
Mit der Wahl des Moderations-Trios für den Eurovision Song Contest 2025 hat die Schweiz Europa gezeigt, dass sich Mut auszahlt. Sie hat bewiesen, dass Steifheit überflüssig ist, dass man mit Selbstironie und Sympathie punktet und dass man sich trauen darf, unkonventionell und lustig zu sein.
Die Moderator*innen beim Eurovision Song Contest sind das Bindeglied, das die Show zusammenhält. Sie sorgen im besten Fall dafür, dass sich das Publikum zu Beginn der Show herzlich willkommen geheißen fühlt, dass eine große Portion Enthusiasmus und Prime-Time-Feeling auf die Zuschauer*innen überschwappt und sie müssen dafür sorgen, dass jeder Übergang reibungslos abläuft. Das Moderations-Team kann maßgebend dazu beitragen, dass die Show ein gesamtheitliches Spektakel wird.
In diesem Jahr kam diese Aufgabe der Schweizer Stand-Up-Komikerin Hazel Brugger, der Schweizer ESC-Teilnehmerin von 1991, Sandra Studer, und der schweizerisch-italienischen Fernsehmoderatorin Michelle Hunziker zu. Wobei Michelle Hunziker erst nach den beiden Halbfinals für das Finale dazugestoßen ist. Im Rahmen unserer Rückblick-Serie Bye Bye Basel schaue ich mir genauer an, wie gut die drei Moderatorinnen beim ESC 2025 ihre Aufgabe gemeistert haben. Ich kann aber schon verraten, dass ich mit viel Freude, minimalen kritischen Anmerkungen, aber vor allem mit großer Begeisterung auf das Moderations-Trio zurückblicke.
Dass ein Moderations-Team nur aus Frauen besteht, ist beim ESC nichts mehr, das die Zuschauer*innen erstaunt. Seit 1988 hat in den meisten Fällen mehr als eine Person den Wettbewerb moderiert. Dabei gab es meistens eine Kombination aus Frau und Mann bzw. Frauen und Männern. Wenn nur ein Geschlecht im Moderationsteam vertreten war, dann war es bis auf 2017 immer das Weibliche. Dies war erst im vergangenen Jahr mit Petra Mede und Malin Åkerman der Fall. Auch 2018 in Portugal und 2015 in Wien war das so, als jeweils vier Frauen als Moderatorinnen zu sehen waren. Doch auch, wenn das im ESC-Kontext glücklicherweise keine Besonderheit darstellt, dominieren männlich gelesene Personen immer noch die Bühnen und Leinwände und damit die mediale Präsenz. Umso erfreulicher ist es, dass diese Strukturen beim ESC immer wieder aufgebrochen werden.
Hazel Brugger
Auch in der Comedy müssen sich Frauen seit jeher gegen ihre männlichen Kollegen und das Klischee, dass Frauen weniger lustig seien, behaupten. Der Schweiz war das egal. Die Verantwortlichen haben einer jungen Komikerin nicht nur die Aufgabe der Moderation auferlegt, sondern auch die Aufgabe, einen ganzen Kontinent zum Lachen zu bringen. Schon von Beginn an ist Hazel Brugger diese Aufgabe auf ihre ganz eigene Art angegangen. In den allerersten Interviews nach der Verkündung der Moderatorinnen äußert sie sich selbstironsich darüber, dass ihr die Begeisterung nicht immer ins Gesicht geschrieben steht. Hazels Komik besteht aus ihrer unaufgeregten, fast gelangweilten und trockenen Art. Und an genau dieser hat sie festgehalten und sich nicht verbogen, nur weil ihr ganz Europa zugeschaut hat.
Ganz besonders viel Freude hat uns Hazel in den beiden Halbfinals bereitet. Immer wieder kreierte sie Momente, in denen man sich bestens unterhalten gefühlt hat. Dabei hat sich die 31-Jährige nicht selbst als Comedian abgefeiert, auf die Bühne gestellt und ein paar Stand-Up Witze erzählt. Sie hat mit ihrer Art die Komik, die dem Song Contest ohnehin innewohnt, extrahiert und den Leuten mit einer Leichtigkeit entgegengebracht. Daran beteiligt war sicherlich auch ein kreatives Team hinter der Bühne, dass sich erfreulicherweise gegen 0815-Standard-Jokes entschieden hat. Dadurch sind großartige Bilder entstanden. So wird sich bei vielen Zuschauer*innen sicherlich das Bild einer Hazel Brugger eingebrannt haben, die während des Crowdsurfings Zuschauer*innen interviewt. Auch in den Einspielern gab es immer wieder ikonische Momente, zum Beispiel als Hazel auf einer Party mit Senior*innen gefeiert, „Keep it straight guys…said no one ever at Eurovision“ rausgehauen oder in der Tram einen Abgang gemacht hat.
