
Aserbaidschan schickt in diesem Jahr JIVA mit dem Titel „Just Go“ zum Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Die Auswahl erfolgte wie für das Land typisch wieder intern durch den Sender İctimai Television. Dabei setzt sich ein Trend der letzten Jahre fort: anstatt skandinavische Ware einzukaufen, entschied man sich für einen Song aus der Feder eines heimischen Komponisten.
Dem Auswahlverfahren ging ein umfangreicher Bewerbungsprozess voraus. Insgesamt 186 Songs wurden eingereicht – 107 davon von lokalen Komponist*innen und Interpret*innen, 79 von internationalen Songwriter*innen. In einer ersten Bewertungsrunde sichtete eine Fachjury sämtliche Einsendungen und lud 18 Kandidat*innen zu einem Vorsingen ein. Dabei wurden neben den stimmlichen Fähigkeiten auch Bühnenpräsenz und internationales Potenzial beurteilt. Am Ende blieben drei Acts auf der Shortlist, aus denen eine eigens gebildete Fokusgruppe schließlich JIVA auswählte.
Sängerin JIVA, bürgerlich Jamila Hashimova, ist in ihrer Heimat keine Unbekannte. Ihre Karriere begann bereits 2003 mit einem zweiten Platz beim Wettbewerb Baku Autumn. 2007 war sie Teil des Projekts Show Time, später arbeitete sie unter anderem mit dem renommierten RAST-Ensemble unter der Leitung von Rashad Hashimov zusammen und stand sogar beim Montreux Jazz Festival auf der Bühne. Als Leadsängerin der Hazz Band kombinierte sie Jazz-Elemente mit zeitgenössischem Pop.
Seit 2017 ist JIVA als Solokünstlerin aktiv und bewegt sich stilistisch zwischen Pop, Dance und R’n’B. Sie singt auf Aserbaidschanisch, Russisch und Englisch – also beste Voraussetzungen für einen internationalen Wettbewerb wie den ESC. Einen weiteren Karriereschub erlebte sie 2025 mit dem Sieg bei The Voice of Azerbaijan im Team von Roya Aykhan.
Eurovision-Erfahrung bringt JIVA mit viel gutem Willen auch mit: Bereits 2011 erreichte sie die Top 3 im aserbaidschanischen Vorentscheid. Nun erhält sie 15 Jahre später die große Chance, ihr Land tatsächlich beim ESC zu vertreten.
Das Lied
„Just Go“ ist eine Ballade über Liebe, Herzschmerz und innere Stärke. Das Lied spiegelt die Idee wider, sich selbst wiederzuentdecken und nach einer Enttäuschung in einer Beziehung ein neues Kapitel im Leben aufzuschlagen.
Der Song beginnt ruhig mit Klavier und Streichern. Auch die traditionelle Flöte Balaban ist zu hören. Ab dem ersten Refrain nimmt der Track durch den Einsatz des Schlagzeugs etwas Fahrt auf. Im Finale, in dem JIVA auf Aserbaidschanisch singt, werden die Streicher dominanter und es kommen noch einige Bläser hinzu. Den ganzen Song hinweg steht JIVAs einzigartige Stimme im Vordergrund.
Geschrieben wurde „Just Go“ vom aserbaidschanisch-amerikanischen Komponisten Fuad Javadov, aus dessen Feder sowohl die Melodie als auch der Text stammen.
JIVA tritt mit „Just Go“ für Aserbaidschan im zweiten ESC-Halbfinale am 14. Mai von Startnummer 2 an.
Der Check
Song: 1/5 Punkten
Stimme: 4,5/5 Punkten
Darbietung: 2/5 Punkten
Instant Appeal: 1/5 Punkten
Bennet: Ich musste mich leider schon dabei ertappen, wie ich das Lied geskippt habe – passend zum Songtitel. Das Lied langweilt mich und strengt mich mit seinen langen Tönen zu sehr an, als dass es entspannt im Hintergrund laufen könnte. 2 Punkte.
Benny: Für mich der schlechteste und leider auch überflüssigste Song des aktuellen ESC-Jahrgangs. Eine abgestandene 08/15-Ballade mit kitschigem Text. Da kann auch JIVAs Stimme nichts mehr retten. Eigentlich finde ich, dass fast alles auch beim ESC seine Berechtigung hat, aber das hier empfinde ich fast als Beleidigung der Zuschauer*innen. 2 Punkte.
Berenike: Aserbaidschan schickt eine sehr nichtssagende, generische und für mich langweilige Ballade ins Rennen. Da bleibt bei mir beim Hören nichts hängen und auch emotional berührt mich da nichts. Aber zumindest tut das Anhören nicht weh und durch Balaban und etwas Landessprache dann noch 3 Punkte.
Peter: Neulich habe ich in einer Lieblingskneipe in der Musikbox „Being Boring“ gedrückt und der Pet-Shop-Boys-Klassiker ist bis heute magisch. Was auf „Just Go“ leider nicht zutrifft, hier heißt es eher „boring boring boring“. Die Stimme von JIVA ist eindringlich und eindrucksvoll, sie hätte aber einen besseren Song verdient als dieses unauffällige Dahingeplätscher. 2 Punkte.
Rick: Einzig und allein JIVAs Stimmfarbe, die mir gefällt, ist positiv hervorzuheben. Diese Nummer ist musikalisch altbacken, inspirationslos, abgedroschen, kitschig und eine Schande für den ESC. Grauenhaft langweilig! Da helfen sogar die Zeilen auf Aserbaidschanisch nicht mehr. Ich kann mir diese Auswahl noch weniger erklären als das Line-Up des deutschen Vorentscheids dieses Jahr. 1 Punkt.
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Douze Points: 3 Punkte
- Giulia: 2 Punkte
- Laureen: 1 Punkt
- Manu: 3 Punkte
- Marcel: 3 Punkte
- Max: 1 Punkt
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 23/132 Punkten
Beim ESC-kompakt-Index landet „Just Go“ auf Platz 35.
Wie schneidet der aserbaidschanische Beitrag "Just Go" von JIVA ab?
