Fokus auf andere Projekte: Conchita Wurst zieht sich vom Eurovision Song Contest zurück

Conchita Wurst 2014 – Foto: Thomas Ramstorfer / Eurovision.com

Ende einer Ära: Conchita Wurst (Aufmacherbild), die Siegerin des Eurovision Song Contest 2014, hat angekündigt, sich „fortan aus dem Eurovision-Kontext“ zurückzuziehen. Der hinter der Kunstfigur stehende Tom Neuwirth war seit 2014 für viele Ikone und Experte des Wettbewerbs zugleich und trat immer wieder bei unterschiedlichsten ESC-Veranstaltungen auf, so auch im letzten Jahr in der Jury des deutschen Vorentscheids Chefsache ESC 2025. Der Rückzug vier Monate vor dem ESC 2026 in Wien wirft Fragen auf.

Der Auftritt von Conchita Wurst mit „Rise Like a Phoenix“ beim Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen war eine Performance für die Ewigkeit – und hatte Auswirkungen weit über den Wettbewerb hinaus. An dem Gesamtpaket hat alles gestimmt, was es braucht, um unvergesslich zu werden. Noch heute ist der Name Conchita Wurst selbst Menschen geläufig, die sonst mit dem ESC oder der LGBT-Community wenig zu tun haben. Nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern in ganz Europa.

Conchita bzw. Tom Neuwirth tat nach dem Sieg auch alles, um in der Öffentlichkeit präsent zu bleiben und ihre Herzensthemen voranzutreiben: Die Liebe zur Musik und zum ESC sowie der Einsatz für LGBT-Rechte. Chonchita war und ist dabei für Veranstalter eine zuverlässig Bank als professionelle*r Künstler*in, der/die auch etwas zu sagen hat.

Wie wichtig der ESC für Conchita war, wird deutlich, wenn man noch weiter zurückschaut: Bereits 2012 stand Conchita mit dem Titel „That’s What I Am“ beim österreichischen Vorentscheid auf der Bühne und holte dort den zweiten Platz. Sie ließ sich davon nicht entmutigen und startete 2014 den nächsten Anlauf, der sie dann zum ganz großen ESC-Sieg führen sollte.

Auch im letzten Jahr war Conchita ganz dicht dran am ESC – nicht nur bei Chefsache ESC 2025, sondern auch beim ESC in Basel selbst. Sie war vor Ort und ganz dicht dran an JJ, als dieser den dritten ESC-Sieg für Österreich holte. Sie machte sogar Werbung für Bailey’s und die Audio Description des ESC.

Im Hinblick auf den ESC 2026 im Mai in Wien hatte es von ORF-Seiten schnell geheißen, dass man nicht JJ’s Wunsch nachkommen würde, dass dieser und Conchita den Wettbewerb moderieren sollten. JJ wäre mit der Performance des ESC-Siegertitels „Wasted Love“ und eines neuen Songs ausgelastet. Aber es waren alle davon ausgegangen, dass Conchita wieder einen Part übernehmen würde. Beim ESC 2015, also beim Wettbewerb nach ihrem Sieg, sang sie nicht nur, sondern moderierte warm und herzlich auch den Greenroom.

All das erklärt, warum der nun von Conchita angekündigte Rückzug „aus dem Eurovision-Kontext“ so unerwartet kommt. Auf Instagram schrieb sie auf Englisch und Deutsch folgendes:

„Der Eurovision Song Contest hat mein Leben geprägt. Er war Bühne, Zuhause, Sprungbrett und ein Kapitel, für das ich zutiefst dankbar bin.

Als Künstler ist Veränderung meine größte Konstante. Ich ziehe mich fortan aus dem Eurovision-Kontext zurück. Ich löse mich, um andere berufliche Projekte stärker in den Fokus zu rücken und Neues entstehen zu lassen.

Die Verbindung zum ESC bleibt – als Teil meiner Geschichte, nicht als Ort meiner nächsten Schritte. Meine Entscheidung ist persönlich und ich werde sie nicht weiter kommentieren.

Danke und alles Liebe, Tom“

Conchita erkennt also die Bedeutung des ESC für sich und ihre Karriere vollumfänglich an. Ihren Rückzug begründet sie mit dem gewünschten Fokus auf „andere berufliche Projekte“, was „Neues entstehen lassen soll.“ Der ESC ist für sie Vergangenheit, nicht Zukunft.

Dass die Entscheidung persönlich ist und sie diese nicht weiter kommentieren wird, ist nachzuvollziehen – schafft aber natürlich Platz für Spekulationen. Denn nach 14 Jahren ESC-Euphorie ist ein so abrupter Sinneswandel vier Monate vor dem ESC im Heimatland schon sehr ungewöhnlich. Da bedarf es nicht viel Kaffeesatzleserei um sich vorstellen zu können, dass die Vorstellungen von Conchita und des ORF zu ihrer Integration in den Wettbewerb im Mai möglicherweise zu weit auseinander lagen.

Wir respektieren natürlich Conchitas Entscheidung und hoffen, sie bei der ein oder anderen Gelegenheit doch einmal wieder im „ESC-Kontext“ zu erleben. Wir wünschen Conchita viel Erfolg für die neuen beruflichen Projekte und werden ihre künstlerische Arbeit natürlich weiter verfolgen. Denn wen die ESC-Bubble einmal in ihr Herz geschlossen hat, den lässt sie nie wieder (ganz) los.

Wie schätzt Du Conchitas Entscheidung für den Rückzug vom ESC ein? Welche andere Projekte erwartest Du von ihr? Lass es uns in den Kommentaren wissen. 



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121 Comments
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Matty
Matty
2 Monate zuvor

Schade! Ich wünsche Conchita Wurst für die Zukunft alles Gute und Gesundheit.

Last edited 2 Monate zuvor by Matty
JoBi
JoBi
2 Monate zuvor

Ich wünsche Conchita Wurst/Tom Neuwirth alles gute 🙂

Teufelchen
2 Monate zuvor

Irgendwann erfolgt der Rücktritt vom Rücktritt 😉 Sich jetzt und nicht erst nach dem ESC in Österreich zu entscheiden Abstand vom ESC zu nehmen, ist für mich ein Hinweis auf Differenzen zwischen ORF und Tom / Conchita.

Last edited 2 Monate zuvor by Teufelchen
Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
2 Monate zuvor
Reply to  Teufelchen

Ja, vermuten muss man das, aber es ist natürlich reine Spekulation.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Monate zuvor

Das sehe ich genauso. Ist mir allerdings ein wenig ermüdend.

Alex John
Alex John
2 Monate zuvor

Dann gehöre ich wohl nicht zur ESC Bubble, denn ins Herz geschlossen habe ich sie nie.

Shamso
Shamso
2 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Da muss ich mich Dir anschließen. Ich bin auch nicht richtig warm mit ihr geworden.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Conchitas Musik ist zwar gut gemacht, aber leider ist das Genre gefühlvolle Schreiballade gar nichts für mich. Und als Figur fand ich Conchita auch nur mäßig interessant. Andererseits soll meine persönliche Meinung Conchitas Bedeutung für den ESC und darüber hinaus keineswegs schmälern.

Anmey
Anmey
2 Monate zuvor

https://steiermark.orf.at/stories/3334654/

Das war vor zehn Tagen. Spricht für mich sehr dafür, dass da etwas zwischen dem ORF und Tom Neuwirth vorgefallen ist. Grundsätzlich glaube ich aber, dass da etwas Abstand auch ganz gut tut.

