Live-Blog Junior Eurovision Song Contest 2025 in Tiflis

„United by Music“ heißt es heute am späten Nachmittag und frühen Abend in Tiflis, denn dann findet dort der Junior Eurovision Song Contest 2025 statt. Nach dem Sieg von Andria Putkaradze mit „To My Mum“ im vergangenen Jahr, wird der Wettbewerb zum zweiten Mal nach 2017 in der georgischen Hauptstadt ausgetragen.

Wer heute Abend als Sieger*in nach Hause geht, darüber entscheiden zu jeweils 50% die nationalen Jurys der Teilnehmerländer und die Zuschauer*innen. Letztere können bereits seit dem gestrigen Freitagabend per Online-Voting für ihre drei Favorit*innen abstimmen. Das erste Abstimmungsfenster ist noch bis kurz vor dem Start der Liveshow heute um 17 Uhr geöffnet. Eine erneute Möglichkeit zum Voten gibt es dann während der Sendung, sobald der letzte Auftritt vorbei ist. Alle Details zur Abstimmung haben wir hier aufgeschrieben.

18 Länder nehmen in diesem Jahr am Junior ESC teil, keines davon aus dem deutschsprachigen Raum. Wer sich bereits im Vorfeld über die geplanten Auftritte informieren will, findet hier und hier unsere Übersicht über die bisherigen Proben.

Diese Acts stehen heute in dieser Startreihenfolge auf der Bühne:

  1. Malta: Eliza Borg – I Believe
  2. Aserbaidschan: Yağmur – Miau Miau
  3. Kroatien: Marin Vrgoč – Snovi
  4. San Marino: Martina CRV – Beyond The Stars
  5. Armenien: Albert – Brave Heart
  6. Ukraine: Sofia Nersesian – Motanka
  7. Irland: Lottie O’Driscoll Murray – Rúin
  8. Niederlande: Meadow – Freeze
  9. Polen: Marianna Kłos – Brightest Light
  10. Nordmazedonien: Nela Mancheska – Miracle
  11. Montenegro: Asja Džogović – I Tužna i Srećna Priča
  12. Italien: Leonardo Giovannangeli – Rockstar
  13. Portugal: Inês Gonçalves – Para Onde Vai o Amor?
  14. Spanien: Gonzalo Pinillos – Érase Una Vez (Once Upon a Time)
  15. Georgien: Anita Abgariani – Shine Like a Star
  16. Zypern: Rafaella & Christos – AWAY
  17. Frankreich: Lou Deleuze – Ce Monde
  18. Albanien: Kroni Pula – Fruta Perime

Die offiziellen Videos aller Beiträge findet Ihr hier. Auf deren Basis sind die Favoriten der ESC-kompakt-Leser*innen Ukraine, Frankreich und Armenien. Nach den Proben liegen Ukraine, Albanien und San Marino ganz vorne. In beiden Umfragen könnt Ihr weiterhin abstimmen.

Moderiert wird der Junior ESC 2025 von David Aladashvili und Liza Tsiklauri. Der deutsche Kommentar kommt in diesem Jahr von Felix Schmutzer. In Luxemburg wird die Übertragung von Raoul Roos und der diesjährigen ESC-Teilnehmerin Laura Thorn kommentiert. Als Austragungsort für die Show fungiert der Gymnastics Palace.

Der Junior Eurovision Song Contest 2025 startet heute um 17:00 Uhr deutscher Zeit und soll etwa bis 19:25 Uhr gehen. Im deutschen Fernsehen wird der Wettbewerb live im KiKA übertragen, in Luxemburg von RTL Zwee. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.

Einen schönen guten Nachmittag aus Frankfurt am Main und herzlich willkommen beim Live-Blog zum Junior Eurovision Song Contest 2025. Gleich geht es los, auf KiKA läuft schon eine kurze Vorschau.

Es geht los! Wir hören die Eurovisions-Hymne und Felix Schmutzer begrüßt uns (also alle, die die Show im KiKA schauen).

Zuerst sehen wir einen Einspieler, in dem schöne Bilder aus Georgien gezeigt werden. Und dann geht’s ab in die Halle…

Wir sehen zuerst die Interpretation eines georgischen Märchens und dann gibt es den nahtlosen Übergang zur Reprise des letztjährigen Siegerbeitrags „To My Mum“.