- Bleibt im Halbfinale hängen (91%, 525 Votes)
- Platz 21-25 (3%, 19 Votes)
- Top 5 (2%, 13 Votes)
- Platz 11-15 (2%, 10 Votes)
- Platz 16-20 (2%, 9 Votes)
- Platz 6-10 (0%, 1 Votes)
Total Voters: 577
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
- Finnland: „Liekinheitin“ von Linda Lampenius & Pete Parkkonen
- Georgien: „On Replay“ von Bzikebi
- Griechenland: „Ferto“ von Akylas
- Kroatien: „Andromeda“ von Lelek
- Moldau: „Viva, Moldova!“ von Satoshi
- Portugal: „Rosa“ von Bandidos do Cante
- Schweden: „My System“ von FELICIA
- Belgien: „Dancing on the Ice“ von ESSYLA
- Estland: „Too Epic To Be True“ von Vanilla Ninja
- Israel: „Michelle“ von Noam Bettan
- Litauen: „Sólo quiero más“ von Lion Ceccah
- Montenegro: „Nova zora“ von Tamara Živković
- Polen: „Pray“ von Alicja
- San Marino: Superstar von Senhit feat. Boy George
- Serbien: „Kraj Mene“ von LAVINA
Bereits gesetzt für das Finale
Zweites Halbfinale
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Kein Finale für Aserbaidschan dieses Jahr!
Zum vierten Mal in Folge…
Ich wünsche euch allen einen schönen Tag des Schweigens. 😀
https://www.kuriose-feiertage.de/tag-des-schweigens/
Perfekt. Dann sage ich zu dem Beitrag einfach nix. 🤐
Zweifellos ein Tag des Grauens für Dich 😆
Ja. 😢
Ich musste mir Just Go gerade nochmal anhören, weil er es bisher so gar nicht in meine Erinnerung geschafft hat. Wenn es kein Comeback der Jurymauscheleinen gibt, dann wird JIVA das Finale nicht sehen.
Sie hätte definitiv ein besseres Lied verdient gehabt. Ich glaube für eine KI Ballade ist die Welt noch nicht bereit.
Bin ich der Einzige der glaubt, das Aserbaidschan die Lust am ESC verloren hat und das schon seit Jahren? Bis 2013 haben sie dafür gebrannt, und haben zum Teil sogar sehr gute Songs gebracht. Aber seit Jahren, mit einer Ausnahme von 2019, bringen sie nur Lieder, damit sie halt teilnehmen und die keinerlei Chancen auf ein gutes Ergebnis haben. Das gleiche auch dieses Jahr, diese 08/15-Ballade juckt kein Mensch. Raus ohne Applaus im Halbfinale.
Ich seh das Ganze nicht ganz so komplett chancenlos wie Ihr. Dafür müssten sie aber bei der Inszenierung und beim Auftritt wirklich alles richtig machen, und wir wissen aus den letzten Jahren, dass es daran gern mal scheitert.
Ich dachte im Letzten Jahr das sie besser abschneiden würde, weil mir das Video sehr gefallen hat. Aber dann der Liveauftritt, au weia.
SEMI Aus, es tut mir so leid für Aserbaidschan, aber das ist wirklich gräuselig
.
wer hat da für Top5 gevotet?🤣
Ist ganz ohne Not ziemlich langweilig geworden. :/
Ich wünschte die Rock Version gäbe es auf Streamingplattformen, die ist zumindest ein kleines bisschen interessant. So definitiv Letzter für mich, auch in meinem überarbeiteten Ranking steigt das nicht auf:
🇷🇸: 1
🇲🇩: 2
🇭🇷: 6 (+1)
🇲🇪: 7 (+5)
🇸🇪: 12 (-2)
🇬🇪: 15 (+12)
🇮🇹: 16 (+4)
🇧🇪: 18 (-12)
🇩🇪: 19 (+2)
🇵🇹: 20 (+4)
🇫🇮: 23 (-6)
🇵🇱: 24 (+5)
🇱🇹: 25 (-11)
🇬🇷: 29 (-3)
🇦🇲: 30 (+1)
🇪🇪: 32
🇸🇲: 33
🇮🇱: 34
🇦🇿: 35
Dir Rockversion gibt es zumindest bei Spotify.
Vielen Dank. Hätte wohl vor dem Kommentar nochmal nachsehen sollen 😅
Aserbaidschan 2026: Endlich mal ein Song, der konsequent durchzieht – von der ersten bis zur letzten Sekunde uninspiriert. Der Songwriter scheint beim Schreiben müde gewesen zu sein.. Die Melodie bewegt sich ungefähr so viel wie ich montagmorgens aus dem Bett.
„Go, I don’t love you anymore“ – und ich so: Ja, geh bitte. Am bitte nicht ins Finale. Auch mit jedem anderen Startplatz wäre der Song chancenlos.
Denn das Wunder von 2022 wird sich nicht wiederholen. Als man alleine mit
Jurystimmen in das Finale einzog
Dann lieber gleich „thing is known“
Schwierig für aserbaidschan sich zu qualifizieren, mit einer reichlich angestaubten ballade ohne gross boomboom.
Aber jetzt mal ehrlich. Dass jetzt grad wirklich jeder( jeder!) den song dermaßen runtervotet kann ich mir eigentlich nur mit dem herdentrieb erklären. Genau so wie die maßlose begeisterung für finnland
Sounds like a you-problem
Sounds like you have a gröberes problem.
Wer votet diesen Vollnarkose Beitrag denn bitte auf Top 5? Wenn diese Schlaftablette nicht im semi versandet , dann kann ich auch Miss Schleswig-Holstein werden 🫣, für mich gemeinsam mit San Marino , Polen und Norwegen auf der roten Laterne
Bewirbst du dich?
Hab ich schon , keine Zusage , bin einfach zu schön 😂
Nach Schweden und Deutschland der nächste KI-Text bei dem „Israels Teilnahme beim ESC 2026“ mit im prompt stand 😬
Hä?
Nimm einfach den Kopf aus der Mikrowelle … 🥵
Stop denying-nying
Würde dieser Beitrag komplett in Landessprache gesungen, könnte mir das durchaus gut gefallen, denn musikalisch und stimmlich ist er angenehm zu hören. Scheitert für mich also am wirklich völlig einfallslosen und uninspirierten englischen Text.
