
Die Schweiz wird beim Eurovision Song Contest 2025 im eigenen Land mit dem Titel „Voyage“ antreten. Wie bereits vor ein paar Tagen bekanntgegeben wurde, wird das Lied in Basel von der Singer-Songwriterin Zoë Më (Aufmacherbild) vorgetragen. Nun wurden auch der Song und ein dazugehöriges Video veröffentlicht. In der ruhigen Midtempo-Ballade, die auf Französisch gesungen wird, geht es weniger um eine Reise zu einem Ort, sondern um den Weg zu mehr Menschlichkeit
Zoë Më ist eine 24-jährige Sängerin aus (dem Schweizer) Freiburg im Üechtland. Geboren in Basel, zog sie 2009 mit ihrer Familie nach Freiburg und begann bereits im Alter von zehn Jahren, eigene Songs zu schreiben. Ihre musikalische Vielseitigkeit zeigt sich auch in ihrer Zweisprachigkeit: Sie singt sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch und verbindet poetischen Pop mit Chanson-Elementen. Mit ihrer EP „Dorienne Gris“ trat sie bei renommierten Festivals wie dem Montreux Jazz Festival und Luzern Live auf. 2024 wurde sie sowohl als „SRF 3 Best Talent“ als auch als „RTS Artiste Radar“ ausgezeichnet.
Der Schweizer ESC-Beitrag für Basel trägt den Titel „Voyage“, also Reise. Damit ist eine Reise zu mehr Menschlichkeit gemeint. So singt Zoë Më im Song auf Französisch: Eines Tages wirst Du verstehen, dass Blumen viel schöner sind, wenn man sie gießt, anstatt sie zu schneiden. Mit den Blumen können natürlich auch wir Menschen gemeint sein. Wenn wir uns alle gegenseitig nett behandeln, können wir die schönste und beste Version von uns selbst sein.
Der Titel hat eine klassische Balladen-Instrumentierung, bei der Klavier und Streicher dominieren. Das Lied ist durchgängig ruhig, lediglich in der Brücke wird er etwas dynamischer, bevor er mit einem sehr ruhigen Ende ausklingt.
Die Schweiz hat ihren Beitrag für den Eurovision Song Contest 2025 durch ein umfangreiches Auswahlverfahren ermittelt. Vom 8. bis zum 22. August 2024 konnten Künstlerinnen, Produzenten, Songwriteri*nnen und Texter ihre Songs einreichen. In diesem Zeitraum gingen insgesamt 431 Beiträge ein, ein neuer Rekord für die Schweiz. Die Auswahl erfolgte in mehreren Stufen: Neben einer Schweizer Zuschauerjury gab es auch eine internationale Publikumsjury. Zusätzlich brachte eine 25-köpfige internationale Fachjury, bestehend aus ehemaligen ESC-Juroren, ihre Expertise ein.
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Oh, das ist schön und gefällt mir auf Anhieb. Und eines der wenigen Lieder dieses Jahr, die ich gleich ein zweites Mal hören will.
Sehr Musical lastig. Der Jury wird es sehr gefallen .
Ich gebe 5/10 Punkten.
Ich bin ziemlich enttäuscht.
Alles andere als Musical….
Ich kann auch nicht mehr hören wie Musical musik herabgewürdigt wird. Musicals sind zurecht eine der besten Artformen da man soviel Geschichte und Emotion in Songs ausdrücken kann.
Eine Art Musical beim ESC was mir einfällt wäre Portugal 2019 Conan Osiris.
UK gibt mir in diesem Jahr ein wenig Musical Vibes. Ich bin gespannt, wie sie das final auf der großen Bühne in Basel präsentieren werden.
Ich habe die Befürchtung das es wie die No Angels beim ESC klingen könnte. Jede von den No Angels konnte alleine gut singen, nur die Abmischung von 3 zusammen plus das Timing wird sehr herausfordernd.
Die Sorge vor dem Live-Auftritt in Basel teile ich auch. Im Musikvideo funktioniert und klingt das natürlich hervorragend, aber ob es auch auf der großen Bühne in Basel genauso gut wird – keine Ahnung.
Was verstehst Du unter „Musical lastig“? Mama Mia, Evita, Hair, Jesus Christ Superstar, Rent, Tanz der Vampire, König der Löwen, Anatevka, Miss Saigon. Les Miserables….bereits diese willkürliche Aufzählung von nur wenigen Musicals zeigt die musikalische Bandbreite im Musicalbereich. Der Begriff „Musical lastig“ ist somit eine nichts sagende, völlig unsubstantiierte Beschreibung.
Ich finde es auch immer dreist, wie Musicals mit ihren – wenn gut – komplexen Hanff es Lungen niedergemacht. Gleichzeitig werden Romcoms (Elisir d‘amore) oder Romantische Dramen (Tosca) für ihre Genialität in den Himmel gelebt wegen des Oper-Labels.
Schade das es kein Mix aus Deutsch Französisch ist
Was ist daran schade ? Wegen der jetzt verwendeten Sprachen?
Weil ein Lied in Französisch UND Deutsch sehr speziell wäre. Damit hätte sie sicher für Aufmerksamkeit gesorgt. Keine Ahnung, obs das schon einmal gab.
Schwächer als Gjons Tears und Nemo, besser als Marius Baer und Remo Forrer. Ich sehe das um Platz 15 herum.
Die Titelverteidigung war nie der Anspruch und seitens Schweizer Fernsehen wohl am wenigsten.
Auf jeden Fall deutlich besser und sympathischer als Nemo letztes Jahr.
Wunderschön gesungen, emotionaler Song, tolle Musikerin. Tolle Persönlichkeit.
Genau wie Nemo.
Kennst du sie persönlich? 😉
Sympathischer sein ist aber kein großes Kunststück.
Mehr als ausgezeichnet 😇😇😇😇😇😇😇😇😇
Meine Top 10 momentan:
Ganz hinten (alle 0/10):
33) Armenien
34) Belgien
35) Ukraine
36) Italien
37) Norwegen (mit Abstand das schlimmste)
Norwegen mit Abstand das schlimmste? What? 😲 Das finde ich ja spannend.
Norwegen finde ich ziemlich lächerlich, es gibt aber noch weitaus schlimmere Sachen: Irland und Kroatien beispielsweise
Okay Ukraine’s beitrag ist merkwürdig dieses Jahr:
https://youtu.be/OJ1x2aiL7ks?si=FkrjbbI1vmGVEcb3
Aber zumindest originell.