Schattenjury
Schattenjury
2 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Würde ich jetzt nicht überbewerten. Er hat nur gesagt, dass er dabei sein wird. Das kann auch bedeuten, dass Tom als Zuseher in der Halle sein wird.

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  Schattenjury

Nein wirklich nicht….

Schattenjury
Schattenjury
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Oder hinter den Kulissen als Support für JJ der ja sehr wahrscheinlich irgend eine Rolle beim ESC spielen wird.

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  Schattenjury

Nein, es war ein Auftritt mit JJ und ein Soloauftritt von Conchita geplant. In der Österreich-Auswahl sollte sie mit Andi Knoll auf dem „Sofa“ sitzen.

Schattenjury
Schattenjury
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Und das weißt du woher…?

Alex
Alex
2 Monate zuvor
Reply to  Anmey

Das Interview wurde am 2. Dezember gemacht, aber erst jetzt ausgestrahlt.

Schattenjury
Schattenjury
2 Monate zuvor

Um es mit den Worten der mir sehr geschätzten Band EAV zu sagen: „(Man muss wissen) wann ma‘ geh’n muss“ – zur Melodei von „Amadeus“.

Conchita war am Ende irgendwie die Schöneberger Austrias. Kein ESC-Bezug ohne Conchita. Ich glaube Tom wird es schwer haben ohne ihre Kunstfigur. Sehr schwer.

Nils
Nils
2 Monate zuvor
Reply to  Schattenjury

Es ist ja aber doch kein Abschied von der Figur, sondern nur vom ESC, dachte ich? Trotzdem denke auch ich, dass Conchita/Tom es schwer haben wird, sich vom ESC zu emanzipieren. Dafür hätte diese Entscheidung vermutlich schon vor vielen Jahren getroffen werden müssen.

Bin daher aber auch zuversichtlich, dass sie uns mittelfristig wieder beehrt.

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  Schattenjury

Conchita ist in Österreichs TV bei weitem nicht so präsent wie im deutschen. Überhaupt hatte sie hier noch nie eine eigene TV Sendung. Kann man mit Schöneberger nicht vergleichen.

Schattenjury
Schattenjury
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

So wars auch nicht gemeint.

ESC-Thom 💫
ESC-Thom 💫
2 Monate zuvor
Reply to  Schattenjury

Der Vergleich mit Schöneberger hinkt aus meiner Sicht. Ich finde es gab ab 2016 immer mal wieder ESC-Jahre, wo Conchita in Österreich kaum präsent war.

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Monate zuvor

Die Siegestrophäe zurückzuschicken wie manch anderer ist wohl noch kein Thema .

Johannes Floehr
Johannes Floehr
2 Monate zuvor

Es war in den letzten Jahren aber auch eine dolle Ominpräsenz, beispielsweise war Conchita ja 2025 (mindestens) beim deutschen und luxemburgischen VE dabei & zum Beispiel auch im Jahr davor zu Gast in Estland, als man dort die estnische ESC-Geschichte mit einem großen Konzert (fast) aller eigenen ESC-Beiträge feierte. Falls das wer noch nicht gesehen hat, „Kissing Tartu“ hieß das, sehr empfehlenswert. Ich schweife ab. Jedenfalls: Alles Gute, Tom/Conchita!

königskind
königskind
2 Monate zuvor

Hat Tom erkannt dass er keine Conchita ist, aber mir is des eh wurscht.

benegigs
benegigs
2 Monate zuvor

Schade, aber man kennt ja auch nicht die Hintergründe. Ich würde mich in jedem Fall freuen, wenn Conchita irgendwann doch noch einmal im ESC-Kontext auftauchen sollte.

elkracho
Mitglied
elkracho
2 Monate zuvor

Wie schätzt Du Conchitas Entscheidung für den Rückzug vom ESC ein?

Sollte man immer respektieren.
Kommt aber ein paar Jahre zu spät.

Alex John
Alex John
2 Monate zuvor

OT

🇺🇦 Suspilne hat Ausschnitte der neun Vidbir 2026 Songs veröffentlicht. Die vollständigen Songs werden am 15. Januar veröffentlicht.

https://x.com/i/status/2011077595543347356

https://t.me/suspilne_eurovision_ukraine

Matty
Matty
2 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Wurde hier bereits erwähnt:

https://esc-kompakt.de/esc-vorentscheid-in-der-ukraine-songs-der-wildcard-acts-fuer-vidbir-2026-veroeffentlicht-voting-gestartet/

Einfach mal die Mühe machen, vorher in den dazu passenden Artikel zu sehen!

Schattenjury
Schattenjury
2 Monate zuvor
Reply to  Matty

Hat Dir eigentlich schon mal jemand gesagt, dass Du ein sehr sehr unangenehmer Geselle bist?

SvenEsc
SvenEsc
2 Monate zuvor
Reply to  Matty

Denn halte Dich da bitte auch selbst daran und belehre nicht andere.

Bosch
Bosch
2 Monate zuvor
Reply to  SvenEsc

In dem von ihm erwähnten Artikel steht überhaupt nix von den Snippets.
Irgendwie lebt er in seiner eigenen Welt.

Schattenjury
Schattenjury
2 Monate zuvor
Reply to  Bosch

Naja wer quasi minütlich darauf wartet, dass es einen neuen Artikel bei ESC-Kompakt gibt um auf jeden Fall immer als erstes einen Kommentar abzugeben… da kannst Du Dir in etwa vorstellen, wie es da um den kognitiven Gesamtstatus bestellt ist.

SvenEsc
SvenEsc
2 Monate zuvor
Reply to  Bosch

Eigentlich hat er ja manchmal auch gute Sachen , aber verfällt denn leider in seinen Mattyismus 😉

Laurine
Laurine
2 Monate zuvor
Reply to  Matty

Einfach mal diese Audacity ablegen anderen hier Regeln vorzuschreiben
Wie schon gesagt die meisten haben einen Job, Studium, andere Hobbies etc. Und können nicht 24/7 hier alles verfolgen (hast du wie es scheint nicht)

Last edited 2 Monate zuvor by Laurine
Micha*
Micha*
2 Monate zuvor
Reply to  Matty

Oh, unser Oberlehrer mit zuviel Tagesfreizeit mal wieder.

Alex John
Alex John
2 Monate zuvor
Reply to  Alex John

MOLODI

Häsle
Häsle
2 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Bei Monokate kann man schon erahnen, wo die Reise hingeht, bei Jerry Heil dagegen überhaupt nicht.
Hört sich aber alles ganz gut an.

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
2 Monate zuvor

Ganz ehrlich: Der Sieger-Auftritt damals war wirklich großartig, aber inzwischen hat sich das Ganze doch sehr abgenutzt. Die Zitrone wurde bis zum letzten Tropfen ausgequetscht, wenn ich nur an dieses peinliche Mediathek-Format des NDR 2024 („Ich will zum ESC“) denke. Ich glaube, dass ein (vorübergehender) Rückzug vom ESC beiden Seiten gut tut – sowohl Conchita, als auch dem ESC. Was wäre wohl aus ABBA geworden, wenn sie nach ihrem Sieg 1974 jedes Jahr beim ESC herumgehüpft wären, um dort irgendeine Aufgabe wahrzunehmen? Ganz sicher keine globalen Superstars.

