
Sarah Engels landet mit „Fire“ beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien auf dem 23. Platz. Ein weiteres deutsches ESC-Ergebnis auf den hinteren Rängen also, auf das sowohl Sarah selbst als auch der SWR jetzt in einem Pressestatement reagieren. Dennoch versuchen alle Beteiligten des deutschen ESC-Teams, das Positive aus der Wien-Erfahrung herauszuziehen.
Sarah Engels hat sich vor allem in der Vorsaison in der Fan-Community zu einem der absoluten Favoriten gemausert. In Sachen ESC-Ergebnis haben diese Sympathien aber leider keinen positiven Output erzeugt. Trotzdem versucht die deutsche ESC-Vertreterin 2026, die positiven Momente herauszustellen.
Sarah dankt nicht nur ihren Fans, sondern zeigt sich auch glücklich über die Siegerin DARA aus Bulgarien. In dem Pressestatement, dass der SWR heute verschickt hat, sagt sie:
„Ich bin froh, dankbar und glücklich, dass ich diese Eurovision-Song-Contest Reise machen und für Deutschland beim 70. ESC singen durfte. Es war eine unglaubliche und unvergessliche Erfahrung, die nun fest im Buch meiner Lebenserinnerungen festgeschrieben ist und von der ich später sicherlich meinen Enkelkindern erzählen werde.
Für Deutschland beim weltweit größten Musikwettbewerb zu singen, ist eine Ehre – ganz unabhängig davon, wie am Ende die Platzierungen ausfallen. Ich danke allen, die an mich geglaubt haben. Es war ein großes Fest, das ich einfach nur gemeinsam mit meinem Team, dem SWR und der ARD genießen durfte. Deshalb habe ich mir über Platzierungen von Beginn an nicht den Kopf zerbrochen.“
Natürlich hat sich auch der verantwortliche SWR inzwischen zu Wort gemeldet. Clemens Bratzler, Programmdirektor Information, Sport, Fiktion, Service und Unterhaltung des SWR, zieht folgendes Fazit:
„Der Eurovision Song Contest war auch in diesem Jahr eine herausragende Show. Herzlichen Glückwunsch an DARA und Bulgarien zum überragenden Sieg! Für den SWR war es Freude und Verantwortung zugleich, den ESC erstmals federführend mitzugestalten – das haben wir mit vollem Einsatz getan. Sarah Engels hat mit großer Leidenschaft, hoher Professionalität und enormer Bühnenpräsenz einen überzeugenden Auftritt hingelegt. Wir wollten beweisen, dass Deutschland eine Performance auf hohem Niveau an den Start bringt. Trotzdem sind wir natürlich enttäuscht über die Platzierung, auch wenn für uns diese eine Zahl nicht im Fokus stand. Viel wichtiger: Sarah ist eine großartige Botschafterin für Deutschland und die Werte des ESC. Und auch unser Team aus unterschiedlichen Bereichen des SWR und der ARD hat großartig gearbeitet und sich hier bestens präsentiert. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten – eine tolle Gemeinschaftsleistung.“
Über das Ergebnis sprechen wir heute Nachmittag um 14 Uhr in unserer ESC kompakt LIVE Aftershow auf YouTube.
Wie blickst Du auf Deutschlands ESC-Ergebnis? Hätte Sarah eine bessere Platzierung verdient gehabt? Lass uns deine Meinung gerne da.
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Danke für die Info.
Arne Willander im Rolling Stone: „Nun können die Debatten darüber beginnen, ob das Verfahren in Deutschland geändert werden muss. Muss es nicht. Es muss ein guter Song geschickt werden.“
Auf den Punkt.
Ich hoffe, der SWR beginnt JETZT mit den Vorbereitungen für nächstes Jahr, nicht erst im Herbst! Immerhin, wir wissen ja jetzt schon, dass es nach Sofia geht! (War ja die letzten Jahre so, dass die EBU bekanntgab, dass es nach Turin/Liverpool/Malmö/Basel/Wien gehen würde – und vom NDR/SWR kam immer noch nichts.)
Und was Sarah angeht: Hauptsache, Alessio und seinen Halbgeschwistern geht’s gut!
Sie sollten gar nix mehr machen. Die EBU soll schauen wie sie den Mist finanziell gestemmt bekommt.
Lass deinen Frust woanders ab und nicht auf einem deutschen ESC-Blog?
Sollte man als deutsche Bürger/deutsche Bürgerin nicht wählen dürfen, ob Steuergelder für so eine „Wettbewerb“ verschleudert werden, vor allem, wenn doch kein Geld da ist?
Interessant, wie schnell mit Empörungsrhetorik aus einem Gesangswettbewerb plötzlich ein Untergangsszenario fürs (deutsche) Abendland gemacht wird. Und spannend, wie Kommentare zufällig exakt die Talking Points extremer Parteien treffen. Das Narrativ „für sowas ist Geld da, aber nicht für die Bürger“ gehört inzwischen quasi zur Standardausrüstung extremer Parteien. Das funktioniert im Wahlkampf rechter Populisten leider seit Jahren erstaunlich gut. Bei Deinem Kommentar fehlt nur noch „die da oben“.
Und klar doch: Ohne den ESC wäre Deutschland schuldenfrei und Dein Leben würde sich schlagartig zum Besseren ändern. Denn natürlich würden die dadurch eingesparten Milliarden direkt in Schulen, Infrastruktur und Lohnerhöhungen fließen. Dann aber bitte konsequent bleiben und eine Volksabstimmung zu jedem Tatort, jeder Tagesschau, jeder Silbereisen-Show und vor allem vor jeder Sportübertragung (insbesondere Fussball-WM) abhalten. Was dann wohl noch übrig bleibt?
Ich fordere, ein Referendum über die dümmsten Einträge hier bei ESC-Kompakt abzuhalten. Du wärst Anwärter/in auf den Sieg. Und ich habe noch einen praktischen Ratschlag für Dich: Deine Fernsteuerung hat Aus-und Umschalteknöpfe.
Was bin ich froh, daß es solche Foristen wie Dich gibt. Vielen lieben Dank !
Danke, für das tolle Feedback, leider hat nur die Versteuerung diese Knöpfe, der Kopf wohl nicht.
Wow, was für ein toller Beitrag, Stimme dir zu 100 % zu. Danke 💗
Danke, toller Kommentar!
👍
Da hätte ich mir meinen Kommentar sparen können.
Erstklassiger Kommentar!
Volle Zustimmung!
Dummes rechtes Geschwätz. Es werden keinerlei Steuergelder für den ESc verschwendet.
Und nein, das ist eine Fernsehshow, da hat der Sender das Sagen, wie in allen anderen auch.
Der Pöbel breitet sich immer mehr aus.
Möglich, dann sollte man aber auch abstimmen dürfen, ob für Fußball Steuergelder verschwendet werden sollten, oder für andere Dinge.
Es sind unsere Gebühren die die ARD dafür verschwendet nicht Steuergelder. Das ist schon ein Unterschied. Trotzdem bin ich dafür das die Politik ordentlich Druck macht, das dafür kein Geld mehr verschwendet wird.
Meine Güte, sind dir deine Tiraden nicht selbst mittlerweile peinlich?? Zumal du schon in der Vergangenheit gezeigt hast dass du das Rückgrat einer weichgekochten Spaghetti hast, erst tönen dass du nie wieder ESC schaust und dann unter neuem Nutzernamen die Stimmung hier wieder vergiften. 🙄
Der einzige der was vergiftet sind Leute wie du. Der gegen jeden der ne andere Meinung vertritt, hetzt
Eine wirklich interessante Idee: Erst mal Politiker entscheiden lassen, welche Kulturform „Verschwendung“ von Rundfunkgebühren ist. Das hat historisch ja immer hervorragend funktioniert. Vielleicht gleich eine zentrale Playlist fürs Volksempfänger-Programm dazu und das Horst-Wessel-Lied in High Rotation?
Deine Schaukel in der Kindheit stand offenbar zu nahe an einer braunen Wand.
Genau! Jede einzelne Sendung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sollte zukünftig einem Plebiszit unterworfen werden, bevor sie ausgestrahlt werden darf.
*kopfaudietischplatteschlag*
Auch, dass eine – wie eigentlich längst hinlänglich bekannt – günstige Produktion mit 9 Millionen Zuschauern „verschwendetes Geld“ sein soll, ist ein sehr interessanter Take. Aber wehe, es wird auf eine Wiederholung von „Winnetou“ verzichtet, die nicht ansatzweise so viele Leute geguckt hätten – dann ist aber Holland in Not.