Ich werde auch nicht müde, auf ein weiteres komödiantische Highlight der Show hinzuweisen: Hazel Brugger und Erika Vikman verschlingen gemeinsam Käse-Fondue. Der Dialog dazu ist ein einziges lustiges Chaos und wird nicht zuletzt durch Erikas unterhaltsamen Charakter legendär. (An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass ich die Probe des Halbfinals sehen durfte und die beiden diese Situation in der Probe mehrere Minuten lang durchgezogen haben. Dabei habe nicht nur ich mich sekündlich totgelacht. Dass der Ausschnitt vermutlich nie an die Öffentlichkeit gelangen wird, ist eine Schande. Nachtrag: Danke an Johannes Floehr, der ihn gefunden hat.
Man hat die crazy ESC-Fans und die coolen Teilnehmer*innen in die Show eingebunden, ihr komödiantisches Potenzial genutzt und sie mit dem kombiniert, was Hazel Brugger als Comedian mitbringt. Das nenne ich mal eine sinnvolle Ressourcen-Verwertung. Hazel durfte sie selbst bleiben. Das hat uns eine Moderatorin beschert, die albern aber stilvoll ist, über andere Menschen witzelt, dabei aber respektvoll bleibt, sich traut, an die Grenzen des Sagbaren zu gehen, diese aber nie überschreitet. Dass das Talent in ihr selbst und nicht nur in vorgefertigten Texten steckt, wurde spätestens dadurch deutlich, dass sie auch abseits der Kameras in der Halle immer wieder für gute Laune beim Publikum sorgte.
Die 31-Jährige ist kein eingefleischter ESC-Fan. Sie hat sich aber auf die ESC-Welt eingelassen und ist nicht für drei Abende aus ihrer Bubble in die Eurovision-Welt gekommen, um ihr Programm durchzuziehen. Sie hat sich mitreißen und begeistern lassen und hat das wiederum nach außen getragen. Dass eine Hazel-Begeisterungs-Welle über die ESC-Zuschauer*innen geschwappt ist, konnte ich in meinem privaten Umfeld wahrnehmen. Die Anerkennung wird aber auch anderweitig sichtbar. Auf Hazels Instagram-Account hat ein Kommentar, der die Performance der Komikerin beim ESC mit 12 Punkten bewertet, über 28.000 Likes. Außerdem hat Hazel bereits angekündigt, im August ihr Programm international anzubieten. Sie wird nämlich mit einem englisch-sprachigen Programm im schwedischen Lund zu sehen sein.
Sandra Studer
Bezaubernd und charmant durch die drei Abende geführt hat uns auch Sandra Studer. Sie war prädestiniert für diesen Job und hat die Erwartungen mehr als erfüllt. Als einstige ESC-Teilnehmerin brachte sie einen schönen ESC-Bezug und Nostalgie in die Moderatorinnen-Runde. Vor allem hat Sandra aber Souveränität, Moderationserfahrung und ganz viel Gelassenheit einfließen lassen. Das tat vor allem neben einer Hazel gut, die selbst noch nicht so viel Moderationserfahrung hat. Merkte man Hazel hier und da eine leichte Anspannung an, machte Sandra das durch ihre Seelenruhe wieder wett.
Hazel und Sandra waren im Team ganz einfach kongenial. Mir ist jedes Mal das Herz aufgegangen, wenn sich Hazel und Sandra zur Begrüßung einmal ganz unkonventionell abgeklatscht haben. Ein Geheimnis ist sicherlich, dass die beiden sich auch privat sehr gut verstanden haben. So berichtet die Schweizer Illustrierte von einer tiefen Freundschaft, die sich zwischen Sandra und Hazel entwickelt haben soll. Man kann Sandra sicherlich zurecht als den Ruhepol der Kombination bezeichnen, darf aber nicht vergessen, dass auch sie mit ihrer lockere Art viel zur Unterhaltung beigetragen hat. Für mich unvergesslich bleiben wird der Moment, als Hazel und Sandra nach Frankreichs Auftritt mit Staubsaugern auf dem Rücken den Sand weggesaugt haben und Hazel fragt: „It’s really sandy up here. Sandra do you mind, if I call you Sandy?“ Sandras Antwort: „Oh well Hazel, I think you are the only person in this world, who is allowed to call me Sandy“.

Weil Sandra und Hazel in ihrer einzigartigen und angenehmen Kombination nicht nur für eine seriöse Moderation, sondern auch für beste Unterhaltung gesorgt haben, sind beide für die Arosa Humorschaufel nominiert. Das Humorfestival ehrt damit die „kluge, erfrischend unkonventionelle und dabei stets respektvolle“ Moderation des Eurovision Song Contest.
Michelle Hunziker
„Ach ja“, dachte ich am Samstag-Mittag, „Michelle Hunziker ist ja später auch noch mit dabei“, und war fast ein wenig bedröppelt. Denn ich hatte mich schon gefreut, das Dream-Team Hazel und Sandra noch einmal in Action sehen zu dürfen. Es schlich sich die Sorge bei mir ein, dass Michelle Hunziker nun die wichtigen Aufgaben übernehmen darf und Hazel und Sandra in den Hintergrund geraten. Dem war nicht so. Alle drei haben ihre Sendezeit bekommen und konnten gleichmäßig scheinen. Grundsätzlich hatte ich es auch von Beginn an für gut befunden, dass Michelle zu dem Moderations-Trio gehört. Sie ist eine international gefragte Moderatorin mit einem Haufen Charisma. Auch im Nachhinein glaube ich, dass sich viele Menschen darüber gefreut haben, sie im großen Finale moderieren zu sehen.