Wobei mir auch insgesamt nicht ganz klar ist, was Aserbaidschan da in den letzten Jahren beim ESC veranstaltet. Macht auf mich einen eher konzeptlosen und unmotivierten Eindruck.
Prognose:
Bleibt im Halbfinale hängen.
Persönliche Wertung:
3 Songcheckpunkte von mir – und nicht unter meinen Qualifikanten des zweiten Semis.
🇫🇮 7 🇬🇪 10 🇬🇷 2 🇭🇷 7 🇲🇩 2
🇵🇹 6 🇸🇪 0 🇧🇪 4 🇪🇪 5 🇮🇱 10
🇱🇹 4 🇲🇪 3 🇵🇱 10 🇸🇲 6 🇷🇸 8
🇩🇪 5 🇮🇹 4
🇦🇲 2 🇦🇿 3
Meine drei ESC-Lieblingsbeiträge aus Aserbaidschan werden somit bleiben:
🥉 „Start a fire“ – Dilara Kazimova / Kopenhagen 2014
🥈 „Hour of the wolf“ – Elnur / Wien 2015
🥇 „Day after day“ – Elnur and Samir / Belgrad 2008
ESC 2027 in Baku ! 😀
Kleiner Scherz !!!!!!! 😀
Endlich liegst du mal richtig. 😀
Kleiner Scherz. 🙃
Die Nummer ist so angestaubt, dass man meinen könnte „Just go“ wäre die Absage an den ähnlich abgestandenen italienischen Heiratsantrag.
Musikalische Ähnlichkeit sehe ich mit „Stay“ von Anna Odobescu.
Das konnte damals auch die kurzweilige Inszenierung mit der Sandmalerin nicht vor dem Semi- Aus retten.
Daher kann man wohl auch bei Jiva von einem fast sicheren Ausscheiden rechnen.
Vielleicht ist das auch eine versteckte Message an die aserbaidschanische Regierung? „Just Go“….
Schnarch! Im Vergleich dazu ist ja sogar Sarah Engels Geseierseier interessant.
Wer braucht das? Im Finale ich nicht und Jury und Televoter sicher auch nicht.
Da „Just Go“ zwar todlangweilig, aber nicht grauenvoll ist (und zumindest ihre Stimme OK), kommt sie bei mir immerhin auf Platz 31!
Bei mir gleiche Platzierung
Wer das SCC Game kennt, wird vielleicht wissen, dass ich letzten Jahr dort eine Stadt namens Second Chance City ins Leben gerufen habe, wo Teilnehmer des ESC, SCC und Songpaten gemeinsam wohnen. Die Stadt und ihre Bewohner werden in der Songchecks-Geschichte eine große Rolle spielen. Meine Bewertung kommt dann in einem Extra Post.
Die diesjährigen Vorbereitungen für das SCC Game in der Second Chance City laufen so langsam auf Hochtouren, Von jeder Bewerbergruppe für das SCC Game bewirbt noch jemand für den kleinen Bruder des SCC Game dem ESC.
Das diesjährige SCC Festival steht kurz vor dem Start. 35 Ländergruppen werden ihre Schützlinge zur ESC/Second Chance City schicken, die Teilnehmer dürfen dann auch in der Stadt wohnen. Pro Ländergruppe darf übrigens ein Teilnehmer bei einer Veranstaltung namens ESC mitmachen. Dazu macht jedes Land einen Vorentscheid und der Sieger darf aber nicht am SCC Game teilnehmen, was die meisten Teilnehmer aber nicht wissen. Zahlreiche Bewohner der Stadt empfangen alle Teilnehmer des ESC/SCC am Marktplatz. Die Teilnehmer des ESC dürfen übrigens nach ihrer Rückkehr vom ESC im Nobelviertel „ESC“ der Second Chance City wohnen.
Aserbaidschan
Heute ist Aserbaidschan an der Reihe. Auf dem Marktplatz sind ein paar vereinzelte Bewohner der Stadt vertreten, denn der Rest spart sich Aserbaidschan. Jiva steigt aus der Bimmelbahn „Delle“ aus und präsentiert ihr wunderschönes „Just Go“ in einer Akustik-Version. Man sieht ein paar wenige Smartphone-Lichter dazu schwenken. Nach dem Vortrag präsentiert sie die ESC Version. Die Smartphone-Lichter schwanken weiter hin und her. Nun präsentiert sie noch ein Rockversion, danach kommen noch eine Technoversion, eine Reggaeversion, eine Salsaversion, eine Rapversion, eine Eurodanceversion, … und zu guter Letzt noch eine Heavy-Metal Version und grölt damit alle Kritiker in Grund und Boden. Die Furcht-Bar ist voll am Headbangen.
Anwärter für das SCC Game: keine
ESC Vertreter:
Jiva – Just Go
wer noch die vorher gehenden Geschichten lesen möchte:
https://esc-kompakt.de/songcheck-eurovision-song-contest-2026-18-armenien-paloma-rumba-von-simon/comment-page-1/#comment-772466
Jiva wird übrigens nach ihrer Rückkehr vom ESC Laufveranstaltungen in der Second Chance City organisieren.
Der Niedergang Aserbaidschans beim ESC muss studiert werden. Der Sieg vor 15 Jahren wurde wie ein Titelgewinn bei der Fußball-Weltmeisterschaft gefeiert und İctimai TV war stolz wie Bolle darauf, den ESC ausrichten zu dürfen. Die Erfolge Aserbaidschans unterstanden ja auch lange argwöhnischer Betrachtung wegen Vorwürfen und auch Berichten über Manipulationen der Abstimmung, aber dennoch war das musikalische Niveau recht hoch und dazu trug auch der von zwei Aserbaidschanerinnen komponierte Premierenbeitrag „Day after day“ bei. Es ist jetzt nicht so, dass die Einheimischen es nicht drauf hätten.
