
Heute starten hier auf ESC kompakt die Songchecks für den Eurovision Song Contest 2026 und los geht es gleich mit einem ganz besonderem Check: Linda Lampenius und Pete Parkkonen sind in ihrer Heimat Finnland bereits erfolgreich und stehen mit ihrem ESC-Beitrag „Liekinheitin“ seit Wochen an der Spitze der Wettquoten. Können die beiden ihr derzeitiges Momentum nutzen – und wie kommt das Lied eigentlich bei den ESC-kompakt-Blogger*innen an?
Der finnische Vorentscheid Uuden Musiikin Kilpailu (meist einfach UMK genannt) löste 2012 das bis dahin genutzte Vorentscheidformat Euroviisukarsinta ab. Abgesehen vom überraschenden Sieg 2006 mit der Hardrockband Lordi, konnte Finnland zuvor nie die besten fünf Plätze beim Eurovision Song Contest erreichen. Nach verschiedenen UMK-Konzepten und weiterhin mäßigem Erfolg setzt der Sender Yle seit 2020 kontinuierlich nur noch auf ein Konzept: Potenzielle Interpreten haben die Möglichkeit, einen Beitrag bei Yleisradio (Yle) einzureichen, aus denen dann eine Jury rund um Tapio Hakanen die Beiträge für den Vorentscheid auswählt. National bekannte Musiker*innen kämpfen fortan mit Newcomern um den Sieg, die hohe Qualität der ausgewählten Beiträge entfacht nicht nur in Finnland großes Interesse am Vorentscheid.
In diesem Jahr traten neben Antti Paalanen, Etta, Kiki, Komiat, Chachi und Sinikka Monte auch die bekannte Violistin Linda Lampenius und Sänger Pete Parkkonen an. Mit der Veröffentlichung ihres Beitrages „Liekinheitin“ purzelten schnell zuvor aufgestellte Streamingrekorde, auch in den offiziellen Wettquoten kletterte Finnland bis an die Spitze. Den Vorentscheid Uuden Musiikin Kilpailu 2026 konnten die beiden Musiker schließlich mit einer neuen Rekordpunktzahl von 570 Punkten gewinnen. Darin enthalten sind 78 Punkte der internationalen Jurys und stolze 492 Punkte im Televoting (55,8 % aller abgegebenen Stimmen).
Linda Lampenius ist international vor allem als klassische Violinistin bekannt. Bereits im Alter von acht Jahren wurde sie Mitglied des Orchesters The Helsinki Junior Strings und tourte als Teenager durch Nordamerika, Europa und Asien. Später lud Andrew Lloyd Webber sie ein, als Solistin in einem seiner Werke in England aufzutreten. Ihr klassisches Soloalbum machte sie zur erfolgreichsten finnischen Klassikkünstlerin ihrer Zeit.
Im selben Jahrzehnt rückte auch Lindas Pop-Image verstärkt in den Fokus der internationalen Medien – inklusive ihrer Auftritte in der TV-Serie Baywatch. Ihr Auftritt mit „Shanghain valot“ beim Interval-Act des UMK 2025 sorgte für große Aufmerksamkeit, insbesondere bei einem jüngeren Publikum, das sie neu für sich entdeckte.
Pete Parkkonen hat sich seinen Weg als Künstler über Bands und Live-Auftritte erarbeitet. Bereits als Kind begann er Schlagzeug zu spielen, ehe er in seinen Teenagerjahren eher zufällig zum Sänger wurde. Einem breiten Publikum wurde Parkkonen 2008 durch die Castingshow Idols (der finnischen Version von DSDS) bekannt, in der er den dritten Platz belegte. Es folgten mehrere Alben, unzählige Club- und Festivalauftritte in ganz Finnland sowie die Etablierung als feste Größe im finnischen Pop- und Soul-Bereich. 2014 gewann er gemeinsam mit Katri Mäkinen die Tanzshow Tanssii tähtien kanssa (die finnische Version von Let’s Dance). Das 2018 erschienene Album PETE erreichte Platinstatus.
Das Lied
„Liekinheitin“ wurde von Antti Riihimäki, Lauri Halavaara, Vilma Alina Lähteenmäki sowie Linda Lampenius und Pete Parkkonen geschrieben. Antti Riihimäki (auch bekannt als DJ RZY) ist ein in Helsinki lebender Musiker, DJ und Musikproduzent. Er ist vor allem für seine Rapmusik bekannt. Antti war unter anderem an der Produktion von Nelli Matulas Lied „Hitaammin hautaan“ und Viivis Lied „Aina“ beteiligt, die bei UMK 2025 den dritten und vierten Platz belegen konnten. Vilma Alina Lähteenmäki spielte von 2013 bis 2016 Keyboard in der Live-Band des Popsängers Robin, der ebenfalls schon an UMK teilgenommen hat, und studierte Musik am Helsinki Pop & Jazz Conservatory.
Das Lied „Liekinheitin“ (Flammenwerfer) handelt von extremer (körperlicher) Anziehung, selbst wenn der Protagonist eigentlich weiß, dass diese nicht gut für ihn ist. Sänger Pete Parkkonen befindet sich lyrisch in einem inneren Dialog zwischen der Begierde zu einer ihm gegenüber unterkühlten Frau und dem rationalem Wissen, dass diese Begierde ihn buchstäblich verbrennen wird.
Diese Zerrissenheit zeigt sich auch musikalisch. Ist die erste Strophe noch zurückgenommen und gesanglich erzählerisch unaufgeregt, wird der Refrain energetischer. Hier wird die von Linda gespielte Violine prägnanter, treibt den nun druckvolleren Gesang voran. Fortan entspinnt sich ein spannendes Wechselspiel zwischen Petes Gesang und der immer weiter dominierenden Violine – bis sich beides in einem gemeinsamen finalen Höhepunkt entlädt.
Linda Lampenius und Pete Parkkonen werden in der ersten Hälfte des ersten Halbfinals auftreten.
