Live-Blog Finale „Eurovizija.LT 2026“ in Litauen

Atikin – Foto: LRT

Nach fünf langen Wochen ist es endlich soweit: Das Finale der litauischen Vorentscheidung Eurovizija.LT 2026 steht an. Aus den ursprünglich 40 Beiträgen sind in fünf Vorrunden und einer Wildcard-Abstimmung nun elf Finalist*innen geworden. Eine*r von ihnen darf Litauen beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten. Als Euer Favorit geht Atikin (Aufmacherbild) ins Rennen. Wir begleiten das Finale mit einem Live-Blog.

In den Vorrunden sind jeweils acht Beiträge vorgestellt wurden. Die Jury und die Zuschauer*innen haben dann die gemeinsamen zwei Favorit*innen direkt ins Finale geschickt. So kamen über die fünf Vorrunden zehn Acts zusammen. Nach der fünften Vorrunde konnten Interessierte dann im Rahmen einer Online-Abstimmung über die fünf Drittplatzierten entscheiden. Hier setzte sich Nøra Blu mit „Hold My Own“ durch. Sie ist damit der elfte Beitrag im Finale.

Während die Auftritte der Acts für die Vorrunden vorher aufgezeichnet wurden, werden im Rahmen des Finale alle live in Vilnius auftreten. Wie die Sendungen zuvor wird auch das Finale von Gabrielė Martirosian, Eglė Kernagytė-Dambrauskė und Rimvydas Černiauskas moderiert. Gabrielė ist eine langjährige Moderatorin der Show, Rimvydas kehrt nach seinem Debüt 2025 zurück. Eglė ist in diesem Jahr zum ersten Mal als Host dabei.

Auch beim Finale setzt sich das Ergebnis aus der Wertung der Jury und dem Televoting zusammen. In den Vorrunden konnte beide Gruppen 3 bis 12 Punkte vergeben, die dann zusammengezählt wurden. Da im Finale drei Beiträge mehr antreten als in den Vorrunden, kann dieses Mal jeweils der volle Punktesatz vergeben werden.

Hier ist die Startreihenfolge für das Finale von Eurovizija.LT 2026

  1. Rugilė – Ikona Žemaitė

  2. Walls of Water – Unshakable

  3. Lion Ceccah – Sólo quiero más

  4. Nøra Blu – Hold My Own

  5. Noy – Stand Up

  6. Atikin – Deganti žemelė

  7. SHWR – Contact!

  8. Vilnius Voices – Grįšim

  9. Lolita Zero – Salve in meum mundum

  10. Paulė – Sako

  11. Black Biceps – Let Me Cook

In unserer Abstimmung über die elf Acts führt knapp Atikin vor Lion Ceccah. Etwas deutlicher dahinter folgen SHWR, Rugilė und Nøra Blu. Die geringsten Chancen haben Paulė und Noy – zumindest wenn es nach Euch geht. Mal schauen, wie das die Litauer*innen sehen.

Der LRT überträgt Eurovizija.LT 2026 am heutigen Freitag ab 18:0o Uhr (mitteleuropäischer Zeit). Planmäßig soll die Show bis 20:30 Uhr gehen. Einen Livestream findet Ihr auf der Website des Senders oder auf YouTube. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag im Live-Blog kommentieren.

Labas vakaras aus Hamburg und herzlich Willkommen zum Finale von Eurovizija.LT 2026! In den Nachrichten wird gerade schon einmal über den Vorentscheid berichtet – und dass es Gegendemonstrationen mit Palästina-Fahnen gibt. Irgendwie kommt mir das noch so unwirklich vor – ein nationales Finale am Freitag, 18 Uhr (ja, 19 Uhr Ortszeit). Aber geplant ist es ja auch für 2,5 Stunden – fast so lange wie Das deutsche Finale 2026 morgen.

