
Direkt nach dem Finale des Eurovision Song Contest schon an die Ausgabe im Jahr darauf denken? Das sind wir, wie berichtet, von Ländern wie Finnland oder Dänemark gewohnt.Mit offiziellen Neuigkeiten zu den deutschen Plänen für den ESC 2026 rechnen wir erst in einiger Zeit. Außerhalb der ARD-Verantwortlichkeit haben die Vorbereitungen aber längst begonnen…
Ein sehr leidenschaftlicher ESC-Fan, unser treuer Leser Marcel Schicken, hat bereits letztes Jahr als Volunteer beim norwegischen Songwritingcamp Rena Song Fest den Entschluss gefasst, das erfolgreiche Modell auch nach Deutschland zu holen. Nach monatelanger Planung und Organisation startete das Berlin Song Fest 2025 exakt heute vor einem Monat – und ja, das bedeutet, dass potenzielle Songs für den ESC 2026 bereits vor dem diesjährigen ESC entstanden sind.
Vom 25. bis 27. April lud Camp-Manager Marcel gemeinsam mit den „The Woods“-Produzenten Carl-Henrik Wahl und Jonas Jensen (Aufmacherbild) alle interessierten Musikschaffenden nach Berlin ein, die es auf die große ESC-Bühne schaffen wollen. Durch ein internationales Netzwerk, Expert*innen und (inter-)nationale Bewerbungen kamen 39 Teilnehmende zusammen (siehe unten). Darunter Musiker*innen, Produzenten-Teams und Songwriter*innen. Sie alle machten im House Of Music das dreitägige Berlin Song Fest 2025 zu einem riesen Erfolg, wie uns Camp-Manager Marcel erzählt.
Wir waren mit vor Ort in Berlin und durften uns für einige Stunden beim Songwritingcamp umschauen. Neben 18 Musikschaffenden aus Deutschland nahmen auch zahlreiche internationale Songwriter*innen und Acts teil. Zwar sei das Ziel laut Marcel vorrangig, Beiträge zu finden, die im deutschen ESC-Auswahlverfahren eingereicht werden können, doch seit EMMY und „Laika Party“ wissen wir, dass es durch Umwege auch passieren kann, dass Songwritingcamp-Songs in anderen Ländern landen.
EMMY ist übrigens ein gutes Stichwort, denn ihre Nummer für Irland beim diesjährigen ESC wurde ebenfalls bei einem der Camps, die unter Leitung der „The Woods“-Studios stattfanden, geschrieben. Hierüber haben wir im vergangegen Jahr sogar berichtetet. Dass Songs aus diesen Camps, egal in welchem Land sie abgehalten werden, tatsächlich auf der ESC-Bühne landen können, ist also schon bewiesen.

Beim ersten Berlin Song Fest im April wurden die Teilnehmenden täglich in neue Teams eingeteilt, damit es eine bestmögliche Chance auf unterschiedliche kreative Prozesse gibt und jede*r mit jedem Produzenten-Team zusammenarbeiten kann. Neben vielversprechenden Songs wurden so auch neue Eindrücke und wertvolle Kontakte gesammelt. Auch bei Diego Federico (siehe unten, Mitte). Bei ihm besteht mehrfacher ESC-Bezug, denn JJ war bereits sein musikalischer Konkurrent…

Diego hat an der selben Staffel der österreichischen Castingshow Starmania teilgenommen wie ESC-2025-Sieger JJ und die Sängerin und Songwriterin Teya, die selbst schon am ESC teilnahm und zum Songwriter-Team von JJs „Wasted Love“ gehört. Diego ist gebürtiger Italiener, hat bereits in Österreich gelebt und ist aktuell in Berlin wohnhaft. Beim Songwritingcamp hat er unter anderem auch mit dem Produzenten Kevin Lehr (rechts im Bild) zusammen gearbeitet, der „Always On The Run“ von ISAAK mitgeschrieben hat.
Ein weiterer ESC-erfahrener Songwriter/Produzent ist Liam Geddes (siehe unten), der im vergangenen Jahr an Lettlands ESC-Song „Hollow“ von Dons beteiligt war. Der Brite unterstützte die Songwritingcamp-Teilnehmenden mit seiner Expertise und verhalf unter anderem der deutsch-tschechischen Musikerin Annette Pfab (Bild unten, mitte) zu einer spannenden Punk-Dance-Nummer, mit der sie sich für den kommenden ESC bewerben möchte.

Ein weiterer vielversprechender Teilnehmer des Berlin Song Fest 2025 war Julian Pförtner, der im deutschsprachigen Raum vielen bereits bekannt sein dürfte. Er hat sich durch seine Teilnahme an The Voice Of Germany im Jahr 2022 einen Namen gemacht. Hier erreichte der Musiker Platz Zwei im Team von Peter Maffay. Doch sein Wunsch nach der ganz großen Karriere endete damit nicht. Auf Social Media ist Julian besonders aktiv und postet regelmäßig Unplugged-Coverversionen und eigene Songs.
Aktuell in Heidelberg wohnhaft hat Julian inzwischen seinen ganz eigenen Stil gefunden, der auch im Berliner Songwritingcamp bei den Sessions genutzt wurde. Gleich drei Songs sind hier entstanden, die Julian nicht nur begeistern, sondern seinen Traum, auf der ESC-Bühne zu stehen, noch realer haben werden lassen. Auf die Idee kam der Musiker aber gar nicht selbst, sondern wurde mehrfach von seinen Fans darauf hingewiesen, dass sein Sound zum ESC passe.

Im Interview mit uns (siehe oben) hat Julian verraten, dass ihn die Musikkultur in den USA schon immer begeistert und dass das auch in seinem ganz individuellen Sound zu hören ist – dieser besteht nämlich unter anderem aus Country-Einflüssen. Dass er somit, anders als Abor & Tynna dieses Jahr, eher auf Englisch beim ESC singen würde, steht für ihn außer Frage. Die Country-Begeisterung selbst zuzulassen, war für Julian aber nicht immer einfach, erzählt er uns:
„Ich habe das lang nicht so richtig selbst rausgelassen, weil mir immer gesagt wurde, von Managern und Labels, dass das in Deutschland nicht gut funktioniert und deshalb habe ich es immer versucht, ein bisschen zu verbergen. Aber eigentlich bin ich ein kleiner Country-Boy. […] Wenn man in mein Spotify geht… da sind eigentlich fast nur Country-Songs drin, oder Folk.“
Mit den im Camp entstandenen Songs, die es möglicher Weise in den deutschen ESC-Vorentscheid schaffen könnten, ist Julian sehr zufrieden. Es war das erste Mal, dass er an einem Camp-Format teilgenommen hat und uns hat der Sänger erzählt, dass er überrascht war, wie gut die Stimmung vor Ort war und welche Verbindungen sich dadurch entwickelt haben. Es soll definitiv nicht sein letztes Songwritingcamp gewesen sein, sagt uns Julian.