Der Kurz-Kurz-Auftritt von Vorjahressieger Andria geht über in die Flaggenparade. Alle Acts kommen in alphabetischer Reihenfolge nach Landesnamen auf die Bühne.

Ich merke gerade, dass ich ewig keine (J)ESC mehr mit deutschem Kommentar gesehen habe, man bekommt ja keine fünf Sekunden ohne dass über die Show drübergeredet wird. Ist mir persönlich ja too much, würde zum Beispiel auch gerne mal etwas von der Stimmung und der Musik mitbekommen.

Nun sind die beiden Moderator*innen David und Liza auf der Bühne, begrüßen uns und geben uns schon mal einen Ausblick auf den Verlauf des Abends.

Der Junior ESC 2025 ist offiziell eröffnet und es geht los mit dem ersten Act.

Wir werden – wie gewohnt – alle Acts zwischen 0 und 10 Punkten bewerten. Da die Frankfurter Jury heute aus zwei Juroren besteht, beträgt die Höchstpunktzahl für jeden Act 20 Punkte.

1. Malta: Eliza Borg – I Believe

Eliza singt ihre Disney-Ballade zuerst im Bett liegend und erwacht dann. Sie hat vier Tänzerinnen dabei, alle tragen weiße Kleider. Das ist sehr klassisches musikalisches Material, gesanglich sehr gut vorgetragen. Der Bachdrop, die On-Screen-Graphics und die Tänzerinnen sorgen für Dynamik.

Bewertung: 13/20 Punkten

2. Aserbaidschan: Yağmur – Miau Miau

Jetzt bekommen wir ganz andere musikalische Töne zu hören. Los geht es sehr mysteriös, düster mit einem leichten kaukasischen Folklore-Einschlag. Außerdem sehr elektronisch das Ganze. Meine Vermutung wäre, dass das eher den Musikgeschmack der jungen Generation trifft als die Disneyklänge von Malta. Außerdem gibt es auch eine moderne Choreografie. Und Trommeln. Das hat etwas von ESC in den Nullerjahren – „Let Me Try“. Einen Dresschange gibt es auch noch, da wird einiges geboten.

Bewertung: 12/20 Punkten

3. Kroatien: Marin Vrgoč – Snovi

Jetzt kommt die zweite Ballade des Abends. Herzallerliebst wie Marin in seinem beigen Anzug auf der Bühne steht. Stimmlich ist er dem Lied absolut gewachsen. Der Song und auch die Performance sind allerdings sehr klassisch und vielleicht nicht so richtig zielgruppengerecht…?

Bewertung: 15/20 Punkten.

4. San Marino: Martina CRV – Beyond The Stars

Country mag ich ja, aber die Probenausschnitte konnten mich noch nicht so richtig catchen. Mal sehen, ob sich das jetzt ändert. Marina macht das gut, aber richtig viel passiert in den drei Minuten nicht und die einstudierten Schritte wirken etwas bemüht. Trotzdem ein charmanter Auftritt.

Bewertung: 10/20 Punkten.

5. Armenien: Albert – Brave Heart

Als nächstes kommt der kleine Prinz. Ich frage mich, ob auf dem gelben Schal eigentlich kein Copyright liegt, aber das wird vorher sicher jemand geprüft haben. Wir hören die dritte Ballade des Abends, aber doch ganz anders als die ersten beiden, denn diese hier ist deutlich ungewöhnlicher, besonderer könnte man auch sagen. Irre, wie Albert dieses Lied singt, beeindruckend. Nur der letzte Ton wackelt ein bisschen.

Bewertung: 14/20 Punkten.

6. Ukraine: Sofia Nersesian – Motanka

Jetzt gibt es wieder Elektro-Folklore auf die Ohren. „Motanka“ ist gleichzeitig sehr traditionell und sehr modern. Könnte auch die Kinderversion von Go_A sein. Eine coole Choreo mit Leuchtkugeln gibt es auch noch dazu. Sehr professionell.

Bewertung: 17/20 Punkten.

Sofia aus der Ukraine bislang also deutlich unsere Favoritin. Nach sechs Beiträgen am Stück jetzt die erste kurze Pause mit einem kleinen Partyspiel im Greenroom: Emoji erraten.

