Deutschland beim ESC 2021: Das offizielle Video zu „I Don’t Feel Hate“ von Jendrik

Endlich ist es da: Das offizielle Video zum deutschen Beitrag für den Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam. Seit der Bekanntgabe von Jendrik als deutschem Vertreter haben wir darauf gewartet. Dank seiner vielfältigen Videos über den Videodreh konnte man bereits einen ersten Eindruck davon bekommen, was uns – neben 18 Waschmaschinen, einer Ukulele und Stepptanz – noch erwarten würde. Und jetzt: Vorhang auf!

Jendrik – I Don’t Feel Hate (Offizielles Video) 

Der Song selbst wurde bereits heute Mittag um 12 Uhr veröffentlicht. Parallel dazu gab es eine Pressekonferenz, bei der Jendrik Rede und Antwort stand. Er zeigt sich dabei als sympathischer und reflektierter Künstler, der großen Spaß an Musik und Performance hat. Außerdem wurde dort das Video vorgestellt, das nun also auch der breiten Öffentlichkeit präsentiert wird. Neben der Ausstrahlung im Ersten um 17:50 Uhr und um 19:56 Uhr ist es also dauerhaft auf den Video-Plattformen verfügbar. Neben dieser drei-Minuten-Version gibt es noch eine längere Fassung, die in der ARD Mediathek zu sehen sein soll.

Heute Mittag nach der Veröffentlichung des Song haben wir Euch gefragt, wie Euch dieser gefällt. Nun stellt sich dieselbe Frage beim Video:

Wie gefällt Dir das offizielle Video von Jendrik zu "I Don't Feel Hate"?

  • ist ganz ausgezeichnet (36%, 256 Votes)
  • gefällt mir gut (25%, 183 Votes)
  • ist ganz furchtbar (14%, 102 Votes)
  • gefällt mir weniger (13%, 90 Votes)
  • ist so lala (12%, 88 Votes)

Total Voters: 719

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Noch wissen wir nicht, wie Jendrik das Lied auf der Bühne beim ESC in Rotterdam präsentieren wird. Aber natürlich haben wir eine Vorstellung davon, was für eine Rampensau der Hamburger ist. Alexandra Wolfslast hatte ja bereist auch angekündigt, dass in diesem Jahr die Performance an erster Stelle steht. Für wie geeignet hältst Du das das Paket aus Song und Video für den Eurovision Song Contest?

Für wie geeignet hältst Du das "I Don't Feel Hate"-Paket aus Song und Video für den Eurovision Song Contest?

  • sehr geeignet (44%, 293 Votes)
  • etwas geeignet (16%, 107 Votes)
  • teils/teils geeignet (13%, 89 Votes)
  • weniger geeignet (13%, 89 Votes)
  • gar nicht geeignet (12%, 82 Votes)

Total Voters: 660

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Natürlich kann man in einer standardisierten Befragung nicht alle Möglichkeiten der Bewertung berücksichtigen. Deshalb freuen wir uns über Eure (sachlichen!) Kommentare unter diesem Artikel.

In unserer Serie „Jendriks Weg zum ESC“ haben wird alle Infos über ihn und den Song zusammengetragen:

  1. Die Bewerbung
  2. Das Songwriting Camp
  3. Wie heißt der deutsche Beitrag für den ESC 2021?
  4. Performance ohne Mittelfinger, aber mit persönlicher Blåsemafian

167 Kommentare

  1. Ich kann mir schon vorstellen wie Jendriks Auftritt morgen bei der NDR Talk Show bei Babsi und Hubertus aussehen wird: er sitzt in der Runde; zuckt seine Ukulele; wirkt überdreht und übermotiviert… Dann wird er von allen Seite hochgelobt.

  2. Nicht nur vor der Tagesschau, auch in der Tagesschau wurde vor dem Wetter auf Jendricks Nominierung hingewiesen !😳😳😳

    • Heute morgen wurde unser peinlichster ESC-Beitrag auch im ZDF-Morgenmagazin in der Rubrik „Szene“ vorgestellt. Ich wiederhole esnoch einmal: Jendrik ist der falsche Kandidat, das Video ist ein ganz billiger Abklatsch aus der Kategorie „Väter der Klamotte“ bzw. „Männer ohne Nerven“ und der Song wäre besser auf der Prunksitzung im Karneval aufgehoben.

      • Ich wiederhole noch einmal, dass ich das Gesamtpaket klasse finde. Jetzt kommst du wieder und wer an Ende am meisten wiederholt hat, hat Recht 😀

      • Da Matty sein „Expertenwissen“ bereits bei (unter anderem) Mans Zelmerlöw, Blanche und Duncan Laurence unter Beweis gestellt hat, bin ich absolut entspannt! Ich finde das Gesamtpaket ebenfalls klasse! 🙂

