Deutschland: Pressestatement von Sarah Engels nach dem 23. Platz im Finale des Eurovision Song Contest 2026

Sarah Engels – Foto: Sarah Louise Bennett / EBU

Sarah Engels landet mit „Fire“ beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien auf dem 23. Platz. Ein weiteres deutsches ESC-Ergebnis auf den hinteren Rängen also, auf das sowohl Sarah selbst als auch der SWR jetzt in einem Pressestatement reagieren. Dennoch versuchen alle Beteiligten des deutschen ESC-Teams, das Positive aus der Wien-Erfahrung herauszuziehen.

Sarah Engels hat sich vor allem in der Vorsaison in der Fan-Community zu einem der absoluten Favoriten gemausert. In Sachen ESC-Ergebnis haben diese Sympathien aber leider keinen positiven Output erzeugt. Trotzdem versucht die deutsche ESC-Vertreterin 2026, die positiven Momente herauszustellen.

Sarah dankt nicht nur ihren Fans, sondern zeigt sich auch glücklich über die Siegerin DARA aus Bulgarien. In dem Pressestatement, dass der SWR heute verschickt hat, sagt sie:

„Ich bin froh, dankbar und glücklich, dass ich diese Eurovision-Song-Contest Reise machen und für Deutschland beim 70. ESC singen durfte. Es war eine unglaubliche und unvergessliche Erfahrung, die nun fest im Buch meiner Lebenserinnerungen festgeschrieben ist und von der ich später sicherlich meinen Enkelkindern erzählen werde.

Für Deutschland beim weltweit größten Musikwettbewerb zu singen, ist eine Ehre – ganz unabhängig davon, wie am Ende die Platzierungen ausfallen. Ich danke allen, die an mich geglaubt haben. Es war ein großes Fest, das ich einfach nur gemeinsam mit meinem Team, dem SWR und der ARD genießen durfte. Deshalb habe ich mir über Platzierungen von Beginn an nicht den Kopf zerbrochen.“

Natürlich hat sich auch der verantwortliche SWR inzwischen zu Wort gemeldet. Clemens Bratzler, Programmdirektor Information, Sport, Fiktion, Service und Unterhaltung des SWR, zieht folgendes Fazit:

„Der Eurovision Song Contest war auch in diesem Jahr eine herausragende Show. Herzlichen Glückwunsch an DARA und Bulgarien zum überragenden Sieg! Für den SWR war es Freude und Verantwortung zugleich, den ESC erstmals federführend mitzugestalten – das haben wir mit vollem Einsatz getan. Sarah Engels hat mit großer Leidenschaft, hoher Professionalität und enormer Bühnenpräsenz einen überzeugenden Auftritt hingelegt. Wir wollten beweisen, dass Deutschland eine Performance auf hohem Niveau an den Start bringt. Trotzdem sind wir natürlich enttäuscht über die Platzierung, auch wenn für uns diese eine Zahl nicht im Fokus stand. Viel wichtiger: Sarah ist eine großartige Botschafterin für Deutschland und die Werte des ESC. Und auch unser Team aus unterschiedlichen Bereichen des SWR und der ARD hat großartig gearbeitet und sich hier bestens präsentiert. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten – eine tolle Gemeinschaftsleistung.“

Über das Ergebnis sprechen wir heute Nachmittag um 14 Uhr in unserer ESC kompakt LIVE Aftershow auf YouTube.

Wie blickst Du auf Deutschlands ESC-Ergebnis? Hätte Sarah eine bessere Platzierung verdient gehabt? Lass uns deine Meinung gerne da.



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39 Comments
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Matty
Matty
1 Stunde zuvor

Danke für die Info.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
1 Stunde zuvor

Ich hoffe, der SWR beginnt JETZT mit den Vorbereitungen für nächstes Jahr, nicht erst im Herbst! Immerhin, wir wissen ja jetzt schon, dass es nach Sofia geht! (War ja die letzten Jahre so, dass die EBU bekanntgab, dass es nach Turin/Liverpool/Malmö/Basel/Wien gehen würde – und vom NDR/SWR kam immer noch nichts.)

Und was Sarah angeht: Hauptsache, Alessio und seinen Halbgeschwistern geht’s gut!

dunefan5000
dunefan5000
1 Stunde zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Sie sollten gar nix mehr machen. Die EBU soll schauen wie sie den Mist finanziell gestemmt bekommt.

byJannik
byJannik
1 Stunde zuvor
Reply to  dunefan5000

Lass deinen Frust woanders ab und nicht auf einem deutschen ESC-Blog?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Stunde zuvor
Reply to  dunefan5000

🥱 🥱 🥱

Didi
Didi
22 Minuten zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Wir wissen ja alle insgeheim , dass das nicht passieren wird. Es sind immer noch die öffentlich Rechtlichen, die dahinter stehen und die sind schlechte Platzierungen ja gewohnt. Und der SWR ist in seiner Kommunikation ja noch viel schlimmer als der NDR. Hat man die Head of Delegation jemals sprechen hören? Existiert diese Person überhaupt?
Es wird sich gar nichts ändern. Der nächste Vorentscheid wird strukturell leicht anders werden, aber die Acts werden wie immer klingen. Ausgelutscht, radiofreundlich und international nicht konkurrenzfähig. Nur wenn wir ganz ganz großes Glück haben, wie 2018, wird ein Act darunter sein, der einen Song präsentiert der zufälligerweise international hängen bleibt. Das ist das einzige Szenario auf das man hoffen kann.

