Erste Probe beim ESC 2026: FELICIA für Schweden mit „My System“

FELICIA – Foto: Stina Stjernkvist / SVT

Im Kopf, im Herz, in sämtlichen Körperteilen: Heute bringt FELICIA aus Schweden elektronische Klänge und jede Menge Laser nach Wien in die Stadthalle. Denn auch die schwedische Vertreterin hat am ersten ersten Probentag ihren ersten Einsatz für den Eurovision Song Contest 2026.

Was wissen wir bereits über das schwedische Staging? Sacha Jean-Baptiste hat das Staging übernehmen, und wir können davon ausgehen, dass es viele Ähnlichkeiten zum Auftritt beim Melodifestivalen 2026 geben wird.

Wir verfolgen die Proben für euch so gut wie möglich und werden dabei alle offiziellen Kanäle sowie die sozialen Medien im Blick behalten. Erste Anlaufstelle ist dabei natürlich auch der Eurovision-Kanal auf Reddit. Das war mit Heidis Liveblog im letzten Jahr ein sicherer Garant für Informationen und in diesem Jahr versorgt uns der „social media guy“ (nicht Heidi) mit Infos.

Übrigens: Die ganze schwedische Delegation ist mit viel Tamtam bereits in Wien angekommen und scheint bester Dinge zu sein. „Time to conquer Europe“, postet FELICIA außerdem in ihrer Instagram-Story. Na dann!

Songcheck und Reaction-Video für Schweden

Unseren Songcheck zum schwedischen ESC-Beitrag 2026 findet ihr hier. Zudem gibt es unser Reaction-Video zu „My System“ auf YouTube.

Informationen zur ersten Probe von Schweden

Auch hier wird wieder der Liveblog vom „social media guy“ uns Infos liefern. Derweil gibt es Aufnahmen davon, wie FELICIA zur ersten Probe fährt und in der Stadthalle ankommt:

Der „social media guy“ sitzt anscheinend in der Halle mit direktem Blick auf die Bühne. Mit in der Halle: Ein großes Produktionsteam, Mitarbeitende des österreichischen Senders ORF sowie das Team aus dem Eurovision-Office. Auch in diesem Jahr sind Corinne, Sarah-Louise und Alma das Foto-Team (die Namen kennen wir hier bei ESCkompakt mittlerweile). Die ersten Bilder gibt es allerdings erst morgen. Wir werden sie dann in diesen Artikel einfügen.

Wir wissen mehr über den schwedischen Auftritt: Es wird krasse „Synths“ geben, bei denen man anscheinend sogar die Vibration in der Wiener Stadthallte spürt. Das Farbkonzept ist wie beim Melodifestivalen in rot und schwarz. Der Social Media Guy nennt es den Black-Widow-Look. Das Outfit soll dabei aber eine Weiterentwicklung ihres Looks vom Melodifestivalen sein: moderner, auffälliger, noch mehr auf Effekt getrimmt.

Der Auftritt beginnt dramatisch: Mit Windmaschine und Nebel wird Felicia langsam enthüllt, zunächst noch hinter einer Maske verborgen. Am Ende der Performance gibt es dann wieder einen Maskenwechsel zur Sonnebrille. Das gesamte Gesicht wird also nicht enthüllt.

Ein echtes Highlight ist die visuelle Umsetzung auf den Screens: Eine riesige „Giant Felicia“ scheint aus den LED-Flächen heraus direkt ins Publikum zu steigen. Auch das kennen wir vom schwedischen Vorentscheid.

Wie schon beim Vorentscheid spielen Laser wieder eine zentrale Rolle und davon gibt es viele. Neu ist aber die Interaktion: Im zweiten Vers „kämpft“ Felicia regelrecht mit den Laserstrahlen, wehrt sie mit bloßen Händen ab und übernimmt schließlich die Kontrolle über sie. Am Ende dienen die Laser dann dazu, ihre Posen perfekt einzurahmen und sie noch stärker in Szene zu setzen.

Also: Anscheinend hat Schweden die bereits bekannte und erprobte Performance genommen und einfach eine kleine Schüppe draufgesetzt. Wir sind gespannt auf die Fotos.

Nach den Proben gibt es heute Abend um 20:15 Uhr unser ESC kompakt LIVE auf YouTube, wo wir gemeinsam mit Euch den ersten Probentag Revue passieren lassen. Dabei seid Ihr herzlichst eingeladen, mit uns über die ersten Proben zu diskutieren.

