
Mit dem Eurovision Song Contest in Malmö gibt es ein paar wesentliche Änderungen, die nicht zuletzt Deutschland als Big5-Land betreffen. Deren Beiträge werden nun in den Halbfinals live und in voller Länge im laufenden Startfeld präsentiert. Außerdem startet das Voting im großen Finale nun schon mit der Präsentation des ersten Liedes. Änderungen beim Votingzeitraum gibt es darüber hinaus für alle Rest-of-World-Länder.
Änderung 1: Die Big5-Beiträge werden in den Semis live und in voller Länge präsentiert
Der Vorteil der Big5-Länder und des ESC-Gastgebers, direkt für das große Finale am Samstag qualifiziert zu sein, hatte in der Vergangenheit auch den Nachteil, dass viele Zuschauer/innen die Titel dann erst zum ersten Mal sahen. Denn bisher wurden im Rahmen des Intervall-Acts der Halbfinale nur Probenausschnitte dieser Beiträge gezeigt.
Nun gibt es eine geradezu revolutionäre Änderung. Denn die Big5-Beiträge werden nicht nur live und in voller Länge in den Halbfinals aufgeführt, sondern diese Darbietungen werden unter die jeweils zur Wahl stehenden Songs gemischt. So erhofft man sich mehr Aufmerksamkeit für diese Acts. Bei 15 Liedern in einem Halbfinale und drei Big-5/Gastgeber-Songs (gesamt also 18), könnten somit an Position 4, 9 und 15 die Finalisten-Lieder kommen.
Ebba Adielsson, Executive Producer des Eurovision Song Contest 2024:
„Wir glauben, dass diese Änderung den Big5 und dem Gastgeberland im großen Finale mehr Chancen einräumt, da sie nun die Möglichkeit haben, im Halbfinale „in echt“ auf der Bühne zu stehen. Es ist auch ein Gewinn für das Publikum in der Arena und für die Zuschauer zu Hause, da sie alle Künstler, die in diesem Jahr antreten, vor dem großen Finale live sehen können.“
Martin Österdahl, der Executive Supervisor des Wettbewerbs, begrüßte die Änderungen:
„Endlich sehen wir die größten Länder Europas und die Gastgeber, die ihre Songs im Halbfinale in voller Länge vortragen, was bedeutet, dass es noch mehr Unterhaltung für Fans und Zuschauer gibt, und wie bei allen Vorentscheidungen können die Big 5 und das Gastgeberland ihre Songs nun zweimal live auf der Eurovisions-Bühne präsentieren.“
Änderung 2: Verlängerung des Abstimmungsfensters
Wie bereits in den Jahren 2010 und 2011 startet der Votingvorgang für das große Finale am Samstag in diesem Jahr schon mit der Darbietung des ersten Beitrags. Die Zuschauer/innen können dann also direkt für diesen abstimmen.
Außerdem haben die Fans in den nicht teilnehmenden Ländern (Rest of World) nun fast 24 Stunden Zeit, um für ihre Lieblingssongs zu stimmen, bevor die Live-Shows beginnen. Die Online-Abstimmung wird für sie unmittelbar nach dem Ende der zweiten Generalprobe für jedes Halbfinale und das große Finale am Vorabend eröffnet und bleibt bis zum Beginn der Live-Shows offen.
Executive Producer Ebba Adielsson erläutert diese Änderung:
„Bisher konnte man im Finale erst abstimmen, wenn alle 26 Beiträge fertig gesungen waren. Stattdessen wollen wir den Zuschauern die Möglichkeit geben, von Anfang an mitzumachen – wenn man etwas sieht, das einem gefällt, sollte man sofort abstimmen können. Sie können natürlich auch bis zum Schnelldurchlauf am Ende warten, wie in den vergangenen Jahren.
SVT hat mit diesem Abstimmungsverfahren bei „Melodifestivalen“ (Schwedens nationalem Finale) gute Erfahrungen gemacht. Außerdem gibt es Zuschauer in anderen Teilen der Welt, die abstimmen wollen, und wir wollen ihnen eine bessere Möglichkeit geben, am Ergebnis teilzuhaben. Jetzt müssen sie sich nicht mehr mitten in der Nacht einen Wecker stellen“.
Martin Österdahl fügt hinzu:
„Wenn die Abstimmung für das große Finale beginnt, wird jeder teilnehmende Song auf der Bühne aufgeführt worden sein, so dass die Zuschauer die Möglichkeit gehabt haben werden, alle Künstler zu sehen, die um den Sieg der diesjährigen Show kämpfen. Der Eurovision Song Contest entwickelt sich ständig weiter, und mit noch mehr Auftritten und Abstimmungsmöglichkeiten verspricht es die bisher aufregendste Show zu werden!“
Die EBU hat eine weitere große Änderung angekündigt, die aber erst in der nächsten Zeit kommuniziert werden soll. Allerdings wies sie auch darauf hin, dass manche Dinge wie bisher weitergeführt werden sollen: Dazu gehört, dass in den Semis nur das Televoting zählt, im großen Finale am Samstag dann aber auch die Jurys 50% der Punkte vergeben. Auch die Art, wie die Ergebnisse präsentiert werden (erst einzeln die Stimmen der Jurys und dann aufaddiert die Punkte vom Televoting), bleibt unverändert.
Was sagst Du zur neuen geplanten Präsentation der Big5-Songs in den Halbfinalen? Und wie findest Du es, dass nun auch schon während der Performances für die Songs abgestimmt werden kann? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Das die Big 5 und der Gastgeber im Halbfinale auftreten find ich in Ordnung. Das nun allerdings schon ab dem ersten Song abgestimmt wird, fühl ich nicht so.
Mit den Big 5 finde ich gut. Abstimmung ab Start ist offensichtlich problematisch. Also eröffnet Schweden wohl die Show.
Das habe ich mir auch schon gedacht , wahrscheinlich hat Schweden die unbeliebte 2 gezogen .
1 tatsächlich.
Du Hellseher 😉
Änderung 1: Ich sag es mal so; wenn wir 43 statt 37 Teilnehmern hätten, würde es wohl kaum die Big-5-Auftritte in voller Länge geben. Letztlich ist es nur konsequent und ich kann mir auch vorstellen, dass es sich gut in die Show einfügt, allerdings bin ich absolut nicht der Meinung, dass die vorqualifizierten Beiträge irgendeinen Nachteilsausgleich bräuchten, wie Frau Adielsson hier insinuiert.
