Herzlichen Glückwunsch, Nicole! Die Sängerin, die 1982 mit ihrem Lied „Ein bißchen Frieden“ den Eurovision Song Contest gewinnen konnte, feiert am heutigen Freitag ihren 60. Geburtstag. Zu diesem Anlass schickt auch ESC kompakt die besten Geburtstagsgrüße ins Saarland.
Doch heute wird nicht nur Geburtstag gefeiert: Nicole macht sich selbst und ihren Fans auch noch ein ganz besonderes Geschenk und hat pünktlich zu ihrem Ehrentag die neue Single „Ich gratuliere mir“ veröffentlicht. Am 13. November startet die Sängerin dann ihre Tour durch 19 deutsche Städte, bevor am 15. November das neue Album „Carpe Diem“ erscheint.
Nicole stand bereits seit ihrem achten Lebensjahr auf der Bühne, ihren ersten Plattenvertrag erhielt sie mit 16 Jahren. Seitdem hat die Schlagersängerin 29 Studioalben veröffentlicht. Im Jahr 2022 machte sie öffentlich, eine Brustkrebs-Erkrankung überstanden zu haben.
Aus ihrem bewegten Leben hat sich ein Ereignis ganz besonders in das kollektive deutsche Gedächtnis eingebrannt: Nicoles Sieg beim Eurovision Song Contest 1982 in Harrogate mit dem von Ralph Siegel komponierten „Ein bißchen Frieden“ (Texter Bernd Meinunger hat übrigens im September seinen 80. Geburtstag gefeiert – an dieser Stelle alles Gute nachträglich!). Nicole war damit die erste deutsche ESC-Siegerin und ist heute neben Lena eine von zwei ESC-Siegerinnen aus Deutschland. Das 40-jährige Siegesjubiläum von Nicole und „Ein bißchen Frieden“ haben wir hier auf ESC kompakt vor zwei Jahren ausführlich mit zwei Live-Blogs gefeiert, die weiterhin hier („Ein Lied für Harrogate“) und hier (ESC 1982) nachzulesen sind. Aus Anlass von Nicoles 60. Geburtstag hat der Eurovision-YouTube-Kanal jetzt auch – endlich! – ganz offiziell den ESC-Auftritt aus 1982 online gestellt.
Seit 1982 ist „Ein bißchen Frieden“ nicht nur ein Klassiker der ESC-Geschichte, sondern auch ein Evergreen des deutschen Schlagers – und leider auch inhaltlich immer noch und immer wieder aktuell. Zuletzt hat Komponist Ralph Siegel dem von ihm geschrieben Lied mit dem Musical „Ein bisschen Frieden – Summer of Love“ selbst ein Denkmal gesetzt. Die zugehörige Premierenfeier in Füssen hat sich natürlich auch Nicole nicht entgehen lassen (s. Foto unten).
Kurz vor ihrem 60. Geburtstag hat sich Nicole in mehreren Interviews auch zum ESC geäußert. Im Gespräch mit der Deutschen Presseagentur (dpa) hat sie sich unter anderem dazu geäußert, wie es 1982 dazu kam, dass sie mit „Ein bißchen Frieden“ an der deutschen Vorentscheidung teilgenommen hat. Der SPIEGEL fasst die Passage folgendermaßen zusammen:
„Es sei ‚Schicksal‘ gewesen, dass sie mit dem Lied ‚Ein bisschen Frieden‘ vor gut 40 Jahren beim ESC angetreten sei. Sie habe damals bei der Vorauswahl noch einen weiteren Song mit dem Titel ‚Nur ein Lied‘ im Rennen gehabt und sich kurz vorher entscheiden müssen, welchen sie nehme. ‚Mein Bauch hat Ja zu ‚Ein bisschen Frieden‘ gesagt.'“
Im Interview mit Schlager.de hat sich Nicole eher kritisch zum modernen Eurovision Song Contest geäußert:
„Das was ich da so in den letzten Jahren gesehen habe, das ruft schon einige Bedenken in mir auf. […] Es ist mittlerweile schrill, es ist laut, es ist für mich manchmal beängstigend. Es gewinnen Titel, wo ich weder ein Liedgut noch großartigen Gesang feststelle. Da werden mittlerweile einfach die technischen Möglichkeiten so ausgenutzt, dass man eigentlich vergisst, was das für ein Wettbewerb ist. Es ist doch ein Lieder-Wettbewerb!“
Dabei scheint Nicole etwas verdrängt zu haben, dass auch bei der Inszenierung von „Ein bißchen Frieden“ nichts dem Zufall überlassen wurde. Diese Tatsache ist sogar explizit im Wikipedia-Artikel zu dem Song erwähnt:
„Hier wirkte neben dem Lied auch die von Ralph Siegel inszenierte optische Präsentation. Auf einem Hocker sitzend, trat Nicole in einem sittsam wirkenden Kleid auf und begleitete sich selbst auf einer weißen Gitarre. Eine Harfenistin und das in weißen Anzügen an weißen Instrumenten (Ralph Siegel spielte am schwarzen Piano) und weißen Podesten spielende Orchester gehörten ebenfalls zur Szenerie.“
Das ist das Schöne am ESC: Manchmal ist mehr mehr und manchmal ist weniger mehr – und in welche Richtung die Gunst der Zuschauer*innen ausschlägt und ob die lauten oder leisen Töne (und Inszenierungen) den Zeitgeist treffen, das lässt sich im Vorfeld nur sehr bedingt vorhersagen. Celebrate diversity.
In diesem Sinne noch einmal herzliche Glückwünsche sowie viel Glück, Zufriedenheit und Gesundheit zum 60. Geburtstag!
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Best wishes!!!
Und natürlich Gesundheit, ein Leben lang!!
„Ich gratuliere mir“ – klingt null Narzisstisch.
Sie hat ja auch ein großes Idol. 😜
Ich dachte auch: wie bescheiden 😉
Muss ich auch sagen.
Gesundes Selbstbewusstsein ist ja okay, aber der Titel klingt schon bißchen selbstverliebt.😉
Dann hör den Snippet einfach mal an, dann siehst Du, wozu sie sich eigentlich gratuliert. Mann Mann Mann …
Trau ich mich nicht. Ich bin im Büro, und wenn meine Kolleginnen mitbekommen, dass ich Nicole höre, verliere ich jegliche natürliche Autorität, die ich haben mag … 😎
Sing einfach lauthals ein anderes Lied wie Michelle, Vicky Leandros usw. mit zu Tarnung. 😉
AAAPPPPRRRRÈÈÈÈS TOOOOOIIIII ♫♪♫
😀 😀 😀
😀 😀
Is in Ordnung. Dann machs halt später. Mich stört es nur, wenn man, ohne offensichtlich reingehört zu haben, sowas ablässt wie „null narzistisch“ etc. Man sollte zumindest wissen, wovon man redet.
Ja, sorry, Asche über mein Haupt, habe in den Song nicht reingehört, sondern mich an den Titel gestört. Und auf den ersten Blick sieht er schon ein bißchen merkwürdig aus. Höre ich später nach, und behaupte gegebenenfalls das Gegenteil😇
Im Moment habe ich keine Zeit, sondern lausche dem Finale der wundervollen Hörerhitparade von SWR1 BW.
Was tummelt sich denn da auf den vorderen Plätzen?
Ich kann jetzt schon prophezeien dass da wieder mal „Bohemian Rhapsody“ auf der 1 ist, war es die letzten Jahre immer.
https://de.wikipedia.org/wiki/SWR1_Hitparade_(Baden-W%C3%BCrttemberg)
Davon ist wohl auszugehen.😉
Eigentlich sind die hinteren Platzierungen am interessantesten. Auf den vorderen Plätzen wiederholt sich das ja meistens jährlich.
P. S.: Die ganze Hitparade soll man auch auf der ARD-Mediathek nachhören können.
Sorry, für OT, bitte nicht schimpfen.😇
Nicole ist übrigens mit Ein bisschen Frieden auf Platz 703 von daher passt es doch zum Thema. 👍
Übrigens falls jemand die Platzierungen nachlesen will. werden immer aktualisiert sobald ein neuer Platz kommt
https://www.swr-vote.de/swr1bw-hitparade-2024
Langweilig … irgendwie.
Das war ja auch Nemo’s größter Hit.
Same procedure as every year.😉
Im Moment läuft Runrig (loch lomond live – Platz 30)🙂
Tamara hat allerdings recht. Ich bin wirklich KEIN Fan von Nicole bzw. von ihrer Musik. Und ich fand auch blöd, was sie jüngst zum ESC gesagt hat. Aber man sollte da schon fair bleiben. Sie singt zB „Ich gratuliere mir zu dir“ und meint an der Stelle das Lied „Ein bisschen Frieden“. Und auch im weiteren Verlauf „bedankt“ sie sich mehr oder weniger, wer und was ihr in der Karriere so alles widerfahren ist – und „gratuliert sich“ zu diesen Begegnungen/Erfahrungen.