Genau hier kommt Co-Host und „The Woods“-Produzent Carl-Henrik Wahl aus Norwegen ins Spiel. Er hat durch seine leitende Rolle als Astronauten-DJ und Pressesprecher von Subwoolfer 2022 bereits selbst erfahren, wie es ist, auf der ESC-Bühne zu stehen. Seitdem hat Carl-Henrik besonders leidenschaftlich mehrere Songwritingcamps mitorganisiert. Da es in letzter Zeit besonders gut läuft, sollen in diesem Jahr sogar mehrere Songwritingcamps in ganz Europa folgen. Neben einem Camp in Polen und den Niederlanden folgen im August auch weitere in Deutschland!

Du bist Musiker*in, Songwriter*in oder Kreative*r und möchtest neue Songs schreiben und produzieren, die es eventuell sogar auf die große ESC-Bühne schaffen? Für die kommenden beiden Songwritingcamps in Berlin kannst Du Dich schon jetzt anmelden: Die zweite Ausgabe des Berlin Song Fest findet vom 4. bis 6. August und die dritte Ausgabe vom 8. bis 10. August statt. Dort kannst Du wertvolle Kontakte knüpfen und mit internationalen Top-Produzent*innen neue Musik schaffen.
Insgesamt sind beim vergangenen Berliner Songwritingcamp übrigens 30 Songs entstanden, von denen die meisten auch für ESC-Vorentscheidungen im kommenden Jahr eingereicht werden. Camp-Manager Marcel plant, die Camps in Deutschland zu etablieren, um die deutsche Musikszene zu stärken und den ESC national interessanter für Musikschaffende zu machen. Bei den norwegischen Camps ist inzwischen übrigens auch der zuständige ESC-Rundfunk NRK involviert. Eine ähnliche Zusammenarbeit und Wertschätzung wünscht sich Marcel auch von der ARD und dem SWR in Deutschland.
Welche Künstler*innen oder Musikschaffende sollten Deiner Meinung nach am deutschen ESC-Songwritingcamp teilnehmen? Kann das Konzept auch Anklang bei der ARD/dem SWR finden? Lass uns gerne Deine Meinung da.
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Konzept ist super, könnte gerne öfters als 1x im Jahr stattfinden und vielleicht vorrangig erstmal den Song schaffen und dann erst danach den passenden Künstler dazu suchen. Bitte nicht falsch verstehen, manche schreiben super Songs sind aber nicht die „perfekten“ Sänger für die Bühne, deswegen meine Idee dazu.
Jetzt zu Emmy, bin immer noch der Meinung, hätte sie im Dalmatiner Hundekostüm performt, hätte sie eine bessere Platzierung erreicht.
Im August gibt es direkt zwei weitere Camps, damit sie national / international auch noch in den Bewerbungsprozess für 2026 aufgenommen werden können.
Und es gibt auch schon weitere Planungen ab 2026, die langfristig sein könnten. 🙂
Danke für die Info 👍
„Welche Künstler*innen oder Musikschaffende sollten Deiner Meinung nach am deutschen ESC-Songwritingcamp teilnehmen?“
Ich wandele diese Frage jetzt Mal um in welche Künstler (m/w/d) nächstes Jahr beim ESC 2026 für Deutschland teilnehmen sollen und unterbreite drei Vorschläge. 😀
😯 😯 😯
Ganz großes NEIN zu allen drei Vorschlägen, wenigstens hast du nicht den schleimigen Möchtegern-Elivs Gabalier genannt.
Das ist Nummer 4. 😱😱😱
Was darf Satire
Alles 😉
@ J. Freizeit + Rainer Knuth:
Alles und noch viel mehr. 😀
„Das alles und noch viel mehr“ – mein Wunsch: Rio Reiser exhumieren und nach Wien schicken. 😜
Mein Vorschlag Helge Schneider mit dem neuen Song Hundeklo hinschicken 🤣
Ich wünsche mir keinen Künstler, den der Song ist wichtiger und dazu muß der Künstler passen.
Und scheinbar gilt nicht mal mehr die Regel das was vorheriges Jahr gewonnen hat im darauf folgenden Jahr nicht gewinnen wird (popopera). Deswegen würde ich nichts von vornherein ausschließen, sondern einfach alle Songs zulassen zum Auswahlprozess.
Bitte keine von diesen Künstlern … sorry, damit gehe ich nicht d’accord!
Oh no never 🌛
BITTE NICHT Helene mit irgendeiner englischen seufz Ballade, von der sie glaubt, dass sie als „Superstar“ da alles einpacken wird, sich das Ausland aber nur denkt „Wer ist, die Dame__???“
Sehr gut, um einen ESC-tauglichen Song zu finden. Die Teilnehmer wollen anscheinend ja genau das. The Code und Wasted Love stammen auch aus Songwriting-Camps, oder?
The Code ja, Wasted Love nein 🙂
Solche Songwriting-Camps waren in Deutschland längst überfällig. Ob dabei wirklich der nächste ESC-Hit herauskommt, steht auf einem anderen Blatt. Allein die Förderung von ESC-Songs und Talenten in Deutschland durch ein solches Camp ist aber sicherlich ein möglicher weiterer Weg zu einem guten Ergebnis. In den letzten Jahren haben wir fast ausschließlich Musik geschickt, die wie Albumtracks klingt. Jetzt Musik zu haben, die mit Hilfe von Menschen, die bereits ESC-Erfahrung gesammelt haben, explizit für den Contest geschrieben wird, sehe ich positiv. Ich hoffe, ihr schleift hier die nächsten Rohdiamanten!
Ich bin kein Fan von solchen Songwriting-Camps und werde es auch nicht mehr werden. „Tavo akys“ oder „Zjerm“ wären da niemals entstanden (genauso wenig „Baller“).
Siehe es doch als Ergänzung zu den Songs die dem SWR angeboten werden können. Es wird ja scheinbar bis jetzt auch nicht vom SWR unterstützt und arbeitet sozusagen nur zu.
Es ist aber eine erweiterte Komponente die das ganze Auswahlverfahren zusätzlich zu den Songs die halt extern eingesendet werden attraktiver gestalten könnte.