Luna. Wieso denn Steuergelder? Und was kostet es uns denn? Ich kann dich aufklären.
Die ESC Teilnahme kostet uns eine halbe Millionen und bringt mehr als 8 Stunden Sendezeit.
Eine Tatort Folge kostet über 1,5 Millionen und bringt 90 Minuten Sendezeit.
Warum sollte man es also abschaffen? Keine Musikshow der Welt hat mehr Zuschauer!
Es ist KEIN Steuergeld. Diese Schwurbler-Empörung hat hier nichts zu suchen.
Du hast mir gar nix zu sagen.
🥱 🥱 🥱
Dein Benehmen ist wie im Kindergarten, ……die EBU oder alle öffentlich Rechtlichen fördern viel Kultur natürlich finanziell von jedem von uns unterstützt, aber es ist ein Garant für einigermaßen objektiver Berichterstattung und Meinungsfreiheit. Es kann Sendungen und Filme geben, die nicht nur von Einschaltquoten abhängen…
Wie kann man so was in Frage stellen….😁?
Und wenn Sarah nicht gewonnen hat, ihr macht es auch nicht so viel aus,
..aus jeder Erfahrung, auch negativer, kann man viel lernen und man sollte aus möglichen “Fehlern“ lernen und nicht beleidigt alles hinschmeissen, hast Du Dir das schon mal überlegt..?
Du kannst mal konkrete Vorschläge machen, wie man den ESC verbessern kann..!? Nur Meckern ist sehr leicht…, 😡!
Schönen Abend!
Hast du nicht im Frühjahr ständig davon gesprochen, wie schlimm negativ immer alle gegen „Fire“ und Sarah sind, dass das bestimmt fein wird und wir uns alle mal bitte zusammenreissen sollen? Hm. Dumm gelaufen. Die negativen Stimmen hatten leider recht. Und jetzt biste sauer, ne?
Wir wissen ja alle insgeheim , dass das nicht passieren wird. Es sind immer noch die öffentlich Rechtlichen, die dahinter stehen und die sind schlechte Platzierungen ja gewohnt. Und der SWR ist in seiner Kommunikation ja noch viel schlimmer als der NDR. Hat man die Head of Delegation jemals sprechen hören? Existiert diese Person überhaupt?
Es wird sich gar nichts ändern. Der nächste Vorentscheid wird strukturell leicht anders werden, aber die Acts werden wie immer klingen. Ausgelutscht, radiofreundlich und international nicht konkurrenzfähig. Nur wenn wir ganz ganz großes Glück haben, wie 2018, wird ein Act darunter sein, der einen Song präsentiert der zufälligerweise international hängen bleibt. Das ist das einzige Szenario auf das man hoffen kann.
Die machen jetzt erstmal bis Herbst Pause und wir hören erst gegen Dezember etwas 😂😂😂
Der Sachse liebt das Reisen sehr,
Und ihm liegt das in’n Gnochen;
Drum fährt er gerne hin und her
In sein’n drei Urlaubswochen.
Bis nunder nach Bulgarchen
Dud er die Welt beschnarchen.
Dr Sachse liebdn sadden Saund
Dn Don, wenn Geichen reehrn
Ob Obernhaus, ob Undergraund
Er schdrahld, das mußr heern!
Und schluchzdr Geichenbochen
Dann griechdr feuchde Oochen
Wir können auch einfach Douze schon jetzt die Flasche Schampus kaltstellen, wie er im Live schon richtig gewettet hat. Bis 1. September und wahrscheinlich erschreckend weit darüber hinaus werden wir exakt NICHTS von der ARD/SWR hören, was irgendwelche Planung für die nächste ESC Saison angeht.
Sarah war eine großartige Botschafterin für Deutschland, aber jeder, der ehrlich ist, wusste, dass das Lied, das sie im Gepäck hatte, ein Rohkrepierer war. Dass sie es dann mit einer übertrieben sexualisierten Performance versucht hat, lässt mich vermuten, dass sie sich dessen zunehmendst selbst gewahr wurde.
Beste Kommentar ever, 100 % Wahrheit in 2 Sätzen, unterschreibe ich sofort.
So ist es
Der Punkt geht an dich!
Dein Kommentar ist an Respektlosigkeit gegenüber unserer Künstlerin nicht mehr zu unterbieten. Hoffentlich liest Sarah das nicht.
Genau so ist es
Ich verstehe natürlich, dass sich der Sender hinter die Künstlerin stellt, die an sich keine Schuld trägt. Sie hat sich bestimmt über alle Maßen bemüht. Aber die Produzenten können sich auch nicht hinter ihr verstecken. So geht es halt nicht weiter. Billig bleibt billig, unprofessionell bleibt unprofessionell. Natürlich müssen sie auf Punkte gucken. Sarah muss das nicht, aber der SWR auf jeden Fall. Traurig so fahrlässig Künstler zu verbrennen.
„Und auch unser Team aus unterschiedlichen Bereichen des SWR und der ARD hat großartig gearbeitet und sich hier bestens präsentiert. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten – eine tolle Gemeinschaftsleistung.“
Ich kann das alles nicht mehr.
Hoffnungslos. Wer solch ein Lied ins Rennen schickt, hat nichts, aber gar nichts richtig gemacht.
Hate und Hetze vom Ludwigsburger Cancel Culture Mob!
And proud of it! 🤣
LOL
Wenn es im Halbfinale keine Jury gegeben hätte, wäre Schweden gar nicht im Finale gewesen. 😂😂😂 Im Televote war Schweden nur Platz 13 im Halbfinale.
eurovisionworld.com/eurovision/2026/semi-final-1
Im 2 Finale wäre die Schweiz weiter gewesen, wenn es nur Televoting gegeben hätte, dafür Tschechien raus.
Aserbaidschan hatte immerhin stolze 2 Punkte. 💪💪💪
eurovisionworld.com/eurovision/2026/semi-final-2
Polen war Zweiter in Semi 1, wow!
Ja und bei der Jury sogar auf Platz 1.
Für mich unbegreiflich, aber okay..
Veronica hat leider die Albina gemacht. Bei Jury und Televoting in den Top 10, aber in der Kombination draußen.
Sogar Portugal hatte mehr als doppelt so viele Televoting-Punkte wie Schweden …
Ja. 😀 Völlig Irre.
Im Finale gab es dann 2 x 12 Punkte, wenn ich mich richtig erinnere, aus Finnland und aus Dänemark. Begreifen die Skandis denn nicht, dass sie den ESC mit ihrem Voting schwer beschädigen?
Nö, dass begreifen sie nicht.
Schweden bekam keinen einzigen Zwölfer.Dänemark gab die Höchstwertung an Bulgarien, Finnland an Frankreich.
Skurril finde ich ja, dass sich die Jurys zwischen Semi und Finale fast komplett von Schweden abgewendet haben und gleichzeitig das Jury-Ergebnis von Bulgarien durch die Decke gegangen ist. Kennen die vor dem Finale die Detail-Ergebnisse der Semis?
Felicia hätte also einen Red Sebastian gemacht …
Ja.
Also lernen wir: rote Lackklamotten + EDM Song = Televote mag dich nicht
Die Geschmäcker sind verschieden. In unserer Runde kam Schweden auf 40 Prozent. Insgesamt scheint das aber tatsächlich im Televoting nicht zu funktionieren. Ich fand die Nummer auch ein Brett, hatte mich aber nach dem Mello daran sattgehört.
SWR: „Am I out of touch?“
„No, it’s the other countries who are wrong.“
ich versuche mir gerade vorzustellen,wie unser werk wohl mit der bulgarischen stühlenummer ausgesehen hätte?🐰
😱 😱 😱 😱
Naja, es gab ja neben dem Lied schon so einiges zu tun. Leider ist der SWR zu intransparent um das im Detail zu erklären.
Das Lied konnte ja nicht im ganzen geändert werden. Immerhin haben sie etwas angepasst.
Was das Setting und die Performance angeht, da sollte nächstes mal ein wirklicher Profi gebucht werden – allerdings greifen die auch ab und an ins Klo.
Off-Topic: Weitere Ergebnisse sind da, nämlich die zum 1. Halbfinale. Hätte es wie die letzten Jahre keine Jury im Halbfinale gegeben, hätten wir Montenegro und tatsächlich auch Estland im Finale gesehen. Too Epic To Be True!
