
Das Sanremo-Festival ist kein Zuckerschlecken: An fünf Abenden müssen sich die Künstlerinnen und Künstler beweisen. Das ist eine volle Arbeitswoche. Der siegreiche Act darf dann entscheiden, ob er Italien auch beim Eurovision Song Contest vertreten möchte. Sal Da Vinci hat „ja“ gesagt und wird deswegen von Italien nach Wien reisen und das Land beim ESC 2026 vertreten.
Aber nochmal zu Sanremo: 30 Acts („Campioni“) traten mit eigenen Songs an. Je nach Abend bewerteten Pressejury, Radiojury und Publikum (Televoting). Am fünften, finalen Abend entschied in einer Art Superfinale eine Mischung aus Televoting (34%), Presse-Jury (33%) und Radio-Jury (33%) über den Sieger. Sal Da Vinci siegte mit „Per sempre sì“ (22,2%), knapp vor Sayf („Tu mi piaci tanto“, 21,9%). Dritte wurde Ditonellapiaga mit „Che fastidio!“. Spannend: Bei Sanremo startete Sal eher schwach, löste dann aber innerhalb der Festivalwoche einen Hype um sich und seinen Beitrag aus.
Bella Napoli! Sal Da Vinci ist ein italienisch-amerikanischer Sänger, Songwriter und Schauspieler, der sich als einer der führenden Vertreter der neapolitanischen Musik etabliert hat. Geboren am 7. April 1969 in New York als Sohn des neapolitanischen Künstlers Mario Da Vinci, wuchs er in Neapel auf und begann bereits mit sechs Jahren seine Karriere.
Sal Da Vinci debütierte 1976 mit dem Duett „Miracolo ‚e Natale“ zusammen mit seinem Vater. In den 1970er- und 1980er-Jahren trat er in Filmen wie „Figlio mio sono innocente!“ (1978) und „Troppo forte“ (1986) mit Stars wie Carlo Verdone auf und veröffentlichte erste Alben wie „O guappo nnammurato“ (1981). 2009 nahm Sal übrigens schonmal am Sanremo-Festival teil und erreichte den dritten Platz.
Auch die Generation TikTok könnte den Künstler kennen, vielleicht aber ohne zu wissen, dass es sich um Sal Da Vinci handelt: 2024 glückte ein viraler Hit auf TikTok (das kommt bei ESC-Acts ja seit „Snap“ durchaus vor). Nutzer*innen der App drehten kurze Clips zu Refrain-Teilen wie „Rossetto e caffè“, oft mit humorvollen Szenen aus dem Morgenritual, Flirts oder Partys. Remix-Versionen landeten im Sommer 2024 sogar in den Clubs. Beispiele zeigen Paare beim Tanzen oder Influencer beim Kaffee-Trinken mit dramatischem Lippenstift-Auftragen. Ob Sal beim ESC 2026 mit seinem Beitrag „Per sempre sì“ wieder viral gehen wird?
Das Lied
Der Song „Per sempre sì“ entstand im August 2025 in Zusammenarbeit mit renommierten Autoren wie Francesco Da Vinci, Alessandro La Cava, Federica Abbate, Merk & Kremont und Eugenio Maimone und wurde von Merk & Kremont sowie Adriano Pennino produziert.
Inhaltlich erzählt das Lied von einem Hochzeitsgelübde als zeitloser Liebeserklärung. Von den ersten Begegnungen über gemeinsame Träume und Krisen bis hin zum feierlichen „Ja-Wort“. Der Refrain unterstreicht, dass ein Leben ohne den geliebten Menschen sinnlos erscheint.
Musikalisch handelt es sich um eine gefühlvolle Pop-Ballade mit neapolitanischem Flair, leichten 70er-Disco-Einflüssen und einer eingängigen Melodie. Insgesamt wirkt der Song bewusst nostalgisch und weniger wie eine moderne Popnummer, was seinen emotionalen und zeitlosen Charakter zusätzlich unterstreicht.
Sal Da Vinci ist mit „Per sempre sì“ für Italien bereits für das Finale gesetzt und tritt im ersten ESC-Halbfinale außer Konkurrenz zwischen Startnummer 6 und 7 auf.
Der Check
Song: 2/5 Punkten
Stimme: 3/5 Punkten
Darbietung: 2/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Bennet: Der Song ist altbacken und trotzdem so mitreißend, dass ich im Refrain immer gerne auf mich und von mir weg zeigen muss. Ein Uptempo-Song, der inhaltlich zudem schön romantisch ist; mir gefällt es. 7 Punkte
Benny: Ein mittelmäßiger Italo-Schlager, der zwar im nächsten Urlaub das Nostalgie-Gefühl richtig anheizen kann, aber doch auch reichlich angestaubt daher kommt. Okay, aber weit unter Italien-Standard. 6 Punkte
Berenike: Ich war ja etwas entsetzt, als „Per sempre sì“ als Gewinner des Sanremo-Festivals verkündet wurde. Aber was soll ich sagen… Mittlerweile hat sich der Track als Guilty Pleasure ziemlich weit nach oben hochgearbeitet. Mit Sals „schmieriger“ Art werde ich mich wohl nie anfreunden können, aber als Audio feiere ich „Per sempre sì“ auf Grund seiner Leichtigkeit und des Retro-Schmisses inzwischen schon irgendwie und tanze beschwingt mit, wenn es in der ESC-Playlist oder im italienischen Radio läuft. 8 Punkte
Laureen: Das Spaghetti-Eis unter den italienischen ESC-Beiträgen der letzten Jahre! Versteht mich nicht falsch. Der Beitrag macht echt gute Laune und ist putzig und niedlich, aber kein Künstler möchte über seinen Beitrag hören, dass der putzig und niedlich ist, oder? Das ist wie „nett“ oder das schmeckt „interessant“. Einfach kein Kompliment. 4 Punkte
Peter: Keine Ahnung, ob Sal da Vinci in direkter oder auch nur irgendwie in indirekter Folge ein Nachfahre von Leonardo da Vinci ist, aber sein Song ist so schön traditionell, dass man das glauben möchte. In Deutschland fällt so eine hervorragend vorgetragene Schmachtschnulze in die Kategorie Schlager, aber – hallo – dies ist der Sanremo-Sieger, da ist das selbstverständlich italienische Kunst. 7 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Douze Points: 7 Punkte
- Giulia: 7 Punkte
- Manu: 5 Punkte
- Marcel: 6 Punkte
- Max: 6 Punkte
- Rick: 7 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 70/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Per Sempre Sì“ auf Platz 14.
Bisher erschienene Songchecks:
- Finnland: „Liekinheitin“ von Linda Lampenius & Pete Parkkonen
- Georgien: „On Replay“ von Bzikebi
- Griechenland: „Ferto“ von Akylas
- Kroatien: „Andromeda“ von Lelek
- Moldau: „Viva, Moldova!“ von Satoshi
- Portugal: „Rosa“ von Bandidos do Cante
- Schweden: „My System“ von FELICIA
- Belgien: „Dancing on the Ice“ von ESSYLA
- Estland: „Too Epic To Be True“ von Vanilla Ninja
- Israel: „Michelle“ von Noam Bettan
- Litauen: „Sólo quiero más“ von Lion Ceccah
- Montenegro: „Nova zora“ von Tamara Živković
- Polen: „Pray“ von Alicja
- San Marino: Superstar von Senhit feat. Boy George
- Serbien: „Kraj Mene“ von LAVINA
- Deutschland: „Fire“ von Sarah Engels
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Per sempre sì? Endlich mal wieder ein Italiener, der nicht nur ‚Amore‘ haucht, sondern gleich die Ewigkeit unterschreibt. Sal Da Vinci liefert einen wunderbar altbackenen Song – aber auf so angenehme, authentische Art, wie man es bei vielen anderen Beiträgen im Wettbewerb vergeblich sucht.
