
Wie wird der deutsche Act und vor allem der deutsche Song für den Eurovision Song Contest 2027 in Bulgarien ausgewählt? In diesem Jahr hat der SWR vergleichsweise früh informiert, wie Song und Act gesucht und gefunden werden sollen. Nun wurden ESC kompakt Informationen zur Verfügung gestellt, die noch mehr verraten als die offiziellen SWR-Informationen von Anfang Juli: Neben der offenen Bewerbungsphase und der Tatsache, dass auch das Musikteam auf die Suche nach Acts geht (das hatten wir im ESC kompakt LIVE schon gemutmaßt), wird es auch Songwriting-Camps geben – extra für Das Deutsche Finale 2027.
Das alles geht aus dem Dokument „INFOS FÜR ARTISTS“ hervor, das bisher nicht breit zugänglich ist, aber offenbar interessierten Künstler*innen zur Verfügung gestellt wird. Die wichtigsten News: Der SWR macht diesmal ein deutlich stärker strukturiertes und kuratiertes Auswahlverfahren mit Songwriting-Camps, internationalen Expert*innen und einer klaren Timeline. Darüber hinaus finden sich in dem Papier Teilnahmebedingungen und der Ablauf bis zum Deutschen Finale 2027. Darüber werden wir noch separat berichten.
Zunächst aber zur wohl wichtigsten Information aus dem Hause SWR: den bereits erwähnten Songwriting-Camps, von denen bisher nirgends die Rede war. Der SWR setzt vor dem ESC 2027 eigene Songwriting-Camps ein, um die Wahrscheinlichkeit für starke ESC-Songs zu erhöhen. Dort arbeiten ausgewählte Artists mit nationalen und internationalen, hochqualifizierten Songwriter*innen und Produzent*innen zusammen, um Songs für den ESC 2027 zu entwickeln. Wer das ist? Das ist nicht klar, aber vermutlich wird auch die Expertise des ESC-Musikteams eine Rolle spielen (Stichwort: Pele Loriano).
Die Songwriting-Camps sind Teil des Vorverfahrens für den Vorentscheid, aber keine Pflicht für eine ESC-Bewerbung. Wer bei einem Camp mitmacht, geht mit dem besten dort geschriebenen Song in die Vorauswahl. Gleichzeitig sagt der SWR in den „INFOS FÜR ARTISTS“ ausdrücklich, dass die Camp-Teilnahme keinen automatischen Vorteil bringt. Es ist also einfach eine weitere Säule im Prozess.
Bewerben können sich Artists, die sich grundsätzlich auch für den ESC bewerben wollen. Laut dem Papier richtet sich das an professionelle Musikschaffende, sowohl etablierte Acts als auch Newcomer mit ersten relevanten Erfolgen, mit eindeutigen Voraussetzungen wie Mindestalter 18, EU-Staatsangehörigkeit oder Aufenthaltstitel in Deutschland bis mindestens 31.05.2027 und Deutschland-Bezug. Um das klar zu sagen: Newcomer sind im SWR-Sprech keine echten Newcomer, sondern bereits mit einem gewissen Grad an Professionalisierung unterwegs. Auch das hatten wir bereits im ESC kompakt LIVE analysiert.
Für die Camp-Teilnahme kann man sich per formloser E-Mail bewerben. Benötigt werden unter anderem Name, Kurzprofil, Geburtsdatum, Nationalität, Wohnort/Kontakt, Management-Kontakt, Business-Netzwerk, Links zu Songs und Live-Performances, Social-Media-/Weblinks, die Verfügbarkeit für den Zeitraum 01. bis 15. September (wenn die Songwriting-Camps stattfinden sollen) sowie ein Foto.
Mit der Bewerbung wird die Teilnahme am Auswahlverfahren für Das deutsche Finale mit angestoßen, falls man ein Camp-Angebot bekommt. Außerdem verpflichtet man sich, mit im Camp entstandenen Songs nicht für Vorentscheide anderer Nationen anzutreten. Das ergibt natürlich Sinn.
Die Bewerbung für die Camps ist ab sofort möglich, die Deadline dafür ist der 10.08.2026, 12:00 Uhr mittags. Die Camps selbst laufen dann also in den ersten beiden Septemberwochen 2026. So sollen am 21. September, wenn auch die Deadline für den offenen Bewerbungsaufruf ist, alle möglichen Songs feststehen.
Wie findest Du die Neuigkeiten zum SWR-Konzept? Sind Songwriting-Camps eine gute Idee, um einen potenziell erfolgreichen ESC-Beitrag zu finden? Lass uns Deine Einschätzung gerne in den Kommentaren wissen.
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wie was wo is er?
.
Finde Songwritingcamps gar nicht gut
da kommen konstruierte, unemotionale Songs bei raus
Songcamping or KI, that’s the question. 😉
Songcamping, das ist gut 😄 🤣 😂
Meistens schon, aber eben auch Gewinner Songs.
Zum Beispiel unser letzter glanzmoment You let me walk alone von Michael schulte. Absolut emotionsloses Stück Musik.
