soll nach fast 3 Wochen der zweite Schlechtwettertag werden, was aber nicht schlimm ist, weil wir uns auf dem Weg nur das Museum der bosnischen Holzschnitzkunst in Konjic anschauen wollen, und das ist, denke ich, überdacht …
Und wenn wir am Spätnachmittag in Šibenik ankommen, soll es dort schon wieder schön sein. Da werde ich dann gleich in den Pool springen. Der ist glücklicherweise meist leer, weil das Hotel nicht groß ist.
Viel Spaß dir. ☺️
Gönne mir jetzt noch nen dritten Drink, diesmal aber in einer Beachbar in der Nähe. 😁🍹
B3i dem hört sich das eher nach einem Besäufnistrip an.
In Šibenik war ich im letzten Jahr (plus Zadar davor). Beides schöne Städte und natürlich die traumhaften Inseln davor. Im September soll es entweder nach Split / Dubrovnik gehen oder nach Montenegro. Bin noch am schwanken. Was ist empfehlenswerter?
Ist natürlich beides toll … aber auch überlaufen, in Montenegro aber nur die Küste. In den kleinen Orten an der Bucht von Kotor ist es noch nicht so voll, und das Hinterland von Montenegro ist schlichtweg fantastisch: der Lovćen, der Durmitor, der Piva-See und vor allem der Skutari-See. Auch die Klöster sind dort jeden Umweg wert: Ostrog, Piva, Morača.
Danke für die Info und die Tipps!
Ich würde es komplett nach Anrufzahlen abbilden, das 12 Punkte-Schema ist doch bei den Anrufen eh komplett überflüssig, es werden ja keine einzelnen Wertungen angesagt. Und von mir aus können die Leute auch für ihr eigenes Land anrufen, macht die Diaspora eh und Nachbarschaftsvotings sind auch nicht gerade besser, kann Zypern doch mal für Zypern anrufen und nicht für Griechenland 😉
Also bestimmen die Länder, aus denen am meisten angerufen wird, immer die Gewinner oder wie?
Die meisten Anrufer bestimmen die Gewinner, ist doch am gerechtesten.
Eben nicht. Das Problem sind die eigenen Beiträge. Kann man für sie anrufen, hat man als großes Land einen Vorteil. Kann man das nicht, hat man als großes Land einen Nachteil.
Ja, Diaspora hat auch Vorteile und da rufen die Landsleute für Ihren eigenen Beitrag an. Es ist halt auch nicht so wirklich gerecht, wenn eine Stimme eines Isländers ca. 250 x so viel wert ist, wie die eines Deutschen z.B., oder?
Beim ESC sind eben nicht die Menschen gleich, sondern die Länder bzw. die einzelnen Rundfunkanstalten. Finde ich nicht schlimm.
Also findest du es „gerecht“ wenn die großen Länder den Sieger bestimmen?? 🤔
Joah, wie gut dass du keine Funktion bei der EBU hast.
Das ist ja nicht automatisch so und wir haben ja auch noch die Jurywertung. Spannend das es anscheinend völlig egal ist, das die Wertigkeit Zuschauerstimmen so krass unterschiedlich ist.
Ich finde es eben gerade gut dass das kleine San Marino genauso viele Stimmen hat wie das große Deutschland.
Es kann ja ganz einfach herausgefunden werden, ob sich da so viel ändert, wenn man alle Positionen zählt. Die Positionen im Televoting sind ja frei zugänglich. Zusammenrechnen und dann weiß man’s doch.
Prognose: Es wird sich nicht allzu viel verändern an den Platzierungen. Und ob nun 19. oder 22. – whatever, ganz ehrlich.
OT von der möglichen Konkurrenz von Eurovision Asia:
Der südkoreanische Sender ENA hat
den Startschuss für ein nationales Finale für den Eurovision Song Contest Asia 2026 gegeben:
– Einreichungen möglich vom 1. bis 30. Juni
– Nur Originalsongs erlaubt, Acts bis zu 6 Personen
– Finalisten werden am 3. Juli benachrichtigt
– Live-Finale wird am 4. September auf
ENA ausgestrahlt
https://x.com/i/status/2064820607863210196
OT:
Hier wird das Line Up von der Obstmarkt Stage am Samstag, den 20. Juni beim Altstadtsommer 2026 bei uns in Kaufbeuren näher vorgestellt (inkl. Fotos von den Acts):
https://www.instagram.com/p/DZabCCuDekI/?igsh=MTZ1azBoNWVmY3Z0OQ==
Und hier kriegt ihr Mal einen Eindruck wie grün inzwischen unsere Altstadt ist:
https://www.instagram.com/p/DZajqIbgJN0/?igsh=NHk2enBzZmhwa3cx
Unser OB Stefan Bosse hat sich dafür sehr eingesetzt.
