ESC 2026: Linda Lampenius aus Finnland will ihre Geige bei „Liekinheitin“ live auf der ESC-Bühne spielen

Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Bild: Instagram @uudenmusiikinkilpailu

Beim Eurovision Song Contest gilt bekanntlich die Regel, dass nur der Gesang live präsentiert werden darf. Bedeutet im Umkehrschluss: Instrumente dürfen nicht live gespielt werden, sondern kommen vom Band. Jeder Act, der Instrumente auf der ESC-Bühne hat, spielt diese also lediglich für die TV-Bilder. Für Linda Lampenius aus Finnland ist das aber wohl nur die zweitbeste Option.

Bands, Solokünstler*innen, Duos, sogar Stofftiere: Beim Eurovision Song Contest der Neuzeit gab es ja schon alle möglichen Acts, die Instrumente mit auf der Bühne hatten. In den meisten Fällen dienten diese aber nur zur visuellen Untermalung, denn das komplette Instrumental eines Songs muss vom Band kommen. Im letzten Jahr gab es da jedoch eine relativ auffällige Ausnahme aus Italien.

Lucio Corso soll beim ESC 2025 darauf bestanden haben, seine Mundharmonika live zu spielen. Die European Broadcasting Union (EBU) hat Italien dann eine Art Ausnahme genehmigt. Der Grund: Lucios Mundharmonika musste nicht extra verkabelt sein, um gehört zu werden. Der italienische Musiker spielte das Instrument stattdessen einfach in sein eigenes Mikrofon hinein, was genau genommen nicht wirklich verboten ist und als „Regellücke“ verstanden wurde.

Während diese Genehmigung eines Live-Instruments zunächst als spezielle Ausnahme verstanden wurde, scheint es nun, als wollten weitere ESC-Acts davon Gebrauch machen. Schon ein Jahr nach Lucio aus Italien könnte es nun für den ESC 2026 in Wien mit Linda Lampenius aus Finnland eine Teilnehmerin geben, die ihr Instrument live spielen will. Laut diverser Meldungen hat der Sender YLE die EBU nun gebeten, Linda zu erlauben, in Wien live auf ihrer Geige zu spielen.

Zwar ist die Anfrage Finnlands bislang nicht offiziell bestätigt worden, doch mehrere Fanseiten und Medien berichten über den Wunsch von Linda, die schon seit über 30 Jahren erfolgreiche Konzertviolinistin ist (siehe oben). Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied zu Lucio aus Italien: Die Geige wird wohl nicht über ein normales Mikrofon zu hören sein, das für den Gesang genutzt wird. Vor allem weil Linda auf „Liekinheitin“ selbst nicht singt (das übernimmt ihr Bühnenpartner Pete Parkkonen), könnte eine Nutzung, wie bei Italien im letzten Jahr, schwer umsetzbar sein.

Sollte die EBU Finnland dennoch eine Ausnahme genehmigen, müssten für die Zukunft wohl neue Regeln formuliert werden. Viele Acts haben sich in den letzten Jahren bereits darüber geärgert, nicht live spielen zu dürfen – insbesondere für Bands ist das oft ungewohnt und fühlt sich nicht ganz authentisch an. Ist mit dem generellen Trend hin zu mehr Authentizität also nun auch die Zeit für eine ESC-Regeländerung gekommen?

Was denkst Du zum Antrag Finnlands bei der EBU? Wird Linda in Wien tatsächlich live spielen dürfen? Lass uns gerne Deine Vermutung in den Kommentaren da.



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123 Comments
Marina 🩰
Marina 🩰
4 Monate zuvor

Lavina gefällt das nicht.

Bine Die gelb ist
Bine Die gelb ist
4 Monate zuvor

Sonst müsste der Beitrag wohl heißen „Pete Parkonnen mit Linda, die auch auf der Bühne steht.“ 😜 Ich kann die Intension Finnlands verstehen, aber dann würden in Zukunft wohl noch viel mehr dieser Anträge auf Ausnahmegenehmigung kommen. Schwierig. Ich würde es wohl nicht genehmigen.

Lillie
Lillie
4 Monate zuvor

Ich fände es vielleicht eine Lösung zu sagen, dass Instrumente live gespielt werden dürfen, die im Vordergrund stehen. Also nicht jede Gitarre, Bassgitarre etc bei den Bands, aber eben im Fall von Finnland die Geige. Letztes Jahr durfte Lucio Corsi seine Mundharmonika ja auch live spielen, die in der Bridge im Vordergrund stand.

Annie
Annie
4 Monate zuvor

Aber wäre das überhaupt schlimm? Oder gäbe es dadurch einen Nachteil?