Aber mittlerweile zeigt İctimai TV eine Unlust am ESC, die nicht einmal der NDR zu seinen diesbezüglich schlimmsten Zeiten hatte. Sehr oft wurden Parallelen zum moldauischen Beitrag von 2019 gezogen, nach dessen Titel und Interpretin ich ja wirklich recherchieren musste, weil ich alles außer die Sandmalerin vergessen habe. Und das sagt alles aus. „Just go“ klingt wie die Titelmelodie einer mittelmäßigen türkischen Fernsehserie. Nach dem 20. Hören erschließt sich tatsächlich die Schönheit dieses Liedes, aber selbst da bleibt das Gefühl, dass Jiva dieses Lied nur singt, weil sie es muss, obwohl sie es nicht will. Und so bleibt es mein letzter Platz, obwohl Vanilla Ninja schon darum gekämpft haben.
Und ehrlich gesagt würde ich sogar nicht einmal glauben, dass dieses Lied von einer KI geschaffen wurde, da sie mittlerweile sehr weit ist. Wahrscheinlich hat Fuad Javadov keinen anderen ESC in seinem Leben gesehen als den von 2002 und sich deswegen gedacht, dass „Just go“ perfekt für den ESC sei. Aber ein Lied, das erst nach ganzen 2 Minuten und 35 Sekunden interessant zu werden beginnt, ist es halt nicht. Und irgendwie hört sich „Just go“ für mich auch wie eine mehr schlecht als recht versteckte Ankündigung von İctimai TV an, sich vom ESC zurückzuziehen…
Hier ist es mein Guilty Pleasure und mein Dark Horse. Ein Song den ich schon seit Tagen vor mir her summe und nicht mehr aus den Kopf bekomme und das ist dieses Jahr schon sehr viel Wert bei dem ESC bei mir. Der Song erinnert mich an die 90er Jahre Filmmusik. Sie hat eine wunderschöne Stimme, die mich null nervt. Wird wohl leider chancenlos sein gegen „Songs“ wie morgen. 😱😱😱
Platz 02: Griechenland
Platz xx: Montenegro (Monteversion)
Platz 03: Belgien
Platz 04: Israel
Platz 05: Finnland
Platz 06: Moldau
Platz 07: Litauen
Platz 08: Montenegro (Eurovision)
Platz 09: Georgien
Platz 10: Estland
Platz 11: Schweden
Platz 12: Serbien
Platz 13: Polen
Platz 14: San Marino
Platz 15: Kroatien
2.Halbfinale:
Platz 01: Armenien
Platz 02: Aserbaidschan
Final 5:
Platz 1: Italien
Platz 2: Deutschland
Gesamtranking:
Platz 01: Portugal
Platz 02: Armenien
Platz 03: Griechenland
Platz xx: Montenegro (Monteversion)
Platz 04: Aserbaidschan
Platz 05: Belgien
Platz 06: Israel
Platz 07: Finnland
Platz 08: Moldau
Platz 09: Litauen
Platz 10: Montenegro (Eurovision)
Platz 11: Italien
Platz 12: Georgien
Platz 13: Deutschland
Platz 14: Estland
Platz 15: Schweden
Platz 16: Serbien
Platz 17: Polen
Platz 18: San Marino
Platz 19: Kroatien
Ich schwimme gegen den Strom. Wer schwimmt mit? 😎
Let‘s go to Baku. Ramdidamdam!
Yeah. 🥳
Ich finde, hier passen die seriöse Sängerin und die langweilige Musik zum Inhalt: Warum soll man sich ins Zeug legen für etwas, was einem nichts mehr wert ist…? Ich denke, dass diese Haltung das derzeitige Verhältnis zu den Europäern widerspiegeln soll.
Und um ihren Ruf als Sängerin zu retten, gibt es ja auf dem offiziellen Eurovisions-Kanal noch eine Rockversion.
Zwischenstand bei den Bloggern:
1. Finnland (105 Punkte)
2. Schweden (97 Punkte)
3. Montenegro (84 Punkte)
4. Moldau (80 Punkte)
5. Griechenland (76 Punkte)
5. Kroatien (76 Punkte)
7. Italien (70 Punkte)
8. Israel (69 Punkte)
9. Belgien (67 Punkte)
9. Deutschland (67 Punkte)
11. Portugal (65 Punkte)
12. Litauen (60 Punkte)
13. Georgien (59 Punkte)
14. Serbien (58 Punkte)
15. Armenien (53 Punkte)
16. Estland (52 Punkte)
17. Polen (46 Punkte)
18. San Marino (44 Punkte)
19. Aserbaidschan (23 Punkte)
Polen steigt! 🥳
Das Lied ist weit davon entfernt, zu meinen Favoriten zu zählen, aber mir tut es auch nicht weh. Daher findet liegt es bei mir aktuell im unteren Mittelfeld und einen Platz vor Deutschland auf Platz 28.
Die Strophen sind nicht schlecht und wenn man den text nicht verstehen würde wäre es wahrscheinlich noch besser
Sehr gut möglich. Ich würde ihr das auch gönnen, wenn sie es doch irgendwie ins Finale schaffen sollte.
Zumindest ist die Akkustikversion von „My System“ noch langweiliger als „Just Go“, noch dazu mit schwächerer Stimme:
Ich hätte lieber eine Dansband-Version auf schwedisch.
Ich glaube irgendwie, heute werden Malge und ich die einzigen sein, die was positives schreiben. Allerdings waren unsere Kampagnen für Kaleen und PARG erfolgreich, vielleicht schaffen wir das ja wieder.
Klar, das unglücklich benannte Just Go erfindet das Rad nicht neu, aber das tun die wenigsten. Das Genre ist zwar anders, aber ich empfinde den Song ähnlich wie Portugal – angenehme gechillte Backgroundmusik ohne Stress. JIVA ist charismatisch und hat eine gute Stimme.
Mit gutem Staging liesse sich sicher was retten, aber irgendwie hat Azerbaijan das Gefühl dafür verloren. Allgemein hat man das Gefühl, das Land hat die Lust verloren, nicht nur beim ESC, sondern bei allem. So vor 10 Jahren waren sie diplomatisch sehr aktiv, aber die Friedensvermittlerrolle haben sie ebenso aufgegeben wie die Songauswahl. Es hilft ihnen sicher nicht, dass sie aufgrund der Schummeleien und der Politik kein populäres Land sind.
Für mich ist es das erste Jahr, dass alle drei Kaukasusländer in meinen Top Ten (die ich nur mit Mühe zusammen bekommen habe) sind. Ich steh da aber wie gesagt ziemlich alleine und kann mir einen Finaleinzug leider nicht vorstellen.
