
Kaum ist das erste ESC-Halbfinale 2026 Geschichte, beginnen auch schon die Durchlaufproben für das zweite Semifinale des Eurovision Song Contest in Wien. Heute Nachmittag stehen die teilnehmenden Acts der Liveshow, die am morgigen Donnerstagabend im Fernsehen zu sehen sein wird, für ihre erste Durchlaufprobe auf der Bühne in der Wiener Stadthalle und wir sehen die Inszenierungen zum ersten Mal in voller Länge. Alle Informationen geben wir dann ungefiltert in diesem Live-Blog an Euch weiter.
Außerdem erfahren wir in der Probe natürlich auch, wie die Show um die Auftritte der einzelnen Länder herum aussehen wird. Eröffnung, Moderationen, Interval-Acts – all das bekommen wir heute (teilweise) schon zu sehen und zu hören.
Die Probe beginnt um 15:30 Uhr. Als akkreditierte Pressevertreter*innen dürfen wir in die Halle und können das Geschehen auf der Bühne aus „Zuschauerperspektive“ verfolgen. Wir sehen also gleich alle Performances zum ersten Mal von Anfang bis Ende und halten Euch dabei so umfassend wie möglich auf dem Laufenden. Es wird sicherlich noch einige Überraschungen geben, die bisher noch nicht in den Probenvideos zu sehen waren, wie unter anderem das Aufmacher-Foto von Daniel Zizka aus Tschechien andeutet.
Heute Abend können wir dann alle Auftritte (und alle Intervalls) am Bildschirm verfolgen und sehen so zum ersten Mal alle Inszenierungen aus TV-Sicht. Dazu werden wir einen weiteren Live-Blog anbieten. Stay tuned!
Diese Acts treten im zweiten Halbfinale in dieser Startreihenfolge auf:
- 01 Bulgarien: Dara – Bangaranga
- 02 Aserbaidschan: Jiva – Just Go
- 03 Rumänien: Alexandra Căpitănescu – Choke Me
- 04 Luxemburg: Eva Marija – Mother Nature
- 05 Tschechien: Daniel Žižka – Crossroads
- Frankreich: Monroe – Regarde !
- 06 Armenien: Simón – Paloma Rumba
- 07 Schweiz: Veronica Fusaro – Alice
- 08 Zypern: Antigoni – Jalla
- Österreich: Cosmó – Tanzschein
- 09 Lettland: Atvara – Ēnā
- 10 Dänemark: Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem
- 11 Australien: Delta Goodrem – Eclipse
- 12 Ukraine: Leléka – Ridnym
- Vereinigtes Königreich: LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei
- 13 Albanien: Alis – Nân
- 14 Malta: Aidan – Bella
- 15 Norwegen: Jonas Lovv – Ya Ya Ya
Neben den 15 Acts des Halbfinals treten heute auch zwei Big-4-Länder und der Gastgeber zwischen den Halbfinalisten auf: Frankreich, das Vereinigte Königreich und Österreich. Diese Aufritte werden vollständig gezeigt, finden aber außerhalb der Wertung statt, da diese Länder bereits für das Finale qualifiziert sind.
Wie immer können sich von den Teilnehmerländern dieses Halbfinales (also von denen, die oben eine offiziellen Startnummer haben) nur zehn für das große Finale am 16. Mai qualifizieren. Welche Beiträge das sind, darüber entscheiden die Televoter*innen gemeinsam mit den nationalen Jurys.
Die wichtigsten Erkenntnisse der ersten Durchlaufprobe besprechen wir dann heute Abend um 18:30 Uhr bei ESC kompakt LIVE auf YouTube.
Wir bloggen die erste Durchlaufprobe des zweiten Halbfinales des Eurovision Song Contest 2026 an dieser Stelle ab 15:30 Uhr live. Die Probe ist nur für die akkreditierte Presse zugänglich, es gibt also keinen Livestream. Vor, während und nach dem Live-Blog kannst Du natürlich trotzdem in den Kommentaren mitdiskutieren.