Kuestensocke
Kuestensocke
4 Monate zuvor

Auf diese Meldung habe ich gewartet. Beim Beitrag von Finnland ist die Geige sozusagen die zweite Vokalstimme und klar als Profi-Violinistin ist es dann echt blöd, wenn der Ton vom Band kommt. Schön, dass es Künstler gibt, die für die Live-Musik einstehen – bei vielen Beiträgen sind die LIve-Anteile doch arg gering.
Bin gespannt was die EBU dazu sagt und ob es eine gute Lösung geben wird.

dunefan5002
dunefan5002
4 Monate zuvor
Reply to  Kuestensocke

Ich hoffe die EBU macht da keine Ausnahme und brät den Finnen ne Extrawurst. Entweder sie genehmigt das für alle Nationen oder für gar keine. Regeln sind Regeln.

Daniel Fabian Maier
Daniel Fabian Maier
4 Monate zuvor

Ich würde die Regel endlich ändern weil alle davon profitieren. Musik lebt auch von ihren Instrumenten die eine Band, eine violistin oder ein dj benutzen

Ulrich_uhs
Ulrich_uhs
4 Monate zuvor

Das ist ja so gar nicht mein Song. Aber natürlich kann sie Geige spielen und die spielt hier ja eine zentrale Rolle. Finde ich gut, dass sie live spielen will. Da kommt dann sicher mehr Power rüber

Rouven
Rouven
4 Monate zuvor

Sehr schön. Endlich kommen die Künstler von selbst darauf und protestieren. Hoffentlich wird die Regel bald dahingehend geändert: Dann wird es auf einmal ein Qualitätsmerkmal, wenn Liveinstrumente dabei sind, mit dem man sich von anderen Acts unterscheiden kann. Super!

Joey99
Joey99
4 Monate zuvor

PR-taktisch natürlich ganz schön clever von Finnland etwas zu fordern, wo man weiß, dass es nicht möglich ist. So bleibt man im Gespräch. Italien bekam auch keine Ausnahmegenehmigung, wie es Lucio löste ist natürlich immer möglich.

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
4 Monate zuvor

🤔 Welcher generelle Trend hin zu mehr Authentizität? Falls es den tatsächlich geben sollte, ist er mir völlig entgangen …

Annie
Annie
4 Monate zuvor

Da muss ich dir recht geben – eigentlich nimmt man doch in den letzten Jahren eher das Gegenteil wahr, und zwar ziemlich extrem…

Möhrchen
Möhrchen
4 Monate zuvor

Bei einem Musikwettbewerb die Musikinstrumente live spielen zu dürfen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Grotesk, dass es Regeln gibt, die genau das verbieten…

ESCNicky
ESCNicky
4 Monate zuvor
Reply to  Möhrchen

Zustimmung. Das ist das, was ich gerade eben auch schreiben wollte

Lillie
Lillie
4 Monate zuvor
Reply to  Möhrchen

Finde es nicht unbedingt grotesk, es ist mehr eine praktische Sache. Bei jedem Act Soundcheck für alle Instrumente zu machen und dann jedes Lied bei der Liveshow neu abzuwischen, damit auch jeder gut klingt, ist fast nicht machbar.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Monate zuvor
Reply to  Möhrchen

Der ESC ist allerdings kein Wettbewerb für Instrumentalisten, sondern für Songs. Und die sollen schließlich möglichst so klingen wie sie von den Komponisten/Produzenten beabsichtigt sind und das geht nun einmal am Besten mit dem Original-Backing-Track aus dem Studio.

Nils
Nils
4 Monate zuvor
Reply to  Porsteinn

Mit dem Argument müsste man dann aber konsequenterweise auch den Live-Gesang verbieten. Und das kann ja nun wirklich keiner wollen.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Monate zuvor
Reply to  Nils

Das stimmt, macht aber den Reiz einer Fernsehshow und eines Wettbewerbs aus, wenn es einen menschlichen Faktor gibt, mit dem mitfiebern kann.

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
4 Monate zuvor
Reply to  Möhrchen

„Menschlich fragwürdig“, „Unlauter“, „Erpressung“

Ist das dein ernst?!?! Weil eine Geigerin, die gut Geige spielen kann, darum bittet, Geige spielen zu dürfen? Lach. Ja, die Regeln sind erstmal andere. Aber deswegen darf man dennoch mit der EBU reden und nachhören, was möglich ist – siehe Italien letztes Jahr. Und wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht. Big deal. Wenn etwas unlauter ist, dann das, was du in eine solche simple Anfrage hineininterpretierst.

Anmey
Anmey
4 Monate zuvor

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die EBU das genehmigt. Liveinstrumente sind beim ESC schlicht nicht umsetzbar. Die Regel, dass Instrumente auf der Bühne in der Regel vom Band kommen, gibt es im Übrigen schon seit über 50 Jahren.

Last edited 4 Monate zuvor by Anmey
Rouven
Rouven
4 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Klar ist das umsetzbar; man muss es halt machen.