Und dennoch: Teilweise hatte ich leider auch das Gefühl, dass Michelle krampfhaft Aufgaben zugeteilt worden sind, um sie in einem eigentlich bereits perfekt laufendes Konzept unterzukriegen. So war zum Beispiel ein wenig unnötig, dass das Publikum bei einem ESC zum drölfzigsten Mal den italienischen Grand-Prix-Beitrag „Nel blu, dipinto di blu (Volare)“ grölen musste, den sie anstimmte. Besonders enttäuschend fand ich aber, dass wir im großen ESC-Finale nicht ansatzweise so ein tolles Comedy-Programm geboten bekomme haben, wie das in den beiden Halbfinals der Fall war. Der unverständlichste Verlust war, dass Michelle Hunziker anstelle von Hazel die Interviews im Greenroom übernommen hat. Das führte dazu, dass wir uns mit Standard-Fragen begnügen mussten. Dabei war Hazel in der Interaktion mit den Teilnehmer*innen in den Halbfinals ein wahres Highlight. Das ist besonders schade in Anbetracht dessen, dass die Masse der Zuschauer*innen natürlich nur das Finale gesehen hat.
Glücklicherweise hat sich aber, nicht zuletzt auch durch die Hilfe von Social-Media, die Leistung von Hazel und Sandra herumgesprochen. Ich glaube, es ist nicht zu pathetisch, wenn ich sage, dass die beiden als die Entertainment-Heldinnen des Eurovision Song Contest 2025 gelten. Insgesamt haben alle drei Moderatorinnen die ESC-Welt in diesem Jahr würdig vertreten und uns mit ihrer harten Arbeit und ganz viel Sympathie eine Show beschert, die unserem Eurovision-Herz gutgetan hat.

Wie haben Dir die drei Moderatorinnen Sandra, Hazel und Michelle gefallen? Wie ist bei Dir Hazels Humor angekommen? Und wie fandest Du es, dass Michelle Hunziker im Finale noch dazugestoßen ist? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
In unserer Reihe Bye Bye Basel bereits erschienen:
- Unser Rückblick auf den Eurovision Song Contest 2025
- Beauty Blender beim ESC 2025 – Erfolg durch Fanbase und Freundschaft?
- Vorbild Basel: Daran können sich künftige ESC-Gastgeberstädte ein Beispiel nehmen
- Bara Bada Basel – Ein Gastbeitrag von Johannes Floehr
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Aus meiner Sicht haben die Damen einen super Job gemacht – auch die Schreiberin der Moderationstexte.
OT Midweekcharts
Platz 30: Abor & Tynna mit Baller
Platz 55: Tommy Cash mit Espresso Macchiato
Bei den Alben ist dank Vinylveröffentlichung „Bittersüß“ auf Platz 14. 😀
und das von Platz 33 auf Platz 14 , schon eine gute Leistung 🙂
Hazel hat das Ding gerockt! Made in Switzerland war einfach nur der absolute Wahnsinn! Besser konnte man so eine Show gar nicht abhalten. Ich vergöttere diese Frau!
Auch Sandra und Michelle haben ihre Jobs natürlich super gemacht, aber Hazel war für mich einfach die Kirsche auf der Sahnehaube. 🍒 Oder eher die Haselnuss? 🌰
Ich fand die drei Damen klasse und ich bin der gleichen Meinung wie Giulia was den Einsatz von Michelle Hunziker im Finale betrifft. Wie in den beiden Halbfinals wäre Hazel Brugger als Interviewerin im Greenroom fungieren sollen.
Hazel und Sandra waren echt toll , die beiden hätten auch das Finale alleine rocken können 🙂
Sekten-Michelle hätte ich auch nicht gebraucht
Kleine Korrektur Giulia: 2017 waren es drei Männer die moderiert haben, von daher stimmt der Satz „…wenn nur ein Geschlecht im Moderationsteam vertreten war, dann war es immer das Weibliche…“ nicht so ganz. 🙂
Okay, habe ich mich doch richtig erinnert. 🙂
Ich musste nämlich auch an Kiew 17 denken.
Zum dank durften die drei nicht an die aftershowparty.
https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/hunziker-brugger-und-studer-tuersteher-verwehrte-moderationstrio-zutritt-zu-esc-aftershowparty-id20930758.html
Naja, stimmt nicht ganz. Michele hatte nur wenig Zeit und sie wollten daher an der Schlange vorbei in den Saal. Das verweigerte der Türsteher. Zumindest hat das Hazel in ihrem Podcast erzählt.
Zum Feiern sind sie dann doch gekommen. Nur etwas später…
Übrigens mir ist in der Überschrift ein kleiner Fehler aufgefallen:
Bye Bye Basel 3
Johannes Floehr hatte gestern schon Bye Bye Basel 3.