Auch Linda und Pete können sich da noch einiges abschauen.
Die Zuschauer werden den Song fühlen. Und Italien hat hier richtig gute Karten.
Dort wird er besser abschneiden als mancher gehypte Song der Bubble.
Daher rechne ich damit, das Sal da Vinci die Top 10 erreichen wird.
Auch wenn es nicht meine Musik ist, gefällt mir Italien dieses Jahr.
Auch wenn man mit Ditonellapiaga den möglichen Sieg aus den Händen
gegeben hat.
Ein schöner Songcheck-Abschluss des ersten Semifinale.
Morgen beginnt das zweite Semifinale.
Da graut es mir jetzt schon vor der ersten Hälfte.
Von zweieinhalb Beiträgen mal abgesehen.
Aber der Rest wird nicht angenehm.
Zumindest da kann ich Dir (teilweise) zustimmen. In der ersten Hälfte sind für mich nur zwei Songs dabei, die ich mir zusagen.
Mir gefällts.
Was mich ein bisschen stört, ist sein permanentes “ atemholen“ beim singen aber sonst könnte ich nichts bemängeln.
Ich bin immer ein großer Fan italienischer Beiträge gewesen… aber die letzten beiden Jahre sind für mich enttäuschend… es geht abwärts mit Italien… aber ich fürchte es kommt wieder in den Top 10, weil es halt Italien ist… Deutschland würde mit so einem Lied definitiv Letzter werden
Er hat so viel Charisma, er sollte auf jeden Fall der Mittelpunkt des Auftritts sein und braucht gar nicht viel Staging.
Ein sehr interessanter Titel, den man eher von San Marino als von Italien erwarten würde. Ein ziemlich altmodisches, aber dennoch gut gealtert erscheinendes Lied, vorgetragen von einem italienischen Costa Cordalis. Ich habe mich schon ein wenig daran gewöhnen müssen, aber ich glaube, dass Sal da Vinci ein absoluter Sympathieträger ist. Wahrscheinlich ist es sogar wichtig, dass dieser Mann mit diesem Lied in diesen Zeiten beim ESC dabei ist.
Natürlich lebt „Per sempre sì“ auch davon, für ein Land anzutreten, das bekannt und beliebt ist. Aber es könnte durchaus San Marino ins Finale führen. Die zurückhaltenden Bewertungen sind verständlich, da es ja wirklich musikalisches Spaghettieis ist. Aber da kann ein Funke überspringen und viel gute Laune verbreiten, auch wenn diesmal eine Platzierung außerhalb der Top 10 zu befürchten ist. Dazu wird „Per sempre sì“ sicherlich auch kaum drumrum kommen, von Giovanni Zarrella gecovert zu werden.
Ja, es ist ein altbackenes Machwerk aus der Italoschlagersparte, das auch in deutlich bizarrerer Art und Weise von Philipp Kirkorow dargeboten werden könnte. Aber auch wenn Sal da Vinci vielleicht zu viel Botox aufweist ist „Per sempre sì“ doch irgendwie sympathisch.
Ich dachte zuerst, kein Wunder dass er gewinnt, wenn er ein Liebeslied auf Sanremo singt. Bis ich dann irgendwann gemerkt habe, dass er saremo singt…
Total altmodisch, aber dafür auch hüllt es dich auch ein wie eine vertraute, warme Decke, als könnte dir nichts geschehen. Mein Platz 14.
Zu Italien kann ich gar nichts groß sagen. Es trifft einfach nicht meinen Geschmack.
Für mich persönlich, ist das Folter. Trotzdem wird es Italien wieder irgendwie in die Top 10 schaffen.
Meine Top
01.Finnland🇫🇮 (1-3)
07.Kroatien🇭🇷 (7-13)
09.Griechenland🇬🇷(3-5)
11.Portugal🇵🇹 (16-20)
12.Deutschland🇩🇪 (16-20)
15.Montenegro🇲🇪 (16-20)
18.Schweden🇸🇪 (06-10)
19.Israel🇮🇱(6-10)
20.Moldau🇲🇩 (6-10)
21.Serbien🇷🇸 (11-15)
22.Litauen🇱🇹 (11-15)
29.Belgien🇧🇪 (NQ)
30.Polen🇵🇱 (NQ)
31.Georgien🇬🇪 (NQ)
32.Italien🇮🇹 (16-20)
33.Estland🇪🇪 (NQ)
35.San Marino🇸🇲 (NQ)
Der Höhepunkt des netten Schlagerliedchen ist für mich, wenn er ins Publikum geht und eine Dame zum Tanz auffordert. Ich hoffe das kann er auch auf der Wiener Bühne umsetzen.
!UPDATE!
Nachdem gestern noch ein Liveauftritt zu ESSYLAs „Dancing on the Ice“ online gegangen ist, hat sich tatsächlich noch etwas in meinem persönlichen Ranking und auch in meiner Einschätzung, wer sich für das Finale qualifizieren wird, geändert. Leider hat mir der Auftritt gar nicht gut gefallen. Da haben weder die Töne gesessen, noch hat das Staging dem Song irgendwie gut getan. Da kann man nur hoffen, dass da bis zum Semiauftritt noch einiges passieren wird. Wenn der Auftritt so bleibt, ist das für mich nun leider ein NQ.
HF1
Persönliches Ranking
Platz | Land | Interpret | Titel | Punkte
1 | Montenegro |Tamara Zivkovic | Nova Zora | 12
2 | Polen | Alicja | Pray | 10
3 | Moldau | Satoshi | Viva, Moldova | 10
4 | Schweden | Felicia | My System | 10
5 | Finnland | Linda Lampenius & Pete Parkkonen | Liekinheitin | 8
6 | Griechenland | Akylas | Ferto | 8
7 | Kroatien | LELEK | Andromeda | 8
8 | Israel | Noam Bettan | Michelle | 7
9 | Litauen | Lion Ceccah | Solo quiero mas | 6
10 | Georgien | Bzikebi | On replay | 6
11 | Serbien | LAVINA | Kraj mene | 6
12 | Belgien | ESSYLA | Dancing on the Ice | 6
13 | Portugal | Bandidos do Cante | Rosa | 5
14 | San Marino | Senhit feat. Boy George | Superstar | 2
15 | Estland | Vanilla Ninja | Too epic to be true | 1
Gesamtdurchschnitt 7,000
Was ich denke, wer sich qualifiziert
Finale | Land | Interpret | Titel
Q | Montenegro | Tamara Zivkovic | Nova Zora
Q | Polen | Alicja | Pray
Q | Moldau | Satoshi | Viva, Moldova
Q | Schweden | Felicia | My System
Q | Finnland | Linda Lampenius & Pete Parkkonen | Liekinheitin
Q | Griechenland | Akylas | Ferto
Q | Kroatien | LELEK | Andromeda
Q | Israel | Noam Bettan | Michelle
Q | Litauen | Lion Ceccah | Solo quiero mas
Q | Portugal | Bandidos do Cante | Rosa
NQ | Georgien | Bzikebi | On replay
NQ | Serbien | LAVINA | Kraj mene
NQ | Belgien | ESSYLA | Dancing on the Ice
NQ | San Marino | Senhit feat. Boy George | Superstar
NQ | Estland | Vanilla Ninja | Too epic to be true
Und nochwas ist neu 🐢
🙂
Ich hab mir jetzt diese Chillkröte hinter meinen Username als Haustier zugelegt. 🥰
So lange Portugal im Finale ist, ist alles in Ordnung. 😀
Für deine Chillkröte🌼🌼🌼
🐢: *mampf*
Hallo, Du süßes kleines grünes Ding. 😊
🐢: *zwinker*
Chillkröte ❤️
🐢: *grins*
😮 Wie heißt die erstaunlich grüne Chillkröte? Kassiopeia oder doch anders? Die Stofftier-Schildkröte aus meiner Kindheit ist ein Er und heißt Gelmo (hat sich Steiff ausgedacht, nicht ich). In „Momo“ gibt’s außerdem einen Girolamo, aber auch eine Liliana … 🤔🤗
Ich sehe du kennst dich aus. 😉
Kassiopeia ist doch ein ganz ausgezeichneter Name, wie ich finde. Vielleicht etwas lang. Da überlege ich mir noch einen schönen Spitzname.