Mal abgesehen davon, dass das kleine blonde Vögelchen ruhig mal bei mir schnäbeln kommen könnte, ist der Song jetzt noch ein bisschen rhythmisch stringenter und gleichzeitig psychedelischer geworden.
Also bei mir von 12/12 auf 13/12 gestiegen. Weltniveau !
Bon voyage!
Der Song und das Video berühren mich. Bekommt ein „Ganz ausgezeichnet“. Ein wirklich schöner Song, der hoffentlich ins Finale kommt. Gewinnen muss die Schweiz ja eh nicht (gleich wieder..) 🙂
Der Song ist von der Schweiz (dem Gastgeberland) und muss deshalb in keinem Halbfinale antreten. Dieser Song ist genau wie die Beiträge der Big5-Länder automatisch im Finale.
Stimmt. Vergaß ich. Danke!
Welch eine angenehme Überraschung aus der Schweiz ! Genau so habe ich mir das auch vorgestellt. Auf diese Reise begebe ich mich gerne, Merci beaucoup.
Landet klar in meinen Top 5 und bekommt eine 10/12 von mir, vielleicht geht bei der Liveperformance noch mehr.
34 von 37…. Der Jahrgang mausert sich, es gibt immer mehr Lichtblicke
Albanien 11/12
Schweiz 10,5/12
Griechenland 10/12
Niederlande 10/12
Litauen 9,5/12
Schweden 9,5/12
Italien 9/12
Tschechien 8,5/12
Ukraine 8,5/12
Deutschland 8/12
Serbien 8/12
San Marino 7,5/12
Lettland 7,5/12
Luxemburg 7/12
Polen 7/12
Australien 6,5/12
Israel 6/12
Island 6/12
Montenegro 5,5/12
Vereinigtes Königreich 5,5/12
Aserbaidschan 5/12
Portugal 5/12
Finnland 4,5/12
Malta 4/12
Norwegen 3,5/12
Spanien 3,5/12
Österreich 3/12
Slowenien 3/12
Estland 2,5/12
Dänemark 2,5/12
Belgien 2/12
Armenien 1,5/12
Irland 1/12
Kroatien 1/12
Sag ich doch…. 😉
Ich bin froh, dass Albanien weiterhin auf der 1 bleibt bei dir!
Ich bin ja keiner der ESC-Experten hier, daher meine Frage:
Wäre es erlaubt, wenn sie in Basel mit einer deutschen Strophe überraschen würde ..?
Ich meine, mich zu erinnern, dass Michelle damals für ihren Auftritt bei der Sprache ihres Beitrags irgendwas improvisiert hat …
Soweit ich weiß ist nur die Melodie ( wegen keinem Cover ) entscheidend. Beim Text bin ich mir jetzt nicht sicher ob dieser abgeändert werden darf. Schätze mal eine „Übersetzung“ in eine andere Sprache dürfte kein Problem darstellen, andere große Änderungen dürfte schwieriger werden.
Es darf in verschiedenen Sprachen gesungen werden, auch ganz „spontan“, das haben Michelle und Roger Cicero beide auch gemacht. Der Text selbst darf vom Inhalt glaube ich dann nicht mehr geändert werden, das Stilmittel der Übersetzung soll halt den Inhalt des Songs allen verständlich machen.
„KANT“ darf auf keinen Fall drin vorkommen, weil das Vereinigte Königreich in der Schweiz einmarschierte und „Fötzli“ würde die EBU wohl auch nicht zulassen
Über das „Kant“ habe ich mir mal heute Gedanken gemacht. Ist es nicht eigentlich die Aufgabe des ESC Völker zusammen zubringen? Kann man nicht seitens der BBC dann vorher erklären des es andere Sprachen gibt und es dort Worte gibt die im englischen ähnlich klingen ?
Nur weil das Englisch hier überall gesprochen wird, hat es meiner Meinung nach kein Anrecht auf den Einfluss des Textes in anderen Sprachen.
Sehe das eventuell als einziger so und das mußte jetzt mal raus.
Es hat übrigens hohe Wellen in langen Feuilleton-Kommentaren geschlagen, sogar hier vom verschlafenen Kölner Stadt-Anzeiger: die Malteser schaffen einen kleinen antikolonialen Aufstand !
Nö. Ich sehe es genauso, und habe es vor ein paar Tagen eine koloniale Attitüde geschimpft.
Stimme zu. Was mich beschäftigt hat in letzter Zeit ist der Fakt das Spanien letztes Jahr mit einem doppeldeutigen Wort zwar in eigener Sprache starten durfte und „kant“ nun verboten wurde. Würde mir seitens EBU eine klarere Linie wünschen.
Möglich wäre das sicherlich, allerdings müsste man den neuen Text dann wahrscheinlich vorher der EBU vorlegen, damit auch der auf mögliche Regelbrüche geprüft werden kann.
Ich habe aber keine Ahnung, ob das dann auch bis zur allgemeinen Deadline (also heute) geschehen muss oder ob man das auch noch später machen könnte.
Da kommt bei mir leider gar nichts an, weder positiv noch negativ. Frage mich grad, ob ich das Lied überhaupt schon gehört habe?
Aufmerksamkeit durch ruhige, filigrane Töne?
Warum nicht, sonst ist es ja sehr laut und lustig heuer. Alleinstellungsmerkmal auf jeden Fall. Aber wie gesagt, an mir persönlich geht diese Nummer still und zart vorüber.
Nachdem heute Israel und die Schweiz zwei hervorragende Titel veröffentlicht haben, besteht wieder Hoffnung, dass der ESC-Jahrgang 2025 doch noch ganz gut werden könnte.
Die beiden Songs sind zwar nix für die 1-2-3-4 Mitklatsch Fraktion, aber bei den Fachjuries werden sie gut ankommen. Und auch ein großer Teil des Publikums wird diese Songs mögen. Es besteht nämlich ein großer Unterschied zwischen den „normalen“ Zuschauern und den ESC-Afficionados. Das esc-Kompakt Forum repräsentiert – wie die meisten ESC-Foren – eine im Vergleich zur sonstigen Zuhörerschaft kleine Community mit eher „speziellen“ Musikgeschmack, der sich nicht mit dem der Mehrheit der (Gelegenheits-) Zuschauer deckt.