„Dass der Ausschnitt vermutlich nie an die Öffentlichkeit gelangen wird, ist eine Schande“
Tada! Hier ist er! 🙂
https://www.reddit.com/r/eurovision/comments/1l84pqh/semi_final_2_jury_show_interview_with_malta_and/?utm_source=share&utm_medium=web3x&utm_name=web3xcss&utm_term=1&utm_content=share_button
OMG Johannes, du bist ein Held *-*
Danke 🙏🏼
Prima !!!
Du bist ja ein richtiger Hercule Poirot 😉
Oh Gott, ich brüll mich hier gerade weg!
Das Highlight des gesamten ESC!
Wunderbar!
Sehr angenehm fand ich, dass die drei nicht rumgeschrien hatten.
Eine schon…
Ich nehme an, dass Du Michelle meinst, die Du nicht magst. Ich würde es eher auf Hazel beziehen, die ich nicht mag. Unabhängig von unseren Präferenzen war die Moderation wesentlich weniger schrill als in den meisten Ausgaben der letzten Jahre. Malmö ging in der Hinsicht auch, wobei die beiden eher lustlos und wie auf Valium wirkten.
Ja, die Hunziker
Michelle hätte es gar nicht gebraucht, aber ich freue mich für ihre Fans die am Samstag während der Show Spaß mit ihr hatten.
War insgesamt eine angenehme Moderation. Am besten hat mir da Sandra gefallen, professionell aber dennoch nahbar und locker. Michelle war auch ganz in Ordnung, auch wenn ich sie nicht zwingend gebraucht hätte im Finale.
Hazel?? Joa, war ok, aber ich werde mit ihrer Art von Humor einfach nicht warm, die Szene mit Erika im Greenroom fand ich persönlich ja eher cringe.
Hätte an sich gerne noch Sven Epiney als „richtigen“ Moderator gehabt, stattdessen musste er ja das nervige Waterloo-Karaoke leiten.
Seh ich 100% alles genauso. Die Hazel-Erika Sache fand ich offengestanden eklig.
Ich bin ja echt kein großer Hazel-Fan, aber die Moderation hat sie super gemacht. Das Highlight für mich war aber Sandra. Michelle wirkte im Finale leider ein bisschen wie das fünfte Rad am Wagen. Alles in allem eine tolle Moderation!
Was ist denn bitte eine „männlich gelesene Person“?
Hazel und Sandra waren für mich die besten und unterhaltsamsten Moderatoren seit Anke Engelke mit Sparringspartner Stefan.
Eine Michelle hätte es wirklich nicht gebraucht.
Bezweifle auch, dass nur wegen ihr mehr Publikum zum Finale reingezappt haben.
Hab mich etwas fremdgeschämt, als Michelle nach der grandiosen Performance von Sandras Wettbewerbsbeitrag unbedingt Volare singen wollte.
Es kam mir so vor, als wollte sie Sandra krampfhaft übertrumpfen mit ihrer künstlichen Art, die mich schon bei Wetten dass genervt hat.
Zudem empfand ich ihre kratzige Stimme unangenehm, die plötzlich weg war als sie italienisch gesprochen hat.
Hoffentlich gewinnen Sandra und Hazel den Preis, für den sie nominiert sind!
Ja, die Hunziker nervte und ist eh vollkommen überwertet
Hazel und Sandra fand ich beide großartig. Die beiden hätten sicher auch zu zweit bravourös durch den Finalabend geführt. Fand‘ jetzt, bei allem Respekt, aber den Einsatz von Michelle im Finale unnötig, und irgendwie auch ein bisschen gezwungen.
Michelle ist eine sehr schöne Frau mit viel Charisma, aber ganz ehrlich, sie wirkte schon ein bisschen verloren. Hazel und Sandra waren schon ein so eingespieltes Team, dass mir Michelle fast schon ein bisschen leid tat.
Es erinnerte ein bisschen an Graham Norten, der in Liverpool auf Krampf ins Finale geboxt wurde und – da erst spät ins Team gekommen – auch wie ein Fremdkörper wirkte.
Vor dem ESC dachte ich, dass Michelle das allein wuppt und die beiden anderen Ladies nur Beiwerk sind. Aber weit gefehlt. Die beiden waren der Kracher. Wäre da noch Anke Engelke dabei gewesen, dann wäre es ein absolutes Dreamteam. Ich würde dir beiden gerne öfter im Fernsehen sehen.
Michelle Hznziker ist heute Abend auf Pro Sieben in der Show „Wer isses“ zu sehen:
https://m.dwdl.de/a/102245
Beginn ist 20 Uhr 15.
Sandra hat mir sehr !!! gut gefallen- dem Event absolut angemessen, locker, elegant, professionell.
Michelle symphatisch wie immer – allerdings hätte Sie von Anfang an Teil des Trios sein sollen.
