
Wie kommt man am geschicktesten an einen Tanzschein? Welche musikalischen Vorbilder hat der Tanzschein-Creator Cosmó? Was fasziniert Benjamin Gedeon (so heißt Cosmó in seinem Reisepass) am Eurovision Song Contest? Welche Pläne und Konzepte hat er, mit seinen Hitsong „Tanzschein“ im ESC-Finale ganz vorne mitzuspielen? Was hält er vom letzten Startplatz im Final-Line-Up? Wie beurteilt er den ESC-Jahrgang 2026? Und was sind seine hot spots in Wien?
Diese und viele weitere Fragen werden wir in unserem nächsten ESC kompakt LIVE an diesem Donnerstag, den 26. März 2026 um 19:00 Uhr auf YouTube und Twitch stellen. Österreichs Vertreter für den Eurovision Song Contest in Wien, Cosmó, ist in unserer Artists-Interview-Serie zu Gast und wir freuen uns, Euch gemeinsam auf den 70. ESC einzustimmen. Das Interview ist eine besondere Premiere, denn gleich zwei Teilnehmer mit dem wunderbaren Vornamen „Benjamin“ sind dabei.
Der in Wien lebende und arbeitende Sänger Cosmó wurde am 18. Juni 2006 in Budapest geboren und ist im Burgenland aufgewachsen. Cosmó heißt bürgerlich Benjamin Gedeon und bewarb sich 2020 erstmals bei der Gesangsshow The Voice Kids in Deutschland, schied jedoch nach der zweiten Runde aus. Zwei Jahre später nahm er erneut teil. Dabei erreichte er mit Coach Álvaro Soler das Finale der zehnten Staffel, in der er gleich zweimal mit Songs von Frank Sinatra erfolgreich war. Beim ESC-Vorentscheid Vienna Calling stand der 19-Jährige Wiener gemeinsam mit seinem Wegbegleiter Sandro auf der Bühne, welcher ihm auch organisatorisch hinter den Kulissen zur Hand geht.
Mit dem Song „Tanzschein“ singt Cosmó gegen mutmaßliche Tanzmüdigkeit in Clubs an (gilt definitiv nicht für ESC-Dancefloors): „Ich hatte eine Erfahrung in einem Club, wo ich so excited war, endlich hinzugehen – und auf einmal tanzt keiner. Und im Song geht es darum, dass es in Clubs wieder ums Tanzen gehen soll und man nur mit einem ‚Tanzschein‘ reinkommt.“
Cosmós ESC-Erinnerungen sind nur durch den zweiten und dritten ESC-Sieg Österreichs geprägt: „Der ESC ist für mich ein großer Traum. Ich habe damals als Kind im Fernsehen gesehen, wie Conchita Wurst gewonnen hat – und dann vergangenes Jahr, wie JJ gewonnen hat. Das waren für mich Momente voller Adrenalin und Glücksgefühle.“
Unmittelbar nach seinem Erfolg im österreichischen Vorentscheid schnellte Cosmó an die Spitze der Spotify Viralcharts in Deutschland und Österreich. „Tanzschein“ polarisiert, hat aber auch eine große Eigenständigkeit und bietet großes Potential für eine eigenständige, originelle und kreative Inszenierung. Selbstverständlich werden wir mit Cosmó auch darüber sprechen. Und wir freuen uns auch, wenn Ihr Fragen an den anderen Benjamin beisteuert. Schreibt einfach in die Kommentare, was Ihr vom diesjährigen musikalischen Botschafter Österreichs wissen wollt.
Ganz persönlich wollen wir von Cosmó auch mehr über unseren neuen Marketingpartner Das Grüne Herz aka Steiermark wissen. Denn der oben schon genannte Sandro (Humitsch), Freund und Manager von Cosmó, der auch den Gitarristen bei „Tanzschein“ spielt, kommt aus der Steiermark, daher wird auch der zweite Benjamin auskunftsfähig und -freudig sein.
Und auch über die ESC-Gastgeberstadt Wien wollen wir mit Cosmó sprechen. Wien ist definitiv eine der aufregendsten Hauptstädte Europas – mit einer großen Geschichte, gleichzeitig aber auch mit einer vielseitigen jungen Kulturszene. In der Modeszene gilt Wien als überragende Avantgarde.
Apropos Avantgarde and a little bit off topic: Der Autor dieser Zeilen durfte jüngst die Premiere einer weiteren Innovation erleben, die aus Wien mit Leidenschaft vermarket wird. Der erst 25-jährige Wiener Moritz Kopf (erstes Foto links) hat jüngst bei Deutschlands bekanntester Spitzenköchin Cornelia Poletto in Hamburg die Premium-Grillsensation KOQOON GQ4 vorgestellt. Das ist ein intelligenter Gasgrill mit hochpräziser Temperaturautomatik, der „Guided Grilling“ ermöglicht, mit dem jeder von uns auf Gourmet-Level performen kann.
Wir waren begeistert, mit welcher Verve und Leidenschaft Moritz aus der ESC-Gastgeberstadt Wien in einem Grill-Markt, in dem wir alles zu kennen glauben, kulinarische Impulse setzt. Und dass der ESC und kulinarische Erfahrungen unzertrennlich zusammengehören, hat jüngst auch das neue ESC-Kochbuch von Manuela Tiefning bewiesen, welches ebenfalls in Wien entstanden ist. Mehr über die Wientipps von Moritz gibt es demnächst auf ESC kompakt. Stay tuned.
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