Und wie kommst du darauf, dass das seit 50 Jahren nicht gemacht wird? Livemusik war noch 1998 dabei.

ESCNicky
ESCNicky
4 Monate zuvor
Reply to  Rouven

Klar ist das umsetzbar; man muss es halt machen.

Recht hast du

Anmey
Anmey
4 Monate zuvor
Reply to  Rouven

Rein theoretisch wäre es natürlich umsetzbar. Es wäre aber praktisch ein riesiger organisatorischer, zeitlicher und finanzieller Aufwand, der für die EBU und den Host Broadcaster absolut nicht vertretbar ist. Zumal ja die große Mehrheit davon keinen Gebrauch machen würde.

Zur anderen Sache: Wie unten schon schrieb, ist es seit 1973 erlaubt, Instrumente auf der Bühne vom Band zu spielen. Es ist also auch schon vor 1998 die absolute Ausnahme gewesen, dass Instrumente live auf der Bühne gespielt wurden.

Schorschiborsch
Schorschiborsch
4 Monate zuvor
Reply to  Rouven

Es gab aber schon zu Orchesterzeiten (ich glaube ab MItte der 70er) zumindest die Erlaubnis, dass die Instrumente, die auf der Bühne zu sehen sind, vom Band kommen dürfen. Nicht müssen, aber dürfen. Das haben halt nicht alle gemacht, aber schon bei „Waterloo“ hört man m.E. ziemlich gut, dass da auch schon Musik vom Band dabei ist.

Diwe54
Diwe54
4 Monate zuvor
Reply to  Anmey

1988 hat Celine Dion noch zu Live Orchester gesungen, Musik und Stimme vom Band waren damals verboten

floppy1992
Mitglied
floppy1992
4 Monate zuvor
Reply to  Diwe54

Nicht ganz.
Es war ab 1973 erlaubt, einzelne Instrumente per Playback einzuspielen, diese mussten dann aber während des Auftritts auf der Bühne „gespielt“ werden, was in Kombination mit der 6-Personen-Regel natürlich nur sehr limitiert möglich war.

chris
chris
4 Monate zuvor
Reply to  Diwe54

Wenn du dir Célines Auftritt anschaust, siehst du im Dunkeln ein paar Musiker mit ihr auf der Bühne, die so tun, als würden sie spielen.

Kuestensocke
Kuestensocke
4 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Warum soll das nicht umsetzbar sein? Es können bis zu 6 Personen live auf der Bühne singen – die brauchen alle ein Mikro, Sender, InEars usw.. Ob nun ein Mikro für die Singstimme oder für ein Instrument … wo ist das angeblich schwer zu lösende Problem?

Alex John
Alex John
4 Monate zuvor

Falls das durchgeht, besteht vielleicht die „Gefahr“, dass live spielende Acts von der Jury besser beurteilt werden. Falls sie es gut können.
Dem Publikum wirds egal sein.
Mir wäre es lieber, dass alle Stimmen, also auch die Backings, live auf der Bühne stehen müssen. Die kann man doch schön in die Performance einbauen.
Ging ja früher auch.

elkracho
Mitglied
elkracho
4 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Falls das durchgeht, besteht vielleicht die „Gefahr“, dass live spielende Acts von der Jury besser beurteilt werden. Falls sie es gut können.

Dem Publikum wirds egal sein.

Stimnmt.
Deswegen würde ich es auch ablehnen.

ESCNicky
ESCNicky
4 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Deswegen würde ich es auch ablehnen.

Was?! Ich finde, sie sollten die Regel abschaffen und alle, die möchten, Live spielen lassen, dann kann es gar keinen Protest geben, weil die Acts sich es selbst ausgesucht haben

elkracho
Mitglied
elkracho
4 Monate zuvor
Reply to  ESCNicky

Was?! 

Ja. Aber sowas von.
Es kann auch Acts geben, bei denen es schlichtweg schwierig umzusetzen ist.
Entweder alle oder keine.
Vielleicht sehen die Finnen auch ihre Felle wegschwimmen.

Last edited 4 Monate zuvor by elkracho
Annie
Annie
4 Monate zuvor
Reply to  elkracho

Die stehen in den Quoten so gut wie zuletzt Käärijä (wenn nicht sogar besser) da, nur, dass dieses Jahr die starke Konkurrenz fehlt. Die sehen gar nix wegschwimmen

ESC1994
ESC1994
4 Monate zuvor

Bin mal gespannt ob das stattgegeben wird, ich glaube eher nicht.