Merkste selbst?
Sister ?
Brother 🙂
Aber Platz 4
Ich auch nicht
Bin auch nicht der größte Fan von um ehrlich zu sein, oftmals kommen da irgendwelche Baukasten-Songs bei rum.
es gibt da ja auch den bewährten songwritercampbaukasten.🐰
Inbusschlüssel inklusive?
brauchen die nicht denn die drücken nur auf knöpfe (oder synthitasten), um „soundbausteine“ zu aktivieren bzw. in reihenfolge zu bringen.
EC z.b. weiß ,wie das richtig gut flutscht.
mittlerweile kann man sich aber auch entspannt zurücklehnen und die KI mal machen lassen.😺
,,Darüber hinaus finden sich in dem Papier Teilnahmebedingungen und der Ablauf bis zum Deutschen Finale 2027. Darüber werden wir noch separat berichten.“
Das ist gemein von euch. Ihr wollt uns wohl zappeln lassen.
… wenn ich Songwriting Camp nur schon lese, löst es in meinem Körper Reaktionen aus, die ich einfach nicht möchte.
Vom Thema Songwritingcamps an sich mal abgesehen (das haben wir hier ja schon mehrfach in epischer Breite diskutiert): Was der SWR da letztes Jahr gemacht hat, war offensichtlich eine Katastrophe. Insofern kann man nur hoffen, dass dieses Mal alles anders wird oder (noch besser) dass genug andere starke, eigenständige Songs eingereicht und dann auch ausgewählt werden.
Songwriting-Camps… gähn.
Hoffe, dass dieser „Trend“ irgendwann mal der Vergangenheit angehört. Songs auf Kommando bzw. nach Vorschrift schreiben und komponieren. Womöglich noch nach irgendeinem KI-Baukastensystem. Ob am Ende erfolgreich oder nicht… Nein, danke.
Der Song von Michael Schulte ist in einem Songwriting-Camp entstanden, deswegen ist das nicht immer schlecht.
Ich finde der erste Eindruck ist, das der SWR viel aus dem ersten Jahr gelernt hat. Angefangen von Kommunikation und der Einsicht das man was ändern muss und nicht auf NDR Niveau weitermachen darf.
Ob das Ergebnis dadurch besser wird, wird man sehen, aber zumindest kein „weiter so“.
Der Song von Michael Schulte existierte schon vor dem Songwriting-Camp. Er wurde dort nur in die finale Version gebracht.
Das mit dem Song writing Camp klingt wie letztes Jahr. Nur dass dieses Mal alles etwas früher angepackt wird. Wobei die Camps letztes Jahr ja auch irgendwann im Sommer waren(?). Aber durch den früheren Bewerbungsaufruf steigt die Chance mehr Acts und mehr Songmaterial zu bekommen, die teilweise vielleicht auch mehr oder besseres Material beim SWC erzeugen und mehr Zeit für Verbesserungen haben. Also rein theoretisch.😉
Unterm Strich ist der Faktor Zeit für mich dieses Mal die spannende Veränderung. Macht das wirklich unterm Strich ein besseres Ergebnis? Ich hoffe doch!
„Songwriting-Camps“
gäääääääääääääääääähn😴
Darauf wird es wohl nie eine eindeutige Antwort geben.
Wichtig ist: Der Ball muss ins Tor.
Egal ob wunderschön herausgespielt, oder durch einen
glücklichen Elfmeter.
Aber bitte ins richtige Tor. 😉
Entscheidend is‘ auf’m Platz.
Egal wie wir einen guten Song und Act finden, mehrere Optionen könnten die Trefferzahl erhöhen.
Der Begriff Songwritingcamp verursacht bei dem (der) Einen und Anderen bereits Schnappatmung – so nach dem Motto „Denk‘ ich an Songwirtingcamps in der Nacht werde ich um den Schlaf gebracht“! Einen Versuch ist es jedenfalls Wert!
„Sind Songwriting-Camps eine gute Idee, um einen potenziell erfolgreichen ESC-Beitrag zu finden?“
Teodora Špirić bzw. Teya und Kristina Bach – bitte meldet auch !!! 😀
Vor dem Vergnügen der Formularkrieg durch die Nebenbedingungen!
Und vor der VE-Teilnahme das Songwritingcamp! 🙄
Also genau das, was den Spaß an der Chose killt. Hoffen wir mal auf ein paar hartgesottene Freigeister und einen gutes Gespür bei den Machern, dann wird das schon … also … vielleicht …
„Wer bei einem Camp mitmacht, geht mit dem besten dort geschriebenen Song in die Vorauswahl. Gleichzeitig sagt der SWR in den „INFOS FÜR ARTISTS“ ausdrücklich, dass die Camp-Teilnahme keinen automatischen Vorteil bringt. Es ist also einfach eine weitere Säule im Prozess.“
Und wenn man beim Songwriting Camp mitmacht und dann hinterher feststellt, dass die vorherigen Songs besser waren?
Der ÖRR neigt dazu, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, daher sind Song Writing Camps eher ein Armutszeugnis als wirklich innovativ :-).