Die meisten schauen den ESC zur Unterhaltung und haben sich vorher nicht mit den Geschichten der Künstler oder den Hintergründen des Songs befasst. Titel, die erklärungsbedürftig sind, haben von vornherein verloren. Songs die (gut) unterhalten und/oder Emotionen hervorrufen, sind klar im Vorteil. Schweden unterhält gut, ebenso wie San Marino (bei letzterem steht noch das Fragezeichen des Livegesangs), Schweiz und Israel wecken darüberhinaus noch Emotionen.
Grundsätzlich alles richtig. Man muß sich jetzt als Zuschauer nun für 10 Songs entscheiden. Denke da kommt es auf einen selbst persönlich an was man mag. Wenn man Ballade mag wird die Schweiz auch Punkte bekommen, nur bei allen anderen sehe ich den schweizer Song für zu belanglos um als Ballade mit Emotionen ausgewählt zu werden, da sehe ich Israel davor.
Alles meine Meinung und jeder darf es anders sehen.
Eine nette Ballade. Mich kann man allerdings mit Balladen jagen. Da die Schweiz im Finale ist kann man so etwas bringen. ich fürchte aber gegen Louane wird sie untergehen, falls Louane eine Ballade bringen sollte. Übrigens fürchte ich das Israel, die Schweiz und Frankreich (falls Ballade) gegenseitig die Punkte wegnehmen könnten.
Ich habe sie dem Balladen Block zu geordnet. Ich habe 3 Kategorien. Die Songs die mir (einigermaßen) gefallen, dann der Balladenblock und der ist nicht so mein Fall Block im Ranking.
Platz 01: San Marino (12 von 12) (keine Veränderung)
Platz 02: Schweden (12 von 12) (keine Veränderung)
Platz 03: Portugal (10 von 12) (keine Veränderung)
Platz 04: Armenien (10 von 12) (keine Veränderung)
Platz 05: Olly (10 von 12) (nimmt nicht teil) (keine Veränderung)
Platz 06: Ukraine (10 von 12) (keine Veränderung)
Platz 07: Tschechien (10 von 12) (keine Veränderung)
Platz 08: NeonoeN (zurückgetreten 8 von 12) (keine Veränderung)
Platz 09: Albanien (8 von 12) (keine Veränderung)
Platz 10: Serbien (8 von 12) (keine Veränderung)
Platz 11: Griechenland (7 von 12) (keine Veränderung)
Platz 12: Niederlande (7 von 12) (keine Veränderung)
Platz 13: Litauen (7 von 12) (keine Veränderung)
Platz 14: Aserbaidschan (7 von 12) (keine Veränderung)
Platz 15: Montenegro (6 von 12) (keine Veränderung) (alte Version noch)
Platz 16: Großbritannien (6 von 12) (keine Veränderung)
Platz 17: Italien (6 von 12) (keine Veränderung)
Platz 18: Israel (6 von 12) (keine Veränderung)
Platz 19: Schweiz (5 von 12) (neu)
Platz 20: Österreich (4 von 12) (- 1)
Platz 21: Slowenien (4 von 12) (- 1)
Platz 22: Kroatien (3 von 12) (- 1)
Platz 23: Dänemark (3 von 12) (- 1)
Platz 24: Polen (3 von 12) (- 1)
Platz 25: Belgien (2 von 12) (- 1)
Platz 26: Irland (2 von 12) (- 1)
Platz 27: Australien (2 von 12) (- 1)
Platz 28: Deutschland (2 von 12) (- 1)
Platz 29: Malta (0 von 12) (- 1)
Platz 30: Finnland (0 von 12) (- 1)
Platz 31: Lettland (0 von 12) (- 1)
Platz 32: Luxemburg (0 von 12) (- 1)
Platz 33: Estland (0 von 12) (- 1)
Platz 34: Spanien (0 von 12) (- 1)
Platz 35: Norwegen (0 von 12) (- 1)
Platz 36: Island (0 von 12) (- 1)
Ich habe mit so lala abgestimmt.
Zoe Lala?
🤭👍
Schön, daß wenigstens Griechenland gut bei Dir ankommt. Ist auch eine Ballade.
Da finde ich das musikalische Arrangements sehr gut, da passiert wenigstens was, was mir bei den anderen Balladen meist immer fehlt.
1. Ich finde es schön, dass die Schweiz auch in ihrer Landesprache Französisch singen.
2. Auch das Musikvideo mit dem Zebrastreifen finde ich schön und passend zum Song.
3. Ich finde das Lied insgesamt so lala.
Unterscheided sich wenig von Israel und landet bei mir daher einfach einen Platz dahinter. Joah, mehr fällt mir dazu nicht ein 😀
Hm. Israel ist sehr schwülstig-hymnenartig, Schweiz dagegen sehr zart und zerbrechlich. Klingen in meinen Ohren komplett unterschiedlich.
Ich finde im Song von Israel ist deutlich mehr los obwohl es auch eine Ballade ist. Deswegen ist auch ein deutlicher Unterschied zwischen den zwei auszumachen und die Schweiz würde bei mir ein großen Abstand zu Israel im Ranking einnehmen.
Israel und Schweiz sind bei mir so weit vor allen anderen Liedern. Kann aber schwer sagen was bei mir auf der 1 ist. Israel ist halt schon nen richtige Hymne aber Schweiz stell ich mir einfach live so krass vor mit der Stimme und alle drumherum.
OT:
Jetzt gleich um 14 Uhr Prämie des „Musikvideos“ von Abor und Tynna auf YT auf dem offiziellen Eurovisionskanal.
Wird die Version sein, die man mittlerweile auch auf dem Eurovision Deutschland Kanal findet, in der Tynnas Stimme editiert und das E-Cello mehr hervorgehoben wurde, das ist aber irgendwie eine Art Ton-Bild-Schere und sieht mit dem Liveauftritt einfach nur seltsam aus, weil die Lippen teils nicht synchron sind usw.
Hat leider ein bisschen was von Leistungsverweigerung, wenn ich ehrlich bin. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese Faulheit im Ausland wirklich gut ankommt.
Darüber hinaus kann man nur hoffen, dass das nicht die finale Version ist, die da präsentiert wird, und noch etwas am Song geändert wurde, was wir dann zum ersten Mal bei den Pre-Parties und spätestens in den Proben zu sehen und zu hören bekommen werden.
