
Heute starten hier auf ESC kompakt die Songchecks für den Eurovision Song Contest 2026 und los geht es gleich mit einem ganz besonderem Check: Linda Lampenius und Pete Parkkonen sind in ihrer Heimat Finnland bereits erfolgreich und stehen mit ihrem ESC-Beitrag „Liekinheitin“ seit Wochen an der Spitze der Wettquoten. Können die beiden ihr derzeitiges Momentum nutzen – und wie kommt das Lied eigentlich bei den ESC-kompakt-Blogger*innen an?
Der finnische Vorentscheid Uuden Musiikin Kilpailu (meist einfach UMK genannt) löste 2012 das bis dahin genutzte Vorentscheidformat Euroviisukarsinta ab. Abgesehen vom überraschenden Sieg 2006 mit der Hardrockband Lordi, konnte Finnland zuvor nie die besten fünf Plätze beim Eurovision Song Contest erreichen. Nach verschiedenen UMK-Konzepten und weiterhin mäßigem Erfolg setzt der Sender Yle seit 2020 kontinuierlich nur noch auf ein Konzept: Potenzielle Interpreten haben die Möglichkeit, einen Beitrag bei Yleisradio (Yle) einzureichen, aus denen dann eine Jury rund um Tapio Hakanen die Beiträge für den Vorentscheid auswählt. National bekannte Musiker*innen kämpfen fortan mit Newcomern um den Sieg, die hohe Qualität der ausgewählten Beiträge entfacht nicht nur in Finnland großes Interesse am Vorentscheid.
In diesem Jahr traten neben Antti Paalanen, Etta, Kiki, Komiat, Chachi und Sinikka Monte auch die bekannte Violistin Linda Lampenius und Sänger Pete Parkkonen an. Mit der Veröffentlichung ihres Beitrages „Liekinheitin“ purzelten schnell zuvor aufgestellte Streamingrekorde, auch in den offiziellen Wettquoten kletterte Finnland bis an die Spitze. Den Vorentscheid Uuden Musiikin Kilpailu 2026 konnten die beiden Musiker schließlich mit einer neuen Rekordpunktzahl von 570 Punkten gewinnen. Darin enthalten sind 78 Punkte der internationalen Jurys und stolze 492 Punkte im Televoting (55,8 % aller abgegebenen Stimmen).
Linda Lampenius ist international vor allem als klassische Violinistin bekannt. Bereits im Alter von acht Jahren wurde sie Mitglied des Orchesters The Helsinki Junior Strings und tourte als Teenager durch Nordamerika, Europa und Asien. Später lud Andrew Lloyd Webber sie ein, als Solistin in einem seiner Werke in England aufzutreten. Ihr klassisches Soloalbum machte sie zur erfolgreichsten finnischen Klassikkünstlerin ihrer Zeit.
Im selben Jahrzehnt rückte auch Lindas Pop-Image verstärkt in den Fokus der internationalen Medien – inklusive ihrer Auftritte in der TV-Serie Baywatch. Ihr Auftritt mit „Shanghain valot“ beim Interval-Act des UMK 2025 sorgte für große Aufmerksamkeit, insbesondere bei einem jüngeren Publikum, das sie neu für sich entdeckte.
Pete Parkkonen hat sich seinen Weg als Künstler über Bands und Live-Auftritte erarbeitet. Bereits als Kind begann er Schlagzeug zu spielen, ehe er in seinen Teenagerjahren eher zufällig zum Sänger wurde. Einem breiten Publikum wurde Parkkonen 2008 durch die Castingshow Idols (der finnischen Version von DSDS) bekannt, in der er den dritten Platz belegte. Es folgten mehrere Alben, unzählige Club- und Festivalauftritte in ganz Finnland sowie die Etablierung als feste Größe im finnischen Pop- und Soul-Bereich. 2014 gewann er gemeinsam mit Katri Mäkinen die Tanzshow Tanssii tähtien kanssa (die finnische Version von Let’s Dance). Das 2018 erschienene Album PETE erreichte Platinstatus.
Das Lied
„Liekinheitin“ wurde von Antti Riihimäki, Lauri Halavaara, Vilma Alina Lähteenmäki sowie Linda Lampenius und Pete Parkkonen geschrieben. Antti Riihimäki (auch bekannt als DJ RZY) ist ein in Helsinki lebender Musiker, DJ und Musikproduzent. Er ist vor allem für seine Rapmusik bekannt. Antti war unter anderem an der Produktion von Nelli Matulas Lied „Hitaammin hautaan“ und Viivis Lied „Aina“ beteiligt, die bei UMK 2025 den dritten und vierten Platz belegen konnten. Vilma Alina Lähteenmäki spielte von 2013 bis 2016 Keyboard in der Live-Band des Popsängers Robin, der ebenfalls schon an UMK teilgenommen hat, und studierte Musik am Helsinki Pop & Jazz Conservatory.
Das Lied „Liekinheitin“ (Flammenwerfer) handelt von extremer (körperlicher) Anziehung, selbst wenn der Protagonist eigentlich weiß, dass diese nicht gut für ihn ist. Sänger Pete Parkkonen befindet sich lyrisch in einem inneren Dialog zwischen der Begierde zu einer ihm gegenüber unterkühlten Frau und dem rationalem Wissen, dass diese Begierde ihn buchstäblich verbrennen wird.
Diese Zerrissenheit zeigt sich auch musikalisch. Ist die erste Strophe noch zurückgenommen und gesanglich erzählerisch unaufgeregt, wird der Refrain energetischer. Hier wird die von Linda gespielte Violine prägnanter, treibt den nun druckvolleren Gesang voran. Fortan entspinnt sich ein spannendes Wechselspiel zwischen Petes Gesang und der immer weiter dominierenden Violine – bis sich beides in einem gemeinsamen finalen Höhepunkt entlädt.