  3. So, jetzt kann ich auch.
    Nachdem ich mich nach geleakten 18s-Schnipsel zu einem Esten Urteil habe hinreißen lasse, habe ich mir geschworen mit meiner endgültigen Bewertung zu warten, bis sich das Video gesehen habe.
    Zunächst das Positive: Jendrik ist ein super sympathischer Typ. Mit vielen tollen kreativen Einfällen hat er ein witziges Video zu seinem Song geschaffen und das alles in Eigenregie und eigenem Budget. Dafür gebührt im allergrößter Respekt.
    Der Song: diese Art von Musik liegt für gewöhnlich weit neben meinen Geschmacksnerven. So mochte ich auch die Musik von Stefan Raab nie wirklich und daran erinnert mich so einiges. Durch die hektische Musikführung verstehe ich auch den Text kaum. Seine Stimme ist auch nicht so unbedingt mein Fall.
    Das Video: Irgendwo zwischen genial, amateurhaft, epilepsieauslösend und wieder zurück zu genial. Um die Storys wirklich wahrnehmen zu können, müsste ich mir das Viedeo einige Male hintereinander anschauen und im Moment möchte ich das (noch) nicht.
    Finde ich unseren Beitrag gut? Wenigstens ist es keine Shampoo-Werbung und kein 08/15-Milanow-Gson-Barker-Kirkorow-Vehikel. Neben Stefan Raab fühle ich mich an Electric Velvet (UK 2015 – mochte ich gar nicht) und Gianluca (MT 2013 – mochte ich sehr) erinnert und ja, auch an Aarzemnieki (LV 2014 – putzig, aber auch irgendwie dämlich).
    Trotzdem ist es kein Beitrag für den wir uns schämen müssen (Guildo Horn war auch nicht jedermanns Geschmack)

  4. Altbacken, billig, abgekupfert. Holi-Farb-Orgie: Du meine Güte, das war vor 12 Jahren cool, Ukulele: Verbotenes Instrument, kommt gleich nach Blockflöte. Gestopfte Trompete: Das ist nicht euer Ernst! Das ganze, Song und Video, ist irgend etwas, aber nichts Konkretes. Die Message, nicht zu haten, ist beliebig, kalkuliert und nice to have. Schülertheater. ich kann’s nicht ernst nehmen. Das Schlimmste aber: Der NDR verkauft und dieses simple Machwerk als Geniestreich und als das beste aus über 150 Acts. Was haben die geraucht?

  5. Na, da kann man schon einmal gratulieren für einen Platz in den Top26!

    Während der ESC in Deutschland in 2021 Kindergartengeplärre auf ADHS bedeutet, gehen wir Erwachsenen lieber in die „Discoteque“ und haben richtigen Spaß.

  6. Joah… Ich mag es nicht. Aber ich bin glücklich, dass Deutschland sich für so etwas entschieden hat. Das ist mutig! Das ist eckig und kantig! Das ist etwas, worüber man spricht und was hängen bleibt. Und all das macht mich mit dem Song sehr versöhnlich und ich habe nicht das Gefühl, mich dafür verstecken zu müssen. Trotzdem denke ich nicht, dass es weit oben oder in der linken Spalte später mitspielt, aber das muss es auch nicht. Denn Letzter werden wir damit sicher auch nicht! Wie gesagt, auch wenn ich es persönlich nicht mag, definitiv eines der besten Dinge, die wir in den letzten Jahren zum ESC geschickt haben.

    • Was ich seit Jahren fordere: Ecken und Kanten. Kleiner Wehrmutstropfen: Auf Deutsch hätte es mir noch eine Spur besser gefallen. Aber anscheinend können sich viele jenseits der Fanblase damit identifizieren und das kann man nur begrüßen. Das „Violent“-Dings hat ansonsten kaum jemanden interessiert. Ich brauche weder Milanov noch Barker, wir haben zum Glück noch Künstler, die alles selbst machen.

  7. Dafür, dass das von zwei großen Jurys ausgewählt wurde, find ich’s zu platt. Mich nervt das Lied je öfter ich es höre. Ja, Jendrik wirkt sehr sympathisch und motiviert was sicherlich den ein oder anderen Punkt bringen könnte, aber für eine gute Platzierung reicht es glaub ich nicht. Ich find, dass der Song sich wie ein Intro anhört von irgendeiner Serie. Eine Serie, die vielleicht in den 90er Jahren spielen könnte. Und da gehört es hin, aber nicht ins Jahr 2021 beim ESC. Außerdem erinnert mich das Lied an irgendwelche kleinen alternativen Festivals oder Stadtfeste. Nett gemeint, aber eigentlich etwas billig.

  8. Ich soll den Kommentar von meinen beiden niederländischen 🇳🇱 Kumpels Daniel & Jos ausrichten:

    „Dat werkt niet!“ zu Deutsch: „Das wird nichts!“

  9. Interessant – aber was zum Teufel soll die , ich nenne sie mal, heavy-bridge in dem Stück ? Die Instrumentierung wechselt von Ragtime zu Discopop oder so.. Sehr zerstückelt, bestimmt ein Renner in irgendeinem Musical, für meine Ohren aber leider kein „grade-komponiertes“ Stück mit Ohrwurm-Charakter. Ich kenne das „alte“ Youtube-Stück vor dem Hauseingang – da war Linie drin – leider schon lange veröffentlicht. Trotzdem alles Gute – aber irgendwie werde ich nicht warm mit den zwei Stücken in Einem – was nichts heissen muß 😉