7. Irland: Lottie O’Driscoll Murray – Rúin

Man merkt sofort, dass Lottie schon 14 und damit am oberen Ende der JESC-Altersskala ist. Dieser Auftritt wirkt null kindlich, sondern sehr erwachsen. Wir hören wieder eine klassische Ballade und Lottie trägt ein klassisches silbernes Glitzerkleid. Stimmlich ist sie eine echt Bank, stark.

Bewertung: 12/20 Punkten.

8. Niederlande: Meadow – Freeze

Die Niederlande sind ja eines meiner Lieblingsländer beim JESC, weil sie immer so richtig schön poppige und kindgerechte Gute-Laune-Songs schicken. Mit „Freeze“ werde ich aber in diesem Jahr nicht so richtig warm. Ich finde ihn ein bisschen sehr schlicht und auch mittelgut gesungen. Choreo aber natürlich top.

Bewertung: 9/20 Punkten.

9. Polen: Marianna Kłos – Brightest Light

Sängerinnen auf ein Podest zu stellen, dass dann von einem überlangen Kleid verdeckt wird, kennen wir ja auch schon vom großen ESC. Trotz der Meerjungfrauen-Performance ist der Auftritt für mich aber etwas langweilig, auch wenn Marianna beeindruckend performt.

Bewertung: 11/20 Punkten.

Halbzeit, aber keine Pause, sondern es geht sofort weiter.

10. Nordmazedonien: Nela Mancheska – Miracle

Die nächste Ballade. Ein richtiges Alleinstellungsmerkmal gibt es hier nicht. Trotzdem ist auch „Miracle“ wieder extrem beeindruckend gesungen.

Bewertung: 11/20 Punkten.

11. Montenegro: Asja Džogović – I Tužna i Srećna Priča

Jetzt kommt nach zwei Balladen als auch noch DIE Balkanballade des heutigen Abends. Sehr dramatisch, sehr düster. Asja kämpft an der einen oder anderen Stelle mit dem anspruchsvollen Lied. Hier hatte ich nach dem Probenausschnitt eigentlich mehr erwartet.

Bewertung: 11/20 Punkten.

12. Italien: Leonardo Giovannangeli – Rockstar

So, Schluss mit den Balladen. Aber was ist „Rockstar“ eigentlich? Irgendwas zwischen Industrial, Pop und Rap. Sehr eigenständig und dadurch im heutigen Teilnehmerfeld auffällig. Mein cup of tea ist der Song aber nicht. Die Performance ist leider auch etwas statisch geraten.

Bewertung: 7/20 Punkten.

Es ist wieder Pause und wir sehen einen Rückblick auf die – sehr erfolgreiche – JESC-Geschichte Georgiens.

13. Portugal: Inês Gonçalves – Para Onde Vai o Amor?

Inês wirkt sehr aufgeregt, das passt aber auch zu dem Schmerz und der Last, die sie laut Lied trägt. Die Idee mit den Abdeckplanen ist ganz gut, hätte aber besser umgesetzt werden können.

Bewertung: 9/12 Punkten.

14. Spanien: Gonzalo Pinillos – Érase Una Vez (Once Upon a Time)

Spanien hat in diesem Jahr eine Musicalnummer im Gepäck, die das junge Publikum zum Lesen animieren soll. Nicht jeder Ton sitzt, aber Gonzalo und seine beiden Tänzer*innen haben offenbar Spaß auf der Bühne und das ist ja das Wichtigste.

Bewertung: 10/20 Punkten.

15. Georgien: Anita Abgariani – Shine Like a Star

Wow. Viel Drama, viel Stimme. Und ein bisschen Copy & Paste vom ukrainischen ESC-Beitrag 2013, „Gravity“ von Ognevich. Mir gefällt die Wucht dieses Liedes aber trotzdem – mal wieder eine beeindruckende Performance für ein Kind.

Bewertung: 14/20 Punkten.

16. Zypern: Rafaella & Christos – AWAY

Eigenen sich Duos besonders gut dazu, emotionale Songs rüberzubringen? Darüber haben wir letztens auch bei der Podcast-Aufnahme mit ESC Update zu den 40 besten ESC-Balladen dieses Jahrtausends diskutiert (zu hören am 20. Dezember ab 16 Uhr digital oder live im Radio auf NDR Blue am frühen Morgen des 21. Dezembers). Hier und heute finde ich das aber eher etwas chaotisch.

