
Aserbaidschan schickt in diesem Jahr JIVA mit dem Titel „Just Go“ zum Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Die Auswahl erfolgte wie für das Land typisch wieder intern durch den Sender İctimai Television. Dabei setzt sich ein Trend der letzten Jahre fort: anstatt skandinavische Ware einzukaufen, entschied man sich für einen Song aus der Feder eines heimischen Komponisten.
Dem Auswahlverfahren ging ein umfangreicher Bewerbungsprozess voraus. Insgesamt 186 Songs wurden eingereicht – 107 davon von lokalen Komponist*innen und Interpret*innen, 79 von internationalen Songwriter*innen. In einer ersten Bewertungsrunde sichtete eine Fachjury sämtliche Einsendungen und lud 18 Kandidat*innen zu einem Vorsingen ein. Dabei wurden neben den stimmlichen Fähigkeiten auch Bühnenpräsenz und internationales Potenzial beurteilt. Am Ende blieben drei Acts auf der Shortlist, aus denen eine eigens gebildete Fokusgruppe schließlich JIVA auswählte.
Sängerin JIVA, bürgerlich Jamila Hashimova, ist in ihrer Heimat keine Unbekannte. Ihre Karriere begann bereits 2003 mit einem zweiten Platz beim Wettbewerb Baku Autumn. 2007 war sie Teil des Projekts Show Time, später arbeitete sie unter anderem mit dem renommierten RAST-Ensemble unter der Leitung von Rashad Hashimov zusammen und stand sogar beim Montreux Jazz Festival auf der Bühne. Als Leadsängerin der Hazz Band kombinierte sie Jazz-Elemente mit zeitgenössischem Pop.
Seit 2017 ist JIVA als Solokünstlerin aktiv und bewegt sich stilistisch zwischen Pop, Dance und R’n’B. Sie singt auf Aserbaidschanisch, Russisch und Englisch – also beste Voraussetzungen für einen internationalen Wettbewerb wie den ESC. Einen weiteren Karriereschub erlebte sie 2025 mit dem Sieg bei The Voice of Azerbaijan im Team von Roya Aykhan.
Eurovision-Erfahrung bringt JIVA mit viel gutem Willen auch mit: Bereits 2011 erreichte sie die Top 3 im aserbaidschanischen Vorentscheid. Nun erhält sie 15 Jahre später die große Chance, ihr Land tatsächlich beim ESC zu vertreten.
Das Lied
„Just Go“ ist eine Ballade über Liebe, Herzschmerz und innere Stärke. Das Lied spiegelt die Idee wider, sich selbst wiederzuentdecken und nach einer Enttäuschung in einer Beziehung ein neues Kapitel im Leben aufzuschlagen.
Der Song beginnt ruhig mit Klavier und Streichern. Auch die traditionelle Flöte Balaban ist zu hören. Ab dem ersten Refrain nimmt der Track durch den Einsatz des Schlagzeugs etwas Fahrt auf. Im Finale, in dem JIVA auf Aserbaidschanisch singt, werden die Streicher dominanter und es kommen noch einige Bläser hinzu. Den ganzen Song hinweg steht JIVAs einzigartige Stimme im Vordergrund.
Geschrieben wurde „Just Go“ vom aserbaidschanisch-amerikanischen Komponisten Fuad Javadov, aus dessen Feder sowohl die Melodie als auch der Text stammen.
JIVA tritt mit „Just Go“ für Aserbaidschan im zweiten ESC-Halbfinale am 14. Mai von Startnummer 2 an.
Der Check
Song: 1/5 Punkten
Stimme: 4,5/5 Punkten
Darbietung: 2/5 Punkten
Instant Appeal: 1/5 Punkten
Bennet: Ich musste mich leider schon dabei ertappen, wie ich das Lied geskippt habe – passend zum Songtitel. Das Lied langweilt mich und strengt mich mit seinen langen Tönen zu sehr an, als dass es entspannt im Hintergrund laufen könnte. 2 Punkte.