Ich würde auch nicht dabei erwischt werden wollen, dieses Lied zu hören. Aber narzisstisch ist es -trotz des etwas irre führenden Titels- in der Tat nicht.
Ich habe ja gar nichts über das hier verlinkte Lied geschrieben … eben weil ich es noch nicht gehört habe. 😇
Ja, schon klar. Du hast recht. Das ging „gegen“ 4porcelli 😇😉😜
Ich höre bestimmt keine Nicole-Musik.
😁 I know, my friend, I know… 👍🏻
Supertolle Frau
Herzlichen Glückwunsch Nicole 🥰
Was haben Nicole und Gabrielius Vagelis gemeinsam? Beide veröffentlichen heute ihre neue Single
https://youtu.be/w23m7X3kiSc?si=4odlcI_89b9ILtJq
Damit sind es aber auch genug der Gemeinsamkeiten, oder? 😉
Herzlichen Glückwunsch zum 40. Auch wenn dein aktuelles Album ein ziemlicher Flop war. Du wirst für immer in meinen Ohr sein mit deinen beiden ersten Alben und Songs wie Hot’n’Cold, Last Friday Night, Teenage Dreams, …. Irgendwann wirst du vielleicht mal wieder so erfolgreich wie früher.
Ansonsten noch Happy Birthday an Ciara, Fabian Hambüchen, Birgit Prinz und natürlich Stephan Remmler von Trio, der übrigens ein Duett mit einer Nicole hat.
P.S. Happy Birthday Nicole von den Pussycat Doll’s. 😜 Wusste gar nicht, dass die schon so alt ist.
Ach Moment, da gibt es ja noch eine andere Nicole okay Glückwunsch. Danke für ein bisschen Frieden und ganz viel K…. 😉
Herzlichen Glückwunsch, auch wenn nach ihren jüngsten Auslassungen ihr Ansehen bei mir sehr stark gesunken ist.
Herzlichen Glückwunsch und weiterhin alles Gute!
Dass sie im Dezember beim „Het Grote Songfestivalfeest“ dabei ist, wird sicherlich spannend – da wird sicher ordentlich Stimmung aufkommen!
Was ihre jüngsten Aussagen zum ESC angeht, bin ich jedoch anderer Meinung. Dinge ändern sich ständig, und es ist wichtig, sich weiterzuentwickeln und mit der Zeit zu gehen, anstatt an veralteten Ansichten festzuhalten.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Nicole und bleib gesund!
Herzlichen Glückwunsch Nicole und, vor allem nachdem was du in den letzten Jahren mit deiner Erkrankung durchmachen musstest, viel Gesundheit für die Zukunft! „Ein bisschen Frieden“ ist heute, leider muss man sagen, immer noch aktuell!
Die ESC-Kritik kann ich teilweise verstehen, dahingehend, dass man sich wieder mehr auf das eigentliche, eben einen Songwettbewerb, konzentrieren sollen und weniger die ESC-Bühne für politische Statements benutzen soll. Ist „Ein bisschen Frieden“ auch politisch? Zumindest durch die Politik beeinflusst, aber Frieden ist glaueb ich auch eine Menschheitssehnsucht!
Wo ich die Kritk nicht teile ist, dass heute die technischen Möglichkeiten ausgenutzt werden. Ja, der ESC ist mit der Zeit gegangen und passt sich hier natürlich auch den aktuellen Trends für Veranstaltungen und Konzerte an. Dies war schon früher so. Der ESC 1982 ist auch nicht vergleichbar mit 1956. Würde der ESC nicht mit der Zeit gehen, würde es diesen Wettbewerb schon lange nicht mehr geben! Übrigens können auch ruhige Songs heutzutage noch gewinnen, wie z.B. 2017. Ich persönlich finde es sogar immer toll, wenn auf zwei aufeinanderfolgenden ESC-Jahren so total unterschiedliche Songs gewinnen. Das beste Beispiel hier ist wohl 2006 und 2007.
Herzlichen Glückwunsch an Nicole. Bitte bleiben sie gesund.
Alles Gute zum Geburtstag!
Ich wünsche unserer ESC Siegerin von 1982 auch alles gute zum Geburtstag. 🙂
In Würde altern ist mein Wunsch für Nicole. Lieber Altersweisheit als Altersstarrsinn. Die Verklärung der Vergangenheit ist zwar verlockend, da man die negativen ‚Sachen‘ sehr viel lieber dem Vergessen anheim gibt, als die Guten, bringt aber nichts für die Zukunft.
Was ‚uns ESC Fans‘ betrifft hoffe ich, dass sich Nicole gewinnbringend und positiv konnotiert für den ESC einsetzt (was natürlich auch fundierte Kritik unbedingt mit einschliesst).
und Falten sind ok und kein Makel. In diesem Sinne viel Gesundheit und Lebensfreude!
Herzlichen Glückwunsch, Nicole 🙂
Liebe Nicole, ich hab Deinen Weg jetzt die letzten 44 Jahre mitbegleitet, mal mehr, mal weniger, mal voll dabei, mal überaus ambivalent, aber doch immer irgendwie relevant für mich. Wie sollte das allein schon durch den ESC-Sieg (der erste ESC-Siegerauftritt, den ich im Fernsehen angeschaut habe und nach dem mich meine Eltern ins Bett geschickt haben – manche Dinge habe ich auch 42 Jahre später nicht verziehen!) auch anders sein? Ob ich ohne Dich heute auch immer noch so ein großer ESC-Fan wäre oder ob ich überhaupt einer wäre? Vermutlich nicht. Und allein schon deshalb alles, alles Gute und die besten Glückwünsche zu Deinem 60. und viel Glück und Gesundheit und alles, was noch dazugehört!
Ich habe mich damals furchtbar geärgert, dass Nicole gewonnen hat, weil ich die Beiträge aus Israel, Zypern und Spanien viel lieber mochte.
Ich habs ja nicht mitbekommen. Damals war ich 11, da war der deutsche Beitrag der einzige, der wirklich hängengeblieben ist (das hat sich im Jahr drauf dann allerdings sehr geändert, wie wohl die Hoffmänner sich sofort in meinen Olymp katapultiert haben und für mich einen der besten Beiträge der Geschichte hatten). Aus heutiger Sicht schlägt mein Herz in 1982 auch für Zypern.
Mein erster ESC vor dem Fernseher war ja 1977 … und da hat dann gleich mein Lieblingslied gewonnen. Ich dachte mir natürlich: Super, der ESC ist genau mein Ding. Falsch gedacht: Ich musste dann 30 Jahre lang warten, bis ein Beitrag, den ich auf der 1 hatte, wieder gewonnen hat. (Heute habe ich 2007 allerdings nicht mehr Serbien, sondern Georgien auf dem ersten Platz …). Allerdings war 1994 auch ein wenig Pech dabei: Rock ’n’ Roll Kids gehört zu meinen TOP 20 ESC-Songs und hätte fast in jedem anderen Jahr Platz 1 meiner Liste belegt, aber ausgerechnet 1994 stand eben die unvergleichliche Evridiki mit ihrem zeitlosen Meisterwerk (der Text!!!) im Weg.
1975 bei mir und als Kind war Ding Ding Dong natürlich mein Favorite. 1977 gewann dann wieder mein Favorite (zu meiner Überraschung, wir waren ja alle auf Rock Bottom fokussiert). Dann dauerte es eine Generation, bis Sertab gewann.
Ich mag „Rock bottom“ nach wie vor nicht sonderlich. Noch eine Spur stärker als den Siegertitel finde ich den Beitrag von Michele Torr, einfach eine grandiose Sängerin.
Die Hoffmänner mag ich auch viel lieber, vor allem den Liedtext. 🤓
Wobei 83 echt saustark war. Und leider trotzdem den falschen Sieger hatte. Wenn ich meine Begeisterung für die Hoffmänner außer acht lasse, hätte es zwingend Ofra Haza werden müssen.
Ofra Haza mag ich sehr gerne (der Livemitschnitt vom Montreux-Festival … 😍 ), aber ihre ESC-Nummer mag ich leider nicht besonders. Die finde ich etwas langweilig und nicht so dynamisch wie z. B. den israelischen Beitrag 1982. Trotz dieser Minderheitenmeinung zu Hi stimme ich Dir zu, dass 1983 der vielleicht stätkeste 80er-Jahrgang ist. Mein haushoher Sieger ist Belgien; Pas de Deux sind auch auf meiner Allzeit-Bestenliste ganz weit oben. Außerdem mag ich die Lieder aus Griechenland, Spanien, Portugal und Deutschland sehr gerne, und auch für Jugoslawien, Italien, Finnland und Zypern kann ich mich erwärmen. Hinter all diesen folgt dann Ofra Haza bei mir auf Platz 10.
