Eesti Laul 2020: Das sind die weiteren 12 Teilnehmer

Das Teilnehmerfeld ist komplett: Die letzten 12 Künstler von Eesti Laul 2020 stehen fest.

Nachdem gestern bereits die ersten zwölf teilnehmen Künstler der estnischen Vorentscheidung Eesti Laul 2020 veröffentlicht wurden, legt der estnische Rundfunk ERR heute nach. Am späten Nachmittag gab der Rundfunksender die zweite Hälfte des Teilnehmerfeldes bekannt.

Und auch hier finden sich einige vertraute Namen. Zum Einen kehrt mit Synne Valtri, eine der diesjährigen Eesti-Laul-Teilnehmerinnen, zurück. Nachdem sie mit „I’ll Do It My Way“ nur den 11. Platz im Finale belegte, soll es dieses Mal gemeinsam mit Väliharf und dem Titel „Majakad“ klappen. Genauso versucht es INGA mit dem Song „Right Time“, die beim diesjährigen Vorentscheid mit „Milline päev“ auf Platz 5 landete (Video unten).

Jennifer Cohen lässt es im kommenden Jahr ebenfalls erneut drauf ankommen. Ihr neuer Titel: „Ping Pong“. Und auch INGER ergreift eine neue Chance (2019 mit „Coming Home“ auf Platz 6 gelandet). Ebenfalls finden sich einige neue Teilnehmer unter den zwölf Künstlern. Anett Kulbin tritt als Antet mit Fredi und dem Song „Write About Me“ an, weitere Teilnehmer sind German & Violona, Viinerid, Revals, Merilin Mälk, Janet, Egert Milder sowie Uudo Sepp.

Hier noch einmal die zweiten zwölf bekanntgegebenen Künstler mit ihrem jeweiligen Songtitel im Überblick:

  • Anett x Fredi mit „Write About Me“
  • Egert Milder mit „Georgia (On My Mind)“
  • German & Violona mit „Heart Winder“
  • INGA mit „Right Time“
  • INGER mit „Only Dream“
  • Janet mit „Hingelind“
  • Jennifer Cohen mit „Ping Pong“
  • Merilin Mülk mit „Miljon sammu“
  • Revals mit „Kirjutan romaani“
  • Synne Valtri feat. Väliharf mit „Majakad“
  • Uudo Sepp mit „I’m Sorry. I Messed Up“
  • Viinerid mit „Kapa Kohi-LA“

Ablauf beim Eesti Laul 2020
Eine Jury wählte „blind“ aus den eingereichten Titeln insgesamt 24 (plus 2 sogenannte Reservelieder, falls eines der ausgewählten Lieder ersetzt werden muss) für die beiden Halbfinale aus. Die Mitglieder der Jury werden erst nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Vorrunde veröffentlicht. Nachdem die 24 Teilnehmer veröffentlicht wurden, sollen ab dem 1. Dezember die Beiträge veröffentlicht werden.

In beiden Halbfinalen, deren Startreihenfolge ERR festlegt, werden jeweils 12 Beiträge aufgeführt. In einer ersten Wertungsrunde wählen Jury und Zuschauer jeweils zu 50 Prozent vier Titel direkt in das Finale, in einer zweiten Wertungsrunde vergeben dann allein die Zuschauer noch zwei weitere Finaltickets. Im Finale wählen Jury und Zuschauer jeweils zu 50 Prozent die drei Beiträge aus, die in das Superfinale einziehen. Dort bestimmen dann allein die Zuschauer schlussendlich den Sieger. Bei technischen Problemen wird nur die Wertung der Jury herangezogen, bei Punktegleichstand entscheiden die Stimmen der Zuschauer.

Bezüglich des kompletten Stagings (inklusive Kostüme, Frisuren und Inszenierung) behält sich der Sender das letzte Wort vor – die Inszenierung des Siegerlieds soll beim Eurovision Song Contest dann unverändert bleiben, es sei denn die Bühnenshow des Siegerlieds kann nicht gemäß der Eurovisions-Regeln verwendet werden. In dem Fall müssen die Autoren des Siegerliedes bis zum 3. März eine neue Inszenierung gemäß der Regeln einreichen. Im Gegenzug verpflichtet sich ERR mit Songwritern, Interpreten, Produzenten usw. zusammenzuarbeiten, um die Bedingungen für die Teilnahme am Eurovision Song Contest zu erfüllen und die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Mehr zum Ablauf der estnischen Vorentscheidung Eesti Laul 2020 findet Ihr hier.

Was sagt Ihr zu den ersten zwölf Teilnehmern von Eesti Laul 2020? Auf welchen Act freut Ihr euch am meisten?



21 Kommentare

  1. Freut mich, dass Anett wieder mit von der Partie ist. Resignal und Light Up Your Mind waren damals klasse (als sie noch für Wilhelm gesungen hat), aber Strong war bisher ihr bester Versuch.

  2. Also rein von den Namen her kann das zweite Halbfinale mit dem ersten nicht so ganz mithalten. Ich freu mich besonders über Annett Kulbin, „Strong“ höre ich immer noch gerne. Der 2016er Eesti Laul war mMn ohnehin einer der besten VEs ever, umso mehr schade als dass am Ende ein letzter Platz im Semi dabei rumgekommen ist…

  3. Klasse, dass es so einem kleinen Land wie Estland schafft, so eine verhältnismässig grosse Show aufzuziehen! Hoffentlich werden ihre Bemühungen auch einmal mit einem Sieg beim ESC gekrönt. Ihr einziger Siegersong fand ich nicht so pralle. Er war wohl, glaube ich, kommerziell ein ziemlicher Flop. Was natürlich nichts heißen muss, sind ja die meisten Siegersongs in der ESC-Geschichte.

    Schon ein bisschen beschämend, dass es Deutschland nicht hinbekommt. Es wird immer mangelndes Interesse ins Feld geführt. Aber Interesse kann man doch wecken. Sieht man doch an so Formaten wie „The Voice of Germany“. Okay, das sind wieder alles relativ unbekannte Castingsternchen, und, nein, ich bin nicht unbedingt dafür, dass man auf diese dauernd zurückgreift. Aber andererseits, sind doch teilweise gute, talentierte Leute dabei.

    Jedenfalls, bevor eine Verlegensheit-VE entsteht, bin ich nach wie vor für eine Direktnominierung. Dann aber bitte Künstler und Song, bzw. Songs, für eine Mini-VE, sorgfältig auswählen. Dass man nicht jeden Geschmack treffen kann ist klar. Hauptsache man wählt endlich auch einmal etwas mit „Ecken und Kanten“ aus. (Hoppala, off-topic, sorry.

  4. Wenn ich hier auch wieder das Spielchen mit dem Titel spiele, dann klingt „Ping Pong“ am coolsten für mich und von Jennifer Cohen mochte ich „Little Baby El“ letztes Jahr ganz gerne. Freue mich drauf!

    @floppy und Thomas: Oh danke, ich hab mich vor 2018 noch nicht so intensiv mit den VEs beschäftigt, also cool, dass Edgars auch da schon dabei war. Gerne wieder! Charismatisch, gute Stimme und gute Songs, wobei ich da auch eine Steigerung sehe (und seine Haare gefallen mir jetzt auch besser, schön was zum Wuscheln 😍)

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