
Zwölf Kandidat*innen stellen sich der ehrenvollen, aber auch recht anspruchsvollen Aufgabe, Österreich im eigenen Land beim Eurovision Song Contest 2026 zu vertreten. Wem diese Freude zuteil wird, entscheidet sich heute Abend in der Vorentscheid-Show Vienna Calling – Wer singt für Österreich?. Wir begleiten die Show aus Wien mit einem Live-Blog.
Es ist 10 Jahre her, dass der ORF das Publikum zuletzt in die Entscheidung einbezogen hat, wer Österreich beim ESC vertreten soll. Seit 2017 gab es immer einen internen Prozess, der den österreichischen Act ermittelte. Angesichts der besonderen Situation, dass der Song Contest in diesem Jahr in Wien ausgerichtet wird, haben sich die Verantwortlichen für einen öffentlichen Vorentscheid entschieden. Dass das Publikum in den Auswahlprozess einbezogen wird, soll sicherstellen, dass das ganze Land in ESC-Stimmung kommt.
Das Interesse am ESC scheint zumindest in der österreichischen Musikbranche in diesem Jahr groß gewesen zu sein. Weit über 400 Songs wurden innerhalb der Bewerbungsfrist für den österreichischen Vorentscheid eingereicht. Zusätzlich haben Peter Schreiber, Cesár Sampson und Eberhard Forcher als Scouts weitere ca. 60 bis 70 potenzielle Teilnehmer*innen ausgesucht. Zwölf von den knapp 500 Kandidat*innen haben es durch einen internen Auswahlprozess bis in die heute stattfindende Show Vienna Calling – Wer singt für Österreich? geschafft.
Man merkt den zwölf zur Auswahl stehenden Beiträgen an, dass Genrevielfalt im Auswahlprozess eine große Rolle gespielt hat. Von Country über Dance-Pop, Rock, Austropop und Blues sind zahlreiche Genres vertreten. Die ESC-Bubble scheint sich aktuell noch nicht so recht sicher zu sein, welcher dieser unterschiedlichen Songs am geeignetsten für eine Titelverteidigung ist. Ihr habt Euch im ESC-kompakt-Voting dafür ausgesprochen, dass Bamlak Werner (Aufmacherbild) mit „We Are Not Just One Thing“ die beste Wahl für Österreich ist. Ein gutes Stück dahinter folgt in dieser Umfrage ein sehr eng beieinander liegendes Feld, bestehend aus Kayla Krystin, NIKOTIN, Frevd und Cosmó.
In dem Voting von eurovisionworld.com zeichnet sich ein anderes Bild ab. Dort liegen Frevd mit dem Rocksong „Riddle“ vorn. Auffällig ist, dass die Band Frevd auch bei den momentanen Streamingzahlen führen. Zwischen dem 13. und 17. Februar wurde ihr Song „Riddle“ national wie international im Vergleich zu den anderen Liedern am häufigsten gestreamt. Schaut man sich den gesamten Zeitraum an, kann allerdings Cosmó die besten Streamingzahlen vorweisen. Dies hat allerdings nur bedingt Aussagekraft, da die Lieder alle zu unterschiedlichen Zeitpunkten veröffentlicht wurden.
Es bleibt also spannend, und das Ergebnis wird erst auf der Bühne entschieden. Die Entscheidungsmacht teilen sich zu gleichen Teilen das Publikum und eine 43-köpfige Jury. Neben ORF-Größen wie Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz gehören auch Vertreter*innen des Senders aus mehreren Regionen des Landes zu dieser zahlenmäßig großen Jury, sowie Delegierte weiterer österreichischer Print-, Radio- und Online-Redaktionen. Auch internationale Musiker*innen sind Teil der Jury. Besonders nennenswert sind hier Michael Schulte und Jamala.
Abseits der Jury hat der ORF drei prominente Personen eingeladen, die in der Show ihre Meinung abgeben werden. Sie vergeben keine Punkte, sondern liefern ausschließlich einordnende Kommentare. Ursprünglich gehörten zu den drei Expert*innen der Schweizer ESC-Teilnehmer von 2019, Luca Hänni, der deutsche Moderator Elton und die österreichische Autorin und langjährige ESC-Liebhaberin Caroline Athanasiadis. Allerdings haben Elton und Luca Hänni in ihrer Instagram-Story heute Nachmittag berichtet, dass sie gerade aufgrund von Schneefällen am Flughafen feststecken. Jetzt steht fest, dass die beiden es nicht mehr rechtzeitig zur Show schaffen. Statt Elton und Luca geben jetzt Vorjahressieger JJ und Eric Papilaya, der 2007 mit „Get a Life – Get Alive“ für Österreich antrat, das ESC-Finale in Helsinki jedoch verpasste, zusammen mit Caroline Athanasiadis, ihre Meinung zu den Beiträgen ab.