ISAAKs „Always On the Run“ hatte auch ein Musikvideo und ich verstehe nicht, warum man sich nicht für ein paar Wochen die Zeit nehmen konnte, ein gutes Musikvideo zu produzieren. Man hätte auch das bereits bestehende Kurzvideo für „Baller“ nehmen und einfach erweitern können.
Finde ich leider nicht gut. Aber am Ende zählt eh auffem Platz, zum Glück.
War live dabei, viele Fragen warum weshalb wieso. Also Song wird nach wie vor gefeiert, das Video enttäuscht eher.
Das Video interessiert ja auch eher die Bubble Menschen. Die meisten ESC Zuschauer werden den Song eh das erste Mal im Finale hören. Aber natürlich hätte es mich für die zwei auch gefreut, wenn man noch ein wenig in sie investiert hätte.
Lena hatte aber auch nur so ein richtig billiges Video bekommen, das aussah als hätte sie es mit dem Handy im Keller selbst gedreht.
Was soll den noch am Song geändert werden? Abor hat jetzt eine hörbare Daseinsberechtigung, was sollte man denn sonst noch ändern?
BTW, gibt es denn Ankündigungen, dass die beiden bei den Pre-Partys auftreten werden?
Wenn Stefan das so handhabt wie bei Lena, dann sehen wir die beiden dort nicht. Kann mich nicht dran erinnern, dass Lena auf irgendwelchen Bubble-Events war.
Das mit den Bubble Menschen stimmt durchaus. Vielleicht spricht auch einfach nur ein wenig der Neid aus mir, wenn ich sehe, was für ansprechende Musikvideos die anderen Länder haben. Am Ende sind Musikvideos natürlich im Rahmen einer Live-Competition irrelevant, aber schön anzusehen sind sie trotzdem. „Nice to have“, eben.
Es gibt durchaus Änderungspotenzial. Auch damit korrespondierend, dass Tynna erkennbare Probleme hat, diesen Song zu performen, aufgrund des schieren Volumens der Lyrics (von ihr selbst so gesagt). Dem könnte man zwar mit Vocal Coaching bis zum Mai begegnen, aber man könnte auch den Aufbau des Songs ändern, indem man ein wenig an den Lyrics spart und stattdessen das E-Cello im Rahmen eines Solos hervorhebt. Dann ist die Daseinsberechtigung sogar noch höher. Man hört das Cello zwar mehr, aber Abor selbst wirkt für mich immer noch ein wenig wie ein Fremdkörper, der nur zur moralischen Unterstützung seiner Schwester da ist.
Wenn der Song so bleibt, dann ist es auch okay. Ich mag den Song auch so wirklich sehr. Ich hab nur leider die Befürchtung, dass er aufgrund seiner Natur (drei Minuten so ziemlich gleichbleibend, ohne wesentliche Steigerungen und Entwicklungen), untergehen könnte. Er könnte wirklich zerrieben und begraben werden.
Zu den Pre-Partys: Bei der PK (kann man auf YouTube sehen) unmittelbar nach dem Finale wurden sie nach den Pre-Partys gefragt und Stefan wusste von der Existenz dieser Partys nichts. Er meinte aber, dass die beiden jedes Event mitnehmen sollen, das geht, sofern sie es selbst möchten. Ankündigungen gibt es da aber bisher meines Wissens nach noch nicht.
Wenigstens wurde der davor hochgeladene Auftritt vom National Final gelöscht bzw. auf privat gestellt. Und beim Eurovision Deutschland Kanal wurde eben die Tonspur geändert. Der missglückte Gesang von Tynna ist damit so gut wie vollständig von der Geschichte ausradiert. Dann hat es immerhin etwas gutes.
Ich hoffe aber irgendwie immernoch, dass das nur ein Provisorium darstellt und wir vielleicht in ein paar Wochen mit einem Musikvideo überrascht werden. Wenn die Zeit und Ressourcen stattdessen aber in das Staging fließen, bin ich damit auch d’accord.
Zu der Frage, ob das die finale Version ist: Ich würde keine Wette darauf abschließen. Es wurde an mehreren Stellen („Punkt 8“ Interview am Montag nach dem Finale, dann noch andere Interviews u.A. mit „ZEIT Online“) betont, dass man neben dem Staging auch noch am Song arbeiten will. Das hier ist in meinen Augen eher eine überarbeitete Tonspur für diesen spezifischen Auftritt, und damit die Synchronität gewahrt bleibt, gab es keine großen Änderungen. Ich glaube nicht mal, dass Abor selbst das abgemischt hat.
Ich glaube, heute ist der Abgabetermin für die Songs, und ich hoffe, dass noch ein bisschen am Song gewerkelt wurde. Wenn es so bliebe, dann können wir unseren Hoffnungen denke ich so langsam gute Nacht wünschen, denn ich sehe leider nicht, wie „Baller“ sich an dem Abend abheben will.
Ich weiß nicht ob man dem Song damit was Gutes tun würde, wenn man da noch ein erzwungenes Cello-Solo einbauen würde. Ich finde schon alleine durch die neue Cello Tonspur verliert der Song ein wenig von seiner Rotzigkeit. Ich stimme dir zu, dass Abor wie ein Fremdkörper wirkt, aber ich denke noch mehr Fokus auf ihn zu erzwingen und dem Song somit den Flow zu nehmen wäre eine Fehler. Man hat sich mit Baller halt für den einzigen Song des Albums entschieden, bei dem das Cello leider so gar nicht passt und ich denke man hat jetzt das beste rausgeholt was geht.
Der Fokus muss unbedingt auf Tynna liegen und bleiben, weil sie halt die Ausstrahlung hat, die Abor absolut fehlt.
Was die Pre-Partys angeht bin ich gespannt. Es sollte ja kein Problem sein die ersten schon mal anzukündigen, das machen ja viele Acts bereits.
Bin generell gespannt ob Stefan die beiden einpackt und durch Europa reist, wie damals bei Lena. Hab irgendwie das Gefühl, dass das nicht passieren wird.
Ich hab auch nochmal drüber nachgedacht und ich denke auch, dass ein E-Cello-Solo nicht wirklich reinpassen würde. Das Cellointro ist ganz gut, dagegen kann man denke ich nichts einwenden. Du hast auch Recht damit, dass das Cello nicht wirklich in den Song passt und etwas zu prominent vertreten ist.