Bewertung: 7/20 Punkten.

17. Frankreich: Lou Deleuze – Ce Monde

Voilà. Lou macht das super, ist mir aber sowohl musikalisch als auch inszenatorisch zu nah an den bekannten französischen ESC-Saisons dran. Ich mag die JESC-Popnummern aus Frankreich lieber. Und stehen Kinder auf sowas? I don’t know.

Bewertung: 12/20 Punkten.

18. Albanien: Kroni Pula – Fruta Perime

Das ist doch mal Junior ESC. Leicht drüber, aber Kroni und ihre Mädels bringen das klasse und mit viel Freude rüber. Ist zwar auch etwas viel Geschrei, macht aber Spaß.

Bewertung: 12/20 Punkten.

Damit haben wir alle Acts gesehen und ab sofort könnt Ihr wieder abstimmen. Alle Informationen zum Voting gibt es hier.

Während ihr abstimmen könnt, gibt es jetzt den ersten Schnelldurchlauf.

Unsere Favoriten:

  1. Ukraine
  2. Kroatien
  3. Armenien & Georgien

Als Pausenact stehen jetzt die ersten JESC-Sieger Georgiens Bzikebi auf der Bühne, 17 Jahre nach ihrem Sieg 2008. Heute singen sie „We Don’t Sleep“. Der Song klingt ein bisschen nach The Roop, die Bienenoptik haben sie aber beibehalten. Das ist echt ein cooler Auftritt, der Song scheint bislang auf den gängigen Plattformen aber noch nicht verfügbar zu sein oder ist jemand von euch schon fündig geworden?

Wir sehen den zweiten Schnelldurchlauf.

Die zweiten Georgien-Gewinner sind auch der zweite Pausenact: Candy. Immer noch in rot-weißen Bonbon-Outfits.

Letzte Chance jetzt noch abzustimmen.

Der Countdown läuft….10, 9, 8, 7…..3, 2, 1, 0. Die Leitungen sind geschlossen. Stop voting now.

United by Music: Jetzt singen alle Acts zusammen den Gemeinschaftssong „Shine Together“. Ja gut, klingt halt wie immer und natürlich auch Playback. Muss wohl so sein.

Insgesamt hat Georgien hier und heute aber wirklich eine gute und kurzweilige Show geliefert mit schönen Bildern. Well done!

Bevor es losgeht mit der Punktevergabe, sehen wir hier noch Impressionen aus der vergangenen (Proben-)Woche.

Außerdem gibt es ein Kurzinterview mit dem letztjährigen Sieger Andria Putkaradze, das ein bisschen lost in translation ist.

Los geht es jetzt mit dem Juryergbenis.

Malta gibt 12 Punkte an Armenien.

Aserbaidschan gibt 12 Punkte an Italien (und sogar 3 an Armenien!).

Kroatien gibt 12 Punkte an Frankreich.

San Marino gibt 12 Punkte an Frankreich.

Spanien führt aktuell vor Frankreich.

Armenien gibt 12 Punkte an Malta.

Ukraine gibt 12 Punkte an Armenien.

Irland gibt 12 Punkte an Georgien.

Niederlande geben 12 Punkte an Frankreich.

Polen gibt 12 Punkte an Georgien.

Nordmazedonien gibt 12 Punkte an Frankreich.

Montenegro gibt 12 Punkte an Nordmazedonien.

Italien gibt 12 Punkte an Nordmazedonien.

Frankreich führt aktuell vor Georgien.

Portugal gibt 12 Punkte an Spanien.

Spanien gibt 12 Punkte an Georgien.

Georgien gibt 12 Punkte an Armenien.

Zypern gibt 12 Punkte an Frankreich.

Frankreich gibt 12 Punkte an Albanien.

Albanien gibt 12 Punkte an Frankreich.

Damit sind alle Jury-Punkte vergeben. Frankreich führt sehr deutlich mit 152 vor Georgien mit 121 und Armenien mit 117 Punkten.

Jetzt geht es los mit den Zuschauerpunkten. Personen aus 188 Ländern haben abgestimmt.

Zypern bekommt von Zuschauer*innen 47 Punkte.

Irland bekommt 41 Punkte.