Linda Lampenius und Pete Parkkonen werden in der ersten Hälfte des ersten Halbfinals auftreten.
Der Check
Song: 5/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 5/5 Punkten
Instant Appeal: 5/5 Punkten
Bennet: Den Song musste ich mir lange bis Platz 1 schön hören, mittlerweile hat er den Zenit aber schon wieder überschritten. Vor allem das Finale und das Staging holen mich nicht ab. Den großen Hype der Wettquoten kann ich nicht mehr nachvollziehen. Schade eigentlich, denn es ist ein toller, außergewöhnlicher Song. 12 Punkte
Benny: Von „Liekinheitin“ war ich beim ersten Mal hören richtig begeistert, habe ihn mir aber nach wenigen Durchläufen schon überhört und auch der Liveauftritt hat mich enttäuscht. Einen Gewinner erkenne ich hier nicht, zumal das – mal wieder – ein Sieger ohne jegliches Chartpotenzial wäre. Die beiden müssen auf der Bühne in Wien viel besser miteinander connecten als beim UMK. 6 Punkte
Manu: Klar, es ist irgendwie langweilig, den momentan in den Wetten führenden Beitrag mit Punkten zu überhäufen. Wenn aber, wie hier, alles zusammenkommt, dann gebe ich gern die Höchstpunktzahl. Tolle Melodien, sauber produzierter Sound, dramatisches Instrumental. Auch der Auftritt ist in meinen Augen auf den Punkt und bringt die Aussage des Liedes mit markanten Bildern zusammen. Wenn Petes Stimme in Wien auch am Schluss durchhält, weiß ich nicht, wer den beiden gefährlich werden sollte. 12 Punkte
Max: Für mich die Nummer eins in diesem Jahr. Sie hat alle Zutaten, die für mich ein Gewinner haben muss, und wenn der Auftritt in Wien noch einmal eine Steigerung im Vergleich zu UMK erfährt, ist es für mich der klare Kandidat auf den Sieg. Die Mischung zwischen Dramatik, epischer Hook und eingängiger Melodie macht es einfach für mich. 12 Punkte
Rick: Ein Song, der mich direkt fesselt und mitreißt. Obwohl komplett in Landessprache gesungen wird, transportiert Petes Stimme ausreichend Emotionen und die Machart der Nummer ist einfach episch. Ich finde den Song also durchaus stark, erkenne aber keinen ESC-Siegerbeitrag darin, da mir das gewisse Etwas dann doch fehlt. Vielleicht überzeugt Finnland mich in Wien, aber mit einem spannenderen Staging, als im Vorentscheid. 8 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Berenike: 8 Punkte
- Douze Points: 8 Punkte
- Giulia: 12 Punkte
- Laureen: 8 Punkte
- Marcel: 7 Punkte
- Peter: 12 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 105/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Liekinheitin“ auf Platz 1.
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Starker Song, starke Performance beim Vorentscheid. Ich sehe Griechenland leicht vor Finnland, was die Siegchance betrifft, aber eine Top 5-Platzierung sollte Finnland nicht zu nehmen sein.
Hier die Top 10 des ESC 2026 von meiner Freundin:
12P Finnland
10P Schweden
8P Georgien
7P Montenegro
6P Moldawien
5P Australien
4P Kroatien
3P Luxemburg
2P Norwegen
1P Bulgarien
Zum Vergleich hier nochmal meine Top 10 des ESC 2026:
12P Schweden
10P Finnland
8P Frankreich
7P Luxemburg
6P Georgien
5P Montenegro
4P Dänemark
3P Tschechien
2P Australien
1P Zypern
https://www.instagram.com/sam200229/p/DVxj9psDUrM/
Der Song ,,Fire“ von Sarah Engels läuft bei uns beiden als Riesen Sarah Engels Fans natürlich außer Konkurrenz.
Ich denke auch, dass das ganz oben mitspielen wird, aber mir persönlich ist das zu verkitscht … aber das waren die letzten 3 Sieger ja auch. Auf meiner Liste reicht das für einen soliden Mittelfeldplatz.
Es wäre sicher nicht der schlechteste ESC-Sieger, die Violinpassagen gefallen mir sehr gut, auch die dumpfen Töne kurz davor mag ich inzwischen ganz gern. Allerdings war das Lied beim Nebenher-Durchhören der finnischen VE-Studioversionen (nur Audio) damals für mich nicht besonders hervorgestochen, was sicher auch daran liegt, dass auch die anderen Titel nicht schlecht waren. Der optische Eindruck ihres beeindruckenden Spiels hebt für mich diese schönen Violinpassagen jedoch stärker hervor und bringt dadurch einige zusätzliche Pluspunkte.
Was ich am Auftritt nicht so mag, ist das Feuer und auch die Lasershow an manchen Stellen, das ist mir irgendwie ein bisschen zu viel. Ich kann allerdings dem Feuer auf der Bühne, so wenig ich es auch mag, bei einem Titel namens „Flammenwerfer“ eine gewisse Daseinsberechtigung nicht komplett absprechen.
Bei mir landet „Liekinheitin“ im Mittelfeld, was in diesem m.E. hochwertigen Jahrgang auf keinen Fall Mittelmäßigkeit bedeuten soll.