Die vernichtende Bewertung der offensichtlich von Armenien bezahlten Blogger hilft zumindest in der Gruppe hier nicht. Zumindest beim Azeri Beitrag solidarisiere ich mich mit Matty und werde die dazugehörigen Reactions boykottieren!
Nein ich schließe mich euch an. Mir gefällt der Song auch. Schöne Stimme! Finale wird wohl nicht werden.
Wir sind schon drei!
Ich finde, Rainer hat durchaus recht, hier ist ein anti-JIVA Herdentrieb. Man muss den Song nicht mögen, aber er ist auch nicht so schrecklich, wie getan wird – ganz im Gegensatz zu einer ganzen Reihe aktiv nervender Songs dieses Jahr.
Ist immerhin noch in meinen top 20.
Isso. War ja schon des öfteren der fall das sich die bubble-leitkuh auf einen beitrag gestürzt hat und die willfährige herde folgt. Im positiven wie im negativen sinn.
Es gab ja auch schon jahre, da hätte nur schon der einsatz der balaban für gemeinschaftliches entzücken gesorgt
Halb so viele Blogger-Punkte wie für Senhit????
23 für Senhit und 23 für Boy George. 🤓😂
Senhit wird die Queen des Euroclubs!
😱 🏃➡️ 🏃➡️ 🏃➡️
Der Song an sich mag zwar vielleicht nicht schrecklich sein von der Produktion her, aber er ist einfach total belanglos und dir KI-Gerüchte helfen auch nicht.
Das stimmt !
Also wie Schweden aber weniger nervig.
Ich glaube irgendwie, heute werden Malge und ich die einzigen sein, die was positives schreiben.
Falsch! 🥳
Och Mensch, schon wieder enttäuscht mich Aserbaidschan aufs tiefste. Die Frau kann zwar singen, das bringt bei so einem Lied aber nichts. Für Aserbaidschan wird es kein Finale geben. 2/12
Was ist nur aus Aserbaidschan geworden? Das sind ja fast irische oder deutsche Verhältnisse von Lied her, absolut Chancenlos. Ich hoffe nächstes Jahr finden sie ihre alte Stärke zurück mit neue junge Leute die Traditionen und Innovationen hervorbringen.
Meine Top
01.Finnland🇫🇮 (1-3)
07.Kroatien🇭🇷 (7-13)
09.Griechenland🇬🇷(3-5)
11.Portugal🇵🇹 (16-20)
12.Deutschland🇩🇪 (16-20)
15.Montenegro🇲🇪 (16-20)
18.Schweden🇸🇪 (06-10)
19.Israel🇮🇱(6-10)
20.Moldau🇲🇩 (6-10)
21.Serbien🇷🇸 (11-15)
22.Litauen🇱🇹 (11-15)
23.Armenien🇦🇲
29.Belgien🇧🇪 (NQ)
30.Polen🇵🇱 (NQ)
31.Georgien🇬🇪 (NQ)
32.Italien🇮🇹 (16-20)
33.Estland🇪🇪 (NQ)
34.Aserbaidschan🇦🇿(NQ)
35.San Marino🇸🇲 (NQ)
Und schon ist Polen aus der Bottom 5 raus. Sehr schön! 🥳
Höher wird es vllt noch, Belgien ist Live eine voll Katastrophe.😃
Da sind wir uns vollkommen einig. 😬
Bin gespannt was Polen uns auf die Bühne bietet.😃
Ich auch. Aber bei Polen haben wir ja sowieso immer viel zu erwarten. Sie haben ja seit Jahren das Motto „Viel hilft viel“.
Eine herbe Enttäuschung vom ehemaligen ESC-Powerhouse Aserbaidschan, dem Siegerland von 2011. Der Komponist Fuad Cavadov hat einen YouTube-Kanal, auf dem er KI-generierte Musik hochlädt. Es wäre vermessen, Vorwürfe zu machen und zu vorschnell zu urteilen. Aber es würde mich wirklich nicht überraschen, wenn „Just Go“ entstanden wäre, indem man eine KI mit Prompts gefüttert hat. Das ist wirklich ein Nonsens-Text und die Azeri haben schon geschrieben, dass auch der aserbaidschanische Part wenig Sinn ergibt. Und wer kommt auf die Idee, ein Lied „Just Go“ zu nennen? Da wird am Ende der Name wohl Programm sein.
Das ist leider eine Temu-Version von „Skyfall“ und „No Time To Die“, und dazwischen ein bisschen „GoldenEye“. Aber wenn ich mich schon an James-Bond-Liedern orientiere, warum dann nicht so richtig? Wo ist die laute Bläsergruppe und wo sind die verzerrten Gitarrenriffs? Das muss doch aus allen Rohren schießen und sich richtig episch-exaltiert anhören, so als würde die Welt am Abgrund stehen. Wenn das wenigstens überzeichnet-melodramatisch wäre, dann könnte ich dem Ganzen noch etwas abgewinnen. Aber so ist das alles leider ziemlich unspektakulär, wenn nicht gar zu sagen langweilig. Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Wie wird sowas eigentlich abgesegnet? Da muss doch allein der Geschmack bereits als Korrektiv intervenieren. Oder ist das alles Absicht?
Auch Aserbaidschan hat mitbekommen, dass die Juries in den Semis zurück sind, und die Juries werden am Ende ihre einzige Hoffnung sein, auch wenn ich da jetzt wenige Länder sehe, bei denen es Punkte geben könnte. Und mit Armenien im selben Semi sind 24 Punkte im Gesamtpool schon mal gestrichen. Es ist einfach traurig. Die Aserbaidschaner haben mehr verdient, und die Türken, von denen es immer noch viele in der internationalen ESC-Community gibt, betrachten die Azeri quasi auch als ihre Vertretung, da sie selbst nicht mehr dabei sind. Daher können einem alle Beteiligten nur leidtun. Zu sagen, dass der Sender maßlos versagt hat, wäre noch eine Untertreibung.
Ich vergebe 1,5 von 12 Punkten.
Beim Songtitel muss ich irgendwie an das doppelte Negativ von No Angels mit Disappear denken.
