Deutschland beim ESC 2021: Diesmal steht die Performance an erster Stelle

Bild: NDR/Henrik Lüders

„Diesmal stehen die Songs an erster Stelle“ haben wir im letzten Jahr getitelt, als bekannt wurde, dass der deutsche Auswahlprozess erneut verändert und der Auswahl der Songs zukünftig mehr Gewicht beigemessen wird. In diesem Jahr hat der NDR erneut Anpassungen vorgenommen. Spekuliert haben wir darüber bereits im September, nun wurde diese Tatsache von der deutschen Head of Delegation Alexandra Wolfslast im Podcast „ESC Update“ von NDR Blue bestätigt (die aktuelle Folge findet Ihr hier, über den neuen Podcast haben wir vor Kurzem bereits berichtet).

„Diesmal steht die Performance an erster Stelle“ muss es deshalb ab sofort heißen und interessanterweise wird diese Tatsache im ESC Update fast nur beiläufig in einem Nebensatz erwähnt. Entsprechend greifen viele Fanmedien heute auch nur die Tatsache auf, dass der deutsche Beitrag bereits feststeht (was ESC-kompakt-Leser natürlich schon wussten).

Aber wie sieht sie nun aus, die Neuerung im diesjährigen deutschen ESC-Auswahlprozess? Bislang erfolgte die Künstlerauswahl bzw. im letzten Jahr die Künstler- und Songauswahl anhand relativ statischer Videos: Zwei Kameraeinstellungen, keine Schnitte, häufig relativ wenig Bewegung (eine Ausnahme waren da übrigens voXXclub, die zu „Donnawedda“ wirklich jeden Millimeter der improvisierten Bühne im Kölner Maarwegstudio2 ausnutzten). Die Juroren konnten dementsprechend nur in engen Grenzen nach Aspekten wie Bühnenpräsenz, Bewegungstalent und Charisma entscheiden.

Das wurde jetzt geändert. Statt der oben skizzierten statischen Videos wurden richtige Bühnenauftritte gefilmt. Mehr noch, eigentlich wurde eine richtige Vorentscheidung organsiert mit Bühne, Licht, Kameras, Schnitten, Moderation. Eine Vorentscheidung, die – bzw. die einzelnen Clips daraus – dann aber wie im Vorfeld angekündigt nur die Eurovisions-Jury sowie die internationale Fachjury zu sehen bekommen haben.

Die Acts sollten so auf der Bühne zeigen können, was sie neben Stimme und einem hoffentlich guten Song noch zu bieten haben. Alexandra Wolfslast nennt im Gespräch mit Thomas Mohr und Marcel Stober explizit Bühnenpräsenz und Charisma, sicherlich haben aber auch Aspekte wie Bewegungsfähigkeit und Inszenierungsidee eine Rolle gespielt. Den Künstlern waren dabei wenige Grenzen gesetzt, sie durften tanzen, Backgroundsänger und Instrumente mitbringen und auch Requisiten oder Bühnenbildelemente verwenden. Inwieweit es dabei professionelle und/oder finanzielle Unterstützung gab, ist bislang nicht bekannt. Die Juroren konnten jedenfalls das Gesamtpaket aus Künstler, Song und Bühnenauftritt bewerten und das ist eine gute Nachricht, denn all diese Aspekte spielen am Ende auch eine Rolle auf der internationalen Bühne.

Der NDR reagiert mit dieser Änderung auf die seit dem ESC-Auftritt von Michael Schulte anhaltende Inszenierungsflaute Deutschlands auf der internationalen Bühne. Beim ESC 2019 konnte der Bühnenauftritt für die S!sters nichts retten, in diesem Jahr sah es so aus, als würde die Performance eher dazu führen, dass der deutsche Beitrag „Violent Thing“ schlechter abschneidet als von den Wettquoten prognostiziert. Entsprechend endet die Fokussierung auf die Performance auch nicht mit der Auswahl des Acts für den ESC in Rotterdam, stattdessen soll genau jetzt das Augenmerk auf die Vorbereitung der Inszenierung beim ESC 2021 gelegt werden.

Alexandra Wolfslast wollte sich im Podcast übrigens keine Aussage dazu entlocken lassen, wann und wie die Präsentation des deutschen Acts („Unser Lied für Rotterdam“?) stattfinden wird. Natürlich gibt es auch in dieser Hinsicht wegen Corona einige Unwegbarkeiten und Unsicherheiten. Die Vorbereitungen seien aber in den letzten Zügen, weitere Infos lassen aber wohl noch etwas auf sich warten. Auch wie es in Sachen Zusammensetzung des deutschen ESC-Teams nach April 2021 weitergeht, ist wohl noch nicht entschieden.