Zum einen Songwritingcamps und zum anderen interessierte acts die ihr eigenes Material einreichen und sich damit bewerben. So könnte man dann zweigleisig fahren und hätte am Ende eine gute Mischung im Vorentscheid
Geht mir auch so. Macht auf mich den Eindruck einer musikalischen Echokammer, die den ESC aus kreativer Sicht letztlich unausgewogener macht.
Es geht doch nicht um ein entweder/oder sondern vielmehr um ein sowohl /als auch.
Letztlich steckt hinter jedem Song kreative Arbeit und eine Situation in der die Kreativität sich manifestieren konnte – wenn ein SongwritingCamp so eine Atmosphäre schafft ist das doch super. Und wenn sich dort Leute kennen lernen, die vielleicht Jahre später einen tollen Song gemeinsam schreiben, spricht ja auch nichts dagegen.
Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass da auch Lieder zustande kamen, die sich nicht drei Minuten lang gleich anhören und bestenfalls nicht klassisch radiotauglich sind 🙈
Meine Erwartungen an Songwriting-Camps was ein Match von Act, Kreativität & Songergebnis betrifft, sind niedrig. Vor allem bin ich kein Fan davon, Songs zu einem bestimmten (ESC)Zweck herzustellen. Den Hauptsinn so eines Camps sehe ich nur darin, einen technisch wertiger produzierten Song zu bekommen.
Leider stellt der ESC „besondere“ Anforderungen an einen Song um überhaupt auf den Treppchen landen zu können.
Der letzte kommerziell erfolgreiche Song (Rosa Linn) war beim ESC weit hinten und auch die Gewinner bzw alle die auf dem Treppchen standen die letzten 10 Jahre sind nicht wirklich gut gelaufen im normalen Business.
Jetzt stellt sich die Frage , nutzt man den ESC aus Sprungleiter für seine Karriere ( guter Song der wahrscheinlich nicht gewinnen wird) oder schreibt man einen Song der gewinnen kann.
Also „Tattoo“ war jetzt nicht soo unerfolgreich.
Das ist mehr als 10 Jahre her.
Ähm, 2023 mehr als 10 Jahre her??
Sorry mit Euphoriea verwechselt 🫣 ja dann hast du Recht. Dennoch bleibt meine Kritik im Grundsatz doch teilweise bestehen das der ESC keine kommerziellen Hits mehr produziert.
Das hat er aber tatsächlich selten getan. Man hält sich immer an Waterloo fest aber ansonsten sind die meisten doch für Normalos in Vergessenheit geraten.
Deswegen meinte ich ja das man speziell für den ESC geschriebene Songs nicht „verteufeln“ soll , sondern sich sogar eher darauf fokussieren sollte wenn man erfolgreich sein will.
Das kann man sicherlich so nicht behaupten…
Es klingt zwar gleich, aber das war Euphoria 😜
… oder schreibt man einen Song der gewinnen kann.
Wie viele der so programmierten Songs waren denn wirklich beim ESC erfolgreich? Meine These wäre, dass man darauf getrimmte Songs eher verhunzt. Und ich werfe nochmal Måneskin – Zitti e buoni in den Ring. Keine Ahnung wie der entstand, aber sicher würde der Song auch ohne ESC funktionieren.
Wir können für jeweils unsere These garantiert mehrere Beispiele anbringen die dann jeweils unsere Seite unterstützen. Also haben wir beide Recht . Eigentlich ist mir egal wie der Song entstanden ist, es zählt nur das er uns würdig vertritt und im Glücksfall nicht ganz schlecht abschneidet. Denn Musik ist und bleibt eine Gefühlssache und lässt sich nicht berechnen.
Deswegen ja auch mein Punkt, dass sich solche Camps eher für Newcomer auszahlen, um handwerkliche Fehler zu vermeiden. Aber dass da ein perfect match Act/Song herauskommt, der zufällig 2026 genau zum ESC passt, ist für mich einfach zu hoch gegriffen.
Ich glaube, keiner, der am Sanremo Festival teilnimmt, schreibt vorrangig für den ESC…
Und das hört man
RAI wird das Sanremo Festival bis 2028 live übertragen:
https://www.instagram.com/p/DKFuwbYN0Bs/?igsh=MWs0emwzcjBocjZ2Yg==
So klein muss man den ESC dann auch wieder nicht reden. „Arcade“ wurde doch dank TikTok zu einem richtigen Dauerbrenner. Und „Zitti e buoni“ performte okay, hat aber vor allem die anfangs echt krasse internationale Karriere von Måneskin begründet.
Nun ja, das kommt darauf an, was sich die Künstler erwartet haben. Ich denke, dass z. B. der Herr Sobral genau die Karriere hat, die er sich gewünscht hat: Konzerte in verschiedenen Ländern mit einem kleinen, aber elitären Publikum.
Alles eine Frage der Formulierung und der kleinen, aber
feinen Nuancen – bei „… mit einem kleinen Publikum,
das sich für elitär hält.“ hätte ich absolut zugestimmt. 🤔
Naja, Wasted Love, obwohl kein Songwriter Camp Slng, wurde extra nur für den ESC geschrieben. The Code, ein Songwriter Camp song, auch. Man kann damit also auch heute gewinnen
Uh, nächste Woche Live mit Alex Wolfslast! Sehr, sehr geil, liebe Blogger*innen!
Mal sehen ob sie dann kleine Geheimnisse ausplaudern darf 😉
Au ja! 😀
Habe ich auch gerade gesehen! Vielleicht erfahren wir, wie es jetzt weitergeht!
Das ist eher unwahrscheinlich, da sie dafür nicht mehr zuständig ist und daher wahrscheinlich auch nicht mit involviert ist.
https://www.youtube.com/live/eJkjtdWj8ro?si=3K-ZzrTLgfkRjQ5b
Also ich hätte gerne Moss Kena und Cage dabei! Sie hatten beide eine unglaubliche Top-Stimme, tolle Ausstrahlung, aber die Songs waren leider nichts für den ESC. Die beiden hätte ich gerne wieder im Boot!
Cage hatte für mich auch die interessanteste Stimme. Das Songauswahl-Problem hatten dann ja fast alle, es wirkte zT wie ausgelost.
Das stimmt absolut, eigentlich waren keine wirklichen Beiträge dabei, die ESC-tauglich gewesen wären. Aber Cage mit einem tollen Song wäre definitiv etwas!
Notiert 🙂
Cage bräuchte einfach nur einen ruhigen kraftvollen Song der mit Streichern/ Klavier begleitet wird.