Schönen guten Nachmittag aus der Wiener Stadthalle wünschen Berenike, Max, Douze Points und Benny. Während wir auf den Start der Probe warten, sind wir schon im Arbeitsmodus und versuchen uns an Tippspielauswertung, Social Media Content und Wettquoten-Update. Journalismus am Limit.
Hier sollte es jetzt gleich losgehen. Vor dem Start wurde gerade nochmal der Aufbau für den Fahrstuhl von SIMÓN aus Armenien geprobt, das scheint wohl schwieriger zu sein.
Jetzt geht es aber los und wir sehen auf der Bühne einen Aufbau, der an das Boot von JJ aus dem vergangenen Jahr erinnert (oder sogar identisch ist).
Nach einem ganz kurzen Rückblick auf das erste Semi und JJs Sieg im vergangenen Jahr sehen wir erst einen Einspieler über eine Bootsfahrt, die damit endet, dass Michael Ostrowski und Victoria Swarovski „lustig“ den Auftritt von JJ aus dem vergangenen Jahr nachsingen und -stellen. Für die Ohren ist das definitiv unschön, Douze Points fühlt sich aber unterhalten.
Der Einspieler endet damit, dass der gesamte Aufbau in sich zusammenfällt und damit wird auf die Bühne geschaltet: „Nowhere to be seen – your hosts.“ Die Moderator*innen entsteigen der Asche und ein paar Stagehands müssen noch mit dem Feuerlöscher anrücken.
Begrüßt wird heute auch Greemroom-Moderatorin Emily Busvine, die im ersten Halbfinale nur eine sehr untergeordenete Statistenrolle übernehmen durfte. Jetzt darf sie immerhin Kaffee servieren.
Und damit beginnt das zweite Semifinale (bzw. die erste Durchlaufprobe davon).
Das Tempo gefällt mir. Keine sieben Minuten und es läuft schon wieder die erste Postkarte.
1. Bulgarien: Dara – Bangaranga
Wir sehen einen zimmerartigen Aufbau mit Holzverkleidung und roten Stühlen. Die Tänzer*innen machen im Hintergrund Kopfstand. Danach sitzen alle fünf nebeneinander auf den Stühlen und die Tänzer*innen bewegen Köpfe und Oberkörper sehr dynamisch im Takt. Im ersten Instrumental stehen alle auf. Das wirkt sehr kraftvoll und ist definitiv keine Choreo, die man schon x-mal gesehen hat. Später dreht sich die Drehbühne und die Tänzer*innen spielen Reise nach Jerusalem. Daras Stimme klingt hier in der Halle gut. Nach etwa 2:00 Minuten wird der Aufbau dann von der Bühne geschoben, so dass sich nochmal ein ganz neues Bild ergibt. Ein starker Opener nach dem Motto mehr ist mehr.
Bei Bulgarien ist so viel passiert, dass ich sicherlich nicht alles einfangen konnte. Zumal ich eher auf die Bühne schaue und weniger auf den Bildschirm.
2. Aserbaidschan: Jiva – Just Go
Die Performance startet mit wehenden weißen Vorhängen, hinter denen Jiva hervorkommt. Sie steht allein im Nebel auf der Bühne und singt in die Kamera. Hinter dem Vorhang wird eine Silhouette sichtbar. Offenbar ein Mann mit Hut, der tanzt. Im ersten Refrain ist auf dem Backdrop dann auch ein wehendes Tuch zu sehen. Zur zweiten Strophe ändert sich das Bild und wir sehen glückliche Momente eines Paares in schwarz-weiß. Jiva steht dabei vergleichsweise statisch auf der Bühne und singt nur nach vorne – bis im zweiten Refrain dann der Tänzer auf die Bühne kommt. Er hält Jiva an einem Band fest, sie emanzipiert sich aber und geht den Laufsteg entlang. Hausmannskost und relativ langweilig, würde ich sagen.
