Der Eurovision Song Contest 2023 findet in Großbritannien statt – Ukraine automatisch fürs Finale qualifiziert

ESC 2023

Der Eurovision Song Contest 2023 findet in Großbritannien statt. Das hat die European Broadcasting Union (EBU) heute offiziell über ihre Eurovision.tv-Kanäle bekanntgegeben. Diese Entscheidung war bereits erwartet worden, da seit über einem Monat feststeht, dass der ESC im kommenden Jahr nicht wie sonst üblich im aktuellen Siegerland Ukraine stattfinden wird. Der russische Angriffskrieg macht eine Austragung des Wettbewerbs in dem Land 2023 unmöglich. Daraufhin hatte die EBU entschieden, Gespräche mit dem zweitplatzierten Land des diesjährigen ESC aufzunehmen und damit mit der britischen Rundfunkanstalt BBC.

Die Ukraine wird nach dem Sieg von Kalush Orchestra und ihrem „Stefania“ beim ESC 2022 im kommenden Jahr trotzdem eine herausgehobene Rolle spielen: So ist das Land beim ESC 2023 automatisch für das Finale gesetzt und muss sich nicht über die Halbfinale qualifizieren. Außerdem werden Vertreter der ukrainischen Rundfunkanstalt UA:PBC gemeinsam mit der BBC daran arbeiten, dass „ukrainische Elemente“ einen Platz in den Liveshows bekommen. Das Logo (vielleicht angelehnt an das Aufmacherbild?) soll außerdem Hinweise auf „spezielle Umstände des Stagings“ geben und zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden sollen.

ESC-Executive-Supervisor Martin Österdahl wird mit folgenden Worten zitiert:

„Wir sind außerordentlich dankbar, dass die BBC zugestimmt hat, den Eurovision Song Contest 2023 in Großbritannien zu veranstalten. Die BBC hat bereits vier Mal Gastgeberaufgaben für andere Siegerländer übernommen. Wir setzen diese Tradition der Solidarität fort und wissen, dass der Wettbewerb im nächsten Jahr die Kreativität und das Können eines der erfahrensten öffentlich-rechtlichen Sender Europas unter Beweis stellen und gleichzeitig sicherstellen wird, dass der diesjährige Gewinner, die Ukraine, während der gesamten Veranstaltung gefeiert und repräsentiert wird.“

Und Mykola Chernotytskyi, Vorstandsvorsitzender von UA:PBC, ergänzt:

„Der Eurovision Song Contest 2023 wird nicht in der Ukraine stattfinden, sondern zur Unterstützung der Ukraine. Wir sind unserem Partner BBC dankbar, dass sie sich mit uns solidarisch zeigen. Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam in der Lage sein werden, dieser Veranstaltung ukrainischen Geist zu verleihen und ganz Europa erneut in unseren gemeinsamen Werten Frieden, Unterstützung, Feiern von Vielfalt und Talent zu vereinen.“

Nun muss als nächstes natürlich die Frage geklärt werden, in welcher Stadt im Vereinigten Königreich der ESC 2023 ausgetragen wird. Bereits in dieser Woche soll nun das offizielle Bewerbungsverfahren gestartet werden, in dessen Rahmen britische Städte offiziell ihr Interesse bekunden können. Als Favoriten gelten hier aktuell Glasgow, London, Birmingham und Manchester. Zuletzt hat auch Bristol eine offizielle Bewerbung angekündigt. Sobald es dazu etwas Neues gibt, halten wir Euch natürlich hier auf ESC kompakt weiter auf dem Laufenden.


73 Kommentare

  1. Das mit dem Staging und den Logo sieht für mich stark nach einer zweigeteilten Bühne aus. Auf der einen Seite eine Bühnenhälfte die Großbritannien repräsentiert und die andere hälfte die Ukraine

  2. Na, da haben wir es doch offiziell. 😊
    Wir haben ja schon seit Wochen spekuliert und auf das UK gehofft, dass die selben Anfangsbuchstaben wie die UKraine hat. 😁
    Dass die Ukraine direkt fürs Finale qualifiziert wird, finde ich super und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie genug Einbindung in die Show bekommen werden. ☺️

  3. Die Einbindung der Ukraine muss sich an erster Stelle in der Überzahl der Moderatoren (m/w/d) widderspiegeln.

    Sollte der ESC 2023 von drei Moderatoren (m/w/d) moderiert werden – wovon ich jetzt einfach Mal ausgehe – dann sollte nach meinem Empfinden nur ein Moderator (m/w/d) aus den vereinigten Königreich kommen und die beiden anderen Moderatoren (m/w/d) aus der Ukraine.