Der Check
Song: 5/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 5/5 Punkten
Instant Appeal: 5/5 Punkten
Bennet: Den Song musste ich mir lange bis Platz 1 schön hören, mittlerweile hat er den Zenit aber schon wieder überschritten. Vor allem das Finale und das Staging holen mich nicht ab. Den großen Hype der Wettquoten kann ich nicht mehr nachvollziehen. Schade eigentlich, denn es ist ein toller, außergewöhnlicher Song. 12 Punkte
Benny: Von „Liekinheitin“ war ich beim ersten Mal hören richtig begeistert, habe ihn mir aber nach wenigen Durchläufen schon überhört und auch der Liveauftritt hat mich enttäuscht. Einen Gewinner erkenne ich hier nicht, zumal das – mal wieder – ein Sieger ohne jegliches Chartpotenzial wäre. Die beiden müssen auf der Bühne in Wien viel besser miteinander connecten als beim UMK. 6 Punkte
Manu: Klar, es ist irgendwie langweilig, den momentan in den Wetten führenden Beitrag mit Punkten zu überhäufen. Wenn aber, wie hier, alles zusammenkommt, dann gebe ich gern die Höchstpunktzahl. Tolle Melodien, sauber produzierter Sound, dramatisches Instrumental. Auch der Auftritt ist in meinen Augen auf den Punkt und bringt die Aussage des Liedes mit markanten Bildern zusammen. Wenn Petes Stimme in Wien auch am Schluss durchhält, weiß ich nicht, wer den beiden gefährlich werden sollte. 12 Punkte
Max: Für mich die Nummer eins in diesem Jahr. Sie hat alle Zutaten, die für mich ein Gewinner haben muss, und wenn der Auftritt in Wien noch einmal eine Steigerung im Vergleich zu UMK erfährt, ist es für mich der klare Kandidat auf den Sieg. Die Mischung zwischen Dramatik, epischer Hook und eingängiger Melodie macht es einfach für mich. 12 Punkte
Rick: Ein Song, der mich direkt fesselt und mitreißt. Obwohl komplett in Landessprache gesungen wird, transportiert Petes Stimme ausreichend Emotionen und die Machart der Nummer ist einfach episch. Ich finde den Song also durchaus stark, erkenne aber keinen ESC-Siegerbeitrag darin, da mir das gewisse Etwas dann doch fehlt. Vielleicht überzeugt Finnland mich in Wien, aber mit einem spannenderen Staging, als im Vorentscheid. 8 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Berenike: 8 Punkte
- Douze Points: 8 Punkte
- Giulia: 12 Punkte
- Laureen: 8 Punkte
- Marcel: 7 Punkte
- Peter: 12 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 105/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Liekinheitin“ auf Platz 1.
Umfrage: Wie schneidet der finnische Beitrag "Liekinheitin" von Linda Lampenius und Pete Parkkonen ab?
- Top 5 (84%, 1.204 Votes)
- Platz 6-10 (11%, 161 Votes)
- Platz 11-15 (2%, 28 Votes)
- bleibt im Halbfinale hängen (1%, 16 Votes)
- Platz 21-25 (1%, 11 Votes)
- Platz 16-20 (1%, 10 Votes)
Total Voters: 1.430
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Es ist der genialste Beitrag in diesem Jahr! Gewinner 2026 Finnland!
Naja.
Für mich ja!
Wo ist denn die Genialität dieses Beitrages? Ich sehe sie nicht. Öde, langweilig passt doch viel besser.
Ist deine Meinung
Genialität vom ersten Ton bis zum letzten Ton! Schön dass es unterschiedliche Geschmäcker gibt! Du findest ihn langweilig und ich einfach genial ist der meistgehörte Song der letzten 4 wochen bei mir
Ich bin hier bei Benny. Für mich ist das leider kein Song, der im Mai oben auf dem Treppchen sein sollte. Für mich reicht es nur für ein so lala, tippe auf einen Platz 6-10.
Dem schließe ich mich an.
Neeeeein! Meine Geschichte ist noch nicht fertig. 🥲
Dann muss ich jetzt mal etwas ranklotzen. 🫣
Geschichten sind da um erzählt zu werden.
Mit Finnland bin ich einigermaßen fertig aber der Rest. 😱😱😱
Beim ersten Hören war ich total geflasht, mittlerweile sinkt er bei mir. Das er auf Platz 1 in den Wettquoten ist kann ich aber schon nachvollziehen, gerade bei der schwachen Konkurrenz dieses Jahr.
Peters erste 12, mal sehen wie viele Folgen 😂
Ich glaube wenn die Buchmacher es nicht auf der 1 sehen würden, würde es mir tatsächlich besser gefallen, weil eigentlich ist so eine Art Musik in Landessprache und mit diesen klassischen Einflüssen voll mein Ding, aber irgendwie sträube ich mich jedes Jahr den großen Favoriten mitzufeiern, ist wohl einfach eine bescheuerte Eigenart von mir. 😂 Eigentlich habe ich nichts am Lied auszusetzen und zücke deshalb auch die 12 Punkte.
Ich höre den Song fast täglich in meiner Playlist und er holt mich immer wieder auf’s Neue ab. Ich bin mir sicher, dass die beiden die Geschichte vom Song auf den Punkt performen und damit in Wien den Sieg holen werden. Kein anderer Song hat für mich auch nur im Ansatz derartige Gewinner-Qualitäten.
Sicherlich wird Finnland mit dieser Darbietung in die TOP 5 kommen, und sicherlich wird der Beitrag in Wien gefeiert – aber so sehr ich mich bemühe, ich kann damit leider gar nichts anfangen. Zu sehr Musical in meinen Ohren!🤔
Anzipfend
Nein, ich kann mit dem Lied leider immer noch gar nichts anfangen. Aufgrund der Beliebtheit sehe ich es zwar trotzdem in den Top 5, für mich persönlich sind es aber höchstens 6 Punkte und das auch nur, weil ich die Bühnenshow sehr ansprechend fand. Das Lied selbst ist mir trotz mehrmaligem Hören gar nicht im Gedächtnis geblieben.