3. Rumänien: Alexandra Căpitănescu – Choke Me
Alexandra und die beiden Gitarristen beginnen durch die berühmten Leuchtseile verbunden auf dem Laufsteg. Im Zentrum der Hauptbühne sitzt die in weiß gekleidete Geistergestalt. Auf der Bühne wirkt das erstmal gar nicht so dynamisch, da wird viel über Kameraarbeit gemacht. Alexandra befreit sich am Ende des ersten Refrain von den Fesseln und während die Musiker auf die Hauptbühne gehen, bleibt sie noch auf dem Steg und singt dort die zweite Strophe. Im Refrain stößt sie dann zur Band, singt aber mit dem Rücken zum Publikum die Geistergestalt an. Diese wird in der Bridge von der Bühne gejagt und Alexandra nimmt den Platz im Bühnenzentrum ein. Es gibt viel Feuer zum Finale.
4. Luxemburg: Eva Marija – Mother Nature
Eva Marija beginnt mit der Geige auf dem Catwalk, dort wo auch der Ring von der Bühne abgeht. Entweder stimmt irgendwas nicht und Eva Marija wird nicht richtig ausgeleuchtet oder sie soll zu Beginn nicht zu sehen sein. Im Prechorus bewegt sie sich dann auf die Bühne zu. Wie vermutet passiert auf der Bühne relativ wenig, das sehen wir dann wohl alles erst im Fernsehbild, wenn auch die Onscreen-Grafiken dazukommen. Stimmlich finde ich das vergleichsweise dünn. Zum zweiten Refrain ist Eva Marija dann auf der Hauptbühne angekommen. Danach bekommt sie wieder ihre Geige in die Hand, die sie jetzt spielt (zu Beginn zupfte sie nur). Für Zuschauer*innen in der Halle wird hier nicht so richtig viel geboten, entsprechend verhalten ist der Applaus. Hoffe wir, dass das Fernsehbild trägt.
5. Tschechien: Daniel Žižka – Crossroads
Daniel sitzt im Schneidersitz vor einem Halbkreis aus Spiegel. Im Fernsehbild ist er dann vervielfältigt zu sehen. Zum Prechrosu steht er auf und steht zwischen zwei Spiegelwänden. Wir hören, dass hier ein deutlich dynamischeres, härteres Instrumental verwendet wird als in der Studioversion. Danach sehen wir in der Halle überhaupt nichts mehr, weiß Daniel jetzt in einem fast gänzlich geschlossenen Kreis aus Spiegel steht. Diese öffnen sich in der Bridge wieder. Zum Finale gibt es gold-blaues Licht, das pulsierend durch die Halle wabert. Es gibt großen Applaus für die Gesangsperformance und das kraftvolle Finale.
Frankreich: Monroe – Regarde !
Monroe beginnt auf einem runden weißen Podest, hinter ihr steigt Nebel auf. Die Dynamik der Musik wird durch die Lichtkegel widergespiegelt. Im Refrain werden dann die Tänzer*inne sichtbar, die mit dem Rücken zum Publikum tanzen. Im Refrain verlässt Monroe die Plattform und schließt sich ihren Tänzer*innen auf. Zusammen gehen sie im Marschschritt den Bühnensteg entlang. Die Bridge singt Monroe dort, wo sich Bühnenring und Bühnensteg treffen. Für das Finale geht sie dann sogar noch ein paar Schritte weiter (ich glaube, so weit ist noch kein Act den Steg entlang gegangen) und beendet den Song auf einem schwarzen Podest.
Im folgenden Einspieler erklärt Dozentin Victoria, warum es beim ESC so viele queere Menschen gibt und warum queere Menschen den ESC nicht „übernommen“ haben. Fazit: We are all human. Amen.