Eines machte Alexandra Wolfslast aber unmissverständlich klar: Sie steht zum aktuellen deutschen Auswahlprozess und hält gerade auch die Tatsache, dass es keine öffentliche Vorentscheidung gibt, für gewinnbringend, weil die Künstler in der Anonymität arbeiten und sich so auch mehrmals beteiligen können. Außerdem erwartet sie, dass sich so langfristig mehr Akzeptanz für die deutsche ESC-Auswahl bei (nicht nur etablierten) Künstlern und Öffentlichkeit gleichermaßen entwickelt. Lassen wir uns überraschen!


80 Kommentare

  1. Ich verstehe es einfach nicht: Der NDR könnte mit einer größer angelegten Vorentscheidung in diesem Jahr wirklich etwas für die darbende Musikszene leisten – und dabei natürlich selbst von einer verstärkten Teilnahmebereitschaft spannender Acts profitieren. Stattdessen diese absolut unnötige Hinterzimmerplanung mit irgendwelchen bulgarischen oder schwedischen Songwriter*innen. Es ist zum Kotzen.

    • Ich glaube du hast nicht ganz den Sinn der internen Auswahl verstanden? Klar, man versucht auch größere Acts zu gewinnen, aber es ging auch darum, dass das abstimmende Publikum in der ARD nicht das abstimmende Publikum des ESC ist. Sprich, man wollte die Entscheidung gezielt in die Hände legen, die da eventuell einfach mehr von der Materie verstehen.

      Dass darunter eine öffentliche VE wegbleibt, mag zwar traurig sein, aber absolut logisch. In Ländern wie Russland gibt es schon fast seit einem Jahrzehnt keinen VE mehr. Belgien fährt damit ziemlich gut. Dementsprechend ist das absolut die richtige Entscheidung und auch absolut nachvollziehbar.

      • Also ich hätte gerne einen tollen VE und Erfolg beim ESC. Schweden, Norwegen etc. zeigen ja das das möglich ist. Daran sollte man arbeiten. Ich verstehe ja bei unserem jetzigen Auswahlverfahren die Win Win Situation aber es trotzdem ein Verlierer, wir Fans auch wenn es langfristig erfolgreich sein könnte

      • „Man wollte die Entscheidung gezielt in die Hände legen, die da eventuell einfach mehr von der Materie stehen.“

        Ja, hat man ja gesehen, als die „Experten“-Jury den Sisters ihre 12 Punkte gegeben hat.

        Der NDR könnte ja auch einfach mal eine Vorentscheidung mit „mutigen“ Acts auf die Beine stellen. Aber wir haben doch beim Clubkonzert vor einigen Jahren gemerkt, dass stattdessen immer nur dieselben Schattierungen von Beige ausgewählt werden: Radiokonform, möglichst Ecken- und Kantenlos, NDR2-geeignet. Nur das NDR2 die Dinger am Ende dann auch nicht spielt.

        Das wichtigste für einen ESC-Beitrag ist die größtmögliche Akzeptanz auf dem heimischen Markt. Lieber mit einem Hit wie „No No Never“ 15. werden als mit einem Mekadoschen Rohrkrepierer einen 3. Platz belegen.

      • @Thilo am abstimmenden Publikum kann man nur sehr schwer arbeiten. Oder sollte man sagen „Personen ohne ESC Kenntnisse dürfen nicht voten“. Wäre bestimmt hilfreich, aber nicht umsetzbar. 😛 😛

      • @frederik das ist so nicht ganz vergleichbar. Wenn das aktuelle Verfahren bei der VE 2019 angewendet worden wäre, dann hätte Makeda gewonnen und die Sisters hätten sich mit Aly den zweiten Platz geteilt. Zudem war in der „internationeln Jury“ mit Johannes Strate meiner Meinung nach ein voreingenommener Juror drin, der zudem auch in dieser ausgelegten Jury meiner Meinung nach nichts verloren hatte. Mit 187 zu 186 war das Ergebnis bei denen auch ziemlich knapp und ohne Johannes sicherlich so auch nicht eingetreten. Aber hätte hätte Fahrradkette… mit Ben Dolic und Violent Thing gab es einen Song mit internationalen Qualitäten. Deutlich besser als 70% der VE Sieger aus den letzten Jahren. Michael Schulte davon ganz klar ausgenommen.

      • @pasi:

        Makeda ist doch das beste Beispiel für einen NDR-Act, dem ein Song übergestülpt wird, den wirklich niemand hören will – weder im realen Leben noch in der ESC-Welt. Was hätte die Frau aus einer Nummer in ihrem Stil nur alles herausholen können?

        Schau dir den Elphi-Clip von Ben Dolic an und schreib das nochmal. Das Ding wäre in Rotterdam gesunken wie ein Stein. Gut, dass uns die Häme erspart geblieben ist. Wobei der NDR mit Naidoo und Kümmert ja schon so viel Mist angerichtet hat, dass das auch nicht mehr in die Waagschale fallen würde.