Da hätte mir Takatukka (das ich mir zwar auch erst schönhören musste) deutlich besser gefallen. Aber vielleicht schaff ich es ja, es mir beim SCC zu angeln 😅
Also meine Stimme hättest du schon mal. 😉
Geht mir so ähnlich. Das Lied läuft an mir vorbei, leider. Takatukka werde ich vermutlich auch auf meine Liste schreiben.
Geht mir ganz genauso!
Ist bei mir in den Top 5, allerdings nicht ganz oben 😀 bin gespannt, ob das Staging noch groß verändert wird.
Sofort schockverliebt in dieses Lied als ich es im Januar erstmalig gehört habe.
Nachdem es bei mir bis zum UMK fast in Dauerschleife lief, stellte ich beim Live-Auftritt fest, dass es mich leider nicht zu 100 % abholt. Besonders die langen Phasen in denen Pete am Fenster sitzt, sind mir etwas zu statisch.
Trotzdem ein super Titel, den ich immer noch sehr gerne höre.
Ki würde für den esc genau so einen song produzieren. Sozusagen ein döner mit allem, extra scharf.
Finde ich auch.
Also bei Instant Appeal bin ich dabei. Aber trotzdem gibt er mir nichts neues, ich finde ihn für 2026 irgendwie nicht so zeitgemäß, etwas vorhersehbar und verliert sich für mich in den 3 Minuten in Langeweile. Auch der Songtext wirkt so überholt.. Mann schwärmt von unerreichbarer Frau, wow, noch nie da gewesen. Also 8 Punkte vielleicht von mir? Gewinner könnte trotzdem sein, wegen der insgesamt schwachen Konkurrenz.
verstehe die Begeisterung gar nicht, weiss noch niemals, ob die Finnen das Halbfinale überleben.
gibt es dieses Jahr auch Reaction Videos?
Bester ESC Beitrag dieser Dekade für mich. Pete’s Stimme ist wahnsinnig gut und Linda’s Ausstrahlung gibt mir den Rest. Das gewinnt den ESC in Wien spielend und hoch verdient. Mein Gewinner:
01.Finnland🇫🇮
Delta verspeist Pete zum Frühstück.
Ich bin hier am ehesten bei Benny. Mit dem Unterschied, dass mir der Beitrag von Anfang an nicht gefiel. Mich erreicht daran leider gar nichts.
Ich schätze zwar, dass es Finnland dank Community und Jury in die finalen Top 10 schaffen wird. Von mir gibt es aber nur 3 Punkte.
Ich schließe mich an!
Mir gefällt er gut. Einer der seltenen Fälle, in denen die Verbindung von Pop und Klassik mal gelingt. Oft endet das nämlich in der Banalisierung der Klassik, was mir als Klassik-Fan sehr missfällt. In diesem Fall aber ergänzt die Geige für meinen Geschmack Song und Melodie wunderbar – und zwar ohne so zu tun, als hörten wir hier Beethovens Violinenkonzert. Ich finde, das verleiht der Nummer einen eigenen schmissigen Sound, der auch noch sehr ESC geeignet sein dürfte…Gut gemacht, Finnland 🇪🇺🇫🇮🎻
Hier passt einfach alles zusammen wonach der ESC schreit. Clever produziert. Es wird Spannung erzeugt. Interessante Elemente und Steigerungen. Melodie…nicht besonderes….den Refrain hätte es auch schon vor 40 Jahren aus Finnland geben können. Chart-Potential…gegen Null. Und tatsächlich hoher Abnutzungseffekt. Aber diese Punkte zählen am ESC Abend nicht. Ich sehe hier auch einen klaren Gewinner für Mai.
Komisch, das gibts doch bei Deutschland auch, nur da wird gemeckert, bei Finnland wird gejubelt, wieso?
Deutschland bedient nur den zweiten Teil und nicht den ersten Teil….das funktioniert leider nicht 😉🤣
Das Besondere am Song habe ich immer noch nicht
endeckt.
Er plärrt drei Minuten irgendwas in das Mikrofon,
und sie fuchtelt wie wild mit ihrer Geige.
Und die Melodie ist auch nichts so besonders.
Von einem glasklaren Sieg gehe ich schon mal
gar nicht aus.
Dafür hat der Song mittlerweile zu viel Konkurrenten.
Zwischen den er zerrieben wird.
Auch wenn mir alles lieber wäre als Frankreich.
In diesem Fall auch Finnland.
Trotzdem tippe ich mal Platz 6-10.
Furrrrchtbares Lied, sorry
Auch wenn ich nicht der allergrößte Fan von dem Song bin, ist es für mich der beste finnische Beitrag seit Aksel 2020.
Ich freue mich, dass die Songchecks wieder losgehen. 🙂 Selbstverständlich habe ich auch in diesem Jahr alle Beiträge meiner Mama vorgespielt und von ihr bewerten und kommentieren lassen und lasse euch auch wieder am Mama-Marina-Talk teilhaben. Ich musste während der Hörsession des Öfteren sehr laut lachen. 😄
Aber nun los.