Last edited 2 Monate zuvor by Harald (ehem. Haraldur)
Flo
Flo
2 Monate zuvor

Im Fall von ABBA mag das stimmen, allerdings hatten die nach ihrem ESC-Sieg ja auch direkt einen internationalen Hit in der Tasche (sowie etliche Folgehits). Rise like a Phoenix dagegen war im Mainstream kein sehr großer Erfolg (außerhalb der DACH-Region schon gar nicht) und die anderen Songs von Conchita kennt halt gefühlt niemand. Ich meine das nicht böse, aber wenn es direkt nach dem ESC-Sieg nicht mit der großen Karriere geklappt hat, dann wird das jetzt mehr als 10 Jahre später auch nichts mehr. Da sollte man eigentlich froh und dankbar sein, wenn man wenigstens noch regelmäßig in ESC-Sendungen herumhüpfen darf.

Böörti01
Böörti01
2 Monate zuvor

Wenn Conchita weiter etwas in der Öffentlichkeit machen will, wünsche ich viel Erfolg dabei, den Schritt den nicht weiter zu kommentieren. Das dürfte schwer werden.

Bisher wird der ESC sehr viel ihres Zeit- und Verdienstpensums eingenommen haben. Nun sind halt andere Bewährungsfelder dran. So weit und so gewöhnlich für viele andere ESC-Stars vor und nach ihr.

(Und vielleicht wird’s ja irgendwann doch nur auch sowas Ideelles wie das zum Weglassen der Wurst.)

Last edited 2 Monate zuvor by Böörti01
ESC Jul
ESC Jul
2 Monate zuvor

Ich kann mir vorstellen, dass er versuchen wird, sich in Zukunft auch als Tom Neuwirth zu etablieren.

Harald (ehem. Haraldur)
Harald (ehem. Haraldur)
2 Monate zuvor
Reply to  ESC Jul

Sicher, aber wenn er beim ESC als Tom Neuwirth aufgetreten wäre, dann hätten die The Common Linnets gewonnen.

ESC Jul
ESC Jul
2 Monate zuvor

Könnte sein, ja

roxy
roxy
2 Monate zuvor

Das sieht leider sehr nach einer Trotzreaktion aus.
Grundsätzlich ist ihr zuzutrauen, dass sie die Figur Conchita abstreifen möchte. Davon hat sie ja schon relativ bald nach ihrem Sieg immer wieder gesprochen. Aber dass sie sich von allem, das mit dem ESC zu tun hat fernhalten möchte, ist doch etwas überraschend.
Ich kann mir nur vorstellen, dass das eine Reaktion auf eine Reihe von Kränkungen ist. Es war schon abzusehen, dass Conchita nicht moderieren wird, aber anscheinend hat man ihr seitens ORF auch sonst nichts angeboten, das mehr entsprechen würde als in einem Medley mitzusingen. Auch bei den nationalen Shows wäre sie dann wahrscheinlich nur mal auf einem Sofa gesessen oder hätte ihren Song performt. Wenn sie dann mitansehen muss, dass Cesar Sampson ziemlich prominent besetzt ist, dann muss das bestimmt schwer für sie sein.
Das ist aber auch ein Patzer des ORF, nach all den negativen Schlagzeilen, hätte man diese nicht gebraucht. Das wirft kein gutes Licht auf den ORF.
Dass sich die Gerüchte rund um die Moderatoren bewahrheiten werden, ist jetzt ziemlich wahrscheinlich.

Meckie
Meckie
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Dass Cesár Sampson so omnipräsent ist, finde ich auch doof. Er entscheidet, wer in Tschechien gewählt wird, dann entscheidet er auch noch, wer in Österreich in den Vorentscheid kam. Schließlich die Moderation des Semi Final Draws. Dabei hat der Typ so eine böse, unsympathische Aura. Auch in der Künstlerszene hat er nicht gerade einen unkomplizierten Ruf, was man so von anderen hört, besonders seit 2020/21. Wäre er doch bloß nach seinem ESC-Auftritt in Bulgarien geblieben.

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  Meckie

Na deine Aura kommt gerade auch nicht so wunderschön rüber 😉

Meckie
Meckie
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Das was eine Person, ein junger aufstrebender Act vom ESC träumend aus Tschechien, kein dortiger Superstar eher dort auch ein absolutes Nobody, über ihn gesagt hat, reicht mir vollkommen aus. Konnte man auch in Stories auf Insta lesen.

Sorry wen ich dein Idol angegriffen habe. Meine Aura ist übrigens hellgrün, bin kein schlechter Mensch.

Matty
Matty
2 Monate zuvor
Reply to  Meckie

Wann soll er in Bulgarien aufgetreten sein? Das mit Tschechien stimmt gar nicht!

Meckie
Meckie
2 Monate zuvor
Reply to  Matty

Bulgarien ist fast so was wie seine zweiter Heimat. Er arbeitete dort viel.

Sogar auf Insta sieht man ihn bei der Auswahl der tschechischen ESC-Acts 2026. Er war auch schon früher, zuletzt aktiv im Jahr von Aiko an der tschechischen ESC-Auswahl involviert.

https://www.instagram.com/reel/DSaFv8kDEjN/?igsh=MWdyOTl2MnF0ZHY3Zw==

Schattenjury
Schattenjury
2 Monate zuvor
Reply to  Matty

2016 und 2017. Informier Dich mal!

ESC Jul
ESC Jul
2 Monate zuvor
Reply to  Meckie

Ich find ihn eigentlich sympathisch. Ich kenne ihn aber kaum

47110815
47110815
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Conchita ist eine ESC Ikone und wird es auch immer bleiben. Der ORF wollte in Sachen ESC einfach neue Wege gehen und das ist vollkommen okay.
Keine der Hosts von 2015 ist in diesem Jahr dabei.
Das sich Conchita vom ESC zurückzieht sehe ich nicht negativ. Sie hat sehr viele neue Projekte und sollte die auch forcieren. Und ehrlich gesagt finde ich es ist auch mal Zeit für neue Gesichter beim ESC….
und zu Cesar Sampson, der wird in Zukunft in Österreich eine große Rolle für den ESC übernehmen. Und das ist auch gut so.

Inn4bricks
Inn4bricks
2 Monate zuvor
Reply to  47110815

Der ORF ist sehr erpicht den ESC 2026 von jenem 2015 abzugrenzen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es deshalb Conchita nicht ins Moderationsteam geschafft hat und man ihr ansonsten nichts passendes anbieten konnte. Die ESC-Konstante wird mMn Andi Knoll sein. Aber diesmal auf der Bühne als Host.

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  Inn4bricks

Als Host des Greenrooms denke ich. Vielleicht ähnlich wie Graham Norton wird er moderieren und kommentieren zugleich.

Malge1985
Malge1985
2 Monate zuvor

Dabei haben doch bestimmt welche auf die Fortsetzung von „Ich will zum ESC“ gehofft. Da fällt wohl die 2.Staffel erstmal ins Wasser. 🫣🫣🫣 (duckundweg)

P.S. Alles Gute für die Zukunft an Tom Neuwirth.

Meckie
Meckie
2 Monate zuvor
Reply to  Malge1985

Sie war bei „Ich will zum ESC“ gar nicht das Problem. Was Rae Garvey da gesucht hat, das habe ich nie verstanden.

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Monate zuvor

Der Auftritt damals war zukunftsweisend und phänomenal. Wünsche ihr alles gute für die weitere Zukunft.