Auf der anderen Seite glaubt der ÖRR wahrscheinlich dennoch, hier die absolute Speerspitze des Songauswahlverfahrens zu nutzen.
Meine Prognose: mindestens die Hälfte der VE-Lieder wird aus diesem Camp kommen.
Und trotzdem ungeeignet sein, wie dieses Jahr. Will’s jetzt nicht verschreien, aber … wie oft wurden uns Songwriting Camps schon als der Weisheit letzter Schluss verkauft?
Als ein Element des ganzen Prozesses: klar, gerne, warum nicht. Aber nicht, wenn dann am Ende wieder nur mutloses und nicht wettbewerbsfähiges 08/15-Zeug dabei rumspringt, dass dann dennoch in den VE durchgedrückt wird, damit man die Kosten des Camps vor den Vorgesetzten verargumentieren kann.
Dann haben die Mitwirkenden vom Camp echt Pech gehabt?
Genau das befürchte ich nämlich und kann es mir tatsächlich vorstellen. So als Entgegenkommen bzw. Anreiz, um die üblichen Camp-Songwriter zu gewinnen.
Ich habe einen Vorschlag für den ESC 27 die Gruppe Santiano das ist wirklich eine gute Gruppe
Damit hätte Deutschland beim EC 2027 so etwas wie ein Alleinstellungs-Merkmal. 😀
Santiano ? Warum auch nicht. 😀
Nicht, wenn Österreich Visions of Atlantis schickt. Die haben sich immerhin schon mehrmals beworben.
Visions of Atlantis spielen morgen beim Wacken Open Air. Außerdem treten da diese Woche noch folgende Bands mit ESC-Bezug auf:
The Hardkiss (VE Ukraine 2016), Electric Bassboy (Sideproject von Electric Callboy), Europe (Cameoauftritt beim ESC 2016) und Faun (deutscher Vorentscheid 2017) auf. Streams gibt es auf magentamusic.
Santiano gabs doch schon. Die haben beim Vorentscheid mitgemacht. Sind aber leider nicht ins Superfinale gekommen.
Die waren vor ca. zehn Jahr beim VE. War dabei, die waren zwar noch nicht so bekannt, aber live unerträglich. Damals Sprungbrett, heute auf dem Peak ihrer Beliebtheit, daher eher „nein“.
Nee, das hast du falsch in Erinnerung. Die waren damals schon genauso „groß“ wie heute. „Fiddler on the Deck“ war sogar erstaunlich erträglich, aber auch nix für den ESC.
Wenn Bangaranga ESC-tauglich war, dann wäre Fiddler on The Deck auch ESC-Tauglich gewesen. Fröhliche Songs gehen eigentlich immer.
Boah ne, da fängt wirklich alles an zu jucken bei mir. Ich finde dieses künstliche Seemannsgetue (würde mich wundern wenn mehr als einer nen Bootsführerschein hat) gepaart mit den seichten Schlagertexten absolut furchtbar. 🤢
Ja, geht mir ähnlich. Ich sehe und höre bei denen immer nur: „Hei, ho, hei, ho, wir sind die harten Seebären, wir essen unsere Muscheln samt der Schale, und das bei Windstärke 12, hoho“. Für mich ist das wie die lettischen Pirates of the Sea, nur mit ’nem Farbfilter: absolut lächerlicher Kinderkram – nur hier eben mit ’nem Farbfilter.
Dabei sind das ja wirklich alles gute, gestandene Musiker. Würden sie ihr Genre mit etwas mehr Ernsthaftigkeit und Aufrichtigkeit angehen, könnte ich denen musikalisch sogar was abgewinnen. Leider verkauft aber erst bzw. nur das depperte Gimmick.
PS: Von wegen Bootsführerschein: Da die – meines Wissens – alle aus Schleswig-Holstein kommen, haben vielleicht sogar zwei einen Bootsführerschein. Waren in ihren vorherigen Leben aber vermutlich trotzdem alle Verwaltungsfachangestellte. 😛
Du musst wissen dass ich was Santiano angeht ein gewisses Trauma habe. Meine Eltern mochten das eine Zeit lang sehr gerne und immer wenn wir nach Kroatien in den Urlaub gefahren sind (war 22 als ich das letzte Mal mit bin) haben die das sobald die Adria das erste Mal zu sehen war in den CD-Player im Auto geschoben. 😩
Für mich in eine ähnliche Kerbe schlagen da BossHoss. Sorry, aber ich kann die einfach nicht ernst nehmen, vertonter Karneval und dann noch dieser aufgesetzte Ami-Akzent beim Singen. 🙄
Ja, BossHoss sind für mich sogar noch schlimmer. Und – welch ein Zufall – zwei ehemalige Werber.
Hätte nie gedacht, dass die nach dem noch lustigen „Hey ya“ tatsächlich noch eine dermaßen lange Karriere haben würden. Samt genauso schlimmer Nachahmer wie The Baseballs.
Würde mich nicht wundern, wenn die sich alle dieselben Fans teilen.