Da kann ich mich mit fast allen anfreunden. Bei Zypern ist es aber nur der letzte Refrain, und bei Griechenland der 5/4-Takt, und Spanien hätte 25 Jahre später und mit einer anderen Klamotte deutlich besser abgeschnitten. Ansonsten ist Norwegen noch ein amtliches Guilty Pleasure. Und die Türkei. Nein, das ist nicht gut, aber das ist … äh … interessant.
Bei Zypern ist es aber nur der letzte Refrain, und bei Griechenland der 5/4-Takt
Experten-Talk. 🤓 Wenn der Pinguin das liest, kriegt er Blutdruck …
Soll er. Hier lernt man was!
Über Blutdruck?
Sorry, ich versteh das nur auf serbokrobosnisch.
Drcvi Zypern dsknkjr!we ktzrkrrrrrz dingdangdong pling pling, sflk Greetz skj 5/4-Rslkjlkd.
Jetzt kapiert?
Auf der Tastatur eingeschlafen?? 😉
Nee, serbokrobosnische Übersetzung für den Pinguin.
Viel besser, danke 😘
Spanien wurde leider vom Orchester zerstört, auf Platte klingt es durchaus interessant.
Griechenland 83 ist leider nix für mich und Spanien mag ich nur in der Studioversion. Den Siegertitel höre ich immer noch gerne, zudem ist „Rücksicht“ einer der schönsten deutschen Beiträge. Finnland und Portugal ebenfalls top.
1983: Ein toller Jahrgang. Schau ich mir immer wieder gern aus der Konserve an.
Die Beiträge wurde wahrscheinlich vom besten Orchester aller ESC- Zeiten unterstützt. Einzig die Postkarten waren ein Ausfall. Alles andere sehr gut. Unfreiwillig auch Marlene.
Musikalisch fand ich den ESC 1983 wirklich sehr gut. Mein Favorit war Italien, höre ich immer noch sehr gerne.😍
Und „Rücksicht“ gehört für mich immer noch zu den schönsten deutschen Beiträgen bisher.
Beim ESC 1983 in München muss ich gestehen, dass mir Carola aus Schweden mit „Främling“ sogar ein ganz kleines bißchen besser gefällt als Riccardo Fogli aus Italien mit „Per Elisa“.
Das ist aber auch der einzige „Ausrutscher“ zu meiner Liebe mit Italien und „gesunden Skepsis“ gegenüber Schweden. 😀
By the way:
Ich bin ohnehin der vollen Überzeugung, wenn die Siegerin des Festivals di Sanremo 1983 Tiziana Rivale eine ESC-Teilnahme in München nicht abgelehnt hätte – und somit die Rai 1 gezwungen gewesen wäre Ricardo Fogli nach zu nominieren – dann hieße die ESC-Siegerin 1983 heute nicht Corinne Hermès aus Luxemburg, sondern Tiziana Rivale aus Italien mit ihrem Song „Sarà quel che sarà“.
Übrigens einer meiner Lieblings-Sanremo-Siegersongs. 😀
https://youtu.be/u8SVffG_NXE?feature=shared
Dieses Jahr hattest Du aber auch einen bedauerlichen Aussetzer.
Främling fand ich tatsächlich auch gut, wobei das eines der seltsamen Lieder ist, wo der Refrain deutlich schwächer ist als die Strophen.
Und diesen Ausrutscher / Aussetzer konnte ich hier sogar zugeben ohne mir vorher mit einem Glas Campari-Orange Mut antrinken zu müssen. 😀
Campari-O klingt gut, ich glaub Ich geh gleich noch schnell in den Supermarkt.
Aber bitte nur einen Original Campari kaufen und einen Marken-Orangensaft wie Hohes C oder Valensina.
Campari Orange mag ich, leider ist Campari ziemlich teuer.
Das stimmt. Deswegen trinke ich Campari-Orange zu Hause auch nur hin und wieder mal. Aber nicht regelmäßig.
Campari Soda ist tausendmal besser!
Das ist mir jetzt zu langweilig. Ich brauch da noch neben dem Campari einen extra Geschmack.
Ich nehme meistens Hohes C, wirkt weniger sauer auf mich. Ich muss mal gucken, ob ich noch Omeprazol hab, die Säure in O-Saft killt mich echt, ich trink meistens Apfel oder Cranberry.
Hohes C wäre ja dann auch wieder on-topic hier.
„Främling“ war auf jeden Fall Carolas bester ESC-Song, meiner Meinung nach.
Främling ist erträglich. auf die nachfolgenden Auftritte der Sektentante hätte ich aber gerne verzichtet….
Auch sehr schön.👍
Elisa???
Ähhm…. Lucia. 😀
Ich verzichte jetzt auf meine Bemerkung, die auf deine emotionale Gefühlslage aus deiner Jugend zu einem Sänger aus Italien abzielen. 😀
Ich sage daher nur: Dir fällt auch alles auf.
🤓
Finde ich auch. Leider waren bei Hoffmann² Schnauzer & Art Garfunkel-Frisuren 1983 schon der Punktetod.
Ohja, leider sahen sie aus wie Fußballprofis von Waldhof Mannheim.
Aber das Lied, Text und der Gesang: toll.
Jetzt wo du es schreibst: Fritz Walter …
Danke, Volker Lechtenbrink !
Wenn beim „Schlager“ es immer so gute Liedtexte gäbe, hätte dieses Genre auch einen viel besseren Ruf.
Bingo ! Anscheinend sind wir gleicher Jahrgang und Zypern 1982 ist für mich Allzeit-Top.
Die finde ich auch alle viel schöner.
Mir gefallen alle deutschen Beiträge der 80er. Wobei für mich 81, 83, 84, 85 und 86 top sind. Was waren das für tolle Zeiten.
Wobei das letzte Jahrzehnt auch super war 😆😆😆
Mir gefallen alle außer diesen schrecklichen Gardens…
Also ich finde jetzt, dass „Lied für einen Freund“ von Maxi und Chris Garden noch zu den besseren ESC-Songs /ESC-Vorentscheidungssongs von Ralph Siegel gehört. 😀
„Lied für einen Freund“ war eigentlich ein ganz schönes Lied. Leider wirkten die beiden doch ziemlich verloren auf der großen Bühne und die Stimmen klangen auch irgendwie ein bißchen dünn…
Schmalzig und spießig ohne Ende. Es hätte ganz klar Cindy Berger gewinnen müssen.
Ja, das stimmt. Sowohl 1988 und erst recht 1991.
Mir gefallen nur 1981, 1983 und 1984.
Meiner Meinung nach stark unterbewertet in Dublin. Allerdings hätte ich Christian Franke nach Dublin geschickt.
Zypern 1982 finde ich auch klasse, Israel – joa geht so. Gibt es bessere Songs aus Israel. Spanien fand ich fand ich auch ganz okay. Mag ja die Beiträge aus der Schweiz, Belgien und Luxemburg immer noch sehr gerne hören.🙂
Na ja, im April 1982 war ich gerade mal neun Jahre, habe Nicole damals echt bewundert, wie hübsch sie war (ist sie ja immer noch, muss ich zugeben).
Damals fand ich sie gut. Heute finde ich den Song (und das ganze berechnende) Auftreten furchtbar. Tja, … so ändern sich die Zeiten, man wird älter.😀
Happy Birthday, Nicole. Der neue Schlager ist nett, mehr aber nicht. Und ihr Statement zum aktuellen ESC gehört in die Rubrik : Früher war mehr Lametta.
Vielleicht passt ja dazu das ein bisher unveröffentlichtes Chanson von der wunderbaren, leider bereits verstorbenen France Gall 50 Jahre später neu veröffentlicht wurde. Finde ich sehr schön :
La prisonnière
🎶Happy Birthday to you! Happy Birthday to you! Happy Birthday, dear Nicole! Happy Birthday to you!🎶
Gott, wie die Zeit vergeht 🤔! Und aktueller den je:
🎶“Ein bisschen Frieden, ein bisschen Träumen
Und dass die Menschen nicht so oft weinen
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Liebe
Dass ich die Hoffnung nie mehr verlier
…
Sing mit mir ein kleines Lied
Dass die Welt in Frieden lebt
Singt mit mir ein kleines Lied
Dass die Welt in Frieden lebt“🎶
🥰
Aber ich muss ihr bei der Kritik am ESC schon etwas zustimmen! Es ist ein „SONG-Contest“! Ja, die Inszenierung ist auch wichtig, sollte aber auch meiner Meinung nach das Lied und den Act unterstützen! Manchmal finde ich ebenfalls, dass zuviel Intensität auf die Choreo gelegt wird und weniger auf den Gesang oder den Song! 🤫 Ich war wohl einer der wenigen bei dem „Unicorn“ damals durchgefallen ist!😔
Leider geht die Reise momentan nicht in Richtung Frieden …
Darum brauchts ja unbedingt die jury. Weil die tatsächlich überwiegend song UND gesang bewerten ( sollten)
👍
Hoffe, die EBU kommt auch in den Semi schnell wieder zur Vernunft! Wenn jemand gewinnt, dann muss er schon Fans UND Fachwelt überzeugen!