Hazel- nun ja, ich mag ihre Art und Humor sehr. Allerdings hat Sie mir in dem Trio NICHT gefallen- steif, kaum spontan, und in den Klamotten wirkte sie wie ein Brett (originell waren sie allerdings), Ausnahme ihre Schminke- es war schön, sie mal geschminkt zu sehen. Manche Komik (z.B. das mit dem Käsefondue) fand ich absolut fehl am Platze- zumal es keine Comedyveranstaltung war.
Fazit: Sandra wäre auch alleine ein symphatische, profesionelle Moderation gewesen.
Die Szene mit dem Käsefondue fand ich jetzt auch ein bisschen bizarr, irgendwie fast ein bisschen eklig, wie der Käse wieder zurück in den Topf getropft ist. Vielleicht ist das auch normal… keine Ahnung, glaube, das ist nicht so mein Geschmack, obwohl ich eigentlich Käse mag….
Aber die Szene, in der Sandra und Hazel den Sand weggesaugt haben fand ich herrlich.🤣
Taste dich mal vielleicht mit Ofenkäse ran, ist quasi so ein „Mini-Fondue“. Wenn dir das schmeckt magst du vielleicht auch das „richtige“ wenn du verstehst was ich meine.
Das (zäh)flüssiger Käse nach unten tropft ist physikalisch eigentlich ganz normal. 😉
Ich fand Hazel anfangs ein wenig steif, aber mit der Zeit schien sie lockerer zu werden. Ansonsten kann ich nichts Schlechtes sagen. Schön, dass man eine ESC-Veteranin aus der „zweiten Reihe“ nochmal nach vorne geholt hat und Michelle Hunziker ist sowieso über alle Zweifel erhaben.
Sandra hat in einem Interview gesagt, dass sie durch das Drehbuch sehr stark in ein Korsett gedrückt wurden, aus dem sie nicht viel spontan machen konnten. Das finde ich ein wenig schade. Wenn man sich mal anschaut, wie Desiree Nosbusch oder Petra Mede oder Ingvild Bryn moderiert haben, da fände ich ein wenig weniger Zwang schon nicht schlecht.
OT:
The Great Leslie sind heute Abend übrigens bei ,,Du gewinnst hier nicht die Millionen“ bei Stefan Raab im RTL zu Gast und präsentieren dort wahrscheinlich den Patensong des ESC Kompakt Second Chance Contest 2025 von Fynn und mir ,,These Days“. Also einschalten.
https://www.instagram.com/p/DKwHwn_t_Pu/?igsh=MWEwbGgwbTF3MXBjZw==
https://esc-kompakt.de/heute-1900-uhr-live-blog-auslosung-des-esc-kompakt-second-chance-contest-2025/
Ich finde die drei Moderatorinnen haben das super gemacht. Ich kannte weder Hazel noch Sandra beim Start des ersten Halbfinals. Aber allein mit „Made in Switzerland“ haben die beiden mein Herz erobert. Hazel folge ich mittlerweile auf Instagram und schau mir hin und wieder Videos mit ihr auf Youtube an. Ich war am Mittwoch bei der Probe des zweiten Halbfinals dabei, das hat aufjedenfall noch einmal mehr zur Symphatie für die beiden beigetragen. Kleine Anmerkung: Das Fondue Interview mit Hazel und Erika war in der Probe deutlich länger, Hazel hat am Ende so viel Käse gegessen das ihr während der Bekanntgabe der Qualifikanten etwas schlecht wurde und sie die Bühne direkt nach der Verkündung des 10. Qualifikanten verlassen hat.
Auf Michelle hat man sich im Vorfeld wahrscheinlich am meisten gefreut, am Samstag hätte ich sie theoretisch gar nicht mehr gebraucht da Sandra und Hazel das auch zusammen super gemacht haben. Nichts desto Trotz haben die drei Schweizerinnen einen sehr guten Job gemacht. Von der Qualität hätte das auch ein ESC aus Schweden sein können (Ahja Petra Mede war ja auch dabei).
Für mich sind Michelle, Hazel & Sandra mit Petra und Mans (2016) und Graham, Hannah und Co. (2023) eines der besten Moderations Teams.
Ich hoffe aufjedenfall das wir beim ESC in Österreich auch ähnlich mithalten können. Alice, Arabella und Miriam waren mir damals ein bisschen zu „Robotermäßig“, irgendwie hat da einfach ein bisschen Persönlichkeit gefehlt. Ich könnte mir Andi Knoll & Miriam Weichselbraun wirklich gut als Duo für 2026 vorstellen. Die beiden sind wirklich ein gutes Team, das dürften sie auch auf der ESC Bühne hinbekommen 🙂
Sandra und Hazel waren so genial zusammen. Da hat einfach alles gepasst.
Die Hunziker hätte ich nicht gebraucht, hat aber auch nicht gestört.
Meine Highlights waren „Made in Switzerland“ und Hazels Interviews!