Oh, das ist toll! Dankeschön! 😍😍😍
Moss Kena hatte wirklich alles, was es braucht – bis auf den Song.
Ja, sogar einen tollen Zahnarzt und Barber!
Auf jeden Fall! ❤️
Weltstar mit Charme Appeal
Ich persönlich fresse ja ’nen Besen, wenn „Lovers on Mars“ nicht aus einem Songwriting Camp stammte.
Suche schon mal einen Besen für Nils, besondere Wünsche beim Holz ? 🤣🤣🤣🤣
Nix Tropisches.
Ha, kein Besen für mich.
Beweisfoto 1:
https://www.instagram.com/p/DEjo7RMsdJs/?igsh=YnFvMWFnbmtubTFr
Beweisfoto 2:
https://www.instagram.com/p/DFdAxu-suyE/?igsh=MTZzd2wyOXI5N2NlbA==
Wie ich das verstehe, ist Lyzas Song anscheinend in einem dänischen Songwriting Camp entstanden – allerdings in ihrem Beisein.
Weiß ich doch. Aber der Spaß war es wert 😉
Gut möglich, austauschbar wie die Komposition klingt.
Das war ein Song, der mir gar nicht zugesagt hat … war mir zu sehr countrylastig. 😬
Moss Kena und Cage wären echt geil wenn wir die in das BSF bekommen könnten.
Absolut!!! Den beiden trauere ich nach, aber vielleicht klappt es ja im zweiten Anlauf …?
Was macht Ryk eigentlich?👀
Der inszeniert diese Kunstakrobatikshow
Dann sollten wir ihn dabei auf keinen Fall stören!
Ich liebe Ryks Kompositionen, aber ich glaube nicht, dass er an einem Camp teilnehmen würde. Wenn, dann steuert er selbst einen Song bei, aber ich denke nicht, dass er schon 2026 wieder bereit wäre.
Hoffen wir das mal!
„Ryk“ und „Songwriting Camp“ sind für mich auch Welten voneinander entfernt. Wobei vielleicht gerade da ein Synergie-Effekt draus entstehen könnte – in der Vergangenheit wurde ihm ja oft vorgehalten, dass seine Songs zu verkopft seien.
Jammert.
Wollte auf einen bestimmten Kommentar antworten, und schreibe das jetzt mal als normalen 🙂
Pele Loriano sehe ich da als mein persönliches Vorbild bezüglich ESC! In der Schweiz sieht man den ESC selber als Talentschmiede. Versuche persönlich Künstler*innen zu finden, die zum ESC passen könnten. Habe auch immer wieder Namen von euch hier im Blog und allgemein in Social Media aufgegriffen. Vor Ort ist es dann die Aufgabe die Künstler*innen ranzuführen an den ESC. Es gibt auch vor den Sessions Präsentationen, die allen beteiligten Personen helfen soll. Bevor überhaupt Musik entsteht, reden die Leute im Team 15 – 30 Minuten miteinander, um sich kennenzulernen. Vor allem den Künstler, um sich ein Bild machen zu können. Auch wohin die musikalische Reise hingehen soll, welchen Stil der Künstler macht, was seine oder ihre Musik ausmacht. Worüber geschrieben soll usw. Während den Sessions laufen wir vor der Mittagspause in die Räume, um eine Wasserstandsmeldung zu bekommen. Eventuell Hilfe und Ratschläge geben zu können, aber nicht den kreativen Prozess zu zerstören. Auch jetzt nach dem Camp und nach allen weiteren Camps rede ich mit allen Künstlern und Teams über die Songs.
Ich passe da auf, auch gemeinsam mit The Woods, die ja auch mega erfahren sind. Mir ist es wichtig, das sich alle wohlfühlen, auch wenn die Reise Richtung VE und ESC gehen sollte. Auch dass die Songs wirklich eine ESC Tauglichkeit mitbringen. 🙂
Im August, und eventuell beim ECG Clubtreffen im November, versuche ich euch bisschen die Camps näher zu bringen! Mir ist das persönlich wichtig euch einzubinden und lese auch eure Kommentare! 🙂
Und es ist nicht schlimm, wenn ihr nicht so die Fans von Camps seid! Wirklich!
Bin immer offen für konstruktive Kritik, zumal es noch keine Referenzen gibt, die ihr bewerten könnt. Vielleicht noch „Galgen ruft“ von Sandron.
Deswegen freue ich mich über jeden Kommentar, um vlt all eure Künstlervorschläge (Produzenten und Songwriter auch sehr gerne) und Ratschläge einfließen zulassen. Gebe mein bestes hier!
Mein Ziel ist es, dass Künstler*innen mit einem starken ESC tauglichen Song den VE rocken. Und ja, ich setze mich höchstpersönlich ein, dass das Staging usw schon dort rockt, so wie in UMK, Melfest usw. Stimme da auch Freshtorge komplett zu. Auch nach dem VE dass es für die Acts weitergeht. Also VE Powerhouse in Deutschland! Und ja, ESC Sieg nach Deutschland, was eine langfristige Aufgabe sein wird, so wie in der Schweiz zum Beispiel! 🙂
Deswegen immer gerne kommentieren! Ich lese mit 🙂
Marcel , du kannst dich gerne bei den Acts aus meiner neuen Playlist bedienen . Steht für sich ;). Wird noch weiter ausgebaut wenn ich interessante Acts finde , die für Eurovision in Frage kommen könnten , wie zum Beispiel die Band BLOND .
Fürs Staging darf meinetwegen gerne Herr Raab ran. Für Promo und Staging hat er ja ein Händchen.
Jetzt zum deutschen ESC Song, er sollte unbedingt zum Künstler passen und auch etwas besonderes haben, also bitte kein 0815 Radio Pop Lied. Sonst freie Auswahl des Genre.
Hier noch eine Möglichkeit 1986zig eine live Version, leider tritt er nur mit Maske auf, aber seine Stimme, Wahnsinn.
https://youtu.be/xfeG0ELxAto?feature=shared
Wenn ich mir in so einem Camp mal wünschen würde wäre von „From Fall to Spring“ die Band hat mit ihrem ersten ESC Versuch so ein Knaller abgeliefert den sie in meinen Ohren nicht mehr erreicht haben. Also wäre zumindest Potenzial da.
Während diese Workshops entsteht rohes Material, dass noch feingeschliffen werden will. Vielleicht ist ein besseres Ziel keinen starken ESC-Song, sondern einen starken Song, den man hinterher auf drei Minuten kürzt.