Gwendolyn
Gwendolyn
2 Monate zuvor

Wenn es Stress zwischen Conchita und dem Sender gab, dann müsste sie ja nicht gleich den ESC komplett und für alle Zeiten über Bord werfen, dann ist sie halt nicht im Mai in Wien in der Show dabei , Neues probieren kann man ja auch ohne dem ESC gleich ganz zu entsagen , das eine schließt das andere doch nicht aus.

rainer1
rainer1
2 Monate zuvor

Tönt schon ziemlich nach beleidigter leberwurst.
Ich finde ja, conchita hat sich in basel schon ziemlich in den vordergrund gedrängt. Sicher auch mit dem hintergedanken bei einem sieg eine führende rolle zu übernehmen. Das sie jetzt hinter dem medi-sympa cesár sampson maximal die 2.geige spielen soll, ist sicher nicht einfach zu akzeptieren

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Monate zuvor

Der letzte Satz klingt schon sehr nach persönlicher Kränkung.
Hätte sie die Entscheidung schon längerfristig getroffen, wäre es doch ideal gewesen, den ESC im eigenen Land nochmal als krönenden Abschluss zu gestalten, als letzten Auftritt im ESC-Umfeld mit minutenlangem Beifall und ganz großen Emotionen.

Alles so mittendrin hinzuschmeißen wirkt in der Tat merkwürdig.

Abgesehn davon denke ich auch, dass es für sie Zukunft sehr schwer werden könnte.
Der Versuch 2019/20, mit dem (leider) eher gefloppten Electro-Album und der Moderation von „FameMaker“ als „Tom“ das klassische Conchita-Image loszuwerden, hat ja auch schon nicht wirklich geklappt.

Last edited 2 Monate zuvor by floppy1992
Carina
Carina
2 Monate zuvor
Reply to  floppy1992

„Fame Maker“ war ein Versuch, weiß nicht warum du gerade den bemühst.
Da gab´s ja etliche andere bedeutendere Sachen, die Conchita/Tom moderiert hat – „Music Impossible“ zB

Laurine
Laurine
2 Monate zuvor

Sie hat den ersten ESC gewonnen, den ich geschaut habe und wird somit immer besonders in Erinnerung bleiben bei mir
Und ich wünsche ihr eine erfolgreiche Karriere vielleicht ja auch im Hintergrund, im Songwriting für andere, bei einem Record Label oder sonst wo

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 🏆
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 🏆
2 Monate zuvor

Musikalische Vorlieben haben ja immer auch etwas mit persönlicher Entwicklung zu tun. Meine eigenen ESC-Favoriten sind zwar weit überwiegend Konstanten über Jahre und Jahrzehnte hinweg, aber es gibt zwei eklatante Ausnahmen, nämlich „Lane moje“ aus dem Jahr 2004 und „Rise like a phoenix“ aus dem Jahr 2014. Beide meine jeweilige Nummer 1 zu ihrer Zeit, beide inzwischen völlig aus meinem Fokus verschwunden, weil mir die Interpreten so dermaßen auf die Nerven gehen. Im Falle von Conchita Wurst war ihr Mitwirken bei den deutschen Vorentscheiden von 2024 und 2025 der Auslöser, durch das sie für mich massiv an Glaubwürdigkeit verloren hat. Wobei ich den Zeitpunkt ihrer jetzigen Stellungnahme für respektlos und egozentriert halte – die ESC-Generation Ego um Nemo, das doppelte Jottchen etc. läßt grüßen.

Mein Göttergatte hatte mich gerade erst am Sonntag gefragt, weshalb „Rise like a phoenix“ noch nicht mal unter meinen Top 30 auftaucht, die ich fürs Lesergame Österreich zusammengestellt habe … 🇦🇹

Laurine
Laurine
2 Monate zuvor

„Respektlos und egozentrisch“🤣
Musste gerade sehr herzhaft lachen weil ich dieses Formulierung sehr überzogen finde, aber wenn das deine Meinung ist dann lass ich sie dir✌🏼

Last edited 2 Monate zuvor by Laurine
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 🏆
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 🏆
2 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Deine Worte, nicht meine, also leg sie mir nicht in den Mund und übertrag Deine beschränkten Sichtweisen nicht auf mich …

Laurine
Laurine
2 Monate zuvor

Nö, respektlos und egozentrisch steht genau in deinem Kommentar.
Zitat:
„wobei ich den Zeitpunkt ihrer jetzigen Stellungnahme für respektlos und egozentriert halte“

Last edited 2 Monate zuvor by Laurine
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 🏆
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 🏆
2 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Aber Deine Gaza-Schlußfolgerung nicht!

(Ja, ich kann die sehen …)

Laurine
Laurine
2 Monate zuvor

Schön dass du lesen kannst
War auch nur eine überspitze Vermutung, dein Eindruck hab ich. Habs aber des Friedens Willen gelöscht und werde nicht mehr darauf eingehen.

Last edited 2 Monate zuvor by Laurine
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 🏆
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 🏆
2 Monate zuvor
Reply to  Laurine

🙄 Genau, was wir in der Gaza-Diskussion brauchen: überspitzte Vermutungen! Herr, wirf Hirn vom Himmel … 🧠

Laurine
Laurine
2 Monate zuvor

Solche Bemerkungen braucht es aber genauso wenig
Ich habs aus dem Kommentar gelöscht und gut ist
Dass du es noch sehen kannst naja nicht mein Problem sondern vermutlich was beim Server oder so
Also lass mal gut sein statt mit Beleidigungen nach zu treten✌🏼

ESCFan2009
ESCFan2009
2 Monate zuvor

Ich finde, wir sollten verbal etwas abrüsten. Deine Kommentare zu Nemo und JJ sind mir interessanterweise erst seit der Israel-Kontroverse aufgefallen – passend zu deinem Usernamen inklusive Emojis ist da vllt einfach etwas Kontra drin, weil sie sich kritisch gegenüber einer Teilnahme geäußert haben? Ich hingegen finde das natürlich ihr gutes Recht, to be fair ^^

miramax09
miramax09
2 Monate zuvor

Mich persönlich hat Toms heutiges Statement sehr nachdenklich zurückgelassen. Zum einen empfinde ich es als äußerst symbolträchtig, ausgerechnet beim ESC im eigenen Land und genau am Tag des Ticketverkaufs eine derart weitreichende Entscheidung öffentlich zu machen. Zum anderen ist Conchita für mich untrennbar mit der österreichischen ESC-Geschichte verbunden – wie kaum eine andere Figur steht sie für diese Bühne.

Umso unverständlicher erscheint mir, warum diese Entscheidung so bewusst medienwirksam inszeniert wurde. Ein einfaches Absagen von Anfragen wäre meiner Meinung nach ebenso möglich gewesen. Stattdessen entsteht bei mir das Gefühl, dass hier mit dieser Vorgehensweise möglicherweise etwas oder jemandem etwas „heimgezahlt“ werden sollte.

Auch das Statement des ORF wirkt auffallend nüchtern: Man nehme die Entscheidung „zur Kenntnis und respektiere sie“. Zwar betont Tom, es handle sich um eine persönliche Entscheidung, die nicht weiter kommentiert werde, dennoch wirft genau dieses Schweigen viele Fragen auf.

Gab es kein überzeugendes Angebot seitens des ORF? Wenn ja, weshalb dann der vollständige Bruch mit der gesamten ESC-Bubble?