Belgien und Schweden hätten sich ohne Jury nicht qualifiziert.
https://eurovisionworld.com/eurovision/2026/semi-final-1
Und hier die Ergebnisse aus dem 2. Halbfinale. Auch hier hätte es eine Änderung ohne Jury gegeben: Tschechien hätte sich erneut nicht qualifiziert, stattdessen hätten wir Veronica Fusaro mit Alice aus der Schweiz im Finale gesehen. Nach diesen Ergebnissen denk’ ich mir persönlich ja, da kann man die Jury im Halbfinale auch gern wieder abschaffen. 😀
https://eurovisionworld.com/eurovision/2026/semi-final-2
Absolut, die Jury hat mit Malta und Tschechien Songs ins Finale geholfen, die nun wirklich verzichtbar waren. Gut, sie haben Estland verhindert, immerhin…
Ich mag Malta. Bei Tschechien erkenne ich den Anspruch, berührt mich aber nur sehr bedingt.
Sarah hat als Vertreterin Deutschlands einen großartigen Job gemacht und ehrlich, ich würde sie gern mal auf der ESC-Bühne wiedersehen.
Dann allerdings mit einem Song, der nicht so generisch ist und so offensichtlich für den ESC geschrieben wurde.
Ich wünsche ihr für ihre Zukunft auf jeden Fall alles Gute.
Und dem verantwortlichen SWR wünsche ich Menschen, die sich mit guter Musik auskennen und dementsprechende Künstler und Songs fürs nächste Mal aussuchen.
Talent, Innovation und Mut! Mehr braucht es erstmal nicht.
Noch eine Inszenierung, die nicht wie eine Performance in einer x-beliebigen Samstagabendshow im Ersten aussieht, die etwas für die ESC-Bühne aufgewertet wurde, vielleicht. Man hätte aus Fire deutlich mehr herausholen können, als nur groß den Songtext im Hintergrund einzublenden, klar, dafür braucht man halt auch ein kreatives Team was sich damit auseinandersetzt und mal mit frischen Ideen um die Ecke kommt, aber ich finde an Bangaranga sieht man perfekt, was man alles aus einem Song herausholen kann.
„…ich finde an Bangaranga sieht man perfekt, was man alles aus einem Song herausholen kann“. So nämlich! Hundertprozentige Zustimmung!
Einen Stuhlkreis als Inszenierungsidee hatten wir bislang meines Wissens noch nicht – das war wirklich eine großartige Show, die Bulgarien da abgeliefert hat! Und ein richtig geiler Banger noch dazu.
Nun hat man sich bei „Fire“ für deutsche Verhältnisse ja schon erkennbar um die Inszenierung bemüht. Aber wie wir noch von der guten Frau Sommer wissen: Mühe alleine genügt nicht! Es ist wie in der Wirtschaft und Forschung: Deutschland hat einfach mittlerweile komplett den Anschluss verpasst.
Das ist keine Kritik an Sarah Engels: die kann was und hat mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln das Beste aus dieser ausgelutschten Songgurke rausgeholt, was ging. Ich hätte ihr (und uns) so sehr ein gutes Lied gewünscht.
Die von keinerlei Einsichtsfähigkeit oder Verantwortungsbewusstsein getrübte PM des SWR lässt mich allerdings befürchten, dass wir beim ESC genau so planlos weiterwursteln werden wie bisher. 2035 haben wir dann vielleicht mal den Stand erreicht, den die Schweiz 2019 mit Luca Hänni geschafft hatte.
Aber bitte die nächsten 20 Jahre keine Stuhl-Performance aus D..😁 irgendwas eigenes wäre gut..🤔
Tische, Sessel oder mit etwas wo sich D. auskennt: SOFAS/COUCHES. 😱😱😂😂
Innovation und Mut
Das sind leider Fremdwörter für den SWR …
Und bevor sie einen „Superstar“ einladen, erst mal prüfen, ob dieser einen sehr guten Song hat
Der Song wurde nicht nur offensichtlich für den ESC geschrieben nein. Da saßen 5 leute drann die den Song für Sarah explizit für den ESC geschrieben haben.
Ich Betone es gerne nochmal 5 leute damit wir am ende ein Text mit Haus Maus reimen haben.
Hm, es reicht aber nicht, wenn man ein paar No-Names aus einem Songwiriting-Camp und eine etablierte Künstlerin mit professionellem Team in den Vorentscheid schickt. Das ist eigentlich gar kein Vorentscheid, sondern eine Teilnehmer-Präsentation mit Rahmenprogramm. Entsprechend gering ist dann die Chance, dass der Song wettbewerbsfähig ist.
„…der so offensichtlich für den ESC geschrieben wurde.“
Das Allerschlimmste ist ja, dass er von 5 Songwritern mit offensichtlich ungefähr Null Ahnung vom zeitgenössischen ESC für eine Künstlerin mit ebenso wenig Ahnung vom ESC geschrieben wurde und dann in einer SWR Redaktionsauswahl, mit exakt Null Ahnung vom ESC, als „wie für den ESC geschrieben, yippie!“ bewertet und ins Deutsche Finale genommen wurde.
Also: keiner der am Prozess Beteiligten hatte eine schlappe Ahnung vom gegenwärtigen ESC, aber alle haben fleissig geglaubt zu wissen, wohin sie arbeiten.
Sarah war sicher engagiert und sympathisch, aber wer ihre Interviews verfolgt hat, konnte ziemlich genau hören, dass sie wirklich wenig bis keine Ahnung vom ESC hatte und auf welches Niveau und qualitative Konkurrenz sie da trifft. Für sie war das erstmal nur ein potentieller Karrierebooster und wenn man ihren bisherigen musikalischen Output mal anhört, wird auch klar, warum sie „Fire“ für ausreichend gut befunden hat. Das muss man Sarah leider – bei aller Stimme und Sympathie – schon sagen dürfen: sie hat sich den Song selbst ausgesucht.
Und erst später gemerkt, wie daneben sie im Kontext ESC gegriffen hatte.
Ich freue mich trotz ihres Platz 23, dass Sarah Engels uns so sympathisch und professionell beim ESC 2026 in Wien vertreten hat. 😀
Meine Prognose als ESC-Teilnehmer (m/w/d) in Sofia:
Helene Fischer feat. Il Volo oder Nina Chuba feat. Mahmood ! 😀
Bei Delta hab ich sofort an Helene gedacht. Große Namen nützen überhaupt nichts und ich könnte mir vorstellen, dass ein Auftritt von Helene Fischer genau so ausgesehen hätte.
Helene hat aber nicht diese echte Star-Ausstrahlung wie Delta, Slimane oder MM.!
Naja, wenn man sich ihr neues Tour-Plakat anschaut, dann sieht sie sich aber selbst so.
Quatsch
Hat man letztes Jahr schon bei Louane gesehen…😁
Vanessa Mai fest. Marco Mengoni
Vielleicht Udo Lindenberg, der kann zwar nicht singen und ohne Textverständnis taugen seine Songs gar nichts, aber hey, hat der nicht in den letzten 60 Jahren eine Menge Platten verkauft?
„ Für den SWR war es Freude und Verantwortung zugleich, den ESC erstmals federführend mitzugestalten – das haben wir mit vollem Einsatz getan.“
Dazu hat definitiv nicht eurovision.de gehört. Die Semifinal-Ergebnisse kamen erst am Morgen nach den Shows, auch das Update zum Sieg vom Bulgarien hat über eine Stunde gedauert.
Wenn das also der „volle Einsatz“ ist: na da gute Nacht.
Momentan wird viel „schöngeredet“. Hoffentlich setzt irgendwann die Erkenntnis ein, daß richtiges Engagement vielleicht nicht ganz so verkehrt wäre….
Also bitte, auch beim ÖRR gilt doch bestimmt das Arbeitsschutzgesetz.Die müssen zwischen zwei Arbeitstagen bestimmt ihre 11 Stunden Pause machen.
Alle bis auf den Bereich der Songauswahl… Da bitte dringend nachjustieren!