Und, was ist daran schlimm? Sowohl Boss Hoss, als auch Santiano haben ihre Berechtigung. Das ist noch anspruchsvolle Musik.
Was man von Fließband Songs von Schlager Leuten wie z.B.: „Amigos“ nun wirklich nicht mehr sagen kann. Und die sind noch erfolgreicher als die oben genannten.
Santiano und anspruchsvoll??
Buhahaahahaa!! Danke, lange nicht mehr so laut gelacht. 🤣🤣
Gerade mal bei Wikipedia geschaut: Santiano ist eine Kopfgeburt des Produzenten des „Ragga-Ding-Dong-Songs“, der auch weiterhin hinter sämtlichen Liedern steckt. Das ist nicht mal eine organisch entstandene Band, das ist eine reine Marketing-Idee.
Immerhin: Laut Deutschem Patent- und Markenamt liegen die Namensrechte und die Bildrechte am Bandlogo allein bei den Gründungsmitgliedern.
Joa, wie „beruhigend“…
Jetzt oute ich mich mal: „Fiddler on the Deck“ fand ich irgendwie gut. Ich gestehe, mir gefällt nicht alles von Santiano, aber ein paar Songs finde ich gar nicht mal so schlecht. Wäre aber nichts für den ESC, glaube nicht, dass so etwas international punkten würde.
Na ja, die Texte dürften für den ESC eher sekundär sein, interessiert eh kaum jemand. Übrigens sind viele englische Texte auch nicht gerade sehr „geistreich“.😉
Ja, nur bei Santiano verstehe ich sie leider.
Wenn Schlager, dann bitte mit aller Konsequenz: Amigos zum ESC. Würden bestimmt einen Altersrekord aufstellen. Und falls einer der beiden vorher das Zeitliche segnet, springt Tochter/Nichte Daniela Alfinito ein, für Sicherheit wäre also gesorgt. Außerdem sind sie so trashig, da gibt es auf jeden Fall Punkte aus Osteuropa. Und der Rest wird so fassungslos sein, dass da auch noch ein paar Pünktchen abfallen werden. Das Publikum in der Halle wird sie feiern und Deutschland steht endlich dazu, auf welchem musikalischen Niveau es (inzwischen) steht.
Willst du mich wirklich zum „würgen“ bringen? Amigos? Kotz.
Oh Gott. Das Mieseste aus Deutschland zum ESC? Ich ko… Die haben die KI Musik erfunden, schon vor der Existenz von KI.
Und Moldova schickt endlich Tudor Bumbac! Da ist familiär auch für Ersatz gesorgt, wenn man sich die Namen unter Song&Lyrics ansieht. Ob die ihm natürlich stimmlich das Wasser reichen können.. 🤔
Und Polen schickt endlich Pan Savyan!
jaaaa, so lieb ich es hier. Der Fantasie sind mal wieder keine Grenzen gesetzt.😃
https://schlagerprofis.de/amigos-cleopatra-midweek-charts/
Hat mir eben YT reingespült. FFTS bei unserem Biberttal-Festival. 🙂 Mehr oder weniger bei mir um die Ecke. Ich kenn die Strecke auswendig, auf der die Jungs am Anfang fahren. 😀 Bin da so oft unterwegs…
Cool. 😀
Da wird also Zeit und Geld verschwendet, um radiotaugliches Gedudel zu suchen und zu finden. Nein, wie inspirierend: Maximal risikolose Herangehensweise, daher maximal uninteressant.
Oh ja. Alle sind dumm, außer du, oder? Es gibt so viel du.. Geplapper und Selbstüberschätzung hier … Warten wir doch erst einmal ab. Bisher schaut es so aus, als ob der SWR lernfähig ist.
Klingt doch erstmal gut, wenn man so etwas auch versucht. Gibt positive sowie negative Beispiele von Ergebnissen von solchen Camps, aber das könnte fürs Networking gut sein, dass sich neben den Berliner Songwriting Camps da auch andere Grüppchen finden, die Lust auf ESC haben und dann auch außerhalb des Camps sich treffen und Songs schreiben.
Hab da jetzt nicht die Vorstellung dadurch bekommen wir gleich einen Top 10 Song, aber in ein paar Jahren könnte es Früchte tragen.
Ich hab erstmal keine Erwartungen, man ist da zu oft enttäuscht worden, aber will dem Team auch erstmal eine Chance geben.
Das Problem ist aber, das Deutschland sich immer die negativen Beispiele aus den Songwritingcamps rauspickt.
Oh nein, Songwriting-Camps. Argh.
Dies weckt in mir üble Erinnerungen an 2021: Da entstand in unserem Songwriting-Camp der tolle Titel „El Diablo“, ein Song, mit dem wir genauso hätten glänzen können wie wir es im Jahr zuvor mit „Violent Thing“ wollten!