Ich kann mich der Analyse von Giulia nur in allen Punkten anschließen. Insgesamt war es wirklich eine tolle Moderation mit dem kleinen Makel, dass Michelle leider nicht gut rüberkam (wenn man die Semis gesehen hat, wie es für reine Finalzuschauer war, weiß ich nicht). Grundsätzlich sage ich schon seit Jahren, dass drei Moderatorinnen eigentlich schon eine zu viel sind, und das hat 2025 nochmal deutlich bestätigt. Leider sind die Sender (außer SVT) zu dieser Erkenntnis noch nicht gekommen.
Ich fand es super, dass man Hazel doch auch etwas Freiraum gelassen hat und man nicht auf den europäischen Durchschnittshumor gesetzt hat. Das schweizerische Fernsehen verdient sich überhaupt ein großes Lob. Die Show war inhaltlich und technisch wirklich top.
Ich war auch echt positiv überrascht. Locker-flockig assoziiert man ja nicht umbedingt mit der Schweiz, ich hätte eher eine Moderation wie in Rotterdam erwartet. Sogar die (überflüssige) 3er Moderation war ganz gut gelöst, indem sie immer wieder aufgesplittet wurden.
So unterschiedlich Hazel Brugger und Sandra Studer sein mögen, so haben die dann doch sehr gut harmoniert. Auch als die Hunzicker im Finale dabei war, war das so. Hazel Brugger hat das erstaunlich gut gemacht und sie hat sich zum Teil zurückgehalten. Was richtig war. Außerdem wusste ich gar nicht, das sie singen kann. Ich glaube das Ganze hat der Brugger am Ende mehr spass gemacht, als sie selbst dachte.
Ich hatte ja so meine Zweifel, ob Hazels Humor auch international funktioniert. Junge, lag ich falsch … Ihre Moderation war fast schon ikonisch, auf jeden Fall die beste seit Petra Mede 2016. Gerade, wenn sie im Green Room auf ihre Spontaneität zurückgeworfen war, war das Ergebnis einfach brillant. Man hätte ihr weniger gescripteten Text gewünscht. Und: War ihr Stagedive eigentlich der erste der ESC-Geschichte? Auf jeden Fall wahnsinnig lässig und witzig.
Sandra fiel nicht weiter auf, was zeigt, dass sie einen ordentlichen Job gemacht hat.
Und Michelle Hunziker … tjoa. Bislang konnte sie mich noch nicht davon überzeugen, dass sie wirklich vor TV-Kameras gehört. Sie hat dem Finale wirklich nichts hinzugefügt. Vielleicht sollte sie einfach in Vollzeit Thomas Gottschalk vor sich selbst schützen – zumindest das hat sie in ihrer „Wetten dass..?“-Zeit ja einigermaßen geschafft.
Du und Michelle werden wohl echt keine Freunde mehr, oder?? 😅
Wie wir beide und Hazel. Ich finde die wirklich total unwitzig. Würde vom Typ her eher als Sportmoderatorin passen.
Hab‘ das immer auf die Sprachbarriere geschoben, dass sie im deutschen Fernsehen weder eloquent, noch unterhaltsam oder spontan und noch nicht einmal sonderlich charmant war. Aber auf Englisch war’s ja auch nicht besser. 🤷♂️
Der Fairness halber: Es gibt im deutschen Fernsehen mehr als genug Moderatoren, bei denen man gar nicht sagen kann, wie die da jemals hingekommen sind. Zu so einer Prominenz hat es aber nur Michelle Hunziker geschafft.
Ich musste mit Hazels unkonventioneller, frischen, ESC-Kosomos-fernen Art warm werden. Die Aufwärmphase war aber extrem kurz, nun bin ich ein absoluter Fan und wünsche mir für 2026 ein ähnlich erfrischendes Konzept. Mein Highlight war Hazel auf Händen zu tragen 🙈, fragt mich nach meinem Höhepunkt: Ich hatte Hazels Wade!!!!! 🙈
Ich finde man könnte beim ORF auf das Trio von 2015 zurückgreifen, die haben das Ganze doch ganz gut gemacht. Arbeitet Arabella Kiesbauer noch für den ORF?
Aktuell für RTL2. Da moderiert sie Kampf der Realitystars.
Und bei ATV macht sie Bauer sucht Frau.
Die drei haben das wirklich perfekt gemacht und waren auch super gut auf die ESC-Moderation vorbereitet!
Allgemein ein kleines „Problem“ ist halt nur,wenn im Grand Final noch ein Host dazu kommt, in diesem Jahr eben Michelle. Durch die Semis stimmen sich Hosts und Publikum (auch das vorm Bildschirm) quasi schon aufeinander ein, so dass ein zusätzlicher Host im Grand Final anfangs dann doch etwas „ungewohnt“ wirkt. Dies soll jetzt aber nicht die Leistung von Michelle schmälern, denn sie hat das Grand Final prima co-moderiert und ich könnte mir jedes Jahr ein Grand Final mit Hazel, Sandra und Michelle vorstellen!