Alles andere hat Nilou hier unten ausführlich reflektiert.
Sorry, einen Song zu kürzen bedeutet immer Kompromisse eingehen. Rede jetzt hier aber nicht von ein paar Sekunden ( die sollten ohne Probleme gehen ) sondern von mehr als 20 Sekunden.
Lieber gleich den Song auf das 3 Minuten Limit auslegen, dann hat man alles drin was man drin haben will als Künstler.
Ein Song kürzen ist einfacher als einen Song dehnen.
Hab mich mal wieder mir den Scharzs beschäftigt. Da sind einige Songs dabei, die keine 2 Minten gehen und selten über 3 Minten. Glaube zu lange Songs, scheint momentan nicht so das Hauptproblem zu sein😅
Fragt doch mal „MaLee“ an bekannter unter Jamie Lee ( hat schon mal Deutschland beim ESC vertreten ). Eine begnadete Sängerin, leider singt sie scheinbar nur Cover und könnte eventuell mit Hilfe beim Song schreiben und komponieren einen super ESC Song zustande bringen.
Könnte aber auch durch ihre Erfahrungen mit dem ESC leider völlig das Intresse am ESC verloren haben.
An Songwriting-Camps ist jetzt erstmal nichts verkehrt, schließlich können in ihnen wie im Artikel schon gesagt viele neue Kontakte geknüpft werden, oder Erfahrung beim Schreiben gesammelt werden.
Ob diese Songs dann wirklich beim ESC landen, ist fraglich, aber tatsächlich zeigen die letzten Jahre, dass das doch immer häufiger passiert.
Andersherum könnte man auch sagen, dass die Leute, die heute in diesen Camps Songs schreiben, vielleicht an den ESC-Liedern von morgen beteiligt sein werden. Letzendlich geht es eher darum, den ESC ein wenig mehr in das Licht vieler Musikschaffenden zu rücken, was auch ganz gut funktionieren könnte.
Außerdem kommt es auch sehr auf die beteiligten Personen an. Den Kompositionen, die aus diesen Camps hervorgehen, werden ja öfter die Worte „generisch“ und „künstlich“ vorgeworfen, was in vielen Fällen auch zutrifft meiner Meinung nach. Allerdings macht da die richtige Zusammenstellung der daran beteiligten Leute einen großen Unterschied. The Code z.B. entstand ja auch in einem Song-Writing-Camp, und das würde ich persönlich ganz sicher nicht als generisch bezeichnen.
Oftmals braucht es für den Erfolg eben eine große Beteiligung des Hauptkünstlers und eine künstlerische Vision, damit da etwas Brauchbares herauskommen kann.
Es wäre ja auch mal interessant zu wissen, welche Songs der letzten Jahre aus einem Songwriting-Camp entsprungen sind, da weiß ich die genauen Zahlen gar nicht. Falls jemand da genaueres weiß, könnte der oder diejenige gerne mal gern etwas dazu in den Kommentaren schreiben.
Zumindest Laika Party sollte uns ja allen aber bekannt sein. Ich habe sogar beim Stöbern in älteren Artikeln hier auf ESC Kompakt den Original-Artikel gefunden, bei dem über das Songwriting-Camp berichtet wird, wo Emmy zu Gast war. Als lustigen Funfact habe ich dann auch später noch herausgefunden, dass Emmy auch eine der Songwriterinnen von „Ramtai“ aus dem diesjährigen lettischen VE ist. Also hätte sie vielleicht sogar mit zwei Songs im Semi vertreten sein können, hätten Citi Zēni ihren VE gewonnen.
Ich bin aber einfach froh, dass sich hier doch anscheinend genug Leute für den ESC interessieren, um ein Songwriting-Camp abzuhalten. Das ist schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung wie ich finde.
Ich meine seit 2018 sind alle Schweizer Beiträge in einem Songwriting-Camp emtstanden. Und man darf glaube ich sagen, durchaus mit Erfolg…
Ich finde Songwriting-Camps spitze und weiß nicht weshalb es dies in Deutschland in den letzten Jahren nicht mehr gab. Die Songs, welche bei Songwriting-Camps geschrieben werden, kann man dann gut für Acts verwenden -vielleicht dann noch auf den jeweiligen Act etwas angepasst- welche keinen eigenen Song haben oder auch kein Songwriting-Team an ihrer Seite.
Mir kommt das genauso lästig und albern vor wie früher in der Schule der Zwang zur Gruppenarbeit oder heute im Unternehmen die ständigen Team-Meetings. Das hat was von Arbeits- und Erfolgsverweigerung. Wer was kann und will, nimmt an so etwas bestimmt nicht teil.
Finde das ein sehr guten Ansatz.Hoffe der SWR nimmt die Hilfe an.Was mich wundert Deutschland ist noch nie mit eine Power Ballade angetreten.Warum eigentlich ?
Frankreich und Israel senden das schon seit 2 Jahren in Folge und sind immer in die Top 10 oder Top 5 gekommen.Bin zwar nicht der Balladen Mensch aber wenn es um Platzierung geht wäre das doch mal ein Ansatz die Top 10 zu erreichen.
Also Isaak sehe ich schon in Richtung Power Ballade.
Äh, nein. Der Song von Isaak war ein langweiliger 08/15 Pop-Song. Und nur wegen seiner Hammermäßig geilen Stimme hat er so viele Punkte von den Jurys bekommen. Aber der Song von Michael Schulte 2018 war eine Power-Ballade und damit sind wir Vierter geworden. Also könnte die These von sunriseheaven69 tatsächlich stimmen. Vielleicht sollten wir es im nächsten Jahr tatsächlich wieder mit einer Power-Ballade versuchen. Was haben wir denn schon zu verlieren?
https://open.spotify.com/playlist/59rHtFH5NMoNI7l8IxH4lv?si=5c5luIcxR9yFxgEwgcHMeA&pi=7ejFtTgRTgaAx
Die Camps können besonders den unerfahrenen Künstlern ihren Weg erleichtern und auch dazu führen „zu sich selbst“ zu finden.
Auch den „alten“ Hasen im Business kann so ein Camp frischen Wind bringen und neue Motivation und neue Richtungen eröffnen.
OT:
Baller läuft jetzt regulär bei Fernsehsender Deluxe Music mit ihrem Musikvideo.
Erstmal zwar unter „New Arrivals“ aber im Programm 🥳
weiss nicht, was ich von „in der bubble erzeugtem esc material“ halte…hab sorge, dass dabei sowas rauskommt wie „Black Smoke“ oder „Perfect Life“.