Ob es Intervall-Acts an diesem Abend geben wird und welche das sein werden, hat der ORF noch verraten.
Durch den Abend führen werden Alice Tumler, die beim ESC 2015 in Wien Teil des Moderationstrios war, und Cesár Sampson, der für Österreich beim Song Contest 2018 den dritten Platz erreicht hat.
Folgende Acts treten heute Abend in dieser Startreihenfolge an:
- Anna-Sophie – Superhuman
- Sidrit Vokshi – Wenn ich rauche
- Kayla Krystin – I brenn
- Reverend Stomp – Mescalero Ranger
- Bamlak Werner – We Are Not Just One Thing
- Philip Piller – Das Leben ist Kunst
- Nikotin – Unsterblich
- David Kurt – pockets full of snow
- Julia Steen – JULIA
- FREVD – Riddle
- Lena Schaur – Painted Reality
- Cosmó – TANZSCHEIN
Der ORF überträgt Vienna Calling – Wer singt für Österreich? am heutigen Freitag ab 20:15 Uhr. Planmäßig soll die Show bis 22:50 Uhr gehen. Die Sendung kann auch auf dem offiziellen ESC-YouTube-Account verfolgt werden. Auf ORF ON gibt es als Alternative für internationale Fans auch einen englischsprachigen Live-Stream. Wir begleiten die Show an dieser Stelle mit einem Live-Blog. Vor, während und nach der Sendung könnt ihr die Ereignisse sehr gerne direkt unter diesem Beitrag kommentieren.
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Grüß Gott, hier ist Giulia 😀
Es gibt doch nichts Besseres als den Wiener Dialekt. Ich hoffe, heute hören wir sehr viel davon. Das ein oder andere Lied liefert uns auf jeden Fall Mundart.
Heute schauen wir gebannt auf das Gastgeberland. JJs große Fußstapfen zu füllen ist natürlich eine schwere Aufgabe. Besonders interessant finde ich, dass es seit 10 Jahren keinen Vorentscheid mehr in Österreich gab. So richtig weiß man also gar nicht, auf was man sich heute einstellen kann/muss.
Die Songs bewerte ich wie immer auf einer Skala von 1 bis 10. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr auch eure Meinung zu den Songs und zu der Show in den Kommentaren teilt! 😀
Es gibt bereits die ersten NEWS zu verkünden: Elton und Luca Hänni sollten heute eigentlich zusammen mit Caroline Athanasiadis als Expert*innen ihre Meinung in der Show abgeben. Allerdings haben die beiden in ihrer Instagram-Story heute Nachmittag berichtet, dass sie gerade aufgrund von Schneefällen am Flughafen feststecken. Jetzt steht fest, dass die beiden es nicht mehr rechtzeitig zur Show schaffen. Statt Elton und Luca geben jetzt Vorjahressieger JJ und Eric Papilaya, der 2007 mit „Get a Life – Get Alive“ für Österreich antrat, das ESC-Finale in Helsinki jedoch verpasste, ihre Meinung zu den Beiträgen ab. Das Trio fungiert nur als einordnende Stimmen und gehört nicht zur separaten 43-köpfigen Jury.
Besonders spannend finde ich allerdings, wen wir heute als Intervall-Act sehen werden, dazu hat sich der ORF noch gar nicht geäußert.
Es geht los!
Es stellt sich eine Kommentatorin aus einem Studio vor, die uns auf Englisch begrüßt und die Show für uns auf Englisch übersetzen wird.
Wir starten rein mit…Wer hätte es gedacht…dem Falco-Lied „Vienna Calling“. Die Kommentatorin hat noch einmal erklärt, dass nur Österreich heute voten kann und kein inernationales Publikum. Die drei Expert*innen werden vorgestellt: JJ, Eric Papilaya und Caroline Athanasiadis. Dann begrüßen uns die zwei Moderator*innen Alice Tumler und Cesár Sampson.