P.S. Auch wenn jetzt manche über meine Naivität bestimmt den Kopf schütteln werden – ich frag‘ trotzdem: Wie kann man solch engagiertes Violinspiel eigentlich „simulieren“ (hier war davon die Rede, dass sie das beim ESC eventuell tun muss)? Die Saiten muss sie ja mit dem Bogen berühren, sonst sieht’s komisch aus. Und dann hört man doch auch ohne Mikrofon an der Violine bestimmt ein bisschen was?
Um eine Möglichkeit für deine Frage zu nennen: Vielleicht nutzen sie Fake-Saiten? Also ein Material, dass so aussieht, aber nicht erklingt?
Oder eine Violine aus Marzipan? Gurt außerdem, dass das Lied nicht „Erdbeben“ heißt, sonst hätten die Wiener, die am ESC-Abend lieber das Riesenrad auf dem Prater frequentieren, gewissen Schwierigkeiten mit dem Gleichgewichtsorgan
Danke für diese Erklärungsmöglichkeit. Ich habe als Kind/Jugendlicher einige Jahre auf Geigensaiten rumgekratzt (ich war aber nicht besonders fleißig oder talentiert und habe daher schon lange keine Geige mehr angefasst), daher fällt mir die Vorstellung, dass es Saiten gibt, bei denen nichts zu hören ist, nicht ganz leicht, aber wahrscheinlich wird es genauso sein 🙂
OT
Die offizielle CD zum Jahrgang 2026 wird am 25. April erscheinen.
Bzw. Vinyl
Und hoffentlich auch bei Amazon Music?
Zweifellos.
Download nicht zu vergessen für die, die keine Staubfänger im Regal wollen.
Musikkassette? Für die, die noch einen Walk-Man haben. 🙃
Am 24. April erscheint das offizielle Album:
https://esc-kompakt.de/neu-veroeffentlicht-vienna-2026-eurovision-song-contest-das-kochbuch/#comment-764489
Schenke ich mir wie jedes Jahr immer nachträglich zum Geburtstag.
Endlich Songchecks! Und dann gleich der Topfavorit zu Beginn. Bei mir hat es etwas gebraucht, aber mittlerweile kann ich den Hype schon nachvollziehen. Es ist einfach ein richtig guter Song mit sehr starkem Refrain, dem auch ich mich einfach nicht entziehen kann. Gleichzeitig lässt sich aber auch nicht abstreiten, dass das in der Aufmachung wirklich ein maximales ESC-Klischeefest ist.
Ich bin auch davon überzeugt, dass Finnland damit ganz weit vorne landet. Die Klischees sprechen jedenfalls nicht dagegen, siehe Keiino. Ob es wirklich der haushohe Sieg wird, da bin ich auch eher skeptisch. Vor allem bei der Performance gibt es mMn noch großes Verbesserungspotenzial, das wirkte beim UMK gar nicht.
Gesamt: 4/35
Semi: 2/15
Tipp: Top 5
Ranking mit Senf.
1. MONTENEGRO – Tamara Živković – Nova Zora – 10/12 – ist ganz ausgezeichnet
2. TSCHECHIEN – Daniel Žižka – Crossroads – 10/12 – ist ganz ausgezeichnet
3. DÄNEMARK – Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem – 10/12 – ist ganz ausgezeichnet
4. LETTLAND – Atvara – Ena – 10/12 – ist ganz ausgezeichnet
5. FRANKREICH – Monroe – Regarde! – 8/12 – gefällt mir gut
6. MALTA – Aidan – Bella – 8/12 – gefällt mir gut
7. BELGIEN – ESSYLA – Dancing on the Ice – 7/12 – gefällt mir gut
8. KROATIEN – Lelek – Andromeda – 7/12 – gefällt mir gut
9. ÖSTERREICH – Cosmo – Tanzschein – 7/12 – gefällt mir gut
10. AUSTRALIEN – Delta Goodrem – Eclipse – 7/12 – gefällt mir gut
11. ISRAEL – Noam Bettan – Michelle – 7/12 – gefällt mir gut
12. SCHWEIZ – Veronica Fusaro – Alice – 7/12 – gefällt mir gut
13. ARMENIEN – SIMÓN – Paloma Rumba – 7/12 – gefällt mir gut
14. ALBANIEN – Alis – Nan – 7/12 – gefällt mir gut
15. SERBIEN – Lavina – Kraj mene – 7/12 – gefällt mir gut
16. LITAUEN – Lion Ceccah – Solo quiero mas – 7/12 – gefällt mir gut
17. GROSSBRITANNIEN – Look Mum No Computer – Eins, Zwei, Drei – 7/12 – gefällt mir gut
18. ITALIEN – Sal da Vinci – Per sempre si – 7/12 – gefällt mir gut
19. SCHWEDEN – FELICIA – My System – 6/12 – so lala
20. NORWEGEN – Jonas Lovv – Ya Ya Ya – 6/12 – so lala
21. FINNLAND – Linda Lampenius and Pete Parkkonen – Liekinheitin – 6/12 – so lala
Ehrlich gesagt lässt mich dieser Beitrag völlig ratlos zurück. Schon bei der Vorstellung der UMK-Beiträge zeichnete sich ja schnell ab, dass LL und PP hier auf dem Blog zu den Bubblelieblingen gehören.
Nur: Warum?
Ich habe das Lied beim ersten Hören sogar abgebrochen. 3 min wollte ich mir das nicht antun, war es mir doch in jeglicher Hinsicht zu anstrengend. Nachdem dann der Song tatsächlich gewonnen hat, hab ich dem ganzen noch eine Chance gegeben. (Ja ich habe die 3 min durchgehalten), aber ich verstehe den Hype bis heute nicht. Für mich ist das gar nichts und schwimmt mit so vielem anderen dieses Jahr einfach im ist-mir-egal-Becken. Aber hey immerhin nervt es mich nicht, was einige der Teilnehmer weiter unten in der Liste nicht von sich behaupten können.