Benny: Für mich der schlechteste und leider auch überflüssigste Song des aktuellen ESC-Jahrgangs. Eine abgestandene 08/15-Ballade mit kitschigem Text. Da kann auch JIVAs Stimme nichts mehr retten. Eigentlich finde ich, dass fast alles auch beim ESC seine Berechtigung hat, aber das hier empfinde ich fast als Beleidigung der Zuschauer*innen. 2 Punkte.
Berenike: Aserbaidschan schickt eine sehr nichtssagende, generische und für mich langweilige Ballade ins Rennen. Da bleibt bei mir beim Hören nichts hängen und auch emotional berührt mich da nichts. Aber zumindest tut das Anhören nicht weh und durch Balaban und etwas Landessprache dann noch 3 Punkte.
Peter: Neulich habe ich in einer Lieblingskneipe in der Musikbox „Being Boring“ gedrückt und der Pet-Shop-Boys-Klassiker ist bis heute magisch. Was auf „Just Go“ leider nicht zutrifft, hier heißt es eher „boring boring boring“. Die Stimme von JIVA ist eindringlich und eindrucksvoll, sie hätte aber einen besseren Song verdient als dieses unauffällige Dahingeplätscher. 2 Punkte.
Rick: Einzig und allein JIVAs Stimmfarbe, die mir gefällt, ist positiv hervorzuheben. Diese Nummer ist musikalisch altbacken, inspirationslos, abgedroschen, kitschig und eine Schande für den ESC. Grauenhaft langweilig! Da helfen sogar die Zeilen auf Aserbaidschanisch nicht mehr. Ich kann mir diese Auswahl noch weniger erklären als das Line-Up des deutschen Vorentscheids dieses Jahr. 1 Punkt.
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Douze Points: 3 Punkte
- Giulia: 2 Punkte
- Laureen: 1 Punkt
- Manu: 3 Punkte
- Marcel: 3 Punkte
- Max: 1 Punkt
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 23/132 Punkten
Beim ESC-kompakt-Index landet „Just Go“ auf Platz 35.
Wie schneidet der aserbaidschanische Beitrag "Just Go" von JIVA ab?
- Bleibt im Halbfinale hängen (91%, 525 Votes)
- Platz 21-25 (3%, 19 Votes)
- Top 5 (2%, 13 Votes)
- Platz 11-15 (2%, 10 Votes)
- Platz 16-20 (2%, 9 Votes)
- Platz 6-10 (0%, 1 Votes)
Total Voters: 577
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
- Finnland: „Liekinheitin“ von Linda Lampenius & Pete Parkkonen
- Georgien: „On Replay“ von Bzikebi
- Griechenland: „Ferto“ von Akylas
- Kroatien: „Andromeda“ von Lelek
- Moldau: „Viva, Moldova!“ von Satoshi
- Portugal: „Rosa“ von Bandidos do Cante
- Schweden: „My System“ von FELICIA
- Belgien: „Dancing on the Ice“ von ESSYLA
- Estland: „Too Epic To Be True“ von Vanilla Ninja
- Israel: „Michelle“ von Noam Bettan
- Litauen: „Sólo quiero más“ von Lion Ceccah
- Montenegro: „Nova zora“ von Tamara Živković
- Polen: „Pray“ von Alicja
- San Marino: Superstar von Senhit feat. Boy George
- Serbien: „Kraj Mene“ von LAVINA
Bereits gesetzt für das Finale
Zweites Halbfinale
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Eben bin ich in Hudepupu getreten. Das hat mich wirklich sehr geärgert.
Allerdings habe ich dann gedacht, daß das immerhin weniger schlimm ist als den Song aus Aserbaidschan hören zu müssen.
Mein Klosong im Semi. Für das Finale muss ich mir noch was anderes suchen.
01. 🇭🇷 Kroatien
02. 🇦🇲 Armenien
03. 🇲🇪 Montenegro
04. 🇫🇮 Finnland
05. 🇸🇪 Schweden
09. 🇧🇪 Belgien
10. 🇬🇷 Griechenland
12. 🇱🇹 Litauen
14. 🇲🇩 Moldau
19. 🇩🇪 Schland
21. 🇮🇱 Israel
23. 🇬🇪 Georgien
26. 🇵🇱 Polen
29. 🇷🇸 Serbien
31. 🇪🇪 Estland
32. 🇮🇹 Italien
33. 🇵🇹 Portugal
34. 🇸🇲 San Marino
35. 🇦🇿 Aserbaidschan
So schlimm? Mein Pausensong ist hier Serbien.