Und los geht’s. Der Vorspann läuft. Katarsis und ein Chor stehen in ihren ESC-Outfits auf der Bühne und singen „Tavo akys“. Die Bühne ist düster wie immer bei der Nummer. In der Halle in Vilnius sitzt viel junges Volk. Die Moderator*innen begrüßen die Zuschauer*innen. Wir Internationalen werden auch auf Englisch adressiert. Oh, ein Vote kostet 90 Euro-Cent. Da ist es ja be uns richtig günstig.

Die Fachjury wird vorgestellt, in der auch Katarsis-Sänger Lukas ist.

Jury Eurovizija.LT 2026 – Screenshot: LRT.LT

Um 18:11 Uhr wird der erste Beitrag angekündigt. Es folgt der erste Vorstellungsfilm. Und um 18:14 Uhr beginnt die erste Nummer.

1. Rugilė – Ikona Žemaitė

Die Sängerin steht im bekannten Outfit und mit Kopftuch auf der Bühne. Ihre Stimme klingt nicht sehr sicher. Mit dem einsetzenden Beat wird’s etwas besser. Es ist dann auch sofort Action auf der Bühne mit Bandmitgliedern, Tänzern und einem wilden Backdrop. Die Strophen sind da geradezu entspannend zurückgenommen. Das soll ja alles Cross-over sein. Dafür geht die Melodie schon in den Kopf. Aber beim ESC könnte das nicht viel reißen. Der Dancebreak mit Sonnenbrille und Kopftuch in der Hand erinnert etwas an Aly Ryan.

4 Punkte

Beim Gang von der Bühne werden Rugilė und Band von einer der Moderator*innen abgefangen und interviewt. Das halte ich für überflüssig.

Ich spüre, wie sich eine Müdigkeit bei mir breit macht. Die Woche war nicht ganz ohne – und das Mega-Ende kommt ja erst noch morgen. Also, jetzt im Stehen vom höhenverstellbaren Schreibtisch.

2. Walls of Water – Unshakable

Band-Situation. Das würde super in die ARD-Vorstellung einer erfolgreichen ESC-Performance passen. Die Musiker haben sichtbar Spaß. Der männliche Sänger ist hochmotiviert – und sieht ganz gut aus. Die Stimme hält da nicht ganz mit. Das kann die weibliche Sängerin nur bedingt auffangen. Ganz schön jazzig, so ein bisschen. Also Rock-Jazz-Funk. Im Hintergrund wird der Text eingeblendet. Kann man machen, ich weiß trotzdem nicht genau, worum es geht. Muss ich hoffentlich auch nicht – die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Band in Wien wiedersehe, halte ich für gering. Oh, Trompetensolo.

2 Punkte

3. Lion Ceccah – Sólo quiero más

Ich will vorwegschicken, dass ich es liebe, dass die Litauer wissen, dass es beim ESC nicht um Authentizität geht. Sondern es gilt: Mehr ist mehr. Und man muss auch visuell in Erinnerung bleiben (wollen). That being said: Lion Ceccah ist mit Freude und Anlauf in den Glitzertopf gesprungen. Toll! Ui, nach dem Auftakt in der schwarzen Kutte bekommen wir zum Refrain einen Classic-Pop-Schlager mit Bumms und Sprachgemisch. Da wird ein Untertitel eingeblendet – allerdings auf Litauisch. Sei’s drum. Ist da gerade der Mantel in sich zusammengefallen? Also, das nenne ich mal dramatisch. Wenn es eine Bühne auf der Welt für so eine Nummer gibt, dann ist es beim ESC.

8 Punkte

4. Nøra Blu – Hold My Own

Weiter geht es mit der Wildcard, also der Drittplatzierten, die sich in einem Online-Voting noch fürs Finale qualifiziert hat. Sie beginnt auf dem Boden liegend. Alles ist schwarz und blau. Die Stimme ist interessant, auch wenn am Anfang die Sprache nicht eindeutig zu erkennen ist. Ok, es ist Englisch. Nøra erhebt sich. Von der Melodieführung her das zugänglichste Lied bisher. Der Refrain klingt wie ein Mello-Refusal, den dann Aserbaidschan verwertet hat. Oh, ein Rhythmuswechsel in der zweiten Strophe. Hätte ich jetzt nicht gebraucht. Das Lied würde auch im zeitgenössischen Radio durchgehen, vielleicht ohne das Euro-Disko-Finale.