Tut mir leid für Sarah, hätte gedacht vielleicht ein paar Länder würden noch hinter uns liegen, sah zwischenzeitlich ja auch so aus, aber am Ende lag Peter sehr gut mit der Prognose. Zumindest spannender Abend, kein gesetzter Favorit gewann. Man lernt mal wieder wieviel die Inzenierung ausmacht. Ich denke man muss die Künstler da vielleicht doch mehr unterstützen den richtigen Song zu finden, wie Raab Baller rausgesucht und vorgeschlagen hatte oder ein Michael Schulte seinen Song im vom NDR organisierten Songwriting Camp schrieb. Ich persönlich hätte kein Problem gehabt Sarah Engels intern auszuwählen, dann aber alles dran zu setzen einen guten Song zu finden. Aber bei der Vorauswahl muss man mutiger sein. Da 50% oder wars mehr? gefühligen Pop auszuwählen, der beim ESC nicht funktioniert. Wie oft will man solche Fehler eigentlich noch wiederholen?
Meine Güte, jetzt kommt wieder die Baller Argumentation. Das war auch ne ganz schlechte Inszenierung und man sollte nicht in der Vergangenheit wühlen, sondern neu denken, neue Trends setzen, dass macht einen Siegertitel aus.
Schnauze.
Es lag nicht an Sarahs gutem Gesang und auch generell nicht an der Performance – das war alles absolut okay.
Es lag nach meiner Meinung an dem sehr „harmlosen“ Song, der klang, als hätten die Songschreiber*inner einem KI-Tool gesagt: „Schreib uns mal einen Popsong, der niemanden stört.“
Im deutschen Finale half der Umstand, dass etliche Konkurrenten derart schwach waren, dass die Jury „Fire“ der Belanglosigkeit des Songs zum Trotz ins Finale der besten 3 wählte. Dort war „Fire“ wohl nicht nur meiner meiner Meinung deutlich schwächer als „Black Glitter“ und „Optimist (Ha Ha Ha)“, aber Sarahs Schlager liebende Fanbase gab den Ausschlag und wählte „Fire“ nach Wien – wo „Fire“ dann tatsächlich sehr große Konkurrenz hatte und kein deutscher Fanclub Sarah helfen konnte.
Hoffentlich lernt der SWR für die nächsten Jahre daraus.
Ich hoffe mit Dir ! Momentan sind wieder mal im schlimmsten Jammertal nach anderen Flops wie 2017 und 2019
Und täglich grüsst das Murmeltier. Ich finde es einfach nur traurig, dass uns wieder einmal bewusst wird, dass der ESC in Deutschland, so wie er jetzt und seit vielen vielen Jahren ist, nicht überlebensfähig ist. Man schickt Jahr für Jahr diese ausgelutschten 0815 Songs und wundert sich andchliessend übers Ergebnis. Sarah trifft hier überhaupt keine Schuld, sie hat einfach das Beste aus dem Song gemacht und uns würdig vertreten.
Deutschland braucht endlich ein gutes Konzept zur Auswahl des ESC Acts und damit meine ich nicht, jedes Jahr das alte Konzept wieder übern Jordan zu schmeissen, sondern ein Konzept zu erarbeiten, was man stetig weiterentwickeln kann. Das Problem ist, dass jedes Jahr neue Konzepte, neue Votingregeln etc erfunden werden, was völlig irreführend und nicht zielführend ist. Ich bin auch dafür, der deutschen Sprache endlich mehr Gewicht zu geben, so viele Länder singen in ihren Landessprachen nur in DE wird weiter fleissig englisch gesungen. „Baller“ vom letzten Jahr war endlich mal etwas erfrischendes. Vielleicht macht man es weiter mit einem Vorentscheid, aber bitte mit mehr Sinn für gute Musik. Oder eine interne Auswahl wie es die Schweiz jahrelang meist erfolgreich macht.
Egal, jedes mal diesen Amateuren vom öffentlich rechtlichen den ESC zu erklären macht so so müde und vor allem macht es überhaupt keinen Unterschied.
kann deinem Beitrag nichts hinzufügen! Unterschreibe ich zu 100%! wäre schön, wenn diese Worte beim SWR Gehör fänden!
Baller war untern den Top3 der erfolgreichsten ESC Songs in den internationalen Charts. Daran hätte man ablesen können, dass (trotz „Nutz“ Platz 15) grundsätzlich dir Richtung stimmte!
Ganz genau. Und anstatt darauf aufzubauen, schmeißt man 2026 wieder alles über den Haufen und vergeigt es mal wieder. Den ESC in Deutschland richtig zu etablieren braucht Zeit aber man kann es schaffen und dann trauen sich auch etablierte Künstler, beim ESC anzutreten. Die deutschen Medien und die Meckerdeutschen sind allerdings auch Gründe, warum sich viele Künstler das nicht antun wollen und das kann ich verstehen. Raab hat den Trend gut erkannt, auch ein Song auf Deutsch war die richtige Wahl. Bitte weiter so!
Ich bin ganz bei Dir
Absolute Zustimmung ! Zumal mittlerweile auch Beiträge in vermeintlich „unpopulären“ Sprachen gut abschneiden – beispielsweise Dänemark (war mein Platz 2 hinter Israel)
Es ist schade, dass eine Künstlerin, die genau das richtige Mindset für den ESC hat, mit einem so schwachen Song angetreten ist. Die Inszenierung hatte sicherlich gute Ansätze, hat aber noch zu viel liegen gelassen. Startplatz 2 war dann der Sargnagel für eine bessere Platzierung. Und es ist ja immerhin das viertbeste deutsche Ergebnis seit 2015.
Das ist leider hoffnungslos. Die Platzierung konnte man von Beginn an erahnen (siehe Melody!), aber man schickt lieber eine in Deutschland bekannte Person anstatt sich Gedanken zu machen, ob das der richtige, zeitgemäße Song ist. Die Sender werden es nie lernen und uns mit den üblichen Floskeln (es war schön, eine Erfahrung blabla) verabschieden. Vielleicht sollte man wirklich Raab zurückholen (und ich bin kein Raab-Fan), der hat wenigstens einen gewissen Riecher (Baller) für Songs, die auch NACH dem ESC weiterleben.
Und ganz ehrlich – ich lese hier immer: Sarah trifft keine Schuld. ABER: Sie hat den Song geschrieben! Wer sich ein wenig in der ESC-Landschaft auskennt, weiß, das funktioniert nicht. Leider kreide ich die Platzierung hier scheinbar als einzige auch Sarah an – auch dem SWR, der zu so einem Lied sein ok gibt.
Warum braucht man immer „Schuldige“?
Und ich wusste, dass jetzt diese Ruferei nach dem „Chef“ mit seiner „Chefsache“ wieder losgeht. Der immerhin letztes Jahr sein großko… Ziel um 14 Plätze unterboten hat.
Danke. Ich fand auch, dass Sarah versucht hat, ihr Bestes zu geben. Aber man muss schon betonen, dass sie sich diesen Song ausgesucht hat und für konkurrenzfähig hielt. Und ihre 5 Songwriter fanden das ebenfalls, ebenso wie der SWR und Sarahs Fanbubble. Keiner der genannten – von Sarah bis zu ihrer Fanbubble – hatte auch nur ansatzweise Ahnung, was zeitgenössischer ESC ist. Sonst hätte irgendwer, irgendwann sehr schnell sagen MÜSSEN: ne, Leute, das genügt nicht.
Sarah wollte diesen Song selbst.
Und allen ist erst nachdem sie die ersten anderen Beiträge gehört/gesehen hatten, aufgegangen, dass es eben überhaupt nicht reicht. Deswegen brach ja dann auch die hektische „holen-wir-noch-das-Maximale-raus-aus-dem-Rohrkrepierer“ Phase aus. Schäbiges Trickkleid, mehr Pyro und Stagediving.
Rezept: Mehr ist mehr.
Außer bei der Garderobe: Da galt weniger ist mehr.
Der unverwechselbare Geruch von Verzweiflung beim ESC.
Vielleicht ist es auch nicht besonders sinnvoll einen Schuldigen zu suchen..? Was ändert das..? Einzig hilft aus den gemachten Fehlern zu lernen…😁!
Da gehe ich komplett mit dir d’accord. Ich bin auch dafür, Raab als Langzeitprojekt zu etablieren und ihn nicht 1 Jahr später wieder abzusäbeln. Der deutsche Vorentscheid bzw das ganze Prozedere rundherum braucht endlich Stabilität und Leute, die den ESC verstehen.
Endlich wurden die Fangirls „Sarah macht das Klasse!!!“ eines besseren belehrt:
Nein! Mit einer Fuego/SloMo Kopie ins Rennen gehen war keine gute Idee. Basta!