Änderung 2: Es gab ja durchaus Gründe, weshalb man diese Regelung damals nach zwei Jahren wieder abgeschafft hat (nämlich mangelnde Beteiligung) und ich sehe nicht, dass das jetzt großartig anders sein wird. Prinzipiell finde ich es aber gut, weil die ersten Startnummern im Finale schon einen klaren Nachteil haben. Vermutlich wird man das eigentliche Votingfenster dann im Sinne der angekündigten Kürzung deutlich verkleinern, was ich auf jeden Fall befürworte.
Ich habe ein bisschen Angst vor der weiteren Änderung, die angekündigt wurde, aber das werden wir dann sehen.
Zu 2: Meines Wissens wurde els auch als nachteilig gesehen, daß die Telefonnummern (incl. Kosten etc)über längere Zeiten während des Beitrags eingeblendet werden mußten.
Die 6 FInalsongs in den Semis zu komplett erleben zu können ist an sich eine top Neuerung. Finde es aber ein wenig problematisch, dass die Songs mittendrin stattfinden sollen, denn es stört da eher den eigentlich Wettbewerb im Semifinale, wenn plötzlich nach Songs 7 und 8 ein Song daher kommt, der gar nicht wählbar ist. Das gehört fix hinter den eigentlich Contest!!
Finde beide Änderungen gut, vorallem dass die Big 5 jetzt auch im Semi performen. Damit ist dieser Nachteil endlich aus dem Weg geschafft.
Beim Voting ab Beginn, wird man sehen ob das einen Effekt auf die Resultate hat oder eher nicht. Grundsätzlich soll damit ja der Nachteil von frühen Startnummern etwas ausgeglichen werden.
Das sehe ich ganz genauso.
Ich würde sogar weiter gehen und sage das die Auftritte massiv den Vergleich mit den eigentlichen Semi Startern erschwert und verzerrt.Vor allem bei Zuschauern ,die die Songs nicht im Vorfeld schon aus dem Internet kennen .
Wir haben zwar Angst, im Halbfinale anzutreten, auftreten wollen wir aber bitte.
Kam die Forderung nicht antreten zu müssen von den Big5, oder war das einfach eine logische Folge, weil man die 200 Mio Zuschauer erreichen wollte? eingeführt wurde es ja, als Deutschland nicht ins Finale kam, und deswegen die Quoten schlechter wurden.
Man müsste mal schauen, wie die Quote in Österreich sich unterscheidet, wenn sie kein Finale erreichen, und das auf Deutschland/UK/Spanien umrechnen. Wenn man dann davon ausgeht, dass ein Platz in den 20ern ein Finalaus gleichzusetzen ist.
Das habe ich mir auch gedacht. Ich meine, es ist ja nett, dass man den BIG 6 den kleinen „Nachteilsausgleich“ verschaffen möchte. Allerdings werden sich dann die anderen Länder (nicht ganz zu unrecht) fragen, warum sie dann nicht regulär am Wettbewerb teilnehmen. Auch merkwürdig, dass sie mittendrin auftreten. Hoffentlich gibt es da kein „Kuddelmuddel“.
Die zweite Neuerung finde ich allerdings sehr gut, das kann den früheren Startnummern helfen.
Wie wahr.
Ich glaube die Angst, dass z.B. Deutschland und UK im Semi ausscheiden ist bei der EBU größer als bei NDR bzw. BBC. Das Finale könnte auf einen Schlag 10 Mio Zuschauer verlieren und dass ist es ja, was die EBU (und Sponsoren) eigentlich ja gerade nicht wollen.
Ich glaube nicht mal, dass da großartig „Angst“ im Spiel ist. Die Forderung nach einem Auftritt kommt ja auch aus Italien oder Frankreich 😉
Ich bin mir sicher, dass die Big 5 Länder auch im Semi antreten würden – dann würden sie aber mit Sicherheit deutlich geringere Teilnahmegebühren entrichten (wollen). Was das für Folgen für den ESC hätte, kann sich jeder selber ausmalen, und davor hat dann wohl eher die EBU Angst!
Die Änderung mit der Big 5 finde ich gut.
Aber das mit den Voting finde ich Käse.
Warum macht man es einfach nicht so wie in Riga 2003? Einfach den Schnelldurchlauf von Startfeld 26 beginnend zu Startfeld 1?
Stimmt, das war super!
Und 15 Minuten Zeit fürs Abstimmen würde vollkommen reichen.
Nach meiner Meinung wäre es doch dann jetzt als letztem Schritt nur konsequent, wenn sich die BIG 5 auch dem Semi-Voting stellen würden.
Nur der Gastgeber hat sich die direkte Finalteilnahme „verdient“.
Mittendrin anzutreten, finde ich dann auch etwas merkwürdig, das stört den eigentlichen Wertungslauf – tauchen die dann auch im SDL auf? „Hmmm, was war noch mal Lied 7 – welche Endziffer?“
Das die frühen Startnummern immer etwas benachteiligt waren, weil nicht mehr so im Gedächtnis, stimmt schon. Aber wenn die Zuschauer während der Show mit Werten beschäftigt sind – nun ja. Auch nicht so toll, aber bestimmt kommen da mehr Taler fürs Telefonieren zusammen, oder?
Ich werte – wie immer – nach dem SDL, wenn ich bessere Vergleichsmöglichkeiten habe.
Oder man sagt, dass die ersten sechs des Vorjahres für das Finale sicher qualifiziert sind. Dann kann man sagen, dass die sich das Finalticket erarbeitet haben.
Es gibt keine Taler fürs Telefonieren – wir sind ja nicht bei den Privaten 😉
Wohl aber in vielen Ländern für die Werbung, während wir Postkarten, Schaltungen in den Greenroom etc. sehen. Und die nehmen gewaltig ab, wenn sich die Big 5 nicht qualifizieren.
Ich rufe gern für alle an, die mir gut gefallen. Da ist es mir schon willkommen, das schon nach jedem Act tun zu können – dann muss ich mir nicht so viel merken oder aufschreiben 😉
Hinterher gibt es dann noch ein, zwei Anrufe mehr für meine(n) Favoriten – je nach dem, wie viele verschiedene Danke-Ansagen sie haben :>
Ich finde die beiden Änderungen super!
Zu Änderung 1: glaube fände es besser, wenn die 3 Final Songs nach den Semi Songs kommen, könnte vll zu Verwirrung führen
Zu Änderungen 2: Find ich genauso gut. Wird vll dem Vorteil der späten Startplätze entgegenwirken
Was die 3. Änderung sein könnte, davor habe ich ein bisschen Angst 😱
Die Änderungen mit den Big 5 kam wahrscheinlich auch nur, weil das Voting Fenster geöffnet wurde. Denn sonst hätten die Big 5 den Nachteil, dass man alle anderen Auftritte bereits komplett gesehen hat im Semi Final und dann im GF gleich abstimmen kann.