Ebenso frage ich mich, ob politische Beweggründe eine Rolle gespielt haben könnten – obwohl Tom bereits in der Vergangenheit mit enormen politischem Gegenwind konfrontiert war, sei es durch die Teilnahme einer bärtigen Lady oder durch die Diskussionen rund um Polina Gagarina im Folgejahr.

Oder sind gesundheitliche Gründe ausschlaggebend? Wenn dem so ist, warum wurde noch vor zwei Wochen ein Interview veröffentlicht, in dem er seine klare Absicht bekundet hat, Teil der Wiener Show zu sein?

Auch der große Einsatz in der „Basler Saison“ wirft Fragen bei mir auf: Conchita war dort omnipräsent in diversen Vorentscheiden und zeigte sich stolz auf die österreichische Teilnahme von JJ.

Zwar unterscheidet sich dieses Lebewohl von jenem Nemos, da Tom Eurovision weiterhin als wichtiges Sprungbrett anerkennt, doch hinterlässt der Ablauf der Ereignisse für mich dennoch einen schalen Beigeschmack.

Nicht wegen der Entscheidung an sich – sondern wegen des Zeitpunktes, der Inszenierung und der vielen offenen Fragen, die bleiben. Ich bin als langjähriger Fan maßlos enttäuscht und irritiert. Selbstverständlich muss die Entscheidung respektiert werden, aber ich brauche erst Zeit, um das zu verdauen. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber dass Tom sich aus Eurovision mit symbolträchtiger Ansage zurückzieht, das habe ich nicht kommen sehen.

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  miramax09

Danke, das hast du sehr schön dargelegt.
Ich denke, es ist eine Mischung aus einem lange gereiften Wunsch, den ESC-Nimbus abzustreifen und dem Wunsch, dem ORF eine negative Schlagzeile als kleine Rache zu spendieren.
Vielleicht war Conchita hin und hergerissen, konnte sich bisher nicht entscheiden, sich vom ESC zurückzuziehen, und hat jetzt die Gelegenheit ergriffen. Andererseits war sie vor, in und nach Basel präsenter denn je beim ESC. Also irgendwie passt das nicht ganz zusammen. Insofern glaube ich, dass das doch eine nicht zu Ende gedachte Entscheidung, die wahrscheinlich ziemlich spontan erfolgt ist, war.
Der ORF hat Conchita nie besonders gefördert, ihre Karriere als Moderatorin hat sie fast ausschließlich in Deutschland betrieben. In Wien will der ORF anscheinend keine typische ESC-Show wie in den letzten beiden Jahren gestalten, da war für Conchita nicht so viel Platz vorhergesehen gewesen wahrscheinlich. Vielleicht hat sie aber doch noch um die Moderation verhandelt solange das mit Victoria Swarovski nicht fix war und ist jetzt beleidigt.
Ich bin ziemlich sicher, dass wir es irgendwie erfahren werden. Österreich ist ja ein Dorf.

Carina
Carina
2 Monate zuvor
Reply to  miramax09

Tom hat nie ein Geheimnis draus gemacht, wie sehr er der ESC-Community verbunden ist und sich jedes Jahr auf die ESC-Woche gefreut, mitgefeiert und ist im Vorfeld aufgetreten, wenn er konnte.

Er hat bis zuletzt – auf ESC26 angesprochen (letztmals im Dezember 25) – verkündet, dass er dabei ist, weil er das sehr gerne möchte und glaubt, dass sich das auch die ESC-Community erwartet (na no na ned – er, einer der prägendsten Sieger der jüngeren Geschichte, immer noch aktiv dem ESC verbunden und dann in seiner geliebten Heimatstadt).

Er hat auch in diesem Zuge gesagt, dass er noch nicht wisse, was er mache (bzw. machen könne) – es werden Ideen (von ihm) präsentiert und man sei dabei sich irgendwo zu finden.

Für mich klingt das ganz danach, dass der ORF einfach aus Tom einen Statisten machen wollte und Tom es aber gewohnt ist, eigene Ideen einzubringen und da dürfte man nicht zusammen gekommen sein. Ein österr. Journalist hat es letztens so schön beschrieben, Tom ist kein Nebenbei-Act. Der überlegt sich etwas mit seinem Team, bietet Verschiedenes an und man ist wahrscheinlich nicht zusammengekommen.

Gänzlich unmöglich, das gar nicht vorab zu kommentieren, wenn das so zutraf – hätte sich doch jeder eine große Beteiligung von Tom/Conchita erwartet.

Kleinliche Rache oder „heimzahlen“ – das existiert so gut wie gar nicht in Tom´s Charakter. Auch schon 2014 als eine Großzahl in Österreich ihn gerne scheitern hätte sehen wollen, auch da hat er nach seinem fulminanten Sieg keinerlei Genugtuung empfunden. Er macht etwas für sich und ist diesbezüglich fokussiert/zentriert – und gut vorstellbar, wenn es nicht passt, dass das geschätzt wird, was er an Ideen und Vorstellungen (nicht wenig) einbringt, dass er dann schlussendlich aussteigt und es wäre nicht Tom, der seinen Ausstieg so formulieren würde, dass jeder sofort den ORF als Verursacher bezichtigen würde. Darum vermutlich die Lösung vom ESC-Kontext in der Formulierung – nicht ohne diesem zu danken und Verbundenheit auch abseits vom Mitmachen zu bekunden.

Alex John
Alex John
2 Monate zuvor

OT

Magdalena Tul, die Polen beim Eurovision Song Contest 2011 mit „Jestem“ vertrat, wurde in die Online-Castingliste des Dreaming San Marino Song Contest 2026 aufgenommen.

https://dreamingsanmarinosongcontest.com/casting/

Erdnucki
Erdnucki
2 Monate zuvor
Reply to  Alex John

Ob ISA jene aus dem Mello 2015 und 2016 ist? Das würde mich freuen. ♥

Matty
Matty
2 Monate zuvor
Reply to  Erdnucki

Die nimmt bereits am Melodifestivalen 2026 teil und heißt jetzt Bladë.

Erdnucki
Erdnucki
2 Monate zuvor
Reply to  Matty

Vielleich malt sie sich keine Chancen beim Mello aus? 😛
Ne Spaß.. habe daran gar nicht mehr gedacht.

Nick 98
Nick 98
2 Monate zuvor

Ich bin durch Conchita zum ESC Fan geworden und durch sie in die Bubble gekommen.

Ich hab es nach JJs Sieg für selbstverständlich empfunden das Conchita eine Rolle beim ESC 2026 übernimmt. Und bis zuletzt hat es auch immer danach ausgeschaut. Umso mehr frag ich mich wieso sich Conchita genau jetzt aus dem ganzen zurückzieht.

Insgeheim hoff ich das sie wie ein „Phoenix aus der Asche“ beim ESC Finale auftritt (quasi die Celine Dione, nur das Conchita wirklich auftritt). Ohne sie wird mir beim ESC 2026 etwas fehlen.

Jastus
Mitglied
Jastus
2 Monate zuvor

Mhm, das klingt schon irgendwie seltsam. Ich verstehe ja, dass man nicht ein Leben lang mit der gleichen Sache assoziiert werden möchte, auch wenn diese einen groß gemacht hat – viele Künstler:innen versuchen sich von sowas zu emanzipieren. Aber braucht es dazu dieses Statement?
Vielleicht gehts um die Israel-Debatte?