Montenegro bekommt 39 Punkte

Aserbaidschan bekommt 54 Punkte.

Italien bekommt 47 Punkte.

Ups, das geht sehr schnell.

Kroatien bekommt 42 Punkte.

Portugal bekommt 41 Punkte.

San Marino bekommt 87 Punkte.

Niederlande bekommt 46 Punkte.

Malta bekommt 38 Punkte.

Albanien bekommt 85 Punkte.

Polen bekommt 67 Punkte.

Ukraine bekommt 98 Punkte.

Ukraine schiebt sich damit auf Platz 1.

Nordmazedonien bekommt 49 Punkte.

Spanien bekommt 54 Punkte.

Armenien bekommt 58 Punkte.

Georgien bekommt 55 Punkte.

Ukraine weiter auf Platz 1 vor Georgien.

Frankreich hat 96 Punkte und gewinnt damit schon wieder den Junior Eurovision Song Contest. Herzlichen Glückwunsch an Lou Deleuze!

Natürlich darf sie jetzt auch nochmal „Ce Monde“ singen.

Vielen Dank euch allen fürs Mitlesen und Mitkommentieren. Habt einen schönen Abend und einen schönen dritten Advent!



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288 Comments
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ESCFrank
ESCFrank
3 Monate zuvor

Ich weiß nicht 🤷‍♂️
Natürlich ein toller Auftritt aber wie gesagt, mir ist das zu viel auf Erwachsen getrimmt.
Hier haben vermutlich ganz viele „ältere“ ESC-Fans ordentlich im Voting mitgemischt 🤓

inga
inga
3 Monate zuvor

Schönes Schlussbild.

David Z
David Z
3 Monate zuvor

Wäre Frankreich seit 2003 durchgehend dabei und hätten sie ihre akutelle Siegesquote über all die Jahre gehabt, hätten die heute 15 Siege

Matty
Matty
3 Monate zuvor

Felix Schmutzer hat als Kommentator und Nachfolger von Constanin Zöllner einen sehr guten Job gemacht!

ESCFrank
ESCFrank
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Ausnahmsweise kann ich dir mal Recht geben 🙋‍♂️

Nilou
Nilou
3 Monate zuvor

Hat sehr viel Spaß gemacht mit euch, wünsche allen noch einen schönen Abend!!

Matti.berlino
Matti.berlino
3 Monate zuvor
Reply to  Nilou

Dir auch

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
3 Monate zuvor

Was mir von der Show hängen geblieben ist:

Schon das Intro spart nicht gerade mit georgischem Patriotismus. Und ja, Andria darf, was Zoé Clauzure nicht durfte: Den Siegersong nochmal vortragen. Aber die Geschichte mit dem Wunschbaum, der auch bei der Flaggenparade aufgegriffen wurde, hat mir gut gefallen.

Die VR-Brillen in den Postcards erinnern mich an Minsk 2018, damals tauchten diese ebenfalls auf, um damit Belarus zu erkunden. Aber immerhin, diesmal ist kein politisches Gebäude dabei, dafür jedoch (beim Gastgeber) das Nachrichtenstudio des georgischen Fernsehens.

So wie es letztes Jahr mit einer Pyjama-Party begann, so geht es diesmal mit Eliza los, die im Bett liegt.

Yagmurs Auftritt spielt nicht im nobelsten Viertel – aber es muss ja nicht immer Hochglanz sein.

Bei Kroatien verstehe ich das mit den Lampen nicht so ganz, fast so wie mit JALN und den Mikrofonen.

Martina sitzt auf einer Mondsichel, so wie einst Nathan Trent, in der Hoffnung, dass es nicht so ausgeht wie für ihn.

Armeniens Auftritt erinnert mich zumindest am Anfang an den von JJ – und damit an den Gedanken, dass Österreich den ESC häufiger gewonnen hat als Deutschland.

Tadellos hingegen der Auftritt der Ukraine, zu Beginn hat Sofiia ihre Motanka in der Hand.

Bei Lottie wurde der Berggipfel aus dem Musikvideo aufgegriffen, ihr Kleid erinnert an das von Enya letztes Jahr (ist dieselbe Schneiderin).

Auch Mädchen kommen in den Stimmbruch: Meadows Song ist jetzt tiefer, das hohe „Freeze“ kommt erst am Ende, außerdem gibt es ein neues Intro und Outro – finde beides überflüssig, aber das ist wohl, um an die 3 Minuten ranzukommen.