  10. Ich bin schlichtweg begeistert! Als uralter ESC-Fan ist das für mich endlich mal wieder ein erinnerungswürdiger Beitrag aus Deutschland. Mit erinnerungswürdig meine ich zum einen, dass er in Ohr und Auge bleibt, zum anderen, dass er polarisiert und nicht einfach 0815 ist. Allein die Tatsache, dass der Song mehr Reaktionen hervorruft als in den letzten Jahren, ist ein guter Weg. So fällt man auf… und auffällig werden ist ein großer Vorteil beim ESC. Und die Veröffentlichung vor der Tagesschau zu packen, war auch eine sehr gute Idee. So hat der Song direkt eine große Aufmerksamkeit und das wiederum wirkt sich auch werbewirksam auf die anderen Länder aus.
    Klappern gehört zum Handwerk. Wenn weiter so geklappert wird, dann sind wir in diesem Jahr mal nicht letzter.

  11. Sorry Leute 😢 Der Song ist Grütze und der ESC findet eh nur in abgehaltener Form Stadt also diese Jahr soll’s mir egal sein . Karte hab ich zwar nich vom letzten Jahr aber werde sie wohl verkaufen da ich eh nicht in die Niederlande komme im Lockdown. Schade um den doch sympathischen Bengel aber das ist Unterste Kategorie.

  12. Ich bin echt sprachlos. Ich hab mir jetzt 12 Reactions (davon waren 2 von deutschen) angesehen und 10 davon haben es geliebt. Drei davon haben sogar gesagt, das sei jetzt schon ihr Lieblingslied für den Contest.
    Und es stimmt: Entweder man hasst es oder man liebt es – es polarisiert und gefühlt jeder will etwas dazu sagen.
    Ein paar Zahlen:
    Das offizielle Musikvideo auf dem Eurovision-Youtube-Kanal hat derzeit etwas mehr als 60.000 Aufrufe, insgesamt haben 8.100 Viewers (~13%) ein Dislike oder Like abgegeben. Im Vergleich: The Roop ist gerade mal bei 3,5%. Bei den Kommentaren verhält es sich ähnlich: Von den 60.000 Aufrufern haben ca. 3% einen Kommentar hinterlassen (zum Vergleich: The Roop 0,3%).
    Der Song polarisiert extrem und er wird seit dem Musikvideo fast nur für gut befunden: 70% der Bewertungen sind Likes. Ok, bei The Roop sind es 89% – allerdings war für jeden auch von vornherein klar, dass es gut sein wird und nach dem 18-Sek-Snippet war die Kritik bei Jendrik durchwegs negativ.
    So eine tolle Entwicklung hätte ich auch nicht erwartet!

  13. Ich musste so lachen als ich das schieben mit dem Sofa sah. Letzter wird dieser Beitrag mit Sicherheit nicht, Das wird polarisieren. Lieber so ein Beitrag als immer auf Nummer sicher gehen.Viel Glück

  14. User bei Insta: „Na, freust dich schon, null Punkte von ganz Europa zu bekommen?“

    Jendrik: „hahahaha 😂 und wie!“

  15. Ich hoffe nun auf den Auftritt und auf einen deutschen Vorentscheid im nächsten Jahr, gern auch mit zwei Halbfinalsendungen zuvor.

  16. Großartig!
    Ich finde das Video GROßARTIG! Ich stimme dir zu, sunrise1969; alleine wie der mürrische Mittelfinger das Sofa in den Raum reinschiebt. Herzlich gelacht.

    Der sympathische Bengel hat das alles für ganz schmales (eigenes!) Geld mit irrsinnig viel Fleiß und Kreativität gerockt. Alleine das verdient schon allerhöchste Anerkennung und Respekt. Da steckt kein Konzern, kein PLattenlabel und auch kein TV-Produzent dahinter. Alles made in Germany, made by Sigwart AG. Damit ist er bei mir schon mal ganz weit vorne. Völlig egal, wie das Europa am Ende bewertet. Aber von so einem Multitalent kann sich Deutschland gerne vertreten lassen. Ein echter moderner Entertainer – durch und durch.

    Ich bin mir auch absolut sicher, dass Jendrik beim ESC inmitten der anderen 25 Auftritte auf jeden Fall auffallen wird – und zwar positiv. Der hat nicht umsonst die letzte Abstimmung, bei der ja wohl ein Live-Auftritt bewertet wurde, mit so einem tollen Ergebnis gewonnen. Der wird keine Ruhe geben, bis auch die Bühnenshow perfekt sitzt. Das wird bestimmt laut, bunt und fröhlich – und trotzdem nicht belanglos. Darauf freue ich mich schon jetzt nach den zurückliegenden tristen Monaten.

    Und ja, ich kann auch verstehen, dass nicht jeder den Song mag. Natürlich darf man das auch äußern, solange es fair bleibt. „I don´t feel hate“ ist nun mal kein typischer ESC-Pop-Song. Ich persönlich freue mich aber, dass der Song eben nicht in das übliche Mainstream-Raster reinpasst. Davon gibt es gefühlt jedes Jahr 20 von 26 im Finale. Ich denke, Jendrik wird seine Hardcore-Fans schon finden. Und die werden für ihn auch voten. Die Hardcore-Hater können zum Glück nicht gegen ihn anrufen. Für mich ein kleiner Geheimtipp, der Jendrik.
    Jendrik: 12 points!

