
Am 13. Dezember 2025 ist es endlich so weit: Der Junior Eurovision Song Contest findet dieses Jahr in der georgischen Hauptstadt Tiflis statt – und die ersten Proben sind inzwischen vollständig abgeschlossen.
In den vergangenen Tagen haben alle 18 teilnehmenden Länder erstmals die große Bühne betreten. Jede Delegation hatte 40 Minuten, um ihre Performance zum allerersten Mal im Scheinwerferlicht auszuprobieren und letzte Feinheiten zu testen. Auch die Dreharbeiten für die traditionellen Postcards sind mittlerweile abgeschlossen: Gemeinsam mit einem GPB-Team, also dem georgischen Sender, entstanden stimmungsvolle Szenen aus ganz Georgien.
Für die Gastgebernation ist dieser Wettbewerb ein echtes Prestigeprojekt. Nach dem Sieg von Andria Putkaradze mit „To My Mom“ – dem bereits vierten JESC-Triumph Georgiens – richtet das Land den Contest nun zum zweiten Mal aus. Die Shows finden dabei nicht wie ursprünglich angekündigt im Olympiapalast, sondern im Tbilisi Gymnastics Palace statt. Die Eindrücke von der Bühne in dem aktuellen Veranstaltungsort zeigen uns auch die aktuellen Probenbilder – die Bühne wirkt intim, aber durchaus modern und ähnlich wie beim „großen“ ESC.
Mit dem Abschluss der Proben steigt jetzt also die Spannung unter den jungen ESC-Stars und hier gibt es nun die ersten visuellen Eindrücke direkt von der Bühne in Tiflis.
So präsentieren sich die diesjährigen Acts beim JESC 2025 in Tiflis in der Startreihenfolge vom JESC:
Malta: Eliza Borg – I believe


Aserbaidschan: Yağmur – Miau Miau


Kroatien: Marin Vrgoč – Snovi


San Marino: Martina CRV – Beyond The Stars



Video-Eindrücke zu der Performance gibt es auch auf dem Instagram-Kanal der Interpretin:
Armenien: Albert – Brave Heart


Ukraine: Sofia Nersesian – Motanka
Laut ESC kompakt-Voting ist der ukrainische Beitrag bisher Euer Favorit.


Irland: Lottie O’Driscoll Murray – Rúin


Niederlande: Meadow – Freeze



Polen: Marianna Kłos – Brightest Light


Nordmazedonien: Nela Mancheska – Miracle


Montenegro: Asja Džogović – I Tužna i Srećna Priča


Italien: Leonardo Giovannangeli – Rockstar


Auch Rockstar Leonardo teilt seine Bühneneindrücke mit uns:
Portugal: Inês Gonçalves – Para Onde Vai o Amor?


Spanien: Gonzalo Pinillos – Érase Una Vez



Auch hier ermöglichen uns Gonzalo und der spanische Sender RTVE Eindrücke im Bewegtbild:
Georgien: Anita Abgariani – Shine Like a Star


Zypern: Rafaella & Christos – AWAY


Frankreich: Lou Deleuze – Ce Monde
Im ESC kompakt-Voting hat dieser Beitrag aus Frankreich nur etwas weniger Stimmen als der ukrainische und landet damit auf dem zweiten Platz der Abstimmung.