    • Das kann ich nur unterstreichen. In diesen Krisenzeiten hätte man die deutschen Künstler mit einer groß angelegten Vorentscheidung unterstützen können. Leider hat man diese Chance nicht aufgegriffen.

      • Darf ich fragen, warum der VE als der „Retter“ genutzt werden soll? Das ist meiner Meinung nach absolut nicht der Sinn der VE. 😉

        Jeder der gezielt zum ESC möchte und nicht aus Promozwecken an einer VE teilnehmen möchte, hat ja gerne die Möglichkeit sich dem internen Verfahren zu stellen. Ist ja nicht so, als würde die Möglichkeit dadurch geschlossen.

        Zudem ist die Reichweite des VE nicht so riesig, als das die Künstler dadurch auf einmal Millionen von Einnahmen dadurch erhalten würden.

        VE-Show ist immer schöner als eine Wahl hinter verschlossenen Türen. Aber dafür gibt es genügend andere Länder, bei denen das erfolgreich umgesetzt ist und auch funktioniert. In Deutschland funktioniert ein VE eben einfach nicht.

      • Du hast recht die VE hat keine Reichweite in den letzten Jahren gehabt. Nun kann man diesen A- absagen und intern wählen. Ist so auch geschehen. Oder man hätte sich für B entschieden- neue Leute ins Team geholt, die den Vorentscheid modernisiert hätten.

      • So ein Quatsch, Papi! Die deutsche Vorentscheidung hat in den letzten sechs Jahrzehnten immer dann funktioniert, wenn der Sender sie ernstgenommen hat: Zum Beispiel 1962 als Teil der Schlagerfestspiele, 1972 in Zusammenarbeit mit den Labels, ab 1979 mit deutlichem Schlagerschwerpunkt oder natürlich 2004 mit VIVA und einem Starterfeld der Superlative.

        Es fehlt die Vision und es fehlt – scheinbar – das Können. Die Performance von Ben Dolic in der Elphi (im Rahmen einer öden, absolut herzlosen Show), das grausame World Wide-Wohnzimmer-Halbfinal-Gemetzel und die Präsentation unseres Acts in einem Kino (!) auf One (!!) mit einer Acoustic-Version des Titels (!!!) sprechen doch für sich.

      • Modernisierung finde ich erst einmal gut. Top. Hätte nichts dagegen. Bleibt nur das abstimmende Publikum. 🙂 Klar man könnte sagen, dass es kein Televoting gibt. Das hat aber doch eher einen Faden Beigeschmack und Klatschpressen wie die „Bild“ würden das ausschlachten.

        Für ein VE System wie in Schweden, fehlt einfach das Interesse der Bevölkerung in diesem Land. So traurig das ist. :/ Ich persönlich kann das auch nicht nachvollziehen. 😛

      • @frederikkoeln die Zeiten haben sich aber zwischen 2004 und heute geändert. Deine Beispiele von vor 2000 beachte ich mal nicht, da durch ein ganz andere Faktoren waren als heute. Die Kooperation mit Pro7 hat dem Wettbewerb auch gut getan. Aber rein auf NDR / ARD Bezug funktioniert die VE nicht und sie bleibt rein von der Quote her gesehen, schwach. Das war auch 2010 so gewesen. Ca. 3 Millionen Zuschauer in der Breite, geben kein Go für eine Mehrwöchige VE.

        Meine Aussagen sind zudem kein Quatsch, sondern einfach aufgezählte Fakten die jeder nachlesen und dementsprechend nachvollziehen kann. 🙂

        Deutschland ist ein Fußballland und kein Musikland.

        Warum du hier nun noch auf das WWW und die Vorstellung unseres Beitrags dieses Jahr eingehst, erschließt sich mir nicht. Erstens hat das WWW rein gar nichts mit dem VE zu tun. Zweitens gab es eine Alternative im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern. Zu der Präsentation unseres Beitrags kann man sich streiten, ABER es gab eine Präsentation. In 90% aller anderen internen ausgewählten Beiträgen, gibt es die nicht. Da wird das Video hochgeladen und fertig. Du wirkst auf mich wie jemand, der mit allem nicht zufrieden ist und an allem etwas zu meckern hat wenn es nicht nach seinen Vorstellungen läuft, aber über die Vorzüge dieser Maßnahmen nachzudenken, ist scheinbar zu viel verlangt. Stattdessen meckerst du nur darüber. Für dich scheint auch eine Präsentation in so einem Rahmen selbstverständlich zu sein, oder dass es eben das WWW als Alternativshow gab. ABER so etwas ist NICHT selbstverständlich und man könnte sich das ganze auch sparen.

      • @pasi: Wo kein Angebot, da keine Nachfrage. 2004 etwa hatte der Vorentscheidung bei den 14-49-Jährigen einen Marktanteil von fast 30 Prozent.