6. Armenien: Simón – Paloma Rumba
Die Performance beginnt bekanntlich in einem Aufzug. Simón trägt nicht mehr seinen grauen Anzug, sondern einen schwarzen – aber glücklicherweise immer noch mit Post-its. In der zweiten Probe wurde wohl mit beiden Farben experimentiert und man hat sich dafür entschieden, einen größeren Kontrast zu den Tänzer*innen zu kreieren. Im Dancebreak bricht Simón durch eine Wand aus Pappkartons und alle sechs stürmen gemeinsam auf den Laufsteg. Und dann ist der Song sehr schnell auch wieder vorbei.
7. Schweiz: Veronica Fusaro – Alice
Veronica startet auf einer bis auf einen weißen Streifen ganz schwarzen Bühne. In der Hand hält sie ein Mikro, das an einem Seil hängt. Daran zieht ein Bühnenhelfer, so dass sich Veronika richtig in das Seil lehnen kann. Im Refrain sehen wir auf dem Backdrop dann viele weiße Schwingungen, die an schwingende Gitarrensaiten erinnern. Während der zweiten Strophe wird auf der Bühne das „Klettergerüst“ aufgebaut, Veronika singt in dieser Zeit mit dem Rücken zum Publikum. Dann „verheddert“ sich Veronica in den Seilen, so dass sie wieder gut gehalten wird, wenn sie sich beim Gitarrensolo weit nach vorne lehnt. Sie beendet die Performance kniend.
8. Zypern: Antigoni – Jalla
Auf der Bühne wird ein riesiger Tisch aufgebaut. Antigoni beginnt halb-liegend. Der Backdrop ist blau und auf dem Tisch sind silber-glitzernde Formen zu sehen. Die Tänzer*innen können ihre Hände durch Löcher im Tisch nach oben strecken und eine Handchoreografie zeigen. Zum ersten Refrain sind dann zwei Tänzerinnen bei Antigoni auf dem Tisch, die anderen beiden tanzen links und rechts auf der Bühne. Es sind mal mehr, mal weniger Tänzerinnen auf der Bühne. Im zweiten Refrain bekommt Antigoni einen weißen Stuhl gereicht, den sie in ihre Choreografie einbaut, teilweise wird sie von ihren Tänzerinnen begleitet. Beim Dancebreak passiert nichts – die erste Hälfte liegt Antigoni nur auf dem Tisch, in der zweiten Hälfte klettert sie vom Tisch. Zum Finale gibt es zwei längliche Flammenwerfer auf dem Bühnensteg und folgerichtig viel Feuer. Stimmlich war das aber auch ein bisschen dünn.
Jetzt hängt die Show, wir wissen nicht, was so lange dauert. Vielleicht wird auch nur der Ernstfall geprobt.
Österreich: Cosmó – Tanzschein
Für COSMÓs Auftritt werden zwei große senkrechte Gitter aufgebaut. Diese werden aber nach oben gezogen und sind zunächst noch nicht zu sehen. COSMÓ und Co liegen auf dem Bühnenbogen. Rund um COSMÓ sind die Worte „Dance away your inner animal“ in schwarz weiß zu lesen und es sind verschiedene cartoonartige Formen auf dem Bühnenboden zu sehen. Im ersten Refrain stehen die fünf dann in einer Reihen und machen die berühmte Choreografie. Danach werden die Gitter heruntergefahren und die Tiere werden von diesen sozusagen daran gehindert, zu COSMÓ zu kommen. Vor der Bridge schreibt COSMÓ „Wien!“. Danach rennt er zusammen mit dem Gitarristen auf den Bühnensteg, auch die Tiere kommen zum Finale dazu.
9. Lettland: Atvara – Ēnā
Wir sehen die bereits bekannte schräge weiße Wand, vor der Atvara steht. In der ersten Strophe steht sie nur in einem Lichtkegel, während auf der schrägen Wand ihr Schatten zu sehen ist. In der zweiten Strophe, ist dann ein Trinkglas auf dem Backdrop gesehen, zunächst sehr groß mit vielen Details, dann immer kleiner, bis es in der Ferne verschwindet und schließlich zerspringt. Die Scherben fliegen dann um Atvara herum, wir sehen hier natürlich nur die auf dem Backdrop und an der Hallenwand, die anderen werden per Onscreen-Grafik in das Fernsehbild montiert. Es gibt großen Applaus für die Performance, ich mutmaße vor allem auch für die starke Gesangsperformance inkl. des hohen Tons am Ende.