Ich finde es sehr gut, dass die Acts der Big 5 und des Gastgeber-Landes auch in den Halbfinals auftreten dürfen. Allerdings finde ich die Neuerung beim Voting nicht gut. Aber die Freude über ersteres überwiegt deutlich.
Die erste Änderung ist ganz in Ordnung, wobei ich das Auftreten zwischen den regulären Semi-Teilnehmern eher kritisch sehe, könnte zu Verwirrungen führen.
Das Voting von Anfang an halte ich dagegen für ziemlichen Käse, hat man doch schon 2010 und 2011 gemacht und danach wieder eingestampft weil es kaum jemand genutzt hat. Aber na ja, da will die EBU wohl einfach wieder etwas mehr Kohle scheffeln.
Also wenn da jemand Geld scheffelt, dann nicht die EBU, sondern die nationalen Sendeanstalten, die viel Geld für jedes Voting verlangen. Die ARD macht das ja (im Gegensatz zu anderen Sendern) zum Selbstkostenpreis.
Ist ein kleiner Unterschied, aber immerhin.
Denke auch nicht, dass es zu großen Unterschieden führen wird. Gerade dort, wo die Anrufe viel kosten wird ja keiner schon direkt zu Beginn mit Voten anfangen. Wenn ich mir nur 1-2 Anrufe leisten will/kann werde ich die schließlich eh am Ende vergeben.
Zumindest 2010 wurde Lena nicht benachteiligt beim langen Votingzeitraum.💪
Ich werde wie immer erst nach dem letzten Song abstimmen, weil ich die Tagesform der einzelnen Acts mitberücksichtige und sich für mich, Stand heute, noch kein klarer Favorit abzeichnet.
Vielleicht kann die EBU während des Votings besser prüfen, ob es zu versuchten Manipulation kommt.
Weiß allerdings auch noch aus 2011, dass sich die Anzahl der abgegebenen Stimmen im Vergleich zu den Vorjahren nicht erhöht und man festgestellt hat, dass die meisten Votes nach dem letzten Song reinkamen.
Big 5 im Semi: Richtig so. Aber hinten dran!
Voten von Anfang an: Find ich nicht verkehrt. So haben die ersten Startnumern nicht immer so das Problem schnell in Vergessenheit zu geraten.
Vielleicht auch für Menschen interessant, die früh schlafen gehen 😄
Big 5 + Gastgeber im Halbfinale in voller Länge: Top!
Zwischendrin auftreten lassen und nicht am Schluss: Na ja. Da seh ich Vor- und Nachteile.
Anrufen ab Startnummer 1: Wenn das irgendwas bringen würde (außer Geld), hätte Eric Saade 2011 gewonnen.
Rest of the World darf 24 Stunden vorher abstimmen: FLOP! Die sollen über das abstimmen, was auf der Bühne passiert, nicht über Vorschusslorbeeren!
Anstehende weitere große Änderung: Hab ich Mörderbammel vor. Ich möchte lieber nicht raten, was es ist.
Tendenz der Schweden, immer wieder den Contest zu ändern, sobald sie mal wieder das Steuer in der Hand haben: F…öhnt Euch! (Da stand vorher was Anderes, da das aber vermutlich nicht der Netiquette entsprochen hätte, hab ich es abgeändert)
Finde generell dass Schweden einen zu großen Einfluss hat.
Dafür ist der Beitrag dieses Jahr ja absolut „Forgettable“.
Tante Edith meinte, da müsse ein PUNKT dahinter. Wo sie Recht hat…
Wüstchen, ich weiß es ja sehr zu schätzen, aber irgendwann ist der Witz echt auserzählt.
Immer diese Schweden…wirklich aber auch…ts
Ich habe so ein ungutes Gefühl, dass die Schweden jetzt die 12 Punkte canceln.
Fände ich nicht schlecht, die 12 Punkte abzuschaffen.
So wird es gerechter auch für die, die öfter oder immer Plätze >10 einnehmen. Wer überall im Mittelfeld ist (= 0 Punkte), erreicht so auch einen Platz im Mittelfeld statt am Ende.
Unsere ~0 Punkte in den letzten Jahren heißt ja nur, wir waren nirgends in den Top Ten. Das hätte auch überall der 11. Platz sein können.
Und die Verkündung wird auch nicht länger, da mittlerweile ohnehin nur die ersten drei angesagt werden.
Dass die Big 5 in den Halbfinals live auftreten finde ich super, aber dass sie zwischen den Teilnehmern des Halbfinals auftreten wird doch für viele „casual“ Zuschauer verwirrend sein. Die werden sich fragen, warum zum Beispiel nach Startnummer 3 ein Lied ohne Startnummer kommt, für das man nicht abstimmen kann.
Der Änderung des Abstimmungsfensters stehe ich positiv gegenüber sofern das bedeutet dass die Intervall-Phase gekürzt wird. Die hat sich in den letzten Jahren echt gezogen.
Die Big 5 in den Semis ist super. Aber das mit der Abstimmung gefällt mir gar nicht.
Warum kann man nicht sofort alle Karten auf den Tisch legen? Eine Ankündigung das in nächster Zeit eine weitere Änderung angekündigt wird ist doof.
Für mich sind das tatsächlich mal sinnvolle Veränderungen. Vor allem die Verlängerung des Votingzeitraums finde ich gut, das gleicht so ein bisschen den Nachteil aus, den die niedrigen Startnummern zuletzt im Televoting hatten (ganz krasses Beispiel: das diesjährige Televoting-Ergebnis Österreichs im Semi und dann im Finale mit Startnummer 1).
Wenn ich es richtig mitbekommen habe, gilt das mit dem Voten vom ersten Song an nur fürs FInale. Man kennt also eigentlich schon alle Performances zu dem Zeitpunkt. Auch für das Rest-of-the-World-Voting 24 Stunden früher.
Hat den „Vorteil“, dass die Kinder für ihren Liebling abstimmen und dann ins Bett geschickt werden können. Sie müssen dann nicht warten bis nach 11 Uhr oder so.
Ich sehe das als Vorbereitung, das Privileg der Big 5 abzuschaffen. Das Big 5 Prinzip hat sich völlig überholt. Das Risiko, dass die Anstalten das ESC Finale nicht übertragen wenn der eigene Beitrag im HF scheitert, ist gering. Und letztlich ist es besser, ein schwacher Beitrag bleibt im HF hängen als dass Länder mit permanent dürftigen Beiträgen ständig Letzter werden. Es hilft somit beiden und erhöht die Spannung der Big 5 Länder in den HFs. Einzig der Gastgeber sollte fürs Finale gesetzt sein.