Trotzdem: Bis zum ESC werde ich das nicht mehr hören. Und danach erst recht nicht mehr.
22. ZYPERN – Antigone – Jalla – 6/12 – so lala
23. DEUTSCHLAND – Sarah Engels – Fire – 6/12 – so lala
24. GEORGIEN – Bzikebi – On Replay – 6/12 – ist so lala
25. POLEN – Alicja – Pray – 6/12 – so lala
26. UKRAINE – LELÉKA – Ridnym – 5/12 – ist so lala
28. RUMÄNIEN – Alexandra – 5/12 – ist so lala
27. BULGARIEN – Dara – Bangaranga – 4/12 – gefällt mir weniger
29. LUXEMBURG – Eva-Marija – Mother Nature – 4/12 – gefällt mir weniger
30. ASERBAIDSCHAN – JIVA – Just Go – 3/12 – gefällt mir weniger
31. MOLDAU – Satoshi – Viva, Moldova! – 2/12 – ist ganz furchtbar
32. PORTUGAL – Bandidos do Canto – Rosa – 2/12 – ist ganz furchtbar
33. SAN MARINO – Senhit feat. Boy George – Superstar – 1/12 – ist ganz furchtbar
34. GRIECHENLAND – Akylas – Ferto – 1/12 – ist ganz furchtbar
35. ESTLAND – Vanilla Ninja – 0/12 – ist ganz furchtbar
Ich bin ja wirklich nicht jemand der gerne oder oft konträr ist und auch nicht jemand, der ein Problem damit hat, mit der breiten Masse mitzugehen.
Aber was alle an diesem Lied finden, weiß ich wirklich nicht. Der Gesang ist nicht gut, die Musik selbst auch nicht – beides viel gequitsche. Also da fallen mir wirklich auf Anhieb viele Lieder ein, die dieses Jahr um einiges besser sind. Wenn es nach mir geht würde der Beitrag das Semi nicht überleben – dass das womöglich gewinnt dieses Jahr schockiert mich deshalb umso mehr
Mich kann der Song nicht vollends überzeugen. Es ist mir zuviel an Bestreben unbedingt alle ESC Klischees in einen Song zu packen und zwar im übertriebenen Maße.
Zudem sind mir die beiden nicht sehr sympathisch.
Wenn ich den Song einfach nur höre,muss ich anerkennen,dass er gut gemacht ist,prädestiniert um ESC Hardcore Fans zu fesseln und in Jubelstürme auszubrechen,sicherlich auch den einen oder die andere,die den ESC nur einmal im Jahr schauen.
Ein Sieg ist sicher nicht ausgeschlossen, würde mir persönlich jetzt aber nicht so gefallen.
Linda spielt natürlich fantastisch Geige,auf mich wirkt diese Steigerung in der Performance aber schon fast aggressiv.Ist nur so ein Empfinden.Wenn sie jetzt live spielen dürfte,fände ich das ungerecht den anderen Acts gegenüber.Das würde ihnen einen Vorteil bringen, weil live einfach intensiver und besser rüberkommt. Dann sollen sie da besser ab dem ESC 2027 diese Regelung für alle lockern.
Ich denke Finnland wird in den Top 5 landen,glaube aber noch nicht an den Sieg.
Also ich finde die Bewertungen hier wirklich nicht nachvollziehbar (Bennet und andere). Ganz ehrlich, Deutschland, macht doch erstmal selbst einen besseren Song. Es klingt nicht konstruktiv, sondern einfach nur richtig bitter, was ihr da schreibt. Ich kann sogar euren genervten Gesichtsausdruck dazu vorstellen.
Ja, was soll ich sagen?? Ist mein persönlicher erster Platz dieses Jahr. 🥳
Ist natürlich keine Neuerfindung des Rades, aber mich nimmt die Nummer einfach mit. Ich muss da die ganze Zeit hinschauen und auch hinhören. Ich verstehe absolut kein Wort (Finnisch ist auch ne sehr eigene Sprache) aber dennoch zieht mich Petes Stimme in den Bann. Das Geigenspiel (ob live oder nicht) ist dann das Sahnehäubchen. 😁
Wird natürlich um den Sieg mitspielen. Glaube das Lied wird mehr im Televoting als im Juryvoting abräumen, die Juroren könnten es vielleicht etwas zu „kitschig“ finden, aber beim Zuschauer kommen solche Acts gut an.
Würde jedenfalls Finnland einen zweiten Sieg wirklich gönnen. Onnea Suomi!! 😊🇫🇮
Pete‘s STIMME zieht Dich in den Bann. Yo klar 😜
Habe den Song das erste Mal als Audio gehört, von daher ja. 😉
Einer der schlechtesten Songs dieses Jahr.
Mir geht’s so wie vielen anderen auch, ganz als Sieger kann ich mir das nicht vorstellen. Aber was denn sonst (bitte keine Fire-bezogenen Antworten)?
Fire natürlich ❤️🔥
Da kannste mit dem Fan und dem Superstar ne WG aufmachen.
Gibt’s den Schwulen Buchladen. Eigentlich noch bei Euch? Ich frag, weil das Eisenherz in Berlin gerade nen Buchhändler-Preis bekommen hat und der Hamburger und ich meine auch der Münchener Laden sind dicht, da hatte ich mal geguckt und in D nur noch einen in Stuttgart gefunden, Köln hat ja auch keinen.
Das Erlkönig gibt’s noch, ja.