Ich bin ja eher Team Beppo als Gigi. Der versteht auch ganz viel von Fegern. 🧹
Mein persönliches Lieblingsbuch von Michael Ende ist „Der Spiegel im Spiegel“, weil man beim ersten Mal die Hälfte der Zeit keinen blassen Schimmer hat, worum es gerade geht, aber trotzdem weiterliest. „Momo“, „Die unendliche Geschichte“ und „Jim Knopf“ sind allerdings ebenfalls ganz wunderbare Werke. Glücklicherweise hatte ich als Kind und Jugendlicher eine Tante, die mich regelmäßig mit derlei Lesefutter versorgt hat – dafür bin ich wirklich heute noch unendlich dankbar!
Einmal ganz abgesehen davon, daß Limahl’s „NeverEnding Story“ ja wohl auf jedwede ESC-Bühne gepaßt hätte wie die Faust aufs Auge …
Habe mir einen Ausschnitt angehört. Sie ist eigentlich in meiner Top Ten. Den Gesang den sie aber gestern in dieser Show abgeliefert hat. Schrecklich! So wird das leider wirklich wieder nichts mit dem Finale für Belgien. Schade, ich mag das Lied. 😢
Anfangs war ich etwas zwiegespalten bei dem Beitrag. Es hat etwas gedauert, aber bei mir war der Song dann ein totaler Grower. Naja…jetzt kam dann leider doch wieder die rapide Talfahrt. 😢
Ja, bei mir war es auch ein Grower. Am Anfang fand ich den Song total langweilig. Doch schon beim zweiten Mal hören gefiel er mir viel besser. Und jetzt ist er auf meinem 8.Platz.
Ich muss dir absolut recht geben: ich mag Essylas Song, aber der Liveauftritt war ne halbe Katastrophe.
🌶️🐢, äh, nein, ohne i, Chillkröte ist übrigens sehr hübsch…
🐢: *verführerisch guck*
Hat der Papst das outfit zu verantworten?
Nein, Italien hat ausreichend gute und exklusive Modeschöpfer.
Tu mir mal nen Gefallen: Gib mal bei Chat GPT ein „Ironie erklärt für ein 5jähriges Kind“
Das Aufmacherbild hat was von Don Camillo. Passt wie der Song zu Schwarz-Weiß-Filmen …
Für mich: Absolut verzichtbares Werk, ab in’s Archiv damit.
Das ist das zweite Jahr in Folge, in dem mein ESC-Lieblingsland Italien nicht in meinen Top 10 ist. Ich finde das canzone furchtbar altbacken und kitschig. Gottseidank ist die zweite Carlo Conti Ära bei San Remo wieder vorbei, das waren nach Amadeus leider zwei schwache Jahre für meinen Geschmack.
Dazu kommt Sal unsympathisch rüber. Was man positiv sagen kann ist, dass dieses Jahr einige ältere KünstlerInnen am Wettbewerb teilnehmen wie die beiden MILFs aus Finnland und Australien, Senhit und Sal (leider kein DILF) statt nur eine austauschbare Masse an Casting-Wundern. Da macht die Sache irgendwie interessant.
Da es Italien ist, wird es irgendwie trotzdem an den Top Ten kratzen. Man kann sich den Aufschrei hier vorstellen, wenn Deutschland so etwas schicken würde.
Stefan Mross hat ja nächstes Jahr mehr Zeit. 😱😱😱
Normalerweise freue ich mich auch darüber, wenn es Teilnehmer gibt, die älter als ich sind. Leider ist der Beitrag musikalisch so gar nicht mein Ding.
Und die Luft wird jedes Jahr dünner.
Fratello, jetzt musst du dich halt noch ein Jahr gedulden, bis Stefano De Martino als neuer künstlerischer Leiter und Moderator des Festival di Sanremo dafür sorgen wird, dass Annalisa uns musikalisch und produktionstechnisch alle überraschen wird, das Festival di Sanremo 2027 gewinnt und aus einen ESC 2027 in Neapel ein ESC 2028 in Mailand machen wird. 😀
Delta Goodrem eine MILF?? Ernsthaft?? Die ist erstens noch gar nicht so alt und hat außerdem keine Kinder. 😅
Mit 41 ist sie doch im besten MILF-Alter.
Sexism incoming… 🙄
Yup! Unerträglich! Ist leider so… 🫤
Der Soundtrack zur brandgefährlichen früher war alles besser und eine heile Welt-Ideologie, die in den westlichen Gesellschaften grassiert. Kein Augenzwinkern, keine Ironie, keine Distanz. Tante Gertrud macht ernst … und mir grauts.
Ich bin ganz bei Dir…
Einfach komplett Rede!
Volle Zustimmung!
Interpretierst Du da nicht ein bisschen zu viel hinein? Ich weiß nicht, ob sich Dein Kommentar vorrangig auf die Musik oder auf den Text bezieht (Hochzeitsgelübde sind jetzt auch nicht so mein Fall, aber wer’s mag, warum nicht?). Ist in einer völlig aus den Fugen geratenden Welt, in der Autokraten Kriege führen, bei denen viele Menschen sterben oder ihre Lebensgrundlage verlieren, einer Welt, in der die Rüstungsindustrie boomt, reiche Tech-Giganten wie Musk unglaublich viel Macht angesammelt haben und noch nicht absehbar ist, was KI alles anrichten wird, und in der immer mehr die Umwelt kaputt gemacht wird, ist in einer solchen Welt ein bisschen Sehnsucht nach gefühlt ruhigeren Zeiten nicht verständlich?
Ein bisschen Nostalgie halte ich keineswegs für „brandgefährlich“. Die Welt wäre ein schlimmer Ort, wenn alle Menschen nur noch nach vorne schauen und sich nicht daran erinnern würden, was in der Vergangenheit schön war (natürlich sollte man auch die schlechten Dinge nicht vergessen und sehen, was sich seitdem verbessert hat). Kommen eigentlich aus Portugal nicht auch ab und zu leicht nostalgische Lieder?
Ich habe auch gar nichts gegen ein wenig Eskapismus, bestehe allerdings darauf, dass dieser (Achtung, jetzt spricht der Literaturwissenschaftler …) gerahmt ist. Dieses Bewusstsein sehe und höre ich beim italienischen Beitrag leider überhaupt nicht.
So isses!