Ja, so schlimm. Gibt schon so einiges, was man dieses Jahr auslassen kann. Vielleicht hol ich mir ja vorher noch ne Blasenentzündung
😆😆😆
Joa, das „land of fire“ ist für den ESC wohl überhaupt nicht mehr Feuer und Flamme wenn man sich ihre letzten Beiträge so anhört. 😐
Wenn ich den Song in einem Wort beschreiben müsste dann würde ich wohl „leblos“ wählen. Von der Produktion her mag es ja noch ok sein (auch wenn die KI-Gerüchte einen komischen Beigeschmack hinterlassen), aber hier wirkt alles einfach nur steril und kalt. Melodisch passiert absolut nichts, Jivas Stimme ist zwar ok aber transportiert keine Emotionen für mich und generell wirkt sie auch eher lustlos im Video, so als ob sie sich fragt warum sie denn diesen Vertrag unterschrieben hat. Dass der Refrain dann noch so ähnlich klingt wie Moldau 2019 (habe das Lied gehasst) macht es nicht besser und die paar Alibi-Zeilen auf Aserbaidschanisch gegen Ende können dieses vertonte Nichts auch nicht mehr retten. 👎
Ne, also für mich ist das einfach Arbeitsverweigerung was Aserbaidschan da betreibt. Mir fehlt da jegliche Fantasie wie das ins Finale kommen soll. Im Televoting sehe ich schon ne dicke Null wieder aufs Land zurollen und selbst bei den Jurys brauchen sie ein Wunder, und dass Armenien im gleichen Semi ist ist da noch zusätzlich hinderlich. Denke jedenfalls dass wir hier nen heißen Kandidaten für die rote Laterne im zweiten Semi haben. 🤷
Ich finde AZE23 noch immer wunderschön. 😍
Joa, ich nicht.
Ich weiß, Du Banause. 😉
Ich kann mit 23 nichts anfangen, ich mag diesen Beatles-Sound überhaupt nicht. 24 fand ich gut
Fand 2024 etwas besser als 2023, aber auch nicht so der Knaller. Komplett versenkt haben sie es aber mit diesem unpassenden Staging, dieser futuristische Look hat gar nicht zum eher traditionellen Sound gepasst. Dass die beiden auch noch so viel Bühnenpräsenz hatten wie ein toter Fisch war dann der finale Sargnagel.
Das wäre mir im Finale deutlich lieber gewesen als Finnland
Ja gut, ALLES wäre besser gewesen als Finnland. 😅
23 gefällt mir nicht! 2024 war besser
Ihr seid doch alles Banausen! 😉
Ich mag beide. 🙂 2025 mag ich nur die Studioversion.
Ich auch – live war es leider nix
Genau!
An den Song von 2023 habe ich kaum noch eine Erinnerung (spricht nicht gerade für das Lied), 2024 war in der Studioversion ganz schön und mal was Anderes, 2025 war nett zum Nebenbeihören meiner Meinung nach. Am Ende ist es dann oft an der Live-Präsentation gescheitert und daran, dass die Beiträge zu wenig polarisiert haben.
2025 fand ich wieder nicht so schön
Moldau 2019 mochte ich auch nicht sonderlich (allerdings war das eine schwedische Produktion)
Ich vermute, dass ist die bisher kritischste Song-Checker Bewertung 😉
Hat es schon mal jemand mit einem derart eindeutigen Tipp wider Erwarten doch noch ins Finale geschafft ?
Portugal war definitiv die Überraschung letztes Jahr. Fast niemand hatte auf die Portugiesen gesetzt.
Ich schon….