War allerdings schon ewig nicht mehr dort. Früher wurde man da ziemlich schlecht und genervt beraten.
Ist mir auch immer zu radikal politisch dort gewesen.
Mittlerweile kaufe ich alle Bücher im Wohnort meiner Eltern. Kleine sympathische Buchhaltung, die auch alles besorgen kann und direkt nach Hause schickt auf Wunsch.
Für die Tatsache, dass mein fratello den finnischen ESC-Beitrag nicht als Sieger ansieht, bekommst du von mir ein „per sempre si“. 😀
Apropos sempre – schade, dass die anscheinend nichts mehr macht:
https://m.youtube.com/watch?v=gxEJTtES3-E&list=RDgxEJTtES3-E&start_radio=1&pp=ygUVbmluYSB6aWxsaSBwZXIgc2VtcHJloAcB
Bei „Liekinheitin“ bin ich immer etwas hin und hergerissen. Ich mag den Song generell ganz gern. Er ist ein Ohrwurm, er hat eine Geige, er ist in Landessprache. Pete hat live eine gute Stimme, Linda ist eine toller Powerfrau. Und generell würde ich mich super darüber freuen, wenn der ESC mal nach Finnland gehen würde.
Und dennoch ist es schon auch so, dass der Song sehr auf den ESC zugeschnitten wurde, also ein ganz klein bisschen Berechnung und Kalkül ist da auch dabei. Aber: Das hat mich die letzten Jahre, wenn ich ehrlich bin, auch nicht unbedingt gestört. Ich bin ja ein großer Fan von „The Code“ und „Wasted Love“ und finde solche speziell für den ESC hinproduzierten Songs eigentlich gut. Ich brauche auch keinen ESC-Siegersong, der später ein Radio-Hit wird (höre sowieso nie Radio oder Charts), dass ist für mich nicht unbedingt ein Qualitätskriterium.
Was mich allerdings noch nicht so richtig abholt, ist das Staging, mit dem sie beim Vorentscheid aufgetreten sind. Von daher müssen sie hier noch mal nacharbeiten, denn ein außergewöhnlich gutes Staging braucht man meiner Meinung nach heute schon für den ESC Sieg.
Von daher gehe ich schon davon aus, dass der Song am Ende unter den ersten 5 Plätzen landen wird. Ob es aber auch für den Sieg reicht, ist noch nicht sicher. Und das ist ja auch gut so, denn sonst wäre es auch sehr langweilig.
Für mich sind die beiden weiterhin ganz klar die Nummer 1, auch nachdem wir alle Beiträge kennen. Toller Song, gute Typen. Am Staging lässt sich vielleicht noch was machen, aber ich bleibe sehr zuversichtlich für den Sieg.
Finde übrigens die Frage ESC-Klischee oder Chancen in den Charts nicht so relevant. Die allermeisten von uns lieben den Wettbewerb doch genau WEIL er seine Eigenheiten hat. Und dann muss der Sieger auch nicht zwangsläufig in den Charts erfolgreich sein. Ich finde es nicht nachteilig, wenn ein Song das bedient, was wir lieben.
Top 5 dürfte der Beitrag sicher gehen , aber ich weiß nicht ob er gewinnen wird.
Mag den Song gerne aber er wird denn doch zu sehr gehyped.
Dänemark gefällt mir da deutlich besser♥️
Ich finde den finnischen ESC-Beitrag einen spannenden Song, von seiner Struktur, Melodie und seinem Aufbau her. 😀
Da er aber auch eine gewisse klinische Sterilität vermittelt, wird Finnland nicht um einen ESC-Sieg mitkämpfen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass der Song sich durchaus zum Fan Favourite Fall entwickeln könnte.
Haben viele über Norwegen 2019 auch so gesagt, wenn ich mich richtig erinnere.
BTW
Keeino höre ich heute noch gerne.😁
Liekinheitin für mich nicht unbedingt das klangvollste finnische Wort und auch inhaltlich etwas befremdlich. Allerdings schaffen die beiden Künstler die Dramatik des Songs bestens aufzuzeigen, auch wenn die Performance überarbeitet werden sollte. Die Innen-Außen Symbolik der Gefühlswelt ist mit dem Fensterbild nicht eindeutig zu erkennen. Aber wenn alles gut geht, ist ein Top 5 Platzierung nicht abwegig.
Ich gehöre zu der offenbar raren Spezies Mensch, bei der dieser Song aus mir selbst unerfindlichen Gründen nicht landet. Ich höre und sehe, dass er ist gut gemacht ist, aber außer dem ersten „Sä oot, sä oot Liekinheitin Liekinheitin“ bleibt bei mir nichts hängen. Ich habe mir ihn mir vor 5 Minuten für die obige Abstimmung beantworten zu können noch mal angehört und kann euch trotzdem schon wieder nicht sagen, wie er denn jetzt klingt.
Scheint laut Wetten ja mittlerweile seit etlichen Wochen der klare und uneinholbare Sieger zu sein, was den ganzen ESC-Jahrgang irgendwie dadurch komplett ohne Spannung wirken lässt. Für diesen Wettbewerb ist der Beitrag allerdings auch sehr gut gewählt und ein Sieg wäre vollkommen in Ordnung, aber mein persönlicher Favorit ist es tatsächlich auch nicht.
Ich hoffe es ja! Aber Schweden war letztes Jahr auch der Favorit und am ende platz 4. Also spannend ist es trotzdem noch.
