Dschinghis Khan mit neuer Single „Helena“ und Best-of-Album sowie TV-Sendung heute um 20:15 Uhr im DMF

Dschinghis Khan Ralph Siegel 2024
Dschinghis Khan – Foto: Instagram @dschinghis_khan

Mit einem Paukenschlag melden sich Ralph Siegel und Dschinghis Kahn zurück. Nachdem der 25-malige ESC-Komponist in den letzten Tagen fleißig auf seinen Social-Media-Kanälen getrommelt hat, beginnt der Neustart der Gruppe heute Abend um 20: 15 Uhr mit der Dokumentation „Dschinghis Khan – Eine Legende kehrt züruck“ im Deutschen Musik Fernsehen DMF. Kurz drauf dürften sowohl die neue Single „Helena“ als auch ein neues Best-of-Album veröffentlicht werden.

Am Dienstag veröffentlichte die Gruppe unter der Ägide von Ralph Siegel ein kurzes Video auf den sozialen Medien. „Hallo, ihr Lieben. Hier sind sie wieder, nach 40 Jahren: Die neuen Dschinghis Khähne“, ruft der Komponist zunächst allein auf der Couch sitzend. Dann kommen die sechs Künstler/innen dazu. Das kurze Video endet mit dem Hinweis: „Coming soon!“

Fest steht, dass als erstes heute Abend, also am Donnerstag, den 13. Juni, um 20:15 Uhr zunächst die Sendung „Dschinghis Khan – Eine Legende kehrt zurück“ im DMF läuft. In den knapp zwei Stunden, die von Michael Niekammer moderiert werden, dreht sich alles um die Popgruppe, die in den 1970er Jahren gegründet wurde und für „eingängige Melodien und exotische Kostüme“ bekannt ist. „Ihr Hit ‚Dschinghis Khan‘ von 1979 erreichte weltweit Popularität“ – und einen grandiosen vierten Platz beim Eurovision Song Contest 1979 in Jerusalem (siehe Video unten). „Trotz Besetzungswechseln blieb die Band aktiv und veröffentlicht regelmäßig neue Musik. Ihr Einfluss erstreckt sich über Generationen und inspiriert weiterhin Menschen weltweit. Trotz Veränderungen bleibt Dschinghis Khan eine faszinierende und ikonische Band“ – so die Programmankündigung auf DMF.

Ursprünglich bestand die Band aus Steve Bender, Louis Hendrik Potgieter, Wolfang Heichel, Leslie Mandoki, Edina Pop und Henriette Strobel. Über die Jahre gab es viele personelle Veränderungen, einige der ersten Mitglieder sind auch bereits verstorben. Die aktuelle Besetzung umfasst Claus Kupreit, Angelika Erlacher, Läm Virat Phetnoi, Marco Matias (erreichte 2005 beim deutschen ESC-Vorentscheid mit Nicole Süßmilch den zweiten Platz), Selina Kohl und Michael Thurner (Aufmacherbild).

Die in Sachen Ralph Siegel typischerweise bestens informierte Website smago.de berichtete bereits am 2. April ausführlichst über die Geschichte von Dschinghis Khan – und die aktuellen musikalischen Projekte. Demnach hat der Komponist mit der Band ein Best-of-Album produziert, auf dem sich zehn Neuaufnahmen von Klassikern der Gruppe befinden. Darüber hinaus sollen aber auch vier brandneue Songs zu hören sein – darunter die Single „Helena“. Ursprünglich soll für die Veröffentlichung der 26. April vorgesehen gewesen sein, aber schon damals hieß es, dass es auch Juni werden könnte. Und den haben wir jetzt.

Da neue Musik immer freitags veröffentlicht wird, liegt also die Vermutung nahe, dass mit der Sendung auf DMF am Donnerstagabend der Weg für die Veröffentlichung mindestens der Single, wenn nicht gar des Albums bereitet wird. Es würde auch nicht überraschen, wenn dann Termine für eine Tour veröffentlicht werden.