Und ab sofort kann man sich Plätze/Tische im Festzelt für das Tänzelfest 2026 reservieren:
https://www.instagram.com/p/DZaxlb3oLs_/?igsh=MW9scXA4OWppMGd4dA==
Das Festzelt und der Vergnügungspark bzw. Rummel werden auf dem Tänzelfestplatz sein.
Wieder total uninteressant!
Jiva’s Ergebnis ist schon erschreckend, wirklich komplett überall durchgefallen zu sein😂
Bei Belgien habe ich das Gefühl, die Fans haben sie im Halbfinale noch unterstützt, dass sie es wenigstens ins Finale schafft (so auch unsere Gruppe, die für sie gevotet hat) aber im Finale kam dann keine Unterstützung mehr, weil ein hoher Platz auch niemals in Aussicht war, man war einfach glücklich im Finale zu sein.
Um es mit Lothar Matthäus zu sagen: Wäre, wäre – Fahrradkette. Oder anders formuliert: Hätte, hätte – Heckenschere. Die drei Null-Pointer wurden für miserables Songmaterial abgestraft und das verdient.
Das Wertungssystem hat sich wieder wunderbar bewährt. Es war hochspannend bis zum Schluss und mit Sieger Bulgarien sind ja wohl die allermeisten zufrieden. Nur die (deutsche) Bubble ist wieder am „jammern“ und will gleich das Punktesystem umkrempeln.
Der ESC ist ein Wettbewerb und es gibt eben Sieger und Verlierer. Was die 0 Punkte betrifft, kann man die Verkündung sehr sympathisch wie Victoria Swarovski und 2019 Bar Refaeli machen. Aber bitte nicht so emotionslos wie 2021 die Holländer.
Ich kann eigentlich auch damit leben….
Sorry, das Aufmacherbild von Sarah & Tänzerinnen weckt erneut unschöne Assoziationen in mir.
Ich würde es halt einfach gerechter finden, wenn ein Land, welches in allen Ländern z.B. auf dem 11. Platz landet, auch Punkte bekommt, anstatt mit 0 Punkten nach Hause zu gehen, als wie ein Land welches in fast allen Ländern, bis auf eines, letzter wird und dann trotzdem mehr Punkte einfährt, weil es in einem Land in die Top10 gekommen ist.
Aber Änderungen am Punktesystem werden wahrscheinlich sowieso so schnell nicht kommen. Der ESC ist erfolgreich und warum sollte man dann jetzt hier so eine große Änderung vornehmen? Da müsste es dann wahrscheinlich schon mit den Quoten abwärts gehen, dass man so eine große Änderung am Punktesystem vornimmt.
Es macht ja für den Zuschauer keinen Unterschied, wie man die Televoting-Punkte zusammenklöppelt, das ist doch am Finalabend eh total undurchsichtig.
Sarah Engel geht nächstes Jahr auf Tour:
https://semmel.de/tour/tour-alias/sarah-engels-im-on-fire-tour-2027-tour-fruehjahr-2027.html
Habe Kerkeling, der mal den deutschen Vorentscheid für den ESC moderierte, wurde als Kandidat für das hohe Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen:
https://www.spiegel.de/kultur/hape-kerkeling-online-petition-fordert-den-komiker-als-bundespraesident-a-1305547f-9ba9-4e67-a0a8-ba960b24209f
Nein, heute ist kein verspäteter 1. April!
TVP hat heute veröffentlicht, wie die Mitglieder der Jury im Finale gevotet haben:
https://escspot.pl/2026/06/11/tvp-eurowizja-2026-glosowanie-polskiego-jury/
Jurorin Wiktotia Kida hatte Deutschland auf dem zehnten Platz