Ja, was soll ich sagen? Die Songchecks beginnen gleich mit dem allerbesten Lied des Jahrgangs! An „Liekinheitin“ gibt es für mich absolut nichts auszusetzen. Ganz im Gegenteil: Hier ist für mich alles perfekt! 😍
Als im Januar nach und nach die UMK-Songs veröffentlicht wurden, hat mich dieser Song von Anfang an gepackt. Ich hörte es zum ersten Mal spät am Donnerstagabend um halb 12. Ich war vorher noch bei meinen Eltern, bin spät nach Hause gekommen und war einfach nur fertig. Im Januar bin ich eh immer nur Beifahrer in meinem eigenen Körper, funktioniere nur und bin mehr Maschine als Mensch, weil in diesem Monat immer Prüfungsphase bei mir ist. 🥴 Als ich dann abends erschöpft im Bett lag und „Liekinheitin“ zum ersten Mal gehört habe, bekam ich am ganzen Körper Gänsehaut, mir kamen die Tränen und ich habe mich gefühlt wie in einem Rauschzustand. Allerdings war ich mir hier nicht sicher, ob es meinem Allgemeinzustand zuzuschreiben war oder es tatsächlich am Lied lag. Am nächsten Morgen habe ich es dann nochmal probiert und es war wieder das gleiche. Da hatte ich noch die Vermutung, dass es an meiner morgendlichen Müdigkeit liegen könnte. Auf der Arbeit habe ich es nochmal gehört und auch hier wieder das gleiche Spiel, nur mit dem Unterschied, dass ich wirklich weinen musste. Da wusste ich: Okay, das Lied ist wirklich so geil! Ab hier war für mich klar: Das kann in diesem Jahrgang für mich nicht mehr übertroffen werden – und ja, das hat sich bewahrheitet. 🤩
Ich habe noch kein Wort verstanden, habe aber sofort Pete alles geglaubt und abgenommen, was er gesungen hat. „Geht bestimmt um eine unglückliche Liebe“, dachte ich mir. Als ich mir dann die Lyrics ansah, wusste ich auch, warum mich sofort alles so erreicht hat: Der Text ist eins zu eins etwas, was ich schonmal so empfunden habe. Vor Jahren hatte ich mal eine Situationship, in welcher ich genau diese Gedanken hatte, wie sie in „Liekinheitin“ besungen werden. Hätte es das Lied mal damals schon gegeben, hätte es mir wohl sehr geholfen. Pro-Tip von mir bezüglich Situationships: Tut! Es! Nicht! Nein! Ich trage noch heute Schäden davon. Bin aber auch sehr daran gewachsen und habe viel dazu gelernt, insbesondere über mich selbst. 💪🫶
Ich komme vom Thema ab, weiter zu Finnland: Egal, wie oft ich „Liekinheitin“ höre, es nutzt sich bei mir nicht ab und ich genieße es ohne Ende, das Lied zu hören. Ich mag Petes Gesang und Lindas Violinenspiel ist die perfekte Ergänzung dazu. Ich stehe eh total darauf, wenn Violinen dramatisch und großartig in einem Lied in Szene gesetzt werden. Die Optik der beiden tut ihr Übriges: Linda ist eine wunderschöne Frau und Pete ein sehr attraktiver Mann und beide zusammen haben eine so angenehme Aura und Ausstrahlung, dass sie mich total in ihren Bann ziehen. Pete würde ich auch mit nach Hause nehmen, er würde gut in meine Wohnung passen, welche auch sehr schön ist, haha. 🤭😄
Ich bin mir sehr sicher, dass Finnland im Mai um den Sieg mitspielen wird. Der Beitrag spricht sowohl Jury als auch Publikum an. Der erste Platz in den Wettquoten ist zurecht. Ich würde Finnland einen Sieg von Herzen gönnen, vorallem, weil sie seit 2020 so viel Herzblut in ihre ESC-Beiträge stecken. 20 Jahre nach ihrem ersten Sieg, wäre es so schön für die Finnen, wenn sie ihren zweiten Sieg einfahren könnten. ❤️
Ich freue mich schon so sehr, wenn ich den Beitrag in Wien live hören kann und packe mir gleich Taschentücher ein, denn mir werden sicher wieder die Tränen kommen. 😅
„Liekinheitin“ ist in meiner ewigen ESC-Bestenliste übrigens mein 2. Platz. Wäre nicht schon Käärijä da, welcher meine Nummer 1 ist, wären Linda und Pete jetzt meine Nummer 1, aber Käärijä ist nunmal Käärijä. 🥰💚
Die Bewertung meiner Mama:
Sie ist vollends begeistert. 🥳 Beim Hören kamen immer wieder Begriffe wie super, großartig, klasse oder wow von ihr.
Wir haben die Beiträge nach Alphabet gehört und sie sagte, während wir das finnische Lied hörten: „Das Beste, was ich bis hierhin gehört habe.“ Auch im weiteren Hörverlauf hat sie immer wieder von Finnland gesprochen und hat, nachdem wir alle Beiträge gehört haben, nochmal betont: Das ist der beste Beitrag in diesem Jahr! 🥇
Sie wollte „Liekinheitin“ gleich ein zweites Mal hören und als wir alle Beiträge durchhatten, ebenfalls. ☺️ Sie ist absolut angetan von dem Lied. Ebenso ist meine Mama auch sehr angetan von dem Gesamtpaket: „Schöne Melodie, gute Stimme, tolle Violine, attraktiver Mann und attraktive Frau – das ist ein Erfolgsrezept!“, waren ihre Worte.
Meine Mama hätte nichts dagegen, wenn Finnland im Mai gewinnt und ist sich auch sicher, dass Linda und Pete um den Sieg mitspielen werden. 🏆
Mama und Marina geben volle 12 Punkte! 😊🔥
Situationship?
Ein neumodischer Begriff aus der Datingwelt. Man trifft sich, hat was am laufen, macht alles, wie in einer Beziehung, ist dabei aber nicht offiziell ein Paar. Mehr als Freundschaft, weniger als Beziehung, also so ein Zwischending. Eine Person ist dann in der Regel immer im Schwebezustand. Geht meist nicht gut aus und hinterlässt viel Schmerz. Mach ich nie wieder. 😵💫
Ja kenn ich. Hugs.
Hugs auch an dich! 🫶🫂
Waren drei Jahre… ja ich weiss, lahm.
🤗
Wenn es um die eigenen Gefühle geht, ist es nicht lahm. 🙂 Wichtig ist, dass man an der Situation nicht zerbricht und erhobenen Hauptes darausgehen kann und hoffentlich für die Zukunft dazugelernt hat.
Bei mir ging es auch sehr lange, ist aber zum Glück schon Jahre her. Ich bin wie gesagt dran gewachsen.
Ich hoffe, du hast auch alles gut überstanden! ☺️
JoBi und sein Gehirn – Folge 1 Finnland
Der Erste Eindruck:
🧑🦱 Ich mag das Lied. Diese Musik, die Geige.
🧠 Das ist ein ganz normaler Popsong mit Geige.