Also mein Favorit war es nicht. Mein Favorit während der Vorentscheidsaison war Miriana und nach Sichtung der Liveauftritte mein Zweitplatzierter JJ. Der hat ja dann auch gewonnen. Nach der Logik müsste dieses Jahr eigentlich Alis gewinnen. 🤭
Hätte ich auch nichts dagegen aber überall lag schweden vorne bei mir allerdings dann auch nicht mehr als jj kam
Bei mir lag JJ seit dem ersten hören (06.März) auf die 1.
Linda und Pete liegen eigentlich auch seit dem ersten hören (15.Januar) auf die 1.
Die gewinnen.🇫🇮😁
Ja die gewinnen!
Es ist eigentlich schon das dritte Jahr in Folge, wo ich die Wettquoten und den daraus resultierenden Favoriten nicht nachvollziehen kann. Ich glaube, mir kommt das Gespür für den ESC so langsam abhanden. Jedenfalls kann ich den Hype um den finnischen Beitrag nicht ganz verstehen. Kein wirklich schlechter Song zwar, aber richtig hängen bleibt er bei mir nicht. Ist aus meiner Sicht typische ESC-Kost, die außerhalb davon nicht funktioniert.
Mir gefällt dieser Beitrag mit Abstand am besten. Der Sänger singt sehr ausdrucksstark, die Geige ist perfekt, die Performance gibt den Inhalt des Liedes gut wieder, im Gegensatz zu vielen anderen sind Lied und Performance nicht albernes Hoppelpoppel.
Ich finde es mitreißend, es dauert gefühlt 1,5 Minute.
Und der Sänger sieht auch ganz gut aus, was ja auch nicht ganz unwichtig ist.
Mir machen Frauen, nach deren Geige man tanzen muss, immer Angst
Traurige Nachricht an wenige.
Pete meint: er fühlt sich nicht zum gleichen Geschlecht hingezogen.
Linda wiederum meint: es ist viel schwieriger Playback als live zu spielen.
Ich meine: lasse sie gewinnen, dann gehen wir alle nach Tampere. Dort bin ich geboren und könnte bei meiner Schwester wohnen. Hyvä Suomi!
Ich bin mir ziemlich sicher das Linda & Pete mit „Lieckinheitin“ den ESC nach Finnland holen. Alles an dem Song reisst mich total mit, habe auch an der Bühnenshow nichts auszusetzen – es passt alles zusammen, heizt im Laufe des Songs immer mehr ein, bis er zum Ende hin geradezu expolodiert – da brennt in Wien definitiv die Hütte 🔥 – Juries und Televoting werden das in gleicher Weise lieben😇. Toll, dass Finnland sich genau dafür entschieden hat und nicht wieder den x-ten Spass Beitrag in Folge (obwohl ich Takatuka auch mochte😅)
Ich hätte noch eine Anmerkung.
Verstehe nicht, was viele mit den „Charts“ noch haben? Ich kenne keinen der noch bewusst Radio hört.
Ich finde in den meisten Fällen die Streams interessanter, aussagekräftiger und relevanter.
Ich muss aber auch sagen, dass ich für „Liekinheitin“ schon viel Potenzial sehe sich gut in den Spotify und Co gut zu behaupten. 😁
Ich höre durchaus Radio, aber überwiegend Sendungen, in denen keine aktuelle Musik gespielt wird.
Mit Abstand bestes Lied dieses Jahr. Wird mit Sicherheit Platz 1
Ich hab auch die Top 5 getippt. Nicht, weil mir der Song gefällt, aber er nach Massentauglichkeit für den ESC komponiert wurde… der Zuschauer und die Jurys wollen sowas wohl und bekommen es dann auch so serviert.
Ist der Song erinnerungswürdig? Nö, gerade gehört, schon wieder vergessen. Das professionelle Gefiedel geht mir aufn Zwirn, ich persönlich stehe nicht auf Violinen.
Singt er außergewöhnlich gut? Nö, aber er trifft die Töne, das scheint ja heutzutage zu reichen.
Das Staging beim UMK war nicht gerade berauschend, zu viel Theatralik und Drama… und beide kommen bei mir nicht sympathisch rüber… eher nach dem Motto (sorry!) Waschlappen trifft Eiskönigin.
Reicht es für einen Sieg? Möglich wärs, aber ist mir dann auch egal, weil mich kein Beitrag dieses Jahr überzeugt hat.
Ich hör inzwischen Fire sehr gern… es ist einfacher Pop, catchy, ne tolle Sängerin und die Textschwäche ist mir egal. Fire will nicht mehr als Spaß machen und das macht mir der Song.
In der Tat – im Gegensatz zu dem Songthema wirken die beiden sehr unterkühlt
Ach herrje…ich dachte ich hätte noch eine Woche Zeit. Also habe ich nun das nachgeholt, was ich die Ganze Zeit vor mich hergeschoben habe, nämlich mir den gesamten Jahrgang nochmal gesammelt zu Gemüte zu führen. Und leider muss ich sagen, dass dies der schlechteste Jahrgang seit sehr langer Zeit ist. Ein richtiger Wow-Effekt will sich bei keinem Lied einstellen. Dennoch gibt es ein paar Songs die mir richtig gut gefallen. Dazu gehört natürlich „Liekinheitin“ von Linda & Pete.
Das Zusammenspiel von Stimme und Geige ist in der Studioversion gut abgestimmt. Dazu kommt ein guter Refrain der ins Ohr geht und ein treibender Rhythmus. Dazu noch Landessprache, was will ich mehr? Naja, vielleicht, dass auf der Bühne das Zusammenspiel sichtbarer wird und Petes Stimme sollte auch beim finalen Fight mit der Geige sitzen, sonst verpufft diese Pointe. Ich werte mit 9,5/10
Mein Ranking:
Semi 1:
1. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
Gesamt:
3. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
Mein Tipp:
Finale? In jedem….