Nein das denke ich nicht. Martin Österdahl wurde in Liverpool dazu befragt und hat klar gesagt, dass der Song Contest ohne Big 5 nicht möglich ist. Er mein natürlich ohne es zu sagen das viele Geld das DE zahlt. Außerdem würden die Zuschauerzahlen durch das ständige nicht qualifizieren von u. a. Deutschland deutlich nach unten gehen.
Was Österdal sagt, ist etwa so vertrauenswürdig wie etwas, das Christian Lindner sagt.
Übertragen müssen sie es ja, nur würde dann in Deutschland womöglich wie 1996 die Verbannung des Finales auf One oder den NDR, bei der BBC und Rai womöglich ähnlich. Das hätte schon einen gewissen Einfluss auf die Quote, der das „Produkt“ ESC wiederum für die Sponsoren etwas unattraktiver machen würde.
Bin aber grundsätzlich trotzdem deiner Meinung. Die Big 5 sind eigentlich mit nichts mehr zu rechtfertigen.
Verbannung würde mich persönlich nicht besonders stören – ich weiß, wann es läuft, da ist es mir egal, wo, solange ich es empfangen kann.
Die Quote ist das Problem: Bei uns müssen sich die ÖR mit guten Quoten für den Aufwand/Geld rechtfertigen, in anderen Ländern sinken die Werbeeinnahmen, bei der EBU, wie Du richtig schreibst, die von den Sponsoren.
Könnte auch sein, um das Privileg abzuschwächen:
Ich würde das schlechteste Big5-Land im nächsten Jahr ins Halbfinale verbannen. Dabei wäre dieses im darauffolgenden Jahr wieder direkt gesetzt, egal wie es abschneidet (die Relegation würde dann eines der 4 anderen Länder treffen).
Sollte es nämlich die Qualifikation nicht schaffen, hielte sich der Quoteneinbruch so noch in Grenzen. Außerdem entstünde dann ein höherer Wettbewerbsdruck für die Big5 (siehe NDR!).
Die Idee ist wirklich nicht schlecht.
Voting von Beginn an macht schon Sinn…
Österreich 2023 zweiter im Semi, reines Televoting mit 137 Punkten (guter Startplatz)
Finale dann 16 Punkte bei Startnummer 1
Fast alle Länder aus dem zweiten Semi haben im Finale mehr Zuschauerpunkte als Österreich bekommen, obwohl sie im Semi deutlich weniger Punkte hatten.
Gerecht ist es nie, aber man überlässt den Big 5 Ländern auch immer die guten Startplätze, damit sie nicht null Punkte bekommen….
Das mit den guten Startplätzen für die Big 5 halte ich für ein Gerücht. Außerdem spielt ja auch das direkte Umfeld immer eine sehr große Rolle, gerade seitdem die Startreihenfolge nicht mehr komplett ausgelost wird. Da kann man aufgrund der schlechten Wettquoten von den Produzenten dann auch schon mal selbst mit einem Startplatz kurz vor Schluss von Favoriten eingerahmt und sozusagen zum Sterben geschickt werden.
OT:
Soeben hat die EBU bekanntgegeben, dass Gastgeber Schweden das Finale des ESC 2024 eröffnen wird. Das wurde heute beim Treffen der Head OF Delegations ausgelost. Ich kann mich nicht erinnern, wann zuletzt ein Gastgeber-Land das jeweilige Finale eröffnet hat. Gab es sowas vorher überhaupt schon?
Erklärt, warum von Anfang an gevotet werden kann.
Genau, das haben die eben in fünf Minuten entschieden und dann schnell die Pressemitteilung noch veröffentlicht. Woher dieser Hang zu Verschwörungstheorien bei ESC-Fans?
Fünf Minuten ???
Dachte immer,die Schweden müssen nur ein Wort sagen.
Und dann wir es gemacht. 😊😊
Echt wahr? Dann bekommt das mit dem Abstimmen ab dem ersten Beitrag aber ein gehöriges Gschmäckle…
Doch, gabs schon. 1959, 1960, 1963, 1970. Alles schon ne Weile her.
Ah, OK. Wieder was gelernt. Vielen Dank.
Ich finde beide Änderungen überflüssig und schwachsinnig zumindest wie es geplant ist.
Änderung Big 5(6) ok, aber bitte wenn alle 15 Semifinalisten fertig performt haben auf keinen Fall zwischendrin .
Änderung Voting totaler Schwachsinn falls man dann wirklich nur 20 Stimmen hat .
Dann kann passieren das die 20 Stimmen schon bei den ersten 5 oder 6 Beiträgen
hängenbleiben .
Sind ja nicht alle Voter so ESC erfahren .
Dass das System mit den 20 Stimmen so bleibt wurde ja offenbar nicht explizit betont. Vielleicht betrifft die kommende Änderung genau diesen Punkt.
Z.B. über ein Voting per App wie im Mello. Oder auch noch irgendwie anders.
Das ist genau das Argument, das ich gegen das frühe Voting habe.
Das mit den Komplettauftritten der Big 5 war schon lange fällig. Keine Ahnung warum das so lange gebraucht hat. Nur diese Untermischung finde ich sehr verwirrend.
Und das andere ist ja keine Neuerung, gab es schon mal.
Änderung 1: Ergibt Sinn und gibt den großen Ländern endlich ausgiebig Möglichkeit, sich gegebenenfalls zu blamieren. Und, diese lächerlichen Interviews mit den Big 5 verschwinden dann wohl gleich mit.
Änderung 2: Geldschneiderei und Wettbewerbsverzerrung. Da muß Mutti aber aufpassen, daß sie nicht schon nach dem zwanzigsten Lied ihre zwanzig Anrufe verballert hat.
Änderung: Die Bekanntgabe des gewünschten Siegers im Intro. Schließlich muß man den Zuschauern ja mit auf den Weg geben, um welche gute Sache es in 2024 gehen wird.
Okay, so weit wird es wohl nicht kommen, aber das wäre doch ein interessanter Ansatz.
ganz genau
> Da muß Mutti aber aufpassen, daß sie nicht schon nach dem zwanzigsten Lied ihre zwanzig Anrufe verballert hat.
Kann ich mir kaum vorstellen. Für mehr als eine Handvoll verschiedener Beiträge habe ich noch nie gevotet, soweit ich mich erinnern kann…
Jetzt sind also die Big Five auch im Halbfinale, nur müssen sie nicht durchs Halbfinale.
Dass sich die anderen Länder alles gefallen lassen, finde ich schon arg.