🧑🦱 Stimmt
🧠 Das Lied klingt aber auch nach nichts besonderes, außer der Dialog zwischen Sänger und Geige
🧑🦱 Stimmt. Ich finde es so lala.
Beim Auftritt:
🧠 Was ist das?
🧑🦱 Sieht aus wie ein Fenster mit einer Bank davor.
🧠 Das ist ein großer Beichtstuhl
🧑🦱 Stimmt. Und das bei Linda sieht aus wie verlassenes Orchester
🧠 Vielleicht sind ihre Kolleg*innen vor ihrer Art Hals über Kopf davon gelaufen. Hihihi
🧑🦱 Aber wie beeindruckend die Performance ist.
🧠 Vor allem nach dem man den deutschen Vorentscheid angeschaut hat.
Bei der Platzierung:
🧑🦱 Platz 17 von 35.
🧠 👍
Sind wir nicht alle ein bisschen Jobi? 😅
Ist ein guter Song, da kann man nicht meckern.
Wird sicher eine top 5 Platzierung werden.
Für mich persönlich gibt es dieses Jahr keinen richtigen Favoriten für den Sieg.
Alles eher mittelmäßige Songs
Also da muss ich nicht lange überlegen. Das ist ein echter Gewinnerkandidat für mich! 👍 12/12
Total überbewertet.
Juchu die Songchecks gehen wieder los.
Einleitung:
Ich versuche diesmal die Songchecks in einer ironischen Geschichte zu verpacken. Ich werde dabei die ESC-Teilnehmer und die Anwärter auf dem SCC in den Geschichten verarbeiten.
Wer das SCC Game kennt, wird vielleicht wissen, dass ich letzten Jahr dort eine Stadt namens Second Chance City ins Leben gerufen habe, wo Teilnehmer des ESC, SCC und Songpaten gemeinsam wohnen. Die Stadt und ihre Bewohner werden in der Songchecks-Geschichte eine große Rolle spielen. Meine Bewertung kommt dann in einem Extra Post.
Die diesjährigen Vorbereitungen für das SCC Game in der Second Chance City laufen so langsam auf Hochtouren, Von jeder Bewerbergruppe für das SCC Game bewirbt noch jemand für den kleinen Bruder des SCC Game dem ESC.
Das diesjährige SCC Festival steht kurz vor dem Start. 35 Ländergruppen werden ihre Schützlinge zur ESC/Second Chance City schicken, die Teilnehmer dürfen dann auch in der Stadt wohnen. Pro Ländergruppe darf übrigens ein Teilnehmer bei einer Veranstaltung namens ESC mitmachen. Dazu macht jedes Land einen Vorentscheid und der Sieger darf aber nicht am SCC Game teilnehmen, was die meisten Teilnehmer aber nicht wissen. Zahlreiche Bewohner der Stadt empfangen alle Teilnehmer des ESC/SCC am Marktplatz. Die Teilnehmer des ESC dürfen übrigens nach ihrer Rückkehr vom ESC im Nobelviertel „ESC“ der Second Chance City wohnen.
Finnland:
Die ersten Anwärter kommen aus Finnland. Sie werden von der Bimmelbahn „Delle“ vom SCC Bahnhof abgeholt. Linda und Pete haben ihren Vorentscheid in ihrem Land gewonnen und dürfen somit nicht am SCC Game teilnehmen, was beide sehr traurig stimmt. Wenn beides es vorher gewusst hätten, dass man bei einen Sieg im Vorentscheid nicht am SCC teilnehmen dürfen, dann hätten sie vielleicht lieber den Auftritt vergeigt. https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/svg/1f92d.svg
Antti eröffnet so gleich ein Friseurgeschäft, wo nur Takkatukka’s geschnitten werden.
Komiat fangen bei der Straßenlampenfegerei an und sorgen für saubere Lampen. Ehrenamtlich organisieren Komiat auch Straßenfeste in der Second Chance City.
Chachi bietet ihren Cherry Cake bei Horror Franny’s Furcht-Bar an. Horror Franny hat über den Winter eine Frucht-Bar erworben. Dabei kam sie auf die Geschäftsidee die Bar in Furcht-Bar umzubenennen, so tauschte Horror Franny einfach flix das R und das U um und fertig war der neue Name der Bar. Da aber in der Furcht-Bar der Poison Cake der Renner ist, macht Franny der Chachi das Angebot aus dem Cherry Cake den Poison Cherry Cake zu machen, womit Chachi kein Problem hat. Chachi wird übrigens auch in der Furcht-Bar mit Horror Franny arbeiten. Da ja Horror Franny auch noch in ihrem Horror Laden mit Horror Dance Squad arbeitet.
Etta macht in der Stadt einen Kosmetik Salon namens „Million Dollar Smile“ auf. Kiki wird zur Sandkunstmalerin in der Stadt.
Sinikka Monte gründet ein Verein namens „Zerbrochene Herzen“.
Die Bewohner der Stadt wünschen Linda und Pete viel Glück bei dem kleinen Bruder des SCC namens ESC. Linda und Pete werden nach ihrer Rückkehr Feuershows in der Second Chance City veranstalten.