    • Das bringt doch gar nix. Diese Herangehensweise ist Nonsens. Was bringt tolle Performance mit schlechtem Lied….nix! Was bringt guter Song mit öder Performance…nix! Das Gesamtpaket muss stimmig sein und ein bisschen Glück gehört auch dazu.

      • Deswegen werden bei den internen Abstimmungen nicht nur die Performance sondern auch der Song im einzelnen bewertet, wie schon des öfteren auf dem Blog geschrieben worden ist. 🙂 Ansonsten gebe ich dir recht. Das Gesamtpaket muss stimmen. Dazu gehört eben sehr guter Song, hammer Performance, top Gesangsqualitäten und Ausstrahlung des Künstlers.

        Es bringt auch nichts, wenn der Song in der Studioversion gut klingt, aber live eine Katastrophe ist.

      • @pasi.

        Mir persönlich macht es sich der NDR zu einfach. Oder auch zu kompliziert. Das aktuelle System finde viel zu künstlich mit diesen Songschreiber Camps etc.

        Jedenfalls hätte man „junge“ interessierte Leute ins Team holen können ( von mir aus Joko und Klaas und Luke M.). Die sich für den ESC begeistern können und an einem neuen VE Konzept gebastelt hätten. Ich glaube das hätte was gebracht. Das Publikum sollte man immer zumindest zu 50 % entscheiden lassen. Weil ein wichtiger Baustein ist immer ein Erfolg im eigenen Land. Bei interner Wahl ist sowas immer schwierig. Siehe Ben Dolic…..leider ein kommerzieller Flop.

      • Wenn der Auswahlprozess der gleiche ist wie im letzten Jahr hat sich ja an dem Song – Künstler Matchen nichts geändert was bei Ben Dolic ja geklappt hat zumindest. Nur hat man eben jetzt auch die Performance im Blick indem man wohl die Leute auf einer richtigen Bühne ihre Bühnenpräsenz unter Beweis stellen lässt. Das ist eine Deutliche Steigerung zum Prozess 2020. Da hat man uns ja von Bens Performance einen Teil gezeigt in der Show wo er nur da steht und Singt…Man also die Performance nicht bewerten konnte. Das konnten die Jurys wohl diesmal was ein Deutlicher Schritt in die richtige Richtung ist. Aber gut man kann das alles natürlich auch wieder schlecht reden wie immer….

  2. Man ahmt jetzt quasi einen Performance-Vorentscheid unter Verschluss nach und arbeitet der Angst der Künstler*innen vor dem Publikum zu, indem man es weiter für richtig hält, keinen Vorentscheid zu veranstalten.

    Andererseits soll das Publikum zujubeln, eine Woge eines guten Meinungsbildes im Vorfeld schaffen, voten, kaufen und streamen. Sind ja immerhin 50 Prozent des Erfolgs. Aber beteiligen, nee lieber nicht – Angst vorm Publikum.

    Da stimmt was nicht in diesem öffentlich-rechtlichen Selbstverständnis… und auch des Teils der Künstler*innen, der den NDR so denken und handeln lässt.

    Meine Forderung bleibt die nach einem Vorentscheid. Die Rahmenbedingungen und Gewichtungen kann man ja als Stellschrauben verändern, um den ungünstigen Publikumbias gering zu halten. Aber so wie hier beschrieben darf es einfach nicht weitergehen, finde ich.

  3. Ich sage schon seit Jahren, dass eine interne Auswahl für Deutschland der beste Weg wäre. Jetzt ist es so und es wird auch länger so bleiben. Erst wenn sich dadurch der Ruf des ESC in der deutschen Musikszene bessert, kann man wieder daran gehen einen Vorentscheid aufzubauen.

  4. Also, ich hätte nichts gegen einen Kompromiss gehabt: Den Act intern nominieren und den Song vom Publikum und von einer Fachjury auswählen lassen. Hat doch bei Lena auch super funktioniert. Aber egal, es wurde ja schon richtig erwähnt, dass einige andere Länder sehr gute Erfahrung mit internen Nominierungen gemacht haben. Von daher bin ich erst einmal positiv gestimmt, und vertraue auf die ESC-Jury.🙂
    Kann man im Nachhinein nur spekulieren, wie Ben Dolic in Rotterdam abgeschnitten hätte, mit dem Auftritt als der Elphi wäre wahrscheinlich eher ein enttäuschender Platz herausgekommen. Aber das war auch eine Ausnahmesituation, man hatte ja nicht viel Zeit, sich vorzubereiten.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich freue mich auf die Vorstellung des Acts, und hoffe, dass er genauso positiv aufgenommen wird wie Ben. Denn ich bin mir sicher, dass die Stimmung auch im Ausland wahrgenommen wird. Dies kann sich durchaus auf der Punktetafel bemerkbar machen.