Viele andere Länder können überhaupt nur teilnehmen, weil die Big 5 nunmal die Big 5 sind und sehr viel Geld zahlen. Wie schlägst du denn vor, das System zu ändern? Big 5 abschaffen und alle müssen noch mehr Geld zahlen? Wird ein tolles Finale mit 10 Ländern.
Und solang die Big 5 die anderen Länder davon abhalten, im Finale letzter zu werden, dürfte sich ja keiner beschweren.
Die Schwedischen verantwortlichen gehn mir jetzt schon wieder auf die Nerven , wenn Änderungen bitte :
Ahhh…Schweden eröffnet das Finale, deshalb die Änderung
Schweden hat übrigens die Nummer 1 im Finale. Also gewinnen werden sie von da aus sicher nicht!
Also, dass jetzt endlich auch die Big5 in den Semis den kompletten Song präsentieren dürfen finde ich prima! Ich habe mich sowieso schon immer gefragt, weshalb es im Semi von den Big5-Songs immer nur einen Ausschnitt von der Probe gab, obwohl die Acts der Big5 für ein Interview ja sowieso bei den Semis vertreten waren/sind.
Mit dem Voting bin ich zweigeteilt: Auf der einen Seite sagen wir ja immer, dass eine frühe Startnummer oder gleich die erste Hälfte der Startnummern für das Televoting die „schlechteren“ Startnummern sind. Dies könnte man damit ausgleichen, dass das Voting direkt mit der ersten Startnummer geöffnet wird. Aber ob dies überhaupt der Fall ist, dass die erste Hälfte die schlechteren Startnummern sind? Das weiß wahrscheinlich nur Digame und die EBU (und eventuell auch die ESC-Teilnehmerländer).
Außerdem bin ich gespannt ob das Votingfenster, nachdem alle Acts aufgetreten sind, auch weiterhin so lange geöffnet bleibt wie in den letzten Jahren, oder ob man dies jetzt hier dann ein wenig enger schnallt, wo das Votingfenster insgesamt ja sowieso größer ist.
Ich bin gespannt, was die dritte Änderung ist, welche die EBU noch geheim hält! Ich gebe mal ein paar Tipps ab:
Okay, ich tipp mal mit.
1. Man schafft den Live-Gesang komplett ab.
2. Man schafft die 6-Personen-Regel ab.
3. Man schafft die 3-Minuten-Regel ab.
4. (Mein Wunsch) Man schafft die handverlesene Startreihenfolge wieder ab.
As I said: Ich hab jetzt schon Angst.
5. Es dürfen Tiere auf die Bühne.
6. Und Kinder.
7: Die Bekanntgabe der Final-Qualifikanten wird „spannender“ gemacht: „XY, du mußt zittern“. Das Ganze auf der Bühne – hat sich ja letztes Jahr schon angedeutet.
8: Es gibt weitere Einschränkungen bei der Berichterstattung.
Die Anzahl der Vor-Ort-Journalisten wir auf ein Viertel reduziert.
Zu diesen Tipps würde ich sagen
1) halte ich für ausgeschlossen (das will niemand) und man hat erst dieses Jahr ein neues Autotune-Verbot eingeführt
2) wäre im Grunde zu kurzfristig, um das noch umsetzen zu können
3) dito, der italienische Song musste ja sogar noch wegen 7 Sekunden gekürzt werden
4) dann hätte man nicht die schwedische Startnummer heute extra auslosen müssen
Ich glaube da eher an die Variante von Alex oben mit dem Abstimmungsfenster nach dem Juryvoting, aber das hätte man ja heute mit bekanntgegeben.
Ich hoffe ja, dass sich nichts davon bewahrheitet außer 4., aber das hast Du ja schon entkräftet. Warum müssen die Schweden immer Hand anlegen, sobald man sie lässt?
Dass die Big 5 – und das Gastgeberland in voller Länge zu sehen sein werden, finde ich prinzipiell sehr gut. Fand es schon immer ein wenig schade, dass sie nur kurz eingespielt wurden und dadurch auch ein wenig an „Wichtigkeit und Bedeutung“ verloren haben. „Sie sind ja sowieso dabei…“ stimmt halt eben nur betreffend der Qualifierzierung; für die finale Punkevergabe aber hat man sie eben aber auch nur einmal gehört. Da finde ich einen Vorabauftritt schon sehr gerecht!:-)
Darüber, ob sie sich zukünftig auch „ganz normal“ qualifizieren sollten, wäre ein weiterer Nachdenkschritt nötig.
Ob ich die alte/neue Veränderung der Votingzeit nun gut finde, das muss ich erstmal genauer abwägen…mein erster Impuls ist ablehnend, aber ich sammle noch Eure Argumente für das Für und Wider und dann sehe ich weiter.
Mehrmals las ich hier schon, dass die Schnelldurchläufe mal von hinten und mal von vorne laufen sollten. Das fände ich richtig prima und gerecht!:-))
Ah, ein kleiner Nachtrag: die Beiträge einfach mitten reinzustreuen, empfinde ich als verwirrend. Ich würde sie im Anschluss oder in der (anschließend sicher auch noch irgendwie vorhandenen Votingpause ) besser platziert finden.:-)
Ist ja okay, dass die Big 5 plus Gastgeber nun auch während der Halbfinal-Shows einen Auftritt bekommen. Ich denke zwar nicht, dass die deutsche, britische und spanische Schwäche auf irgendeinem Nachteil fusste, aber gut. Doch dass die automatischen Starter unter die Halbfinalisten gemischt werden, wird sicherlich noch zu Diskussionen führen (etwa weil Leute nicht auf die eingeblendeten Ländernamen achten und dann für wen anders stimmen als sie wollten).
Viel schlimmer aber: Was soll denn der Quatsch mit den früher geöffneten Leitungen? Was ist das überhaupt schon für eine Botschaft, die da mitschwingt? Sind die Auftritte jetzt etwa egal? Außerdem könnte man doch auch argumentieren, dass daraus ein Nachteil für die späten Starter erwächst, sofern die Anrufe pro Anschluss weiterhin begrenzt bleiben. Und sowieso: Bei den letzten beiden Ausgaben hatten wir gefühlt schon mehr Abstimmungspause als tatsächlich Wettbewerbsbeiträge – und das reicht immer noch nicht? Wie wär’s denn, wenn die EBU den ganzen Zirkus technisch einfach wieder etwas downscalet?
Unterm Strich erneut nur Änderungen, die den ESC wieder ein kleines Stück verkorksen.
Hatte eben beim Lesen auch einige Bedenken, aber je mehr ich drüber nachdenke, desto entspannter werde ich.
Die Big 5 in voller Länge: Super. 18 Songs im Semi sind eh schöner als „nur“ 15 (plus 3 Ausschnitte).