Du kritisierst wenigstens vollkommen zurecht die wahren Übel der heutigen Zeit, vielen Dank ! Normalerweise wird in diesem Zusammenhang in der Regel gegen den liberalen Fortschritt der Gesellschaft polemisiert, womit die Dauerempörten angeblich so überfordert sind (wie beispielsweise Rechte für queere Menschen oder Umweltschutz) Du kennst wahrscheinlich das ganze Vokabular.
Beim ESC muß auch nicht alles ultramodern sein, für mich ist alleine das Niveau der Beiträge entscheidend. Da ist mir halt der italienische Beitrag eben leider eine Spur zu schleimig.
Dir grauts, ich tanze, wir sind nicht gleich. 😉 Wer das Augenzwinkern nicht sieht, der möchte es vielleicht auch nicht sehen.
Er zwinkert halt leider in die falsche Richtung…
„Tante Gertrud macht ernst… und mir grauts.“: in der Tat.
Und der Schwedin hat sich auch schon was vor den Mund gehäkelt!
Der Mensch erfüllt alle alten Clichees, die ich zu Italien pflege. Er performt leidenschaftlich und publikumsnah, schmettert kraftvoll sein Liedchen in die Menge und sieht dabei aus wie ein Eisverkäufer aus den 60er Jahren. Und so altmodisch ist auch das Lied, aber das macht nichts. Man mag darüber schmunzeln, die Stirn runzeln oder sich ärgern: Das Gesmtkonzept ist in jeder Hinsicht stimmig.
SEMI Aus, äh sorry, meinte Top 21 bis 25, gefällt mir absolut gar nicht, da bin ich schon eher mittlerweile in Portugal im wahrsten Sinne des Wortes schockverliebt😎👀🫣
.
glaube nicht das Italien damit diesmal durchkommt
wenn selbst Peter nur 7 Punkte zückt😀
Bella Italia…. Für mich eine einzige Enttäuschung. Zum ersten Mal seit 2016 kann ich mit dem Beitrag vom Stiefel nichts anfangen. Das ist mir einfach zu schmalzig.
Wie sind die Chancen ? Ich denke mal, Top 10 gibt es diesmal nicht. Ich tippe mal auf 11-15.
Ich werte mit 4,5/12 und 26/35
Ich habe auf 6 bis 10 getippt. Dafür wird es einen guten Batzen Televoting-Punkte geben.
Ich mochte den Song am Anfang nicht, aber inzwischen ist er mir doch etwas ans Herz gewachsen. Vielleicht muss ich doch meine Top35 überarbeiten^^
Mein Ranking:
🇷🇸: 1
🇲🇩: 2
🇧🇪: 6
🇭🇷: 7
🇸🇪: 10
🇲🇪: 12
🇱🇹: 14
🇫🇮: 17
🇮🇹: 20
🇩🇪: 21
🇵🇹: 24
🇬🇷: 26
🇬🇪: 27
🇵🇱: 29
🇪🇪: 32
🇸🇲: 33
🇮🇱: 34
Ich würde, nach der sehr mageren live-darbietung, sicher mal platz 6 für belgien überdenken.
Das hat mich wirklich sehr enttäuscht, als ich das gesehen habe, weil ich mir wirklich Hoffnungen gemacht habe.
Ja, das gehört leider dazu. Am Samstag gibt’s eine lange Zugfahrt, die eignet sich ideal dafür
Top Ranking ❤️
Jury Offenbach
Platz 1 Israel 10,5/12
Platz 5 Portugal 9/12
Platz 7 Griechenland 8,5/12
Platz 13 Montenegro 7,5/12
Platz 17 Finnland 6,5/12
Platz 18 Kroatien 6,5/12
Platz 19 Georgien 6/12
Platz 20 Moldau 6/12
Platz 21 Litauen 5,5/12
Platz 22 Belgien 5,5/12
Platz 26 NEU Italien 4,5/12
Platz 27 Schweden 4/12
Platz 29 Deutschland 3,5/12
Platz 30 Serbien 3,5/12
Platz 32 San Marino 3/12
Platz 34 Estland 2/12
Platz 35 Polen 1,5/12
Da lässt man mit Ditonellapiaga, und dem modernen Beitrag Che fastidio, das Beste der Saison liegen!
Ich hoffe, auf die Patenschaft im SCC!!!❤️
Sie war auch meine Favoritin
Das wäre mal ein wirklich mutiger und moderner Beitrag für Italien gewesen, und dabei war es zwischen der Top 3 in Sanremo wirklich knapp am Ende…
Ich denke, dass sie gute Chancen auf die Top 5 beim SCC hat, vielleicht sogar auf den Sieg.
Er wird besser abschneiden, als viele denken. Genauso wie letztes Jahr
Horror pur!
Ein Song wie von einer zurecht vergessenen C-Seite einer Ariola „Sound of Italia“ Compilation des Schreckens.
Hinzu ein Tüppes der aussieht, wie ein Hefeteilchen von gestern einer Bäckerei in einer Kleinstadt irgendwo in Niedersachsen.
Ich sage: Nieder mit der Big 5 Regel!
Mittelfeld der Schande für dich, mein kleiner Alleinunterhalter!
01. 🇭🇷 Kroatien
03. 🇲🇪 Montenegro
04. 🇫🇮 Finnland
05. 🇸🇪 Schweden
09. 🇧🇪 Belgien
10. 🇬🇷 Griechenland
12. 🇱🇹 Litauen
14. 🇲🇩 Moldau
19. 🇩🇪 Schland
21. 🇮🇱 Israel
23. 🇬🇪 Georgien
26. 🇵🇱 Polen
29. 🇷🇸 Serbien
31. 🇪🇪 Estland
32. 🇮🇹 Italien
33. 🇵🇹 Portugal
34. 🇸🇲 San Marino
Darf ich dich mal fragen wie alt du eigentlich bist? Deine kommentare, grad älteren gegenüber wirken des öfteren sehr despektierlich und herabwürdigend.
Das ist mir auch schon aufgefallen
Hab jetzt schon Angst mein Azerbaijan Review zu schreiben 🙂
Ich bitte dich, sei komplett ehrlich. Aserbaidschan hat sein Schicksal ja selbst gewählt. 😆
47.
Will keinem zu nahe treten, nur bei Musik bin ich einfach sehr ehrlich.
Aber trotzdem: Nur Liebe für alle älteren ❤️
Alles gesagt! 👍
Bei diesem Song habe ich irgendwie immer die Bild/Tonschere. Wenn ich mir nur den Song anhöre, finde ich den eigentlich okay. Sobald ich aber Sal Da Vinci sehe. Finde ich den Song dann irgendwie nicht so toll. Momentan steigt er aber etwas bei mir wird sich ab
Aber was noch nicht ist kann ja noch werden,. So ist es ja auch bei Lucio Corsi passiert. Der im letzten Jahr vor den Finale nur auf Platz 22 bei mir war, nun ist er Platz 3, hinter Armenien und Portugal.
Im letzten Jahr habe ich Lucio Corsi 87 mal gehört. Im diesen Jahr wird Lucio Corsi in den nächsten Tagen den Wert toppen, denn momentan ist er im diesen Jahr bei 81 Streams und damit mein bisher meistgehörter Song im diesen Jahr.