  17. Es stimmt schon, dass Song und Video auch nur mit Wasser kochen, aber in meiner Wahrnehmung möchte Jendrik da auch gar nichts anderes vorgaukeln, sondern einigermaßen unverkrampft unterhalten. Und obwohl man den Eindruck bekommt, dass da schon jemand mitbekommen hat, was beim ESC so läuft, wirkt es auf mich trotzdem nicht kalkuliert, so dass ich ihm seine „Message“, so unversell und altbacken sie auch sein mag, tatsächlich abnehme – obwohl ich weiss, dass ich immer wieder Hass fühlen werde.

  18. über 100.000 Aufrufe nach 6 Stunden. Das wäre nicht passiert, wenn es ein Mainstream Popsong wäre, der weder nervt, noch gut ist

    • dafür muß der dislikezähler aber auch ganz schön leiden!
      aktuell 5378 zu 2823 was ungefähr 55%:45% ist – das ist schon ziemlich heftig und wir sind hier nicht in armenien oder aserbaidchan. ;

  19. Ein ganz ehrlich gemeinter Kommentar von mir, wie ich es sehe und auch fühle:

    – wenn man das audio file als Einzelprodukt sieht, dann wirkt es für mich nicht
    – als Gesamtprodukt (audio + video) finde ich es echt gelungen

    Möchte ich dass unser Lied in Rotterdam gewinnt? Nein, denn es ist zwar ein sehr positives Lied, aber es hat irgendwie was von Netta. Ich mochte Netta beim ESC 2017 – aber schon kurz danach fand ich es nur noch nervig. Wenn ich mir dagegen Lena anhöre finde ich es „zeitlos“ – „Satellite“ klingt immer noch cool und aktuell …..falls Ihr mir gedanklich folgen könnt.

    Ich habe oben „gefällt mir gut“ und „sehr geeignet“ abgestimmt. Wie gesagt, es ist eine Momentaufnahme. Ich hoffe sehr, dass die Darstellung auf der Bühne genau so gut wird, denn darauf wird es ankommen. TOP or FLOP.. Ich würde mich aber sehr über eine Top 13 (linke Seite auf dem Bord) freuen.

    Werde ich mir unser Lied nach dem ESC noch gerne anhören: sicher nicht.

  20. wenn man mal international so rumsieht,scheint der song und das video bei der LGBT-gemeinde mit am besten anzukommen.
    bei den buchmachern gab es bis jetzt noch keine großen veränderungen.

    beim youtube livechat gab es ca. 70+ minuten lang die erwartbare „jendrik ist supi gut“ werbeverantstaltung und vom supersamstag rest gab es „TIX“! 😀
    ok geschenkt aber irgendwie schade.
    kein wort zum hier sehr verehrten act keiino – kein wort zum finnenmetalsieger und noch erstaunlicher,kein wort zum melo semi 3,obwohl ich doch hier im deutschen meloland bin.

    • Meinst du das ESC kompakt live?

      Es wurde doch Charlotte Perrellis Finaleinzug gewürdigt und Flo hat kurz über Keiinos Favoritensturz gesprochen.

      Finde ich aber auch nicht schlimm, wenn sich ein deutsches Medium am Tag der deutschen Song-/Video-Vorstellung auf den deutschen Beitrag konzentriert.

    • Ich find den Song sehr ausgezeichnet . Ein Künstler mit Ecken und Kanten , der keinen 0815 Mainstream Popsong im Gepäck hat . Hier hängt alles von Jendriks Live-Performance in Rotterdam ab . All in , volles Risiko ..

      • Ich auch…. Die Zombies im Nebel Ich kann mich noch daran erinnern, als ein Schrei durch das Wohnzimmer ging bei den sechs Punkten aus Dänemark.

  21. Das ist ein Kinderlied. Für Kinder wird der ESC aber nicht gemacht, dafür gibt es Junior Eurovision…Die Bewertungen sind zumindest bei der Youtube ziemlich dürftig. 69 : 31 im ESC Hauptchannel. Tenor bei den Comments eher Anti als Pro, oft aber auch gleichgültig. Glaub kaum das dieser Stand bei den Verantwortlichen zum Jubel gereicht. Glaube auch nicht, dass der Song ‚polarisiert‘. Wen sollte er zu was polarisieren? Get a life! Song hat keine Aussage. Zum Kopfschütteln reichts. Zu mehr aber net. Einfach ein Kinderlied. Eine Enttäuschung. Es ist ausserhalb meines Vorstellungshorizonts, dass genau dieses Lied von den EntscheiderInnen als ‚das Beste für ein ESC Finale‘ bewertet werden konnte, ausser es waren wirklich nur reihenweise Vollkatastrofen am Start. Müssen ja alle in den Ohren nur so gequietscht haben wie sonstwas,,,,Das ist aber an sich sehr unwahrscheinlich. Da spielt ja wohl ein anderer Faktor die Hauptrolle, der den Sieg am Ende gebracht hat, was man kritisch sehen kann. Der ESC ist am Ende der Fahnenstange. Krise erscheint mir schlimmer als in den 90er Jahren…So kann es nicht weitergehen.