  5. Ich habe grundsätzlich nichts gegen öffentliche Vorentscheidungen. Ich glaube, dass Deutschland nicht so eine „große ESC-Vorentscheidungskultur“ pflegt oder vielleicht auch anders gesagt, den Sinn nicht sieht, so wie in Schweden, Norwegen, Italien… auf mehrere Abende Shows ausrichtet, nur um dann irgendwann ein Siegerlied zu küren. Jedes Land macht es halt anders. Das ist auch gut so.
    Ich kann den NDR nur in seinem Tun unterstützen. Sie haben jetzt (erst) verstanden wie enorm wichtig die Performance und Bühnenpräsenz ist. Mit Ben Dolic hatten wir einen tollen talentierten Sänger mit einem superstarken Titel, a b e r seine Bühnenpräsenz gleich 0,00.
    Schön, dass der NDR hier umgelenkt und dazugelernt hat.

    • Ich bin immer noch der Meinung, dass es nicht an Ben selbst lag. Bei The Voice war sein gesamtes Auftreten wesentlich besser. Scheinbar gelingt es dem NDR nicht, Lied, Interpret und Performance so aufeinander abzustimmen, dass sich ein gutes Gesamtbild ergibt. Die Stylisten haben Ben auch nicht gerade einen großen Gefallen getan bei dem berühmt-berüchtigten Elbphilharmonie-Auftritt. Mal sehen, was 2021 bringt, hoffentlich eine Entwicklung zum Positiven.

      • Da stimme ich Dir zu. Der Song paßte einfach überhaupt nicht zu Ben. Er hätte eine schöne Ballade singen sollen, das wäre toll gewesen.

    • Du bist Dir da ja sehr sicher, und das, bevor wir auch nur eine Ahnung vom Ergebnis haben. Hoffentlich behältst Du recht.

      • Dass der deutsche Act feststeht, wussten ESC kompakt Leser bereits, wurde aber gestern erst offiziell von mehreren Fanseiten gemeldet, und die Paula lebt schon länger und ist von daher auch schon früher, auch bei TVOG, aufgefallen, vielleicht wartete man auf ihren Sieg für eine letzte Bestätigung.
        .
        Aber spekuli, spekula …🙂

    • Der Act steht schon seit Anfang Dezember fest..Das ende des letzten Votings war glaub ich ende November gewesen wenn ich es noch richtig im Kopf hab von einem Artikel hier. Somit kann sie es schonmal nicht sein…Vielleicht ja dann 2022 oder so…

      • Korrigiert mich, aber wurde nicht in der Sendung „Unser Lied für Rotterdam“ im Februar gesagt, dass Ben am 17.12.2019 die Nachricht erhielt, dass er der Ausgewählte ist und Deutschland 2020 vertritt?

  6. Die Begeisterung für diese Paula von TVOG kann ich ohnehin nicht nachvollziehen – aber sie isses ja nun 100 %ig nicht, wäre ja auch kaum gegangen – Auswahlprozess ESC-Act und TVOG-Teilnahme bis zum Finale.

  7. Ohne das Interview gehört zu haben, aber das folgende angebliche Zitat, auf das sich die internationalen Fanmedien stürzen, ist fast schon eine eigene Diskussionsrunde wert:
    Germany’s Head Of Delegation for Eurovision says “you will be happy about our 2021 act”…
    Damit werden die Erwartungen wieder buchstäblich ins Unermessliche geschraubt – und der tiefe Fall wird um so heftiger…

    • Abgesehen davon, dass andere HoDs gerne rhetorisch noch wesentlich härtere Geschütze auffahren, lag sie mit ihrer Vorab-Ankündigung dieses Jahr, dass der ausgewählte Act gut ankommen wird, ja nicht so falsch.
      Wirklich allen kann man es sowieso nie rechtmachen; wörtlich sagt sie eigentlich auch nur „Ihr könnt euch freuen.“, und das kann man ja in vielerlei Hinsicht auslegen.

  8. Eine Sache, die im Interview angesprochen wird, finde ich sehr richtig: Es sollte darum gehen, in der deutschen Musikszene ein ESC-freundliches Klima zu schaffen und dabei einen Pool einerseits aus Künstlern, die sich gern am Verfahren beteiligen, und andererseits aus Songwritern, die verlässlich immer mal was für den ESC schreiben und einreichen, aufzubauen. Was das angeht, haben andere Länder eine teils jahrzehntelange Tradition, während bei uns immer zwar sehr gezielt, aber wenig nachhaltig gearbeitet wurde und die dauernd wechselnden Formate sicherlich auch nicht hilfreich waren. Da scheint das jetzige Verfahren nach dem, was die Alex so erzählt, ja ein ganz guter Weg zu sein.
    Zum Thema VE in Deutschland habe ich mich ja schon öfter geäußert, vielleicht nur kurz: Wenn man tatsächlich irgendwann mal wieder eine öffentliche Auswahl plant, dann bitte
    a) mit ein durchdachten, kreativen Showkonzept, sowohl, was das Visuelle, als auch, was die Dramaturgie angeht;
    b) mit dem erkennbaren Willen, mittelfristig daran festzuhalten;
    c) bestenfalls mehrteilig und
    d) mit einem klaren Fokus auf eine junge Zielgruppe.
    Alles andere hat einfach keinen Sinn mehr!