Wie auch immer – ich habe Conchita immer sehr gern zugeschaut, ob beim Singen, Moderieren oder was auch immer und werde sie sicher vermissen. Ihr Sieg damals war ein sehr besonderer für mich, gerade als Teil der LGBT-Community. Ich glaube danach und davor gab es kein Finale, in dem ich mich so sehr für den entsprechenden Sieger gefreut habe, wie 2014. Ich hoffe, dass sie irgendwann wieder zurück zum ESC findet, es muss ja nicht so omnipräsent wie in den letzten Jahren sein.

Biobanane
Biobanane
2 Monate zuvor

mal wieder volles Drama hier…
Ich fand seine Auftritte nach seinem Gewinn etwas anstrengend, aber irgendwann hat er die richtige Mischung aus echte Faszination zum ESC und deutlicher Überheblichkeit (weil er ja eigentlich zu gut dafür ist) gefunden. Mir möchte seine Sachen, die er in der lezten Zeit im Umfeld des ESC gemacht hat, von mir aus darf er nach der Schmollpause – weil der ORF ihn nicht genügend würdigt – ruhig so weiter machen.

Gaby
Gaby
2 Monate zuvor

Das ist völlig legitim und verständlich, dass sich Conchita anderen Projekten widmen möchte. „Alles hat nunmal seine Zeit“, und manchmal ist es auch Zeit für Veränderung.
Wünsche Conchita Wurst (und natürlich auch Tom Neuwirth) alles Liebe und Gute für die Zukunft.🤗

Jofan
Jofan
2 Monate zuvor

Oh, das überrascht mich jetzt doch etwas. Zunächst einmal alles Gute an Tom und natürlich Respekt für die Entscheidung.
Persönlich finde ich dies sehr schade, da ich in der Zeit zum ESC gekommen bin, in der plötzliche Conchita auf der Bühne auftauchte und auf einmal ganz Europa verzauberte. Die vielen Stimmen aus Ländern, in denen die LGBTQ+ Community nicht frei leben kann, waren schon sehr berührend und einer der besondersten Momente der ESC-Geschichte.
Conchita Wurst hat großes geleistet und meine Anfangszeit in der ESC-Bubble auch sehr geprägt. Ob die Karriere abseits des ESCs nun als Conchita oder Tom weitergeht, darüber lässt sich nur spekulieren. Aber ich kann total nachvollziehen, dass es manchmal auch Zeit für größere Veränderungen ist, um sich noch weiter – gerade in künstlerischen Berufen – ausprobieren zu können. Man hat die letzten Jahre ja schon gewisse Veränderungen bei Tom gemerkt und ich hoffe, die Zukunft wird so wie gewünscht. 🙂

tenor78
tenor78
2 Monate zuvor

Seltsamer Zeitpunkt. Für mich nicht nachvollziehbar. Jetzt geht doch die Vorfreude auf Wien erst so richtig los. Außerdem ist das nicht ganz fair gegenüber unserem JJ…
Ich glaube ja auch, dass der wahre Hintergrund ist, dass der ORF Conchita nicht in dem Umfang miteinbeziehen wollte, wie sie sich das vorstellte. Und jetzt ging es halt ab ins Schmoll-Eck. Wenn es um das Thema Moderation gegangen sein sollte, bin ich sogar froh, wenn uns Conchita in Wien erspart bleibt: Was sie zB bei der VE in Luxemburg ablieferte, war Fremdschämen pur.

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  tenor78

Ich glaube auch, dass das für den ORF ein Punkt war. Sie hat sich in letzter Zeit immer wieder mal etwas seltsam benommen, meinem Empfinden nach jedenfalls. Ich denke da vor allem an das hysterische Lachen, das oft so unnatürlich rüberkommt.

roxy
roxy
2 Monate zuvor

Morgen werden übrigens die ersten beiden Songs der österreichischen Vorentscheidung vorgestellt und zwar die von Nikotin und Reverend Stomp.
Ab 22 Uhr im Radio Ö3.

Malge1985
Malge1985
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Nikotin. 🤩 (Vorfreude ist die schönste Freude)

Last edited 2 Monate zuvor by Malge1985
Nick 98
Nick 98
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Oh danke für die Info. In Nikotin hab ich große Hoffnung.

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  Nick 98

Ich glaube, dass beide Songs nicht zu den besten unter den 12 zählen.

Nick 98
Nick 98
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Mh schade weil Nikotin ist für mich ein heißer Anwärter auf den Titel als österreichischer Vertreter.

Ohne die Songs zu kennen, finde ich die Teilnehmer sind aber alle relativ gleich auf. Philip Piller brennt für den ESC. Julia ist eine Freundin von Teya & Salena und hat beim ESC 23 schon mal hinter die Kulissen geschnuppert. Oder hat Lena einen Vorteil, da sie von Cesar entdeckt wurde? Die anderen Teilnehmer kenn ich zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht so gut und kann ich noch nicht einschätzen. Es bleibt abzuwarten.

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  Nick 98

Bamlak Werner würde ich nicht unterschätzen. Ich glaube, sie ist die beste Sängerin, obwohl Kayla, Lena und Julia auch sehr starke Stimmen haben. Cosmos Song kennt man ja schon ein bisschen, ich würde ihn nicht unterschätzen, weil der Song witzig und eingängig ist und die Österreicher sowas lieben. Philipp Piller ist leider seit Jahren auf dem falschen Weg (von einer Casting Show zur nächsten), der wird am 20. Februar auch in eine Sackgasse führen (tut mir leid). Er ist ein toller Songwriter für ein ganz bestimmtes Publikum, im Televote hat er keine Chancen, so gut kann der Song gar nicht sein.

47110815
47110815
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Du glaubst oder du weißt es?🇦🇹🥰..

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  47110815

Was weiß ich?

47110815
47110815
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Das es nicht die besten Songs der 12 Teilnehmer sind

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  47110815

Das ist meine Meinung

47110815
47110815
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Ich meinte eigentlich, du hast alle Songs im Vorfeld schon gehört?

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  47110815

Fast alle. Es wird eine schön Auswahl für fast jeden Geschmack etwas dabei. Fast alle Songs gefallen mir ganz gut, zwei besonders gut. Doppelsieg wird es für den ORF aber sicher nicht.

47110815
47110815
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

vom Gefühl her könnte ich mir vorstellen das Bamlak schon eine super Platzierung machen könnte und neugierig bin ich auf Freud

Christian
Christian
2 Monate zuvor

Für ihre Teilnahme und den einhergehenden Sieg werde ich Conchita für immer dankbar sein. Ein ikonischer Moment für die Ewigkeit. Ich hoffe, sie kehrt eines Tages mit so viel Spaß an der Sache zurück, wie man sie immer wieder rund um den ESC erlebt hat in den letzten Jahren. Alles Liebe!

Nick 98
Nick 98
2 Monate zuvor

Ich muss noch ein längeres Kommentar abgeben, da ich wirklich traurig über diese Entscheidung von Conchita bin.

Der ESC 2026 in Österreich ohne Conchita ist für mich gerade unvorstellbar, vor allem wen man bedenkt wie prägend Conchitas Rolle im letzten Jahr noch als „Mutti“ für JJ war. Das Rise Like A Phoenix / Wasted Love Mash Up von Conchita & JJ sollte doch nur der Vorgeschmack (quasi die „Vorspeise“) auf einen legänderen ESC 2026 in Wien sein. Und jetzt fehlt Conchita gänzlich (quasi ein großer Teil meiner Hauptspeise)?? Der ESC 2026 hat leider bereits ein paar Kratzer abbekommen. Aber Conchita war für mich immer eine sichere Nummer. So viele positive Erinnerungen (ESC und darüber hinaus) verbinde ich mit dieser Person. Auf sie verzichten zu müssen tud mir weh und nimmt mir etwas die Vorfreude auf Mai.