Gevotet wird erst, wenn alle 12 Acts aufgetreten sind.
Wie schon weiter oben erklärt, können Elton und Luca Hänni heute wegen eines Schneesturms nicht da sein. Sie werden per Video dazu geschaltet und Elton sagt, dass er die Show nicht einmal gucken kann, weil er ORF nicht reinbekommt…weiß er etwa nichts vom Live-Stream? Luca schaltet sich vom Flughafen zu und sagt, dass er traurig ist nicht dabei sein zu können.
Caroline Athanasiadis quatscht jetzt ein bisschen mit der Moderatorin und stichelt in Richtung Elton, weil sie auch aus Deutschland gekommen ist und es im Gegensatz zu ihm geschafft hat, heute dazu sein. Dann ist Eric Papilaya dran und sagt, was ihm bei einem ESC-Beitrag wichtig ist.
Dann wird…wie man schon erahnen konnte…gespoilert, dass JJ eh schon vor Ort war, weil er später noch auftreten wird.
Los geht`s mit den Acts 😀
1. Anna-Sophie – Superhuman
Anna-Sophie startet mit Kaputze in einem tiefen Rot und mit roten Strichen. Wie findet ihr die Bühne insgeamt? Finde sie recht klein und unspektakulär. Erinnert mich eher an eine Fernsehstudio-Bühne, wie wir es aus Deutschland gewohnt sind. Stimmlich ok, aber nicht berauschend. Jetzt kommt ihre Gitarre dazu…und schon wieder weg.
Der Anfang vom Lied ist ganz cool, vor allem die rockigen Gitarrenklänge. Aber dann wird das Lied sehr generisch und hat kaum einen individuellen Charakter. Das gipfelt für mich in den „Oooooh“-Lyrics. Das Lied tut niemandem weh. Inszenierung reißt nichts raus.
4 Punkte
Caroline Athanasiadis überschlägt sich gleich zu Beginn mit Komplimenten. Ihr hats „taugt“. Ich füchte das wied so weiter gehen und wird werden heute sehr, sehr, sehr viele lobende Worte von der Jury hören. Auch Eric Papilaya zeigt sich begeistert von Anna-Sophie. JJ stimmt zu.
2. Sidrit Vokshi – Wenn ich rauche
Sidrit sitzt am Klavier mit einem orangenem Hintergrund, in dem man Lichter sieht. Im ESC-Kontext finde ich das Lied langweilig und unkreativ, muss aber sagen, dass ich mir vorstellen kann, dass es auf einem Stadtfest gut ankommen würde, so wie Lieder von Max Giesinger, Clueso oder anderen Singer-Songwritern auch gut ankommen. Für den ESC aber deutlich zu wenig. Finde aber, dass das Lied live noch langweiliger klingt als in der Studioversion. Vor allem passiert auch nichts auf der Bühne, weil er nur am Klavier sitzt. Das Lied endet auch irgendwie so abprupt.
3 Punkte
Ich kann mich der Stimmung in den Kommentaren nur anschließen. Wofür braucht es die „Expert*innen“. Das Universum hat doch gezeigt, was es davon hält. Und vor allem hören wir gerade einfach nur Lobhudelei, die an jeder Realität vorbeigeht. Bitte keine Vorentscheide mit Sofa 🙁
3. Kayla Krystin – I brenn
Ach wie schrecklich…Kayla erzählt im Einspieler, dass sie mit 16 ihre Mutter verloren hat und das Klavier-Spielen ihr etwas geholfen hat, diese Situation zu verarbeiten.
Rotes Glitzerkleid, rotes und blaues Licht. Ui, habe ich da eine stimmliche Unsicherheit gehört? Im Refrain natürlich Flammen im Hintergrund. Also in Punkto Unkreativität dueliert sich Österreich gerade mit Deutschland. Keine Überraschungen, keine Ideen, alles einfach nur ein bisschen Kulisse.
Das Lied erinnert mich von der Melodie her und vom Text her sehr an ein Musical-Lied, was ich erstmal nicht schlecht finde, aber was beim ESC meist nicht allzu weit kommt. Leider klingt das Lied eher etwas altbacken. Schon wieder eine auffällige stimmliche Unsicherheit. Die Stimme war das eigentlich starke an dem Lied, aber die hat hier leider ziemlich versagt.
3 Punkte
Jury natürlich wieder restlos begeistert.