    • Also von Vollkatastrophen würde ich bei einem so starken Teilnehmerfeld u.a. mit Anna Pape, Erwin Kintop und Lienne in der geschlossenen Vorentscheidungsshow im Palladium nicht reden. Alles sehr gute Künstler*innen

    • moin!
      nach den sehr dynamischen 10er jahren kann man nicht gerade von einer ESC krise sprechen.
      im gegenteil – 2015 und 2016 waren m.e. die stärksten jahre aber 2020 hätte alles getoppt – da ist uns wirklich ein ESC-feuerwerk entgangen.
      in deutschland braucht es m.e. nur wieder einen offenen TV vorentscheid und schon würde so manche kritik verstummen.
      es kann ja auch sein,daß 2021 durchaus brauchbare acts vom schlage einer lilly among the clouds dabei waren aber die (vor)entscheider ggf. auch jury vollkatastrophen(wie du sie nennst) waren?

      das kinderliedchen muß außerhalb der blase recht viel spott und häme einstecken und am finaltag ist eben genau diese klientel in den anderen ländern gefragt.
      die wahrscheinlichkeit,daß das dann so ähnlich endet,wie mit unseren mangamädchen,ist recht hoch.
      ich fand das ganz ok aber dem publikum hat es nicht gemundet.
      dieses beispiel erwähne ich,weil das mangamädchen auch mehr etwas für die jüngere zielgruppe war.

      • die 10er Jahre waren dynamisch? Zu Beginn noch, das wart wohl zunächst so, Am Ende der 10er Jahre jedoch ist den ESC Songs und dem ESC immer mehr ‚die Puste‘ ausgegangen. Die Reichweitewerte d.h. der Marktanteil vom Anfang der 10er Jahre sind besonders in der Vorfeldentwicklung aber auch nach dem Finale abseits des Siegertitels regelrecht eingebrochen. Der Aufschwung des Audio-Streamings ‚förderte‘ den relativen Abschwung der ESC Songs beim musikkonsumaffinen Teil der Bevölkerung und das bei relativ stabilen Einschaltquoten der Finalsendung. Der besonders musikaffine Teil der europäischen Bevölkerung kann prozentual nicht mehr so zahlreich, wie in der Vergangenheit erreicht werden. Es ist (noch) nicht gelungen eine Streamingnachfrage und Vorfeldinteresse zu erzeugen, wie sie beim San Remo Festival in Italien, oder dem Melodifestivalen in Schweden zu den Hochzeiten zu beobachten ist. Für mich sind diese Fakten ganz eindeutige Krisenzeichen. Es schrumpft und schrumpft (was den Marktanteil betrifft). Es wird nur noch herumgedümpelt und sich in einer Nische einbetoniert. Wie das mit dem deutschen Beitrag enden wird? Dazu kann man noch keine Aussage treffen.Es ist noch nicht genau zu eruieren welche Ursachen das Downvoting hat. Man muss erstmal davon ausgehen, dass es entweder am Video oder am Song, oder beidem liegt und nicht auf Hauptdarsteller gemünzt (Stichwort ‚gaybashing‘). Läge es am Song, ist 69:31 ein derart schlechter Wert, dass man damit nicht gut haussieren gehen kann. Eigentlich ein Ergebnis, dass bei anderen Ländern ’nicht finalfähig‘ als Einstufung abbekäme. Ein später sich als Siegersong erweisender Titel ist meiner Meinung nach noch nie mit 69:31 gestartet. Da muss man eigentlich bei mehr als 80:20 besser sogar bei mehr als 90:10 starten. Schultes Song zb wurde weitaus besser beim Start bewertet. Top Songs von Acts die große Reichweite haben kommen regelmäßig auf 98:2. Hier als ‚Polarisierende Songs‘ bezeichnete Songs d.h. Songs mit hohem Negativ-Votringanteil (25% und mehr) kommen mit unter auf hohe bis sehr hohe Aufrufzahlen leiden aber praktisch durchweg ansonsten unter notorischer Erfolglosigkeit.

      • Du kennst die Like/Dislike-Werte von Michael Schulte 24 Stunden nach der Videopremiere? Cool. Kannst Du sie mal nennen?
        Wenn Du schon dabei bist: Wie waren die Like/Dislike-Werte von „My Friend“ und „Yodel it“ 24 Stunden nach der Videopremiere. Würde mich auch brennend interessieren. 🙂
        Die Werte für die Doredos wäre glaube ich auch sehr interessant.

      • @trevoristos
        du hast dich in die thematik tief eingebuddelt! – diese kenntnisse habe ich nicht,sehe aber auch,daß der musikkonsum bzw. die herangehensweise an diesen sich durch (erst i-tunes) dann spotify fundamental verändert hat.
        ich wollte vor gut 2 jahren die CD von maruv kaufen und mußte feststellen,daß es nur noch den download gab und keine CD mehr – daher darauf verzichtet.
        bei youtube ist am anfang auch immer die jeweilige fankurve der interpreten aktiv – da läßt dann aber schnell nach wenn die fankurve nicht so groß ist – letzte nacht waren in 3 stunden die likes bei jendrik eurovisionkanal regelrecht explodiert aber wie ich jetzt sehe hat sich das ganze wieder beruhigt.
        gegen 15.00 stand 9007/4869 nun 16.00 stand 9147/4933
        das verhältnis scheint sich nun zu stabilisieren,zumal die hits auch stagnieren bei etwas über 200000 – das geht bestimmt nicht in richtung litauen oder ukraine,so wie es aussieht – meine erfahrung ist,das mehr als 10% dislike anteil schon kritisch ist – die hocheingeschätzten lieder haben fast immer unter 10 oder max. um 10% dislikes.