Ich bin schon immer pro Jury,
Ja und nein. Solche Punkteschiebereien wie 2022 haben zu unterbleiben, und da muss auch draufgeguckt werden, dass sich sowas nicht wiederholt. Von „Song und Gesang bewerten“ konnte damals ja wohl keine Rede sein.
Ansonsten stehe ich der Jury generell ambivalent gegenüber, wenn ich mir überlege, dass sie „Wars for nothing“ durchgewunken haben, was sonst rausgeflogen wäre, und dass sie „Mall“ durchgewunken haben, was sonst rausgeflogen wäre …
Das stimmt natürlich !
Bei mir war Unicorn ganz unten auf der Liste. Viel visueller Reiz, aber kaum musikalische Substanz …
Allerdings….
„ Ich war wohl einer der wenigen bei dem „Unicorn“ damals durchgefallen ist!“ – nein, warst Du nicht. Ich fands zwar professionell, aber ziemlich drüber und überhaupt nicht meinen Geschmack. Aber ich hab mich mit dem kompletten Jahrgang 2023 eh recht schwer getan. War da überhaupt noch was drin außer dem grünen Männchen und der Frau im Solarium?
Na Alika aus Estland mit ‚Bridges‘.
Mein Platz 2 aus 2023 nach Käärijä.
Ich höre noch 3 Lieder der Klasse von 2023: Lettland, Portugal und Ukraine.
Portugal war klasse und ist im Finale (mal wieder) unter Wert geschlagen worden. Die Ukraine wie immer hochprofessionell, sogar unter erschwerten Bedingungen, lässt mich aber kalt. Und Lettland? Das Semiaus wurde allgemein betrauert, aber mir erschließt sich das Ding nach wie vor nicht, da hatten die Letten in der Vergangenheit Beiträge, die auch rausgeflogen sind und die mir viel besser gefallen haben (nein, nicht 2021, Herrgott!). In meiner Playlist sind Österreich, Australien, Deutschland, Finnland, Portugal und Moldawien (notice a pattern here?)
Du magst es eher laut und schnell?
Ich sags mit Westernhagen: „geil und laut“.
Australien mein Platz eins 2023….
2023 fand ich auch ganz schwach. Ich mecker ja über 2024, muss aber eingestehen, dass ich außer Slimane kaum was wahrgenommen habe. Von 2023 hör ich nur noch Portugal und Frankreich. Am Abend selber fand ich MM am besten, finde Due vite aber ohne die Performance ziemlich öde. Man merkt halt wenn ein erfahrener Star da ist.
An erster Stelle für mich beim ESC 2023: Marco Mengoni aus Italien. 😀
Bei mir auch. 😄
Oh ich hab was für Dich – Mon Amour mit Animé!
https://youtu.be/4DKiGgsV8Mo?si=dLI0Rl0GZAfPHaVN
Na, das is ja jetzt ne Mörderüberraschung 😀 😀 😀 😀
(war aber auch gut!)
Da es in diesem Artikel auch um Schlager geht, gibt es heute Abend um 22 Uhr im RBB Fernsehen die Show „Die größten Schlager Kulthits der 60er Jahre“ und bei den Gästen gibt es ESC-Bezug, denn zu Gast sind Jacqueline Boyer, die 1960 den ESC gewann sowie Gitte Hænning, die für Deutschland beim ESC 1973 antrat und Peggy March, die u. a. 1969 am deutschen ESC-Vorentscheid teilnahm. Außerdem gibt es im Einspieler Karel Gott, der für Österreich 1968 beim ESC antrat.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Nicole.
Viel Gesundheit, glücklich sein und Zufriedenheit wünsche ich ihr.
Dem schließe ich mich gerne an.
Ich war nie großer Fan von Nicole. Aber vor Künstler und Künstlerinnen, die sich seit Jahrzehnten im Haifischbecken Showgeschäft bewährt haben, zolle ich großen Respekt.
Ich kann mit Nicoles Musik überhaupt nichts anfangen und seit ihren Einlassungen zum ESC vor ein paar Tagen, ist sie bei mir auch menschlich in den negativen Bereich der Skala gerutscht. Trotzdem wünsche ich ihr natürlich alles Gute zum Geburtstag und viele glückliche Jahre.
Alles Gute für Sie, Nicole
und ein bißchen mehr Frieden wäre schön.
Ist wie beim Chorizo-Kauf. Es darf auch gerne ein bisschen mehr sein …
Und dann drückt die geübte Fleischfachverkäuferin ihren Finger auf die Waage.
Jetzt muss ich mich doch nochmal zu ihren Äußerungen äußern. Ich bin echt überrascht, dass das hier einige so überrascht. Darf ich mal an folgendes erinnern:
2005: Sie fordert den Rücktritt von Gracia als deutsche Vertreterin in Kyiv (aufgrund der von David Brandes angestoßenen Plattenkäufe zu eigenen Gunsten, Offener Brief gegen Gracias Teilnahme am Eurovision Song Contest | nmz – neue musikzeitung) und lässt auch in späteren Interviews keine Gelegenheit aus, gegen die Tatsache, dass Gracia in Kyiv antritt, zu schießen,
2006: Der neu gestalteten deutschen VE, in der sich viele verdiente Eurovisionsgrößen zu einem Medley zusammenfanden (Auftrittszeit pro Nase ca. 30-40 Sekunden) blieb sie fern, da sie „ein bisschen Frieden“ nur zur Hälfte hätte singen dürfen (Grand-Prix-Zoff! Nicole sagt ARD-Show ab! | Unterhaltung | BILD.de)
Auch 2006: Offener Brief in der Bild, wie tief das Niveau inzwischen gesunken ist mit speziellem Diss gegen Lordi und Severina (Nicole lästert über Grand Prix – queer.de)
2007: Nachdem im Finale sämtliche südost- und osteuropäischen Länder vor sämtlichen nord- und westeuropäischen Ländern landen, fordert sie in der Bild: „Stoppt den Schummel-Grand-Prix!“ (OGAE Germany e.V.)
2010: Es dauert 1,5 Tage, bis die Gratulation an Lena kommt. Presseanfragen werden in der Zwischenzeit kommentarlos abgewehrt. (Google und eigene Erinnerung)
2012 (am 26. Dezember, pünktlich zum Fest der Liebe): Satellite sei nur ein schnell wieder vergessener Popsong und habe die Menschen nicht berührt („Keine Tiefe“: Nicole zickt Lena an – n-tv.de )
Mal ehrlich: Wieso wundert Ihr Euch?
Wundern? Nö, eigentlich nicht.😉
Aber es ist schade, dass man so eher missgünstig auf die Erfolge von z. B. Lena blickt. Anders als z. B. Mary Roos und Katja Ebstein, die beide wohlwollen, freundlich über die teilnehmenden Künstler:innen sprechen. Oder damals unsere liebe Joy Fleming. Letztere hat sogar augenzwinkernd/selbstironisch über ihre hintere Platzierung gesprochen. Das nenne ich Größe. Man kann doch seinen Erfolg genießen, und gleichzeitig anderen auch den ihrigen gönnen.
Nun, heute ist ihr Ehrentag, und selbstverständlich wünsche ich Nicole alles Gute und viel Gesundheit.
„Nun, heute ist ihr Ehrentag, und selbstverständlich wünsche ich Nicole alles Gute und viel Gesundheit.“ Das stimmt, und ich hab auch länger überlegt, ob ich den Ausgangskommentar wirklich schreiben soll.
Allerdings hätte es mehr Größe gehabt, den Ehrentag einfach ohne erneuten Diss gegen den ESC zu zelebrieren und vielleicht einfach mal positiv draufzuschauen. Nicole ist seit 44 Jahren im Geschäft, da kann man mir nicht erzählen, dass sie nicht weiß, wie die Medien auf bestimmte Aussagen reagieren. Ich finde das alles überaus bedauerlich.
Das ist halt der Neid auf andere. Vor dem Sieg von Lena stand Nicole wesentlich mehr im Mittelpunkt. Mittlerweile muss sie sich dem mit Lena teilen, was sie anscheinend nicht so verkraftet.
Hier ist übrigens noch ein anderes ausführliches Interview von Nicole. Da geht es aber nicht um den ESC. Mehr um die Schlagershows im Fernsehen von Silbereisen und Zarella und ihr neues Album.
https://schlagerprofis.de/nicole-interview-zum-geburtstag-und-cd-carpe-diem-silbereisen-auftritt-diesmal-nicht-aber/
Die möchte man nicht als Nachbarin haben …
Im Fall Gracia hat sie aber wirklich Recht.