Ach ja, gute Nachrichten aus Italien: Die Wähler zeigen Meloni beim Referendum zur Justizreform die rote Karte. 😁 🥳

https://www.n-tv.de/politik/Melonis-Justizreform-in-Italien-kurz-vor-Scheitern-id30502452.html

https://elezioni.interno.gov.it/risultati/20260322/referendum/scrutini/italia/01

Timo1986
Timo1986
4 Monate zuvor
Reply to  ESC1994

Für mich persönlich daher ein sehr guter Tag was Italien betrifft. 😀

Aka Nichts
Aka Nichts
4 Monate zuvor

Ich würde es mir auch wünschen für alle, die Instrumente spielen. Live ist es halt nochmal eine andere Hausnummer und man kann relativ spontan noch an Kleinigkeiten im Instrumental feilen (natürlich sollte es am Besten schon früh stehen, aber wenn einen die Inspiration kommt…). Man merkt auch einfach, dass die Musiker ihre Instrumente lieben, da fand ich war Norwegen 2024 ein Musterbeispiel. Ich kann aber auch verstehen, wenn die EBU (erstmal) ablehnt. Die Verkabelung macht es natürlich aufwendiger. Andererseits wird sich doch auch hier die Technik weiterentwickelt haben, was es einfacher machen könnte. Dieses Jahr glaube ich nicht daran, dass das umgesetzt wird, dafür wird jetzt schon zu viel geplant sein. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass dann aus Österreich, Estland, Luxemburg, Moldau, Norwegen, Rumänien, Serbien und der Schweiz ähnliche Anfragen kommen und dann müsste man statt einem Instrument plötzlich um die 20 genehmigen oder diskutieren. Es könnte aber möglicherweise ein Denkanstoß für die EBU sein und verschiedene technische Möglichkeiten werden bedacht. Dann können wir vielleicht in ein paar Jahren die Instrumente live hören.

Böörti01
Böörti01
4 Monate zuvor

Klar würde man sich wünschen, dass auch Live-Instrumente gespielt werden könnten. Das ist bei der Vielzahl von Acts in so kurzer Zeit aber schwerlich machbar. Oder man müsste viel längere Postkarten und Pausen und damit weniger Acts pro Show haben. Beim BuViSoCo ging es so. Beim ESC nicht wirklich.

Ich war schon gegen die Ausnahme für Italien im letzten Jahr, deshalb auch für Finnland (und andere) in diesem Jahr. Einfach mal die Regeln akzeptieren, bevor man dran teilnimmt…

ESCNicky
ESCNicky
4 Monate zuvor

OT:

Nachdem ich https://esc-kompakt.de/neues-esc-update-caro-miguel-von-too-many-tabs-ueber-fire-frankreich-und-boy-george/#comment-763875 gepostet habe, danke ich euch für eure Meinung. Wobei, aber dass macht nichts, ich wollte je, dass ihr ehrlich seid, kamen viele schlechte Meinungen in die Kommentare. Ich habe das Konzept nun ein wenig überarbeitet und für einige Ideen eine Erklärung geschrieben (Veränderungen und Erklärungen sind fett geschrieben):

EIN Finale in Heidelberg (bzw. Mannheim, ich habe Heidelberg nur genommen, weil Max das gesagt hat) mit 8 Acts (unter denen Newcomer und etablierte, bekannte Acts zu finden sind, so wie bei UMK) und 2-4 Tage vor dem Finale gibt es eine Wildcard, die über eine App vergeben wird. Dafür treten 5 Acts an (diese Idee hatte ich, weil man so mehr Künstler*innen die Chance gibt, mehr Publikum zu bekommen). Die Preise im Finale lasse ich einmal weg.

Weil ich nicht so viele Beistriche und Klammern setzen wollte, schreibe ich hier noch etwas zur Auswahl dieser Acts:
Die Auswahl könnte mit Fans und Jurys verlaufen, in dem ESC-Kennende Jurys, je nach Genre, Acts weiterkommen lassen, und ESC-Kennende Fangruppen, wie z.B. ESCkompakt, könnten ebenfalls Beiträge weiterlassen, hier ist dass alles jedoch sehr vage, denn ich weiß selbst nicht genau, wie es verläuft.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
4 Monate zuvor
Reply to  ESCNicky

Reine Bubble-Auswahljury finde ich nicht so eine gute Idee; könnte zu sehr im einen Saft schwimmen.
Ich würde da eine Mischung machen aus Fans; Musikbranche; Unterhaltungsbranche (Choreographie, Regie) und „Normalos“ (vielleicht als demoskopisches Panel) mit klaren Briefing, was man sucht.

ESCNicky
ESCNicky
4 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

Klar, ist ja sehr vage, du hast bestimmt mehr Ahnung, wie dass Abläuft

Tombär
Tombär
4 Monate zuvor

Wär ein echter Schritt nach vorne, weg von der Plastemusik von Band.