Wirst Du Dir die Sendung über Dschinghis Khan auf DMF anschauen (das geht z.B. hier)? Freust Du Dich auf neue Musik von der Gruppe? Und überhaupt: Welcher Song ist Dein Lieblingstitel der Band? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da. 



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44 Comments
funtasticc
Mitglied
funtasticc
2 Jahre zuvor

Ach herrje. Es scheint, da braucht jemand dringend Geld.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  funtasticc

Nun ja, er sammelt ja für Heinz Hönig.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  funtasticc

Oder … TikTok. Seit Februar 2022 wird ‚Moskau Moskau‘ als Musik zu vielen Putin-Satire Videos verwendet.
(Ebenfalls oft gehört: Moscow Disco und Rasputin)

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

Also ich rechne nicht mit innovativer Musik , sondern mit leicht aufgewärmten Klassikern. Alles andere würde überraschen von Ralf Siegel.
Wünsche dennoch viel Erfolg.

Konstantin supports Eden and Israel 2025 💙
Konstantin supports Eden and Israel 2025 💙
1 Jahr zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Ralph, nicht Ralf – für soviel Respekt sollte es dann doch reichen …

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Zwei ikonische Stunden? Echt?

Last edited 2 Jahre zuvor by 4porcelli - Bring Hersh home!
undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

-k +r 😉

Nein, Scherz beiseite, da gibt es sicherlich noch ein Publikum für – vielleicht kein großes mehr.

Matty
2 Jahre zuvor

Ich dachte erst, der Artikel ist von Peter.

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Ich auch😁

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
2 Jahre zuvor

Dschingis Khan sind eine meiner ersten Erinnerungen an den ESC. Aber ob ich die 45 Jhare später noch brauche? Das wäre ja so, als würden die Rolling Stones noch auf Tournee gehen. Oh wait.

Frédéric
2 Jahre zuvor
Reply to  Funi_Cula

Mit dem für mich wesentlichen Unterschied, dass die Rolling Stones immerhin noch zwei Kernmitglieder dabei haben (und selbst Ron Wood schon dabei war, als es Dschinghis Khan noch nicht mal gab). Selbst bei den Village People standen zuletzt noch zwei Gründungsmitglieder auf der Bühne.

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  Frédéric

Und die Stones haben’s auch immer noch drauf. Find die neuen Songs gar nicht schlecht bis ziemlich gut. Trotz Jaggers teilweisen Autotune-Stimme.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  Frédéric

Um noch einen weiteren Unterschied hinzuzufügen: Von Dschinghis Khan gibt’s immerhin ein paar schöne Lieder (sorry, das konnte ich mir jetzt einfach nicht verkneifen 😉 ).

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Ich bezweifle, ob das noch so wirkt wie in den 70/80er Jahren.
Ein Aufguss klappt ja meist selten, auch hatte die damalige Besetzung ihren besonderen Charme – das war damals so eine Art Innovation im Schlager.

Aber für alles gibt es eine Zeit.

Mir hat natürlich „Dschinghis Khan“ am besten gefallen – da höre ich sogar heute noch manchmal das Original. Eijeijei, was da damals zuhause los war, ich kam mir wie ein Revoluzzer vor, weil ich das verteidigt habe und habe mich wie Bolle gefreut, als es in Jerusalem (!) auf den 4. Platz kam – 1979: ein toller Jahrgang!
Das hat damals richtig Spaß gemacht! 🙂

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Wie war das damals. War der Beitrag in Deutschland sehr in der Kritik? Kann mir vorstellen, dass linke Medien das Lied schlecht gemacht haben. Wobei viel Zeit zum Kritisieren blieb ja nicht, schließlich lagen zwischen VE- Sieg und Finale nur 2 Wochen. Unvorstellbar wie eng das geplant war.

Last edited 2 Jahre zuvor by Andi
undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

„Wie die schon aussehen, Halbnackte!“
„Jetzt vertritt uns ein Lied über einen Massenmörder in Israel!“
„Das ist doch kein Lied!“
„Sind das überhaupt Deutsche?“

Nun ja, in der Presse war hauptsächlich das mit dem Massenmörder in Israel ein Thema.