  9. Frau Wolfslast scheint zumindest erkannt zu haben, wo bei den deutschen Beiträgen seit Jahren die Schwachstelle liegt. Sehr gut. 🙂
    Ich drück uns die Daumen, dass dieses Mal neue Besen wirklich besser kehren und wünsche Frau Wolfslast viel Erfolg. 🙂

      • Also ich finde sie recht sympathisch und strahlt eine gewisse Bodenständigkeit und Professionalität aus.

      • Nichts für ungut, Matty. Aber ich finde diese Einschätzung ein wenig voreilig. Okay, ist natürlich ein rein subjektives Empfinden, aber Arroganz konnte ich jetzt aus dem Artikel nicht herauslesen. Und ob sie sympathisch ist oder nicht, kann ich auch noch nicht sagen, tue mich auch damit auch etwas schwer, wenn man die Leute nicht persönlich kennt, dies zu beurteilen.
        Manchmal hat man zwar Sym- bzw Antipathien auf dem ersten Blick, aber oft muss man hinterher seine Einschätzung revidieren.

      • Ich finde es ziemlich unmöglich, dass Du hier jetzt persönlich wirst und so über jemanden schreibst, den Du nicht kennst. Davon abgesehen, dass das auch nichts mit ihrer Arbeit zu tun hat.

      • @Matty Dein Kommentar ist ziemlich daneben und absolut respektlos. Ich glaube vielen wäre es auch lieber, wenn du ersetzt wirst. Fühlt sich das gut an? Ich glaube nicht.

      • Matty Hast du eine Abneigung gegen Frauen? Ich kann mich erinnern als Berenike den Live Blog zu Europe shine a light schrieb warst du genauso hässlich zu ihr. Man muss sich ja gerade ein bisschen schämen das sowas von unserer Community kommt. Stell mal vor Frau Wolfslast liest das, ich kann nur hoffen das sie das weglächelt

    • @Thilo mit Bobby

      Ich habe keine Abneigung gegen Frauen, sonst wäre ich auch gegen Bundeskanzlerin Angela „Mutti“ Merkel sowie gegen Dotter und Molly Sanden.

      Was ich mit meinem Kommentar sagen will: man hätte alle Posten in Bezug zum ESC neu besetzen sollen, auch die Delegationsleitung. Hier hätte ich statt Frau Wolfslast lieber eine andere weibliche Person in dieser Funktion. Carola Contze hatte das Amt der Delegationsleiterin vor Christoph „Pelly“ Pellander inne und ich hätte mir gewünscht, sie wäre wieder in dieses Amt zurückgeholt worden.Ich habe nur etwas gegen Frau Wolfslast, weil ich sie unsympathisch und berechnend finde.

  10. „Diesmal steht die Performance an erster Stelle“

    Ich verstehe diesen Satz einerseits als Drohung bzgl. der Qualität des Liedes und andererseits als ziemlich erschütterndes Eingeständnis, dass man die letzten Jahre unter einem Stein gelebt hat.

    Wow, was für eine Erkenntnis! Die Performance steht an erster Stelle. Nach dem Liedfokus im letzten Jahr jetzt also die Performance. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, und auf den Beitrag warten.

    Der, nebenbei bemerkt, keine drei Minuten brauchen wird, um unterzugehen, wenn er auch nur halbwegs in die Richtung vorhersehbare Mainstreamkacke geht.

    Ob Frau Wolflast als NDR-Gewächs das notwendige Fachwissen mitbringt, lass ich mal so stehen, aber für irgendwelche Arten von Vorschusslorbeeren ist es definitiv zu früh. Entweder der Beitrag gefällt den Fans, dann ist alles gut, oder er wird ein Rohrkrepierer, dann soll sie sich zum Teufel scheren.

    Meine Fanbegeisterung muss sie sich erst noch verdienen. Mit der Hinterzimmerentscheidung und dem „Schutz der Künstler vor der bösen, bösen Öffentlichkeit“ ist es bei mir noch ein weiter, weiter Weg zur Begeisterung.

    Wir sind entspannt und warten einfach ab

    • Den letzten Satz unterschreibe ich: „Wir sind entspannt und warten einfach ab“. Für Vorschusslorbeeren mag es noch zu früh sein, aber ebenso ist es zu früh, von vornherein schon alles schlechtzuschreiben.😉

    • Der Auswahlprozess soll ja der selbe wie im letzten Jahr sein. Bedeutet Fokus wird auch bei der Lied und Künstler Kombo da sein. Bei der One Show in der uns Ben präsentiert wurde hat man ja auch einen Ausschnitt des Videos gezeigt was die Jurys zu sehen bekamen ..Dort wurde das Augenmerk eher auf den Gesang und den Song gelegt und weniger auf die Ausstrahlung und Performance auf der Bühne. Somit konnten die Jurys da auch nicht richtig Bewerten und fiel uns wie man in der Elbphilharmonie gemerkt hat etwas auf die Füße… Das man dies wie es sich liest ändert und das Gesamtpaket auf eine Bühne stellt ist eine Verbesserung. Ob gut oder schlecht werden wir bei der Enthüllung sehen.