      • Ah. Oki.:)
        Ich hatte trevoristos eigentlich so verstanden, dass er sagen wollte, dass den meisten der Beitrag gleichgültig wäre, weil der Beitrag nicht polarisieren würde.und genau das geben die Zahlen für die Likes und Dislikes absolut nicht her.

  22. Man traut sich was. Tja, und das war’s dann auch schon.

    Zustimmungswert 11,82 von 12Punkten!? Das lässt tief blicken, trotz Milchglasscheibe, nur der NDR blickt’s eben nicht. Und hört nebenbei den Schuss nicht, was eben auch so ist in der Echokammer. Bloß um keinen Jota da rausbewegen, wär ja noch schöner.
    Der schlimmste Satz steht in Peters lesenswertem Interview mit AW und TS. Man arbeite bereits ‚an guten Ideen für 2022‘. Da graut’s einem jetzt schon ob der Erkenntnis, dass die NDR-Welt auch nach der absehbaren Pleite in Rotterdam ganz die alte bleiben wird: selbstherrlich und unantastbar.

    • Naja. Wenn selbst ein Jan Bors, der sich sichtlich verarscht von den Deutschen fühlt („Let’s troll the contest?!“, sagt, dass der Song zu viel Qualität für einen Jokebeitrag hat und ein super Showopener wäre, dann habe ich schon so langsam ne Idee, wieso der Punktedurchschnitt so hoch war.

      • Jendrik hat viel online auf sozialen Medien Werbung für sich und seinen Wunsch, zum ESC zu fahren, gemacht. Es wird sicher so sein, wie damals bei Aly Ryan, die auch online mit vielen Fans (man munkelt auch, sie habe mit einigen Leuten aus dem ESC-Panel online Kontakt gehabt) Kontakt hatte. Daraus resultiert eine starke Fan-Star-Bindung und die Leute voten eben wie verrückt. Das ESC-Panel hat ihn sicher auch aus Sympathie (oder aus Anti-NDR-Haltung) gewählt, eben weil er den ESC so mag (wie damals Michael Schulte) und auch selbst Teil der LGBTQIA*_-Community ist. Naja, mal schauen, was noch so für Lieder kommen. Wenn die Performance besser wird, als bei den S!stars (die auch aufgrund Staginglosigkeit und typischer NDR-Haltung gegenüber den Fans und dem ESC an sich an Votes verloren haben)

      • So wie die Performance bei den S!sters in sich zusammen gebrochen ist, nachdem die Drehscheibe aus offensichtlichen Gründen nicht mehr ging, ist die Latte aber SEHR niedrig. 😉

  23. Heute erstmals im deutschen Radio gehört und nun auch das Video angeschaut. Es ist bunt, lebensfroh, schräg und absolut harmlos….. nicht negativ gemeint. Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Wer weiß, vielleicht wird der Glaube an ein Überraschung nicht unbeantwortet bleiben?

    SongText: imglyrics.com/908-jendrik-i-dont-feel-hate.html

  24. Meine Güte, welche Kommentare man hier lesen muß…..

    Dabei war das „Violent“-Dings letztes Jahr sehr viel infantiler.

    • Dafür war aber das Video besser und professioneller! Da wurde viel Geld investiert, während das Video von Jendrik als Low-Budget-Variante daherkommt.

  25. Video gefällt mir nicht. Aber für das, was es sein soll, ist es doch voll okay. Mir persönlich ist das einfach zu viel, zu schnell, zu hektisch. Er hat sich aber Mühe gegeben, das kann man ja sehen. Dennoch gefällts mir einfach nicht. Weder Video noch Song werden der an sich guten und richtigen Botschaft gerecht.

  26. Wenn ich mich recht entsinne waren das bei Schultes offiziellem Video damals so um die 92 bis 95 zu 8 bis 5. Heutiger Stand: 97,7 zu 2,3. Bei Ann Sophie waren es so um die 75 zu 25, wobei ihre Finalperformance mit 90:10 ziemlich gut bewertet wurde. Eine gute Bewertung sagt im Verhältnis weniger aus, als eine schlechte Bewertung. 64:36, so der aktuelle sich verschlechterte Wert ist daher eine unheimlich düstere Hypothek. Ein gutes Abschneiden wäre damit unmöglich. Mit -36 kommt man nicht weit. Das riecht auf jeden Fall eher nach letztem als nach erstem Platz. Es ist nichtmal wahrscheinlich, dass sich das Bewertungsverhältnis noch aufhellen wird. Könnte sogar sein, dass der Song noch schwerer unter Räder kommen wird.