Tombär
Tombär
4 Monate zuvor

Würde mich nur mal so interessieren: Als es früher noch das Orchester gab, haben dann Maxi & Chris Garden auch live Piano gespielt (ich weiß, die konnten das)?

floppy1992
Mitglied
floppy1992
4 Monate zuvor
Reply to  Tombär

Da muss man genau hinschauen.
Wenn damals live Klavier gespielt wurde, stand immer ein Mikrofon daneben. Ich glaube, bei den Gardens stand keins.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
4 Monate zuvor

Wenn man ihr das jetzt so erlaubt, muss man es in Zukunft auch allen anderen erlauben; allein deswegen wird die EBU Nein sagen. Außerdem hätte es schon ein kleines Geschmäckle und würde den Eindruck erwecken, dass hier der große Favorit eine Extrawurst bekäme.

Marko +++
Marko +++
4 Monate zuvor

Ist mit dem generellen Trend hin zu mehr Authentizität also nun auch die Zeit für eine ESC-Regeländerung gekommen?

Wäre gut, auch um die Zahl der KI-Songs zu begrenzen.

Dennoch erst nächstes Jahr. UMK-Video zeigt herumfliegende Saiten, in solchen Fällen ist Playback sicherer.

Nils
Nils
4 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Alexander Rybak hat seine Geige damals beim Playback halb zersägt. 😁

Aber: Überleg dir mal, wie seine Punktzahl erst ausgefallen wäre, hätte er auch noch live gefiedelt. Das wäre ein Rekord bis in alle Ewigkeit geworden. 🤯

Joey99
Joey99
4 Monate zuvor

Linda kann diese Anfrage an die EBU ja gar nicht ernst meinen. Denn wollte sie wirklich die Geige live spielen, hätte sie bei dieser Inszenierung ein riesen Problem. Sie muss nämlich zum Schluss vom brennenden Fenster innerhalb weniger Sekunden zurück zu den Stühlen – wo sie sogar Hilfe braucht den zu besteigen – in High-Heels laufen und in dieser Zeit kann sie gar nicht live spielen. Am Playback hört man sie aber in dieser Zeit weiter spielen. Diese Szene, aufgenommen vom Publikum beim UMK, kann man sich auf YouTube anschauen.
Ich glaube Linda ist ganz froh, bei dieser Inszenierung nicht live spielen zu müssen!

Rouven
Rouven
4 Monate zuvor
Reply to  Joey99

Als ob man die Inszenierung nicht anpassen könnte.

Joey99
Joey99
4 Monate zuvor
Reply to  Rouven

Hat man aber nicht. Sergio Jaen und Ari Levelä haben daran monatelang gearbeitet und die UMK Inszenierung wurde vor zwei Wochen bei der EBU eingereicht. Jetzt müssen nur mehr kleine Anpassungen an die Bühne in Wien gemacht werden, ansonsten bleibt alles gleich.

dunefan5002
dunefan5002
4 Monate zuvor
Reply to  Joey99

Was muss daran erarbeitet werden? Der Typ sitzt fast die hälfte der Performance auf seiner Bank, wie bestellt und nicht abgeholt und seine Partnerin fidelt sich nen Wolf. Was musste da groß erarbeitet werden? Tänzer gibts nicht.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4 Monate zuvor
Reply to  Joey99

High heels sind beim ESC oft ein Problem – siehe auch Cascada oder Safura.

Micha Knust
Micha Knust
4 Monate zuvor

Geschickter Schachzug!😉

rainer1
rainer1
4 Monate zuvor

Ups! Den „generellen Trend hin zu mehr Authentizität“ hab ich wohl irgendwie verpasst. Wo war den der?

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Fandst Du Nemo und JJ nicht authentisch?

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Monate zuvor

Ich fand sie in dem, was sie dargeboten haben schon authentisch, ich habe beiden diese Art der Show-Kunst abgenommen. Nur die Songs an sich hatten natürlich etwas Artifizielles.

Annie
Annie
4 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Wüsste ich auch mal gerne – ich nehme eher das Gegenteil wahr! Vor allem in Zeiten von KI-Songs eine SEHR gewagte These 😂

Geri
Geri
4 Monate zuvor

OT
Auri tourt durch Österreich.
Es will selbst beim ESC singen und hat ein Buch veröffentlicht.

Annie
Annie
4 Monate zuvor
Reply to  Geri

Auri tourt auch durch meine Albträume

MarcelK
MarcelK
4 Monate zuvor

Ich würde es mir wünschen!

miramax09
miramax09
4 Monate zuvor

Meine Damen und Herren und alle dazwischen, Sie erleben hier die Anfänge der Rückkehr zum Liveorchester und ich finde das ganz großartig.

Der ESC kostet mehrere Millionen, da kann man ein Orchester für 6 Wochen auch noch zusätzlich unterhalten. Einige TV Anstalten (wie der ORF, sogar Grammy nominiert!) hätten sogar ein komplettes Symphonieorchester dafür zur Verfügung.

Wenn es eine Petition gäbe, ich würde sie sofort unterschreiben.