Also, Sarah hat eine Top Performance hingelegt und danke dafür an sie, wirklich 🩷❤️♥️
Aber wenn man sich den herausragenden Gewinner anschaut, dann hoffe ich, dass Deutschland sich endlich mal traut nicht bekannte oder vielmehr recycelte Popsongs zum Vorentscheid einzuladen, sondern mutige talentierte Visionäre, die dem Zeitgeist entsprechen.
Das nächste ist, was ich jedes Jahr nach dem ESC sage, was soll den dieses Englische Gedudel, was wir immer am Start haben.
Wir brauchen Songs in deutsch, siehe Italien. Top 5 mit so einem Song, weil es Kultur ist.
Deutschland hat auch Kultur. 😍
SWR, sorry aber du bist genau so mutig wie der NDR. 😂
Das sehe ich ganz genauso. Die Landessprachen sind seit Jahren am kommen und ich liebe diesen Trend. Aber Deutschland läuft doch den Trends Jahre hinterher, das sieht man an den Songs. Ich möchte auch endlich einen guten Song in deutscher Sprache und wenn es einen Vorentscheid gibt, dann mindestens 2/3 in deutsch. Diese seelenlosen Lieder machen so müde.
Der ESC ist für mich die Definition von Mut.
Und solange das unsere Verantwortlichen nicht begreifen, solange werden wir auch unsere Null Punkte abholen. 😂
Ich kapier weder den NDR noch den SWR.
Als ich vor Monaten gelesen habe, dass sie eine europaweite Trendstudie durchführt haben, um den Beitrag für Deutschland zu suchen, war bei mir schon das rote Licht angegangen.😂😂😂
Das hieß nämlich für mich. Seelenlos. Kein Einfallsreichtum. Keine Vision und somit kein Plan, mit etwas Innovativem daherzukommen.
Wer auch immer nächstes Jahr verantwortlich sein wird, ich habe nur einen Rat.
Seid mutig. ❤️🩷♥️
Absolut! Und klar kann man auch mal in die Tonne greifen, das gehört dazu, aber es muss einfach ein Grundverständnis für den ESC vorhanden sein und das fehlt in Deutschland völlig. Man muss ja nicht direkt ein Melodiefestivalen organisieren aber einfach Mut zur deutschen Sprache, Mut etwas neues zu probieren. Was ich auch schrecklich finde, wie stiefmütterlich der ESC nach wie vor behandelt wird und wie niedrig das Budget hierfür ist.
Es braucht nicht viel Geld. Es braucht Mut. 😂
Bulgarien ist mit Sicherheit nicht das reichste Land. Aber was sie mit dem bissel Geld, was sie habe, auf die Beine gestellt haben, ist für mich das eigentliche Bemerkenswerte.❤️♥️🩷
Gut auf den Punkt gebracht! 🙂
Danke !
„Trotzdem sind wir natürlich enttäuscht über die Platzierung, auch wenn für uns diese eine Zahl nicht im Fokus stand.“ …. Da haben wir ja das Problem, offenbar WILL man gar nicht gewinnen, sondern nur mitlaufen. Wenn man den Willen nicht hat, vorne mit dabei zu sein, dann nimmt man den Wettbewerb natürlich nicht hin und schickt irgendwas.
Sarah hat wirklich einen sehr, sehr guten Job gemacht. Viel wichtiger als die Platzierung ist, dass sie Deutschland menschlich sehr sympathisch vertreten hat. Nach allem, was ich so gehört habe, kam sie in Wien sehr gut an (außerhalb der Bühne). Hatte auch das Gefühl, dass ihr Auftritt in der Stadthalle sehr gefeiert wurde, obwohl die man die Reaktionen in der Halle natürlich nicht als Gradmesser nehmen kann. Jedenfalls ist für mich ein sympathisches, würdevolles Auftreten den anderen Künstler:innen und den Fans gegenüber eigentlich sogar noch wichtiger als die Platzierung. Nichtsdestotrotz hätte ich Sarah ein besseres Abschneiden wirklich sehr gewünscht.
Was ihren Auftritt betrifft: Dieser kam auf dem Bildschirm leider nicht ganz so gut rüber, meiner Meinung nach. Die Szene, wo Sarah sich von dem Podest in die Arme der Tänzerinnen gestürzt hat, habe ich kaum wahrgenommen. Kann aber auch an der Kameraeinstellung gelegen haben. Fand auch generell, dass Sarah und ihre Tänzerinnen ein bisschen vom Hintergrund „verschlungen“ wurden. Will damit sagen, dass man sie manchmal kaum gesehen hat, da die Buchstaben im Hintergrund teilweise zu dominant wirkten (Nur meine persönliche Meinung). Letztendlich habe ich nach dem Auftritt auch mit einem Platz 22 oder 23 gerechnet. Das lag aber nicht an dem, zugegeben, etwas unglücklichen Startplatz. Von jedem anderen Platz wäre auch kein wirklich besserer Platz zu erwarten gewesen. Schliesslich konnte man ja schon von Beginn an abstimmen.
Vielen Dank, liebe Sarah, du warst eine sehr würdevolle und großartige Vertreterin Deutschlands, trotz der hinteren Platzierung. Wünsche Dir und Deiner Familie vom Herzen alles Liebe und Gute.
… hat sich stets bemüht. Sarah Engels war in toto eine würdige Vertreterin Deutschlands (der ARD). Ich fühlte mich von ihr in Wien die ganzen ESC-Tage über gut repräsentiert. Mit diesem Lied allerdings war kein Blumentopf zu gewinnen. Mit der Inszenierung auch nicht, und mit der Kamera-Regie schon gar nicht. Der Fall rücklings vom Podium – du meine Güte, welcher Praktikant hat das so dermaßen stümperhaft geschnitten? Verschenkt, vergeudet, verschi…. Danke, Sarah!
Nun zu dir, SWR: Schon klar, bei euch verliert keiner seinen Job, ihr kriegt euer Gebührengeld, egal, ob ihr Großes leistet, ob ihr Murks produziert, oder ob ihr gar nichts tut. Gell, Frau Wolfslast?! Und an alle hier: Dass der ESC in Deutschland ein Randthema ist und bleibt, dass Deutschland immer öfter ganz hinten landet, haben wir den übersatten, von sich eingenommenen ÖRR-Funktionären zu verdanken, die nicht verstehen wollen, wie der ESC funktioniert. Dahinter steckt harte Arbeit, Recherche, Hören, Sehen, Überlegung. Nach der miserablen Vorauswahl zum deutschen Finale, dem dilettantischen Votingsystem und dem Nicht-Kommunizieren (wer hat wie im deutschen Finale abgestimm? Gibt es da endlich Fakten?) darf man sich nicht wundern, wenn immer die Stimmen laut werden – ESC? Ach, das Geld können wir uns sparen.
Holt Stefan rab zurück und lasst den einfach was auch immer ihm in den Kopf kommt machen
Schlimmer kanns eh nicht mehr werden
Genau das war auch mein Vorschlag … Mit „Baller“ hatte er wenigstens einen Song, der auch NACH dem ESC weiterlebt!
„Fire“ lebte weder vor noch während des ESC
Wenn Du Deutschland so sehr hasst, dann geh doch nach Düsseldorf!
Bin ich voll und ganz bei dir. Auch ein Grund, warum Deutschland oft schlecht abschneidet. Jedes Jahr wird der Vorentscheid irgendwie anders organisiert, Votingsysteme ständig geändert, Liedersuche etc. Nehmt einfach ab 2027 Raab, aber als Langzeitprojekt und nicht 2028 wieder absäbeln.
Absolut! Chefsache reloaded 2.0! Bin ganz dafür!
Guten Morgen mauve. Da bin ich mal ganz und gar nicht deiner Meinung. Stefan Raab hatte einfach Glück, dass Abor und Tynna dabei waren. Fast alle anderen Songs waren nichts, außer FFTS. Und die hat er dann abgesägt. Er hat irgendwann die Regeln so geändert, dass andere keine Chance mehr hatten.
Das hatte nichts mehr mit Transparenz und Demokratie zu tun. Und Raab ist ein selbstverliebter Selbstdarsteller, der nicht mehr in die Zeit passt. Er ist aber weiter so von sich überzeugt, dass er absolut beratungsrelevant ist.
Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann, dass sich der SWR schnell zusammensetzt und das Konzept vom letzten Jahr verbessert. Denn das war ja auch beim NDR immer das Problem. Fast jedes Jahr hatten wir ein neues Voring-System oder irgendetwas wurde immer umgeschmissen. So ging viel Zeit für das Konzept drauf, zu wenig für die Songauswahl und das Staging.