Ich auch. 😀
OK; da standen immerhin 84 Prozent bei Semi-Aus, hier sind wir bei 92…
Ich gehöre zu den 8 Prozent. 😎 Die Glaspyramide ist randvoll. (Bitte nicht umstoßen) 🥳
Bei einer Glaspyramide hätte ich ja eher Angst, dass sie jemand mit einem Stein kaputt haut. Oder Søren steigt da einfach von oben rein und macht verruchte Dinge mit seinen Tänzer:innen. 🤤
Ich auch! Napa war großartig!
Du meinst den „Don’s-Effekt“?
Vielleicht – aber da fallen mir dieses Jahr andere Beiträge ein (beispielsweise Malta)
Wobei ich das ja ganz nett finde und ich glaube das die Chancen größer sind als bei Aserbaidschan
Eine unaufgeregte Ballade, wie sie früher oft beim ESC dargeboten wurden. Schon allein aus Nostalgie- Gründen finde ich die Nummer nett. Wer weiß, vielleicht rutscht Aserbaidschan doch ins Finale.
Wenn sie versuchen wie 2022 zu mauscheln könnte es gaaaanz vielleicht klappen. Aber auch wirklich nur vielleicht.
Zustimmung. Ich finde, dass man den von dir erwähnten Nostalgie-Flair der Nummer in einem ESC-Blog mehr Wertschätzung entgegenbringen sollte. Nichts ist unangebrachter und kurzsichtiger in diesem Wettbewerb überwiegend „zeitgemäße “ und „dance floor“ taugliche Songs zu pushen. 😐
Da bin ich ja absolut bei Dir. Aber alleine dieses Kriterium reicht mir halt in diesem Fall nicht aus – dagegen liebe ich beispielsweise den portugiesischen Beitrag
Danke, du hast es wieder einmal beser formuliert als ich. 🙂
Die Nummer gefällt den Bloggern und vielen Usern einfach nicht, so einfach ist das. Und was in einem Blog wertgeschätzt werden sollte ist finde ich auch immer noch Sache der Blogger. 🤷
Attacke!!! 🐎 🐎 🐎 🤺 🤺 🤺 😉
Ist das ein Pferd oder ein Hund?? Sorry, kann es nicht erkennen. 😅
Du darfst wählen, worauf Du lieber reiten möchtest …
Ich glaube ein Hund wird mein Gewicht nicht aushalten. 😅
Oh no…warum muss ich jetzt an Claudia denken? 🫣🫣🫣
Dark Horse. 🥳😅
Ich tue mich mit den Bloggern mitunter auch schwer – bei Schweden und Deutschland konnte ich lediglich nur Berenike zustimmen.
Ist vielleicht auch so ne Generationensache.
Ich glaube, daß Peter sogar noch älter ist als ich und mit ihm hatte ich lediglich eine Überstimmung bei der Bewertungen (ausgerechnet bei Griechenland….) Das haut also nicht hin.
Ausnahmen gibt es immer.
Also ich mag das Lied (einer von unter… 1000 Leuten? 😀 )! Ist jetzt nicht überwältigend, hat aber -wie ich finde- seine Berechtigung beim ESC. Und so leichte Bond-/Rise of the Phoenix-Vibes hat das Lied auch.
„Und so leichte Bond-/Rise of the Phoenix-Vibes hat das Lied auch.“
In einem Paralleluniversum im Fegefeuer vielleicht.
Bond???
Die Beiträge aus Aserbaidschan sind mir ein Rätsel!
Ich wundere mich, dass sie in den Jahren, in denen Aserbaidschan
als Land vertreten ist, oft gar nicht schlecht abgeschnitten haben
und 2011, für mich völlig unverständlich, sogar gewonnen haben.
Die letzten drei Beiträge konnten sich nicht für das Finale qualifizieren,
die mMn. recht ordentlich waren.
In diesem Jahr hat mMn. JIVA gar nicht so schlechte Karten das
Finale zu erreichen.
Der Titel ist relativ schlicht, die Stimme gut – auf jeden Fall sticht
dieses Genre im Semi hervor.
Mir kommt „Just Go“ in der Bewertung zu schlecht weg, wenn ich an Länder wie Estland, San Marino oder Polen denke.