War mir heute eine besonders große Freude den Post von dir zu lesen. 😁
Ach herrje, die Bewertung der Blogger ist wirklich vernichtend. Dieser Beitrag soll also der beste von insgesamt 186 eingereichten Songs sein? Ich kann es irgendwie nicht glauben.
Irgendwie ist es auch schon wieder eine Leistung, einen so unfassbar schlechten und nicht konkurrenzfähigen Song zum ESC zu schicken. Absolut sicherer letzter Platz im Semi, und das völlig verdient.
Was ich nicht verstehen kann: Warum finden fast alle den australischen Beitrag so toll und fast alle den Song, um den es heute geht, so schlecht? Ich gebe ja zu, dass „Just go“ nicht allzu originell oder innovativ daherkommt, aber warum hagelt es dann nur hier Begriffe wie „verstaubt“ oder „langweilig“ oder „altbacken“, und warum gilt Australien als einer der Topfavoriten?
Für mich ist „Verstaubtheit“ bekanntlich nicht unbedingt ein Negativkriterium, ein bisschen interessanter könnten beide Songs allerdings schon sein. Da sie aber doch ganz nett anzuhören sind ohne groß zu stören, schaffen es beide in diesem starken Jahrgang immerhin gerade noch so ins untere Mittelfeld. Ich muss nach mehreren Durchgängen zugeben, dass „Eclipse“ im Unterschied zu „Just go“ (dessen Grundmelodie mir eigentlich besser gefällt) einen recht schönen Instrumentalteil gegen Ende hat, daher hat sich Australien inzwischen um einen Platz vor Aserbaidschan geschoben.
Den Punkt, den du ansprichst, finde ich ganz interessant. Bei mir zumindest rangieren beide Länder weit hinten, eben weil mich dieser aus der Zeit gefallene Sound nicht kriegt. Lustigerweise rettet der Instrumental-Teil für mich Eclipse ebenfalls gerade noch so, wobei die Key-Change für mich ein absolutes No Go ist.
Wohingegen ich manchen „altmodischen“ Beiträgen auch viel abgewinnen kann, bestes Beispiel Malta, das momentan meinen zweiten Platz belegt. Es kommt dann doch eben auf den Song, die Darbietung und die Melodie an, schätze ich.
„Es kommt dann doch eben auf den Song, die Darbietung und die Melodie an, schätze ich.“
Das sehe ich genauso. Und auch bei mir ist Malta in diesem Jahr weit vorne. Einzig und allein den Key-Change bewerte ich ein bisschen anders.
Key-Changes als Stilmittel sind wohl wirklich etwas, was man entweder liebt oder hasst.
Du ersparst mir einen eigenen Kommentar hierzu (bei mir AUS Platz 31, AZE Platz 32, Malta Platz 1).
Ich gehöre ja zu den wenigen, die die aserbaidschanischen Beiträge der letzten Jahre zumindest in der Studioversion gemocht haben. Letztes Jahr konnte ich die Ablehnung gar nicht verstehen. 2024 auch nicht. Beide Songs fand ich richtig gut. und habe mich gewundert, dass es am Ende fast gar keine Punkte im Televoting gab. Dieses Jahr sind die Jurys wieder zurück im Halbfinale und Aserbaidschan hätte wieder eine Chance auch ganz ohne Televoting ins Finale zu kommen (wie 2022). Dafür ist der Song aber zu schlecht und Semifinale 2 ist gespickt mit Juryfavouriten a la Tschechien, Australien, Dänemark oder Malta. Da wird nicht viel für Aserbaidschan zu holen sein.
Aserbaidschan versucht irgendwie an frühere Zeiten anzuknüpfen mit dieser dezent ethnosierten Ballade. Allerdings gilt auch hier: Früher war alles besser. Sehr langweilig und mein Platz 31.
„Just go“ würde ich auch gerne so einigen Leuten sagen, wenn ich sie sehe. 😄 Aber mal ganz im Ernst: Das ist nichts. Das Lied ist so unfassbar langweilig und belanglos und leidenschaftslos. Keine Ahnung, was sich Aserbaidschan dabei gedacht hat. Mich erinnert der Song sehr an Anna Odobescu – Stay (Moldawien 2019), Alicja – Empires (Polen 2020) und Hooverphonic – Release me (Belgien 2020), erstere beide von der Melodie her, letzteres vom Thema und Text her.
Dadurch, dass Jiva eine gute Stimme hat und „Just go“ beim Hören nicht weh tut, kann man es zumindest ertragen, das Lied zu hören, wenn man nicht dabei einschläft. Für mich gibt es aber noch ein paar Lieder in diesem Jahr, die definitiv schlimmer sind und Aserbaidschan somit in meinem persönlichen Ranking vor dem letzten Platz bewahrt. Das Lied kann man auch als Zimmerbrunnen verwenden, der plätschert auch immer so vor sich hin.
Schade, dass der gesamte Song nicht auf Landessprache ist, das hätte ihn aufwerten und etwas interessanter machen können. Auch schade ist, dass es bei Aserbaidschan in den letzten Jahren irgendwie nicht mehr so laufen will. Einer meiner Kommilitonen ist ein Azeri. Wir unterhalten uns auch öfter mal über Eurovision. Ich werde ihn mal fragen, ob er da Hintergrundinformationen hat, was es damit auf sich haben könnte.
„Just go“ wird sich ganz sicher nicht fürs Finale qualifizieren, das Halbfinalaus ist so klar.
Die Bewertung meiner Mama:
Der Anfang, welchen sie als romantisch und angenehm empfindet, fand sie einladend. Auch mochte sie Jivas Stimme sehr. Dass meine Mama zuerst von dem Lied angetan war, hat mich überrascht und ich habe sie erstaunt gefragt, ob wir gerade das gleiche Lied hören. 🤨😄
Dass sie das Lied zuerst mochte, war aber nicht von Dauer. Mit der Zeit war sie genervt und war enttäuscht, dass der für sie schöne Start hinterher einfach nur noch ein anstrengendes Geleier wurde. Anstrengend im Sinne, dabei zu bleiben, weil es so langweilig ist und man sich bemühen muss, es zu Ende zu hören.