    Auch müssten die Einspielfilme – kurz bevor die Künstler (m/w/d) und Bands auftreten – sich KOMPLETT auf die Ukraine beziehen und NICHT auf das vereinigte Königreich.

    Die Pausenakts hingegen können sowohl aus der Ukraine als auch aus dem vereinigten Königreich kommen.

    • Keine Ahnung ob und wie die Postcards in der Ukraine gedreht werden können. Wenn ja, zeigt man dann die Kriegsfolgen? Das könnte dann ein sehr trauriger ESC sein. Ich hoffe jedenfalls, dass die Einspieler nicht wieder so uninspiriert wie im letzt Jahr werden.

      • Dieses und letztes Jahr fand ich die Einspieler eigentlich ganz gelungen.🙂

        Hm, na ja, Bilder aus der Ukraine in den Postkarten zu zeigen, ist sicher ein „zweischneidiges Schwert“.
        Auf der einen Seite als Mahnmal was so wahnsinnige Leute wie der Putin anrichten können, auf der anderen Seite könnte es aber auch ein bißchen zynisch wirken. Glaube ich auch nicht, dass man es so handhaben wird. Eher werden Einspieler neutraler gehalten (Kann mich daran erinnern, dass 2008 in Belgrad ein Ballett die Landesfahnen der einzelnen Länder tänzerisch dargestellt hat. Fand ich eigentlich ganz kreativ).
        Könnte mir vorstellen, dass es am Anfang oder in der Show einen kurzen Film über die Ukraine geben wird, wo man die Zerstörungen sieht.

      • Oh Gott, von dieser unfassbar schlecht animierten CGI-Drohne habe ich heute noch Albträume. Verstehe auch nach wie vor die Logik nicht. Man macht schicke Drohnenaufnahmen – und setzt dann nachträglich eine alberne CGI-Drohne rein, die tausendmal schlechter als CGI von vor knapp 30 Jahren (vgl. „Jurassic Park“) aussieht …?

        Das hat mich die ganze ESC-Woche dermaßen getriggert, dass ich von den eigentlichen Postkarten kaum was mitbekommen habe.

        Anschlussfragen an Rai und Peter Urban: Warum hatte die Drohne einen Namen? War es in irgendeiner Weise erforderlich, dass die Drohne einen Namen hatte? Und wenn ja: War er wirklich von solcher Relevanz, dass man ihn zwingend eingangs jeder Postkarte nennen musste?

        Argh. Diesen infantilen Kram habe ich ja gefressen.

    • Mein Vorschlag für die Postcards: jeweils zwei Fotos: eines VOR Putins Invasion, das zweite NACH Putins Invasion. DIESER ESC wird der politischste den es jemals gab.

    • Da bin ich anderer Meinung, klar soll die Ukraine nicht ignoriert werden aber letztendlich findet der ESC jetzt nun mal in UK statt also kann man auch gern UK mit in die Show einbinden und nicht auf Krampf alles ukrainisch machen.

  4. Dann kann man auch gleich noch die Ukraine zum Sieger des ESC 2023 erklären, wenn man manche der hier gemachten Vorschläge ernst nimmt.
    Qualifiziert sind sie ja schon.

    Wäre konsequent und man kann sich das Singen sparen.

      • Furchtbarer Poster, hat glaube ich noch nie etwas außer Gemecker gepostet.

      • Ich finde den Kommentar von Cars 10 auch daneben aber genauso wenig wie Nilsilaus und du gesperrt werden wird auch Cars 10 nicht gesperrt. Für ihn gilt genauso die Meinungsfreiheit

      • @Thilo: 👍
        Keine Ahnung, wo Karstens Negativität herkommt. Und keine Ahnung, was Matty mit dem Spruch erreichen will.