10. Dänemark: Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem
Jetzt also einer der Mitfavoriten. Søren beginnt im Halbdunkel außerhalb seiner Box, der Rest der Bühne ist türkis/grün. Im ersten Refrian klettert Søren über eine Leiter auf die Box, die jetzt besser beleuchtet ist als noch im Vorentscheid. Während der zweiten Strophe interagiert Søren durch das Glas mit den Tänzer*innen, die sich in der Box befinden, um sich ihnen dann im zweiten Refrainfür die Choreografie anzuschließen. Wir sehen gerade leider kein Bild auf dem Bildschirm, daher ist nicht zu erkennen, was genau in der Box noch passiert. Auf jeden Fall bekommt Søren wieder sien Oberteil ausgezogen, es gibt Feuerwerk eine sehr dynamische Choreografie zum Schluss vor der Box. Großer Applaus in der Halle.
Jetzt gibt es eine Zwischenmoderation und in dem wir sehen, wie die Acts reagiert haben, als sie zum ersten Mal die Wiener Stadthalle und die ESC-Bühne betreten haben.
11. Australien: Delta Goodrem – Eclipse
Wir sehen hier schon mal das Klavier, das auf dem Laufsteg steht. Auf der Bühne steht ein glitzernder Mikrofonständer, eine Harfe samt Hocker und es werden Vorhänge (?) an eine Traverse angebracht. Außerdem sind natürlich die beiden halben Sicheln zu sehen. Es gibt viel Bodennebel. Zu Beginn liegt der Fokus auf der Harfe, mit Beginn des Gesangs schalten wir dann zu Delta. Die Bühne ist in blau und gold gehalten. Auf dem Backdrop sehen wir einen Sternennebel. In der zweiten Strophe weicht das Blau, alles ist gold und Delta geht auf dem Laufsteg zum Klavier. Den zweiten Rafrain singt sie dann am Klavier stehende. Im Hintergrund sehen wir eine goldene Sonne, die sich verdunkelt. Dann ist plötzlich alles schwarz und nur noch Delta ist im Fokus. Als 2:30-Moment steigt Delta dann auf das Klavier, es gibt viele Flammen und eine Windmaschine. Das Klavier entpuppt sich als verkleidete Hebebühne mit der Delta schließlich nach oben gefahren wird. Das wirkt richtig stark, mehr ist mehr. Und stimmlich natürlich top.
Schneller Wechsel hier, Benny muss weg, also übernimmt jetzt Berenike.
12 Ukraine: LELÉKA – Ridnym
Zum Beginn sind LELÉKA und der Bandura-Spieler auf der Bühne. LELÉKA steht auf einem weißen LED-Streifen. Es sind zwei weiße Stoffbahnen im Hintergrund zu sehen, die im Refrain fallen. Es wird viel mit der Windmaschine gearbeitet, sodass LELEKAs Haare und die Bänder an ihren Anzug flattern.
Beim langen Ton werden noch einmal lange Stoffbahnen von der Decke heruntergelassen, die im Finale fallen (bis auf einer, der ungeplant hängen bleibt). Das Farbschema wandelt sich von Kühl-Blau in dem Moment zu orangerot.
Vereinigtes Königreich: LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei
Am Anfang sind ganz viele graue Schreibtisch auf der Bühne (vier Dreierreihen). LMNC wechselt gelangweilt von einem zum anderen. Dann „bricht er heraus“ aus dem langweiligen Büroalltag und klettert auf einen. Schließlich wird die Tischplatte eines Schreibtisches gedreht und das Synthesizer-Pad kommt zum Vorschein, LMNC spielt auf ihm.