Leichte Kost, nervt ich aber nicht so, wie andere Beiträge in diesem Jahr.
Ich würde JIVA ins Finale lassen.
Hm, wen denn dafür streichen ? Ich mag Rumänien zwar nicht sonderlich, halte aber da NQ für unrealistisch.
Genau das hatte ich im Sinn! 😉
Wer hier Top 5 wählt, sollte sein Wahlrecht abgenommen bekommen 😀
Mein Kommentar fällt diesmal kürzer aus, so viel gibt’s zu diesem Werk nicht zu sagen.
Der Song klingt ungefähr so generisch wie der Titel es vermuten lässt, weshalb es mich auch nicht wundern würde, wenn die KI-Vorwürfe stimmen würden. Der Versuch, mit dem doch sehr verhaltenen Ethno-Anschlag und den Zeilen auf Aserbaidschanisch mehr Identität reinzubringen, hat auch nur mäßig geklappt.
Immerhin gehen die unereignisvollen Strophen noch gerade so in Ordnung, bis der angestaubte Refrain einsetzt und aus einem uninteressanten Lied ein anstrengendes macht.
Alles andere als ein Semi-Aus wäre eine große Überraschung für mich und damit bin ich nicht gerade allein.
Der Beitrag landet insgesamt auf Platz 34 in meinem Ranking und kommt auf 2/10 Punkte.
Ziemlich treffender Kommentar, vielen Dank !
JoBi und sein Gehirn: Folge 19 – Aserbaidschan
Bevor ich den Song zum ersten Mal gehört habe:
🧑🦱 Von dem was ich vorher auch beim ESC Kompakt Live gehört habe, ist der Song nicht so gut.
🧠 Bilde dir eine eigene Meinung.
Erster Eindruck:
🧑🦱 Ich muss sagen, dass ich den Song OK finde.
👐 Klicken auf „Ist so lala“ bei der Umfrage.
🧠 Aber schön das man wieder mal Aserbaidschanisch hört, aber leider nur die letzte Refrain.
Fazit:
🧑🦱 Bleibt im Halbfinale hängen.
🧑🦱 Platz 28 von 35 in meinem Ranking.
Also hier muss ich mal gegen den Strom schwimmen – das ist für mich jetzt zwar kein Überflieger aber durchaus ein Song der angenehm klingt. Wenn ich es mit Serbien oder Belgien (live ja absolut gruselig) vergleiche, dann ist das eine Wohltat für meine Ohren. Die extrem schlechten Bewertungen sind für mich in dieser Konzentration ungerechtfertigt. JIVA darf ruhig ins Finale – vielleicht hat die Jury da doch was übrig, Televoting sehe ich aber eher schwarz.
Und der hübsche Bartmann aus dem Video darf gerne mit auf die Bühne😍
Das Problem ist zudem, daß es ziemlich viele Jurysongs im zweiten Semi gibt.
Gegen den Strom schwimmen werde ich übrigens in einem Fall auch (in der zweiten Hälfte)
Da hast du allerdings recht😉 Trotzdem würde ich es nicht ganz abschreiben – du weißt ja, die Hoffnung….
Ich hoffe da eher mit Lettland und gerne auch Malta
Die beiden mag ich natürlich auch noch lieber- vor allem Lettland☺️ das find ich wirklich ganz fantastisch🤩
Hier sind wir – auch bei Bro mit Bart – mal wieder einer Meinung!
Das denk ich mir😉 – gerade was die Bärte anbetrifft, senden wir beide auf der gleichen Frequenz😅
Sie erfüllen knapp die Zulassungskriterien der EBU – fallen aber nur durch Langeweile und durch unvollständige Erledigung der Arbeit kurz vor Ablauf der Frist auf, also wie bei Studenten der Gen Z.