Last edited 21 Minuten zuvor by Didi
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Stunde zuvor

Sarah war eine großartige Botschafterin für Deutschland, aber jeder, der ehrlich ist, wusste, dass das Lied, das sie im Gepäck hatte, ein Rohkrepierer war. Dass sie es dann mit einer übertrieben sexualisierten Performance versucht hat, lässt mich vermuten, dass sie sich dessen zunehmendst selbst gewahr wurde.

Rudi in Istanbul
Rudi in Istanbul
1 Stunde zuvor

Ich verstehe natürlich, dass sich der Sender hinter die Künstlerin stellt, die an sich keine Schuld trägt. Sie hat sich bestimmt über alle Maßen bemüht. Aber die Produzenten können sich auch nicht hinter ihr verstecken. So geht es halt nicht weiter. Billig bleibt billig, unprofessionell bleibt unprofessionell. Natürlich müssen sie auf Punkte gucken. Sarah muss das nicht, aber der SWR auf jeden Fall. Traurig so fahrlässig Künstler zu verbrennen.

Frenzi
Frenzi
1 Stunde zuvor

„Und auch unser Team aus unterschiedlichen Bereichen des SWR und der ARD hat großartig gearbeitet und sich hier bestens präsentiert. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten – eine tolle Gemeinschaftsleistung.“

Ich kann das alles nicht mehr.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Stunde zuvor
Reply to  Frenzi

Hoffnungslos. Wer solch ein Lied ins Rennen schickt, hat nichts, aber gar nichts richtig gemacht.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Stunde zuvor

Hate und Hetze vom Ludwigsburger Cancel Culture Mob!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Stunde zuvor

And proud of it! 🤣

Malge1985
Malge1985
1 Stunde zuvor

LOL

Wenn es im Halbfinale keine Jury gegeben hätte, wäre Schweden gar nicht im Finale gewesen. 😂😂😂 Im Televote war Schweden nur Platz 13 im Halbfinale.

eurovisionworld.com/eurovision/2026/semi-final-1

Malge1985
Malge1985
1 Stunde zuvor
Reply to  Malge1985

Im 2 Finale wäre die Schweiz weiter gewesen, wenn es nur Televoting gegeben hätte, dafür Tschechien raus.

Aserbaidschan hatte immerhin stolze 2 Punkte. 💪💪💪

eurovisionworld.com/eurovision/2026/semi-final-2

Last edited 1 Stunde zuvor by Malge1985
Dina
Dina
1 Stunde zuvor
Reply to  Malge1985

Polen war Zweiter in Semi 1, wow!

Last edited 1 Stunde zuvor by Dina
Malge1985
Malge1985
1 Stunde zuvor
Reply to  Dina

Ja und bei der Jury sogar auf Platz 1.

Dina
Dina
1 Stunde zuvor
Reply to  Malge1985

Für mich unbegreiflich, aber okay..

Anmey
Anmey
1 Stunde zuvor
Reply to  Malge1985

Veronica hat leider die Albina gemacht. Bei Jury und Televoting in den Top 10, aber in der Kombination draußen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Stunde zuvor
Reply to  Malge1985

Sogar Portugal hatte mehr als doppelt so viele Televoting-Punkte wie Schweden …

Malge1985
Malge1985
1 Stunde zuvor

Ja. 😀 Völlig Irre.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Stunde zuvor
Reply to  Malge1985

Im Finale gab es dann 2 x 12 Punkte, wenn ich mich richtig erinnere, aus Finnland und aus Dänemark. Begreifen die Skandis denn nicht, dass sie den ESC mit ihrem Voting schwer beschädigen?

Malge1985
Malge1985
1 Stunde zuvor

Nö, dass begreifen sie nicht.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Stunde zuvor
Reply to  Malge1985

Felicia hätte also einen Red Sebastian gemacht …

Malge1985
Malge1985
1 Stunde zuvor

Ja.