      • Und das Musikvideo der S!sters hat auch eine aktuelle Ratio von 86 zu 14 (ich meine die war nach 24 Stunden auch irgendwo bei 90 zu 10 gewesen). Ich meine mich zu erinnern, dass das Schultes Ratio nach 24 Stunden um die 75 zu 25 war..
        Aber ich warte da noch auf die Werte der Doredos, „My Friend“ und „Yodel it“
        Also Butter bei die Fische. Wie sieht es da aus?

  27. Eins sollte auch denjenigen klar sein, die Jendriks Song toll finden, ich zähle mich dazu. Wenn man so einen Song auswählt, dann weiß man vorher, das der Song nicht gewinnen wird. Wenn es ganz toll läuft, kann es zu einem Top 10 Platz reichen. Ich habe mir den Song schon zigmal angehört und bei mir versprüht er gute Lauen. Ich weiß aber auch, das das in Europa ganz toll nach hinten losgehen kann. Deswegen ist für mich persönlich, jede Platzierung, die über Platz 25 liegt, schon mal ein großer Erfolg. Trotzdem bin ich mal froh, das was ausgewählt worden, das mal wirklich ecken und kanten hat. Da ist mir die Platzierung fast schon egal.

    • Ecken und Kanten? Das ist eine meiner Meinung nach objektive Falscheinschätzung. Das ist doch ein weichgespültes, schlecht komponiertes Kinderlied, ohne Ohrwurmcharakter entwickeln zu können. OK, Kinder mögen ziemlich viel und auch gerne mal Nerviges, was aber ausserhalb der Kids-Zone wirkarm (bis gegen Null) ist. Dass deine Ansprüche für die deutsche Platzierung plötzlich so gering ausfallen überrascht ein wenig. Leichter Schönreden wenn’s schief geht geht ja nicht…. Klar ist doch, dass es wie ja schon seit Jahren einer großen Mehrheit völlig Wurscht ist wo der deutsche Beitrag beim ESC landet. Aber warum bist du froh, dass dieser Song gewählt wurde obwohl Du ja keine Kenntnis darüber hast, was denn sonst noch zu Auswahl stand bzw gar was theoretisch hätte zur Auswahl stehen können. Top 10 kannst du dir aber ganz bestimmt abschmincken. Das wird nicht passieren. Mark my words.

      • Sorry, ich finde deine Haltung gegenüber denjenigen, die den Song mögen einfach nur arrogant. Du stellst sie als infantil und kindisch dar. Das geht gar nicht.

      • Weil Du gerade von „objektiver Falscheinschetzung“ redest. Kennst Du Rezo?
        Der hat da uA diesem Punkt ein komplettes Video gewidmet. Schau mal rein. 🙂

  28. also die Youtube Trend Platzierung trägt anscheinend faule Früchte. Jetzte sinds 62: 38. Vor 24 Stunden 69: 31. Kindern und Jugendlichen, die ja gerne die Trends checken bzw reingereicht bekommen scheints iwie nicht so ganz zu gefallen. Inhalte der neuesten Kommentare sind würde mal sagen so 35: 65. Das Votingaufkommen gemessen an der Playzahl liegt bei 5,42%. Ein nicht ungewöhnliches Aufkommen, was für sich genommen nicht auf ‚Polarisierung‘ schliessen lässt. Müsste bei über 10% sein, mindestens.The Roop hat 5 Wochen nach Veröffentlichung 96 : 4 bei einem Votingaufkommen von genau 2%. Aktuelle Deutschrap Nummer 1 ‚Madonna‘ hat 1 Woche nach Veröffentlichung 93: 7 bei einem 3,8% Voringaufkommen. Man muss aber beachten, dass das Votingaufkommen bei ESC Songs traditionell höher ist und die ‚Daumen runter‘ Clickfläche eine etwas überdurchschnittliche Anziehungskraft entwickelt. Das Viewaufkommen an sich ist mit jetzt heute früh 321 TSD würde sagen im noch üblichen Bereich für einen deutschen ESC Beitrag. In 24 bis 48 Stunden ist die erste Promophase aber durch. Dann wird das wohl heikel werden. Exit aus den Trends wohl schon heute. Ob der Song bei der KI von Youtube gut gedeihen wird? Wette mal dagegen 🙂

    • Ich schicke gleich mal voraus, dass ich keine bzw sehr viel weniger Ahnung vom YouTube-Algorithmus habe als Du. Aber mir scheint der Vergleich hier etwas zu hinken, weil nicht alle Faktoren miteinbezogen werden. Könnte es nicht zum Beispiel sein, dass etwa viele Nicht-ESC-Fans entweder ohne Abstimmung wegklicken oder negativ werten, weil am Anfang des Songs erstmal eine halbe Minute „nichts“ passiert? Das hätte dann ja nichts mit dem Song zu tun und noch nichtmal mit dem Video, sondern schlicht mit dem ungewöhnlich langen Intro.

  29. Ahso mal Quickvergleich mit den anderen 9 schon in der Verbreitung befindlichen ESC 2021 Songs: Bei den Bewertungen ist wenig überraschend der Deutsche mit dem schlechtesten Bewertungsverhältnis zu finden. TIX aus Norwegen ist mit 65: 35 relativ nah dran. Leader ist The Roop gefolgt von den in etwa gleichauf liegenden Irland, Frankreich, Israel und Finnland. Alle diese 5 haben 92:8 oder besser.