Uff, heute ist irgendwie nicht mein Tag, irgendwie passiert mir ein Missgeschick nach dem anderen, vergesse die Hälfte, und kann mich im Moment selbst nicht leiden. Okay… genug Selbstmitleid.😉
Ehrlich, mir gefällt die Stimme, und auch der Song, und wahrscheinlich habe ich mich bei meiner Bewertung ein bisschen vom persönlichen Geschmack leiten lassen (meine Hoffnung: Der Song schafft es irgendwie doch ins Finale, und dort ins vordere Mittelfeld). Aber der Song könnte schon noch eine Steigerung vertragen, in der jetzigen Form besteht leider schon die Gefahr, dass er einfach überhört wird. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen.🍀
Es gibt echt Tage, an denen man am besten gar nicht erst aufgestanden wäre – hat aber wenigstens den Vorteil, daß es am nächsten eigentlich nur besser laufen kann. In diesem Sinne, nicht unterkriegen lassen! New day will rise … 🌅
Oder Wochen…
Also im Gegensatz zur Tage-Variante kenne ich die Wochen-Version zugegebenermaßen nicht aus eigener Erfahrung. Klingt aber nach einem dezenten Hinweis des Lebens, daß es vielleicht Zeit für eine grundsätzliche Veränderung wäre. Und jede Veränderung beginnt erst einmal damit, sich zuvor in eine Position zu bringen, in der man mit leichterem Gepäck reist. Will heißen: loslassen und Ballast abwerfen, und zwar sowohl im wortwörtlichen als auch im übertragenen Sinne von Besitz und Emotionen.
Potenziell ungute Tage gehe ich so an, daß ich im Kopf sehr konkret durchspiele, wie ich mich bei welchem Ausgang als Nächstes verhalten werde. Es gibt etwas Sicherheit, so oder so ein paar Schritte vorauszudenken. Und ich bin ein ausgesprochener Fan von Selbstbelohnung. Wenn schon gerade ätzenderweise niemand auf die Idee kommt, mir die verdiente Wertschätzung entgegenzubringen, dann zumindest ich selbst … 😜
🍀 🐖 🍄
Das hast du schön geschrieben. 🙂
Oh je. Was ist denn derzeit los? Mir geht es seit einer Woche so. Und langsam mach ich mir Sorgen, dass diese Phase nicht folgenlos bleibt.
Das ist übrigens kein Selbstmitleid. Nur raus damit! 😉
Was befürchtest du denn für Folgen? Abmahnung? Kündigung?
Unter anderem. Ich fühl mich seit einer Woche aber auch überhaupt nicht mehr wohl. Hab das Gefühl, ich reiß mir in beiden Jobs den Allerwertesten auf und es bringt rein gar nix. Im Gegenteil.
Plus gesundheitliche Probleme und die Trauer um meine Eltern kommt extrem hoch. Ich bräuchte gerade allgemein einen kompletten Reset. Außerdem vermisse ich meine „eigentliche“ berufliche Tätigkeit. Aber die ist für dieses Leben leider durch.
Du warst Journalistin, richtig? Oder wie war das noch gleich?
Ich glaube dir total, dass du im Moment sehr um deine Eltern trauerst. Fühl dich mal gedrückt! 🫂
Ja. Das war mein Traumjob. Aber davon kannste halt nicht mehr leben. Und am Montag steht eine ärztl. Untersuchung an, vor deren Ergebnis (Diagnose) ich Angst habe. Naja… Augen zu und so. Danke, Momo! 🙂
Oha! Dann drücke ich dir für Montag die Daumen! Wir denken hier alle an dich. 🫶
Dankeschön. 🙂
Sind halt doch die ESCK-Selbsthilfegruppe. 😛
Auf jeden Fall! Ich bin die Momo und ich habe ein Problem. 😅
Hallo, ich bin Horror Franny und ich BIN ein Problem. 😀
Oh 😔
Nein bist du gar nicht. Du bist toll! Wir haben dich alle sehr lieb. Wer das bestätigen kann bitte mal liken oder kommentieren.
Nein, nein. Alles gut. 😀
Das sollte keine Aufmerksamkeitshascherei sein. 😉
+1
🤗 🤗 🤗 Ich umarme dich mal. Du bist übrigens kein Problem.