Der Sänger von The Makemakes, die 2015 für ÖSterreich angetreten sind, sitzt im Greenroom bei Nikotin.
4. Reverend Stomp – Mescalero Ranger
Die Band erzählt, dass sie eigentlich alle aus Deutschland kommen.
Wüstendlandschaft im Hintergrund und ein paar Leuchten, die in einem hellen Orange leuchten stehen um die Band herum. Ich esse gerade meine Pizza und habe kurz vergessen, dass ich gerade einen Beitrag höre…Es fällt mir schwer etwas zu dem Lied zu sagen, da ich mit dieser Musikrichtung gar nichts anfangen kann. Aber ich glaube sagen zu können, dass mir das Lied nicht aufgrund der Musikrichtung nicht gefällt, sondern weil es einfach langweilig ist. Genau wie bei den anderen Beiträgen, gab es hier keine Inszenierung, die das Lied irgendwie aufgewertet hätte.
1 Punkt
Uiii…vorsichtige kritische Worte von Caroline Athanasiadis. Sie sagt, dass der Song es schwierig hätte, versucht sich aber irgendwie zu retten und sagt, wie toll sie Bands findet. Wenn jetzt eine Lobeshymne gekommen wäre, wäre das auch wirklich alles andere als authentisch. Auch Eric Papilaya versucht vorsichtig zu sagen, dass sie für den ESC nicht geeignet sind.
5. Bamlak Werner – We Are Not Just One Thing
Erst Rot, dann ein Stimmungswechsel zu Blau. Es ist durch Lichteffekte zu erahnen, dass Menschen mal zumindest versucht haben, eine Inszenierung zu erstellen. Ich würde sagen der bist jetzt stimmlich stärkste Auftritt des Abends. Sie ist die Favoritin des ESC-kompakt-Votings. Wenn das Lied einmal Fahrt aufgenommen hat, ist es echt ganz cool. Es braucht leider recht lange, um in die Gänge zu kommen. Ich mag aber den sehr treibenden Refrain und finde den Sprachwechsel sehr cool. Hinten raus leider auch eine stimmliche Unsicherheit. Aber mal endlich ein Auftritt mit Energie. Bis jetzt der beste Auftritt. Aber immer noch kein Burner.
6 Punkte
6. Philip Piller – Das Leben ist Kunst
Oh Oh, noch ein Sofa…jetzt auf der Bühne, aber mit Tüchern überdeckt. Philip sitzt erst drauf, steht dann aber direkt auf. Was hat er da bitte an? Eine alte Decke? Fast stolpert er über eine andere Decke. Jetzt kniet er. Ich bin ja froh, dass jemand mal überhaupt was macht. Natürlich bunte Farbflecken im Hintergrund…alles andere wäre ja auch zu kreativ gewesen. Wenigstens mal ein Lied das nach vorne geht. Gibt mir aber Kinderlied -Vibes und er hat irgendwie keine Bühnenausstrahlung, aber eine sehr starke Stimme.
Wir schauen in die bereits feststehenden Beiträge aus den anderen Ländern rein. Die neueren haben es anscheinend nicht rein geschafft.
7. Nikotin – Unsterblich
Nikotin mit Sonnenbrille. Ein weißer Kreis um ihn herum, die Kamera dreht sich so, als würde er sich drehen. Der Refrain ist optisch düster gehalten mit blauen und roten Farben. Ein Stern im Hintergrund, das Motiv im Kreis hinter Nikotin ändert sich zwischendurch, jetzt ist es ein Auge, jetzt rot… Da ist Schwung in der Inszenierung. Stimmlich top, hört sich an wie die Studioversion. Nikotin geht auf die Knie. Dann gehen wir in den letzten Teil und Nikotin zückt seine Gitarre. Das war mal eine Show, in der auch alles zusammengepasst hat. Fand ich persönlich das qualitativ hochwertigste und passendste für einen ESC bis jetzt. Die Falco-Vergleiche liegen natürlich auf der Hand…Finde ich persönlich nicht schlecht, liebe Falcos Musik.
7 Punkte
8. David Kurt – pockets full of snow
Hier haben wir mal gerade einen minimalistischen Hintergrund. Es wird der Schatten von David an die Wand geworfen und es liegen Effekte auf der Kamera wie bei einem alten Video. Die Stimme von David ist sehr besonders…muss man natürlich mögen. Das Lied finde ich sehr schön melancholisch und gemütlich, vor allem die Instrumentalisierung gefällt mir. Ich hätte mir sehr eine bessere Steigerung für das Lied gewünscht. Ab der Steigerung verliert sich das Lied irgendwie und plätschert so dahin. Optisch haben wir weißes, funkelndes Licht in der Steigerung. Leider zu wenig, um sich gegen andere Lieder zurchzusetzen.