    • @cars10

      Deine Logik verstehe ich jetzt. nicht. Die Ukraine ist direkt fürs Finale qualifiziert. Das ist nur fair. Immerhin wären sie ja auch qualifiziert, wenn der ESC in der Ukraine hätte stattfinden können. Deshalb hat sie noch lange nicht den ESC 2023 gewonnen…

  5. Na bitte, wer sagt es denn. Der ESC im UK !
    Wie die Beteiligung der Ukraine aussehen soll, ist mir eher unklar. UK im gelb-blauen Logo ware vorstellbar. Ebenso natürlich ein Auftritt von Kalusha Orchester.
    Ansonsten waren die absagenden Länder bei den Einpringern bisher nie optisch präsent und es blieb bei einer Erwähnung bei der Moderation.
    Könnte mir vorstellen, dass so eine Doppelpräsentation eher daneben geht, weil es einfach nicht zum Wettbewerbskonzept passt. Außerdem Vorteilnahme trotz Absage für manche eher im Vordergrund steht und die Idee der Doppelgastgeberschaft nicht für alle nachvollziehbar ist.

    • Wie schön und cool wäre das denn? Das klassische Herz-Logo, darunter „London“ oder welche Stadt es auch immer wird, doch im Herzen eben die Flagge der Ukraine … hach. 🥲

    • Wieso nicht den besten ukrainischen Beitrag? Sind ja immer noch die Sieger. Oder gab es das Lesergame schon beim letzten Sieg? So lange bin ich noch nicht hier. Grundsätzlich würde ich mich natürlich auch über ein Lesergame UK freuen

      • Ich kann mich nicht an ein Ukraine-Game im Prinzblog erinnern, müsste ich nachchecken. Aber es gab eine Artikelserie, in denen die ukrainischen Beiträge 2003-2016 vorgestellt wurden.

      • Na ja, die Ukraine ist ja erst seit 2003 beim ESC dabei. Wäre leider ein relativ kurzes Spiel.
        Aber ein Lesergame UK fänd‘ ich eigentlich auch ganz cool. Ich meine, wer weiss, wann sie mal wirklich gewinnen.

  6. „Die BBC hat bereits vier Mal Gastgeberaufgaben für andere Siegerländer übernommen. Wir setzen diese Tradition der Solidarität fort“

    Warum dann nicht gleich jedes Jahr Wembley-Stadion? Wenn das doch so eine große (bisher versteckte) Tradition sei?!

    Die Städtebewerbungen strotzen jedenfalls so viel von UK-Pathos und Lokalpatriotismus, dass ich nicht davon ausgehe, bedeutende ukrainische Elemente in der Show aufzufinden. Die Soli-Aktion in Turin war ja auch nur allenfalls plakativ.

      • @Nils: Wir werden sehen. Das Gedächtnis von BJ war aber immer schon sehr flexibel und im Zweifel meinte er nur Einspielfilmchen mit PR-Videos von an die Ukraine geliefertem Material. 😉

  7. Als hochintelligenter halber Schotte und emotionaler Ukrainer würde ich (m) mich freuen, wenn der ESC in Aberdeen oder Glasgow (wahrscheinlicher) stattfinden würde. Ist ja wohl zwischen Glasgow und Manchester, (beides leider eher deprimierende post-industrielle Städte).Schön, wenn der ESC mal wieder in eine neue Stadt zieht, statt in London verloren zu gehen.

      • Passt doch, hochintelligent und supersympathisch (wo ist Urban?).

      • Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet! 🙂
        Was ist mit Urban – habe ich etwas verpasst?

      • Nein, der Begriff supersympathisch war in seinem Gedenken – so beschreibt er ja absolut jeden gescheiterten deutschen Vertreter.

      • Er hatte es auch nicht leicht, andere Attribute zu finden!

        Ich finde, so ein Kilt stünde dir!

      • War mal in der Community trendy, gerne in eher kurzer Version. Gab’s leider nicht in meiner Clan-Version, kam aber trotzdem ganz gut an ;-).

      • Sind doch i.d.R auch Maßanfertigungen! Vielleicht war dein Clansymbol einfach nicht jugendfrei oder die Fehde noch zu heiß. Man liest ja dauernd von offenen Konflikten im Stadtbezirk …

      • LOL… als das trendy war, war ich noch an der Uni bzw. im ersten Job. Da hab ich sicher keine Maßanfertigungen gekauft, sondern meinen Bro gefragt „Is this hot?“.