😙😉
Das schimpft sich Lebensabschnitt – die Jahren wo alles zu gleicher Zeit passiert. Aber glaube mir, ‚Licht am Ende des Tunnels‘ trifft auch zu.
Falls du wenig Zeit übrig hast, warum nicht weiterhin einige journalistische Tätigkeiten machen? Nicht fürs Geld, aber um die Fähigkeiten bei zu behalten.
Weil mir einfach die Zeit (und Kraft) fehlt. 2 Jobs, die ich brauche, um meinen Lebensunterhalt zu sichern und die Heimkosten meiner Mama noch nachträglich abzubezahlen. Dazu der Stress mit dem Elternhaus, das ich kostentechnisch nicht halten kann + meine Krankengeschichte, wegen der ich nicht noch mehr arbeiten kann. Die Phasen zwischendurch lenk ich mich hier ab oder ich lieg erschöpft auf dem Sofa bzw. im Bett. Die letzten 1 1/2 Jahre waren einfach too much.
Oh je, wünsche Dir alles Gute, vielleicht ist es ja nicht so wild, wie es scheint. Wo Menschen sind, passieren halt auch Fehler. Aber ich kenne das, man ärgert sich selbst am meisten über sich, schliesslich möchte man ja alles richtig machen…
Es sind noch nicht mal Fehler. Es hakt einfach an der Kommunikation. Und ich, die die Verantwortung übernimmt, steh dann als Dumme da. Und da hatte ich am Montag einen richtigen „Es reicht!“-Moment. Und seitdem geht diese Phase mit Pannen weiter…
Wie meine Bekannte gesagt hat: „Du brauchst dringend ein neues Mindest.“ Joa… und viell. auch mal wieder mich an die erste Stelle setzen. So eine „LMAA“-Einstellung ist manchmal gar nicht verkehrt.
Ich finde den Song nicht schlecht. Der richtige Ort gepaart mit der passenden Stimmung und ich kann ihn mir gut anhören. Ist sogar ein kleiner Grower bei mir, der es von „So la la“ auf „Gefällt mir gut“ schaffte. Ich halte ihn auch nicht für langweilig. Ganz und gar nicht. Da finde ich Australien z.B. öder und gleichzeitig auch nerviger.
Es is schwer zu sagen, ob es Aserbaidschan ins Finale schafft. Ich würde es mir wünschen. Vor allem, wenn dafür einer meiner „Ganz furchtbar“-Beiträge im HF ausscheidet. 😉
Danke!
Das Ding ist ähnlich kreativ wie der deutsche Beitrag. Mich nerven solche Balladen aber weniger als Dance-Tracks. Den Song kann ich im Hintergrund laufen lassen, ohne dass er stört. Beim ESC reicht das für mich immernoch fürs Finale. Ich bin aber nicht traurig darüber, dass der Song keine Chance auf selbiges hat.
Es ist schon arg generisch….
Nicht sehr innovativ – nett eben 😴
Ja, ist nix, hab ich auch hinten, aber tut wenigstens nicht weh. Man hört es, man nimmt es hin, man vergisst es wieder. Also da finde ich Malta und Polen weit schlimmer. Semi-Aus dürfte unvermeidbar sein. Finds schade, dass Aserbaidschan sich so gehen lässt. Sie waren mal eine sehr coole ESC-Nation. 23 mochte ich noch, danach ging’s abwärts.
Eldar Qasımov gewann vor 15 Jahren für Aserbaidschan den ESC zusammen mit Nigar Camal und sein neuer Song heißt „Kölgə Ol“ (Sei der Schatten):
Nadir Rüstəmli vertrat Aserbaidschan vor vier Jahren beim ESC und sein neuer Song heißt „İndi Sənsiz“ (Jetzt ohne Dich):
Wird das Finale nicht erreichen!
Mir gefällts!
Mamagama vertrat Aserbaidschan vergangenes Jahr beim ESC und der neue Song heißt „Reyhan“:
oberstrunzlangweilige ballade!
keine ahnung was das jetzt soll – liegt vielleicht auch an der schmach für mamagama,die eigentlich in das finale gehört hätten.🤔
klares semiaus!