Dein Kommentar hat mich gerade wieder daran erinnert, was für ein schönes Lied Release Me eigentlich ist. Ich habe zwar keinen Schimmer, wie das abgeschnitten hätte, aber im für mich mäßigen 2020-Jahrgang gehört es eindeutig zu den Songs, an die ich mich noch lange zurück erinnern werde.
Ich finde es allgemein sehr schade, dass wir nie erfahren werden, wie die Lieder aus dem 2020er-Jahrgang abgeschnitten hätten. 🙁
„Das Lied kann man auch als Zimmerbrunnen verwenden, der plätschert auch immer so vor sich hin.“
Danke, der Satz des Tages🤣.
Haha, freut mich, dass dir der Satz gefällt. 😄
Ein Meisterwerk von einem Text hier beim Songcheck. Erst wird über den ausführlichen Auswahlprozess berichtet (beeindruckend!), dann über JIVAs Karriere (wow!) und schließlich (sehr wohlwollend) über das Lied an sich – und dann steht da „Song: 1/5“. 😀 Komik im Textformat.
Aber es ist wirklich so: Wenn man sich JIVAs Solokarriere anschaut und dann das Lied hört, kann man nur enttäuscht sein, da passt wirklich nichts zusammen. Ich stehe dem etwas ausgeschlossener als den Bloggern gegenüber, es gibt einige Beiträge in diesem Jahr, die mir weniger gefallen, und nach dem (morgigen) bulgarischen Lied wirkt Aserbaidschan sogar wie eine kleine Oase der Ruhe, die leider etwas in gepflegte Langeweile abdriftet. Man merkt, dass der Kaukasusstaat aufgegeben hat, schade. Wird man sich zurückziehen oder irgendwann wieder Skandipop schicken?
Prognose: Halbfinale 15/15 (20%)
Meinung: Platz 32/35 (4 Punkte)
Eigentlich schade, ich konnte mit den Azeri-Beiträgen in den letzten Jahren immer etwas zumindest in der Studioversion anfangen. Ich glaube nicht, dass sie nicht fähig sind, gute Musik zu schreiben, die Probleme werden sicherlich beim Auswahlprozess liegen. Dabei ist ja Nikki (?) dieses Jahr nicht mehr verantwortlich. Merkwürdig.
Gar nicht meins – für mich ähnlich wie Georgien im letzten Jahr. 😀 kann gerne im Halbfinale hängen bleiben.
Georgien war ja viel experimenteller
Viele schreiben, dass der Beitrag lustlos , emotionsarm und u ambitioniert ist, das finde ich auch , aber weshalb macht Aserbaidschan dann noch mit ? Gibt doch keinen Teilnahmezwang , Ungarn und Türkei haben ja auch den Mittelfinger gestreckt , dann sollen sie sich doch alle bei intervision anbiedern , ich empfinde dieses offensichtliche Desinteresse als Beleidigung, als würde man nur wegen der leckeren Torte zu Omas Jubiläum kommen .
Unabhängig davon, dass dieser Song wirklich gar nichts hat, wird die Nummer zwischen Bulgarien und Rumänien komplett versenkt! Keine Chance!
Da in den letzten Jahren schon weitaus schlimmere Songs ins Finale gekommen sind, hoffe ich auf einen knappen Einzug.
Mein persönlicher Platz 25, hinter Luxemburg und vor Malta.
Schade, weil man in diesem Jahr eigentlich mit einer kraftvollen Ballade etwas herausstechen könnte. Das klingt aber total generisch und langweilig. Eine Qualifikation fällt für mich ins Reich der Unmöglichkeiten.
Blogger-Höchstwertung 3 Punkte. Puh … 😓
Das höre ich anders. Im Gegensatz zu vielen aufdringlichen und/oder nervtötenden Beiträgen dieses Jahr, kann ich mir Just Go gut anhören, ohne dass bei mir der Fluchtreflex einsetzt. Ist für mich eine klassische 6/12 und in diesem Gruseljahrgang irgendwo um Platz 10 auf meiner Liste.
👍 Volle Zustimmung.
Mir gefällt das ja z. B. besser als diese ESC-Parodie aus Finnland … *duckundweg*
Mir auch.
*synchronduckungweg* in eins … zwei … drei … 🏋️♂️
Vier … fünf…sechs …. 🫣
Sieben … sieben … duckundweg …
Keine Zustimmung!
👍
Na ja, „kein Fluchtreflex setzt ein“ ist aber auch kein großes Kompliment wenn du mich fragst. 😅
Da wir leider nicht mehr in den 1990ern sind, ist das schon eine Art Kompliment … 🤔
Wäre aber auch bei Dir dieses Jahr schon das höchste der Gefühle.
Ich finde diesen Jahrgang halt eher mau, und da kam ich mir keine Lobeshymnen aus den Rippen leiern. Zumal du mit Songs die du nicht magst in der Vergangenheit auch nicht gerade zimperlich umgegangen bist. 😜
Aber hey, es kommen in dem Semi auch Songs die ich mag bzw. ganz in Ordnung finde. 😉
Update / „Mein Blogger-Sternzeichen“ 🌌
Wer hat genau die gleiche Punktzahl wie ich vergeben oder war zumindest am nächsten dran:
🇫🇮 Marcel
🇬🇪 (Marcel)
🇬🇷 (Douze Points – Laureen)
🇭🇷 Giulia – Laureen – Manu
🇲🇩 Max
🇵🇹 Douze Points
🇸🇪 (Berenike)
🇧🇪 Giulia
🇪🇪 Bennet
🇮🇱 Max – Rick
🇱🇹 Douze Points
🇲🇪 (Manu)
🇵🇱 Manu – Rick
🇸🇲 Bennet – Berenike
🇷🇸 Manu – Peter
🇩🇪 (Manu)
🇮🇹 Laureen
🇦🇲 Laureen
🇦🇿 Berenike – Douze Points – Manu – Marcel
Bislang keinerlei Übereinstimmung:
😭 Benjamin 😂
Zwischenstand nach 19 von 35 Songchecks (im Rückwärtscountdown):
11. 🔹 Benjamin / 0
10. 🔹 Peter / 1
=6. 🔹 Bennet / 2
=6. 🔸 Giulia / 2
=6. 🔹 Max / 2
=6. 🔹 Rick / 2
=4. 🔸 Berenike / 2,5
=4. 🔹 Marcel / 2,5
=2. 🔹 Douze Points / 3,5
=2. 🔸 Laureen / 3,5
1. 🔹 Manu / 5
Fortsetzung folgt … 👿😇
PS:
Und für die extended Version gerne mal bei Momo 🐢 🪭 vorbeischauen!