Danach wird die Bühne weiter umgebaut: die Tische werden verschoben (während LMNC teilweise noch auf ihnen liegt). Andere werden dann vollständig umdreht und man sieht die Synthesizer im Hintergrund.
LMNC macht wieder die Publikumsanimation (die sogar halbwegs bei der Presse funktioniert). Im Finale laufen alle nach vorne auf den Catwalk.
13 Albanien: Alis – Nân
Alis singt zuerst knieend im Nebel, während eine Mutter in Übergröße auf dem Backdrop zu sehen ist. Dann erhebt er sich und singt im Nebel weiter, im Hintergrund ist ein Sternenhimmel zu sehen. Danach ändert sich der Backdrop, ein Chor Mütter wird eingeblendet, später vier singende Männer.
In der Bridge kommt die Mutter in einem weißen Kleid auf die Bühne. Im Backdrop werden Flügel eingeblendet, die dann in Schmetterlinge zerfallen. Ganz am Ende läuft die Mutter auf Alis zu und streicht ihm über die Wange. Auch das Finale in fast a cappella wird interagierend von Alis und der Mutter vorgetragen.
14 Malta: AIDAN – Bella
AIDAN steht auf einem kleinen Podest in einem Bogenrondell aus weißen LED-Stangen. Diese Stangen wechseln im ersten Refrain die Beleuchtung und strahlen jetzt sternenartig.
Im Bella-Bella-Teil erscheint eine weiße LED-Figur einer Frau mit Rock in den „Bogenfenstern“. AIDAN verlässt kurz das Rondell, kehrt dann aber schon bald wieder hinein zurück.
Im nächsten Refrain dreht sich AIDAN auf deiner Drehscheibe im Innern des Bogenrondells. Die Rosenblätter werden dabei wie vorher die Frau in den Bogenfenstern eingeblendet.
15 Norwegen: JONAS LOVV – YA YA YA
JONAS und die Band stehen auf einen flachen, roten, langen Quader. Er trägt schwarze Glitzerhosen und ist Oberkörperfrei. Im Backdrop werden oft „YA YA YA“ und andere Teile des Texts eingeblendet.
JONAS interagiert immer wieder mit den Bandmitgliedern (ein Gittarist bekommt auch einen Bussi auf die Wange). Ansonsten macht JONAS die aus dem Vorentscheid bekannten „Tanz“-Bewegungen. Im finalen Teil des Song ist JONAS allein auf dem Catwalk.
Wir konnten jetzt noch einen Schnelldurchlauf mit TV-Bildern sehen. Alis verschwindet schon ganz schön im Nebel. Der lange Ton von LELÉKA war zu früh abgebrochen. Und die Säule, die aus Deltas Piano wächst, wirkt auf mich eher absurd. Sie singt dabei aber beeindruckend und der Backdrop passt sehr gut.
Der Intervall-Act ist eine Art Muscical-Nummer zu „I’m So Excited“.
Noch mal ein Schnelli. Bangaranga hat eine Wahnsinns-Energie. Aserbaidschan hat die einzige gute Stelle für den Schnelli gewählt. Alexandra hat eine wahnsinnige Bühnenpräsenz. Bei Eva Marija hängen die Haare im Gesicht. Daniel singt wirklich toll. Armenien geht im Fahrstuhl ab. Bei der Schweiz funktioniert die E-Gitarrenübergabe endlich. Antigoni ist wirklich nicht die beste Sängerin. Atvara dafür umso mehr. Und auch Søren. Delta sowieso. Eine tolle Stimme nach der anderen im Schnelli. Bis auf LELÉKA die Ton zum Schluss versemmelt. Albanien ist echt sehr düster. Und Malta sehr gelungen mit Windmaschinen und der Drehkamera. Norwegen zu sehr in der Totalen im Schnelli, erst ganz zum Schluss wird auf JONAS gehalten.
Wir werden diesmal immer noch nicht rausgeschmissen, ich muss jetzt aber auch los. Was noch als Intervall-Act auf der Bühne zu sehen ist, werden wir dann heute Abend live bloggen.
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