Aber tatsächlich schädlich war es für den deutschen Beitrag nicht, dass es nur so eine kurze Zeit bis zum ESC war. Keine Ahnung, wie es gelaufen wäre, wenn mehr Zeit zum Aufregen geblieben wäre.

Und nach dem 4. Platz:
„War ja mal was anderes!“
„Der konnte aber toll tanzen!“
„Der Mut wurde belohnt!“
„Es gab ja sogar von Israel Punkte!“

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Wie gern hätte ich dieses Jahr bewusst miterlebt. Das muss schon sehr spannend gewesen sein.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Es war irgendwie ein anderer ESC.
Man kannte nur den deutschen Beitrag und den auch noch nicht lange.

Die Beiträge beim Grand Finale waren eine Überraschung, die Teilnehmer waren in der Startreihenfolge in der Fernsehzeitung abgedruckt. Ich habe mir dann immer davon meinen Wertungsbogen händisch auf ein kariertes Blatt Papier übertragen.

Ich empfinde es gerade, als stünde ich in einem Museum. 😉 Erinnerungen sind auch was schönes, aber heute macht mir der ESC immer noch Freude (größtenteils). 😀

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Die alten Zeiten waren wirklich sehr schön. Stimmt, durch die Fernsehzeitung (bevorzugt Gong und Bild+Funk) hat man erst erfahren, welche Länder bzw Interpreten dabei waren und in welcher Startreihenfolge diese auftreten. Und diese Infos gab es erst eine Woche vor dem Finale.

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Was sollen das für „linke“ Medien sein?

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Spiegel. Taz. WDR. Ich meine das gar nicht negativ.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Die waren es auch.

Konstantin supports Eden and Israel 2025 💙
Konstantin supports Eden and Israel 2025 💙
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Die ersten Reaktionen nach dem deutschen Vorentscheid waren ausgesprochen positiv, besonders für die beiden erstplatzierten Beiträge von Dschinghis Khan und Truck Stop sowie für Co-Moderator Thommy Gottschalk. Man könnte das unter „Es weht ein frischer Wind …“ zusammenfassen.
Allerdings gab es dann eine zweite Welle an Reaktionen, die aus typisch deutscher Panikmache bestand, dieser Beitrag werde im Gastgeberland garantiert mißverstanden (eine Sorge, die Ralph Siegel selbst nie teilte). Wie heute hatten die Deutschen schon damals keinen blassen Schimmer, wie Israel wirklich tickt.
Im unmittelbaren Vorfeld des Contests in Jerusalem kamen in der Berichterstattung noch folgende Themen hinzu: die Einführung des Farbfernsehens in Israel und der Rückzug der Türkei, obwohl bereits ein Beitrag ausgewählt und das Land in der Startliste mit ausgelost worden war …

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Ach Du gute Güte!

Nach dem ESC 1979 hat mir irgendwer das DK-Album mit den Liedern DK, Moskau, Puszta etc. geschenkt. Das habe ich mir ein paar mal angehört; war aber schon damals nicht so wirklich mein Ding. Trotzdem wünsche ich dem zweiten Aufguss natürlich viel Erfolg.

Frédéric
2 Jahre zuvor

„Mein Ding“ waren die auch nie, obschon die ersten paar Singles durchaus Spass gemacht haben, aber nach Dschinghis Khan Family, Son of Dschinghis Khan, The Legacy of Genghis Khan und Chinggis Khan [sic] ist nur noch schwer zu beurteilen, der wievielte Aufguss das nun sein mag …

Konstantin supports Eden and Israel 2025 💙
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1 Jahr zuvor

Latürnich …

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

Welcher Feldherr aus dem Osten wohl dieses Mal verherrlicht werden wird? 🤘
Songvorschläge: Xis Reise nach Formosa, Das lodernde Empire des Zaren …

Frédéric
2 Jahre zuvor
Reply to  Jorge

Prigoschin würde mich schon ein wenig neugierig machen …

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor
Reply to  Frédéric

Für den gibt es doch schon einen Song: „Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund“

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Jorge

Also auch wieder aus der Siegelschen Liederschmiede! ^^

Herrn Kim würde ein Lied über ihn selbst gefallen.