      • Du wolltest sicher schreiben: „Gespart am falschen Ende“?!

        Wenn’s nxt yr in Schottland stattfinden sollte, wird’s in jedem Fall wieder trendy und der Blog macht Extraartikel mit Schnittmustern und Aufnähern vom Lieblingssong …

      • So sehr ich den ESC mag, als trendy würde ich ihn nicht gerade beschreiben. Im Gegensatz zu Katjes. Der Artikel und vor allem die Kommentare sind – vermutlich ungewollt – sehr amüsant. Wenn auch leider anti-Haribo.

      • Trendy – im Kontext der Zielgruppe.

        „Wenn auch leider anti-Haribo.“
        Ja, sehr bedenklich. Solange kein Disclaimer aufpoppt, dass Süßigkeiten töten, beteilige ich mich aber daran! Ich bin relativ schmerzfrei, was unfreiwillige Komik angeht.

      • LOL
        Unfreiwillige Komik ist ja auf ESC-Sites gottseidank ausreichend vorhanden…

    • @ 4porcelli stands with Ukraine:

      Als „emotionaler Italiener“ stündest du zwar ganz oben in meiner Sympathieskala. Aber wenn du dich als „emotionalen Ukrainer“ siehst – und das ja nicht erst seit gestern – dann wird deine positive Einstellung zu Europa auf jeden Fall mehr als deutlich. Zumindest da sind wir uns doch schon Mal einig.

      Als (sparsamer) Schwabe ist mir die Sparsamkeit der Schotten (m/w/d) übrigens sehr sympathisch.

      Mir persönlich genügt es übrigens, wenn meine Gesprächspartner (m/w/d) intelligent sind. Es ist zwar nicht zu befürchten, dass ich als intelligente Person mit einer hochintelligenten Person kein vernünftiges Gespräch führen kann, aber man muss ja nicht gleich übertreiben.

      Abschliessend noch folgendes zu meiner Person:
      Ich habe nie behauptet, dass meine Intelligenz auf „günstige Erbanlagen meiner Eltern“ zurück zu führen ist. Wobei meine Eltern fleißige Leute sind und nicht dumm. Meine Intelligenz ist eine ERWORBENE Intelligenz. Dies bedeutet während andere Freunde (m/w/d) aus meiner Studentenzeit sich die Nacht um die Ohren geschlagen haben und Partys feierten, bin ich fleißig zur Universitätsvorlesung gegangen, zum Lernen in die Bibliothek oder ich habe schlicht und einfach zu Hause gelernt. Nach meiner Ansicht ist Intelligenz eben nicht nur ein umfangreiches und detailspezifisches Wissen, sondern gleichzeitig auch viel Fleiß und Disziplin. Meine Sturm- und Drangzeit, in welcher ich mich bei Partys ausgetobt habe, fing in der Tat erst an als ich nach meinem Studium meinen ersten Arbeitsvertrag unterschrieben habe und Geld verdiente.

      Im Übrigen habe ich einen guten Freund, der mit seinem Hauptschulabschluss eine Ausbildung zum Raumausstatter gemacht hat. Er und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit viele andere Hauptschulabsolventen (m/w/d) könnten mich in einem Fachgespräch aus ihrem Berufsleben „in Grund und Boden“ reden. Bei jenem Freund ist es bspw. das Thema Holz, Wohnungseinrichtungen und künstlerische Dekorationen. Da kann ich mit meinem angeschlossenem Studium beim besten Willen nicht mehr mithalten. Und auch ein jenen Freund von mir bezeichne ich als intelligent. Einfach deswegen, weil er sich während seiner Ausbildung voll in die entsprechende Themengebiete wie Holz, chemische und biologische Pflege von Holz oder warum eine Wohnungseinrichtung in Italien, Südfrankreich, Österreich oder Skandinavien komplett anders aussieht als hier bei uns in Deutschland, eingearbeitet hat. 😀

      • @Timo1986 – dass Schotten hierzulande als sparam gesehen werden, fand ich immer sehr putzig – sie sind, im Gegensatz zu Deutschen, allgemein sehr gastfreundlich = großzügig.