Top 5? Sehr sicher!
Sieg? Sehr wahrscheinlich, da der Hype für viele Televotes sorgen wird und die Jury sicher auch gut werten wird. Aber sicher ist das natürlich nicht, vor allem wenn die Performance nicht sitzt.
Ich sehe den 26er Jahrgang zwar stärker als du, in Sachen Finnland sind wir aber sehr einig: Gute Nummer, die Geige fügt sich mega in die Komposition ein – gehört auch in meine persönliche Top6 sage ich mal. Ob es sogar für meine Top3 reichen kann, hängt vom Staging ab, da sehe ich noch Luft nach oben im Vergleich zum VE…
Deine Einschätzung zum finnischen Song deckt sich nahezu identisch mit meiner. Wahrscheinlich sind die paar Plätze Unterschied eher dem Umstand geschuldet, dass Dir mehr Songs gefallen 🤩.
Was den Jahrgang angeht…es ist tatsächlich schon 22 Jahre her, dass kein einziger Song bei mir den Wow-Effekt ausgelöst hat, wo ich dann auch wirklich Feuer und Flamme bin, dass er doch gewinnen möge. Es gibt zwar mehrere Beiträge (Wie z.B. „Liekinheitin“), die ich sehr gut finde. Aber das WOW fehlt auch hier, dafür ist mir die Nummer dann doch zu gewollt. Es gibt ja noch zwei Songs, die ich höher einordne (beide im Semi 2). Aber auch bei denen legt sich bei mir der Schalter nicht komplett um.
In der Tat, mir gefallen einige Nummern richtig gut dieses Jahr, allen voran Malta und Dänemark, aber auch Albanien, Frankreich, Lettland und eben auch Finnland 🙂 #TeamRheinland 😉
Ich gehöre ja nachweislich zu jenen Menschen, die im vergangenen Jahr den schwedischen Titel entgegen der Wettquoten zu gar keinem Zeitpunkt als Siegkandidaten für Basel gehandelt hatten, und ähnlich geht es mir heuer mit Finnland. Zweifellos ein rundum guter und ausgesprochen dynamischer Beitrag, aber wie man auf Idee kommen kann, darin einen potenziellen ESC-Gewinner zu hören oder zu sehen, ist mir einigermaßen schleierhaft. Ich erkenne da nichts wirklich Innovatives, das für den nötigen Aha-Effekt sorgen könnte.
Meine Prognose:
Rang 6 bis 10 im Grand Final.
Meine persönliche Wertung:
7 Songcheckpunkte von mir – wird klar zu meinen Finalqualifikanten des ersten Semis zählen, aber insgesamt nicht ganz meine Top Ten erreichen. Daß ich tatsächlich dafür anrufen würde, ist ausgeschlossen.
Weil nicht sicher war, ob der UMK-Sieger Finnland auch in Wien vertreten würde, habe ich mir den nationalen Vorentscheid nicht zu Gemüte geführt und kann insofern nicht sagen, wer dort mein Favorit gewesen wäre.
🇫🇮 Meine drei ESC-Lieblingsbeiträge aus Finnland bleiben damit:
🥉 „Sata salamaa“ – Vicky Rosti / Brüssel 1987
🥈 „Aava“ – Edea / Birmingham 1998
🥇 „La dolce vita“ – Anneli Saaristo / Lausanne 1989
Die erste Assoziation, die mir zu „Liekinheitin“ in den Sinn kam, war übrigens der Blitze schleudernde Zeus, und dementsprechend würde ich den Song auf der internationalen Eurovisionsbühne inszenieren: gewissermaßen mit Blitz und Donner … 🌩️⚡ Außerdem habe ich in Lappland einmal mit Motorsägen zugeschnittene Eisskulpturen gesehen, in denen Fackeln brannten – auch daran mußte ich denken.
Ich stell mir gerade einige Feger mit Kettensägen (und Jason-Maske) auf der ESC-Bühne vor, die Eisskultpturen zuschneiden und dann zum Brennen/Leuchten bringen. 😀
Glaub, nur so steigt der finnische Beitrag in meinem Ansehen… 😛
🤣🤣🤣 Abor & Tynna hatten ja eine Kettensäge im Video gehabt.
Ohh!
Die Songchecks starten jetzt schon… Da muss ich mich aber ranhalten.
Den Auftakt macht gleich der große Favorit auf den Sieg.
Interessant finde ich, dass einige sagen, dass sie sich den Song mittlerweile überhört haben, bei mir ist nämlich das Gegenteil der Fall: Ich brauchte ein wenig Zeit, um mich in das Werk reinzuhören.
In meinem persönlichen Ranking findet sich der Flammenwerfer momentan auf Platz 9 wieder uns ich gebe eine 7/10. Den Song kann ich mir gut anhören und es ist in der Tat ein Ohrwurm, aber mir fehlt dann doch die Persönlichkeit, um den Beitrag noch höher bei mir zu platzieren.
Meine Prognose fürs Ergebnis:
Nicht umsonst ein hoch gehandelter Kandidat auf den Sieg. Es gibt kaum einen anderen Song dieses Jahr, dem ich sowohl ein sehr hohes Televote als auch einem wirklich hohen Jury-Score zutrauen würde. Gleichzeitig besteht dabei aber auch die kleine Gefahr, dass der Song keine der beiden Kategorien gewinnt, da er nicht übermäßig eine davon anspricht.
Um auf der Bühne wirklich 100 % zu überzeugen, muss sowohl an den Vocals als auch an der Inszenierung noch ein wenig gearbeitet werden. Der Auftritt bediente sich großer Bilder, wirkte aber vor allem am Anfang etwas zu verkopft und statisch.