Und was passiert? Wir geben ihn weg, nach Zypern! (Und mutmaßlich entstand noch ein weiterer ESC-Song von damals bei uns: https://esc-kompakt.de/kommentar-ndr-verfehlt-wieder-alle-seine-esc-ziele-es-muss-sich-etwas-aendern/)
Für uns hingegen trat Jendrik an, mit einem Beitrag, für den man sich als deutscher ESC-Fan nur schämen konnte!
Scheint so, als würde man in Deutschland endlich auch mal dazulernen. Besser spät als nie…
PS: Was ist eigentlich mit den Briten? Die hatten ja zuletzt auch ihre Probleme. Aber in den letzten Jahren hat die BBC auch oft lange geschwiegen, vielleicht sogar noch beharrlicher als einst der NDR. Ob sie jetzt auch ein Songwriting-Camp machen?
Hier:
https://esc-kompakt.de/teilnehmer-update-diese-laender-sind-bislang-sicher-beim-esc-2027-in-bulgarien-dabei/#comment-825838
Na ja, erstens hat „El Diablo“ meines Wissens auch kein Top-Ergebnis eingefahren (und die Punkte aus Griechenland hätten Deutschland obendrein gefehlt) und geschämt hab ich mich auch nicht für „I don’t feel hate“. Ich „schäme“ mich nämlich fast nie für deutsche ESC-Beträge, ich finde sie höchstens mal nicht gut. 🙂
El Diablo hat dann aber für Zypern auch nur mittelmäßig abgeschnitten.
OT:
Ich steck gerade im sport- und eventlosen Sommerloch.
ESC – vorbei
WM – vorbei
TDF – vorbei
Die Finals – vorbei
Dabei bräuchte ich gerade jetzt etwas TV-Ablenkung…
Und von Fegern?? 😜
Die interessieren mich gerade bei meinen Problemen eher nicht.
Finanziell steht meine Apokalypse bevor. Muss jetzt tatsächlich das Haus mit dem Anwesen verkaufen, weil das Gartengrundstück von der Gemeinde keine Erlaubnis zur Erschließung bekommt. Kann ich also nicht separat verkaufen und damit die Verbindlichkeiten tilgen. Dazu das Jobproblem… verkriechen, bitte! Nur verkriechen! 🙁
Oh je, hoffe es kommt irgendwann wieder Sonnenschein für dich. 😕
Danke!
Mensch Franny, das tut mir ehrlich Leid mir dem Grundsrück! Bitte korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber hattest du nicht sowieso die Idee in Richtung München zu ziehen? Vielleicht ist das ja ein Zeichen…😐
München war eine Idee, aber ich find da auch keinen Job.
Und selbst wenn ich wegziehe, hätte ich mein Elternhaus gerne gehalten. Über Miete bzw. nur den Verkauf des nicht genutzten Grundstücks dahinter. Aber haut leider nicht hin.
Ergo muss ich mir jetzt auch eine Wohnung suchen. Lebe ja mein Leben lang in diesem Haus und seit über 20 Jahren in der Wohnung im 1. Stock. Könnte eigentlich nur heulen.
Dass Mama Pflegefall wurde, hat mich leider „ruiniert“. Die Verbindlichkeiten stammen eigentlich fast alle aus diesen 1 1/2 Jahren Pflege und Betreuung.
Das ist hart! Kann man sich wirklich nicht schön reden. 😔
Sollen wir dich ein Bisschen ablenken? Gar kein Ding. Erzähl mal, was ist dein Lieblingssong von Billy Talent?
Platz 1: Devil In A Midnight Mass
Platz 2: Louder Than The DJ
Interessante Wahl! Ich will mich eigentlich gar nicht festlegen, aber Viking Death March ist schon geil! Und Reckless Paradise und eigentlich alles von Album II. Und River Below. Und und und 😂
BT liefern halt immer ab. Gibt eigentlich nur gute Songs.
Die haben halt Talent. 😉
Da ist er wieder… ein typischer Malge! 😛
Jacoby Shaddix (Papa Roach) wurde heute 50. Benjamin (Billy Talent) ist seit Dezember 50. Ich hab ja selten was für Jungs meines „Jahrgangs“ übrig… doch es gibt Ausnahmen. 😉
Na dann lass dir mal von Ben richtig schön ins Ohr schreien bei deinem Platz 1. 😇
Au ja! 😀
Wie hat mal eine Bekannte gesagt: „Von manchen Männer lass ich mich eben gerne anschreien. Aber nicht von allen…“ 😉
Ben darf mich gerne den ganzen Tag anschreien. 😇
Billy Talent for Canada! 🇨🇦
https://www.instagram.com/reel/DWc2ZvGRCGZ/?igsh=MTB5eGxza3V3c2ExZQ==
Joar…das dritte Album fand ich etwas weniger eingängig. Alleine gesehen war da schon jeder Song gut, aber als Album war mir da zu wenig Abwechslung drauf. Trotzdem, Diamond on a Landmine, Saint Veronica oder Devil on my Shoulder sind definitiv gute Songs!
Das stimmt. Billy Talent II halte ich eh für das beste Album. Höre ich auch am häufigsten.