Und bei den anderen Punkten sehe ich allein ihre persönliche Meinungsfreiheit im Vordergrund sowie ihre Emanzipation vom ESC.
Na ja, es ist ihr gutes Recht, und wenn ihr „Satellite“ nicht gefällt – geschenkt, muss es ja auch nicht.😉
Aber es schien in der Tat so, dass sie „angefressen“ war, dass sie nicht mehr als einzige Siegerin Deutschlands beim ESC gilt. Dann hat sie den Sieg einer Kollegin abgeschwächt, kein schöner Zug.
Früher hat man mal gesagt: Wenn man nichts Positives sagen kann, einfach auch mal schweigen.
Natürlich ist das ihre persönliche Meinungsfreiheit. Sie darf äußern, was sie will. Und meine persönliche Meinungsfreiheit ist, das ganz schlechten Stil zu finden.
Da scheint einfach jemand nicht damit klarzukommen nicht mehr einzigartig zu sein, also die einzige deutsche ESC-Gewinnerin. Auch zeichnen die Sachen die du verlinkt hast kein sympathisches Bild von ihr. 👎
Ich fand sie immer extrem unsympathisch, Jungmädlbund. Extrem bieder.
Immerhin war sie 2017 Chefin der deutschen Jury und hat sehr positiv von Salvador gesprochen….
Allerdings finde ich die erwähnten Entgleisungen auch in der Tat kritikwürdig.
Im schwachen 82er Wettbewerb reicht es aber dennoch zu Platz 5 für Nicole in meiner Liste.
Kenne sie eigentlich auch nur missgünstig in ESC-Angelegenheiten. Skurrilerweise fand sie aber einige der letzten Sieger doch ganz nett, manche hat sie sogar gecovert.
Kein Wundern, nein, aber ich hätte etwas Altersmilde erwartet.
‚Bombenfest auf dem Barhocker installiert, fast hinter ihrer gigantischen, unschuldsweißen Lagerfeuergitarre verschwindend, piepste sie ihr naiv unpolitisches, gerade deswegen aber von der schweigenden Mehrheit uneingeschränkt geteiltes Gebet für ‘Ein bisschen Frieden’ heraus.‘
Aus:
https://www.aufrechtgehn.de/1982/04/meine-lieder-die-aendern-nicht-viel-esc-1982/
Unbedingt lesenswert, gerade in Bezug auf ihre ständig wiederholende Kritik zum ESC Geschehen.
Der Blog fehlt mir total …
Nicht nur Dir.
Habe den Blog früher auch gerne gelesen, in der Zeit vor der Einstellung aber immer weniger. Fand die Artikel oft lieblos hingerotzt und das ewig gleiche Jury-Bashing war (wenn auch teilweise berechtigt) auch zunehmend ermüdend.
Ja, man hat in der Endphase gemerkt, dass der Enthiusiasmus und die Freude nicht mehr wie früher waren. Deshalb war es wahrscheinlich auch die richtige Entscheidung, den Blog einzustellen.
Ich hab nach wie vor Riesenrespekt vor dem, was Oliver da über die Jahre geleistet hat. Wenn ich mir überlege, wie hoch die Schlagzahl teilweise war und dass er das als Einzelperson auf die Beine gestellt hat – man kann sich nur verneigen.
Vermisse den Blog auch, schade, dass es ihn nicht mehr gibt…
Weder die damals siebzehnjährige Nicole aus dem Saarland beim ESC 1982 in Harrogate noch die heutige sechzigjährige Nicole wird der damals sechzehnjährigen Gigliola Cinquetti aus Verona beim ESC 1964 in Kopenhagen sowie der heute 77-jährigen Gigliola Cinquetti jemals das Wasser reichen können.
Musikalisch nicht und auch hinsichtlich der Einstellung sowie Dankbarkeit bezugnehmend auf den (heutigen) ESC nicht.
Liebe Nicole,
ich wünsche dir alles Gute zum Geburtstag, viel Gesundheit und, dass du deine Ansicht über den ESC aus der heutigen Zeit nochmal überdenkst.
Denn der ESC ist eine Perle. Das war er von Beginn an, ist es noch heute und wird es auch in Zukunft bleiben
dein Timo1986
Da hast Du aber so was von Recht. 🙂
Signora Cinquetti, sowohl 1964 als auch 10 Jahre später: einfach toll. Sogar die Moderation unter erschwerten Umständen hat sie mit viel Charme gestemmt.
Wenn auf jemand die Charaktereigenschaften liebreizend und charmant zutreffen, dann auf Giglioa Cinquetti. 😀
Mina auch.
Ich bin zu jung – wer ist diese grimmig, wenig euphorisch ausschauende Nicole mit Allergie gegen azurblaue Anzugkombinationen? Egal, Gratulation.
Das war bei mir auch vor meiner Zeit. Mir gefallen andere Künstler von damals besser wie Vicky Leandros, Mary Roos, Katja Ebstein, Conny Froboess und Lena Valaitis. Das Lied passte damals einfach zu der Zeit. Heute würde es zum JESC passen. 🤔🤔🤔
Naja, nimm meinen ersten Halbsatz nicht wörtlich. 😉
Entweder JESC oder Nicole wäre heute eher ein Fall für Wildcard-Konzerte, die haben gerne Mädels mit Youtube-Channel & Gitarre genommen.
Achso Okay. Mit Nicole gebe ich dir Recht die würde heute damit vermutlich keinen Blumentopf gewinnen. Ich konnte ihr Lied mal eine zeitlang nicht mehr hören, mittlerweile geht es wieder in Maßen.
Mein 20 jähriger Cousin, immerhin jährlich ESC-Zuseher, kennt Nicole (und die anderen aus der Zeit) jedenfalls nicht. Und eigentlich finde ich es ganz gut, dass man auch Fan ohne top ausgefüllte Zulassungsfragebögen zu früheren Teilnehmern sein kann.
Das ist ja super nett aber ich bin natürlich 28.
War oben ein Type-O der andere Cousin ist 22J. Bei dir wird es jährlich schwieriger (und teurer) jemanden zu finden, der dir
deineunsere Passdaten korrigiert!Ich kenne meist nur die Gewinner und deutsche Beiträge von der Zeit 🙂
Da verpasst Du dann aber das Beste, das der ESC hervorgebracht hat …
Wenn ich mal Zeit habe, versuche ich dass alles nach zu holen. 🙂
Lohnt sich!
Als ich ESC- Fan wurde war das erste was ich wollte, erfahren welche Songs vor 1982 dabei waren.
Erstmal muss man als ESC-Fan doch alte Votings und ihr Drama nacharbeiten! 😉 Heutzutage ist der ESC-Einstieg ja auch über gefällige Songs möglich, da ist die Kluft zur Historie natürlich größer als vor unserer Zeit.
Richtig so, und wenn es Fragen zu den früheren Teilnehmern gibt, einfach hier stellen. 🙂
Umgekehrt verhält es sich ja ähnlich, ich benötige ja in der Jetzt-ESC-Zeit auch häufiger mal eine Übersetzung zu den Beiträgen. 😉
Es gibt ja auch Songremixe, zu denen man keine Erklärungen braucht, weil einem ohnehin die Worte fehlen.
^^
huch…
WOTZEFACK?!
Man hört nix mehr von den deutschen Plänen für den ESC 2025. Ist das nun die berühmte Ruhe vor dem Sturm? Anfang der Woche war ich sehr zuversichtlich… „VE mit mehreren Runden“. Langsam bekomme ich Panik… “ interne Entscheidung für Ryk mit einem G:son Lied“.
Sicher kommt das deutsche MF. Mit Helene Fischer.
und Il Volo! 😉
Vielleicht kommt Plan B! Die zweite Chance VE für Ann- Sophie, Levina, S:sters und Jendrik. Bitte wählen Sie einen davon.
Ich nehme „und“ die waren gut. 🫣🫣
Ja wäre davon die beste Wahl 😉
❤️❤️❤️
Da kannst du dich bei Sam bedanken. Hätte der nicht den NDR mit seinem Anruf genervt, hätten wir die Informationen schon!
Der eigentliche Grund ist aber der:
https://www.tagesschau.de/inland/laender-oerr-100.html
Seien wir doch mal ehrlich: „Ein bisschen Frieden“ hätte mit Pyros doch auch einfach irgendwie nicht gut gewirkt. Aber vielleicht hätte Kojo mit Pyros noch Punkte bekommen und Nicole an der Spitze gefährlich werd….
Ich bin ja schon still.
Wobei, sein roter Anzug und seine Verrenkungen wirkten schon sehr pyroesk.