4 Punkte
Ich werde nicht nach jedem Lied die Jury-Kommentare wiedergeben, weil die eh immer gleich klingen einzigartig hier…tolle Stimme da…alles super…
9. Julia Steen – JULIA
Ich freue mich sehr, dass Julia Steen mir ihr Lied gewidmet hat…Dass sie sich verschrieben hat und das Lied „Julia“ statt „Giulia“ genannt hat, ignoriere ich jetzt mal…😊 Bzw. müssten ich da nochmal ein Wörtchen mit Ela von Elaiza reden, die hat nämlich das Lied geschrieben und sitzt heute auch im Publikum.
Hatte Julia eigentlich mit einem Cowboy-Hut erwartet. Sie hat pinke Flausen? an und einen pinken Hintergrund. Ich finde ihre dunkle Stimme cool. Julia steht in einem weißen Kreis und um sie herum jetzt pinke Schriften und Motive. Brinhgt das Lied jetzt nicht weiter. Stimmlich stark. Ich habe definitiv schon langweiligere Country-Pop-Lieder gehört, aber sehr viel reißt das Lied jetzt auch nicht raus.
5 Punkte
So Leute, wer ist bis jetzt euer Favorit/eure Favoritin? 😀
10. FREVD – Riddle
Frevd (Freud ausgesprochen in Anlehnung an Sigmund Freud) haben Masken auf, weil sie sich al Individuen nicht als relevant ansehen, sie wollen, dass sich die Menschen in den Masken wiederfinden.
Was sagt man als Rock-Fan zu diesem Lied? Ich mag Rock ganz gerne, aber das ist eins von den Rock-Liedern, die sich für mich alle gleich anhören. Ich finde das zu seicht für ein Rock-Lied. Wenn man diesen Weg geht, hätte es eine starke Melodie gebraucht, die ich nur schwer heraushören kann.
Giftgrüner Boden und giftgrünes Licht im Hintergrund. Handabdrücke im Hintergrund, ansonsten bleibt das Licht durchgängig relativ ähnlich grün und weiß. In der Bridge wieder weiße Hände im Hintergrund. Die Band kommt kurz zusammen, dann ein recht schwacher Schrei und viel Neben. Ich finde seine Stimme zu schwach für das Lied, ui, jetzt auch ein starker Stimmbruch. Lied ganz gut, Stimme leider zu schwach dafür.
5 Punkte
11. Lena Schaur – Painted Reality
Lena steht vor einem roten Vorhang, man sieht die Band und Backgroundsängerinnen als Schatten dahinter, das sieht wirklich cool aus. Das Lied nimmt Fahrt auf und der Vorhang teilt sich und fliegt nach links und rechts. Jetzt sehen wir einen Kronleuchter im Hintergrund. Stimmlich macht sie zwar alles richtig, aber ich hatte mir irgendwie durch die Studioversion noch mehr erhofft weggepustet zu werden. Zum Schluss ein kleiner Tanz von ihr. Die Instrumentalisierung finde ich toll und die präsenten Backgroundsängerinnen. Das Lied erinnert mich an ESC Lieder wie „Crazy“ von Kroatien 2018 oder Lettland 2018 mit „Funny Girl“, solche Lieder landen leider meistens weit hinten.
5,5 Punkte
Soo…unser letzter Kandidat
12. Cosmó – TANZSCHEIN
Türkises Licht. Es laufen Menschen mit Tiermasken im auf der Bühne rum. Beim Refrain tanzen sie mit Cosmo einen Tanz in Roboterbewegungen. Also die Tierfiguren wirken wie Schultheater mit selbstgebastelten Masken. Cosmos Stimme ist sehr cool. Im letzten Refrain tauchen weiße Palmen auf dem Hintergrund auf. Am End Nebel und pinkes Licht. Ja das hat live leider nicht so geballert wie erhofft. 🙁 Finde das Lied aber cool.
6, 5 Punkte
Das Voting beginnt, Österreicher*innen können ab jetzt abstimmen.
Wir starten in den ersten Recap.