Franny, da sind wir uns vollkommen einig. Die einzige Red Flag, die mir ins Haus kommt. 🤘🚩
Schön gesagt! 🙂
Ich muss sagen: Gerade von dem Album war ich eine Weile sehr begeistert. Mittlerweile kann ich mir die Band aber insgesamt nicht mehr anhören, selbst die Sachen, die ich früher echt mochte. Keine Ahnung, warum. 🤷♂️
Das kann ich auch nicht verstehen. 😂 Vielleicht „satt“-gehört?
Kommt vor. BT höre ich auch nicht rauf und runter. Da gibt es andere Bands, die bei mir täglich fast endlos laufen.
Aber sattgehört hab ich mich bei BT noch nicht. Vielleicht, weil ich sie nicht ständig höre.
Geht mir ähnlich bei den Imagine Dragons. Die letzten beiden Alben haben mich nicht mehr so abgeholt um ehrlich zu sein. Also die älteren Sachen wie „Radioactive“, „It´s Time“ oder auch „Bad Liar“ kann ich mir schon noch anhören und sie gefallen mir auch weiterhin, aber die große Begeisterung ist irgendwie verflogen.
Ich kann dir Youtube-Ablenkung geben.
http://www.youtube.com/watch?v=M7BgNAq_o3k
😀
Was ist denn TDF?
Tag der Franny. 🥳 oder 🚲🚲🚲
Tag der Franny, eindeutig! 🥳
Beides 😉
Ich meinte natürlich die Tour de France.
Bei Eurosport laufen zur Zeit die Commonwealth Games live aus Glasgow und da regnet es momentan.
Hab was gefunden:
Edit: Ist jetzt auch vorbei… 😛
Übrigens EC haben was neues und skurriles. Der Breakdown ab ca 1 Minute. Kunstblut kommt hier auch reichlich vor.
Ja, schon gesehen.
Ich weiß nicht… irgendwie holen mich EC nichr mehr so recht ab.
die letzten 2 Nummern von EC fand ich auch nicht ganz so stark wie Elevator Operator und Tanzneid
Let The Good Times Roll find ich großartig. Gerade für den Sommer eigentlich ziemlich genial.
Hypercharged joa… ist okay. Diese Backstreet Boy Nummer ist ja der Nachfolger zu Hurrikan. Das fand ich irgendwie besser.
Ja. Jetzt bin ich doch noch bei Fegern gelandet.
Ich hör ja derzeit viel Bury Tomorrow, hab mir aber die Jungs noch nie richtig angeguckt. Obwohl ich sie live bei RiP gesehen hab. Ich stand allerdings nicht so weit vorne.
Google mal Daniel Winter-Bates… mmmhhh.
🧹🧹🧹
Fegerband…
Ich war übrigens am Sonntag an 2 Seen (Grillensee und Mondsee), da fuhr ein Eiswagen namens „San Marco“, da musste ich schmunzeln. 😀
😀
Schöner Name🙂.
Haben die es gut.
Leichtathletik EM geht bald los! Ab 10.08., glaube ich.
Ja. Und die Tour De France Femme.
Die 2. Bundesliga startet auch übernächstes Wochenende.
TDFF ist fieses Jahr ein echter Showdown, was die Top Fahrerinnen betrifft. Und 3./2.1.Liga ist eh klar! 👍
Und die Reit WM in Aachen startet am 11.08 .🐎
Geh auf Schalke.
https://schalke04.de/testspiel/real-madrid-cf-zu-gast-auf-schalke/
Da üben wir schon einmal, wie wir die Bayern schlagen.
😀
Tour de France Femmes kommt bald
Ja. Freu mich schon. 🙂
31.07-16.08.2026 Aquatics Europameisterschaften in Paris
05-09.08.2026 U23 Leichtathletik Weltmeisterschaften in Oregon
10-16.08.2026 Leichtathletik Europameisterschaften in Birmingham
12-16.08.2026 Weltmeisterschaft der Rythmischen Sportgymnastik in Frankfurt
Generelle kann ich die Eurovision Sport App empfehlen, da kann man sich kostenlos anmelden und es läuft eigentlich immer irgendwas. Ob das interessant ist ist die andere Frage. Gerade läuft Cricket
Super, danke! 😀
Edit: Bei mir läuft wieder Surfen…
Auch cool 🙂 Hab Karten für die WM in Frankfurt, da freue ich mich schon besonders drauf
Ui! Wird bestimmt super. 🙂
Neues von Ella Endlich:
https://www.instagram.com/p/DbVkpqVI_hq/
Ich halte mal so gar nichts von diesen „Camps“.
Mag sein, dass ein Interpret einen Song dort „finalisiert“ bekommt oder fünf bis sechs Komponisten und Texter irgendeinen Misch-Masch createn.
Das kann vielleicht gut ausgehen, aber gerade bei letzterem kann von Authentizität der Interpreten in der Regel keine Rede mehr sein.
Ja, ein paar dieser Songs haben in der Vergangenheit gewonnen. Wer kann sie noch nachsingen? Wer kann sie überhaupt noch benennen?