Ich glaube Anfang der 80er war der ESC zumindest musikalisch in der Krise. 1982 ist erschreckend belanglos. 1980 startete das Jahrzehnt noch erstaunlich gut. Jedoch 1981 ging es steil bergab. Offensichtlich haben sich die Komponisten 1983 mehr Mühe gegeben. Schließlich war der deutsche Musikmarkt der größte in Europa.
Hm, 1981 gehört für mich in die Top 10 der besten Jahrgänge überhaupt. Eine ganz schwache Phase war es dann etwa ab 1984.
1984 hat immerhin eines der besten Lieder, die jemals beim ESC dargeboten wurden. 1986 hat immerhin noch Zeljo moja und Halley, 1987 Gente di mare und Hægt og hljótt und 1988 Ben Adam und For vår jord. 1985 ist hier eindeutig das hässliche Entlein. Und 1986 hat den mMn drittschlimmsten Siegertitel der ESC-Geschichte (hinter den Gehirnzellen zersetzenden UK-Beiträgen 1965 und 1967).
1967 und 1969 … warum schreibe ich in letzter Zeit immer 1965.
*prüft Gehirn auf Funktionsfähigkeit*
*prüft Gehirn auf Funktionsfähigkeit*
Vielleicht das gleiche Problem wie bei Nicole, da setzt bei zunehmenden Weisheit (Alter), dann die Z.I (Zeitweilige Intelligenz) so langsam aus.😜😜😜 😱😱😱 (duckundweg)
1982 gab es zum ersten Mal in meiner Wahrnehmung zum ersten Mal eine Reihe an Beiträgen, die man als „Trash“ bezeichnen kann: Jugoslawien, Irland, Österreich….
Zum Thema „Politik beim ESC“ fällt mir der spanische Beitrag von damals ein. „El“ klingt ja nach Tango und das war kurz vor dem Krieg um die Falklandinseln fast schon ein Affront. Beabsichtigt oder nicht ?
Gesungen war es allerdings von der reizenden Lucia in exzellentem Castellano, die argentinische Aussprache ist zum Teil etwas speziell.
Finnland…. Na ja, die Nullnummer kam nicht ganz überraschend. Allerdings finde ich die Idee zu dem Beitrag gar nicht mal sooo übel, nur live war das halt nix.
1967 ist natürlich das beste Jahr!
Falls Du Portugal 1984 meinst, da kann ich natürlich nicht widersprechen.
Den Sieger 1986 finde ich auch ziemlich gräßlich..
Zustimmung zudem bei allen anderen Favoriten, „Halley“ war damals ja richtig modern.
Wenn man 1984 etwas vorwerfen kann dann, der Contest war mit etwas über 2 Stunden viel zu kurz. Ansonsten waren alle Beiträge unterhaltsam. Vielleicht noch am wenigsten Zypern.
Und der viertschlimmste Siegertitel aller Zeiten. Kids TV …
Damals war es auch mein Favorit. Inzwischen weit hinten aber trotzdem gut.
Die Studioversion von Halley ist schlichtweg fantastisch.
Ja, ich meine Portugal, aber die Niederlande hatten 1984 auch einen tollen Beitrag am Start.
Frankreich, UK, Niederlande, Deutschland, Italien und Portugal sind 1984 meine Topbeiträge. Schon ein starkes dichtes Feld. Denn auch Spanien, Norwegen, Belgien, Irland und Türkei sind sehr gut.
Ist OK, mir aber eine Spur zu konventionell. Wundert mich, daß Du Italien noch nicht erwähnt hast.
Treni fand ich immer ein wenig langweilig. Da hatte Alice mMn viel stärkere Lieder.
Das stimmt natürlich, „Per Elisa“ ist für mich einer der besten Songs überhaupt. Zudem eine absolute Traumfrau, das kann man sogar als schwuler Mann goutieren.
1985 hat die grandiose Ballade aus Portugal. Nicht weniger schlecht Griechenland. Allerdings hatten es solche Beiträge damals nicht einfach.
Portugal 1985 ist mir viel zu melodramatisch. Griechenland war nett und ist mein Platz 3 in diesem schlimmen Jahrgang …
Wahrscheinlich mag ich deshalb Portugal so sehr. Diese Melodie, die Stimme und dieser Auftritt.
1985 mag ich sogar das operettenhafte Belgien.
Ich auch…
Ich finde mit Irland gab es auch einen starken Opener. Und dann schon die tolle Sonja Lumme. 1985 war schon ein sehr unterhaltsamer ESC.
Irland 1985 mag ich nicht besonders. Finnland war wenigstens mal was am Puls der Zeit produziert.
Unterhaltsam war vor allem die legendäre Moderation von Frau Lindfors.
Ja Frau Lindfors hat das klasse gemacht. Ein bisschen Glück gehört auch dazu- die Wertung war sehr spannend und stimmungsvoll.
Da enttäuscht du mich jetzt aber….
Falls ich was in die kleine Diskussion einwerfen darf: Ich mag Portugal 1993 und 1994 ganz gerne.
1993 hat eine sehr süße Melodie von einem sympathischen Mädel vorgetragen. 1994 fehlte mir der letzte Kick.
PT 1994 finde ich leider recht langweilig….
Ich mag´s.
Mein persönlicher Favorit aus Portugal ist aber immer noch „Senhora do mar“, hätte in die Top 10 kommen MÜSSEN, gerade in so einem schwachen Jahrgang.
Wunderbar !
Auf meiner 2008 Liste Platz 3 hinter Serbien und der Türkei.
2008 war leider wirklich ein richtiger Katastrophenjahrgang, habe mir neulich mal wieder die Songs angehört und neben Portugal finde ich nur noch Norwegen und Serbien ganz schön, sonst viel graues Mittelmaß und einige wirkliche Lowlights, was sich z.B. Irland gedacht hat diese vertonte Vogelgrippe zu schicken werde ich wohl nie verstehen. 🤢
Gib’s zu: Das schreibst du doch nur aus Enttäuschung über die Votingmissachtung von deiner All-Time-Diva Charlotte Perelli!
Ähm, Nope?? Ich mag weder den Siegertitel noch dieses ultrabillige Teil 2008 von Frau Botoxsson. 😅
2008 hatte durchaus schöne Songs, sehe das ähnlich wie togravus, hätte da ungefähr 6 Songs, die mich auch heute nicht stören. ISR & TUR zum Beispiel …
Na ja, „nicht stören“ ist jetzt aber auch kein Qualitätssiegel. 😉
Gibt ja jedes Jahr Songs, die man bis zum ESC-Abend noch sympathisch fand, über die man später dann dezent schweigt.
2008 fand ich furchtbar, mir gefielen eigentlich nur Israel und Azerbaijan.
Über den Sieger des Jahrganges brauchen wir nicht diskutieren. Bei mir sind LineUps anderer Jahrgänge in übler Erinnerung, aber ein Ranking darüber mache ich nicht vor 2029.
Gelogen, 2029 ist Dein Re-Re-Re… Ranking.
eher hörst du dir das Duett von Slimane/Nicole schön ..
1999 gehört für mich zu den schlechtesten Siegern…
Ich möchte erweitern….sogar zu einen der schlechtesten ESC.
2008 ist für mich ein entweder-oder-Jahrgang. Es gibt dort viele Lieder, die ich sehr mag, außer meinen TOP 3 noch ALB, ISR, FRA, ISL, MKD, SMR … danach kommt ein kleines Mittelfeld mit Liedern wie NOR oder UKR … und danach ein großer Mist- oder Schlafhaufen.
vertonte Vogelgrippe gefällt mir sehr gut.
Island 2008 mag ich auch..
Netter kriege ich das leider nicht hin, das war wirklich die ESC-Bankrotterklärung von Irland. 😵
Ein Wunder, dass es 2008 keine 12 Punkte von uns gab.
Das Lied ist solala, aber es war fantastisch gesungen.
Was meinst du ?? 1994??
Das denke ich doch….
Ja
So kann man es ausdrücken. Übrigens identische Top 3 anno 2008.
Keine große Überraschung. 😊
Zweifellos Bilan auf der 1.
Den mochte ich leider noch nie sonderlich
2006 fand ich i. O., aber 2008 ist der fünftschlechteste Siegertitel aller Zeiten. Das mit den schlechten Siegern zieht sich heute wie ein roter Faden durch die Diskussion … Jetzt muss ich aber echt nachdenken, wer für mich der sechstschlechteste Sieger ist. 🤔 Wahrscheinlich 1968 …
Andere Siegertitel, die ich nicht mag: 1958, 1960, 1970, 1976, 1981, 1982, 1985, 1988, 1991, 1992, 1999, 2000, 2004, 2005, 2006, 2013, 2015, 2023 und 2024. O je, das ist ja ein ganzer Haufen …
Haha, ESC-Hater! 😉
Und das unter dem Nicole-Gratulationsthread! … tztz …
Angry old people … 🤣
Puuh; also 1970 und 1988 überraschen mich echt….