Ich wüsste nicht wirklich, wie man diese ganzen Probleme lösen soll. Ich glaube, das Kind ist eigentlich schon in den Brunnen gefallen und man kann nichts mehr machen. Wenn man sich einmal ehrlich machen würde, würde man zum Entschluss kommen, dass die Anwesenheit von Abor und die Inklusion seines Cellos überhaupt nicht nötig ist (auch wenn das vielleicht die Jurys ansprechen könnte). Tynna müsste eigentlich alleine auf der Bühne stehen, ggf. umgeben von 5 Tänzern.
Es gibt zwar den Tanz-Abschluss am Ende des Songs, aber das ist dann auch so ziemlich die einzige Abwechslung, die der Song bietet. Und ich denke, man kann den Song letztlich auch gar nicht anders präsentieren, da sonst wirklich der von dir angesprochene Flow weg ist. Einen Dancebreak kann ich mir im Song wirklich nicht vorstellen.
Der Song muss so eintönig über 3 Minuten runtergesungen werden, weil es eben die Natur des Songs ist: Eingängig, leicht tanzbar, zum Pumpen auf Dauerschleife geeignet. Eine Geschichte im 3-Akt-Schema, wie es für ESC-Songs üblich ist, wird damit aber nicht erzählt. Raab hat zwar das Hit-Potenzial außerhalb des ESC erkannt, jedoch nicht berücksichtigt, dass so ein Song auch beim ESC funktionieren muss. Erfolgreiche ESC-Songs müssen auch keine Hits sein, sondern einfach an genau diesem Abend in diesen 3 Minuten funktionieren. Das muss ihr einziger Sinn und Zweck sein. Und „Baller“ verfehlt diesen Zweck in meinen Augen leider. Zu mehr als einem Bubble Favourite wird es nicht reichen.
Die beiden wollten ja auch eigentlich primär mit „Babylon“ bei der Chefsache antreten und haben das Lied auch bei der Audition präsentiert. Dort hätte das Cello wirklich hingepasst. Und ich bin immer noch der festen Überzeugung, dass man es bitter bereuen wird, nicht mit „Babylon“ sondern mit „Baller“ angetreten zu sein.
Haben sie gesagt, dass sie mit Babylon antreten wollten? Hatte irgendwo gelesen, dass sie eigentlich einen englischen Song singen wollten.
ESC technisch hätte Babylon wirklich besser inszeniert werden können, aber ich finde Baller tatsächlich eingängiger.
Das eigentliche Problem was ich sehe ist, dass Deutschland eben keine guten Entscheidungen trifft was Inszenierungen angeht. Ich glaube andere Länder hätten keine Probleme Baller gut auf die Bühne zu bringen.
Der Song braucht eben das Gewisse etwas, bei dem Tynna zwar im Fokus steht, sie aber nicht so alleine gelassen wird für die drei Minuten, wie beim Vorentscheid. Dafür bietet der Song wirklich zu wenig Abwechslung, im Hintergrund muss einfach etwas passieren und ne kleine Story muss um den Song herumgebastelt werden.
Abor, da muss ich dir Recht geben, funktioniert für mich leider nicht in diesem Lied und man hätte ihn für Basel von der Bühne verbannen sollen.
Aber es ist nunmal ein Duo, so sind sie angetreten und daher hat er natürlich auch das Recht mit auf der Bühne zu stehen.
Ich kann mir aber leider auch wirklich nicht vorstellen, wie er dort eingebunden werden kann.
Nicht explizit, aber „Babylon“ war zusammen mit „Guess What I Like“ und dem unveröffentlichten englischen Song, der extra für den ESC geschrieben wurde, in der engeren Auswahl. Bis Raab „Baller“ hörte..
Ich habe auch keine großen Hoffnungen für die Inszenierung, obwohl jetzt doch in einigen Interviews mit A&T das Staging hervorgehoben wurde, und wie viele kreative Ideen man doch hätte. Das Staging von ISAAK letztes Jahr war eine Steigerung, und vielleicht kann man diesen positiven Trend beibehalten.
Ich fand Tynnas Performance auf der Bühne auch ungenügend, leider. Obwohl das Musikvideo zu „Guess What I Like“ zeigt, dass diese Frau mächtig tanzen und eine Choreo einstudieren kann. „Baller“ wirkt jetzt aber nicht so wie ein Choreo-Song auf mich. Höchstens Background-Tänzer, aber die haben mir im Vorentscheid nicht gefallen. Im Vorentscheid war Tynna jedenfalls zu ungelenk und sparsam mit ihren Bewegungen auf der Bühne. Da war einfach keine Energie dabei.
Für das Staging braucht man Elemente, die primär nur visuell erfahrbar sind, wie Licht, Farben, Kameraführung und insbesondere Schnitt. Und ganz viel Rückprojektion. Leider fürchte ich, dass man sich gerade auf diese Elemente nicht fokussieren wird. Dabei zeigen doch der Auftritt von z.B. Red Sebastians „Strobe Lights“, wie krass so eine schnelle Schnittfolge rüberkommen kann. Lettland ist auch sehr cineastisch. Österreich wird es wahrscheinlich auch. Bambie Thugs „Doomsday Blue“ vom letzten Jahr hat mir gezeigt, dass der Trend dahin gehen sollte, dass die Bühnenshows für den Zuschauer zuhause eher wie Musikvideos wirken. Kann man sowas von Deutschland erwarten? Nicht mit einem Marvin Dietmann, der es bestimmt wieder machen wird..
Eigentlich kreiert sich das Staging wie von selbst: Löcher in die Nacht ballern, Sternen fallen und knallen auf das Dach, Kreidesilhouetten auf dem Trottoir, der Tatort wie bei CSI, Sternensplitter. Der Text ruft so viele Bilder hervor, dass er fast schon wie ein Drehbuch wirkt. Daran muss man doch einfach nur anknüpfen.
Hoffe auch, dass es noch ein anderes offizielles Video geben wird. Wirkt bis jetzt alles lieblos zusammengeschustert.
Aber viele andere Länder haben jedoch auch keines, oder?
Ausnahme sind bisher nur Länder mit Direktnomierung bzw. ohne Vorentscheid -Show.