Ich hoffe, dass es wieder ein Juryvoting gibt, dass auch in einem eventuellen Super-Finale zählt.
Und der SWR muss einfach überdenken, wie er die Songauswahl macht. Daran scheitert es doch. Immer wieder diese gleichen Songs, die nicht weh tun, aber auch keine Punkte generieren. Und dann bitte keine Marktforschung mehr. Nimmt einfach ESC Fans mit in den Auswahlprozess auf. Ansonsten werden wieder im Auswahlprozess alle Lieder mit Kanten vorher aussortiert.
Aber bitte baut mal auf Kontinuität, SWR. Es kann nicht sein, dass die ausgewählten Interpreten danach nur wenige Wochen Zeit haben, ein Staging-Konzept für den Vorentscheid zu erarbeiten.
Alle meine Stimmen beim Vorentscheid gingen an wavyboi. Sarahs Lied ist wie es ist und man konnte erahnen, dass es nicht wird mit vielen Punkten.
Trotzdem ein großes Lob an sie. Sie hat es gut gemacht. Das Staging war besser als die letzten Jahre, aber leider wieder meilenweit hinter anderen Ländern zurück.
Ich fand Sarah sympathisch und wünsche ihr für die Zukunft viel Glück.
Hoppla, liebe Mauve. Jetzt wollte ich nur auf deinen Kommentar antworten und habe dann noch mein Fazit des gestrigen Abends drangehängt.
Wünsche dir einen schönen Sonntag.😀
Kann ich leider nur bedingt zustimmen, liebe Rike.
Dass da letztes jahr tatsächlich wenig Songs dabei waren, die beim ESC hätten bestehen können, dem kann ich tatsächlich nicht widersprechen. Aber Baller hat er von Anfang an gepusht. Anfangs wollten A & T einen anderen Song, aber Raab hatte in dieser Hinsicht den richtigen Riecher.
Außerdem denke ich an Moss und Cage, die so eine tolle Stimme und dazu noch eine tolle Ausstrahlung hatten. Nur eben nicht den richtigen Song, aber immerhin hätten sie beide der Jury gefallen.
Bei der Auswahl in diesem Jahr war wirklich von den Songs keiner dabei, mit dem man hätte in den Top 15 landen können und das sollte wenigstens der Anspruch sein. (Und nicht wie das Management sagte, Platzierung sei nicht wichtig!) Ausstrahlung hatte höchstens Wavvyboi.
In dieser Hinsicht denke ich schon, dass Raab etwas in längerer Hinsicht entstehen lassen könnte. Nicht von heute auf morgen, aber als langfrsitiges Projekt.
Und das sage ich, obwohl ich Raab als Mensch so gar nicht mag. Aber nur mit dem SWR allein …das wird nicht funktionieren.
Bitte nicht! Diese selbstgerechte Klamotte braucht wirklich kein Mensch. Künstler wählen, drei Songs zur Auswahl, Abstimmen per Ted und fertig. Das spart auch schon mal Knete. Finger weg von Songwriting Camps. Da entsteht definitiv keine Innovation.
Ich will den eigentlich nicht zurück… aber man muss ihm lassen, dass der Vorentscheid um Welt mutiger war. Inkl. eines Liedes, das danach quer durch Europa erfolgreich war.
Der deutsche Ruf nach dem Chef.
Wird neuerdings so geschrieben, bitte Chef:in
Ich hoffe das Kapitel: „Wir müssen nur einen deutschen Star zum ESC schicken, dann klappt das auch mit den Punkten“ nun endlich beendet ist. Der SWR sollte sich das Moorsche Axiom zum Vorbild nehmen, und das Besondere in der deutschen Kulturlandschaft suchen. Ich habe kein Problem, wenn wir noch ein paar Mal damit mit Null punkten nach hause fahren, irgendwann wird auch eine Perle dabei sein.
Die offiziellen Zuschauerzahlen für das Finale sind da:
https://eurovoix.com/2026/05/17/%f0%9f%87%a9%f0%9f%87%aa-germany-just-under-9-million-viewers-for-the-eurovision-2026-final/
Verstehe die Katerstimmung nicht. Ihr habt euch monatelang über Sarah aufgeregt. Und jetzt bekommt ihr genau das, was ihr herbeigesehnt habt- nämlich den Untergang. Herzlichen Glückwunsch zur selbst erfüllten Prophezeiung.
Geht es nicht eine Nummer kleiner ?
Sarah ist eine sehr gute Sängerin und Performerin — ihr persönlich kann und sollte man daher keine Vorwürfe machen. Man darf auch nicht vergessen, dass „Fire“ durch das Publikum im deutschen Vorentscheid gewählt wurde. Vielleicht wäre es künftig sinnvoll, das Urteil einer echten Fachjury stärker zu gewichten, um die internationalen Erfolgschancen realistischer einschätzen zu können.
Das eigentliche Problem war eher der Song selbst: „Fire“ wirkte im internationalen Vergleich zu generisch und wenig wiedererkennbar. Im deutschen Vorentscheid konnte vieles, insbesondere fehlende Authentizität, noch durch eine gute Inszenierung sowie Sarahs Charisma aufgefangen werden. Im Finale hingegen wirkte der gesamte Auftritt nicht wirklich rund und teilweise überladen.
Vor allem das Timing einiger Choreografie- und Kameramomente passte im Finale nicht optimal. Beispielsweise war die Kamera nach dem Sturz vom Podest schon auf Sarah gerichtet, während sie noch recht unbeholfen in den Armen der Tänzerinnen lag. Auch kurz vor dem Schlussteil sah man deutlich, wie sie die Treppe zurück auf das Podest hetzte — solche Übergänge hätten sauberer kaschiert werden müssen. Das war im Halbfinale besser gelungen.
Dazu kam, dass Sarah stimmlich nicht ganz so souverän und locker wirkte wie sonst. Außerdem fehlten die direkten Blicke in die Kamera, die im Vorentscheid noch viel Nähe und Verbindung zum Publikum erzeugt hatten. Insgesamt hatte man den Eindruck, dass man beim Finale etwas zu viel wollte: zu viel Show, zu viele Abläufe, zu viele Effekte — wodurch am Ende die Natürlichkeit und Wirkung des Auftritts verloren gingen.
Hinzu kam aus meiner Sicht ein weiterer Fehler: Man hat im Vorfeld noch künstlich versucht, dem Song vor dem Finale eine besonders tiefgründige Botschaft („Female Empowerment“) zu geben, obwohl „Fire“ nichts weiter als ein energiegeladener Popsong ist.
„Wir wollten beweisen, dass Deutschland eine Performance auf hohem Niveau an den Start bringt.“ Aha, warum haben die Verantwortlichen dies dann nicht getan? „Und auch unser Team aus unterschiedlichen Bereichen des SWR und der ARD hat großartig gearbeitet und sich hier bestens präsentiert.“ Nein, dass war nicht großartig gearbeitet, schon im Vorfeld nicht.
Der Witz ist halt dass man große Teile des Raabschen Konzepts übernommen hat ohne dessen Musikkompetenz und Skrupellosigkeit zu übernehmen.
Raab hat seine Favoriten durchgebracht indem er populäre Beiträge als reinen Watchbait genutzt hat und rechtzeitig aussortiert hat.
Der SWR hat sehenden Auges hingenommen, dass die Popularität Frau Engels zum Sieg tragen wird und trotzdem keine reine Publikumsabstimmung durchgeführt. Die Musikauswahl war dazu einfach in jeder Beziehung mieser als bei Raab. Auch wavyboi hätte wohl nur geringfügig besser abgeschnitten.
Ich wäre dafür entweder eine reine interne Auswahl zu machen (wobei ich dem SWR dies nicht zutraue) oder wirklich den Mut zu haben einen großen Vorentscheid mit Halbfinale und Finale aufzuziehen mit vielen und diversen Acts, die sich auf einer halbwegs gleichen Popularitätsskala bewegen.
Fire hat das bekommen, was der Song verdient hat. Wer hier ernsthaft von einer Top Ten Platzierung geträumt hat, hat den ESC nicht verstanden. Wenn dann von einer der besten Stimmen im Contest gesprochen wird, hilft das bei einem Song wenig, der keine stimmliche Brillianz zulässt. Wenn ich mit der Stimmen punkten will, muss einen Song dafür schreiben. (Das hat bei Isaac funktioniert).