Frenzi
Frenzi
1 Stunde zuvor

Also lernen wir: rote Lackklamotten + EDM Song = Televote mag dich nicht

Last edited 1 Stunde zuvor by Frenzi
Frenzi
Frenzi
1 Stunde zuvor

SWR: „Am I out of touch?“
„No, it’s the other countries who are wrong.“

lasse braun 🏴‍☠️🪓
lasse braun 🏴‍☠️🪓
1 Stunde zuvor

ich versuche mir gerade vorzustellen,wie unser werk wohl mit der bulgarischen stühlenummer ausgesehen hätte?🐰

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Stunde zuvor

😱 😱 😱 😱

byJannik
byJannik
1 Stunde zuvor

Off-Topic: Weitere Ergebnisse sind da, nämlich die zum 1. Halbfinale. Hätte es wie die letzten Jahre keine Jury im Halbfinale gegeben, hätten wir Montenegro und tatsächlich auch Estland im Finale gesehen. Too Epic To Be True!
Belgien und Schweden hätten sich ohne Jury nicht qualifiziert.
https://eurovisionworld.com/eurovision/2026/semi-final-1

byJannik
byJannik
1 Stunde zuvor
Reply to  byJannik

Und hier die Ergebnisse aus dem 2. Halbfinale. Auch hier hätte es eine Änderung ohne Jury gegeben: Tschechien hätte sich erneut nicht qualifiziert, stattdessen hätten wir Veronica Fusaro mit Alice aus der Schweiz im Finale gesehen. Nach diesen Ergebnissen denk’ ich mir persönlich ja, da kann man die Jury im Halbfinale auch gern wieder abschaffen. 😀
https://eurovisionworld.com/eurovision/2026/semi-final-2

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
1 Stunde zuvor

Sarah hat als Vertreterin Deutschlands einen großartigen Job gemacht und ehrlich, ich würde sie gern mal auf der ESC-Bühne wiedersehen.
Dann allerdings mit einem Song, der nicht so generisch ist und so offensichtlich für den ESC geschrieben wurde.
Ich wünsche ihr für ihre Zukunft auf jeden Fall alles Gute.
Und dem verantwortlichen SWR wünsche ich Menschen, die sich mit guter Musik auskennen und dementsprechende Künstler und Songs fürs nächste Mal aussuchen.
Talent, Innovation und Mut! Mehr braucht es erstmal nicht.

byJannik
byJannik
1 Stunde zuvor
Reply to  funtasticc*

Noch eine Inszenierung, die nicht wie eine Performance in einer x-beliebigen Samstagabendshow im Ersten aussieht, die etwas für die ESC-Bühne aufgewertet wurde, vielleicht. Man hätte aus Fire deutlich mehr herausholen können, als nur groß den Songtext im Hintergrund einzublenden, klar, dafür braucht man halt auch ein kreatives Team was sich damit auseinandersetzt und mal mit frischen Ideen um die Ecke kommt, aber ich finde an Bangaranga sieht man perfekt, was man alles aus einem Song herausholen kann.

Timo1986
Timo1986
1 Stunde zuvor

Ich freue mich trotz ihres Platz 23, dass Sarah Engels uns so sympathisch und professionell beim ESC 2026 in Wien vertreten hat. 😀

Meine Prognose als ESC-Teilnehmer (m/w/d) in Sofia:

Helene Fischer feat. Il Volo oder Nina Chuba feat. Mahmood ! 😀

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
1 Stunde zuvor
Reply to  Timo1986

Bei Delta hab ich sofort an Helene gedacht. Große Namen nützen überhaupt nichts und ich könnte mir vorstellen, dass ein Auftritt von Helene Fischer genau so ausgesehen hätte.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
1 Stunde zuvor
Reply to  funtasticc*

Helene hat aber nicht diese echte Star-Ausstrahlung wie Delta, Slimane oder MM.!

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
1 Stunde zuvor

Naja, wenn man sich ihr neues Tour-Plakat anschaut, dann sieht sie sich aber selbst so.

miezekater
miezekater
1 Stunde zuvor

„ Für den SWR war es Freude und Verantwortung zugleich, den ESC erstmals federführend mitzugestalten – das haben wir mit vollem Einsatz getan.“

Dazu hat definitiv nicht eurovision.de gehört. Die Semifinal-Ergebnisse kamen erst am Morgen nach den Shows, auch das Update zum Sieg vom Bulgarien hat über eine Stunde gedauert.

Wenn das also der „volle Einsatz“ ist: na da gute Nacht.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Stunde zuvor

Und auch unser Team aus unterschiedlichen Bereichen des SWR und der ARD hat großartig gearbeitet und sich hier bestens präsentiert. 

Alle bis auf den Bereich der Songauswahl… Da bitte dringend nachjustieren!

zeropoints
zeropoints
59 Minuten zuvor

Tut mir leid für Sarah, hätte gedacht vielleicht ein paar Länder würden noch hinter uns liegen, sah zwischenzeitlich ja auch so aus, aber am Ende lag Peter sehr gut mit der Prognose. Zumindest spannender Abend, kein gesetzter Favorit gewann. Man lernt mal wieder wieviel die Inzenierung ausmacht. Ich denke man muss die Künstler da vielleicht doch mehr unterstützen den richtigen Song zu finden, wie Raab Baller rausgesucht und vorgeschlagen hatte oder ein Michael Schulte seinen Song im vom NDR organisierten Songwriting Camp schrieb. Ich persönlich hätte kein Problem gehabt Sarah Engels intern auszuwählen, dann aber alles dran zu setzen einen guten Song zu finden. Aber bei der Vorauswahl muss man mutiger sein. Da 50% oder wars mehr? gefühligen Pop auszuwählen, der beim ESC nicht funktioniert. Wie oft will man solche Fehler eigentlich noch wiederholen?