Albanien: Kroni Pula – Fruta Perime


Nun fehlt nur noch eines: der große Showabend am 13. Dezember 2025 um 17:00 Uhr (CET). Die Show wird im KiKA übertragen. Dann entscheidet sich, wer die Nachfolge von Andria Putkaradze antreten wird.
Welche ersten Eindrücke aus Tiflis beeindrucken Dich am meisten? Wirst Du den JESC 2025 verfolgen? Lass es uns in den Kommentaren wissen!
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Ich bin schon ziemlich gespannt!
Ich fremdle dieses Jahr leider sehr mit dem Starterfeld.
Zwei Songs finde ich richtig klasse (Portugal, Armenien), vier finde ich in Ordnung (Ukraine, Aserbaidschan, Frankreich, Irland (das hätte ich mir aber in eine ganz andere Richtung inszeniert gewünscht)), der Rest lässt mich eher kalt.
Ganz hinten sind bei mir Kroatien (völlig nichtssagend) und Zypern (leider null Chemie zwischen den beiden).
Auf den Bildern fällt mir spontan San Marino positiv auf, ansonsten herrst erschreckende Einheitlichkeit bei den Konzepten; vor allem Polen, Nordmazedonien und Montenegro hintereinander sehen quasi identisch aus.
Um den Sieg kämpfen wohl in erster Linie Frankreich und die Ukraine.
Oh ich finde dieses Jahr eigentlich alle gut kein totalausfall. Favorit Frankreich, Ukraine. Aber mein Favorit ist Nordmazedonien. Hat keine Chance auf die vorderen Plätze.
Ein Totalausfall wie San Marino letztes Jahr ist dieses Mal tatsächlich nicht dabei.
Gerade beim JESC schaffen es aber eigetlich jedes Mal noch eine Handvoll Live-Performances, mich von Songs zu überzeugen, die ich vorher gar nicht auf dem Zettel hatte.
Genau, gerade Albanien hat 2023 und 2024 mit der Live-Performance und stimmlich herausragenden Leistungen nochmal vieles herausgeholt (auch dank der vielen Punkte von den Jurys).
Bin gespannt.
Armenien ist mein Favorit!🇦🇲😊
Die Fotos sehen vielversprechend aus, aber es kommt auf den Auftritt im Finale am Samstag an.
Spanien spielt mit dem Gedanken, nächstes Jahr dem JESC fernzubleiben:
https://elpais.com/television/2025-12-07/que-gana-y-que-pierde-rtve-al-salir-de-eurovision.html
Angeblich muß bei RTVE gespart werden.
Dein verlinkten Artikel zieht einen Bilanz, nun Spanien den ESC fernbleibt. Was verliert man, was gewinnt man?
Ob man bei JESC dabei bleibt, ist alles Spekulation des Autors.
Nordmazedonien nimmt seit Jahren beim JESC teil, ohne gleichzeitig am ESC teilzunehmen. Das gleiche galt z.B. auch 2014 für Kroatien, Bulgarien, Zypern und Serbien.
Weiß scheint auch wie bei dem 2025er ESC sehr angesagt zu sein, da fallen die etwas farbenfroheren Auftritte doch gleich mehr ins Auge.
Die Bühne sieht insgesamt wirklich vielversprechend aus und auch beim Staging scheint sich jede Delegation etwas überlegt zu haben.
Besonders gelungen vom Konzept her fallen mir auf den ersten Blick auf:
– Ukraine (das VE-Staging war ja schon gut, das ist aber nochmal ein absolutes Glow-Up)
-Albanien (cooles Spiel mit den Farben)
-Spanien (die Messsage des Songs wird sofort klar)
-San Marino (die Idee mit dem Mond ist schön gelungen und farblich auch mal eine Abwechslung)
Ebenfalls positiv ist mit Irland aufgefallen, wo das Konzept zwar nicht das Rad neu erfindet, aber eine andere Richtung als der Rest einschlägt.
Insgesamt haben wir 10 Beiträge von 18, die prominent auf die Farbe Weiß setzen (könnte ein neuer Rekord sein). Bin gespannt, ob sich das auf die Ergebnisse in irgendeiner Form auswirken wird, aber letztendlich zählt ja schon der Song und die Performance.
Meine persönlichen Lieblingslieder wären Armenien, Portugal, Frankreich, Nordmazedonien und Aserbaidschan, aber mittlerweile kann ich eigentlich jeder Komposition etwas abgewinnen. Bezüglich des Gewinners oder der Gewinnerin dürfte es ein Kopf- an Kopf-Rennen gleich mehrerer Beiträge geben.
Ich wünsche allen Teilnehmern ganz viel Glück und hoffe, dass sie ihre Erlebnisse genießen können.
Wenn ihr mal etwas über ein paar dunkle Kapitel des JESC sehen wollt, bitte hier entlang:
https://www.youtube.com/watch?v=YDhMXHVo4As
Gelernt hat die EBU aus der Krankheitswelle 2022 übrigens nicht, die Show findet wieder im Dezember statt. Ich hoffe sehr, dass sich die Geschichte von Freya, Sophie und vor allem Katerina nicht wiederholt! Auch wenn es in Tbilisi nicht so kalt werden soll wie vor drei Jahren in Jerewan – aber verregnet:
https://www.wetteronline.de/wetter/tiflis
Und die Sache mit dem KI-Matsch letztes Jahr (vor allem in den Postcards): Nie wieder, bitte! Bei Annabelle aus Estland ist mir das mit den blonden Haaren auch aufgefallen, nicht nur bei Enya aus Irland (dafür sind andere auch ohne KI blond, etwa unser Bjarne, oder Lottie, die dieses Jahr für Irland antritt). Der größte Hammer war aber wohl die Postcard der Niederlande, ohne an dieser Stelle zu viel zu verraten.
