
Mit der ersten Ausgabe hat der ORF vergangene Woche den Startschuss für seine neue ESC-Primetime-Reihe gegeben – und heute geht Wir sind Song Contest – 70 Jahre größte Musikshow der Welt in die zweite Runde. Während sich Folge 1 noch als breiter Rückblick auf sieben Jahrzehnte Eurovision präsentierte, rückt nun ein anderes Thema stärker in den Mittelpunkt: Österreich selbst. Zu Gast in der Sendung ist daher auch das Who-is-Who der österreichischen ESC-Teilnehmer*innen.
Die neue Ausgabe steht unter dem Titel „Österreichs emotionalste Momente“ und versammelt erneut eine Reihe von bekannten Gesichtern mit ESC-Bezug. Moderatorin Barbara Schöneberger begrüßt unter anderem Simone (ESC 1990: „Keine Mauern mehr“), Lizzi Engstler (ESC 1982: „Sonntag“), Waterloo (ESC 1976: „My Little World“), Thomas Forstner (ESC 1989: „Nur ein Lied“ und ESC 1991: „Venedig im Regen“) und Zoë Straub (ESC 2016: „Loin d’ici“) sowie Schauspielerin Nina Proll.
Sie alle blicken auf dem Talk-Sofa gemeinsam auf ihre persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen rund um den Eurovision Song Contest zurück – von Top-Platzierungen bis hin zu weniger erfolgreichen Auftritten. Und was soll man sagen? Simone ist seit 1990 ziemlich genau keinen Tag gealtert.
Auch musikalisch bleibt sich das Format treu: ESC-Klassiker werden neu interpretiert, diesmal unter anderem durch Pizzera & Jaus gemeinsam mit Folkshilfe, die sich Lenas „Satellite“ vornehmen, sowie durch Lucas Fendrich mit „Tattoo“ von Loreen. Dazu kommt ein ganz aktueller Beitrag: Der diesjährige österreichische ESC-Act Cosmó wird seinen Beitrag „Tanzschein“ live präsentieren!

Wie schon in der ersten Folge setzt die Show neben Talk und Musik auch auf spielerische Elemente. ESC-Superfans treten in Quiz- und Spielrunden gegeneinander an und haben die Chance, Tickets für das große Finale in Wien zu gewinnen – unterstützt von den prominenten Gästen.

Der ORF bleibt damit seiner Linie treu: Die Sendung dient dazu, die Vorfreude im eigenen Land weiter aufzubauen und den ESC emotional aufzuladen – diesmal mit einem besonderen Fokus aufs eigene Lande. Inhaltlich ist das durchaus vertraut, aber absolut passend zur aktuellen Phase einen Tag vor dem Probenbeginn in Wien.
Für deutsche Zuschauer*innen bleibt die Situation allerdings unverändert: Auch die zweite Folge ist ausschließlich im ORF zu sehen und unterliegt ebenfalls dem Geoblocking. Erschwerend kommt in diesem Fall hinzu, dass anders als bei der ersten Folge keine spätere Ausstrahlung auf dem SWR bzw. ONE geplant ist.
Wie findet Ihr das Star-Aufgebot der zweiten Folge der Show? Könnt Ihr die Sendung überhaupt verfolgen oder seid Ihr vom Geoblocking ausgebremst? Und welche ESC-Momente aus Österreich sind Euch besonders in Erinnerung geblieben? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Ich freue mich darauf – und speziell auf „Nur ein Lied“.
Die letzte Folge habe ich leider vorzeigt abbrechen müssen, fühlt sich an wie deutscher Vorentscheid nur ohne den Wettbewerb. 💀
vorzeitig*
Also basically nur der anstrengende Teil vom Vorentscheid.
OT
Wavvys neuer Song ist da!
Und jetzt zum dritten Mal die Neuvorstellung des Songs🙂.Mir gefällt das sehr gut und wünsche allen einen schönen 1. Mai🙂🌞
Sehr viel besser als Black & Glitter. 😎 Mit Black & Glitter konnte man mich ja fort jagen, hier aber nicht.
Wurde hier schon vorgestellt:
https://esc-kompakt.de/vorhersage-tool-the-model-zum-esc-2026-finnland-holt-sich-den-sieg-schweden-rutscht-ab/#comment-783396
https://esc-kompakt.de/christer-bjoerkman-zu-das-deutsche-finale-2026-wavvyboi-war-der-favorit-der-internationalen-jury/comment-page-2/#comment-783395
Mit der ORF Show muss ich mich leider gedulden. Aber sehr schade,wenn man dann nur die erste Show sehen kann.
Helft mir mal kurz, wann genau ist denn Nina Proll für Österreich beim ESC bzw. Grand Prix angetreten?
Und was macht Frau S. schon wieder auf einem Sofa? Da werden die Gäste ja kaum zu Wort kommen.
Manchmal gibt es doch einen Gott, äh Geoblocking. Danke!
Die Nina spielte Barbarella.
Von daher sehr geeignet!
Ja und Cosmo gutes outfit.
Er wird mit den Profitänzern die gesamte Bühne rocken.
https://eurovoix.com/2026/05/01/eurovision-2026-what-do-we-know-about-the-performances-ahead-of-first-rehearsals/
Auch Show #2 sind wieder erstaunlich kurzweilige 100 Minuten mit einer doch unterhaltsamen B. Schöneberger. Pizzera, Jaus und Folkshilfes Interpretation von „Satellite“ fand ich sehr gelungen und auch die Gespräche am Sofa sind zum Teil recht witzig. Auch sieht man wieder Ausschnitte vom VE-Drama 1990 mit dem Kollaps von Duett-Sängerin M. Sutter, die man einfach liegen ließ und weiter performte bis Lizzy Engstler einschritt. Hab ich damals gesehen und wieder komplett vergessen.
Wie auch schon die erste Folge, kann man sich auch diese Show durchaus ansehen, wenn man nicht die höchsten Erwartungen an so einer Art von Unterhaltungsshows hat.
Wünsche allen einen schönen angenehmen Feiertag. 🙂
Ich fand die erste Show eigentlich ganz nett abgesehen von dem witzlosen Opening. Man muss sie aber auch nicht unbedingt gesehen haben.
Mir hat die erste show ganz gut gefallen auch wenn mir da zuwenig österreich dabei war. Das ändert sich ja jetzt.
Mein bekanntlich grösster kritikpunkt: die ewig schreiende b.schöneberger. Hat man wirklich keine einheimische moderatorin gefunden?
Man muss aber fairerweise sagen, sie war auch in der zweiten Show sehr souverän und recht unterhaltsam. Laut und dominant ist sie natürlich.