Gibt es nicht genaug authentische Musiker, mit authentischer Musik, die sie geschrieben haben, weil es von herzen kam, weil das Leben die besten Texte schreibt und sie mit Herzblut geliebt, gelitten und gelebt haben?
Baller war super….mit AborTynna als authentisches Geschwister Duo!
(Und ja….trotz Platz 15 sind sie dennoch kommerziell der momentan europaweit erfolgreichste ALLER ESC Acts…und das sollte uns aufhorchen lassen, wenn es DAS ist, was Europa aus Deutschland gern mag!)
Das Camp ermöglicht den Künstlern erstmal ungebunden mit dem „ESC“ Kontakt aufzunehmen ohne das unsere Bubble davon mitbekommt.
Denke viele „größere“ Künstler sind schon am ESC interessiert, nur der Hass der teilweise in der Bubble herrscht hält wahrscheinlich doch viele Künstler ab, deswegen erst unter dem Radar einen Song produzieren und dann eventuell damit zum deutschen VE.
naaaa gut!! ich will mal nicht voreilig sein, in meiner Meinung…ich lasse mal offen auf mich zukommen, was bei rauskommt. Wenn es gut ist, sage ich „wer siegt, hat recht“….
Ich verstehe den Wunsch nach „authentischer Musik“, aber ich weiß nicht, wie du dir kreative Prozesse vorstellst: Ich würde auch aus eigener Erfahrung mal die steile These wagen, dass sehr viel der Kunst, die du gerne konsumierst, entstanden ist, weil sich die entsprechenden Leute dazu „gezwungen“ haben, produktiv zu sein. Die romantisch Vorstellung, dass man darauf wartet, bis einen die Muse küsst und dann schreibt man auf seinem Balkon beim Sonnenaufgang innerhalb von Minuten einen perfekten Songtext: Sowas gibt es (leider) nicht so häufig. Daher finde ich so Songwritingcamps gut, weil man dort Bekanntschaften knüpfen und Inspiration finden kann. 🙂
Oh, es ist wieder die Zeit für Spekulationen. Ich würde mir sehr Sotiria wünschen <3
Gerne einen YT Link einfügen wenn unbekannte Künstler genannt werden 🫣
Sotiria ehemals Eisblume. Hat am FreeESC für Griechenland einmal teilgenommen. Hat wohl einige Probleme mit Plattenlabels gehabt, die wollten, dass sie Schlager singt, aber sie macht wieder Lieder in ihrem ursprünglichen Stil.
Uh, Eisblume. Lang ist’s her
Sich ein halbes Geggele in die Pusch rammen.
Der Song Laika Party war ja fantastisch erfolgreich beim ESC. Sein Erfolg beweißt ja, wie großartig die Songwriting Camps doch sind. Sarkasmus Ende. Wenn sowas dabei rauskommt wie Laika Party dann braucht man solche Camps nicht. Sinnlose Zeitverschwendung, zumal man ja gar nicht weiß, was der SWR vorhat.
Eine These anhand eines einzigen Songs zu untermauern, ist ein bisschen arg dünn. „The Code“ ist auch in einem Songwriting-Camp entstanden. Damit haben wir nun zwei Extrembeispiele. Und jetzt?
Das Teilnehmerfeld 2025 noch einmal betrachtet.
Wo ein Stern * steht, bin ich nicht 100% sicher.
Zusammen mit Dritten (Produzenten) geschrieben:
Remember Monday, KAJ, Melody, Klemen, NAPA, Justyna Steczkowska, Kyle Alessandro, Claude, Miriana Conte, Tautumeitas, VÆB, Klavdia, Abor & Tynna, Louane, Tommy Cash, Adonxs, Red Sebastian, JJ, Go-Jo, Pargev
SongwritingCamp:
Zoë Më*, Emmy, Sissal*, Marko Bošnjak
Selbst geschrieben:
Ziferblat, Gabry Ponte, Katarsis, Lucio Corsi, Mamagama, Shkodra Elektronike
Von anderen geschrieben (kein Songwriting-Camp):
Princ, Nina Žižić, Laura Thorn, Yuval Raphael, Mariam Shengelia, Erika Vikman, Theo Evan
Bis auf Zoe, haben alle anderen Songs aus dem Songwriting Camp in diesem Jahr sehr schlecht abgeschnitten. Und selbst Zoe hat nur Punkte von der Jury bekommen.
Hausjury meinte, dass dieses Jahr die Mehrheit mit dem falschen Song unterwegs war 😉
In der Liste gibt es einen Fehler: Klemen hat ‚How much time do we have left‘ selbst geschrieben, ohne Drittbeteiligung.
Das würde einem ehrlich gesagt auch bei dem Tagebucheintrag wundern😅
Welche Künstler*innen oder Musikschaffende sollten Deiner Meinung nach am deutschen ESC-Songwritingcamp teilnehmen?
Keine(r)
Kann das Konzept auch Anklang bei der ARD/dem SWR finden?
Nein
Ich sehe das wie Anmey.
ich bin auch fertig…mit blümekes einpflanzen auf meinem balkon.
morgen noch die ca. 12 vorgezogenen 🌻 nach draußen auspflanzen und der sommer kann kommen. 😎
Wo bleibt denn der Sommer? Heute war bei mir den ganzen Tag Depri-Wetter nur Levinagrau und Regen. 😕😕😕
Ich pflanze morgen noch meine Dipladenia ein ansonsten nur Blumenpflege, da fast alle Pflanzen vom letzten Jahr wieder blühen.
also hier in OWL hat es endlich mal geregnet und das ausgiebig.
ob der sommer kommt,weiß ich nicht aber nachts wird es die nächsten tage nicht mehr so kalt.
ich habe überall katzenminze in den blumentöpfen mit drin.
der ist unverwüstlich,winterhart auch in blumentöpfen,die immer draußen stehenbleiben (etwas wasser brauchen die schon noch aber das nass kommt ja von oben) und kommt jedes jahres jetzt seit 2003 neu.
die katzenminze hat jetzt schon 3 generationen von blumentöpfen (die länglichen) hinter sich. 😺
die hummeln aber auch wildbienen lieben katzenminze,auch weil das ein frühblüher ist und nach heutigen rückschnitt kommt die katzeminze noch mal und hält sich auch etwas länger wie die erste blüte.
Bei mir sind Nelken, Lilien, Rosen, im Frühjahr Tulpen und Narzissen.
🙂
Ich würde mich sehr über Sophia freuen.