Marko +++
Marko +++
4 Monate zuvor
Reply to  miramax09

Zusätzliche Kosten für ein Orchester mit 50 Musiker und 8 Wochen (6 Wochen sind zu wenig bei 35-40 Teilnehmer):
Schweden 0,9
Niederlande 0,8
Deutschland 0,7
Österreich 0,6 Mio Euro
Je weiter nach Süden oder Osten, umso billiger wird es.

miramax09
miramax09
4 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Echte professionelle Orchestermusiker können ein Stück auch ohne Probe direkt von der Partitur spielen. Vermutlich müsste jedes der Stücke nur 5 mal geprobt werden, bevor es sitzen würde. Der größte Unsicherheitsfaktor ist eher, dass die Künstler*innen selbst nicht gewohnt sind, mit einem Orchester zu performen und daher das ganze zum Risiko wird. Die Kosten wären stemmbar, bei Sanremo geht es ja auch und da gibt es vergleichbar viele Songs.

Marko +++
Marko +++
4 Monate zuvor
Reply to  miramax09

Echte professionelle Orchestermusiker

Zwei von dieser Spezies leben bei mir (oder andersherum). Es geht um mehr als die musikalische Probe, es gibt auch Proben mit Kamera, Soundchecks, usw.

dunefan5002
dunefan5002
4 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Das Orchester wäre ein Rückschritt. So was wie System aus Schweden, kann ein Liveorchester gar nicht spielen. Außerdem haben jetzt mehr Zuschauer platz, als noch in der Zeit wo es dieses Orchester gib. Kostet nur mehr.

RichardESC1997
RichardESC1997
4 Monate zuvor

Ich hoffe, dass es ihr gestattet wird. Linda ist eine Erscheinung.😁

#Tampere2027🇫🇮

dunefan5002
dunefan5002
4 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Warum willst du für Finnland eine Extrawurst? Wenn es den Finnen nicht passt, sollen sie wegbleiben.

Teufelchen
Teufelchen
4 Monate zuvor

Was? Alex Rybak hat nicht live auf seiner Geige gespielt? 😀

Tombär
Tombär
4 Monate zuvor
Reply to  Teufelchen

Wie kannst du nur so etwas denken?

Matty
Matty
4 Monate zuvor

Ein Interview mit Sarah Engels auf der Nordic Eurovision Party:

https://youtu.be/A_yPEGqUoSo?is=Bwi0Ik1UUjBdroJZ

Gaby
Gaby
4 Monate zuvor

Fänd‘ ich gut, aber ich denke nicht, dass sie mit diesem Wunsch Erfolg haben wird. Dann müsste man das ja fairerweise bei allen Acts erlauben. Wäre organisatorisch sicher relativ aufwendig. Bei akustischen Instrumenten geht es ja noch (wie eine Geige oder Akustik-Gitarre) ginge es vielleicht noch. Aber bei elektronischen Instrumenten wie z. b. Keyboard wäre das bestimmt schon schwieriger umzusetzen, da die Pausen zwischen den Auftritten schon recht kurz sind….

PeterX
PeterX
4 Monate zuvor

OT:
Sarah geht diese Woche ins Studio 🙂
Quelle: Instagram

Ob sie ein revamp aufnimmt? Oder einen Song für den Eurovision YT Channel?

Sash
Sash
4 Monate zuvor
Reply to  PeterX

Sie dreht für Eurovision.de und nimmt wahrscheinlich ihre Postkarte in Köln auf.

https://www.instagram.com/stories/sarellax3/3859267213048183274?utm_source=ig_story_item_share&igsh=MWEwOTZsM3F2ZGxz

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
4 Monate zuvor

ich wäre im prinzip damit einverstanden aber nur dann wenn das alte schule orchester wieder zurück kehrt und alle backing vocals,auto tune effekte ect. verboten werden.
hach,ich träume schon wieder. 😺
wenn die dame jetzt aber eine extrawurst bekommt,wäre das auch wettbewerbsverzerrung.
ich traue dies der EBU aber grundsätzlich zu. 🥴

Micha Knust
Micha Knust
4 Monate zuvor

💯 Prozent Zustimmung – ich träume mit! 😉

Funi_Cula
Mitglied
Funi_Cula
4 Monate zuvor

Ich wäre dagegen. Damit würden die Finnen sich nachträglich einen Vorteil sichern, den die anderen nicht haben, weil bei der Auswahl der Songs keine Rede von Liveinstrumenten war. Deshalb fände ich das unfair.