Andererseits ist es ein weiterer Baustein und vielleicht somit ein Anreiz für Musiker, dort mitzumischen… so wird deren Netzwerk ja auch erweitert.
Hätte ich die Wahl, würde ich immer einen Interpreten wählen, der seine Musik selbst schreibt ohne die Hilfe von gleich mehreren Profis, die die Aufgabe haben, einen Gewinnersong zu produzieren.
Mal abwarten. Irgendein Knoten scheint beim SWR ja geplatzt zu sein, dass er solche Infos bereits jetzt in die Öffentlichkeit verkündet. Es scheint mehr Engagement vorhanden zu sein und das ist ja erstmal gut.
I let me überrasching.
Ganz meine Meinung.
Und am dürfen die Zuschauer wieder nicht aus allen vorgestellten Songs auswählen 🤔
Ich weiß nicht recht. Warum kann man nicht einfach nur auf das vertrauen, was der Musikmarkt und unabhängige Songwritingcamps von sich aus schon hergeben? Deutschland sollte doch wahrlich groß genug sein. Das hat jetzt irgendwie wieder den Beigeschmack als wolle man einen Erfolg erzwingen oder irgendwie herbei konstruieren. Kann man das Geld nicht besser in den Vorentscheid und den ESC-Auftritt stecken?
Guter Ansatz, Musikern in kreativer Umgebung mit Gleichgesinnten die Möglichkeit zu geben, Songs für den ESC zu komponieren und ein Gefühl entwickeln zu lassen , was vielleicht auch zukünftig funktionieren könnte und was nicht.
Dem Camp von vornherein emotionslose, langweilige und KI-konstruierte Songergebnisse zuzuschreiben ist meiner Meinung nach zu kurz gesprungen.
Am Ende zählt was raus kommt und sich in einem hoffentlich gut gemischten und auch aus anderen Produktionsstätten stammenden Song- undTeilnehmerfeld durchsetzt.
Wird sowieso nix
Songwriting-Camps? 😱🤢
Toggie, das war bisher meine Lieblingsmail von dir! 😍 Kannst du bitte noch ein Bisschen weiter von Architektur schwärmen? 🥰 Seit Tagen stellst du mir Morgenlektüre zur Verfügung. Das wird mir echt fehlen, wenn dein Bericht vorbei ist. 🤭
Danke dafür! 🫶
Momo! Ich war vorhin kurz bei H&M, als plötzlich die hier in großer und kleiner Ausführung vor mir lagen. Musste gleich an dich denken. 🙂 😉
😍
Das mit den Camps ist letztes Jahr nun wirklich nicht gut gelaufen. Die Frage ist, ob die Qualität und Quantität der Bewerbungen mit Song so schlecht war, dass man jetzt wieder auf die Camps setzen will.
Der SWR hat ja auch explizit Artists aus musikalischen Nischen aufgefordert, sich zu bewerben. Meine Befürchtung ist, dass diese Künstler*Innen dann im Songcamp ein Lied von der Stange übergebügelt bekommen und damit ihre musikalische Besonderheit verlieren.
Alles steht und fällt mit der Songauswahl für den Vorentscheid. Wenn die Songwritingcamps eine Ergänzung sind und die Songs daraus sich neutral genauso qualifizieren müssen (durch eine gute Vorauswahl), dann ist es eine sinnvolle Ergänzung. Wenn irgendwas durchgewunken wird aus irgendwelchen Gründen, was trotzdem nicht ESC-geeignet ist, ist es schlecht. Hat per se aber nichts mit der Existenz von Songwritingcamps zu tun. Die letzten 3 Gewinnersongs kommen aus Songwritingcamps.
Bin auch kein großer Fan dieser Songwrigting-Camps, werden oft Songs „von der Stange“ produziert. Aber erst einmal abwarten, sehe ich im Moment ganz gelassen, gibt vielleicht auch „Ausnahmen von der Regel“. Finde es auf jeden Fall gut, dass der SWR schon zeitnah seine Pläne bekannt gibt. 👍
Songwriting-Camps finde ich schon mal gut und ich kann den Unmut hier nicht wirklich verstehen, ja es gibt auch immer wieder tolle ESC-Songs die nicht in einem Songwriting-Camp entstanden sind, aber es ist ja auch nur eine weitere Möglichkeit und ich bin immer der Meinung der Mix macht‘s. 😀
Na toll…. Dabei wurde noch kurz nach dem Finale in Wien verlautbart, man wolle sich vielmehr jenseits des Mainstreams konzentrieren.
Nun gut, es heißt immerhin: Man setze AUCH auf Songwritingcamps.
OT: Habe dich in einem anderen Thread was gefragt, ist wohl untergegangen.
Du bis sehr hispanophil, nicht wahr?? Warst du denn schon mal in Bilbao, A Coruna oder Vigo??
Leider noch nicht – den Norden und Galicien habe ich bislang zu Unrecht immer stiefmütterlich behandelt.
Übrigens wurde ich in meinem Leben schon zweimal für einen Argentinier gehalten.