Anwärter für das SCC Game:
Antti Paalanen – Takatukka
CHACHI – Cherry Cake
Etta – Million Dollar Smile
KIKI – Rakkaudenkipee
Komiat – Lululai
Sinikka Monte – Ready To Leave
Wir lieben dieses Spiel. 😀
Für alle die nicht wissen was das SCC Game ist:
esc-kompakt.de/esc-kompakt-second-chance-contest-2025-welcher-ist-der-beste-beitrag-der-es-nicht-zum-esc-geschafft-hat/
ESC Vertreter: Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin
Franny und Chachi zusammen als Bedienung in der Furcht-Bar. Da bin ich ja Dauergast. 😃
Yeah. Ich auch.😀
Ihr seid alle herzliche Willkommen! 😀
Juchu. 😀
Und freu dich: Bei mir in der Bar gibt es auch einige Feger. 🙂
PS: Wir haben übrigens nen neuen Besen an der Tanke. Der gute alte Top-Feger ist verschwunden. Jetzt haben wir so einen komischen weichen, der nicht richtig durchfegt. War vorhin nur am schimpfen. 😀
Dafür waren ein paar andere Feger da. 😛
Cool. 😎🧹
Ich hoffe ja echt, bis Freitag taucht der olle Feger wieder auf. Also der Besen… 😛
Er braucht halt mal eine Fegerpause. 😅
Anscheinend. 😀
Hat die Reihenfolge der SCC-Anwärter hier eine gewisse Logik? Ist das deine Rangfolge? 🤔
Nein ist durcheinander hat keine Logik. 🙂
Okay cool. Deine Geschichte ist echt cool! Da freue ich mich schon alles zu lesen. 😁👍
Danke. 😀
Freue mich auch schon auf alle Geschichten aus Second Chance City. Es ist so ein bisschen wie die zweite Staffel einer coolen Fernsehserie. Und man weiß, dass es bald wieder los geht.
Haha! Braucht noch jemand einen Beweis dafür, dass mein Leben ein heilloses Durcheinander ist? 😀
😀
Wo hatte ich denn vorhin das DüDo-Lied von den Hosen gepostet? Ich finde den Thread nicht mehr? 😛
Den finde ich auch nicht mehr. Ich dachte aber das war der Linda und Pete live Spielen Thread. 🤔 Vielleicht wurde es gelöscht. 🤔
Sehr seltsam.
Meine Bewertung ich finde das Lied zwischen so lala und gut.
Finale sicher und dann vermutlich unter den ersten 5
Platz 1: Finnland
Der Song ist besser als die beiden Songs davor. Trotzdem kann ich den Hype um diesen Song so gar nicht verstehen. Irgendwie ist alles an dem Song durchschnitt. Die Stimme von ihm, und auch die Inszenierung in der VE war doch nur Durchschnitt. Er sitzt da, wie bestellt und nicht abgeholt auf einer Bank herum und sie fidelt sich im Hintergrund nen Wolf und tut doch nur so. Wow ne Geige beim ESC gabs ja noch nie. Dabei wird Deutschland vorgeworfenen, das der Song Fire schon tausendmal da gewesen wäre. Aber wenn Finnland mit ner Geigerin auftritt, ist das dann die pure Innovation? Naja. Bei Deutschland gelten halt schon immer andere Kriterien als für andere Länder. Jedenfalls gibt der Song mir überhaupt keine Gewinnervibes. Vielleicht Top 10, aber mehr nicht.
Der Teil mit Deutschland muss Ragebait sein 😂
Platz 6-10 ist möglich. Aber, erst einmal Semi überstehen. In diesem Jahr sind einfach zu viele Fragezeichen drin…
Endlich wieder Songchecks! 🥳🎉 Da habe ich mich schon sehr drauf gefreut 😁❤️
Zum Lied: Ich finde es gut, aber mein persönlicher Gewinner ist es nicht.
Zwischenstand bei den Bloggern:
1. Finnland (105 Punkte)
Direkt mit dem ersten Song schon die 100 Punkte geknackt. Ob das noch ein anderer Beitrag in diesem Jahr schaffen wird? Ich kann es mir höchstens noch bei Frankreich und Australien vorstellen, dass ein derartiger gemeinsamer Nenner unter den Bloggern gefunden wird.
Ich mag den Song, wenn ich diesen Hype auch nicht ganz nachvollziehen kann.
Aber ich gehe von einer guten Platzierung aus.
Und hoffentlich darf Linda live spielen.
Schwimmt bei mir irgendwo im oberen Mittelfeld mit – weder mein absoluter Favorit, noch dass ich es gar nicht leiden könnte. Den Hype kann ich leider nicht ganz nachvollziehen, es wäre mir als Gewinner aber lieber als Schweden oder Frankreich.
Bewertung auf Grundlage des Auftritts bei UMK:
Das Lied ist „Pop meets Klassik“ mit ein paar elektronischen Einsprengseln, die dem Ganzen eine etwas härtere Note verleihen.
In diesem Lied ist das lyrische Ich gefangen in einem destruktiven Spannungsfeld aus Trennung und Sehnsucht. Daher verbringt Pete Parkkonen auch den Großteil seines Auftritts hinter einem Fenster, getrennt von Linda Lampenius. Ein bisschen Feuer ist immer visuell eindrucksvoll, aber so ganz richtig hat sich mir das mit dem brennenden Fensterrahmen und den fliegenden Möbelstücken nicht wirklich erschlossen, außer, dass es besonders dramatisch aussehen soll. Die Verantwortlichen von UMK haben eine 30-seitige Instruktion an die Wiener Organisatoren geschickt, und man kann sehr gespannt sein, wie es am Ende aussehen soll, oder ob wie bei Erika Vikman bloß das UMK-Staging übernommen wird. Das Grundkonzept hat aber noch viel Luft nach oben.
Ich finde interessanterweise die ruhigeren Parts, die Strophen und den Pre-Chorus besser als den Chorus selbst. Es hört sich sehr antreibend an, aber im Chorus dämpft sich leider mein Genuss ein wenig, da es sich mir dann doch zu sehr wie theatralischer Geschrei anhört. Ich habe bei der Nummer manchmal das Gefühl, einer Musicalaufführung beizuwohnen. Es hat etwas sehr Artifizielles an sich. Sei es ein Musical oder doch eine Seifenoper. Jedenfalls wird hier sehr dick aufgetragen und überdramatisiert und das entspricht nicht gänzlich meinem persönlichen Gusto.
Linda Lampenius‘ virtuoses Violinen-Spiel ist erstklassig, aber auch hier müssen wir uns die Frage stellen: Wird es in Wien überhaupt live sein? Wenn ich richtig bemerkt habe, dann hing bei UMK ein kleines Mikrofon an der Geige, und ich bin mir nicht sicher, ob das ESC-Regelwerk dies erlaubt. Sollte der Violinen-Part vom Playback kommen, dann würde Linda lediglich simulieren, wobei niemand bezweifelt, dass sie es könnte. Der ESC ist aber nun mal kein Ort mehr für Live-Musik, und eine Simulation bleibt am Ende eben eine Simulation. Es ist geschauspielert und es ist künstlich, wie fast alles an dem Auftritt. Das Violinen-Solo ist von der angestrebten Wirkung nichts anderes als ein langgezogener Ton in der Oper (siehe JJ letztes Jahr).