    • Da man nicht gegen einen Beitrag stimmen kann, sondern nur für einen, ist womöglich die Gesamtzahl der Likes aussagekräftiger als das Verhältnis. Oder denke ich da grundlegend falsch?

      • Eher nein. Gewisse Rolle spielt es natürlich. Die Dislike Zahl spielt schon eine wichtige Rolle, da meist nicht unüberlegt und eher ungerner vergeben, solange es sich um sozusagen ‚echte‘ Dislikes handelt. Bei Videos im ESC Channel werden halt auch einige unechte Dislikes vergeben (was vor allem durch nachbarschaftliche Animositäten zb Gr- TR früher, oder UA – RU begründet ist). Im späteren Verlauf kann es auch taktische Dislikes geben, halte ich aber in der Menge für eher unbedeutend. Man kann das schon so sagen, dass wenn es nach 4 bis 5 Wochen immer noch 70: 30 steht, man im ESC Finale historisch faktenbasiert auf ziemlich verlorenem Posten steht. Man darf hier auch nicht vergessen, dass die Juries ihre Entscheidungen auch auf Grund von Informationen fällen.

      • Schön, dass du so genau weißt, nach welchen Kriterien die Jurys abstimmen. Na ja, nach dem ESC sind wir schlauer. 😉

      • Okay. Wie war denn die Like-Dislike-Rate von „My Friend“, „Yodel It“ und den Doredos?
        Da Du faktenbasiert argumentierst, musst Du diese Werte ja haben, oder?

      • Yodel it 96 : 4 (aktueller Stand) Live Performance 90 : 10. ‚My Friend‘ sagt mir jetzt grad nix. Doredos ist auch in dem Bereich von ‚Yodel It‘. Kann Dir aber nicht sagen, wie die gestartet sind müsste ich in alten Dateien schauen… Bin überzeugt, dass der diesjährige deutsche Beitrag nicht in der Liga der doch recht ’schmissigen‘ Hits ‚Yodel it‘ oder ‚My Lucky Day‘ einzuordnen ist. Diese Songs sind im jeweiligen Ausland wohl sehr erfolgreich gewesen und waren/sind auch gut tanzbare Partyhits. Nichts davon ist der deutsche Beitrag 2021. Moldau ist aber schon auch Sonderfall wg Rumänien usw..Zum jetzigen Zeitpunkt kann man natürlich noch nicht endgültig abschliessend davon ausgehen, dass der deutsche Beitrag nicht doch durch die Verkettung glücklicher Umstände zu einem veritablen Hit mutieren könnte. Das trifft aber quasi ja auf jeden denkbaren Song zu, der neu rauskommt… ‚Richtiger Hit‘ für heute veröffentlichte Songs ist man allerdings erst ab circa 100 Mio (jeweils Youtube UND Spotify) in 18 Monaten.

      • Okay. Also immer noch Bauchgefühl.
        Kein Problem. 🙂
        Das hat aber immer noch nicht „faktisch“ oder „objektiv“ zu tun, verstehst Du?
        Ich würde mal an Deine Stelle, wenn Du Dich dafür interessierst, nach Studien über und zum ESC suchen. Da könntest Du wesentlich mehr Kriterien zu Tage fördern. Als „Viele Klicks auf YouTube und Like/Dislike-Ratio. Zum Beispiel gibt es Studien zum Thema bpm und Akkord, aber auch Votingblocksveränderungen im Laufe der Zeit und auch in Bezug auf die Jury. Aber keiner der Studienleiter würde daraus „faktisch“ und „objektiv“ rückschliessen, dass ein Auftritt erfolgreich sein wird oder nicht, eben weil da extrem viele weitere Kriterien in den Erfolfg mit einfliessen. Zum Beispiel fehlt bei Dir 2 extrem wichtige Standbeine des Erfolgs (Stimme/Performer und Auftritt selber) komplett in Deiner Analyse des Songerfolges. Die Negativanalyse, als welche Lieder hatten große Klickzahlen zu ihrer Premiere mit hohen Likewerten, die dann im Semi oder im FInale komplett abgestürzt sind (ruft da wer Texas Lightning? oder Lost & Found?), würde Dir da glaube ich auch ein paar Hinweise liefern.

        Bevor Du fragst: Ich bin da vollkommener Laie bekomme aber durch einen komischen Zufall massenhaft Links zu Studien im Umfeld ESC und Balkansongs.

      • Wie der Zufall es will: Gerade gesehen, dass ich einen Link zur Bachelor-These „‘Haters gonna Hate’: A Corpus Linguistic Analysis of the Use of Non-Standard English in Pop Songs“ bekommen hatte. *lol*

  30. Gespielt wird auf dem Platz am 22.Mai. Das ist bestenfalls in Rotterdam. Evt auf einer Bühne in Litauen. Niemand von uns weiß wie Deutschland sich platzieren wird. Keiner weiß wie die Juroren abstimmen und worauf Europas Zuschauer 2021 Bock haben. Jedes Jahr beginnt das Spiel von vorne und das Rennen ist praktisch eröffnet. Das ist das Schöne am ESC, die Unberechenbarkeit der Entscheidungen.

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