Ich glaube nicht daran, dass es wirklich besser wird, solange die Radioleute der ARD die Überhoheit nicht abgeben. Es müsste jemand externes her (bestenfalls diesmal nicht Raab) der ein frisches Konzept hat.
Böhmermann könnte es möglicherweise, wenn man ihn ließe
Und er versucht es seit Jahren ja schon mit diversen, auch sehr uneigennützigen Vorschlägen, in den deutschen Vorausscheid Klasse und Bewegung rein zu bringen. Dass die ARD da eifersüchtig die Klauen ausfährt ist aber auch klar.
Bla Bla Bla.
Wer unteres Mittelmaß anbietet, der landet unten.
Das Lied war nix, die Inszenierung war murks, beides international auf Kreisliganiveau, wozu also lamentieren oder schönreden?
Geliefert wie bestellt.
Das systemische Problem bleibt und dazu gehören mittlerweile nicht nur die ARD (jetzt neu in Form des SWR), deren Selbstverständnis von Show (s. Frau S.) und inzwischen auch der deutsche Moderator.
Warum man andauernd reden muß, insbesondere sich nicht während der Punktevergabe einfach mal zurücknehmen kann, das hatte schon was von einer gewissen Rücksichtslosigkeit und Selbstverliebtheit, die ihresgleichen sucht und das schon zum dritten Mal in Folge. Systemisch, wie gesagt.
Fazit: Der ESC wird in Deutschland weiterhin als Witzveranstaltung behandelt und wahrgenommen, da hilft auch kein „war doch toll, wir sind begeistert, die anderen waren es und wenn nicht die, dann der Startplatz“.
Thorsten Schorn war gestern teilweise eine Zumutung. Bei der Polin bemerkte er, daß sie sich für ihre 24 Jahre passabel gehalten habe..Vielleicht hätte ich mir dann lieber Böhmermann und Schulz reinziehen sollen.
Das Vorprogramm mit Frau S habe ich nicht gesehen – war wohl immer peinlich ohne Ende
Ich war überrascht. Babsi hatte die Heulboje weggepackt und relativ zurückhalten moderiert. Insgesamt war es ein fast angenehm zurückgenommenes Vorprogramm. Obwohl man sich den einen oder anderen dämlichen oder „kultigen“ Witz nicht verkneifen konnte.
Thorsten Schorn ist allerdings echt eine Zumutung. Nicht nur, dass er einfach schlichte, einfache ESC-Wissensfakten nicht weiss, auch seine Versuche mit Spitzen einem Graham Norton oder Peter Urban nachzueifern, laufen fast immer ins bös-unverschämte. Ich glaube leider, er ist eigentlich überhaupt kein ESC-Fan oder Freund, er mag nur die Rolle.
Selbstkritik kann man nicht erwarten. Sich dann aber hinterher noch auf die Schultern zu klopfen ist die „Kirsche auf der Torte. Am Ende ist egal welche ÖR Antstalt rumwurschtelt. Es bleibt alles wie es ist.
Die Songauswahl im Vorausscheid war bereits eine Katatastrophe. Wenn KI generierter Fuego Abklatsch noch das konkurrenzfähigste Gesamtpaket in der Auswahl ist sagt es alles.
Dass das dann im internationalen Vergleich aber auch genauso wahrgenommen und entsprechend abgestraft wird für was es ist – eben billig KI generierter Fuego Abklatsch – ist die logische Konsequenz. Hier hinterher eine “ tolle Gemeinschaftsleistung“ anzupreisen passt dann irgendwie auch ins Bild.
Harte Worte – aber leider nunwahl die Wahrheit. Manche Fans scheinen nur in ihrer rosaroten Bubble zu leben, um das nicht wahrhaben zu wollen.
Sarah Engels kann man keine Vorwürfe machen, sie hat das geliefert, weswegen sie in den Vorentscheid kam, und genau das, was sie dort in verkleinerter Form präsentiert hatte. Also alles gut, der Finalauftritt war toll.
Nur der SWR sollte sich Gedanken machen, wie er realistischer an die Sache herangehen kann. Dazu kann dann auch das strategische Aussetzen gehören, wenn kein einziger erfolgversprechender Song gefunden wird. Ein öffentlicher VE ist so gesehen eigentlich Luxus, weil das hieße, man hätte (übertrieben gesagt) Gewinnermaterial für mehrere ESC.
Ein öffentlicher VE bringt doch einiges an Sendezeit für die Veranstalter, außerdem muss man doch prüfen, ob die Kandidaten live performen können.
Vielleicht sollte man über ein Konzept nachdenken, das Stephan Raab bei Lena 2010 hatte. Zuerst den Artist und dann einen Song schreiben, der ESC tauglich ist und auch zur jeweiligen Stimme/Künstler passt.
Auch dieses Jahr waren einige gute Stimmen in Wien, deren Song entweder zu langweilig war oder zur jeweiligen Stimme nicht gepasst hat… 🤔
Aber letztendlich ist es doch einfach schön, die ganze Musik 🎶 der verschieden Länder zu entdecken und eine große Party zu feiern.
Manche Länder sollen endlich aufhören, irgendwas zu konstruieren, was voller Klischees ist oder die Kopie eines Acts aus den Vorjahren, nur um zu gewinnen, denn das wirkt kühl, langweilig und vielleicht sogar arrogant…..irgendwas authentisches, please..😁
Mit der Einstellung daran zu gehen, das wird eh nix, kann nix werden. Stellt Euch mal keinen rosaroten Elefanten vor😂, das klappt nicht…
Genießt einfach die Musik und freut Euch auf 2027, Sofia muss ja sehr schön sein..👍!
Naja, so ein Pressestatement verschafft dem Blog die Gelegenheit zu einem Extra-Artikel und Klicks.
Was soll sie auch sagen? Der song war falsch, mit einer anderen Nummer hätte ich ihr mehr zugetraut. Aber Danke, dass sie das mit der nötigen Ernsthaftigkeit angegangen ist.
Sarah Engels war sehr weit weg davon Punkte im Televoting zu sammeln, lediglich in Luxemburg hat sie es auf Platz 11 geschafft und ist damit knapp an einem Punkt vorbei geschlittert. Hier das detaillierte Televote-Ergebnis:
🇦🇱 Platz 17 in Albanien
🇦🇲 Platz 19 in Armenien
🇦🇺 Platz 24 in Australien
🇦🇹 Platz 13 in Österreich
🇦🇿 Platz 22 in Aserbaidschan
🇧🇪 Platz 22 in Belgien
🇧🇬 Platz 19 in Bulgarien
🇭🇷 Platz 19 in Kroatien
🇨🇾 Platz 21 in Zypern
🇨🇿 Platz 24 in Tschechien
🇩🇰 Platz 23 in Dänemark
🇪🇪 Platz 25 (Letzter) in Estland
🇫🇮 Platz 24 in Finnland
🇫🇷 Platz 22 in Frankreich
🇬🇪 Platz 25 (Letzter) in Georgien
🇬🇷 Platz 18 in Griechenland
🇮🇱 Platz 15 in Israel
🇮🇹 Platz 15 in Italien
🇱🇻 Platz 25 (Letzter) in Lettland
🇱🇹 Platz 24 in Litauen
🇱🇺 Platz 11 in Luxemburg
🇲🇹 Platz 21 in Malta
🇲🇩 Platz 21 in Moldau
🇲🇪 Platz 25 (Letzter) in Montenegro
🇳🇴 Platz 22 in Norwegen
🇵🇱 Platz 23 in Polen
🇵🇹 Platz 23 in Portugal
🌍 Platz 25. (Letzter) in Rest of the World
🇷🇴 Platz 21 in Rumänien
🇸🇲 Platz 24 in San Marino
🇷🇸 Platz 19 in Serbien
🇸🇪 Platz 24 in Schweden
🇨🇭 Platz 13 in der Schweiz
🇺🇦 Platz 23 in der Ukraine
🇬🇧 Platz 22 im Vereinigten Königreich
Von allen unseren 0-Punkte-Televote-Ergebnissen der letzten Jahre haben nur die S!sters im Durchschnitt schlechter abgeschnitten.