Casandro
Casandro
4 Monate zuvor

Ich hoffe sehr, dass sie die Geige live spielen darf weil die Geige ist nun mal der Flammenwerfer 🔥in diesem Song und deswegen wäre das schön vor allem gegen Ende wo halt eine Dramatik aufgebaut wird. Finde ich wäre das schön, wenn die Geige live zum Vorschein kommt aber ich finde auch, dass die EBU diese Regel allgemein abschaffen sollte, denn ich finde zum einem Song gehört auch einen Instrument dazu und deswegen hoffe ich, dass die EBU diese Regel ändert und dass jeder beim Eurovision Song Contest ein Instrument live spielen darf.

Tom tom tom
Tom tom tom
4 Monate zuvor

Wenn es nur um die Geige gehen würde. Es ist ja schon ein Roman von 30 Seiten was da UMK vorgelegt hat. Sie wünschen eigene Pyro, was auch nicht üblich ist. Der Veranstalter organisiert das. Dann sind Laubbläser gewünscht, die Lindas Haare IM TAKT fliegen lassen. Dann diese, jetzt 2, Assistenten, die ihr Kleid festhalten, damit nicht alles in Flammen auf geht. Die Bühnenform in Wien ist auch ungünstig und der „Beichtstuhl“ muss etwas umgeändert werden. Aber was tut man nicht alles für die Gewinner…

Annie
Annie
4 Monate zuvor
Reply to  Tom tom tom

Ich finde es vollkommen legitim, seine Vorstellungen klar zu kommunizieren und dafür einzustehen. Vor allem, wenn man bereits ein gut funktionierendes Konzept hat. Mit dem Favoritenstatus hat’s doch nichts zu tun

eurovision-berlin
eurovision-berlin
4 Monate zuvor

Ich sage nur eins: SIEGER.

RichardESC1997
RichardESC1997
4 Monate zuvor

Ich steigere: HAUSHOHER GEWINNER!🇫🇮

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
4 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

was ist eigentlich die steigerung von FFF? 👻🐰

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Monate zuvor

FFFF = Fürchterlicher Fan Favourite Fail

Franny
Franny
4 Monate zuvor

Nicht verwechseln mit FF: Frannys Feger 😀

dunefan5002
dunefan5002
4 Monate zuvor

Was ist an diesem durchschnittlichen Song außergewöhnlich? Als wäre noch nie ne Geige auf der ESC-Bühne gewesen.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
4 Monate zuvor
Reply to  RichardESC1997

Superstar! Weltstar!

Nils
Nils
4 Monate zuvor

Sollte sie es live spielen dürfen und würde sie es dann auch hinbekommen, sähe ich erstmals einen Grund für die Lobeshymne, die es seit geraumer Zeit schon gibt.

Davon unabhängig: Ich hoffe, die EBU erlaubt’s. Es kann eigentlich nicht angehen, dass gestandenen Live-Musikern seit Jahren untersagt wird, ihre Instrumente live zu spielen. Manche Acts wie z. B. LaBrassBanda leben einfach von der Live-Energie und der Authentizität.

Streicht man Kochbuch, Maskottchen und anderen Firlefanz, kann man sich mit Sicherheit auch ein paar Überstunden der Tontechniker leisten. 😉

roxy
roxy
4 Monate zuvor

Das ist völlig unrealistisch, alle Acts live spielen zu lassen. Das wäre wahnsinnig aufwändig.

Prometheus
Prometheus
4 Monate zuvor

Ist sicherlich etwas, worüber man im nächsten Jahr nachdenken kann, auch wenn das einen langen Rattenschwanz an organisatorischen, logistischen und finanziellen Notwendigkeiten nach sich ziehen würde.

In diesem Jahr ist es zu spät. Die Regeln sind bekannt und kann jeder nachlesen. Somit ist das Violinensolo ein langes Instrumental vom Band, welches von einer „Schauspielerin“ auf der Stage simuliert wird. Linda Lampenius ist eigentlich wie Abor letztes Jahr nur Bühnendeko. Beide hätten aber ohne Probleme ihre jeweiligen Instrumente live spielen können, jedoch sieht das Regelwerk dies eben nicht vor.

Ob das am Ende viel in die Bewertung einfließen wird, sowohl auf Seiten der Jury als auch der Zuschauer, denke ich jedoch nicht. Ich glaube nicht mal, dass den Zuschauern wirklich bewusst ist, dass die Instrumente nicht live sind. Ob live oder nicht, im Kontext der Performance entfaltet es dennoch seine Wirkung und daher erfüllt es seinen Zweck als Performance-Element. Finnland muss sich also keine Sorgen machen.

Linda Lampenius soll sich also lieber entspannen, zumal Finnland bereits genug Extrawürste von den Organisatoren erbittet, und irgendwann ist es überreizt.

Nils
Nils
4 Monate zuvor

Tippe mal, wenn’s Finnland erlaubt wird, stehen die Briten ca. eine Sekunde später auf der Matte. Für die wäre mit so einer Ausnahmegenehmigung plötzlich das erste Top-10-Ergebnis seit Sam Ryder drin.