Dennoch ist es einer der besseren Beiträge im Jahrgang und einer der wenigen, die es leistungstechnisch mit dem letzten Jahrgang aufnehmen können. Es erheitert mich zwar nicht so sehr wie „Ich Komme“, noch ist es derart ikonisch, aber musikalisch ist es dennoch eine Perle. Ebenfalls mag ich ESC-Lieder, die so cineastisch sind, dass man sie genauso gut in einen Film einfügen könnte, ohne dass es out-of-place wirken würde.
Ich vergebe 8 von 12 Punkten.
Yeah, die Songchecks gehen wieder los!
Der große Favorit aber ganz packen tut es mich doch nicht, tippe top 5. Aufgrund der schwachen Konkurrenz sicher ein Siegkandidat.
Mit Geige, dramatischem Auftritt und zwei sehr gut aussehenden Künstlern macht das schon ordentlich was her. Aber mir fehlt das gewisse Etwas und ich könnte mir denken, dass Leute nicht schon wieder ein Pop/Klassik Crossover wollen – andererseits sind Geigen natürlich sehr beliebt und sie (bzw das Playback) macht das sehr gut. Wäre vermutlich wieder ein Gewinner, der Charttechnisch floppt, was für den ESC schade wäre, könnte mir aber im Anschluss einige TV-Auftritte bei uns und im Norden vorstellen.
Für mich ist es wie von KI perfekt für die Bubble designed, keine Ahnung, ob und wie das die “Normalos” sehen. Die Juries sollten es eigentlich auf jeden Fall mögen.
Da rufen eher Fernsehgarten & Co., nicht die Charts …
Die Charts kann man heutzutage eh in die Tonne kloppen.
Das hat der Musikheiland schon vor fast 10 Jahren gesagt …
Ist für mich auch nicht relevant
Finnland war von Beginn an mein Tipp auf den Sieg, seit UMK aber nicht mehr. Ich glaube, dass das Staging zu cheesy ist und damit das ohnehin kitschige Geigensolo noch mehr verstärkt. Ich hätte mir eine modernere Umsetzung erwartet. Ich glaube, dass es so ein bisschen schwieriger wird zu gewinnen.
So ein wenig habe ich hier Bara Bada Bastu Vibes. Ohne Frage ein toller Beitrag, der auch ganz weit oben in Wien landen wird, aber ich habe keine Siegervibes. Mal schauen, ob sie das Staging nochmal neu machen, denn so wie bei UMK begeistert es nicht. Dazu setzen große Teile des Songs auf die Violine, die aber, wie jeder Zuschauende weiß, vom Band kommt. Aber Top 5 wird das schon werden.
Man hat sich irgendwie auch schon „sattgehört“, auch wenn ich die Beiträge dieses Jahr nicht sonderlich viel höre und die meisten sowieso die Beiträge zum ersten Mal im Finale hören (ob diejenigen dann auch anrufen, ist ein anderes Thema).
Mich erinnert das von der Ausgangslage her auch stark an „Bara Bada Bastu“, welches dann an der sehr hohen, eigentlich nicht zu erreichenden Erwartungshaltung gescheitert ist. Bei „Bara Bada Bastu“ gab es ebenfalls eine kulturelle Barriere, die dazu führte, dass es eher in Nord- und Mitteleuropa gut ankam, aber Osteuropa und Balkan damit weniger connecten konnten, wie man an den Punkten sah.
Ebenfalls gibt es durch die Rückkehr Rumäniens, Bulgariens und Moldaus und den Ausfall Spaniens, Irlands und der Niederlande eine Ostverschiebung. Zumal die nordischen Freunde aus Island fehlen.
Top 5 sehe ich auch, aber einen Pfad zum Sieg sehe ich nur bedingt. Da sehe ich eher Frankreich und Australien, sowie Tschechien (unter Vorbehalt, dass das Staging noch nicht abzusehen ist). Griechenland, Moldau und Albanien können ebenfalls überraschen. Und den Cantautore aus Italien sollte man ebenfalls nicht unterschätzen! Der kann das ganze Ding am Ende gewinnen, einfach weil es Italien ist
Moldova und vor allem Griechenland könnten die großen Gewinner der „Ostverschiebung“ sein.
Ganz klar meine Nummer 1 dieses Jahr, vor Deutschland und Georgien.
Zwei schöne Menschen, die eine mitreißende Hymne präsentieren.
Wäre seit 2019 ein Gewinnersong, mit dem ich begeistert leben könnte.
Wer soll denn bitte sonst gewinnen? 🤓
Na ja, schön ist natürlich Geschmacksache. Ich würde mal vermuten das Linda ihrem Schönheitschirurgen den zweiten Ferrari finanziert hat.
Na und? Wenn sie sich wohl dabei fühlt. Mein optischer Fokus liegt eh auf Pete.🫠
Nach den zwei sehr polarisierenden Gewinner der letzten beide Jahre würden die beiden die Community wenigstens nicht so aufheizen.
Ist bei mir ehrlich gesagt auf Platz 15. Ich mag das Lied schon, aber dieser Sound im Hintergrund haut mich immer komplett raus. Auch finde ich einfach, dass Pete mega unsympathisch rüberkommt. Er sollte vielleicht auch für die Qualität des Songs ein Mikro in die Hand nehmen statt so ein Kopfmikro zu benutzen.
So gehypt wie der Song ist, wirds aber mindestens Top 10.