Platz 02: Griechenland
Platz xx: Montenegro (Monteversion)
Platz 03: Belgien
Platz 04: Israel
Platz 05: Finnland
Platz 06: Moldau
Platz 07: Litauen
Platz 08: Montenegro (Eurovision)
Platz 09: Georgien
Platz 10: Estland
Platz 11: Schweden
Platz 12: Serbien
Platz 13: Polen
Platz 14: San Marino
Platz 15: Kroatien
Final 5:
Platz 1: Italien
Platz 2: Deutschland
Gesamtranking:
Platz 01: Portugal
Platz 02: Griechenland
Platz xx: Montenegro (Monteversion)
Platz 03: Belgien
Platz 04: Israel
Platz 05: Finnland
Platz 06: Moldau
Platz 07: Litauen
Platz 08: Montenegro (Eurovision)
Platz 09: Italien
Platz 10: Georgien
Platz 11: Deutschland
Platz 12: Estland
Platz 13: Schweden
Platz 14: Serbien
Platz 15: Polen
Platz 16: San Marino
Platz 17: Kroatien
Dank Juryhilfe Top 10.
Man könnte behaupten, dass es ein kleiner Abstieg für das Land ist, welches in den 2020ern Acts wie Maneskin oder Mahmood entsendet hat. Ich hätte auch eher „Che fastidio!“ bevorzugt. Aber mir gefällt es trotzdem sehr. Ein neapolitanischer Hochzeitssänger kommt nach Wien und hat sogar ein paar Textpassagen auf Neapolitanisch im Gepäck, was zum ersten Mal seit 35 Jahren der Fall ist.
Man kann es altbacken nennen. Man kann es schleimig nennen. Man kann es auch als zu konservativ und als Spiegel von Melonis Italien kritisieren, ein Symptom des ewigen Wunsches nach der „guten alten Zeit“, die vielleicht gar nicht so gut war und die es vielleicht niemals so gegeben hat, wie man es sich in seiner verzerrenden Nostalgie vorstellt. Aber ich mag diesen alten Schlager und ich schäme mich dafür nicht. Es zaubert mir ein wahres Lächeln ins Gesicht. Ich mag die Lebensfreude und Energie, die Sal da Vinci auf die Bühne bringt. Ein richtiger Strahlemann, der mit seinem Song die Werte von ewiger Liebe durch Dick und Dünn zelebriert, wobei das alles natürlich mit einem Augenzwinkern und einer angemessenen Portion Ironie zu genießen ist.
Von der Komposition her ist das schon sehr generisch und abgestanden, aber das hat Schlager nun einmal so an sich. Und dennoch hat es einen Grund, warum dieses Genre seit Jahrzehnten in Europa etabliert ist, auch (oder insbesondere) bei uns in Deutschland. Es ist Nostalgie, es ist die Erinnerung an die Eltern und Großeltern, es ist die Art von Musik, mit der man aus der Realität entfliehen kann. Und ein Stück weit ist es einfach europäische Geschichte, insb. auch ESC-Geschichte, wobei besonders an die Zeit erinnert wird, als es noch der „Grand Prix“ war.
Das Lied ist so altmodisch, dass es einen Turnaround macht und plötzlich wieder modern wirkt. „Per Sempre Si“ ist zeitloser Schlager, der damals funktioniert hat, heute funktioniert und auch in Zukunft funktionieren wird. Diese Harmonien werden niemals sterben. Ein stringent komponierter Schlager, minimalistisch, auf den Punkt, und vollständig auf den männlichen Interpreten fokussiert. Das ganze Drumherum braucht es manchmal eben nicht.
Der Key Change nach der Strophe, wenn die funky Bassline einsetzt, ist dann noch die Kirsche obendrauf. Das ist ein wirklich abgerundeter Beitrag, der auf Altbewährtes vertraut. Er zeigt, dass früher nicht alles besser war, aber es war auch bei weitem nicht alles schlecht. Das ist eine ganz toller Farbtupfer beim diesjährigen ESC und ich bin froh, dass dieses Genre vertreten ist. Und ich denke, dass das Lied beim Voting der sog. „Casual Audience“ wahre Wunder vollbringen wird.
Bei allem Lob kann ich dennoch nur 7,5 von 12 Punkte vergeben.
Wer ist Prometheus? Du schreibst immer wunderschöne Bewertungen der Beiträge 🙂
Prometheus gibt es in der griechischen Mythologie. Er hat den Göttern das Feuer gestohlen.
Boah. Und der schreibt hier?
Der Song ist eine Falle, der sich langsam anschleicht.. Ich befürchte schlimmes…
Bitte kein zurück in die 50er & auch kein Song, über den sich Meloni freut! Kann gerne mitspielen, mehr nicht. Und zwar per sempre!
2 Punkte für Song?! Ganz ehrlich… das ist doch ein Aprilscherz. Endlich ein Lied mit Melodie und Gefühl. Der Song wird in vielen Zielgruppen funktionieren und am Ende wieder einen sehr ordentlichen Platz für Italien holen.
Nur weil irgendwas „funktioniert“, heißt das ja nicht unbedingt, dass das auch große musikalische Kunst ist. Und das hier – ist eben genau das nicht. Dass Tante Gertrud das trotzdem toll findet, steht doch auf einem ganz anderen Blatt… Die Amigos haben nicht umsonst eine große Fanbase. Deshalb wird die musikalische Qualität aber nicht besser.
Hätte nicht ganz so viele Punkte von den Bloggern erwartet, aber die Vergabe zeigt ganz gut was auf Italien zukommt:
Viele finden den Song/ Auftritt ganz nett, aber sehen in doch nicht ganz vorne.
Sodass am Ende nur wenig Stimmen beim Televoting einlangen.
Hab deswegen auch auf Platz 21-25 getippt.
Denn wer soll dafür anrufen?
Und wieso sollte ihn die Jury weit vorne platzieren? Weder die Stimme ist besonders gut (ich mag seine harte Betonung nicht) noch das Staging wirklich auffällig.
Und der Song als Retroschlager ist nun auch nicht das favorisierte Genre der Jurys
also ich rufe schon mal mit allen stimmen, die ich habe, für den song an. 🙂 der titel ist outstanding und wird seine zielgruppe finden. wer es retro, melodiös und nostalgisch mag, wird den song und den interpreten lieben. im televoting tippe ich ihn in die top5.
Ich hab mich noch nicht entschieden, für wen ich abstimmen werde. Das entscheide ich immer erst während der Show.
Aber nach aktuellem Stand würde ich auch für ihn abstimmen.
Dieser Beitrag wird hier öfters mal als Repräsentant der „guten alten Zeit“ (60er/70er), des Schlagers/Italo-Schlagers oder, jüngst in einem Kommentar, des „Grand Prix“ früherer Jahre gesehen.
„Per sempre si“ ist schon ganz ok, aber es gibt wesentlich interessantere alte Italo-Schlager, und auch in einem Grand Prix der 60er, 70er oder 80er Jahre wäre dieser Titel bei mir nicht in der oberen Hälfe gelandet.
Als ich gehört habe, dass dieses Lied das diesjährige San Remo Festival gewonnen hat, da habe ich die Hände über den Kopf geschlagen. Zu altbacken, zu berechenbar, nichts besonderes eben. Da fand ich die zweit- und drittplatzierten Beiträge deutlich besser.
Nach mehrmaligem Hören ist es für mich mittlerweile einer der besten Beiträge dieses Jahr und in meiner Top 5. Ich denke, es wird eine Überraschung geben mit diesem Lied.
Ich finde man merkt ihm an, dass er Bock hat wenn er das Lied trällert und performed. Es ist vom Lied, über Auftritt bis hin zum Outfit eben authentisch rund. Und ein bisschen Nostalgie zwischen den ganzen Krawallbeiträgen 2026 ist doch auch nicht übel.