Marianna wird von vier Meerjungfrauen begleitet – warum? Weil sie cool sind? (Letztes Jahr wurde Chloe Dela Rosa auch zur Nixe.)

Um Nela kreist das Universum (schade, dass man die Geminiden heute nicht so gut sehen kann).

Auch Montenegros Auftritt beginnt im Bett – und endet so, als wäre es Werbung für eine Stiftung. Ist das nicht verboten?

Italiens Act ist eher noch ein Möchtegern-Rockstar, da fehlt noch einiges zu Damiano David.

Portugal hat den Auftritt zerstört – die Plastikfolien, die im Wind wehen, wirken eher unfreiwillig komisch. Und ich dachte, der zweite Platz letztes Jahr hätte sie dazu movitiert, auch mal zu gewinnen?

Spaniens Auftritt ist die erwartete Musical-Performance. Aber ein bisschen sehr geschrien.

Georgiens Auftritt erfüllt die Erwartungen – es ist Gänsehaut, aber nicht mehr.

Bei Zypern gibt es noch weniger Überraschendes. Außer, dass hier mal zwei Kids antreten dürfen.

Lous Auftritt erinnert stark an den von Barbara Pravi 2021. Ist am Ende aber farbenfroher. Und die Mütze trug Barbara auch nicht. Aber dafür sind die schwarzen Balken wieder da, die letztes Jahr fehlten.

Und schließlich Albanien: Dafür, dass der Auftritt bunt ist, fehlt dann doch das Obst und Gemüse auf der Bühne.

In der Pause haben Bzikebi bewiesen, dass sie mehr können als nur „Summ, summ, summ!“ (Hatte der Mann vor drei Jahren nicht noch kurze Haare?)

Einen „sußen“ Auftritt hatten auch Candy. Ihr Song damals war eher so mittel, aber sie können es halt – und zwei von denen haben auch eine The-Voice-Version gewonnen, eine schaffte es gar zum ESC nach Liverpool! Und ja, im Zirkus darf die Zuckerwatte nicht fehlen.

Und damit kommt etwas, was es letztes Jahr nicht so wirklich gab: Den Gruppensong! (Und ja, Andria darf nicht fehlen) Gefolgt von einem Einspieler und einem Interview mit Andria, die hauptsächlich dazu dienen, die Zeit bis zur Punktevergabe zu überbrücken.

Die größte Überraschung bei der Punktevergabe waren die drei Punkte von Aserbaidschan nach Armenien. (Umgekehrt gab es aber keine.) Schön war auch das Wiedersehen mit Victoria Nicole – aber warum mit Pelzmütze? Und der erwartete Erdruscherfolg der Jurys blieb dann doch aus.

Am Ende hat Frankreich mit Georgien wieder gleichgezogen. Und damit bin ich mehr glücklich und zufrieden. Schade nur, dass Irland Letzter wurde. Aber auch Sofiia darf stolz auf sich sein (Ich habe für diese drei Länder gestimmt.)

Doof nur, dass man beim Siegerauftritt den letzten Ton nicht abwarten wollte.

Und ich habe zu spät daran gedacht, dass es bei Magenta TV auch französisches Fernsehen gibt, dann hätte ich den Moment auch mit deren Kommentar verfolgen können – und die Mediathek von France TV sagt mit „Pardon, seulement dans la France!“ Aber bestimmt gibt es den Moment bald auch auf YouTube!

In diesem Sinne: Felicitations, Lou Deleuze! Et a bientot a Lyon, Marseille ou Paris (ou peut-etre San Marino)!

PS: Damit steigen auch die Chancen, dass Deutschland nächstes Jahr wieder teilnehmen könnte. In Armenien hätte es schlechter ausgeschaut…

Matty
Matty
3 Monate zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Deine Meinung zum neuen Kommentator?

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Ich habe die Show ohne Kommentar geschaut. Kann ich also nicht bewerten. Dommage!

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
3 Monate zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Hier ist der Moment, gefreut haben sich Stephane Bern und Zoé Clauzure:
https://www.youtube.com/shorts/CPPhr4kN-ho

Ach ja: Gut, dass das Säulendiagramm wieder abgeschafft wurde!

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