Ganz großes Lob, dass es diese Seite „ESC kompakt“ gibt. Zur Mitgestaltung des SWR bei Thema ESC gehört auf jeden Fall nicht mehr die Seite http://www.eurovison.DE. Seitdem der SWR die Federführung für den ESC übernommen hat, ist die Seite http://www.eurovision.DE fast zur reinen Archivseite der ESCs bis 2025 (also solange der NDR die Federführung hatte) verkommen. Dort sind kaum aktuelle Infos, geschweige denn wenigstens minimale Basisinfos zu finden (alle Songs mit Video und Text = Fehlanzeige – Infos, was wann in welchem Sender zum Thema ESC zu sehen ist = Fehlanzeige – Startreihenfolge und Bewertungsbogen = Fehlanzeige). Daher bin ich froh die Seite ESC kompakt entdeckt zu haben, auf der ich nun die wichtigen Infos und Bewertungen/Meinungen superaktuell und toll auf den Punkt geschrieben vorfinde. Vielen Dank dafür, dass Ihr alle wichtigen Infos superaktuell und gut geschrieben hier präsentiert. Macht weiter so !
Der SWR zum drittletzten Platz:
„Und auch unser Team aus unterschiedlichen Bereichen des SWR und der ARD hat großartig gearbeitet und sich hier bestens präsentiert. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten – eine tolle Gemeinschaftsleistung.“
Gibt mir das Hoffnung für nächstes Jahr? Nein! Man lobt sich selbst in der Niederlage…
Das klingt wie ein Statement von Merz und der aktuellen Bundesregierung. 😀
Ja… konservative Denke eben, ohne jegliche Selbstkritik und längst überfällige Innovation.
Genau das. Nach dem Motto: Machen wir weiter so! Drittletzter Platz ist super! Wo ist die Selbstreflektion? Aber ich habe ehrlich gesagt nichts anderes erwartet …
Das ist doch erstmal nicht schlecht, demotiviert doch die Mitarbeiter, wenn man gleich nur schimpft und kritisiert..😁?
Man muss sich aber, bei einem 23.Platz, zusammensetzen und sich die möglichen Fehler anschauen.., oder eben ESC Experten ins Boot nehmen..
Mir kommen hier sofort 2 der 3 Affen in den Sinn:
Nix hören, nix sehen wollen… bewusst nicht? So blind und taub kann man nicht sein, um nicht den krassen Innovations- und Kreativitätsunterschied unseres Beitrags zu vielen anderen dieses Jahr zu erkennen. Wir leben hierzulande wirklich an fast allen Ecken und Enden mind. 20 Jahre zurück. Deutschland – > Status Quo oder besser noch ein paar Schritte zurück.
Sehr gut beschrieben!
Bingo
Der deutsche Beitrag in diesem Jahr hatte genau zwei gute Seiten. Die Künstlerin war sympathisch und konnte gut singen. Zumindest letzteres ist dabei in diesem Jahr bei weitem kein Alleinstellungsmerkmal. Alle anderen Faktoren, die mich als Zuschauer zufrieden auf die Veranstaltung zurückblicken lassen (und ich rede gar nicht von einer guten Platzierung) fehlten leider komplett.
Man kann antreten indem man etwas altbackenes schickt, sogar recht erfolgreich, wie es beispielsweise Italien beweist. Der Unterschied zum deutschen Beitrag ist aber, dass der italienische gar nichts anderes sein wollte. „Fire“ war mehr als zehn Jahre aus der Zeit gefallen, sollte aber etwas modernes suggerieren. Das ist leider vorhersagbar unglaubwürdig und wird deshalb auch dementsprechend bei allen Betrachtern genau so wahrgenommen bzw. eben nicht wahrgenommen.
Bulgarien hat gewonnen, nicht nur weil es das beste Gesamtpaket hatte. Ich fand den Song vom ersten Hören furchtbar und mich ganz offenbar zu alt dafür. Die Meinung hat sich mit dem Halbfinale augenblicklich komplett gedreht. Und das nur weil ich meinen Blick nicht mehr von der Künstlerin, denn das ist Dara in meinen Augen zweifellos, nehmen konnte. Das war im höchsten Maße authentisch.
Und es ist ja nicht so, dass es die in Deutschland nicht gäbe. Auch wenn ich früher gerne gesagt habe, dass es den deutschen Verantwortlichen gut täte, mal unterhalb des Radiopops zu schauen, würde ich heute sagen, dass man gar nicht so tief buddeln muss. Ohne Namen nennen zu müssen, würden hier glaube ich allen spontan viele einfallen, die auch für Deutschland einen ähnlich lebendigen und auch popkulturell relevanten Auftritt, wie die diesjährige Siegerin auf die Beine stellen können.
Das muss man nur wollen. Aber die deutsche Musikindustrie und die örr Rundfunkanstalten haben ihre Hörerschaft aber auch sich selbst über Jahrzehnte so glatt gebügelt. Jeder Ausreißer nach oben oder unten wird vom System augenblicklich geschluckt.
Ich verfolge den ESC jetzt beinahe dreißig Jahre und konnte eigentlich noch nie hinter einem deutschen Beitrag stehen. Wir versuchen immer irgendwie allen zu gefallen, und haben keinen Mut uns zu exponieren. Klar, das deckt dann die komplette Platzierungspalette ab, von erfolgreichen Jahren bis zu totalen Katastrophen. Aber anstatt ausschließlich die Low10 abzubilden wäre darin auch zumindest regelmäßiger die Top10 enthalten. Und ich nehme viele lieber viele Platzierungen in den Zwanzigern, wenn ich den Gedanken habe „Aber geil, dass wir mal diese Seite gezeigt haben!“
Deutschland und Italien zeigen schön den Unterschied zwischen altbacken und nostalgisch.
Sehr richtiges und pointiertes Statement. Nur schade, dass man das der ARD, dem SWR auf das Gesicht tätowieren könnte (Verzeihung, Kroatien!), und man würde es dort immer noch nicht verstehen.
Wo soll man anfangen?
In Deutschland wird in fast keiner TV Sendung mehr live gesungen. Das ist ein Problem. Damit sind unsere Künstler überfordert. Deutschland ist keine Pop Nation und wir haben keine Charterflolge im Ausland. Jeder VE in den letzten Jahren, ohne Stefan Raab, war stümperhaft und völlig armselig. Sei es die Jury, die Moderation, die Songs, die Künstler. Das Deutschland keine Reform hinkriegt, zieht sich bis zum ESC durch. Wir müssen nachhaltig etwas neues etablieren. Eine Art Melodiefestivalen oder San Remo. Etwas, wo auch etablierte Künstler und Schreiber feststellen, hey, hier kann man richtig Geld verdienen und es lohnt such richtig hier zu investieren und Leistung zu zeigen.
So lange Frau Schöneberger die unerfahrenen Kinder mit den Worten; „du hast es geschafft“ „war es sehr schlimm?“von der Bühne holt, läuft was falsch.
Offenbar arbeiten wir auch immer wieder mit den gleichen Choreographen zusammenmen, nach dem Motto; never change a loosing Team. Warum?
Lieber Herr Bratzler, gerne schreiben wir Ihnen nächstes Jahr ein weniger blutleeres und weniger hilfloses Statement mit mehr persönlichem Impact. Glaubwürdiger, wahrhaftiger, ehrlicher und weniger oberflächlich. Herzliche Grüße und viel Erfolg für 2027
Allgemeine Schuldzuweisungen und Gemecker bringen doch absolut nix, ist wahrscheinlich ein Grund, warum auch bekannte Künstler überhaupt keine Lust auf ESC haben. Beschimpfungen demotiviert doch alle Beteiligten.
Hättet Ihr Lust irgendwas zu machen, wenn Ihr sicher seid, dass hauptsächlich Shit Storm zu erwarten ist?
Wenn man sich so umhört, viele Leute sagen. „ bäh, des wird doch eh nix, D landet doch wieder auf dem letzen Platz!“
Das „Rumexperimentieren“ über die letzten Jahre ist doch ein Zeichen von Verzweiflung..😁😭!
Mehr Authentizität, Mut zu Neuem und mehr Gelassenheit wäre mMn eine wichtige Zutat für ein Gesamtpaket, dass D dann im nächsten Jahr nach Sofia schickt
„united by music“ und party🤠🔥🎶! Musik ist sehr persönlich, genießt einfach die Songs Eurer persönlichen Sieger, war für die meisten doch was dabei und wenn nicht kann man ja jederzeit ausschalten, …der Taste ist verschieden, aber das macht den ESC und die Welt ja auch so vielfältig und bunt.
Freut Euch doch auf 2027, Bulgarien soll ein wunderschönes Land sein…..👍🥂🎶 und hoffen wir auf weniger Politik🍀☀️!