🐢: *nickt zustimmend*
Hier geht’s lang
https://esc-kompakt.de/songcheck-eurovision-song-contest-2026-18-armenien-paloma-rumba-von-simon/comment-page-2/#comment-772769
Autsch, das nenne ich mal eine kräftige Watschn. Leider auch zurecht!!
Meinen Kommentar gibt es später wenn ich daheim bin.
Das Land des Feuers…. Hier schließe ich mich mal ausdrücklich den schlechten Bewertungen der Blogger an. Das ist nun absolut vergessenswert. Schade, daß sich eine anscheinend interessante Künstlerin dieses öde Teil antut. Das hätte wohl bei einer türkischen VE in den Zweitausendern keinerlei Chancen gehabt…
„Just go“ ist leider Programm und das Semiaus damit besiegelt.
Von mir gibt es auch nur 3/12 und 31/35
Jury Offenbach
Platz 1 Israel 10,5/12
*
*
*
Platz 5 Portugal 9/12
*
Platz 7 Griechenland 8,5/12
*
*
*
*
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Platz 13 Montenegro 7,5/12
*
*
*
Platz 17 Finnland 6,5/12
Platz 18 Kroatien 6,5/12
Platz 19 Georgien 6/12
Platz 20 Moldau 6/12
*
Platz 22 Armenien 5,5/12
Platz 23 Belgien 5/12
*
Platz 25 Litauen 4,5/12
Platz 26 Italien 4,5/12
Platz 27 Schweden 4/12
*
Platz 29 Schland 3,5/12
Platz 30 Serbien 3,5/12
Platz 31 NEU Aserbaidschan 3/12
Platz 32 San Marino 3/12
*
Platz 34 Estland 2/12
Platz 35 Polen 1,5/12
„Eine Schande für den ESC“ finde ich allerdings übertrieben. Da gab es schon ganz andere musikalische Verbrechen, bei denen die Bezeichnung absolut berechtigt war (ich denke an Finnland 2024). Füllmaterial muß es ja in jedem Semi auch geben….
Zu Jivas Rettung muss ich sagen , das ich mir andere Auftritte von Ihr angesehen habe . Da versucht sie sich im Motown Sound und Jazz.
Ihre Stimmfarbe ist toll. Die Stimme absolut passend zu Songs im Stil von Amy Winehouse oder Ähnlichem.
Dieser Song , den man Ihr jetzt verpasst hat ist völlig belanglos und wird ihrer tollen Stimme und dem Temperament das Sie sonst auf der Bühne hat nicht gerecht.
Nach wahrscheinlich 4 Semi aus Songs wird es Zeit das Auswahlverfahren zu ändern .
Da schließe ich mich den Kommentaren der Blogger und Bloggerinnen an.
Langweilig,langweilig,langweilig.
Eigentlich könnte der aserbaidschanische Beitrag das sein, was diesem Jahrgang ein wenig fehlt: eine kraftvolle dramatische Ballade, die von einer tollen Frauenstimme gesungen wird. Leider wirkt dieser Song so künstlich wie Jiva‘s Gesicht. Es plätschert sich rein, plätschert sich über 2 Strophen und Refrains bis zum dramatischen Finale, das aber auch nur durch die Verwendung der Landessprache ein wenig interessanter wirkt. Ansonsten…viel heiße Luft. Jiva‘s Stimme und das einigermaßen interessante Finale summieren sich bei mir zu 3,5/10 Punkten.
Mein Ranking:
Semi 2:
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11. SIMÓN – Paloma Rumba 🇦🇲
15. JIVA – Just Go 🇦🇿
Finale (Gesamtranking):
3. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
6. Noam Bettan – Michelle 🇮🇱
8. Tamara Živković – Nova zora 🇲🇪
10. Lion Ceccah – Sólo quiero más 🇱🇹
11. LELEK – Andromeda 🇭🇷
14. FELICIA – My System 🇸🇪
15. Bandidos do Cante – Rosa 🇵🇹
18. Sal Da Vinci – Per sempre sì 🇮🇹
19. Bzikebi – On Replay 🇬🇪
20. ESSYLA – Dancing On The Ice 🇧🇪
23. Sarah Engels – Fire 🇩🇪 (insgesamt Platz 25)
24. Akylas – Ferto 🇬🇷 (insgesamt Platz 26)
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26. SIMÓN – Paloma Rumba 🇦🇲 (eigentlich Platz 23)
28. Alicja – Pray 🇵🇱
30. Senhit feat. Boy George – Superstar 🇸🇲
32. JIVA – Just Go 🇦🇿
33. Satoshi – Viva, Moldova! 🇲🇩
34. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 🇪🇪
35. LAVINA – Kraj mene 🇷🇸
Mein Tipp:
bei diesem Beitrag fehlt mir jegliche Phantasie, wie dies ins Finale kommen soll.
Wenn man bedenkt, dass Aserbaidschan von 2008 bis 2017 immer ins Finale gekommen ist und in dieser Zeit einmal gewinnen konnte, jeweils einmal auf den zweiten und dritten Platz kam und mit weiteren Songs in die Top 10…. Was ist nur passiert? Haben die keine Lust mehr?
Gab es jemals eine so niedrige Songcheckwertung aller Blogger? Niemand über 3 Punkte, das ist ja schon echt heftig. Natürlich aber absolut nachvollziehbar
Wenn es wenigstens melodisch stark wäre, dann hätte auch ich nix dagegen einzuwenden (soviel zu der „Altbacken“-Diskussion) Leider schlafen mir aber dabei die Füße ein.
Also ich habe den Refrain ständig im Kopf, obwohl ich das Lied nur 1 x gehört habe, als es veröffentlicht wurde. So schwach kann die Melodie im Refrain also nicht sein, zumindest nicht für mich.
laut zuschauer schneidet der song mit „Top 5“ ab als zweithöchstes Ergebnis.
Schlimmer Song , da ist sogar Senhit besser.