      • @ 4porcelli stands with Ukraine + togravus ceterum :

        „sie sind, im Gegensatz zu Deutschen, allgemein sehr gastfreundlich“
        Ich glaube gastfreundlich sind wir Deutsche (m/w/d) auch. Nur es gibt eben Bundesländer wo die Leute redselig sind (Bsp. Köln, München oder Nürnberg) und es gibt Gegenden (Stuttgart, Hamburg oder Rostock), wo der Zugang zu den Menschen anfänglich eher schwierig ist, weil die Tendenz eher zur Zurückhaltung tendiert. Aber wenn man sich irgendwann Mal kennengelernt hat, eine gesprächige Atmosphäre entstanden ist, werden wir alle auch gastfreundlich.

        Deswegen habe ich das sparsam auch in Klammern geschrieben.

      • @ Timo1986, stimmt. Wenn man einen Deutschen erstmal als Freund am Hals hat, wird man ihn nie wieder los … 🤣

        Eigentlich sind die Menschen in und um Stuttgart doch ganz redselig. Meine Hamburger/SH-Verwandtschaft sagt immer: „Warum quasseln die denn so viel?“, wenn sie zu Besuch sind.

      • @Timo1986:

        Die Nürnberger redselig??? Wo hast du denn diese Fake News aufgeschnappt? Wir sind doch eher für unsere Maulfaulheit legendär.

      • @ag9:

        Gut ich muss gestehen, dass ich bisher nur einmal in Nürnberg war. Und dies zu einer Zeit als der Nürnberger Christkindlsmarkt war. Mit den Franken (m/w/d), mit denen ich ins Gespräch kam, hatte ich jetzt nicht unbedingt den Eindruck, dass es sich hierbei um eher schweigsamere Personen handelt.

        Aber selbst, wenn ich noch nie in Nürnberg gewesen wäre. Consi ist Nürnberger und redet – zumindest auf SWR 3 – wie ein Wasserfall.

        Euer Megastar Sandra Bullock kommt aus Nürnberg. Auch bei ihr habe ich den Eindruck, dass sie ohne Punkt und Komma reden könnte, wenn sie es darauf anlegt.

        Von Lothar Matthäus möchte ich jetzt gar nicht erst anfangen.

        PS: By the way vielen Dank für deinen Hinweis auf die Akustik-CD von Pablo Alboran. Ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. 😀

    • „(beides leider eher deprimierende post-industrielle Städte).“ Glaube, in so „mittelschönen“ Städten können manchmal die tollsten Festivals stattfinden. Keine Ahnung, fördert vielleicht die Kreativität.
      Im Grunde hat ja irgendwie jede Stadt irgendetwas Nettes zu bieten – selbst L… aber na ja, kein Städte-Bashing.😀

      Vor dem Fernseher ist es ja eigentlich eh egal, in welcher Stadt der ESC stattfindet, finde aber auch, dass London sowieso schon reich mit Events gesegnet, da würde der ESC eher untergehen.

    • Lang lebe der ESC 🎉
      Seit 1976 gibt es ihn. Nur 2020 fiel er aus. Von wegen tot. Es ist die langlebigste Show ever

      • Und hat sogar mehr Quoten als der „Super Bowl“ (NFL)! Nur das Finale der „UEFA Champions League“ liegt für den ESC und alle anderen Events (uneinholbar) vorne mit im Durchschnitt rund 400 Millionen Zuschauer pro Jahr!

      • kurz zur info:
        Mit „mehr Quoten“ meinte ich natürlich „bessere Quoten“ bzw. „mehr Zuschauer“!

  8. Ich denke, es gibt einige Möglichkeiten, die Ukraine einzubeziehen. Je nach Lage kann man vielleicht in der Ukraine eine Art Außenstelle, ein Public Viewing einrichten, das ab und zu zugeschaltet wird oder man zeichnet Pausenacts dort auf, ähnlich wie 2021.

  9. Ich denke mit diesem Konzept sind beide „Fangruppen“ jetzt beruhigt! Zum einen die, welche sagen, dass die Ukraine den diesjährigen ESC nur wegen dem Krieg gewonnen hat und zum anderen die welche sagen, dass die Ukraine auch ohne den Krieg gewonen hätte.