Top 10 ist aber durchaus realistisch. Top 5 wäre top.
Italien schwimmt auf der Nostalgiewelle.
Sal Da Vinci mit seinem Canzone „Per sempre sì“ hat die besten Chancen, den ESC 2026 in Wien als Kompomissieger zu gewinnen.
Als Künstler (m/w/d) ist Sal Da Vinci weder der Superstar, welcher auf Grund seiner kritischen Haltung gegenüber Politik, Umweltzerstörung oder gesellschaftliche Mißstände auf sich aufmerksam macht, noch vermarktet er sich und seine Canzoni in lyrischer Poesie à la Romeo und Julia aus Verona. Auch läuft die Melodie und Produktion seines Canzone „Per sempre sì“ keinem aktuellen Zeitgeist hinterher.
Und genau das werden die nationalen Jurys und das abstimmende Publikum mögen.
In „Per sempre sì“ werden zeitloser Schlager, ein bißchen Twist aber vor allem ein gehöriger Schuss neapolitanische Romantik miteinander derart verschmolzen, dass sich alle an irgendeinen imaginären Italien-Urlaub zurückerinnern werden, wie man abends in einem Ristorante mit den Freunden (m/w/d) bei einer Pizza Napoli aus dem Holzofen und einem großen Krug Rotwein rumalbert, dabei laut lacht und im Hintergrund eben genau so eine Musik mit enormer Lautstärke läuft.
Das ist es was ESC-Europa bei einer ESC-Performance dieses Jahr erleben möchten und abfeiern wollen. Einmal während einer ESC-Performance der Weltpolitik und dem eigenem Liebeskummer „Tschüss sagen“, den Rücken kehren und einfach nur mal alles vergessen.
Sal Da Vinci verkörpert mit mit seiner ESC-Performance am Finalabend in Wien von „Per sempre sì“ so etwa wie das „L’Inesistente“ – also das nicht mehr Existierende nachdem sich aber alle irgendwie in Zeiten wie diese sehnen.
Einen Heiratsschwindler wird man daher in Sal Da Vinci nicht sehen, sondern vielmehr ein personifiziertes sympathisches und glaubwürdiges Understatement des diesjährigen ESC.
Ich sehe es bereits jetzt schon vor mir wie Sal Da Vinci bei der Überreichung seiner Siegtrophäe durch JJ seinen ESC-Sieg nicht etwa dem Weltfrieden oder der Verbesserung sozialer Mißstände widmet, sondern unter Tränen aufgelöst einfach nur der Musik und seiner Heimatstadt Neapel – so wie es übrigens bereits bei seinem Sanremo-Sieg geschehen ist. 😀
ESC 2027 in Neapel !!! 😀
Timo unser Running-Gag-Ultra
Ist das Dein Bewerbungsschreiben für die Heute Show?
Und ich sehe dass du wieder Tomaten ins Gesicht bekommst weil deine Prognosen sich als ziemlicher Käse entpuppen. Nur leider schmeckt der absolut nicht lecker.
Aber dann bitte reife und sonnenverwöhnte italienische Tomaten. 😀
Dieser Song hat sich von mir von grauenhaft bis guilty pleasure hochgearbeitet.
vorher auf Platz 32 momentan auf Platz 16 im Gesamtranking bei mir .
Bei der Jury wird der Song eher nicht so gut ankommen .
Ich denke beim Televoting wird die Überraschung umso größer sein , das sämtliche „Omas “ in Europa zum Telefon greifen.
„Per sempre sì“ trifft überhaupt nicht meinen Geschmack. Das Lied empfinde ich als total unangenehm. Dass ich italienisch verstehe, ist Fluch und Segen zugleich, hier aber ersteres. Der Text des Liedes ist so unendlich schmierig und schmalzig und kitschig, dass das Öl von der Decke tropft. Ich mag auch keine Lyrics, in denen davon gesungen wird, dass man ohne eine Person nicht mehr leben kann und/oder will und diese braucht, damit das eigene Leben einen Sinn hat. Das ist der reinste Blödsinn und sollte niemals jemand so empfinden, denn das ist keine Liebe, sondern (emotionale) Abhängigkeit von seinem Gegenüber. Eine glückliche Liebe sollte das Leben zwar immer bereichern und sich gut anfühlen, aber man muss eben auch auf diesem Level sein, dass das Leben mit sich selbst großartig und die tolle Beziehung eben nur ein schöner Bonus zum ohnehin schon schönen Leben ist.
Mit Sal selbst kann ich auch nicht viel anfangen, auch ihn empfinde ich als unangenehm. Er wirkt wie ne Parodie/Karikatur von sich selbst oder als jemand, der sich an Karneval als Italiener oder Mafioso verkleidet. Er könnte auch der unangenehme Onkel sein, der nur aus Anstand auf Familienfeiern eingeladen wird und den alle am liebsten immer meiden, weil er so anstrengend ist, der aber so von sich selbst überzeugt ist, dass er es nicht merkt und sich zum Alleinunterhalter der Feier erklärt.
Positiv anmerken möchte ich aber, dass man sehr stark merkt, dass Sal so richtig Bock auf den ESC hat, sich riesig freut, dabei zu sein und zu 100 % hinter seinem Lied und seiner Teilnahme steht. Das macht ihn für mich gleich wieder ein bisschen zugänglicher.
„Per sempre sì“ ist natürlich extrem altbacken. Ich habe ja schon im San Marino-Songcheck angemerkt, dass es prima funktionieren kann, wenn man sich an Musik aus vergangen Zeiten orientiert, aber das hat weder bei San Marino noch bei Italien funktioniert. Irgendwie höre ich im Refrain „Strong enough“ von Cher und „Feuer“ von Ireen Sheer heraus, als Cher-Sheer. 😄 Der Beitrag gehört aber nicht zu den schlechtesten in diesem Jahr und es sind noch einige dabei, die wesentlich schlimmer in meinen Ohren klingen. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Italiens Beitrag nicht meins ist.
Da es sich hierbei um Italien handelt, wird es natürlich einen gewissen Bonus in den Bewertungen geben. Würde ein anderes Land ein solches Lied ins Rennen schicken, bräuchten wir nicht darüber diskutieren, dass es nicht gut ankommen wird. Es könnte eine Top 10-Platzierung rauskommen oder das obere Mittelfeld.
Die Bewertung meiner Mama:
Sie kann bis heute nicht verstehen, wie das Lied Sanremo gewinnen konnte. Auch sie kann damit nichts anfangen und mag das italienische Lied in diesem Jahr nicht. Sie liebt Italien, sie hat ja einen italienischen Ehemann und halbitalienische Kinder, hat somit eine enge Verbindung zu Italien und ist eigentlich meistens Feuer und Flamme für die italienischen Beiträge und mag italienische Musik generell sehr, aber „Per sempre sì“ ist für sie nicht zum Dahinschmelzen.
Das Lied an sich findet sie auch extrem altmodisch und ziemlich 08/15. Mit dem Text kann sie auch nichts anfangen und meint, dass sie davongelaufen wäre, wenn mein Papa ihr das vorgesungen hätte und das liegt nicht an seinen schlechten Gesangskünsten. Sal empfindet sie ebenfalls als gruselig und dass sein maskenhaftes Auftreten ziemlich abschreckend wirkt.