  11. Ich finde die aktuelle Variante des Auswahlprozesses sehr gut, viel besser als alles was wir vorher hatten & ich bin mir sicher, dass wir im kommenden Jahr einen sehr gut Beitrag schicken werden.

    Darüber hinaus noch eine Anmerkung zu Ben Dolics Auftritt – die Performance, welche im Beitrag erwähnt wurde, war nur eine improvisierte Choreografie, da der eigentlich bestimmte Choreograph wegen Corona’s nicht einreisen durfte. Die Performance/ Choreografie wäre somit eine gänzlich andere gewesen.

  12. Wie oft stand eigentlich die Performance schon an erster Stelle?
    Welch‘ teuren Choreographen hatten wir nicht schon alles engagiert. Ich glaube das erst, wenn ich das Resultat gesehen haben.

    Aber ich bin ja ein von Natur aus positiver Mensch. So Go Germany 😀

  13. Wow, man könnte meinen der NDR würde zum ersten mal am ESC teilnehmen. Sind sie vom Weihnachtsgeist beseelt worden, oder wie kommt es zu der unglaublichen innovativen Erkenntnis das neben dem Song, dem Gesang auch die Performance beim ESC unheimlich wichtig ist? Wow, das hätte ich ja nicht erwartet. Und warum ist eine VE plötzlich total bah. Ich darf noch mal daran erinnern das der letzte große Erfolg ein Act war, der von den Zuschauern ausgewählt worden ist. Und wenn man dem Zuschauer, im übrigen vorausgewählt von 3 Juries, wie 2019, eben fast nur die Resterampe von The Voice und anderen Castingshows vorsetzt, und dabei vollkommen ignoriert wie vielfältig die deutsche Musikszene ist, da braucht man sich nicht wundern, wenn dabei die Sisters rauskommen. Sind wir doch mal ehrlich, Künstler wie Netta aus Israel, wären doch bei den Langweilern vom NDR nie ins Finale gekommen. Oder die Isländische Band die 2019 Platz 10 erreicht hätte. Sowas wäre bei den Biedermännern aus Hamburg nie ausgewählt worden. Mehr Mut zum Risiko würde ich den Machern wünschen. Gefälliger Durchschnitt zieht halt nicht beim ESC. Ich wünsche mir endlich mal einen mutigen und kantigen Act. Ein Act mit Charisma, ein Act der nicht nur gefällige Durchschnittsmusik macht, ein Act der polariisiert. Gildo Horn 1998 hat auch polarisiert oder in Deutschland waren ja auch nicht alle Lena-Fans. Und nochmal wenn alles hintern verschlossen Türen was den ESC betrifft, entschieden wird, dann kann man auch keine Begeisterung oder gar Interesse für den ESC schüren. Und die Vorentscheidung wurde in der ARD ja kaum beworben. Sie wurde ja auch ziemlich stiefmütterlich beworben. Man kann auch Interesse erzeugen, in der man den Leute etwa mit einem Gewinnspiel lockt und Werbung, Werbung, Werbung dafür macht. Aber von sowas scheinen die Rundfunksbeamten aus Hamburg ja noch nix gehört zu haben. Aber immer wieder mehr Fernsehgebühren verlangen, das können sie.

    • Noch eine Ergänzung dazu: Im Moment ist mir der Deutsche Beitrag ziemlich egal. 1. Weil die Zuschauer nicht daran beteiligt werden, die dürfen nur Gebühren zahlen, anscheinend. 2. Da der ESC 2021 höchstwahrscheinlich nicht stattfinden wird, eigentlich könnte sich die ARD den VE-Prozess sparen. Ich bin fest der Überzeugung, das es absolut illusorisch ist, das wir im Mai einen „normalen“ ESC erleben werden. Und eine abgespeckte Variante ist nicht das, was ich mir unter einem ESC vorstelle.