Das Einschieben zwischendurch könnte es zwar unübersichtlicher machen, aber dafür kann man lange Folgen von Balladen bzw. Uptempo-Nummern etwas auflockern. Mit einer entsprechenden Einblendung und Erklärung im Kommentar sollte es also jeder hinbekommen.
Anrufen ab Startnummer 1:
Für die meisten Zuschauer egal (wie 2010). Leute, die ohne Gucken des Auftritts voten wollen (z.B. Diaspora-Voting), konnten das auch bisher machen. Und auffälliges Powervoting lässt sich vielleicht auch nochmal besser herausrechnen, wenn man nicht nur 20 Minuten Zeit im Semi hat.
Kurzum: Klingt weder nach einer Verbesserung, noch nach einer Verschlechterung.
Rest of the World darf 24 Stunden vorher abstimmen:
Einerseits blöd, weil nicht der Auftritt beurteilt werden kann. Andererseits nur eines unter 20 Votings im Semi (im Finale noch viel egaler). Kein Grund zum Aufregen also. Vielleicht wird vor dem Voting ja auch noch ein Schnelldurchlauf aus den Probenauftritten angeboten – das würde es sehr aufwerten.
Anstehende weitere große Änderung (Spekulationen meinerseits):
Taylor Swift 🙃😵
Dann aber bitte wie beim Superbowl mit Einblendungen von Taylor alle 2-3 Minuten. 🙂
War als neutraler Zuschauer zwar völlig nervend, aber die Zuschauerzahlen hat es ja auf Rekordwerte gebracht. Da hätte die EBU auch nichts gegen. 🙂
Herzlichen Glückwunsch EBU! Das sind wirklich sehr gute Änderungen!
1.Das die Big5-Länder + dem Gastgeber endlich auch vor dem Finale beim ESC präsent sind, war schon lange überfällig. Während alle anderen Teilnehmer mit ihren Live-Auftritten das Publikum bereits begeistern (oder auch nicht) konnten, war es manchmal im Finale schon ein wenig „ach, die anderen 6 sind ja auch noch dabei“. Ich finde dadurch, dass die Big5-Länder + dem Gastgeber sich auch vorher beweisen müssen / können, sind für alle im Finale die Chancen gleich, bereits im Vorfeld Fans gewonnen zu haben. Schau’n wir mal! (Und drücken die Daumen, dass es etwas hilft!?)
Ob es nun besser wäre, wenn die „Außer-Konkurrenz-Lieder“ am Ende oder mittendrin performen, keine Ahnung. Sollten sie am Schluß auftreten besteht auch immer die Gefahr, dass die Aufmerksamkeit nicht mehr vorhanden ist, weil „sind ja nicht wichtig“ für den besagten Abend. Und ob sie den Ablauf für die abstimmungsfähigen Song stören, weiß nicht, muss man sehen.
2.Das die Voting-Lines bereits ab dem ersten Song offen sind, ist auch nicht schlecht. Obwohl ich befürchte, dass die Statistik-Verliebten, bei der Frage welcher Startplatz der günstigste ist, gerade kurz vor einem Nervenzusammenbruch stehen. Aber Scherz beiseite! Man könnte jetzt sagen: „Time is money!“, längere Zeit = mehr Anrufe = mehr Geld. Vielleicht!? Glaube ich allerdings bei Europa nicht unbedingt. Ich freue mich nur darauf, dass man am Ende ein bischen entspannter die Anrufe, Nachschub holen, den vorherigen wegbringen und auch noch den Intervall-Act genießen unter einen Hut bekommen kann.
3.Beim „Rest of the World“-24-Stunden-Votum denke ich schon eher, dass hier mehr Stimmen eingehen werden. Auf der ganzen Welt gibt es ESC-Fans, aber die wenigsten werden die Show (aufgrund der Zeitzonen) wohl live, sondern vielmehr im Nachhinein, ansehen. Und wenn diese nun auf Basis der Semi-Final-Auftritte (auch der Big5 + dem Gastgeber) schon vorher voten können, werden dies bestimmt mehr tun.
4.Ich bin, wie ich woanders bereits erläutert habe, ein absoluter Verfechter der Jury- + Televotings.
5.Bitte! Ich hoffe, auch nächstes Jahr und in absehbarer Zukunft, möchte die EBU keine Experimente bei der Punktevergabe machen. Es ist gut so wie es ist! Ja, vielleicht ein bischen lang, aber spannend. Und mal ehrlich, diese Punktevergabe ist doch auch ein wenig das, auf das sich ein ESC-Gucker und -Fan am Ende des Tages freut, inklusive „Oh“, „Ah“, „Ne, oder?“, „Wow“, „Oh, mein Gott“, „Was, kann nicht sein!?“ und „Gott sei Dank“!
Schweden hat wohl Startnummer 1 gezogen. 😅
Die Big 5 in den Semis komplett zu sehen ist gut, dass das Voting schon ab Song 1 geöffnet werden soll, finde ich weniger gut. Hat nicht Schweden Startplatz 1 bekommen? 😉
Diese ständige Rumdoktorei am ESC, die den wichtigtuerischen Schweden, die zudem das MF für das Maß aller Dinge halten, eine Lieblingsbeschäftigung zu sein scheint, geht mir aber so was von auf den Keks.
Tja, aber irgendwie muss man seine Rolle und Existenz ja rechtfertigen … also plustert man sich auf. Das Symptom kann man auch bei eigentlich überflüssigen Positionen in großen Unternehmen beobachten.
Genau wegen diesem Rumdoktern bin ich immer sehr froh wenn Schweden nicht gewinnt, die halten sich wirklich für den Nabel der ESC-Welt.
Sehe ich ganz genauso. Schweden beim ESC ist mir seit Jahren unsympathisch, ständig die eigenen Interessen in den Vordergrund stellen. Schon offensichtlich, was die vorhaben, wenn Schweden auf Startplatz 1 gesetzt wird und man auf einmal die Voting Regel ändert. Ich bin dafür, wenn Deutschland auf Startplatz 5 ist, dass man erst ab der Postcard des 5. Beitrags abstimmen darf.
Jede Veränderung die Schweden bis jetzt eingeführt hat, hat doch dem Contest geholfen – siehe getrennte Abstimmung, nur vorlesen der 12 Punkte.
Außerdem treffen die Entscheidungen die EBU, die Reference Group und der austragende Sender.
Es ist also nicht nur Schweden die was entscheiden
Dass nur noch die 12 Punkte vorgelesen werden, ist m.E. eine große Verschlechterung.