Marko +++
Marko +++
2 Monate zuvor

Die ESC-Versionen von sowohl Rise Like A Phoenix wie Wasted Love gefallen mir überhaupt nicht. Aber dieses Video zeigt noch einmal, was beide drauf haben:

Alex
Alex
2 Monate zuvor
Reply to  Marko +++

Und dann erst die Live-Version aus Basel!!!!

ZeddaZogenau
ZeddaZogenau
2 Monate zuvor

Sehr bedauerlich!

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Monate zuvor

Ist kein Verlust.

Maggie
Maggie
2 Monate zuvor

Conchitas sensationeller Auftritt hat mich damals einfach umgehauen und dafür gesorgt dass ich endlich einen großen Wunsch wahr gemacht habe: einmal beim ESC vor Ort dabei sein. Aus einmal sind inzwischen 7 ESCs geworden und der 8te steht bevor. Ich habe so viele wunderbare Menschen beim ESC und rund um den ESC kennen gelernt, habe deswegen jetzt Freunde in aller Welt und bin in den ECG eingetreten. Für mich habe sich so viele neue Perspektiven aufgetan, alles ausgelöst durch Conchitas phänomenalen Auftritt. Ich bin und werde immer ein großer Fan von Conchita sein und bleiben, genauso wie von Tom Neuwirth. Ich spekuliere jetzt mal dass Tom beim ESC als Tom auftreten wollte oder eben nicht mehr als die klassische Conchita. Und dass dieser Wunsch vom ORF nicht respektiert wurde. Das fände ich schade. Tom ist ein großartiger Künstler mit so vielen wunderschönen Facetten. Ich werde ihm weiterhin die Fantreue halten. Er hat so vielen Menschen so viel Freude beschert und viele aus ihrem Schneckenhaus rausgeholt. Er ist für mich der Inbegriff von Akzeptanz / Selbstakzeptanz und Toleranz. Er bleibt für mich eine ESC Ikone.

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  Maggie

Das glaube ich nicht. Es ist ja nicht so, dass sich Tom und Conchita großartig unterscheiden würden.
Ich bin mir recht sicher, dass sich ORF und er einfach nicht einigen konnten über das Ausmaß seiner Beteiligung am ESC. Das Angebot vom ORF war ihm wahrscheinlich zu wenig.

Andi
Andi
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Nur wenige Tage zuvor hat er ORF.Steiermark gesagt, er wird beim ESC dabei sein. Was ist nun in wenigen Tagen passiert? Allerdings finde ich das „Conchita- Drama“ eher unspektakulär. Mich interessiert mehr ob sie es tun oder nicht….sprich macht Kanada mit.

Flo
Flo
2 Monate zuvor

Am Ende des Tages ist der ESC der einzige Grund, warum man Conchita kennt. Vor der Teilnahme war sie ein Trash-D-Promi in Österreich von daher finde ich diesen „Rücktritt“ irgendwie ein bisschen unklug und auch… hm undankbar?

Wenn sie künftig in weniger ESC Sendungen zu sehen sein möchte, kann sie das ja machen. Aber durch das Statement wirkt es irgendwie abwertend. Außerdem entsteht nun zwangsläufig der Eindruck es könnte etwas mit Israel/Palästina zu tun haben… Den entsprechenden Applaus bekommt Conchita auf Social Media bereits (natürlich nur von einer Seite).

Ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass außerhalb der ESC-Bubble großartig Interesse an ihr besteht und sich tatsächlich viele neue Projekte ergeben. Dschungelcamp maximal noch.

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  Flo

Conchita war jetzt 11 Jahre lange sehr gut gebucht. Finanziell ist sie sicherlich abgesichert und nicht auf das Dschungelcamp angewiesen. Sie spielt seit einem Jahr recht erfolgreich in einer kleinen Theaterproduktion in Wien eine Hauptrolle. Sie macht immer wieder ganz unterschiedliche Projekte, die nicht direkt mit dem ESC zu tun haben. Also von daher muss man sich keine Sorgen machen.

Laurine
Laurine
2 Monate zuvor
Reply to  Flo

Den Eindruck dass es mit Israel zu tun hat, darf sie doch auch gerne vermitteln!
Ich finde nach 12 Jahren darf man gerne etwas neues probieren, dass es als undankbar wahrgenommen wird verstehe ich nicht – was hätte sie denn sonst schreiben sollen?

roxy
roxy
2 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Eigentlich hätte sie gar nichts schreiben können, sondern einfach Angebote aus dem ESC-Bereich vernachlässigen, ohne das groß zu kommunizieren. Sie macht ja auch genügend Sachen, die nicht direkt mit dem ESC zu tun haben.

Carina
Carina
2 Monate zuvor
Reply to  roxy

Es war von so gut wie jedem erwartet worden, dass Conchita/Tom einen bedeutenden Beitrag im Heim-SC hat, also wäre es nicht zu kommunizieren, nicht das Mittel der Wahl gewesen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Monate zuvor
Reply to  Laurine

Wie ich schon geschrieben habe: Möglicherweise steht sie bei diesem Thema zwischen den Fronten und möchte sich heraushalten. Insofern wäre der Rückzug sehr „diplomatisch“.

Last edited 2 Monate zuvor by Schlippschlapp71
roxy
roxy
2 Monate zuvor

Dann müsste sie sich nicht vom österreichischen Vorentscheid zurückziehen. Dort war sie eigentlich schon fix eingeplant.

Carina
Carina
2 Monate zuvor
Reply to  Flo

natürlich war der ESC Conchita´s Sprungbrett, aber seit diesem ist sie eben wie nicht viele ESC-Sieger vor ihr auf der ganzen WElt ein Begriff mit ihrer Figur/ihrer Haltung und nicht nur ein Song, an den sich wer erinnert.
Undankbar? In Österreich erhielten ihre Songs kaum je Airplay, sie war in keinen nennenswerten Shows nach Ablauf des 1.ESC-Jahres – viel mehr davon in DE. Den Amadeus Award hat sie öfter moderiert (das ja) – wofür genau sollte sie da dankbar sein?
Außerhalb der ESC-Bubble kein Interesse meinst du? Tom hatte als Tom erst 2024 sein Schauspiel-Debüt, (13 Vorstellungen des Stücks waren erstmal geplant, inzwischen die 50. absolviert, 2026 auch weitere geplant – alles immer restlos weit im Vorhinein ausverkauft) und ER hat 2025 dafür bereits den renommierten Nestroy-Publikumspreis erhalten (um den sich alle Schauspieler gerne anstellen).
So what!

hans-ewald
hans-ewald
2 Monate zuvor

Schöne Frau, aber die sieht mit ihrem Bart aus wie ein Mann

funtasticc*
Mitglied
funtasticc*
2 Monate zuvor

Überraschen tut mich Toms Entscheidung nicht, wurde Conchita doch immer nur als das Aushängeschild der queeren und offenen Vielfalt im ESC-Geschehen hingehalten.
Sie wurde für viele ESC bezogene Shows engagiert, hat das sicherlich auch immer gern getan (und sich vermutlich auch gut bezahlen lassen), wurde aber genau dadurch auch das Image der ewigen „ESC-Transe“ nicht mehr los. Fluch und Segen zugleich.