6 Punkte

Ich lese gerade Eure Kommentare: Stimmt, die nebelwandige Badewanne ist weg. Habe ich jetzt nicht vermisst. Ihre Haare haben aber weiter einen Wet-Look.

5. Noy – Stand Up

Oh, wieder Ganzkörperglitter – zumindest auf dem Backdrop. Der Sänger singt die Hintergrundwand an und wendet uns den Rücken zu. Er selber ist komplett schwarz gekleidet. Kann man machen, ist aber langweilig. Die Stimme wirkt auf mich etwas quäckig. Und ich habe bisher noch nicht das Gesicht des Sängers gesehen. Ah, da ist es im roten Neonlicht. Der Sound ist langsam und elektronisch. Oh je, da ist jetzt die zweite Strophe – auch mal wieder ganz anders. Och nö. „Stand Up“ sollen ich machen – tue ich aber doch schon, damit ich nicht so müde werde.

3 gelangweilte Punkte

6. Atikin – Deganti žemelė

Jetzt kommt Euer Favorit! Folkloristischer Auftakt mit einer Zitter und Frauengesang. Sonnig beschienene Felsen. Der Beat nimmt zu – und schon wird … gerappt? Oh, Atikin hat anständig Energie. Und der Gesang des weiblichen Trios passt da gut drauf. Das ist ein gelungenes Mesh-up von Folk und Moderne. Objekt richtig gut gemacht, aber gar nicht meins. Ich kann die Liedteile nicht auseinanderhalten. Es ist auch etwas redundant. Erwähnte ich, dass Atikin Ausstrahlung hat? Oh, krasser Schrei von ihm. Gut! Die Lumpen von den Frauen gefallen mir nicht so. Die Nummer ist wirklich nicht mein Geschmack, aber ganz sicher was für den ESC.

7 Punkte

Viel Applaus.

Ich denke gerade an den österreichischen Vorentscheid zurück und an den deutschen Vorentscheid morgen. Warum gibt es solche Beiträge nicht bei uns?

Werbepause – vor allem mit Programmhinweisen.

7. SHWR – Contact!

Ein weiterer Fanfavorit. Die Bühne wird von unten beleuchtet. Die Gruppe steht im Nebel in einem Kreis. Die Outfits mit weinrot und schwarz sind sehr Nummer sich. Oh, schöne Idee mit der Fischaugen-Kamera – manchmal ist das gute so einfach. Ich stelle fest, dass die Lampen im Kreis die Dynamik der Gruppe ziemlich ausbremst. Schöner Einsatz von Licht unter Hintergrund. Es wird ein bisschen Elektro-rockig. Kann man machen, auch wenn ich es nicht brauche. Und die wechseln auch zwischen den Sprachen, wie es ihnen gerade passt. In der ruhigen Brücke habe ich kurz Nachrichten gecheckt, das Finale holt mich kraftvoll zurück.

5 Punkte

8. Vilnius Voices – Grįšim

Jetzt wird’s ruhig. Die Sänger*innen stehen mit den Rücken zueinander im Kreis und tragen lustige Outfits, also so wie anonyme Personen. Alles ist sehr ruhig und harmonisch. Die musikalische Begleitung fällt kaum auf. Die Sänger*innen bewegen sich. Irgendwie singt jeder für sich, obwohl sie so dich beieinander stehen. Und da ist noch ein 3D-Effekt. Lösen sich die Klamotten auf oder werden die Pupse visualisiert? Sehr harmonisch mit vergleichsweise dramatischem Finale – soweit das bei solchen Voices geht. Kann man sich anschauen, aber beim ESC? Das wäre nichts.