Finnland traue ich aber zu, diese Probleme zu beheben und so wie es gerade steht, würde ich Liekinheitin ebenfalls als wahrscheinlichsten Sieger sehen.
Auch wenn hier noch nichts in Stein gemeißelt ist.
Wird es auch wieder Songcheck-Videos geben?
Suomi – nun gut, Top 5 dürfte in der Tat drin sein und die Nummer bietet nun alles, was das Fanherz begehrt… Bei mir hat sich der Flammenwerfer schnell abgenutzt und es reicht nur noch für das vordere Mittelfeld.
Ich werte mal mit 6,5 von 12 Punkten.
Bei einem Sieg wäre immerhin das Vorurteil widerlegt, wonach es „sperrige Sprachen“ beim ESC niemals ganz nach vorne schaffen würden. In diesem Fall sind die Lyrics auch vollkommen egal, da zieht vor allem die Optik.
Es geht also los
Jury Offenbach rangt Finnland auf Platz 16
Sarah Engels, aufgepasst: Die Finnen zeigen wie man gut unoriginell ist. Es reicht eben nicht, sich ein bisschen Glut von Nachbars Grill zu klauen, man braucht schon einen Flammenwerfer.
Es gibt zwar besseres als die XXL-Salome und den Dreitagebart-Jonsi, aber nett gemacht ist es doch. Weil Finnland so oft um gute Plätze betrogen wurde, dürfen sie meinethalben gewinnen – auch wenn es den ESC nicht wirklich voranbringen würde.
Ist Liekinheitin nicht der Kanal, wo sich die Finnen tummeln, wenn sie einen neuen Job brauchen? Und Facebook wurde der armen Valentina verboten, wie ungerecht !
ich mag Flammenwerfer, wirklich.
Dieser hier will bei mir leider absolut nicht zünden, er wirkt auf mich irgendwie… steril? pappig? Genau in Worte kann ich es nicht fassen, warum das so ist.
Ob die Geige live gespielt wird oder nicht, macht für mich keinen Unterschied. Aber für die anderen Acts wäre das ggf ein Wettbewerbsnachteil, wenn im Nachhinen der Songauswahl für einen einzelnen Act die Wettbewerbsbedingungen geändert würden.
Wenn, dann sollte das für alle gelten und vor den Songauswahlen bekannt gegeben werden.
Für mich gemeinsam mit Serbien in einer eigenen Liga und meine große Hoffnung auf den ESC-Sieg. Ich finde den Song auch nicht zwingend unoriginell. Zwar gabe es klassische Instrumente schon häufiger in erfolgreichen ESC-Titeln und das Wechselspiel zwischen Gesang und finde ich schon recht einzigartig. Ich liebe den Song einfach und hoffe auf einen Sieg für Finnland.
Da Serbien mit den Top 5 nichts zu tun haben wird, ist der Song meine einzige wirkliche Hoffnung.
Alles außerhalb der Top 5 wäre eine herbe Enttäuschung und ist für mich kaum vorstellbar bei der Qualität des Auftritts beim Vorentscheid.
Hier braucht man nun wirklich keine Glaskugel, natürlich wird Finnland die Top 5 erklimmen. Aber ob es als Sieger den Platz verlässt? Gönnen würde ich es Finnland. Mir gefällt das Lied sehr gut. Den VE- Auftritt fand ich erstaunlich langweilig. Mal schauen ob in Wien mehr geht.
Ich habs bisher noch nie geschafft, mir den finnischen Beitrag bis zum Ende anzuhören bzw. anzusehen, weil ich damit leider so gar nichts anfangen kann. Das Ganze kommt mir von der Darbietung her auch etwas vor wie eine Vorgruppe von André Rieu in einer Samstagabendshow im ZDF. Paradoxerweise wirkt auf mich der finnische Beitrag dieses Jahr als käme er aus Schweden – und letztes Jahr mit KAI war es gerade umgekehrt…
ich habe mal gönnerhaft auf platz 11-15 getippt.
ohne KI-geige wäre der song eine baustelle und mit ergibt sich ein maximaler nervfaktor.
die bestens geprompte KI weiß eben,woraus die wahren ESC-bubbleträume sind und das funktioniert bestens.
abseits der bubble?
wir werden sehen.
leider bekomme ich von dort keinerlei feedback zu dem werk!?
immerhin weiß ich ja schon länger,daß der sänger der absolute superfeger laut escformumabstimmung ist und auch daran könnte die hiesige schwerbegeisterung dann ja auch liegen.🐰
wenn die jurys so ein dünnes werk (siehe auch schweden und dänemark) über die musikkunst aus der ukraine oder lettland setzen dann wird das häschen lange schmollen.
Als ich den Song zum ersten Mal gehört habe, hat er mir noch sehr gut gefallen. Mittlerweile vermisse ich jedoch etwas daran: Innovation. Es mag zwar als Gesamtpaket qualitativ der beste Beitrag dieser Art sein, aber nichtsdestotrotz bleibt der Beigeschmack „alles schon mal dagewesen“. Zudem fällt es nicht ganz leicht, mit dem zugegebenermaßen imposantem Staging zu connecten. Momentan mein Platz 18.
Wieder ein Song, den man eine Woche nach dem ESC wie in den vergangenen beiden Jahren total vergessen hat,
Linda Lampenius gilt als eine der besten und schönsten Violnistinnen der Welt.zurecht❤️🇫🇮❤️Sie ist mit 56 immernoch eine traumhaft schöne Frau…