Aber immerhin 1991 auf Deiner Liste.
Ich habe definitiv 1989, 2001 und 2002 in meiner Liste.
1989 und 2001 mag ich gerne, und 2002 ist mMn i. O. War ein grauenvolles Jahr und deshalb mein Platz 2 hinter Frankreich. Mein Sieger 2001 ist Russland. 😍
2002 gefällt mir neben Frankreich so gut wie nix, da müßte ich fast losen. Der schlimmste Jahrgang in der gesamten ESC-Geschichte.
Russland 2001 ist bei mir Top 5.
Na immerhin. 😊
Zudem magst Du anscheinend auch Secret Garden. Da hat es bei mir ein wenig gedauert, bis ich gemerkt habe, daß das ein schöner Beitrag war.
Ich bin nicht der größte Fan von Nocturne, aber Secret Garden sind sehr weit davon entfernt, in meine Worst of-Liste aufgenommen zu werden. Ich liebe 3 Beiträge des Jahrgangs 1995 wie verrückt: Dänemark, Polen und Zypern.
Zypern ist natürlich top. Dänemark und Polen sind nicht so mein Ding, ich weiß aber die Qualität zu schätzen. Dafür mag ich mal den schwedischen Beitrag sowie Griechenland
Die beiden mag ich auch sehr gerne.
Ansonsten fällt es mir in diesem Jahrgang extrem schwer, meine Liste zu füllen. Slowenien, Spanien und Irland waren akzeptabel.
1970 ist mir zu süßlich, und 1988 ist ein französischer Schlager. Ich sage nur: SCHLAGER!
Komisch, dass sich niemand darüber wundert, dass 2011 nicht in meiner Liste auftaucht …
wg. 2011: Wollte ich eben schreiben …
Ich mag das Lied, aber leider hat Nikki es live versemmelt, und die Präsentation wirkte wie das Vorspiel zu einem Softporno. Na ja, so was läuft im Hause Aliev wohl unter geschmack- und stilvoll …
Außerdem liebe ich das 1. (nicht offizielle) Video mit dem bunten Korbgondeln der Seilbahn Baku. 😊🤓
Ein Freund hatte mir damals Wochen vor dem ESC deren Sieg prophezeit. Naja, wollte das nicht wahrhaben. Mal abgesehen davon, dass mir das zu schmalzhaltig ist, fand ich, dass beide Stimmlagen nicht passen.
Furchtbarer Kitsch und absolut belanglos, hatte ich null auf der Rechnung.
Konntest du ja auch nicht, ohne Bart und Brustpelz bei Eldar.
Was eigentlich ungewöhnlich ist fûr Azerbaijan, die schicken ja meistens Otter. Nächstes Jahr aber vermutlich wieder eine – auch sehr attraktive – Frau.
Im 2011er Duett hatte halt Nikki den höheren Testosteronwert.
Lol… es war interessant, dass sie ausgerechnet mit einem Duo gewannen, das total anders aussah, als die Azeri Künstler sonst. Vielleicht gabs Leute, die die Bubi-Mutter Nummer sexy fanden? Ich hätte ja lieber Chingiz und den Typen, der in Turin auf der Treppe lag.
True (bin aber bei Behaarung weniger festgelegt). Gibt auch einige AZE-Jahrgänge, die homophil wirken – bei der Act-Auswahl zum Beispiel.
Behaarung ist bei mir tatsächlich auch nicht so wichtig, Bart (ab 3 Tagen, dann natürlich Arme, Pits, Beine). Brust find ich eher schwierig, man schwankt immer zwischen wachsen, trimmen, rasieren und dann Du immer dieses aufgebauschte in der Mitte.
Hold me von Farid M ist für mich einer der schwulsten Acts überhaupt. Der Freund wird weggesperrt, dann kommt die Zwangsehefrau wie eine Rachegöttin und zerstört ihn.
War mir aber dann doch lieber als das Gepiepse von Herrn Saade…
Ich hatte den Sieg auch vorausgesagt, nachdem ich das Lied zum 1 x gehört hatte, aber nach dem Auftritt in D’dorf hatte ich dann Zweifel.
War ’ne Stunde weg, weil ich mir die BIH-Doku angeschaut habe, die gestern beim NDR (Radio Bremen) ausgestrahlt wurde. Die hat eine sehr schöne Balance zwischen Natur, Kultur, Geschichte und Alltagsleben …, und mein bosnischer Lieblingssänger kommt gleich zu Beginn vor.
Ja, habe Teile davon gesehen. Nach deinem Tipp, schaue mir die erste Hälfte nochmal an. 🙂
Stimmt, in meiner dagegen schon….
1958 ist zwar zeitlich nicht so meine Kragenweite, aber immerhin hat sich „Volare“ zum Welthit entwickelt. Erstaunlich, daß damals dieses Schlaflied gewonnen hat.
In meiner aktiven Zeit als ESC-Fan/Zuschauer fand ich 2008 den mit Abstand schlimmsten Sieger.Völlig überfrachteter 08/15-Popsong dargeboten von einem „Sänger“ der gewirkt hat als ob er sämtliches Kokain Serbiens durchgezogen hätte. Einfach nur grauenhaft!! 🤮
Ich fand Pluschenko und den komisch-dramatischen Geiger am schlimmsten ,,,
Würg
Ich fand das lächerlich.
Ist wohl auch Putin-Fan. Für mich der zweitschlimmste Siegertitel aller Zeiten.
Wer ist denn Deine Nummer 1 von hinten?
The Code. Ich finde das Lied anstrengend und finde er hat einen miserablen Charakter.
Schlimmer als Puppet on a String oder Boom bang-a-bang? Oder sprichst Du nur über die Postmilleniumsjahre?
Die sind einfach nur billig, anstrengend finde ich schlimmer. Sandige Shaw stellte sich auch als Unsympathin heraus, hat aber immerhin nicht mit mobbenden Satanistinnen abgehangen.
Die gab es in den guten alten Zeiten ja auch noch nicht beim ESC …
Inwiefern ?
Sorry, die Kommentare sind durcheinander, kannst Du mir sagen, auf welchen Kommentar sich Deine Frage bezieht?
Inwiefern hat sich Sandie Shaw zur Unsympathin entwickelt ?
Sie spricht immer sehr negativ über den ESC, schlimmer als Nicole.
Sandige?
War das nicht Mika Newton??
😀
Da bin ich ja beruhigt. Ich dachte erst, Du magst ihn.
Um Gottes Willen, also so gut solltest Du mich kennen 😜
Ich find den generell den schlimmsten Sieger und den Jahrgang eigentlich gar nicht soooo schlecht. Nur die Spitze, die Spitze … Aua. Da gefällt mir aus der Top 5 nur die Ukraine und mit Abstrichen noch Norwegen, ohne dass eins davon bei mir ganz vorne ist. Wenn dein Jahrgangsliebling im Semi rausfliegt, macht das Mitfiebern keinen Spaß mehr. Nun ja. Immerhin ist mein Finalfavorit noch Zehnter geworden, aber was hab ich im zweiten Semi gelitten … 🙁
Ich hatte
Was hattest Du?
Versehentlich abgeschickt, Küche, dann konnte ich nicht mehr redigieren. Das Zeitfenster dafür schwankt irgendwie ständig.
Der Meneguzzi mit seinen seltsamen Chorsängern?
Sag das nicht so!
Aber so war es doch. 🤔
Nehm Dich trotzdem in den Arm. 🤗
Dankö. *knuddel zurück*
Ja, zugegeben, war so, der Auftritt war nix, aber der Song ist so schön, dass er es eigentlich trotzdem hätte schaffen müssen.
Wenn ich daran denke, was es stattdessen so geschafft hat (die lettischen Piraten!), krisch isch heut noch Plaque.
Ich kann froh sein, dass Vania Fernandez das Momentum des Abends hatte und als letzte Finalistin verkündet wurde, sonst hätte ich wohl schon 2008 zum ersten Mal nach einer Finalistenverkündung geheult und nicht erst zehn Jahre später.
Was ich über die lettischen Piraten denke, darf ich nicht schreiben … Und wenn man bedenkt, dass die im Finale vor Vânia F. gelandet sind … 😢
War wohl auch einer der Gründe, warum die Juries im Jahr darauf wieder eingeführt wurden. Ich fand reines Televoting absolut ätzend. Das Publikum hat es durch miesen Geschmack da echt versemmelt.
In den letzten Jahren war es oft so, daß Favoriten von mir als Letztes genannt wurden, 2022 Niederlande und Serbien und dieses Jahr Luxemburg und Armenien….
2008 im zweiten Semi die beiden stärksten Songs ganz zum Schluß….
Machen die das absichtlich (Verschwörung, Verschwörung…..) ??
It’s all about you … ♫♪♫💃💃💃
Natürlich war es so….