Nils
Nils
4 Monate zuvor

Mal ein ganz destruktiver und nicht ernst gemeinter Vorschlag: Instrumente, die auf der Bühne zu sehen sind, müssen auch zwingend live gespielt werden. Auch Omas Pauke bei Zdob si Zdub. 😛

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
4 Monate zuvor

Ich kann ihren Wunsch zwar nachvollziehen, würde es als EBU jedoch nicht zulassen.

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
4 Monate zuvor

Nur fürs Protokoll, bei dem neuen Kollegen aus Düsseldorf und mir handelt es sich um unterschiedliche Personen! Da ich schon 2x angesprochen wurde und mir die Wortwahl echt fremd ist, lege ich wert darauf, dass man uns nicht verwechselt.

Franny
Franny
4 Monate zuvor

Zumindest passt folgendes Lied auf euch beide… 😛

PS: Hier gibt es auch eine Fanny ohne R. Bitte ebenfalls nicht mit mir verwechseln. 😉

Malge1985
Malge1985
4 Monate zuvor
Reply to  Franny

Ich dachte erst, du hast das R vergessen, dass kam mir dann aber doch schnell etwas komisch vor, so dass es mir auffiel, dass es doch 2 verschiedene User sind.

Last edited 4 Monate zuvor by Malge1985
Franny
Franny
4 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Ja. Fanny hat auch einen ganz anderen Geschmack als Franny. 😀
Zumindest, was ich neulich so verfolgt hab.
Vielleicht sollte ich mich wieder in Horror Franny umbenennen, um irgendwelche Verwechslungen zu vermeiden. 😛

Last edited 4 Monate zuvor by Franny
Franny
Franny
4 Monate zuvor

Haha 😀

Edit: Oder kennst du auch eine Regine? 😛

Last edited 4 Monate zuvor by Franny
Annie
Annie
4 Monate zuvor

Jeder Instrumentalmusiker wird ihren Wunsch nachvollziehen können. Gibt nichts schlimmeres, als nur so zu tun, vor allem, wenn dein Instrument das Herzstück ist 🫣

chris
chris
4 Monate zuvor

Hat man nicht mal vor Jahren eine Ausnahmegenehmigung für LaBrassBanda bewirkt, sollten sie den deutschen VE gewinnen? Man hatte das mit dem Big-5-Status begründet. Ich fände es gut, wenn man es Linda erlauben würde, live zu spielen, aber das bedeutet auch, dass man für die Zukunft in den Regeln klarstellen sollte, wann Live-Musik erlaubt und wann verboten wäre.

Tim
Tim
4 Monate zuvor

Bin sehr dafür! Und bei der Gelegenheit hleich auch die dämliche Regel, dass back-up vocals vom Band kommen dürfen, abschaffen.

Last edited 4 Monate zuvor by Tim
Thomas O.
Thomas O.
4 Monate zuvor

Klar soll Sie live spielen dürfen, das ist ein Duett!

Sebastian M
Sebastian M
4 Monate zuvor

Ich verstehe warum live Instrumente nicht erlaubt sind. Es wäre ein riesiger Mehraufwand für die Technik und vor allem müsste drei mal so oft geprobt werden. Ich kann aber den Wunsch der Acts nachvollziehen und fände eine Sonderregelung cool. Man könnte zum Beispiel sagen, jeder Act hat das Recht auf ein live Instrument, muss dafür aber (wie z.B. für Pyrotechnik etc) extra bezahlen weil es einfach mehr Personal und Technik braucht.

Transmiranda
Transmiranda
4 Monate zuvor

Wie wäre es mit der Regel: maximal 6 Audioabnahmen je Auftritt bei maximal einer je Künstler

Syndrom
Syndrom
4 Monate zuvor

Ich find die Regeländerung müsste es geben. Musik ist ja vielseitig, nur den Leuten die einen bestimmten Teil der Musik ausüben, nämlich den Gesang, es zu erlauben das auch tatsächlich zeigen zu können fühlt sich falsch an. Musik kann ja auch anders ausgeübt werden, und wenn Künstler andere Elektronische Geräte auf die Bühne holen wollen geht das mit dem Verkabeln ja auch. Von demher fänd ich es besser wenn jeder Act die Wahl hätte einzelne Elemente des Instrumentals live zu spielen, die Delegation die Tonspur aber selber bearbeiten müsste. Das würde auch den Instrumentspielern mehr Druck geben, live Gesang muss ja live kommen, Instrumente müssen nur unter niedrigem Druck im Studio gespielt werden und man muss auf der Bühne halt so tun als könnte man des live spielen, auch wenn die Aufregung zu groß is

JoBi
JoBi
4 Monate zuvor

Gegenfrage: Hat sie beim UMK live gespilt? Weil an ihrer Geige ein Mikrofon drangeklemmt war.