Fürwahr. Die anderen Länder sind aber bisher auch noch nicht auf die Idee gekommen, den Auftritt aus dem NF mit der Studio-Tonspur zu unterlegen und das dann als „Official Music Video“ hochzuladen. Ukraine hat das aber auch gemacht (da hat man allerdings Verständnis wegen der Lage, in der sich das Land befindet) und Montenegro hat es eigentlich auch so wie die Deutschen gemacht.
Vielleicht ist es nur ein Provisorium, welches der Krisenprävention nach dem missglückten Live-Auftritt diente. Der Auftritt mit Tynnas Live-Gesang ist jetzt nämlich von den offiziellen Kanälen ausradiert worden. Wenn es nur ein Provisorium ist, könnte in den nächsten Wochen noch etwas Neues folgen.
Ich denke aber, dass man alle Zeit und Ressourcen auf das Staging in Basel verwenden will. Und vielleicht ist es auch besser so.
Ich weiß es natürlich nicht, aber bin ziemlich überzeugt, dass das die finale Version ist. Das Cellointro gibt es beim Original nicht, es wurde hier im Song nur etwas hervorgehoben, die Stimme von Tynna ist nicht mehr elektronisch verzerrt (darf ja nicht) und dafür mit mehr Hall unterlegt (das darf).
Leider ist die Cello-Break-Pause auch drin, da muss in der Performance auch irgendwas kommen, sonst macht die keinen Sinn.
Das Zerdeppern des Cellos hoffentlich nicht, zum einen ist das dann kein „Gag“ mehr, zum anderen kommt es auch nicht gut an.
Zum Video selbst: Einerseits kann ich nachvollziehen, dass der Liveauftritt mit der neuen Songversion genommen wurde, weil die Ausstrahlung von Tynna und die Publikumreaktion gezeigt werden soll.
Andererseits wäre ein neues Video besser gewesen, das hätte den Fokus mehr auf den Song gelegt und nicht auf den verunglückten Livegesang im Finale. So haben sich alle schon das Finalvideo angesehen und werden sich die neue Version gar nicht anschauen.
Aber gespielt wird wirklich aufm Platz und die Mehrheit der Zuschauer kennt die meisten Songs am ESC-Abend sowieso nicht oder nur wenige.
Da zahlen wir Unmengen Beiträge, aber Geld für ein einfaches Musikvideo wie damals bei Lena ist nicht drin? Die Stimme klingt zwar besser, aber bei mir ist das Mono.
Das klingt ganz schrecklich an einigen Stellen, was haben die da nur gemacht, die müssen das dringend vor der offiziellen Abgabe noch ändern.
Bitte Bitte Abor und Tynna, wenn ihr das hier lest, ihr müsst das wieder zurückändern, das klingt an einigen Stellen jetzt schrecklich, bitte, bitte.
Das ist halt wirklich keine gute Werbung.
Das sieht einfach Asynchron aus. Und ich kann das auch nicht anschauen ohne davon abgelenkt zu werden. Sie hätten doch einfach ein separates, billiges Video aufnehmen können. So sieht das wirklich nicht gut aus.
Gefäll mir, sehr angenehme Bereicherung im diesjährigen Line Up. Und ich finde die Sängerin sehr sympathisch.
Prognose möchte ich keine abgeben, sie könnte überall zwischen Platz 2 und 26 landen. Nur für einen Sieg wirds nicht reichen. Aber ich denke das ist es auch was die Verantwortlichen wollen.
Möchte tatsächlich dieses Jahr alle Dach-Beiträge in der linken Tabelle sehen (idealerweise Top 10). Ich denke (und hoffe) das Österreich im Dach-Ranking am besten abschneidet, 2. Platz wird Deutschland und Schweiz 3. Platz.
Österreich sehe ich ehrlich gesagt maximal die Jury gewinnen, beim Publikum eher Platz 3 bis 7. Die Schweiz ähnlich aber alles noch eine Stufe tiefer, also Jury eher 3 und Publikum eher 8 bis 15.
Ne schöne Stimme hat sie, aber der Song plätschert einfach nur so vor sich hin.
Sie hat ja etwas von der geheimnisvollen Schönheit der Modelle Leonardo da Vincis: die alabasterhafte Haut, das flüchtig-verschmitzte Lächeln und die leichte Asymmetrie des Gesichts in jeder Achse: zauberhaft.
Genau so ist das wundervolle Liebes-Lied, das sich jeder Kategorie und jedem ESC-Klischee entzieht, geheimnisvoll, leise und berückend.
Danke, Schweiz, für diese kleine Luxus-Reise in meine innere Galaxie.
Das ist aber schön formuliert für einen Alki. 😉
Und auch diese Ballade gefällt mir gut.
Das ist so ein luftig leichtes Wölkchen das über den Sommerhimmel zieht…kommt so schnell wie es geht…nett aber auch etwas langweilig…Schweiz pausiert…
Langeweile pur… erst zum Ende passiert was… da hat Israel die deutlich bessere Ballade
Die Schweiz will definitiv nicht den Titel verteidigen
Sorry, aber dieses Lied finde ich ziemlich langweilig. Da passiert melodisch einfach viel zu wenig, alles plätschert brav vor sich hin.
Vielleicht gibt es ein paar Jurypunkte, im Televoting sehe ich das weit hinten.
Die Schweiz wollte wohl auf Nummer sicher gehen und auf keinen Fall noch mal gewinnen.
3/10
Das ist schon ein sehr typischer Host-Beitrag. Eine schöne Ballade, die aber nicht groß auffällt und keine Gefahr einer weiteren Ausrichtung birgt. In Anbetracht des weiteren Angebots gibt es von mir ein „gefällt mir gut“, aber groß was reißen wird die Schweiz damit wohl nicht.
Damit wird die Schweiz eher weiter hinten landen. Vor allem im Televote sehe ich da nur geringe Chancen.
Für mich müssen Balladen immer etwas düster sein, das hier hat mir zuviel Opperette und zuwenig Tiefe.
Klngt etwas nach Viktoria ohne deren Wumms.