Ich wollte Sandra Studer schon immer als ESC-Moderatorin haben und wir haben sie bekommen. 😀
Unter allen vergangenen und zukünftigen ESC-Moderatoren (m/w/d) ist Sandra Studer mit großem Abstand die Beste. 😀
Der (hoffentlich) zukünftige ESC-Moderator in Graz oder Wien Philipp Hansa wird sich an Sandra Studer messen lassen müssen. 😀
#TeamSandraStuder ! 😀
Innsbruck
Damit kann ich in Grunde genommen auch leben. 😀
Wenn ich früher mit meinem Eltern in den Sommerferien nach Italien in den Urlaub gefahren bin – also mein Vater fuhr abwechselnd mit meiner Mutter das Auto und ich saß immer hinten – sind wird oft durch Tirol gefahren, um über den Brenner zu kommen. 😀
Dabei sind wir immer an Innsbruck vorbei gefahren. 😀
Eine sehr schöne Gegend.
Bevor ich Artikel und Kommentare gelesen habe, mag ich hier schreiben:
Sandra Studer hat für mich die ernsthafte, unangestrengte, gutgelaunte und kompetente Moderatorin aus den 80ern in die Jetztzeit transportiert, danke Sandra Studer! 🙂
So, und jetzt les‘ ichs.
Für mich hat alles gepasst an der Moderation. Hazel fand ich von ihrer Art am herausragendsten, weil ich ihren Humor mag. Sandra hatte richtig Stil und war mega sympathisch und auch Michelle fand ich jetzt im Finale nicht überflüssig, sondern sie hat sich, obwohl sie bestimmt den größten Bekanntheitsgrad hat, nicht versucht überzuordnen, sondern sich wirklich gut eingefügt. Ich finde das zeigt auch, welch tolle Kollegin sie ist.
Das Leben muss weitergehen, obwohl ganz Österreich trauert. Es ist so unfassbar traurig was in Graz passiert ist. Wie kann man damit Leben, wenn man direkt davon betroffen ist?
Österreich findet zurück und heute hat Innsbruck offiziell seine ESC- Bewerbung bekannt gemacht.
Ähm, was hat das mit dem Artikel hier zu tun??
Du beschwerst Dich über OT? 😆😆😆😆
Ich als Deutscher wünsche euch allen in Österreich, dass die Frage ob und wie das Waffenrecht verschärft werden soll, parteipolitisch sehr viel weniger ideologisch und vor allem sachlicher und unaufgeregter geführt wird, als dies bei uns in Deutschland nach den Schulmassaker in Winnenden oder Erfurt der Fall gewesen ist.
Leider wird es keine 100% Sicherheit geben. Aber was man machen bzw verbessern kann, wird hoffentlich in aller Besonnenheit gemacht.
Beileid auch von mir.
Interessant finde ich, dass diese meist an Gymnasien o.ä. Stattfinden, die meisten in den USA sind auch an besseren Schulen, oft Täter aus gutem Hause. Ich nehme an, da ist der Druck größer und die Fallhöhe steiler, da drehen die Leute dann leichter durch.
Bitte nicht mir Beileid ausrichten. Da hätte ich schlechtes Gewissen. Weil ich nicht persönlich davon betroffen bin. Aber natürlich macht mich das sehr betroffen. Das mit Gymnasium war auch mein Gedanke.
Das war auch mehr an alle Österreicher gemeint. Ich kenn da ja aus USA, da ist man dann doch noch mal zusätzlich betroffen, wenn sowas nahe der Heimat ist oder man jemanden in der Gegend kennt.
Ja das stimmt. Man ist dann wirklich zusätzlich betroffen. Österreich ist ein sehr kleines Land. Da kommt einem alles sehr nah vor.
Furchtbar, mir fehlen da echt die Worte. Ich bin im Gedanken bei den Familien, die Angehörige durch diese schlimme Tat verloren haben. Den Verletzten wünsche ich schnelle Genesung. So etwas hinterlässt ja noch Spuren, auch wenn die körperlichen Wunden abgeheilt sind. Hoffe, sie können das Erlebte irgendwann verarbeiten, aber das dauert natürlich.
Ich finde es unbegreiflich, wie man zu so einer Tat getrieben werden kann, es häuft sich ja in der letzten Zeit. Entweder fährt jemand mit dem Auto einfach in eine Menschenmenge, sticht einfach mit Messern zu, oder schießt drauf los. Die Menschheit dreht immer mehr durch, was ist nur los???
Das hat zT auch mit Online-Radikalisierung zu tun, vor allem in Bezug auf Islamismus, was ja viele der Auto- und Messerkiller betrifft. Wobei die Frau die letztens am Hamburger Hbf auf Leute einstach einfach irre war (und von einem syrischen Flüchtling gestoppt wurde). Frauen scheinen öfter Messer zu benutzen, war bei den Lafontaine und Schäuble Attentäterinnen ja auch so.
Wie das bei den Rechten ist, weiß ich nicht so genau, ich hab den Eindruck, die kommen oft eher persönlich zusammen. Die rhetorischen Hemmschwellen sind ja – auch durch AgD gesunken – und dann hypen die sich gegenseitig hoch beim Saufen.
Interessanter Satz von einem Nachbarn des Grazer Killers: „Er war immer sehr still.“ Das zieht sich auch wie ein roter Faden durch viele der US Shooter.