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Kim zahlt nur in Währungen, die keine Bank einlösen würde.

Konstantin supports Eden and Israel 2025 💙
Konstantin supports Eden and Israel 2025 💙
1 Jahr zuvor
Reply to  undeuxtrois

„Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund“ ist kein Siegel-Titel, war aber trotzdem gewissermaßen der Wegbereiter für „Ein bißchen Frieden“ …

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Oh, ich werde alt – da habe ich gar nicht mehr nachgedacht, es ging mir nur um die Pointe – danke für die Info – zu meiner Ehrenrettung: klingt aber schon ein wenig nach Siegel/Meinunger.

Mareike Kaa
Mareike Kaa
2 Jahre zuvor
Reply to  Jorge

😂 😂😂

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor

Oh ich sehe schon: die Resterampe am ESC Buffet hat geöffnet. Es gibt Sachen, die hatten ihre Zeit und Berechtigung – aber noch einmal muss nicht sein.

Schönen Urlaub Ihr lieben Liebenden.

Ben70
Ben70
2 Jahre zuvor

Oh je, klingt nach Trash! – wer gibt sich als Darsteller für sowas her?
Herr Siegel weiß anscheinend immer noch nicht wann es genug ist.
Aber viel Spaß denen, die damit etwas anfangen können.

Tombär
Tombär
2 Jahre zuvor

Dschinghis Khan fand und finde ich super. Aber die alte Besetzung mit Edina und Henriette und nicht der gefühlt hundertste Aufguss. Kann mir schon denken wie sich das Album anhört, die Klassiker und neuen Songs im besten Silbereisen Disco Fox. Meine Prognose: No Chance!

Micha
Micha
2 Jahre zuvor
Reply to  Tombär

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Tombär

Also nicht atemlos, sondern chancenlos durch die Nacht?

Micha
Micha
2 Jahre zuvor

1979 haben Gali Atari und Milk and Honey für Israel mit einem der schönsten ESC Titel gewonnen. Hallelujah war wunderschön, toll gesungen und damals noch mit Live Orchester. Früher war doch Vieles besser.
Dschinghis Khan konnte da nicht mithalten, war aber innovativ und kam gut an.
Schöne Zeiten!

Jürgen S.
Jürgen S.
2 Jahre zuvor

1979 mit Dschinghis Khan – mein erster ESC!
Seitdem habe ich nur den ESC 1983 verpasst, und das auch nur, weil meine Schwester sich dieses Datum als Hochzeitsdatum ausgesucht hat.

Ich fand DK damals echt toll – aber an die Originalbesetzung kam niemand mehr danach ran!
Und für mich war „Rom“ der beste DK-Song.

Udo Schmidt
Udo Schmidt
2 Jahre zuvor

Bisher kannte ich DMF noch nicht. Ich werde es auch schnell wieder aus meinem Hirn verbannen… Diese Werbung ist ja sowas von unerträglich… Damit will ich meine Zellen nicht belasten…

Wolfgang Groß
Wolfgang Groß
1 Jahr zuvor

Warum wird da so ein Bohai drum gemacht, die haben in der Besetzung 2021 schon ein Album rausgebracht!

Konstantin supports Eden and Israel 2025 💙
Konstantin supports Eden and Israel 2025 💙
1 Jahr zuvor

Ich finde es heute noch schade, daß Dschinghis Khan in ihrer ursprünglichen Besetzung keinen zweiten Anlauf beim ESC unternahmen – die hatten alles, um zu gewinnen. Und (aktueller denn je) wollten nie mehr vortäuschen, als sie tatsächlich waren: gute Unterhaltung mit unzähligen Kostümwechseln. Auch die feine Halbwissen-Ironie in den Texten mochte ich. Meine persönlichen vier Lieblingstitel (in alphabetischer Reihenfolge):
– Moskau
– Olé olé
– Rom
– Sahara
Daß daraus nun eine never-ending Story geworden ist, bringt mich zum Schmunzeln. Warum nicht – hat immer Spaß gemacht, wird immer Spaß machen … Kult ist Kult!