Allerdings hat meine Mama auch betont, dass sie das Lied nebenbei laufen lassen und nicht ausschalten würde, da man es doch irgendwie ertragen kann und nicht zu den schlechtesten Beiträgen in diesem Jahr gehört. Es überzeugt sie aber dennoch nicht genug, es als gut einzustufen.
Ich halte mal dagegen und freue mich, dass Italien mal etwas aus der Reihe dieses Jahr tanzt und was anderes sendet, als was man von ihnen (beim ESC) erwarten würde, und doch klassisch Italienisch für die allermeisten Europäer ist. Natürlich keine große Innovation, und doch eigenständiger & herausstechender als die meisten anderen Lieder in diesem Jahr. Kann die 3/5-Wertung beim Instant Appeal so gar nicht nachvollziehen, gerade Sal da Vinci als Sänger mit seiner leicht „schmierigen“ Art ist für mich das Salz in der Suppe hierbei, man kauft ihm die drei Minuten pure Lebensfreude und den Spaß einfach ab.
Wird im Televoting einschlagen wie eine Bombe, keine Frage. Ich glaube nur nicht, dass die Juroren das genug goutieren werden, um Italien wieder aufs Treppchen zu bringen. Wenn ich aber auf entweder Frankreich oder Italien als Gesamtsieger wetten müsste, dann wäre meine Wahl eindeutig die Schlagernummer…
Prognose: Finale 6-10 (mit großer Jury/Televoting-Diskrepanz)
Meinung: Platz 9/35 (8 Punkte)
Die nächsten zwei Tage geht es also in den Kaukasus, schätze ich.
Dagegen klingt Fire ja taufrisch. Sorry, aber dieses Mal geht es für Italien auf die rechte Seite des Scoreboards.
Mein persönlicher Platz 14, hinter Rumänien und vor Belgien.
Mir gefällt sein Enthusiasmus und seine Lebensfreude.
Der Song tut nicht weh und passt perfekt in den Frühling. Hoffentlich hat der Fernsehgarten schon bei Sal angefragt.
Könnte durchaus bei dem passenden Staging ein Überraschungssieger werden, aber ich glaube nicht daran daß dieses passieren wird.
Himmel hilf
Da stimme ich dir zu.
P.S. Fehlt nicht in deinen Namen ein „L“. 🤔
Die italienische Antwort auf Barbies Ken …selbst für Oldies wie mich ist der Song zu alt(modisch), keine Ahnung was die Italiener da geritten hat , eine Art MassenNostalgieanfall vielleicht, wenn das in die Tops kommen sollte , müsste Portugal auch ins Finale kommen und dort mindestens ins Mittelfeld . Und nervig , dass bestimmte Länder immer weit hoch kommen , weil sie halt bestimmte Länder sind ,egal wie belanglos die Songs sind
2/5 Punkte für diesen Song? Echt jetzt. Für mich ne 5/5. Ihr werdet euch noch wundern, wie weit er vorne landet 😜
Geschmäcker sind halt verschieden. 🤷🏻♂️
Ich bin wirklich enttäuscht von Italien. So ein billiger Schlager ist absolut unter ihrem Niveau. Ich bin grundsätzlich kein großer Fan von diesem Genre, aber es gab darin gerade beim Sanremo in den letzten Jahren schon viel bessere Songs als „Per Sempre Sì“. Dazu kommt dann noch die sehr schmierige Ausstrahlung von Sal da Vinci, die mir überhaupt nicht zusagt.
Trotzdem gehe ich wieder von einem sehr guten Ergebnis für Italien aus. Diese Klischee-Nummer wird gerade beim Publikum sehr gut funktionieren. Die Jurys sind ein größeres Fragezeichen, aber insgesamt tippe ich aktuell auf Platz 6-10.
Mir gibt der Song leider gar nichts. Wahrscheinlich wird Italien wieder gut abschneiden, was ich dann zum zweiten Mal in Folge nciht nachvollziehen könnte…
Gefällt mir eigentlich ganz gut, finde Italien dieses Jahr aber etwas schwächer als in den Vorjahren.
Tippe mal, dass der Song knapp die TOP 10 verfehlen wird, so um Platz 11 oder 12…🤔
Ach herrje. Ich bin ja normalerweise total großer Fan von Italien beim ESC, aber nachdem ich Lucio letztes Jahr schon eher meh fand ist das nochmal ne Stufe drunter. 😐
Das ist einfach ein wahnsinnig seichter Tralala-Schlager ohne wirkliche Höhepunkte der dazu auch noch musikalisch extrem altbacken klingt. Stelle mir vor wie das 1976 in Bibione (oder irgendeinem anderen Ferienort an der italienischen Adria) auf einer Hotelterrasse läuft und lauter deutsche Touristen die schon zu viel Rotwein intus haben dazu tanzen. Da als Unterhaltung mag es passen, aber beim ESC?? 🤔
Noch schwerer tue ich mich aber mit Sal selber. Vielleicht ist er ja privat ein netter Typ, aber auf der Bühne finde ich ihn einfach unfassbar schleimig und unsympathisch, wie der Klischee-Italiener aus irgendwelchen Degeto-Produktinen. Ich versuche sowas ja immer auszublenden, aber hier funktioniert es leider nicht. 😩
Scusi Italia, aber das ist nicht mein Fall!! Glaube auch nicht dass die Jurys das groß bepunkten werden. Im Televoting fürchte ich aber einen Polen 2016-Moment, also dass lauter Leute sich da an „Bibione 1976“ erinnern und dieses seichte Nichts weit nach oben wählen. Denke daher dass es so zwischen Platz 6-10 landen wird, weit weg vom Sieg aber immer noch zu hoch. 😕
Der Polen 2016-Vergleich tut weh! 😭
Aber ansonsten kann ich deine Einschätzung zu 100% unterschreiben. ✍🏻
Danke sehr. 😊
Ich denke, dass deutschen Touristen auf einer Hotelterrasse in Bibione auch schon 1976 eine große Auswahl an besseren Italo-Schlagern zur Verfügung gestanden hat.
Dieses Jahr hatte ich bei vielen Sanremo-Beiträgen das Problem, dass für meine Ohren die Kompositionen recht einfach und ohne wirkliche Kniffe daherkamen. So geht es mir auch bei „Per sempre sì“. Einerseits angenehm nostalgisch und macht irgendwie Bock auf Italien-Urlaub, aber dann haut es mich dann doch nicht vom Hocker. Dazu kommt auch bei mir das Gefühl, dass mir Sal Da Vinci nicht sonderlich sympathisch ist. Das mag aber an dem mit Botox und anderen Faltenglättern bearbeiten leicht maskenhaften Gesicht liegen, das kaum noch Mimik zulässt. Sowas finde ich im übrigen genauso blöde wie die aufgespritzten Lippen bei anderen Teilnehmer:innen in diesem Jahr (dazu z.B. wahrscheinlich übermorgen mehr 😉). Die nostalgische Atmosphäre spült aber immer noch 7,1/10 Punkten zusammen.