Zeit für ein Update:
01. Australien 8/10
02. Niederlande 8/10
03. Schweden 8/10
04. Serbien 7/10
05. Ukraine 7/10
06. Lettland 7/10
07. UK 7/10
08. Israel 7/10
09. Tschechien 7/10
10. Griechenland 6/10
11. Luxemburg 6/10
12. Island 6/10
13. Polen 6/10
14. Aserbaidschan 6/10
15. Österreich 5/10
16. Deutschland 5/10
17. Italien 5/10
18. Irland 5/10
19. San Marino 5/10
20. Norwegen 5/10
21. Albanien 5/10
22. Dänemark 4/10
23. Estland 4/10
24. Litauen 4/10
25. Schweiz 3/10
26. Finnland 3/10
27. Montenegro 3/10
28. Portugal 3/10
29. Spanien 2/10
30. Slowenien 2/10
31. Malta 2/10
32. Belgien 2/10
33. Kroatien 0/10
34. Armenien 0/10
Israel solide, die Ukraine steigt, Montenegro nach wie vor weit hinten, ebenso die Schweiz.
Naja! Schlechter als Israel. Könnte letzter im Finale werden, oder so zwischen 17-20. (Für die guten ESC Kenner: Marius Bear und Remo Forrer Quality) Ich hätte mir gewünscht auch ein paar Zeilen auf Deutsch zu hören. Leider. Aber die Schweiz braucht keine Titelverteidigung, denn sie liefern einen guten Contest hoffentlich ab!
Fun Fact: 19 der bisher 34 veröffentlichten Beitrage sind überwiegend in nicht Englischer Sprache.
Damit ist es hetzt schon klar, dass die Englisch-Sprachigen Beiträge zum ersten mal seit 1998 in der Minderheit sind.
Hach!. Muss nicht Alles krachen und knallen. Mir ist auch egal, ob das bühnen- oder ESC-tauglich ist.
Es ist schon schön und ich lasse mich da sehr gern beplätschern und belullen.
Mei, schee is des scho
Nachtrag:
Dieses Aufmacherfoto – wie ein Gemälde eines großen Meisters – ganz wun der bar.
Setz Dich einfach so auf die Bühne, Zoë – auf einem Chaiselongue (???wird das so geschrieben?….) und die Sache stimmt.
Sofa ginge auch. 🙂
Ist aber richtig geschrieben.
Gute Idee für den Auftritt!
Zoë wirkt sympathisch und authentisch. Ich hoffe sie wird dementsprechend inszeniert und es kommt nicht wieder zu unschönen Szenen, wo der der Schweizer Beitrag einen Hexensabbat feiert.
Wow ! 😀
Ein sehr schönes Chanson, bei welchem man seiner Phantasie so richtig schön freien Lauf lassen kann. 😀
Ein Platz beim ESC in Basel um die Top 10 müsste drinliegen.
Ich mag ja solche Lieder, aber etwas schnulzig ist es aber auch. Und am Schluss merkt man schon, dass die Schweiz dieses Jahr nicht gewinnen will.
Die Schweiz liefert genau das, was ich erwartet habe: Eine unaufgeregte Nummer einer weitgehend unbekannten Künstlerin, die damit ihren großen Auftritt erhält und zugleich garantiert, dass man den Wettbewerb nicht direkt nochmal austragen muss. Anders kann ich mir nicht erklären, dass dies der „beste“ Song unter über 400 Einsendungen sein soll.
Nachdem der Jahrgang sehr laut und schrill begonnen hat, bekommen wir jetzt doch einige Balladen auf einmal geliefert. „Voyage“ erinnert mich an eine schwache B-Version von „Undream You“, mit dem Leona letztes Jahr im deutschen VE teilnahm. Auch wenn mir die sanfte Stimme von Zoës gefällt und ich die Orchestrierung durchaus wertschätzen kann, passiert leider – mit Ausnahme der wenigen Sekunden Dynamik um Minute zwei herum – gar nichts im Song. Ich hatte die ganze Zeit auf eine Entwicklung gehofft, die dann aber doch ausblieb.
Leider wirkt Zoë auf mich auch sehr unterkühlt und distanziert, sodass ich auch über die emotionale Schiene überhaupt nicht gepackt werde.
Beim Heim-ESC wird die Schweiz im Wettbewerb gnadenlos chancenlos sein, was vermutlich aber niemand stören wird, solange man eine schöne Show produziert. Auch wenn ich natürlich verstehe, dass man auf gar keinen Fall zweimal in Folge gewinnen möchte, muss das Gastgeberland ja nicht immer gleich so mutlose Beiträge schicken. Für mich schreit alles nach 0 Punkten im Televoting und vielleicht sind ein paar Jurys so gnädig und spendieren ein paar Punkte für die tolle Show, sodass der letzte Platz eventuell vermieden werden kann.
Ich hatte wenige Erwartungen und gehe bestätigt mit einem „gefällt mir weniger“ aus dem Hörprozess hervor.
Meine Top 34:
1. Malta 12/12
2. Österreich 12/12
3. Polen 10,5/12
4. Albanien 10,5/12
5. Norwegen 10/12
6. Kroatien 8/12
7. Belgien 8/12
8. Griechenland 7,5/12
9. Schweden 7/12
10. Israel 7/12
11. Armenien 7/12
12. Lettland 6,5/12
13. Island 6,5/12
14. Tschechien 6/12
15. San Marino 6/12
16. Serbien 6/12
17. Deutschland 6/12
18. Montenegro 6/12
19. Niederlande 5,5/12
20. Australien 5,5/12
21. Dänemark 5,5/12
22. Irland 5,5/12
23. Slowenien 5/12
24. Litauen 4/12
25. [NEU] Schweiz 3,5/12
26. Luxemburg 3,5/12
27. Finnland 3/12
28. Aserbaidschan 3/12
29. Großbritannien 2,5/12
30. Italien 2/12
31. Estland 2/12
32. Portugal 1,5/12
33. Spanien 1/12
34. [REVAMP] Ukraine 0,5/12
Habe mit „Gefällt mir gut.“ abgestimmt – was mich angesichts meiner Abneigung gegen diesen ESC 2025 in der Schweiz einige Überwindung gekostet hat. Aber in Anbetracht der Tatsache, daß meine „Ist ganz furchtbar.“-Liste mittlerweile nicht weniger als 13 (DREIZEHN!) Titel umfaßt, bin ich für jeden weiteren guten Beitrag ausgesprochen dankbar.