Hoffen wir, dass uns so etwas dieses Jahr erspart bleibt. Allerdings, wenn ich schon „Georgien“ höre, da wird mir ein wenig flau im Magen…
PS: Der Meinung des YouTubers zu Frankreich 2020 schließe ich mich auch an. Und der zum Drama 2023 ebenso. Kein Wunder, dass Sandra bei Zoés Siegerauftritt fehlte…
SAN MARINO
Liebe ESC-Fans,
Euch allen wünsche ich einen ruhigen, besinnlichen Dezember, voll von schönen Momenten im Kreise eurer Liebsten! Gegen Ende des Jahres werde ich immer ein wenig nostalgisch. Ich finde Nostalgie kann etwas ganz wunderbares sein. Deshalb verpacke ich diese Nostalgie nun in einen ESC-Adventskalender und möchte sie mit euch teilen. Jeden Tag gibt es ein neues Türchen mit weiteren ESC-Erinnerungen zu öffnen. Ihr seid alle ganz herzlich eingeladen, wenn ihr wollt, auch eure Erinnerungen aus dem jeweiligen Jahrgang zu teilen. Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit und heute einen tollen zehnten Dezember. Viel Spaß mit dem Adventskalender! 🕯🕯🌲🍫
Das ganze Jahr über hatten wir schon gerätselt wo der ESC ausgetragen werden würde. Online hatte ich mit einigen gleichaltrigen Freunden, die quer durch Deutschland verteilt leben, in einem Harry Potter Forum, eine Wette am laufen, die ich verloren habe. Ein guter Freund aus Köln war von Düsseldorf überzeugt, ich ging von Berlin aus. Er hat gewonnen. Wie auch immer. Ich hätte sowieso nicht hingehen können. Da hab ich mitten im Abitur gesteckt. 😅 Aber es war so großartig das zu erleben, wie sich ganz Deutschland auf dieses Event gefreut hat! Mein persönliches Highlight des Abends war sowas von Anke Engelke! 🫶 Und ich war übrigens Team Jedward. 💄 Wofür mein Papa war, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr.
⬅️
Hier geht es zu Türchen Nummer 9:
https://esc-kompakt.de/esc-kompakt-second-chance-contest-2025-das-gesamtklassement-und-alle-votingergebnisse/comment-page-2/#comment-684135
Haha du im Abitur ich im Übergang von Grundschule zu Realschule 🤭
Tja, im Gegensatz zu dir bin ich eben ne Oma 👵
So jung bin ich nun auch nicht 😂
Hach schön. Ich fand damals wie heute Lena’s „Taken By A Stranger“ Klasse und habe damals auf eine Titelverteidigung gehofft. 🙈🙃😅
Ja, das war auch eine sehr coole Nummer! Und die tatsächlichen Sieger des Jahres sind leider so gar nix für mich. 🫣
Damals mochte ich die, kann ich mir heute auch noch gut anhören. 🙃🙂
Damals fand ich Rockefeller Street echt toll.
Heute ärgere ich mich, dass ich damals schon nicht Love in Rewind für mich entdeckt hab, was mittlerweile mein Favorit aus 2011 is.
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Hier geht es zu Türchen Nummer 11:
https://esc-kompakt.de/jetzt-ganz-sicher-polen-bestaetigt-teilnahme-am-eurovision-song-contest-2026/#comment-685084
Ich war für Lena, Eldrine, Nina und Christos. Dino und Loukas etc. fand ich auch noch gut.
Vom Konzept her finde ich Spanien am schönsten, finde es auch sehr kindgerecht. Als Bücherwurm kann ich mich hiermit aber auch sehr gut identifizieren. Am meisten berührt hat mich Armenien. Frankreich finde ich auch sehr schön, klingt allerdings sehr erwachsen (der Barbara Pravi Vergleich ist doch sehr offensichtlich).
Die Ukraine holt mich nicht so ab. Ich mag ihre Stimmfarbe einfach nicht. Da kann sie aber gar nichts für, denn Singen kann sie super.
OT: Nächsten Dienstag wird das Bühnendesign für Wien vorgestellt
Ich find‘s leider einen eher schwachen Jahrgang mit fast ausnahmslos Balladen… Meine Favoriten sind San Marino, die Niederlande und Gastgeber Georgien. Auch Spanien macht wieder einiges richtig. Kann mir aber auch vorstellen dass Frankreich und Armenien ganz vorne mitspielen, obwohl die mir persönlich nicht ganz so zusagen.
Viel zu viel Weiß bei den Outfits dieses Jahr für meinen Geschmack. Die besten Stagings haben die Ukraine und Spanien, Armenien tut sich meiner Meinung nach keinen Gefallen.
Nel bianco dipinto di bianco … 🤍
Kein einziger Totalausfall, wovon sich der große ESC ja schon mal eine gehörige Scheibe abschneiden könnte, bei dem ich mir die Hälfte der Beiträge für Basel kein zweites Mal angehört habe. Meine persönlichen Top Ten vor der Liveshow:
Rein vom Kostüm her gefällt mir Mazedonien 🇲🇰 am besten, vor Frankreich und Zypern. In Sachen Inszenierung vielleicht die Unterwasserwelt mit dem Korallenriff und den Nixen aus Polen … 🌊 🪸
Würde den Sieg vor allem der Ukraine gönnen – wäre auch musikalisch absolut verdient. 🏆
Luna, die vor drei Jahren am JESC teilnahm, ist Punktesprecherin der Niederlande
https://eurovoix.com/2025/12/11/netherlands-luna-spokesperson-junior-eurovision-2025/
Bart Arens und Matheu Hinzen sind die Kommentatoren der Niederlande in diesem Jahr beim JESC.
Artemis Kotenko ist Punktesprecher für die Ukraine beim JESC:
https://eurovoix.com/2025/12/12/ukraine-artem-kotenko-spokesperson-junior-eurovision-2025/
Er vertrat dasLand letztes Jahr beim JESC.