Mein Ranking:
Finale (Gesamtranking):
3. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
6. Noam Bettan – Michelle 🇮🇱
8. Tamara Živković – Nova zora 🇲🇪
10. Lion Ceccah – Sólo quiero más 🇱🇹
11. LELEK – Andromeda 🇭🇷
14. FELICIA – My System 🇸🇪
15. Bandidos do Cante – Rosa 🇵🇹
18. Sal Da Vinci – Per sempre sì 🇮🇹
19. Bzikebi – On Replay 🇬🇪
20. ESSYLA – Dancing On The Ice 🇧🇪
23. Sarah Engels – Fire 🇩🇪 (insgesamt Platz 25)
24. Akylas – Ferto 🇬🇷 (insgesamt Platz 26)
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28. Alicja – Pray 🇵🇱
30. Senhit feat. Boy George – Superstar 🇸🇲
33. Satoshi – Viva, Moldova! 🇲🇩
34. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 🇪🇪
35. LAVINA – Kraj mene 🇷🇸
Mein Tipp:
Das könnte durchaus das Schlechteste Italienische Abschneiden seit 10 Jahren werden. Andererseits, es ist schließlich Italien (oder Schweden-Süd)…also dann…irgendwo zwischen Platz 15 und knapp Top 10.
Als ich gehört habe, dass dieser Beitrag tatsächlich Sanremo gewonnen hat, dachte ich mir wirklich zu Beginn: Das muss doch ein schlechter Scherz sein, oder? 🫠
Nee, war es nicht. Und anders als Olly lehnte Sal Da Vinci die ESC-Teilnahme auch nicht ab und der Beitrag für Wien stand damit fest.
Ich muss sagen, dass sich mein verwirrter Ersteindruck mittlerweile etwas gelegt hat, auch wenn ich immer noch etwas in der Schwebe bin, ob ich das Auftreten von Sal jetzt als lustig, etwas befremdlich oder eigentlich schon irgendwie sympathisch wahrnehmen soll. Wahrscheinlich stimmt alles davon auf eine Art für mich, wobei ich mittlerweile meinen Frieden mit dem Song geschlossen habe.
Auch wenn das Werk so ziemlich das Gegenteil von modern ist, zeigt es doch eine Facette von Italien, die wir beim ESC zumindest in den letzten Jahren nicht oft gesehen haben. Für einen Italoschlager kann ich mir das Lied sogar überraschend gut anhören und der Refrain ist ja doch irgendwie ganz schmissig, ob ich es jetzt will oder nicht.
Eine Zielgruppe wird das sicherlich finden, vor allem beim Televote, sodass am Ende wieder einmal ein Top 10-Ergebnis für Italien herrausspringen könnte, diesmal aber außerhalb der Top 5. Ich persönlich fände es schon etwas schade, wenn so ein Beitrag besser als La noia abschneiden würde, aber was weiß ich schon… 🙃
In meinem Ranking reicht es fürs Mittelfeld, genauer gesagt Platz 25 mit 4/10 Punkten.
Es gab für mich vier krasse Fehlentscheidungen dieses Jahr: Estland, Serbien, Deutschland und Italien.
Du hast San Marino vergessen. 🙃
Also auch wenn ich die Wahl in manchen Fällen verstehen kann, hätte ich bei fast allen von dir genannten VEs auch lieber einen anderen Sieger-Act gesehen.
In Estland war mein persönlicher Favorit Wounds von Ant x Minimal Wind, zum ESC hätte ich vermutlich aber Ollie geschickt, da er mir erstens Leid tut den ewigen 2. oder 3. Plätzen und weil die Fan-Bubble dann endlich zufrieden gewesen wäre.
Bei Serbien hatte ich keinen richtigen Favoriten, auch wenn ein paar Songs ganz lustig waren.
Für Deutschland hätte ich nach den Live-Auftritten Molly Sue oder auch noch Wavvyboi bevorzugt, da ich beide einfach interessanter musikalisch fand als Fire.
Sanremo habe ich kaum verfolgt, die einzigen Lieder, die ich mochte, waren aber von Ditonellapiaga und Ermal Meta.
Persönlich war für mich die fatalste Wahl wohl in Lettland, wo ich Kautkaili statt Atvara gewählt hätte, auch wenn ich verstehen kann, warum Ēnā gewonnen hat.
Na, da fang ich doch mal an mit meiner Kritik:
Semino Rossi würde den Song wesentlich besser singen. Der hat die passendere Stimme dazu und ist noch wesentlich schmalziger als Sal da Vinci.
Ganz im Ernst, Leute… das ist doch deutschester Schlager, wie er bei Andy Borg-Shows gesungen wird. Ich mag ja Nostalgie, aber das hier ist wirklich drüber.
Mir hat ja fast jeder italienische Song der letzten Jahre gefallen, aber wer wirklich meint, dass Sarahs Fire altbacken wäre, kann hier nur Aufschreien vor Entsetzen.
Okay, in einer Pizzeria würde ich mich nicht über die Hintergrundmusik beschweren, aber in der gehobenen italienischen Küche wird sowas gar nicht erst gespielt.
Das ist Gute-Laune-Musik, die Lust auf Urlaub in Sizilien macht (positiv gemeint), aber dann will ich da auch scharfe Italiener auf Vespas, Italienerinnen mit Petticoats und mit Dolce Gelati im Becher aufs Meer sehen. Und das findet man im modernen Italien nur noch in Heimatfilmen der 60er Jahre.
Nä, das ist nix für mich. Die Nostalgiker unter den ESC-Fans werden es lieben.
Nostalgiepunkte für den Vibe des letzten Jahrhunderts!
Ich schätze, ein Platz im Mittelfeld ist drin.
Also Berenikes Bewertung hätte eins zu eins auch von mir stammen können und das meine ich für jedes einzelne Wort
So ,bevor ich jetzt Rasen mähen gehe,noch schnell meine Bewertung für Per sempre si.
Und prompt habe ich mich schon verklickt.
Ich wollte Platz 6 bis 10 tippen und ich bin abgerutscht und habe 16 bis 20 getippt🙈.
Tja,wenn es schon schnell gehen soll. Oder war es ein Zeichen? Das ich den Song im Moment doch höher einschätze, als er wirklich ist?
Zurück zu Sanremo: Ich habe das Festival wieder mit Begeisterung verfolgt. Sayf ist und bleibt die italienische Überraschung für mich in diesem Jahr. Und ausser ihm hätte ich auch gerne Ditonellapiaga als Siegerin gesehen.
Sal da Vinci war mir als Interpret zunächst unsympathisch und ich hätte nicht gedacht,dass er überhaupt Gewinnchancen hat. Trotzdem ,sein Song blieb im Ohr und setzte sich dort fest. Vor allen Dingen am Finalabend merkte man immer deutlicher,dass Interpret und Song ein verdammt starkes Gesamtpaket waren. Aber dass er wirklich Sanremo gewinnt,hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich war dann erstmal enttäuscht.
Mittlerweile gefällt mir der Song immer besser,weil er ein schönes Lebensgefühl rüberbringt.Und mit dem Text bin ich sowieso voll im Einklang,denn mein Mann und ich sind seit 34 Jahren verheiratet😍.
Mit Sal da Vinci habe ich mich arrangiert,denn ich glaube kaum ein anderer könnte diesen Song mit soviel Inbrunst singen und auf die Bühne bringen.Denn er macht das wirklich gut.
Kurz: Schöne, aber ewig altbackene Italo-Schnulze. Leider nix für mich… 5/12
JoBi und sein Gehirn: Folge 17 – Italien
Erster Eindruck:
🧑🦱 Ist ok.
Zweiter Eindruck als ich gelesen habe, dass Sal da Vinci gewonnen hat und zum ESC fährt:
🧑🦱 Finde ich OK.
🧠 Aber hat was von einem Schlager.
Beim nächsten Hören:
🧑🦱 Auch wenn ich den Song nicht mag, verbreitet er gute Laune.
🧠 🕺
Fazit:
🧑🦱 Platz 11 – 15
🧑🦱 Platz 13 in meinem Ranking .