Und weil nun nur noch drei Veröffentlichungen fehlen, stehen also folgende sieben Länder für meine persönlichen Top Ten bereits fest (in alphabetischer Reihenfolge):
Die besten Chancen auf einen der drei noch zu vergebenden Punkteränge haben derzeit:
Und ebenfalls zur „Gefällt mir gut.“-Kategorie zählen:
Gespanntes Warten auf Frankreich, Georgien und Zypern … ⏳
(Irgendwann muss es Georgien doch endlich mal gelingen, das Level vom Junior-ESC auch bei den Großen zu erreichen.)
PS:
Und da inzwischen alle öffentlichen nationalen Vorentscheide durch sind, hier noch meine persönliche Shortlist für den Second Chance Contest 2025, auf die es folgende 14 Beiträge geschafft haben:
Montenegro und San Marino die beiden einzigen Länder, die sowohl beim ESC als auch beim SCC in meinen Top Ten vertreten sind.
Leider ein Rückschritt. Ich liebe die französische Sprache, aber das ist dann doch sehr langweilig und der schwächste Song aus der DACH-Region in diesem Jahr. Titelverteidigung ausgeschlossen.
Leider ebenfalls nix für mich. Mein Anti-Jahrgang setzt sich wohl bis zum letzten Beitrag fort. Die paar Ausnahmen lass ich mal außen vor. Gefällt mir weniger.
Das traurige ist, dieses Jahr gibt es kaum Rockmusik (wenn nur Indierock), da wäre die Chance mit FFTS gut gewesen. 🤷♂️
Dabei gab es in den diversen VEs viel gutes Material. Der ESC läuft für mich dieses Jahr eh nur noch so nebenher. Mein Highlight ist meine persönliche Topliste. Darin sind so viele Songs, die ich rauf- und runterhöre. Stell ich demnächst mal rein.
Ich werde auch mal die Liste in Vorbereitung auf den SCC fertig machen. 😀
Ich hab allerdings auch Beiträge mit dabei, die in der Wildcard-Auswahl standen. Für den SCC werden diese Songs keine Rolle spielen. Bei mir spielen da aber einige ganz vorne mit.
Ich lasse mich überraschen.
Mir gefällt die Unaufdringlichkeit des Songs.
Das ist ja nicht jedem Song gegeben.
Chancen ????
Die Titelverteidigung wird es nicht.
Aber linke Hälfte glaube ich schon.
Das würde mir schon reichen. Hauptsache, ich kann mich daran erfreuen.
Eine sehr sympathische Künstlerin mit einem schönen Song. Könnte mit viel Glück in die Top10 kommen.
Wow, ich habe eine neue Nummer 1.
Hatte meine Erwartungen schon runtergeschraubt wegen des kitschigen Aufmacherbilds und des schwachen Voting.
Aber ich wurde positiv überrascht, die ruhige Ballade mit zerbrechlicher Stimme gefällt mir ausgezeichnet.
Schade, dass keine deutsche Strophe dabei ist, aber ist auch so ok.
Hoffentlich bekommt Zoe die Emotion auch live transportiert, sie wirkt ja etwas kühl.
Israels Ballade ist meiner Meinung nach um Längen kitschiger.
Bevor ich zum Song komme:
Wieso gab es heute eigentlich keinen Live-Blog zur Basler Fasnacht? 😉
Ob das ein Pausen-Act wird?
In den Einspielerfilmen wird es bestimmt vorkommen!
Zum Song: Das ist schon fast puppenhaft süßlich. Ein Publikumsrenner wird das nicht. Nette Strings, nette Stimme, hat eine gewisse Leichtigkeit, leider auf französisch und hintenheraus ein unsortiertes Stück. Ich hatte Probleme das durchzuhören. Aber viel Erfolg.
Hat was von Santa oder Zaho de Sagazan. Einfach wunderbar.
Vielen Dank für diesen emotionalen und berührenden Beitrag!
Ein Titel der aus der Masse hervorsticht und so authentisch
wirkt. Ich würde fast sagen, dass es der beste Schweizer Beitrag in der
ESC Geschichte ist. Ich glaube nicht an den Sieg in Basel, wünsche ihr
eine zurückgenommene schöne Inszenierung und drücke fest die Daumen.
Die Schweiz steigt in meine TOP 10 (ich weiß nur noch nicht genau auf
welchen Platz).
Micha, ich bin ganz bei Dir.
👍
Was für ein Kleinod😌😌😌 ganz zart auf leisen Sohlen und beschwingt durch ganz wunderbare Harmonien, macht Zoe sich auf die Reise mitten in mein Herz ❤️ Sie transportiert über ihre zerbrechliche, zurückgenommene und warme Stimme so viel Gefühl, unfassbar berührend😍 Danke liebe Schweizer, dass ihr genau das hier zu eurem Gastgeber Beitrag gemacht habt😇
Das hast Du aber wunderschön formuliert, mein Lieber.
Da mir YT gerade das Video vorspielt und San Marino ja dieses Jahr mit ’nem DJ antritt… die Schweiz hätte da auch jemanden. Finde ich sogar besser als Gabry. Nächstes Jahr eventuell? 😉
Mosimann – Dancing On My Own (Live @L’Olympia, Paris FR)
Ein ganz kleines bisschen schade ist es schon, dass nicht wenigstens ein Teil des Songs in deutscher Sprache gesungen wird. Aber immerhin ist das Chanson in Französisch und somit haben wir den 22. Song in Landessprache (englischsprachige Teilnehmer mitgerechnet, aber ohne Estland und Niederlande).
Der Song erinnert mich angenehm an die ESC-Songs von VICTORIA (Bulgarien 2020/21). Sehr poetischer Text und wunderbar zart von Zoë gesungen. Den Tangoteil verstehe ich allerdings nicht so ganz. Bislang für mich ganz knapp der beste französischsprachige Song (in Louane setze ich allerdings noch große Hoffnungen). Insgesamt ergibt das eine 8/10 und ein „gefällt mir gut“. Die Schweiz wird damit ganz sicher nicht gewinnen, aber auch nicht in die Bottom 5 kommen, am ehesten Mittelfeld (Platz 12-18).
Wenn ich es richtig berechnet habe, würde sich der Song aktuell immerhin auf Rang 7 im ESC-Barometer platzieren. Das ist doch ein respektables Ergebnis.
Na, immerhin. Für mich der beste Beitrag der Schweiz in diesem Jahrtausend.