Bin nämlich im Juli 2027 auf Kreuzfahrt in der Biskaya, auch nach Bordeaux (vorausgesetzt die Stadt steht noch) verschlägt es mich da.
Ich stehe Songwritingcamps grundsätzlich kritisch gegenüber. Zwar können dort auch gute Songs entstehen, aber Deutschland pickt sich immer die schlechteren heraus.
Solange die deutsche Musikindustrie nicht mal den Arsch hoch bekommt und aus eigenem Antrieb für den ESC arbeitet, sind solche Maßnahmen seitens des Semders eben nötig.
Wichtig ist aber auch, klar zu kommunizieren, was man von den Künstlern im Camp erwartet: Einen wettbewerbsfähigen Song für den ESC, nicht einen Song, „den ihr schon immer mal schreiben wolltet“ – und da muss man eben auch hart durchgreifen und z.B. eine Malou Lovis, die darauf besteht, ihren völlig wettbewerbsungeeigneten „Herzenssong“ zu singen, muss dann auch knallhart aussortiert werden, egal, wie groß der Name sein mag. Es besteht also eine beidseitige Verantwortung bei Künstlern und Sender.
Wenn man die Künstler allein lässt, kommt halt sowas raus wie 2025: „This Bliss“, „Golden Hour“, „Golden Child“ oder „Like You Love Me“: Im stillen Kämmerlein entstanden, ganz nett bis „künstlerisch wertvoll“, aber null ESC-Eignung.
Es scheint insgesamt nun wirklich ein anderer Zug in der Organisation zu sein als beim behäbigen NDR, zumindest da muss man den SWR mal loben.
Solange die Songs nicht auf unfaire Art und Weise bevorzugt werden, sind diese Camps eine Möglichkeit. Leider waren letztes Jahr die Songs der Endauswahl alle oder fast alle aus songwriting camps.
Was soll also davon jetzt gehalten werden ?
Langweiliger kann es nicht mehr werden.
Ich habe es irgendwann schon mal unter einem anderen Songcamp-Artikel geschrieben: Es herrscht glaube ich bei sehr vielen hier eine sehr romantisierte Vorstellung davon, wie so ein Song(text) üblicherweise entsteht. Als wäre jeder Song, der innerhalb eines Songcamps geschrieben wird, „konstruiert“ und „nach Schema F“ & umgekehrt: Als jemand, der sehr viel in seinem Leben geschrieben hat, teils mit und teils ohne Auftrag, muss ich euch leider sagen, dass es nur in ganz wenigen Fällen so ist, dass einen mal aus heiterem Himmel die Muse küsst und die Finger wie von Geisterhand über die Tastatur flitzen. Der absolute Großteil ist Handwerk und das Ergebnis von sich hinsetzen und zwingen, „irgendwas“ zu Papier zu bringen. Insofern sind Songcamp-Songs ganz bestimmt nicht „weniger wert“ oder „uninteressanter“ als alles andere, was so eingereicht werden wird; vielleicht sogar im Gegenteil. Weil ich auch aus eigener Erfahrung weiß, wie inspirierend es sein kann, wenn man mit anderen Kreativen irgendwo unter Zeitdruck eingeschlossen wird und dann schaut man halt mal, was dabei herauskommt.
Da hast du natürlich recht. Ist bei mir ja auch so, wenn ich einen Artikel bis Redaktionsschluss abliefern muss. Nicht selten ohne Muse (oder Musenmann 😉 ).
Der SWR spielt auf Sieg…
…sagt Tina Sikorski im aktuellen Interview mit der Musikwoche
https://musikwoche.de/recorded-publishing/tina-sikorski-zum-esc-2027-wir-spielen-auf-sieg/
Wer hat Zugriff auf den Artikel?
Ich finde es gut, dass der SWR eine ersichtlich klare Linie verfolgt und alles transparenter erscheint. Sie nutzen auch die Zeit bis zum ESC besser.
Grundsätzlich halte ich Songwriting Songs für gut und sinnvoll. Es ist ja nur eine Option unter mehreren. Das stärkt auch die Vernetzung untereinander.
Was dabei herauskommt und insbesondere was für das deutsche Finale letztendlich ausgewählt wird, das werden wir dann sehen.
Ich bin optimistischer als 2025 / 26.
Ein Songwriting-Camp ist für mich wie die meisten anderen Versuche. Es kann funktionieren und hat schon. Es kann aber auch komplett floppen – wie am Beispiel unseres diesjährigen Beitrages zu sehen. Wichtig ist, wie kreativ dieser kurzfristig entstandene Beitrag ist. Fantasielos kreierte Songs sollten rechtzeitig in der Vorauswahl noch vor dem Vorentscheid ausgesiebt werden und zwar selbst in dem Fall, dass eine bekannte Persönlichkeit mit treffsicherer Stimme dahinter steckt. Das lief in der abgelaufenen Saison schief. Ein Grund dafür könnte auch der Zeitmangel gewesen sein, weiter nach besserem Songmaterial zu suchen und warum nicht auch u. a. aus Songwriting-Camps?!