Der Zeitpunkt lässt wirklich vermuten, dass es Querelen mit dem ORF bezüglich ihrer Aufgabe bei der kommenden Show gab. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass diese, ich nenne sie mal Unstimmigkeiten, ein Grund für einen gesamten Rückzug vom ESC sind… es gäbe ja noch kommende ESC-Veranstaltungen, egal ob national oder international, an denen sie dann wieder teilnehmen könnte.

Nein, ein Showprofi wie Conchita entscheidet sowas nicht spontan aus dem Bauch heraus, das ist sicher schon länger in Planung… und eine mögliche Absage des ORF war nur das Zünglein an der Waage, es bereits jetzt bekannt zu geben.
Ich kenne den Beliebtheitsgrad Conchitas in Österreich nicht, in Deutschland scheint er aber ungebrochen, schließlich ist sie in vielen Formaten zu sehen.

Es ist eine pure Vermutung, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie sich einfach als Künstler*in vom ESC freimachen will und jetzt etwas wirklich ganz anderes machen möchte. Lena hat es ja auch so gemacht (und ist jetzt ganz weg, aber aus anderen Gründen) und hatte mit dem ESC eigentlich nichts mehr am Hut und trotzdem Erfolg im rauen Musikbusiness.

Und Künstler, die es immer wieder beim ESC versuchen, finde ich persönlich immer irgendwie hilflos. Nix gegen eine Teilnahme mit einem siegerwürdigen Song, aber meistens ist es doch so, dass sie im normalen Business nichts auf die Reihe bekommen und die zumindest erhoffte internationale Karriere nie gemacht haben.

Einen ähnlichen Weg wie Conchita beschreitet meiner Meinung nach auch Kärijää und ich hoffe, er wird damit nicht in die gleiche Falle tapsen. So super ich seinen Song und die Performance fand und er mein Favorit auf den Sieg war, so wenig höre ich außerhalb der Season von ihm… allerdings verfolge ich seine Karriere auch nicht so intensiv, weil finnische Musik im Rest Europas so selten zu hören ist.

Wie sagte der Manager von Udo Jürgens nach seinem Sieg so schön zu ihm? „Jetzt fängt die Arbeit erst an.“ Und genauso ist es: der ESC mag ein Sprungbrett sein, aber wer danach nicht heftigst an sich und seiner Kunst arbeitet, wird keine wirklichen Lorbeeren ernten. Und diese Lorbeeren wünsche ich Conchita bzw. Tom sehr. Alles Gute für die Zukunft!

Last edited 2 Monate zuvor by funtasticc
Alex
Alex
2 Monate zuvor
Reply to  funtasticc*

Genau so!

AlexESC
AlexESC
2 Monate zuvor

Ich denke es ist für Acts (gilt auch für andere künstlerische Berufe) vom Vorteil, dass man sich über die ganze Karriere nicht nur auf ein „Projekt“, in diesem Fall eben den ESC und alles was dazu gehört (Vorentscheid etc.), konzentriert. Von daher kann ich die Entscheidung komplett nachvollziehen.

Ich wünsche Conchita bzw. Tom Alles Gute für die Zukunft und den zukünftigen Projekten!

Aufrechtgehn
Aufrechtgehn
2 Monate zuvor

Erstmal erfüllt mich der Rückzug mit großer Traurigkeit und Wehmut, denn Conchita ist für mich eine wichtige Identifikationsfigur und sowohl für den ESC als auch für die Sichtbarkeit queerer Menschen von ebenso essentieller Bedeutung wie Dana International.

Tom, der Mensch hinter der Bühnenfigur Conchita, hatte ja schon öfters mal die Absicht geäußert, sich von ebendieser Bühnenfigur zu emanzipieren. Und es gab ja auch zwischendrin mal Phasen in denen Conchita optisch immer kerliger wurde. Sich ganz von der Figur zu lösen, hat aber nie geklappt – ich vermute mal, weil die Medien und die Öffentlichkeit halt nur an Conchita interessiert sind und nicht an Tom, und weil der ja auch von irgendwas leben muss. Gut für den Menschen Tom wird das wahrscheinlich nicht gewesen sein, ich kann mir gut vorstellen, dass er sich irgendwann von der Bühnenfigur aufgefressen fühlte. Selbst unsere tragische Schlagerqueen Michelle hatte ja immer mal so Anwandlungen, wo sie sich als Tanja Hewer von Michelle erdrückt fühlte. Ich kann mir vorstellen, dass so ein Bühnen-Alter-Ego auch eine mentale Belastung werden kann.

Mir war schon bei der Chefsache aufgefallen, dass Conchita da sehr abwesend und auf mich auch irgendwie unglücklich wirkte und ich den Eindruck hatte, sie sitzt da nur ihre Gage ab. Kann natürlich auch täuschen – vielleicht war sie auch nur, wie wir alle, vom Raab genervt. 🙂

Die zeitlichen Zusammenhänge jetzt mit dem ESC 2026 in Wien sprechen aber schon dafür, dass es möglicherweise ein Zerwürfnis zwischen dem ORF und Conchita gegeben hat. Ich könnte mir vorstellen, dass das vielleicht der Tropfen war, der das Fass mit der jahrelangen latenten Unzufriedenheit mit der Unsichtbarkeit von Tom hinter Conchita jetzt endgültig zum Überlaufen gebracht hat.

Ob Tom jetzt einfach nur mal eine längere Auszeit von Conchita braucht und irgendwann in dieser Rolle zurückkehrt – worüber ich mich natürlich freuen würde – oder ob der Abschied tatsächlich für immer ist, was ich auch respektieren kann, wird sich zeigen. Vielleicht weiß Tom das selbst noch nicht genau. Alles Spekulieren ist da müßig – geben wir ihm einfach die Zeit und Raum, sich zu finden und weiterzuentwickeln. Ich wünsche ihm dabei jedenfalls von Herzen alles Gute, denn er wird für mich immer – ob als Tom Neuwirth oder Conchita Wurst – ein Held und ein Vorbild bleiben, dem wir viel zu verdanken haben und den ich für immer im Herzen tragen werde.

Lexi
Lexi
1 Monat zuvor

Wer Tom‘s bisherige Kariere verfolgt , weiß welch ein vielseitiger Künstler er ist und wieviel Zeit seine Projekte in Anspruch nehmen. Und wenn er sich aus dem ESC zurückzieht hat er seine Gründe, welch immer diese auch sind. Ja er ist eine ESC Ikone, aber ihn darauf zu reduzieren braucht man ihn wirklich nicht . Leider wird das sehr sehr oft getan. Man sollte sich seine vielseitigen Kunstformen mal anschauen, da hat man wesentlich mehr von als vom ESC Part. Alles hat seine Zeit und für ihn ist die Zekt gekommen andere Dinge zu fokussieren, als diese eine Veranstaltung im Jahr. Ich kann das voll verstehen und nachvollziehen , ich erlebe allerdings sehr sehr oft live mit, was Tom darbietet. Kann ich allen nur empfehlen. Da werden einige ins Staunen geraten .
Dem ESC wünsche ich weiterhin Erfolg – Tom wird ihn haben, wie sehr oft bewiesen wird.