Mir haben in den letzten zehn Jahren aus Schweden eh nur „Undo“ und „Hold me closer“ gefallen. Von „Tattoo“ war ich leider schnell genervt.
z.B. Sicherheitsbeauftragte 😉
Die Entscheidung hat ja nicht Schweden alleine getroffen sondern die Entscheidungen treffen ja die Reference Group und der jeweilige Sender.
Welche Neuerung wird die EBU demnächst noch verkünden? Mein Tipp: der Sieger ist nicht mehr automatisch der nächste Gastgeber. Vielleicht plant die EBU schon für die nächsten Jahre. Zb 2025 in Frankreich. 2026 Deutschland. 2027 Schweiz.
Guter Tipp. Dann kann ja Schweden die nächsten 10 Jahre gewinnen, ohne den Contest immer wieder ausrichten zu müssen.
Zwei Fliegen mit einer Klappe. Einmal die längerfristige Planung ist möglich. Und man umgeht einen möglichen Gastgeber mit ungeeigneter Halle.
Vielleicht auch weil aktuell ein Sieg Kroatiens wahrscheinlich ist und sie den Contest ggf. finanziell nicht stemmen können?
Das glaube ich nicht. Aber ich weiß nicht ob kleine Länder wie Litauen und Kroatien geeignete Hallen haben.
Sowohl Litauen als auch Kroatien haben Hallen mit einer Kapazität von über 10 000:
https://de.wikipedia.org/wiki/Avia_Solutions_Group_Arena
https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%BDalgirio_Arena
https://de.wikipedia.org/wiki/Arena_Zagreb
Da würde ich mir im Falle eines Sieges von Malta mehr sorgen machen.
Es geht ja nicht nur um Hallen sondern um eine komplette Infrastruktur, um so viele Leute zu beherbergen. Beim ESC geht es schon lange nicht mehr um große Hallen. Düsseldorf wurde doch bspw. auch Berlin vorgezogen, aufgrund der Infrastruktur drumherum.
Andi hat aber mit den Hallen argumentiert und ich habe halt darauf geantwortet. Außerdem sind Vilnius und Zagreb die Hauptstädte und gerdade dort würde ich mir was Infrarstruktur angeht wenig Sorgen machen.
Es wird sicher Berlin oder Köln werden. Der Sieg wird uns nicht zu nehmen sein.
Sollte das dann 2025 nicht in dieser Einkaufsstraße in Minden stattfinden?
Ich glaube um die 10 000 Plätze sind der EBU heutzutage zu wenig. Wahrscheinlich sind 15000 ein Minium in Zukunft.
Glauben tut man in der Kirche. 😉
Und umschifft das Problem, falls die Ukraine wieder gewinnen sollte.
Ernsthaft, fände ich jetzt gar nicht mal so blöd. Natürlich hat es seinen Reiz, wenn das Gewinnerland der nächste Gastgeber wird. Bringt aber auch Probleme mit sich. Nicht jedes Land kann sich die Austragung des ESCs leisten. Oder man denke nur an die politischen Diskussionen, wenn das gewinnende Land nicht den demokratischen Werten der EBU entspricht. Oder dort Krieg Herrscht, und somit ein Sicherheitsrisiko besteht, den ESC auszurichten. Vielleicht könnte es man wie bei den Olympischen Spielen machen: jedes Land hat die Möglichkeit, sich zu bewerben
Allerdings: Dann würde der ESC eventuell überproportional in Skandinavien stattfinden… auch wieder langweilig.🤔
Oder in Benelux. Ich finde das macht schon den Reiz des ESC aus dass man ihn sich eben nicht einfach so „erkaufen“ kann.
Ich befürchte ja eher, dass es dann wie zuletzt bei der Fußball-WM oder neuen Formel-1-Rennen liefe: überdurchschnittlich oft in Schurkenstaaten. 15 Jahre Crystal Hall in Baku am Stück. 😬
Katar, Bahrain oder VAE
Es gäbe auch die Option, dass der Sieger den Contest erst in zwei Jahren ausrichtet (die Idee hatte ich durch den verhinderten ESC 2020 schonmal bekommen). Sieger könnte dann ja sogar für zwei Jahre gesetzt sein.
Jetzt habe ich noch mehr Angst vor der groß angekündigten weiteren Änderung……
Das die Big 5 und der Gastgeber in den Semis zusehen sein wird , find ich gut und schon lange überfällig. Aber mittendrin denn doch merkwürdig, austesten kannste alles.
Das mit dem Voting , ja wieso das jetzt gut passt sieht man ja an Schweden 😉 aber ist auch ne gute Sache. Denn kann man gleich anrufen wenn man es einen gefällt .
Warum man das Öffnen des Voting-Fensters von Anfang an nur im Finale macht, verstehe ich nicht. Noch sinnvoller wäre es doch in beiden Semis. Gerade bei reinem Publikumvoting haben die späten Startnummern einen noch größeren Vorteil.
Sensation ! Schweden startet auf Platz 1… Gab es das schon einmal bei einem Gastgeber ?
Ja
Doch, das gab es bereits, und zwar im Jahr 1970 in Amsterdam. Da war die Niederlande die Startnummer Eins.
Änderung 1: Top, wie simpel eigentlich…
Änderung 2: für mich ein Unding!
Eine Wahl führt man bitte erst in Kenntnis aller Alternativen durch: und dazu gehört die Leistung am Finalabend! (Bevor die Einwände kommen: ja, ich weiß, dass das die Jurys auch schon nicht machen. Aber da hat das Ganze auch produktionssichernde Gründe usw.)
Dass man durch Änderung 1 nun eine gute Rechtfertigung für Änderung 2 zu haben scheint, ist natürlich sehr clever. So können die Sender, die damit Einnahmen generieren, unter dem Deckmantel der „Fairness für die Finalstartenden“, dies nun besser tun. Es nimmt dem Finale aber, so doof es klingt, den finalen Charakter. Der ESC soll Stück für Stück immer weniger „nur ein TV-Event“ werden und seine Wirkung noch weiter gestreckt werden. Ich bedauere das, und damit wird man sich irgendwann ins eigene Fleisch schneiden.
Was man mit dem Rest of the World-Voting macht, ist mir, ehrlich gesagt, ziemlich einerlei. Eigentlich finde ich die Gleichheit der Mittel im Vergleich zu den anderen Ländern begrüßenswerter, aber wenn man da Zeitverschiebungen ausgleichen möchte (bzw. das vordergründig damit begründet), dann meinetwegen.
Ich finde es klasse, dass nun endlich die Big 5 Länder ihre Lieder dem Publikum live im Halbfinale präsentieren können.