Sorry, zu früh abgeschickt, also:
Ich hatte das nur einmal, mit On a Sunday. Da meine Favoriten meistens Italien, Frankreich und die Ukraine sind, ist Finale sonst immer gesetzt.
Mit ist das erst letztes Jahr mit Lettland passiert … 🙁
Sudden Lights, echt ärgerlich. Aber aus deiner Sicht konntest du es nur gegen deinen anderen Liebling Luke Black tauschen. Dieses Jahr haben mich die Nichtqualifikation von Belgien/Tschechien unglaublich gewurmt.
Luke Black fand ich gar nicht so toll. Mein zweiter Liebling in SF 1 war Mimicat.
Belgien und Tschechien hätte ich dieses Jahr auch gerne im Finale gesehen. Dafür hätten Österreich und die Schweiz oder Georgien gerne nach dem Semi nach Hause reisen dürfen.
Mimicat (Spellcheck: Minicar) wurde mit Startplatz 2 unter den Bus geworfen, sie hätten Bejba da begraben sollen.
Oh ja…
Ähem, ja….. Im ersten Semi natürlich Aserbaidschan oder Polen statt Finnland (einer der schlimmsten ESC-Songs überhaupt). Zypern mag ich zwar auch nicht, aber Silia Kapsis hat bei mir durch einwandfreies Benehmen einen Stein im Brett.
aber Silia Kapsis hat bei mir durch einwandfreies Benehmen einen Stein im Brett.
Jetzt klingst Du wie die Leiterin einer englischen Privatschule. 😊
Hilfe…
Frl. Rottenmeyer
Die Begeisterung vieler für Belgien verblüfft mich echt. Er war kein starker Sänger und sein Look und Staging empfand sogar ich als total verdrogt.
Insofern war dann Lettland klar die bessere Wahl.
Lettland war auch super.
Bei mir Platz 7 dieses Jahr.
Ich hätte lieber diese schrecklich gekleidete und peinliche Trällerliese aus Norwegen draußen gesehen (die zudem auch schon mit antisemitischen Äußerungen aufgefallen ist…)
Deutlich besser als letztes Jahr gefallen mir übrigens Let 3. Wenn schon auf dem progressiven Antijurytrip, dann bitte so !
Schätz Dich glücklich. Ich neige ja auch durchaus zu Big5-Beiträgen, aber eben nicht immer.
Zumindest 2 der Big 5. die anderen 3 sind ja leider häufig eine Katastrophe.
Armenien mag ich ganz gerne…. Hat sich aber deutlich abgenutzt.
Furchtbar. Ich fand den 1. Song irgendwie faszinierend, er wirkte wie ein aufgekokster Bahnhofsstricher.
Ich liebe Deine musikalischen Bewertungskriterien. 😍👍
… der seine neue Bahnhofsbekanntschaft im Klavier auf die Bühne geschmuggelt hat.
Langsam mache ich mir Sorgen um Slimane. Er hatte ja vor 4 Wochen das Konzert in Nantes wg. Gesundheit abgesagt, seitdem nichts. Er hatte ja etwas zuvor auch ein Konzert in Perpignan abgesagt. Die letzten zwei Auftritte, die ich gesehen hatte, war irgendwas anders an seinen Augen.
Vielleicht Erschöpfung??
Hab ich auch erst gedacht, wäre auch nachvollziehbar.
Gönne ihm einfach mal die Auszeit☺️
Ich hoff einfach, dass er ok ist.
Gegenschlag, „militärische Ziele“ im Iran. ToI Liveblog hier wen‘s interessiert:
https://www.timesofisrael.com/liveblog-october-26-2024/
Auch Luftschläge gegen militärische Ziele in Syrien. Ich muss Werwolf am Morgen anrufen, seine Eltern sind ja noch da.
„Ein bißchen Frieden“ zählt nicht zu meinen persönlichen ESC-Lieblingstiteln – das beginnt schon damit, daß ich „Peter Pan“ für Deutschland nach Harrogate entsandt hätte, und setzt sich dadurch fort, daß mir dort die Beiträge aus Israel, Spanien, Norwegen und vor allem Zypern besser gefielen. Nicole’s Siegesreprise allerdings ist für mich bis heute einer der wirklich großen Momente in der Geschichte des Contests – das hat in 69 Jahren absolut niemand je besser gemacht als sie. (Dana International came close at least.) Zwei weitere Erfolgschancen hat sie umständehalber gar nicht erst wahrgenommen: ihren ESC-Titel hätte sie 1983 in München mit „Verlorenes Paradies“ verteidigen können (stattdessen veröffentlicht von Vicky Leandros), und ohne die damals noch geltende Landessprachenregel wäre „Song for the world“ ein heißer Kandidat für Brüssel 1987 gewesen. Ob leider oder klugerweise, sie hat den Bogen jedenfalls nicht überspannt – als risikofreudiger Mensch tendiere ich zu leider. Ihr Auftritt mit „Song for the world“ beim Festival in Bratislava, wo sie eine Silberne Lyra und vor allem den Publikumspreis gewann, war schätzungsweise der stärkste unter all ihren Wettbewerbsteilnahmen, bei denen sie ausnahmslos Topleistungen ablieferte (gilt bspw. auch für „So viele Lieder sind in mir“ 1983 in Tokyo sowie für „Ein leises Lied“ beim Deutschen Songfestival 1991 in Berlin). Und sie hat die Freiheit genutzt, sich nie verbiegen zu müssen, die ihr der Eurovisionstriumph eingebracht hatte. Nicole war fortan in Deutschland gewissermaßen eine unabhängige Nische für sich. Ich besitze keine kompletten Alben von ihr, jedoch eine Weihnachts-CD, die ich liebe und jedes Jahr zur Adventszeit wieder hervorhole und auflege, zusammen mit einigen wunderbaren Singles wie „Der alte Mann und das Meer“, „Jeder Zaun, jede Mauer“ und „Dein Licht in mir“. Das wird auch 2024 so sein.
In diesem Sinne, 🎉 Happy Birthday 🎊 und Chapeau vor der Lebensleistung einer Sängerin, der es gelungen ist, ohne billige Skandale Privatleben und Showbiz unter einen Hut zu bringen, die sich selbst und ihren Wertvorstellungen von Solidarität und Würde stets treu geblieben ist, die ehrliche statt populäre Antworten gibt und sich auf eine Art und Weise verhält und äußert, die für mich immer nachvollziehbar war und ist! (Und ich weiß, daß eine Joy Fleming mir von Herzen zustimmen würde.) 🪅
„Peter Pan“ mochte ich zwar damals, mittlerweile finde ich es peinlich.
Mein Favorit von damals war „Die Nacht der Lüge“ von Denise.
Norwegen 1982 mag ich übrigens auch, immerhin hatte die deutsche Jury Geschmack und gab zehn Punkte.
Zudem bin ich froh, daß es 1983 keinen Siegel-Titel im Angebot gab.
Als grundsätzlicher Verfechter der Mission Titelverteidigung sehe ich das logischerweise etwas anders, auch wenn „Rücksicht“ sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene mein Lieblingssong von 1983 war und ist (ganz knapp vor Ofra Haza mit „Hi“ – mit meiner persönlichen Punktevergabe hätte ich Israel damals tatsächlich noch an Luxemburg vorbei an die Spitze gewertet).
„Mission Titelverteidigung“ ist beim ESC in dieser Form nur leider nicht üblich.
Genau. Im Gegenteil sogar, also Mission Gastgeber landet hinten.
Nein, ich meinte damit, daß eben nicht der oder die Sieger/in gleich nochmal antritt….
Ich denke, „Adieu“ hätte wesentlich besser abgeschnitten, wenn nicht ausgerechnet „Ein bißchen Frieden“ mit im Wettbewerb gewesen wäre. Insofern halte ich es für folgerichtig, daß diese hohe Punktzahl aus Deutschland kam, das den eigenen Beitrag ja nicht bewerten konnte. Auch von mir hätte es 10 Punkte gegeben, zumal ich Titel von und mit Anita Skorgan generell sehr gern höre. Ich mochte schon „Oliver“ und liebe „Karma“.
Ich mag „Peter Pan“ immer noch – hat für mich etwas von einem Disney-Song, was ich wirklich passend fand, nachdem Paola 1980 in Den Haag von Alice im Wunderland und der Welt Walt Disney’s gesungen hatte.
Denise hätte ich zwar nicht mit „Die Nacht der Lüge“ auf die internationale ESC-Bühne entsandt, dafür aber 1987 mit „Die Frau im Spiegel“ nach Brüssel. Ausgesprochen guter Text.
Stimmt !
Unvergessen wie sie Lena gedisst hat und sich selbst als einzig wahre deutsche Gewinnerin titulierte, weil sie schließlich auf Deutsch gesungen hätte. Wie verbittert kann man sein?
…