Die ersten Proben des ersten Halbfinales beim ESC 2026

  1. Moldau: Satoshi – Viva, Moldova!


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9 Comments
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Edo
Edo
1 Stunde zuvor

So viel zum Thema Sie ist eine schlechte Sängerin wie manche hier in letzter Zeit kommentiert hatten..

https://www.instagram.com/feliciafreaks/reel/DXtce1sjD_c/

Einfach mal kurz reinhören!

byJannik
byJannik
1 Stunde zuvor
Reply to  Edo

Hat sie nicht auch das schwedische The Masked Singer gewonnen? Ich glaube sie muss niemanden etwas beweisen.

Zwelfbungt - Lucas
Zwelfbungt - Lucas
1 Stunde zuvor
Reply to  Edo

Sie ist definitiv keine schlechte Sängerin. Ihre Stimme taugt halt nicht jedem. Ähnlich wie vor vier Jahren bei Cornelia.

RichardESC1997
RichardESC1997
54 Minuten zuvor
Reply to  Edo

Ich kann mir vorstellen, dass viele ihre Stimme als unangenehm quietschig empfinden.
Ich habe es mir mittlerweile richtig schön gehört.

Wolfgang Meyer-Rudolph
Wolfgang Meyer-Rudolph
1 Stunde zuvor

Ach ja, ‚Sweden‘ wieder irgendwie halbwegs (top-)ok wie fast immer, aber dann sagt mir ‚Denmark‘, überraschender Weise in eigener Landessprache orientiert, doch deutlich eher zu. Finnland gewiss dauerhaft in einer Favoritenrolle, aber dann (nochmals verbal wiederholt) holt mich der französischen Beitrag/ die französische Sprache – allerdings nicht so sehr der ausgeprägte Operntouchteil – letztlich besonders positiv ein, und so stimme ich Bennys und Peters neulich vergebenden 12 Punkten für REGARDE (moi, regarde toi) fast voll zu!

Timo1986
Timo1986
36 Minuten zuvor

Hi Wolfgang,

schön mal wieder etwas von dir zu hören / zu lesen. 😀

Bin schon gespannt wie dein Urteil zu „mein Italien“ ausfällt. 😀

Meine Meinung für dieses Jahr. ESC 2027 in Neapel (oder Mailand). 😀

Tschüss / Ciao ! 😀

Wolfgang Meyer-Rudolph
Wolfgang Meyer-Rudolph
4 Minuten zuvor
Reply to  Timo1986

… und ich finde es „schön“, sogar sehr schön, caro/ cher/ (dear) Timo, dass du auf meinen Beitrag reagierst.

„Weißt du, wieviel Sternlein stehen“ sollte die Trauergemeinde in der Kapelle Buxtehude-Neukloster am Ende singen, als mein Nachbar im Haus nebenan, (einst mal arroganter) Part des Zahnarztehepaars, nach 5 Jahren vergeblichen Kampfes mit dem gottverdammten Krebs aufgab, kürzlich beigesetzt wurde, anstimmen, während die drei Jungs (5, 4 und 2 Jahre alt) sowie die beiden erwachsenen Söhne aus erster Ehe ebenso innehielten (der ganz kleine allerdings wollte nur mit der Nanny Ball spielen) wie ich, unfähig mitzusingen, mit deren MA und der uralten Mutter/ Oma im Einklang. Es war meine erste Teilnahme nach knapp 2 Jahren, einige von euch im Netz wissen ja sicher noch … .Daher hatte ich mich auch wieder einmal aus den Kommentaren zurückgezogen, bin aber jetzt erneut dabei.

Zu ITALY in diesem Jahr: Ja, ok, aber weiß Gott kein M.M.! Insofern stimme ich Benny und Peter nochmals explizit zu, dass diesmal definitiv LA FRANCE siegen möge! Pardon. Ansonsten mag ich u.a. auch den dänischen Beitrag durchaus.

Nilou
Nilou
44 Minuten zuvor

Das klingt in der Beschreibung sehr ähnlich zum Mello, außer dass das Outfit ein wenig verändert wurde und etwas mehr Interaktion mit den Lasern stattfinden soll. Maske und Animation von ihr am Ende bleiben aber.

Anmey
Anmey
19 Minuten zuvor

Schweden ist ja jedes Jahr wieder keine Überraschung. In dem Fall hat das Mello-Staging aber wirklich einen sehr großen Teil zum Sieg beigetragen, insofern ist das auch sehr sinnvoll.