      • Es wird ein ESC stattfinden, höchstwahrscheinlich nicht wie wir ihn gewohnt sind, aber die Verantwortlichen überlegen sich ja schon mehrere Alternativen.
        Ich könnte mir vorstellen, dass er so aussehen wird wie der JESC, aber alles ist doch besser als gar kein ESC.
        Und, escfan05, ich glaube nicht ganz, dass Dir der deutsche Act egal ist, war dieses Jahr auch nicht als Ben vorgestellt worden ist, und der Song doch verhältnismäßig gut ankam. Ich denke, dass ist jetzt eher eine Trotzreaktion von Dir, sei mir nicht böse.😉

    • Man hätte für die VEs mehr Werbung machen sollen, da gebe ich Dir recht. Man hat vielleicht aus Kostengründen darauf verzichtet. So ist es auch nicht sehr verwunderlich, dass die Quoten meistens schlecht waren.
      Aber, das ist doch jetzt Schnee von gestern. Sie haben sich nun einmal für eine Direktnominierung entschieden, andere Länder wie Belgien, die Schweiz oder die Niederlande haben damit sehr gute Erfahrung gemacht. Wir werden nie erfahren, wie Ben abgeschnitten hätte in Rotterdam, zumindest der Song kam ja im Vorfeld schon mal gut an.
      Also sollten wir einfach dem Act eine faire Chance geben, wie sagt man:“Neues Spiel, neues Glück?“

      Aber Du hast schon Recht: Ich würde mir auch einmal einen kantigen Beitrag wünschen, mir wäre es auch nicht so wichtig, ob der/ Künstler*in schon deutschlandweit bekannt ist oder nicht. Denn wenn ich an Unheilig denke: Ihr „Geboren um zu leben“ war so toll, Gänsehaut pur, und dann reichen sie so langweilige Songs zur VE ein. Ein bekannter Name allein reicht nicht aus, meiner Meinung nach.

    • Eigentlich wollte ich dein frustriertes Genörgel ja in Zukunft ignorieren, aber darf ich dich mal daran erinnern, dass du im Sommer noch dafür eingetretn bist, Ben bitte direkt wieder für das nächste Jahr zu nominieren und Daniel Schuhmacher fandest du dann auch plötzlich ganz toll, obwohl du 2018 noch massiv gegen ihn Stimmung gemacht hast.
      Dir geht es überhaupt nicht um den ESC, sondern nur darum, zu motzen; und wer sein Fähnchen deshalb so dermaßen in den Wind hängen muss und es selbst wahrscheinlich nicht mal merkt, der tut mir wirklich nur noch Leid!

  14. @escfan05: Der ESC ist zum Glück nicht die Bild-Zeitung; auf ein Niveau, bei dem man sich allein nach dem Motto „Hauptsache Polarisieren – koste es, was es wolle“ richtet, muss der ESC nun wirklich nicht herabsinken. Dass ausgerechnet DU die isländische Band von 2019 als positives Beispiel anführst, wundert mich doch ziemlich, nachdem Du im Vorfeld und während des damaligen ESCs und auch danach ihr provokantes Verhalten gegenüber Israel (zu Recht, wie ich finde) kritisiert hast. Ich bin sehr froh, dass „sowas bei den Biedermännern aus Hamburg nie ausgewählt worden“ ist.

    • Das Verhalten der Band kann man durchaus zu kritisieren. Musikalisch hat die Band aber die Jury und die Televoter halt mehr überzeugt als unsere Sisters, weil sie halt aufgefallen sind, ansonsten wäre der 10. Platz nicht zu stande gekommen. Ich persönlich fand das Lied und die Performance grenzwertig, aber es geht ja nicht um meinen Musikgeschmack, sondern den von ganz Europa plus Australien. Und auffallen und polariisieren bringt halt mehr, als gefälliger Durchschnitt der den Leuten von einem Ohr rein und dem anderen Ohr rausgeht. .

      • Das stimmt, das Verhalten der Band war einfach unmöglich, völlig indiskutables Verhalten.
        Hat aber in der Tat mit der Musik nichts zu tun, die für meinen Geschmack auch ein wenig aggressiv war, wobei die ruhigeren Passagen angenehm hervorstachen.
        Über S!sters wurde schon genug diskutiert, und ich möchte Thomas M (mit Punkt) nicht wieder vor den Kopf stoßen. Er liebt halt den Song, finde ich übrigens toll, dass er nach wie vor dazu steht. Man hätte meiner Meinung nach aber mehr herausholen können. Und hier schließt sich wieder der Kreis, wie wichtig das Staging ist. Ich bin guter Hoffnung, dass dies endlich mal beherzigt wird.🙂

  15. Wenn ich sehe was Länder wie Albanien oder Litauen für nen Vorentscheid aufziehen, und was der NDR im letzten Jahr und in diesem Jahr so veranstaltet, dann ist das was hier zu Lande passiert einfach nur noch traurig. Aber wenn man so lustlose und ideenlose Beamte für den ESC abstellt, dann kommt halt das dabei raus. @Floppy: Heul doch.

  16. Nur mal ne Frage: Weiß jemand ob Lily Among Clouds unter den Kandidaten für den ESC 2021 war? Sie ist mit die einzige von 2019 die mir positiv in Erinnerung geblieben ist. Habe nie ganz verstanden warum sie damals „nur“ vierte geworden ist.

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