Der Fall in Graz erinnert doch an diesen Amoklauf von Erfurt 2002. Das war auch ein ehemaliger Schüler, der irgendwie nicht wirklich im Leben klarkam (ich meine, er ist damals von der Schule verwiesen worden). Es wäre halt wichtig, an die Ursachen heranzugehen, damit es erst gar nicht zu solchen Amokläufen kommt. Aber das ist sehr schwer, denn ich glaube, dass diese Menschen oft sehr introvertiert sind und es still und leise bei ihnen brodelt. Dann aber umso gefährlicher…
Das ist richtig, die scheinen oft introvertiert und dadurch sozial isoliert zu sein. Das ist gerade bei vielen der US-Killer der Fall. Da ist auch der Druck größer, sozial in Klubs und Organisationen aktiv zu sein; bei uns geht der eher in Richtung Druck erfolgreich zu sein – der Grazer war ja auch jemand, der die Schule abgebrochen hat.
Und es sind eigentlich immer Weiße, die das machen, fast nie Minderheiten.
Ich fand die drei Moderatorinnen super.
Neben dem Schweizer Trio hat mir auch diese Moderatorin gefallen:
https://www.instagram.com/p/DKxDVnrt1Kz/?img_index=1
Einige Gags waren doch sehr bemüht! Das Käsefondue fand ich jetzt völlig plemplem. Warum? Was ist an dem Schweiz-Klischee so lustig? Muss man das bedienen?
Dann: Für die Millionen TV-Zuschauer weltweit ist die ESC das eine, für die Bubble und die Fans vor Ort das andere. Das trifftet inzwischen auseinander. Was ich Frau Brugger nie verzeihen werde: wie übel sie und ihr Partner dem armen Luke Mockridge mitgespielt haben, alle Anchuldigungen haben sich hinterher als Fake herausgestellt. .
ESC auf Lego-Art:
https://youtu.be/rwUkV_34FZM?si=jLChQ9E1-IGo2uft
Okay, der Kommentar ist ja selten euphorisch, so weit würde ich jetzt nicht gehen. 😉 Aber mir hat das Trio auch sehr gut gefallen. Hazels Art ist Geschmackssache, meins ist es normalerweise auch nicht, aber beim ESC war das mal was anderes, und manche Szenen, gerade zusammen mit den Künstlern, waren schon wirklich witzig. Sehr schade, dass sie am Finalabend nicht im Greenroom war.
Sandra finde ich total sympathisch, hat das sehr professionell gemeistert, ohne zu steif (anders als die Damen letztes Jahr) zu wirken.
Michelle fand ich auch gut, aber man hat insgesamt zu wenig von ihr gesehen. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es keine drei (und erst recht keine vier) Moderatoren beim ESC benötigt, das hat man am Finalabend auch gesehen.
Dennoch einer der besten Moderatoren der letzten Jahre, definitiv!
Oh mein Gott, was für ein unfassbar herzensschöner Text über diese drei wirklich wunderbaren Frauen! Das liest sich ja wie die – um mal aus einer steinalten WDR-Sendung zu zitieren – „ultimative Lobhudelei“. Und das Schönste daran: jedes Wort ist wahr und berechtigt und spricht mir aus der Seele! Hazel habe ich schon immer für ihren unkonventionellen Humor geliebt und hatte vorher ein bisschen Angst, dass sie im ESC-Korsett ersticken könnte. Aber nichts da! Die Klamotten: grandios! Ihr trocken-schrulliger Humor und ihre Selbstironie: zum Niederknien. Und der Erika-Vikman-Moment: ikonisch! (Danke auch an Johannes Flöhr für die ja noch sehr viel lustigere Probenversion). Und dass Hazel so glänzen konnte, hatte natürlich auch ganz viel mit Sandra Studer zu tun, die sie mit ihrer (positiven) Routine und Sicherheit gestützt hat und die mich stellenweise an Desirée Nosbusch erinnerte, die seinerzeit auch den Eindruck erweckte, für diesen Job geboren zu sein. Und ja, die Hunziker am Samstag hätte es nicht zwingend gebraucht – sie war aber eben auch kein Fremdkörper und hat mit Hazel und Sandra bestens und auf Augenhöhe harmoniert. Respekt ans Schweizer Fernsehen: da hattet ihr ein echtes Händchen!
Neues von ESC-Moderatorin Michelle Hunziker:
https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_100780814/michelle-hunziker-sie-verraet-dating-geheimnis-und-gibt-liebesupdate.html
https://youtu.be/VW4ajpNXUOk?si=iiFt7kZ8ADCaANr_
Hazel Brugger ist heute Abend in der ARD bei „Verstehen Sie Spaß? – Best of 2025“ zu sehen. Die Show hat eben angefangen.
Im WDR Fernsehen läuft gerade „Legendär – Unsere Hits der 70er“ und bei den kommentierenden Promis ist Jane Comerford, die beim ESC 2006 als Sängerin der Gruppe Texas Lightning teilnahm.