Hier ein Auftritt von ihr:
https://youtu.be/FA3uJQdXYP4?si=bMrdn_T8dqquF54l
Liebe Veranstalter des Song-Camps, vielleicht könnt ihr ja Mal auf sie zugehen. Vielleicht hat sie ja Bock auf den ESC.
Schöne Stimme, aber sie bräuchte einen deutlich stärkeren Song. Wahrscheinlich bei ihr eher auf Emotionen und etwas „zerbrechlicher“ gemacht.
Sophia finde ich auch toll. Wäre super, sie beim Vorentscheid zu sehen.
Off-Topic, mehr oder weniger:
Aly Ryan (VE 2019) hat gestern eine neue Single rausgebracht. Schon wieder, muss man sagen.
Diesmal ist es ein seltsam anmutender Titel namens „Au revoir“. Ob sie damit etwas sagen möchte?
Man kann es so sagen, im Grunde genommen ist die Karriere von Aly Ryan, bürgerlich Alexandra Eigendorf, die bald 30 wird – wie sagt man – gelaufen.
Erst kürzlich wurde ihr Wikipedia-Eintrag gelöscht. (Aber die der anderen ULFI-Finalist:innen sind noch da, obwohl sie alle, bis auf Gregor Hägele, ebenfalls keine Chartplatzierungen vorweisen können – nicht einmal die S!sters!)
Und dass „Wear Your Love“ kein Hit wurde, ist auch schade, aber nicht allein ihre Schuld. Was musste der NDR drauf beharren, die Songs nicht vor dem 22. Februar 2019, dem Tag des VE, zu veröffentlichen? Und was war das nur für eine creepy Performance auf der Bühne?
Dass das Panel sie ganz vorne sah, half ihr da auch nicht – bei den Juroren lag sie kein einziges Mal an erster Stelle und die Startnummer sprach auch eher gegen Alex und für Carlotta und Laurita.
Ich muss da an den YouTuber und TikToker Plankton denken.
Als dieser vor kurzem so einen Eintrag bekommen hat, machte er das hier:
https://www.youtube.com/shorts/3vu41FmsC0k
Doch nur zwei Wochen später kam dann das hier:
https://www.youtube.com/shorts/BC5KAr1HcVQ
Ob Aly Ryan auch von der Löschung ihres Eintrags mitbekommen hat und auch so „salty“ darüber ist?
Andererseits finde ich es auch faszinierend, dass sie so besessen ist mit neuen Songs. „Au revoir“ ist nämlich die sechste Single in diesem Monat und die gefühlt (ich hab nicht nachgezählt) hundertste Single seit Anfang 2024, inklusive zahlreicher Demos. Deren Abrufzahlen dümpeln vor sich hin, die von „Wear Your Love“ erreichen sie nicht mal annähernd.
Auf Facebook dagegen hat sich seit bald drei Jahren gar nichts mehr getan. Zuletzt hat jemand Ende 2024 geschrieben „Sehr coole tolle Bilder“.
Aber ansonsten herrscht tote Hose.
Irgendwie schon eine seltsame Nummer, diese Aly Ryan…
Also die Performance beim VE fand ich nicht so schlecht. Der Gesang war das Hauptproblem ( irgendwie kennen wir das woher) und das Laufband war auch eher unpraktisch, sonst die Farben haben super geknallt, heutzutage wäre das allerdings nichts mehr neues.
PARG hatte mit ebenso wenig Klamotten, schnellerem und größerem Laufband aber weniger Gesangsprobleme. 😉
Parg kommt bei körperlicher Anstrengung nicht außer Atem. 😛
🤣🤣🤣 Bei Aly Ryan hat es nicht funktioniert, weil sie kein I Am Survivor, I Am Staying Aliver ist. 🫣🫣🫣
Joa. Der Staying Aliver hat oben ohne auf dem Laufband survived. Dank geschmeidiger Öl-Lotion.
Absolut.
Wenn ihr überlegt wie sich Tynna vom Gesang her gesteigert hat vom VE bis zum ESC , wie wäre das eventuell auch bei Ally möglich gewesen , bzw das Staging ändern für weniger körperliche Anstrengung und schon hätten wir eine mögliche top Platzierung gehabt.
Wer isr denn heute noch auf Facebook, außer die Älteren?😅
Ach, macht die auch noch Musik. Ist ja sehr, sehr ruhig geworden um den angeblichen Superstar.
Update: Heute ist schon der siebte Aly-Ryan-Song im Mai 2025 erschienen. „Fly Backwards“ reißt aber auch keine Bäume aus…
Korrigiere: Ich habe noch einen Song übersehen, „Reset“ ist schon zwei Tage vorher erschienen. Bei diesem Titel hört man auch eine Männerstimme – es wird aber nur Aly Ryan als Interpretin angegeben. Das waren also insgesamt acht Singles für diesen Monat, auch mit Blick auf die Uhr wird das wohl auch der letzte sein. Falls nicht noch etwas Überraschendes geschehen sollte…
Ich wäre mal für Madeline Juno oder Henning May (sehr unwahrseinlich).
OT:
Generell würde ich mal gern ein richtigen Rap Song beim ESC haben.
Ein Song der zu 100% Rap ist, würde mir garantiert sehr gefallen.
Ich fand ja Fenksta (eher Hip-Hop) bei der Dora sehr gut.
Oh daran habe ich keine Erinnerung, obwohl ich Dora gesehen habe.😅
Wenn irgendwann mal jemand Rappt, also richtig rappt, wie Eminem oder ähnliche Künstler in Europa, wünsche ich mir so sehr.
Also wenn die Juno genauso schief singt wie damals 2014 im Vorentscheid verzichte ich gerne auf sie. 😅
Und Henning May ist viel zu erfolgeich mit seiner Band (warum auch immer), der wird in den nächsten Jahren niemals beim Vorentscheid aufschlagen oder für den ESC zur Verfügung stehen.
Ich wäre ja für Sellout Alley. Das folgende Lied läuft bei mir momentan rauf und runter,
Vanessa Mai in einem Duett wäre auch mal interessant, also ein Engelchen/ Teufel Duett. Der Song könnte richtig abgehen.
Bitte nicht…
Beste short Video Werbung für seine Band „Kannkarate“
https://youtube.com/shorts/Jt0mQLxQ6SE?feature=shared
Hier der Song zum short
https://youtu.be/DWRRmrPGeT4?feature=shared
Ich bin kein Fan von den Produkten, die in diesen Camps entstehen. Diese Lieder schneiden zwar oft gut ab, aber meinen persönlichen Geschmack treffen sie echt selten.