5 Punkte

9. Lolita Zero – Salve in meum mundum

Ikonisches Outfit! Und schöner Schachtrichter im Hintergrund. Der Gesang ist halt … mäßig. Aber Lolita weiß natürlich zu spielen. Und zum Refrain ist sie verdreifacht – und gemeinsam machen sie lustige Effekte. Das sieht richtig gut aus. Der Beat ist eher Midtempo und weiß nichts so richtig mit sich anzufangen. Feel my heartbeat – war das nicht der ESC-Slogen von Düsseldorf? Also, der Song kann nichts. Stimmlich auch eher mäßig. Visuell natürlich 1a, aber noch auf Kleinstadt-Niveau. Da müsste zum ESC richtig eine Schippe draufgelegt werden. Da ist Potenzial.

6 Punkte

10. Paulė – Sako

Paule heißt er, ist Bademeister. Oder so. Naja, ist eine Paula. Auch wieder viel schwarz-blau-weiß – man könnte denken, man wäre in Estland. Leicht treibender Elektro-Beat, der sich aber nicht wirklich aufbaut bzw. eine mögliche Melodie versteckt. Die sängerin trägt einen weißen Hosenanzug mit Glitzersteinen. Ist ok, aber nicht sehr aufregend. Dramatisches Flackerlich und dann langer Schreigesang. Das ist ok, aber nicht wirklich überzeugend – zumindest holt es mich nicht ab. Eine Melodie zum Mitsingen fehlt mir immer noch, auch wenn sich manche Sachen ständig wiederholen. Bin trotz netter Lichteffekte gelangweilt. Schöner Schatteneffekt zum Schluss.

5 Punkte

Ich freue mich ja, dass Ihr in Euren Kommentaren ähnliche Dinge bemängelt wie ich. Da fühlt man sich nicht so allein allein.

11. Black Biceps – Let Me Cook

So, letzter Beitrag. Ist das das letzte Abendmal? Auf jeden Fall gibt’s einen Aperitiv und Bratwurst. We are united by food – das ist doch mal eine Aussage. Und wenn jemand anbietet, dass er kochen will, habe ich nichts dagegen. Im Hintergrund läuft die Uhr, wie lange der Song noch läuft. Das ist also was man landläufig Avantgarde nennt? Also, die Outfits sind ganz hübsch – für die Küche. Die Choreo gefällt mir auch. Aber der Song und der Gesang? WTF? Zum Dessert noch ein Akkordeon. Nee, lieber ne Crème Brûlée. Ok, zum Techno-Schnapps bin ich auch dabei. Nee, wirklich. Das ist nicht lustig.

4 Punkte

Das war’s dann schon. Puh, das wird schwer. Lion Ceccah fand ich am besten, auch wenn ich mich nicht an die Melodie erinnern kann. Bei der Jury müsste eigentlich Atikin gut ankommen – wenn es einen gerechten ESC-Gott gibt. Einer der beiden Acts wäre für mich ok.

Aber das ging doch jetzt alles schneller als gedacht. Dann geht’s jetzt mal an den Kühlschrank. Der letzte Song hat durstig gemacht und ein Crémant für den Creislauf – da kann doch keiner was sagen.

OMG – jetzt im Schnelldurchlauf hat mir Nøra Blu mit „Hold My Own“ am besten gefallen. Aber generell besser geeignet ist Atikin.

Es ist ja eine große Meldung in Litauen, dass Vaidotas Valiukevičius von The Roop in der Jury in Deutschland ist. Sie schauen dann weiter durch Europa auf Lieder, die schon feststehen, wie „Dancing on the Ice“ und „Tanzschein“.

Und da ist Aidan. Malta wählt doch nur so früh seinen Beitrag, damit der dortige Vertreter einen lustigen Trip durch Europa machen kann. Jetzt also Vilnius.