  10. Es gibt Neuigkeiten vom JESC! Heute hat Serbien offiziell seine Teilnahme am Wettbewerb, der in diesem Jahr in der armenischen Hauptstadt Eriwan ausgetragen wird, bestätigt:

    https://eurovoix.com/2022/07/26/serbia-junior-eurovision-2022/

    Damit sind es aktuell 14 Teilnehmerländer und es ist durchaus denkbar, daß Deutschland entweder ganz auf die Teilnahme nach den zwei Pleiten verzichtet oder sich eine Auszeit nimmt.

    Vorgestern wurde in der französischen Stadt Montpellier der Wettbewerb Eurovision Young Musicians 2022 ausgetragen und der Sieger heißt Daniel Matejča aus Tschechien:

    https://eurovoix.com/2022/07/23/czech-republic-wins-eurovision-young-musicians-2022/

    Für Deutschland gab es nach dem desaströsen Abschneiden beim ESC in Turin endlich wieder Grund zum Jubeln, denn Philipp Schupelius belegte einen hervorragenden zweiten Platz! Den dritten Platz belegte die für Norwegen angetretene Alma Serafin Kraggerud.

    • Matty, ich glaube auch so langsam, dass Deutschland den JESC ruhen lässt – sonst wäre sicher schon irgendetwas durchgesickert. Sehr schade, dass man immer so schnell die Flinte ins Korn schmeißt.

      Kasachstan wird auch zu 100 % teilnehmen – die warten nur auf die offizielle Einladung von Armenien und der EBU.

      Nachdem Armenien und Aserbaidschan einen Friedensvertrag schließen wollen, denke ich, dass einer Teilnahme beim JESC auch fast sicher ist. Das macht dann 16 Länder (ohne die BRD).

      Ich hatte auf einen neuen „Teilnahmerekord“ im Jubiläumsjahr gehofft – aber das sieht nicht danach aus. Australien und die UK fehlen auch noch mit ihren Zu- bzw. Absagen.

    • Damit haben beim JuniorESC jetzt alle Länder, von denen man sicher ausgehen kann dass sie teilnehmen, ihre Teilnahme bestätigt! Wenn die EBU nichts dagegen hat, dann kommt zu den 14 Ländern noch Kasachstan -welche auch in diesem Jahr sehr gerne am JESC teilnehmen möchten- dazu und dann sind wir bei 15 und war es dies dann?
      Vier Länder vom letzten Jahr fehlen noch., davon ist eines Russland, welches ja nicht mehr zur EBU gehört, also fehlen im Grunde dann „nur“ noch drei Länder:
      – Deutschland & Ukraine => ungewiss
      – Aserbaidschan => ich glaube keine Teilnahme, da Armenien der Gastgeber ist.

      Ich würde es schade finden, wenn Deutschland in diesem Jahr nicht teilnehmen wird, denn ich habe ein ungutes Gefühl.
      Beim Online-Voting hat man im letzten Jahr ja ein gutes Ergebnis erzielt. Was das betrifft sollte der KiKA/NDR hier realistisch sein, falls die sich hier ein noch besseres Ergebnis gewünscht hätten. Mit dem Song. welcher eben das Thema des Gewinnersongs vom vorigen Jahr hatte- war beim Online-Voting einfach nicht mehr drin als der 14. Platz.
      Der 16. Platz beim Jury-Voting geht damit im Grunde auch in Ordnung, auch wenn es hier mal wieder bei einigen Ländern -vor allem bei den 12 Punkten- Punkteschieberei gab, aber trotz dem wäre auch hier ein höherer Platz mit dem Song nicht wirklich drin gewesen.

  11. Mittlerweile positionieren sich drei ehemalige britsche ESC-Teilnehmer hinter den Bewerberstädten, nämlich Lulu (ESC-Siegern 1969), Cheryl Baker (eines der vier Mitglieder von Bucks Fizz, ESC-Sieger 1981) sowie Katrina Leskanich (Katrina and the Waves, ESC-Sieger 1997):

    https://eurovoix.com/2022/07/26/past-eurovision-winners-bidding-cities/

    Lulu macht sich für Schottlands heimliche Hauptstadt Glasgow, Cheryl für die walisische Hauptstadt Cardiff und Katrina für Manchester stark.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.