Ich erkenne ohne Wenn und Aber an, dass das Gesamtwerk hier sehr gut ist, eigentlich passt alles. Gleichzeitig ist mir das Ganze vielleicht doch schon etwas zu episch, zu perfekt und zu sehr auf „ESC“ getrimmt. Hinzu kommt, dass mich der Song beim ersten Hören am UMK-Abend noch total geflasht hat, mit jedem weiteren Hördurchgang aber (ein wenig) an Wirkung verloren hat. Trotzdem denke ich, dass dieses Lied (zumindest Stand jetzt und ohne die anderen Inszenierungen zu kennen) die besten Chancen auf den ESC-Sieg hat, auch wenn es nicht mein persönlicher Favorit wäre. So offen sehe ich das Rennen ehrlich gesagt gar nicht, auch wenn ich mir das wünschen würde.
Über den ersten Effekt, der bei weiterem Zuhören dann verpufft hab ich mir auch Gedanken gemacht – aber das betrifft ja die allermeisten Zuschauer nicht.
Ja, das muss für Wien nichts heißen und schmälert die Siegchancen meines Erachtens nicht.
Ich muss mich anschließen und noch dazu sagen, dass der Beitrag zeitweise nervt. Der Fummel der Teilnehmerin, aus der die künstlichen Hupen jeden Moment raus hüpfen wollen, wirkt unvorteilhaft. Ihr Blick während sie an der Geige hantiert und dabei zum Sänger läuft, ebenfalls. Es ist für mich eher ein durchschnittliches Werk. Positiv jedoch: Es wird auf Landessprache gesungen, sowas gibt bei mir immer Pluspunkte. Aber der Rest inklusive Performance: Furchtbar. Aus einem schlechten bzw. eher durchschnittlichen Beitrag wird kein besserer, nur weil eine Geige hinzugezogen wird.
Letztens konnt ich auf ner Party mit einem anderen ESC Nerd plaudern. Er fand die Nummer gebauso überhyped wie ich aber mal schauen was das Publikum im Mai sagen wird. Einfach alles zusammengeklatscht was in den letzten Jahren gut ankam beim ESC. Ein modernes Love love peace peace …
Gefällt mir ausgesprochen gut.👍
Tippe auf eine Top-5-Platzierung, und halte auch einen Sieg nicht für ausgeschlossen.
Ja, das Lied ist sehr interessant und gerade zum Ende hin spektakulär, ABER: Wenn ich nicht wüsste, wer bei den Buchmachern vorne liegt, würde ich nicht nur nicht auf Finnland tippen, sondern auch nicht unbedingt vermuten, dass „Liekinheitin“ da auch klar dominiert. Sehr sympathisch ist es, dass dieses Lied auf Finnisch ist und durch die Violine auch ausgefallener wirkt. Sonst wäre das eher ein normaler Popsong.
Die Vorschusslorbeeren kann ich mir dadurch erklären, dass das im Fernsehen sehr spektakulär wirken kann. Das große Pfund ist die Dramatik, die da aufgebaut wird, gerade durch Linda Lampenius, die am Ende in allerhöchster Geschwindigkeit fiedelt. Aber die Stimme von Pete Parkkonen muss unbedingt funktionieren, das war im Vorentscheid offensichtlich nicht ganz der Fall. Außerdem kommt den Finnen entgegen, dass dieses Jahr eher so mittelprächtig ist, während sie selbst seit Jahren schon den vermutlich größten Enthusiasmus beim ESC zeigen.
Insgesamt bin ich aber etwas verblüfft darüber, dass Finnland derart favorisiert wird, während ich das Gefühl habe, dass einige Beiträge südosteuropäischer Länder etwas sträflich ignoriert werden. Man könnte aber auch schlechtere Siegertitel bekommen und einer in finnischer Sprache wäre ja auch ganz nett. Genauso wie ein weiterer ESC in Finnland.
Habe mir gerade wieder einmal das Opening von Helsinki 2007 angeschaut.
Einfach gruselig großartig:
wow, wow, wow, da kommt mal der diesjährige finnische Beitrag echt nicht mit
Cool dass es losgeht. Nur schade dass nicht mehr alle Blogger ausführlich zu Wort kommen.
Reactions gibt es dieses Jahr keine, oder??
Mein Kommentar zu Finnland kommt später wenn ich daheim bin.
Ich will nächstes Jahr gern nach Finnland fahren, daher hoffe ich dass die Wettquoten und die begeisterten User recht behalten. Auch wenn es sich für mich eher durchschnittlich anhört.
Und wir starten mit dem Favoriten! Hatten wir das nicht in irgendeinem Jahr schon einmal?
„Pop meets Klassik“ wurde in den Kommentaren ja schon angesprochen, und anders als bei den beiden Gewinnern zuvor erreicht es mich hier sogar. Mag nicht zuletzt daran liegen, dass ich sowohl dem Finnischen als auch dem Streichinstrument sehr zugeneigt bin. 😉 Beim ersten Hören sprang der Funke (haha) noch nicht so wirklich über, aber insbesondere die Liveperformance finde ich schon sehr stark, gerade weil sie kameratechnisch etwas zurückgenommener ist und der gesamte Beitrag auf etwas weniger Effekte setzt, als man erwarten würde. Ich hoffe wirklich sehr, dass Linda ihre Violine auch live spielen darf, zweifle aber an den EBU-Bürokraten. Wäre tatsächlich eine schöne Regeländerung, wenn man Instrumente spielen darf, wenn man denn möchte.
Ich bin mir noch etwas unsicher, ob das für den Sieg reichen wird, aber ich sehe keinen anderen Kandidaten, der sowohl Jury- als auch Zuschauerpunkte so gut vereinen könnte wie die beiden. Finnlands zweiter Sieg wäre mehr als verdient. Hyvää Suomi!
Prognose: Halbfinale 1/15 (100%) -> Finale Top 5
Meinung: Platz 6/35 (10 Punkte)
PS: die 12 Punkte von Bennet kann ich jetzt irgendwie nicht nachvollziehen. 😀 Wenn ich weder Hype noch Staging noch das Finale (!) des Liedes verstehe und ihn auch noch überhört habe, dann gebe ich doch dafür keine Höchstpunktzahl?
Er sagt doch am Schluss dass es an sich ein tolles Lied ist.