So – und damit ist auch das Voting schon vorbei. Das geht doch fix. Andererseits bin ich hier ja auch schon zweieinhalb Stunden am tickern. Pausenact: Frau im Ganzkörperanzug tanzt zu Lauten aus dem Weltall – und dann wird’s richtig schön. Ich habe den Namen der Interpretin verpasst. Aber auf Anhieb würde ich sagen: guter Song, Top-Ausstrahlung. Ok, sie spielt ein Medley. Naja, nicht so überraschend.

So, aufwachen! Es geht weiter! Es wurde Sanremo gesagt. Ok, ein Einspieler: 70 Jahre ESC. Sie haben mit Lys Assia angefangen und dankenswerterweise bei Udo Jürgens aufgehört. Das hätte sonst noch bis Mitternacht gedauert.

So, erste Wertung, ich weiß nur noch nicht, von wem. Aber SHWR ganz vorn? Und Atikin nur 2 Punkte?!

Jetzt kommen andere Punkte dazu… Noy bleibt bei 0 Punkten. Das ist nicht wirklich übersichtlich. Atikin bekommt da 8 Punkte und rückt vor. Aber gewinnen wird er nicht. SHWR liegt halt vor ihm – und die haben die Punkte noch nicht erhalten. Ok, die Black Bicepts ziehen kurz vorbei auf 12 Punkte. Ach cool, Nora Blu hat 14 Punkte zusammen – sie war die Wildcard!

Es ist spannend. Es kann Lion Ceccah noch werden oder SWHR – denn die 10 und 12 Punkte sind noch offen. Wir haben also Punktgleichstand. Und damit hat Lion Ceccah gewonnen, weil er vom Publikum die 12 Punkte bekommen hat

Und Lino Ceccah hat mehr als doppelt so viele Stimmen vom Publikum erhalten als SHWR – also ein sehr verdienter Sieger! Er macht sich fertig, um noch einmal aufzutreten.

Damit endet der Live-Blog. Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend – vielleicht ja mit Sanremo. Ansonsten erholt Euch gut vor dem Super-Samstag! Und schaut am Sonntag um 18 Uhr beim ESC kompakt LIVE rein, wenn wir den deutschen ESC-Beitrag besprechen. Den litauischen und die weiteren internationalen Titel besprechen wir am Montag um 19 Uhr.

Diese Beiträge zu Eurovizija.LT 2026 sind bereits erschienen:



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722 Comments
kon
kon
3 Monate zuvor

Litauen (das deutlich weniger Einwohner als Berlin hat) macht einfach mal den Vorentscheid in einer Arena, natürlich reicht für das größte Land beim ESC ein TV-Studio 😉

Matty
Matty
3 Monate zuvor

Die Rote Laterne geht im Finale wie im vergangenen Jahr an Noy.

Nilou
Nilou
3 Monate zuvor
Reply to  Matty

Naja, wenigstens war er 2x im Finale, das muss man erst mal schaffen.

Anja die Zweite
Anja die Zweite
3 Monate zuvor

Schade, hätte SHWR bevorzugt, aber da Lion das Televoting mit mehr als doppelt so vielen Stimmen gewonnen hat geht das schon in Ordnung so. Er war ja immerhin mein Platz drei und eine gute Stimme hat er auch. Denke er wird bis Mai noch mehr aus seiner Inszenierung rausholen. Bin echt gespannt was er in Wien auf die Bühne bringt.

Nilou
Nilou
3 Monate zuvor

Herzlichen Glückwunsch an Lion Ceccah.
Atikin und SHWR, hätte ich vielleicht noch etwas weiter vorne gesehen, aber Lion ist auch eine sehr gute Wahl.

Ich erwarte für Litauen jetzt schon starke SCC-Kandidaten. SHWR, Atikin und Rug!le haben alle gute Chancen auf einen Platz auf meiner Liste.

