
Die Schweiz wird beim Eurovision Song Contest 2025 im eigenen Land mit dem Titel „Voyage“ antreten. Wie bereits vor ein paar Tagen bekanntgegeben wurde, wird das Lied in Basel von der Singer-Songwriterin Zoë Më (Aufmacherbild) vorgetragen. Nun wurden auch der Song und ein dazugehöriges Video veröffentlicht. In der ruhigen Midtempo-Ballade, die auf Französisch gesungen wird, geht es weniger um eine Reise zu einem Ort, sondern um den Weg zu mehr Menschlichkeit
Zoë Më ist eine 24-jährige Sängerin aus (dem Schweizer) Freiburg im Üechtland. Geboren in Basel, zog sie 2009 mit ihrer Familie nach Freiburg und begann bereits im Alter von zehn Jahren, eigene Songs zu schreiben. Ihre musikalische Vielseitigkeit zeigt sich auch in ihrer Zweisprachigkeit: Sie singt sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch und verbindet poetischen Pop mit Chanson-Elementen. Mit ihrer EP „Dorienne Gris“ trat sie bei renommierten Festivals wie dem Montreux Jazz Festival und Luzern Live auf. 2024 wurde sie sowohl als „SRF 3 Best Talent“ als auch als „RTS Artiste Radar“ ausgezeichnet.
Der Schweizer ESC-Beitrag für Basel trägt den Titel „Voyage“, also Reise. Damit ist eine Reise zu mehr Menschlichkeit gemeint. So singt Zoë Më im Song auf Französisch: Eines Tages wirst Du verstehen, dass Blumen viel schöner sind, wenn man sie gießt, anstatt sie zu schneiden. Mit den Blumen können natürlich auch wir Menschen gemeint sein. Wenn wir uns alle gegenseitig nett behandeln, können wir die schönste und beste Version von uns selbst sein.
Der Titel hat eine klassische Balladen-Instrumentierung, bei der Klavier und Streicher dominieren. Das Lied ist durchgängig ruhig, lediglich in der Brücke wird er etwas dynamischer, bevor er mit einem sehr ruhigen Ende ausklingt.
Die Schweiz hat ihren Beitrag für den Eurovision Song Contest 2025 durch ein umfangreiches Auswahlverfahren ermittelt. Vom 8. bis zum 22. August 2024 konnten Künstlerinnen, Produzenten, Songwriteri*nnen und Texter ihre Songs einreichen. In diesem Zeitraum gingen insgesamt 431 Beiträge ein, ein neuer Rekord für die Schweiz. Die Auswahl erfolgte in mehreren Stufen: Neben einer Schweizer Zuschauerjury gab es auch eine internationale Publikumsjury. Zusätzlich brachte eine 25-köpfige internationale Fachjury, bestehend aus ehemaligen ESC-Juroren, ihre Expertise ein.
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Nettes Lied, kann ich mir gut anhören. Kein Gewinnerlied, aber eins mit dem man sich ganz und gar nicht blamiert. Könnte im Mittelfeld landen, bei den Jurys mehr Anklang finden als beim Publikum. Letzteres wie bei den meisten Beiträgen der Schweiz der letzten Jahre.
OT: Was ist mit Georgien ?
Es gibt darüber zwei Versionen…
Erstens: Das Land sagt kurzfristig ab, ein Grund könnte die aktuelle politische Lage sein, für queere Menschen wird es dort immer schlimmer.
Zweitens: Es gibt einen Topact, der Name wird ganz bewußt sehr spät bekanntgegeben.
Stimmlich erinnert mich Zoë übrigens an Madeline Juno. Die beiden könnten ja mal ein Duett singen.
Ich frage mich ob es positive Auswirkungen hätte, wenn man den Namen spät veröffentlicht.
Vielleicht weil es musikalisch der absolute „Oberknaller“ mit Siegchancen sein könnte .. Ist wirklich nur Spekulatius.
Mit großem Abstand das beste Lied dieses Jahres.Erinnert sehr an die Beiträge von Viktoria für Bulgarien
Wow, ich hätte es tatsächlich nicht mehr für möglich gehalten, aber dieser Song kriegt als erster dieses Jahr ein „ist ausgezeichnet“ von mir!!
Finde dass ist ein musikalisches Kleinod. Eine schöne, fast zerbrechliche Stimme die mich in Gedanken irgendwie in eine Art Traumwelt entführt, keine Ahnung wie ich es sagen soll. Der Song hat zwar nur einen kleinen Höhepunkt zum Schluss aber dennoch wirkt der ganze Song auf mich einfach nur stimmig.
Ich weiß nicht wie das ankommen wird in Basel, vielleicht mehr bei den Jurys als den Zuschauern. Aber das ist mir egal, ich werde diesen Song auch nach dem ESC hören und genießen!! Bravo Schweiz!! ☺️
Dem kann ich mich nur anschließen, merci beaucoup !
https://www.youtube.com/live/xHLUxj9yDds?si=dQ3iPVD6l1ySz68a