Das schon während die Lieder noch performt werden abgestimmt werden kann finde ich hingegen nicht so toll. Haben da nicht die Lieder, die spät performen einen krassen Nachteil? Na gut, die EBU wird sich das schon genau angesehen haben.
Dass die Big 5 in den Semis auftreten dürfen, finde ich gut. Dass das aber irgendeinen Nachteil ausbügelt, glaube ich allerdings nicht. Die vielen Bottom 5-Platzierungen der Big 5 (von Italien mal abgesehen) lagen und liegen sicher mehr an der mangelnden Qualität der Beiträge und nicht an der mangelnden Aufmerksamkeit im Vorfeld.
Es ist schon, mal ein Weg, in die richtige, Richtung. Aber es sollte auch sofort,abgestimmt , werden,ob sie sich tatsächlich qualifizieren, wie die anderen.wenn sie schon mitmachen . Wenn sie sich qualifizieren, ist es gut. Und wenn nicht, sind sie raus.
Mein Tipp für die „große Änderung“:
Man kann im Semi auch für die Finalisten abstimmen und diese Anrufe sowie die der zehn Qualifikanten werden mit ins Finale übernommen.
Sonst ergibt es für mich nämlich wenig Sinn, dass man sie unter die Semi-Teilnehmer mischt.
Ansonsten hält sich Schweden für seine Verhältnisse mit dem Innovationsdrang diesmal arg zurück.
Das wäre aber sehr ungerecht. Weil die beiden Semis unterschiedliche Zuschauerzahlen haben werden. Also die Bedingungen sind nicht gleich.
Kann man ohne ganz komische Umrechnungen aber doch gar nicht machen. Sonst hätten alle, die in einem Semi mit vielen kleinen Ländern starten, automatisch einen Nachteil – selbst dann, wenn wirklich alle in beiden Semis abstimmen könnten.
Am Ende hätte jeder der 26 Finalisten in etwa der Hälfte der abstimmenden Länder „Startkapital“. Da ist es eigentlich egal, wie groß die Länder sind, da ja die Stimmen nicht einen europäischen Topf wandern, sondern im Land bleiben, es also egal ist, ob nun Malta oder Deuschland schon für dich anrufen konnte, am Ende vergeben sie beide die selben Punkte 1-12.
Man könnte auch argumentieren, dass dadurch das Televoting noch mal gegenüber der Jury im Finale gestärkt wird.
Aber was weiß ich, die EBU hatte schon viele dumme Ideen 😉
Genau das ist auch meine Vermutung.
Die Ergebnisse aus den Semis werden quasi übernommen (es wird aus den votes der semis für alle acts im Finale eine Punktzahl ermittelt die veröffentlicht wird sobald das voting startet. ).es ist das was die Schweden in diesem Jahr in der Finalkval des Melodifestivalen hatten
Bzw sobald alle acts gesungen haben werden und das Votingfenster zu ist werden die Zahlen bekanntgegeben . Dazu kommen dann die Punkte von Juries, Televoting und Rest der Welt Voting
Das hätte dann auch Vorteil, dass es nicht mehr so extreme Diskrepanzen wie letztes Jahr bei Österreich und Australien gäbe.
Aaaah, verstehe. Ja, doch, so könnte da sogar tatsächlich ein Schuh draus werden.
Mich würde es aber auch nicht wundern wenn die „große Änderung“ irgendwas ziemlich banales wäre, ich sage nur Royal Caribbean als Sponsor.
Dann müssten die Big5 und Schweden in beiden Halbfinals voten dürfen, aber eigentlich ist schon klar, wer in welchem HF abstimmt. Also wohl eher nicht.
Liveauftritte von Big 5 und Gastgeber find ich super, hätte ich allerdings kurz vor Verkündung der Finalisten gesetzt.
Abstimmen während der Show hätte nun nicht zurückkehren müssen.
Mal schauen, welche Änderung noch folgt..
Ich finde es gut, dass ab Startnummer 1 im Finale gevotet werden kann – man kann seinen Favoriten unterstützen ohne bis 23:30 Uhr warten zu müssen. Für Familien ist das sicher eine tolle Neuerung.
Dass die offenen Leitungen nicht dazu führen, dass die frühen Startnummern dadurch generell mehr Stimmen haben, hat das Melodienfestivalen wieder gezeigt.
Sehr gut finde ich den Liveauftritt der Big 5+Gastgeber. Die Sofaplauderei in den letzten Jahren mit den Big5 war wirklich langweilig. Je mehr Live-Erfahrung die Künstler haben, umso besser für alle und das Finale am Samstag.
Vor allem heisst dies ja auch, dass die Big5 in die normalen Proben zu den Semis eingetaktet werden, da habt die Bubble dann schon früher echte Eindrücke….
Ich finde es eine tolle Idee, dass die Big5 und das Siegerland aus dem Vorjahr live und in voller Länge in den Halbfinals gezeigt werden.
Die Abstimmung sollte aber unbedingt erst ganz am Schluss bleiben. 2010 und 2011, die beiden Lena-Jahre, wurden bei allen Auftritten mindestens eine halbe Minute ein großer Balken mit der Telefonnummer eingeblendet. Dieser Balken bleibt für immer, auch später bei YouTube. Das ärgert mich noch heute, wenn ich ESC-Lieder aus 2010 und 2011 anschauen will.
Kompletter Murks meiner Meinung nach -jedenfalls die Voting Veränderungen! Da wird aus dem Nachteil plötzlich ein Vorteil, weil das Fenster viel größer ist und der Charakter als Liveshow nimmt massiv Schaden, wenn nach den Juries nun auch schon erste Televoter voten können bevor der Song live performt wird.
Ich würde es der EBU so wünschen, dass mal ein Favorit am Tag vor der Liveshow massive Stimmprobleme hat oder den Auftritt komplett versemmelt um die Lächerlichkeit des Abstimmungsmodus zu offenbaren wenn der Rest der Welt und die Juries den Patzer nicht beachten können!
Änderung 1 finde ich deshalb falsch, weil ich immernoch der Meinung bin, dass sich die Big 5 ganz normal dem Halbfinale stellen sollten!
Die nächste Änderung , die man bald veröffentlichen wird:
Die 26 Finalisten bekommen vor Jury und Televoting/ROW Voting eine von den Semis errechnete Punktzahl als Startkapital angerechnet . Ähnlich wie beim Melodifestivalen mit der Finalkval in diesem Jahr
Oder : es gibt im Anschluss an Semifinale 2 eine Chance für jeweils 1 Act aus beiden Semis , die quasi eine zweite Chance bekommen sich für das Finale zu qualifizieren. Sozusagen Finalkval für das Grand Final.