Spieldito
Spieldito
3 Monate zuvor

naja, muss sich erst noch behaupten.
(habe gerade erst eingeschaltet)

Sanna
Sanna
3 Monate zuvor

Wenn ich es richtig erinnere heißt „solo quiero mas“ „ich will mehr“ und dann kommt Akylas direkt danach und singt „Ferto“ „Bringe es“
Wer bekommt denn dann alles?

Last edited 3 Monate zuvor by Sanna
rainer1
rainer1
3 Monate zuvor

Komischer song 2/12

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
3 Monate zuvor
Reply to  rainer1

Sehe ich genauso

Matty
Matty
3 Monate zuvor

Shower haben das Jury- und Lion Ceccah das Zuschauervoting gewonnen. Atikin Dritter beim Zuschauervoting, aber nur Neunter im Juryvoting. Hätte ich so nicht erwartet.

Lady Madonna
Lady Madonna
3 Monate zuvor

Atikin hätte eigentlich siegen müssen, aber die Textkontroverse scheint ihn ins Abseits geschoben zu haben.
Lion Ceccah gefällt mir leider gar nicht. Aber ich bin wahnsinnig froh, dass er dieses und nicht letztes Jahr gewonnen hat. Von daher passt es für mich.
Mein Sieger wäre Atikin mit nem anderen Text oder SHWR auf Litauisch gewesen… 🤷‍♀️

Last edited 3 Monate zuvor by Lady Madonna
Franny
Franny
3 Monate zuvor
Reply to  Lady Madonna

On point!

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  Lady Madonna

textänderungen sind schon schwierig hier – im kern scheint es ja darum zu gehen,daß verhandlungen beim krieg in der ukraine (welcher im text nicht direkt erwähnt wird) russenpropaganda sind und dies wiederum finde ich dann schon sehr schrill.
vielleicht habe ich das auch immer noch noch begriffen?
irgendwie sind die balten da anders drauf und ich weiß nicht so genau was da nun der plan ist.
krieg bis ultimo?

Lady Madonna
Lady Madonna
3 Monate zuvor

Ich war letztes Jahr in Riga. Ein Besuch im dortigen Okkupationsmuseum sollte Pflichtprogramm für alle sein – unheimlich informativ und bewegend. Die Bedrohung einer erneuten russischen Okkupation ist real im Baltikum und die Solidarität mit der Ukraine daher auf einem ganz Level als hier. Daraus erklärt sich die starke Reaktion der Litauer auf die kontroverse Textstelle mit dem Verhandlungstisch.

Ich unterstelle Atikin nichts, er war mein Favorit und ich mag den Song sehr. Dennoch geht das Voting für mich im Ordnung. Die Textstelle ist im aktuellen politischen Kontext leider wirklich doppeldeutig und Atikin hat – soweit ich das mitbekommen habe – auch nicht 100 % souverän reagiert, frühere Aussagen und Handlungen auf Drogenkonsum geschoben etc. Von daher ist es vermutlich besser, dass die Kontroverse nicht auch noch nach Wien weiterreist. Es bleibt trotzdem ein guter Song.

Last edited 3 Monate zuvor by Lady Madonna
lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Monate zuvor
Reply to  Lady Madonna

ok,aber die jurys sind damit trotzdem nicht aus dem schneider.
das war klares absichtliches runtervoten.
dieses spezielle problem mit einigen jurys ist aber sattsam bekannt,siehe die beiden letzten ESC-ausgaben.

Lady Madonna
Lady Madonna
3 Monate zuvor

Ja, das hast Du natürlich recht.

Lady Madonna
Lady Madonna
3 Monate zuvor

Gelöscht bzw. weiter unten eingefügt.

Last edited 3 Monate zuvor by Lady Madonna
Alki Bernd
3 Monate zuvor

Gert Fröbe aka Goldfinger für Litauen. Gibt 007 Punkte im Finale !

Matty
Matty
3 Monate zuvor
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