Off-topic: Erste Infos zur Intervision im September. 2 Kandidaten kenne ich jetzt schon, Weissrussland hat gewählt und Russland hat nominiert. In dieser weissrussischen Sendung wird auch der ESC besprochen. :-)))
Schade, dass ich kein Wort verstehe, denn die machen jetzt schon viel Werbung.
Wird das her auch verfolgt?
Bitte nicht, außer Russland beendet bis dahin die Invasion und kommt für die angerichtete Schäden auf.
Dass so ein Songwriting Camp funktioniert hat eindeutig 2018 und 2019 bewiesen, wo es das ja tatsächlich mit den Vorentscheids Teilnehmern gab. und ich wünsch mir seitdem so ein Konzept endlich wieder zurück
Wen ich wirklich gerne mal beim VE dabei hätte, wäre Berq. Aber für den Camp ist er wohl eher nichts? „Rote Flaggen“ und etliche andere sind schon ein Knaller!
OT für Tierfans: 11 Fuchs-Findelkinder. Das Wildtier- und Artenschutzzentrum Pinneberg hat schon 11 von den kleinen Waisen, sie sollen dann später ausgewildert werden. Schöne Tiere.
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Das-Fruehjahr-in-SH-ist-Fuchs-Findelkinder-Zeit,fuchsbaby100.html
Bei uns spaziert nachts auch immer ein Fuchs durch den Garten … edles Tier, aber dennoch immer mit Abstand, gerade wegen Tollwut, ect.!
Als ich aufgewachsen bin, war ein Fuchsbau auf dem Weg von unserem Haus zu dem meiner Granny. Der ist immer noch da (wer weiß wie viele Generationen später. An warmen Nächten leg ich mich manchmal auf den Wall gegenüber und wenn Du Glück hast, kommen sie nach 10-20 Minuten raus.
Seit wann läßt Matty OTs für Tierfans einfach so durchgehen?
Hat er sich etwa wie Thilo einen Hund zugelegt? 🐕 Oder einen Wetterfrosch? 🐸
(Mein Göttergatte hat in einem Antiquitätenladen gerade ein uraltes Froschglas erstanden, weil er das so grell fand. Incl. Original-Leiterchen und hoffentlich als reines Deko-Objekt oder Briefbeschwerer für den Schreibtisch … 🤨)
Folgende Künstler würde ich mir sehr wünschen:
Ausschlagebend ist aber auf jeden Fall der richtig Song . Leider hatten Cage und Ela in der Vergangenheit den falschen Song für den ESC am Start.
Ein Traum wäre ein Duett in der Art „Lady Gaga/Bruno Mars“ – Die with a smile.
1.CAGE!!!!!
2.Ella Endlich
3.Mike Leon Grosch
4.Helene Fischer
Es gibt einen neuen Song von David Afonso, der dieses Jahr am Benidorm Fest teilgenommen hat:
https://youtu.be/hMr3kme-gQE?si=uM2pWzvR3-ak435c
Vielen Dank für den spannenden Bericht! Ich denke Songcamps sind eine großartige Sache weil sich dort kreative Leute zusammenfinden können, die sich sonst vermutlich nicht begegnen. Junge Künstler können von den Erfahrungen etablierter Produzenten profitieren, während die Profis frische Ideen von den Künstlern erhalten – win win!
Großartig fände ich es, wenn durch solche Camps Einzelkünstler zu Duos oder Trios zusammenfinden – egal ob auf Dauer oder z.B. nur für den ESC wie z.B. Subwoolfer.
Schön fände ich es, wenn Anica Russow (2023) oder auch Julika (2025) mit guten Songs sich nochmal für den deutschen Vorentscheid bewerben.
Songwriting-Camp klingt gut, wie wärs damit? Wie wir man eingeladen?
Eventuell kann bei so einem Songwriting-Camp was gutes entstehen, aber ich habe so meine Probleme damit, wenn der Künstler / Künstlerin nicht in den Songwriting-Prozess eingebunden ist.
Ich muss gerade an „You let me walk alone“ denken, das auch im Songwriting Camp entstanden ist, aber mit Input und Mitarbeit von Michael. Ohne dem wäre kein so persönlicher Song entstanden. Und das hat ja den Song so speziell gemacht!
Einige der richtig guten Songs beim ESC sind nicht speziell für diesesn Anlaß geschrieben worden.
Ich denke da an „Dark side“ oder „Zitti e buoni“. Jedenfalls waren das Songs, die entstanden sind, ohne den ESC vor Augen zu haben.
Ich finde es jedenfalls immer gut, wenn man beim Hören eines Songs nicht denkt „Ah ja, typischer ESC-Song“!
Aber vielleicht sind ja bei diesen Camps die Künstler, für die die Songs sein sollen mit involviert, dann finde ich es auf jeden Fall Klasse, dass sich schon so früh ins Zeug gelegt wird. Solange es für jeden auch die Möglichkeit gibt sich mit seinem eigenen Material zu bewerben! 😉
Alle Sänger*innen im Camp wollen selbst mit den kreierten Songs zum ESC! Es entstehen keine Demos, die andere Acts sich picken dürfen. 🙂
Ah, das ist gut! 🙂
Dann bin ich gespannt!
Alle sicheren Top-Ten-Songs gerne an mich schicken (bitte kein Mittelfeld-Gedudel),
gilt besonders, falls zufällig ein abgefahrenes, leicht perverses Duett dabei ist, das
von einem netten Schwulen handelt, der aus verhängnisvoller Leidenschaft Komplize
eines Serienmörders wird. Ich würde dann Koit Toome fragen, ob er das mit mir singt
und wieder so unergründlich psychopathisch in die Kamera starrt wie bei „Verona“ …
😼
Ich schreibe gerade selbst an einem Song und möchte mich damit beim ESC bewerben. Vielleicht klappt es ja.
Auf Malta kann man sich auch bald auf ein Songwritingcamp einstellen, denn aus diesem soll der nächste ESC-Wettbewerbsbeitrag kommen:
https://eurovoix.com/2025/05/29/malta-eurovision-2026-participation-confirmed/
Gleichzeitig hat die Mittelmeerinsel ihre Teilnahme am ESC offiziell bestätigt.
Annemarie Eilfeld hat jetzt ihr neues Album „Neugeboren“ auf Den Herbst verschoben, vielleicht will sie ja mit einem eigenem Titel dran teilnehmen.
KÖNNT ihr dazu mal ein Video-Talk machen? Oder in Bite dazu berichten? Sollte nicht unter gehen …