Das Voting läuft folgendermaßen ab:
Die Punkte der Jury zählen zu 50 Prozent und die Punkte des Publikums zählen zu 50 Prozent.
Die Jury besteht aus 43 Expertinnen und Experten aus Musik, Medien und ESC-Bubble. Sie haben bereits ihre Punkte auf Basis der Generalprobe der Acts abgegeben!
Zuschauer dürfen per Telefonvoting für ihren Favoriten sieben Minuten lang abstimmen.
Wir waren in einer kurzen Pause, jetzt sehen wir ein Interview mit JJ.
Es geht weiter!
Das Voting wurde ausgezählt und es fliegt ein kleines Papierschiffchen ins Bild, was darauf folgt ist glaube ich klar…JJ mit Wasted Love. Dann singt er noch sein neues Lied „Shapeshifter“. Hat JJ gerade ein cooleres Staging als die Kandidat*innen oder füllt er einfach die Bühne wie ein wahrer ESC-Sieger?
Ein weiterer Recap.
Wir kommen zur Punktevergabe. Zuerst kommen die Punkte von der Jury. Von 1-8, 10 und 12. Dann kommen die Punkte des Publikums. Beides zählt zu 50 Prozent. Wenn es einen Gleichstand gibt, hat das Publikum mehr Wertung.
Punkte von Jury:
1 Punkt an Philip Piller
2 Punkte an Anna-Sophie
3 Punkte an Reverend Stomp
4 Punkte an Bamlak Werner
5 Punkte an Frevd
6 Punkte an Julia Steen
7 Punkte an Nikotin
8 Punkte an Kayla Kristin
10 Punkte an Cosmo
12 Punkte an Lena Schaur
Von der Jury leer gehen aus: David Kurt, Sidrti Vokshi
Jetzt werden die drei besten Acts genannt, die mit den Punkten von Jury und die vom Publikum die meisten Punkte haben, keine bestimmte Rangfolge, also eine random Rangfolge.
- Cosmo
- Lena Schaur
- Bamlak Werner (Muss also wirklich viele Punkte vom Publikum bekommen haben)
Damit sind alle anderen 9 Acts ausgeschieden und haben keine Chance mehr zu gewinnen.
Jetzt nur noch die Verkündung des Gewinners/der Gewinnerin
Gewonnen hat: Cosmo mit Tanzschein
Finde ich eine gute Wahl, was sagt Ihr?
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Sie singt gut, muss ich sagen. Die Bühne ist natürlich nicht groß, aber dafür dass die Bedingungen eher mager sind, macht sie es doch ganz gut. Der Moment mit der Gitarre hat mir außerdem gefallen.
Der Song reißt es am Ende aber einfach nicht raus.
Live …im Gegensatz zum Mello
Mich nervt das Sofa jetzt schon.
Tribunalszenario … 😠
ohne die jamala und markus lanz ist das kein richtiges tribunal. 🤪
Kuscheltribunal …
ja,das kommt durchaus hin.
01:
Die Strophen fand ich gut, den Refrain dann aber relativ flach
Der Auftritt war aber schonmal besser als das Vienna Calling Intro. Es geht also bergauf
War mir jetzt zu hektisch. Leider nur so mittel
Mh, beim ersten Song ist das immer ein bisschen schwierig einzuschätzen, ob es an der Abmischung liegt, oder ob ihre Stimme noch ausbaufähig ist. Bei der Inszenierung hätte ich mit mehr Superhelden-Themen gerechnet. Das Outfit hab ich auch nicht verstanden 6/12
Wie schön waren doch die Vorentscheide letztes Wochenende ohne Sofa…
*unterschreib*
😀
Ach, ich mag die Caro.
Die wird heute zu allen sehr empathische Kommentare abgeben.
Hm, die Kommentare gehen ein bisschen Richtung Mini Playback Show.
Hm Juroren doch nur Jubelperser! Kann man drauf verzichten
Absolut. Sowas braucht keiner.
Beim letzten Mal war die Jury wirklich sehr kritisch, kompletter Kontrast.
Na, das ist ja viel Lob für Anna-Sophie. Ich hoffe, das zieht sich jetzt nicht durch alle 12 Lieder, sonst haben wir ja wenigstens etwas irischen Flair in diesem Jahr. 😉
Vielleicht sollte ich ein Guiness aus dem Keller holen … ach, halt! Ich mag ja gar kein Bier.
Also unser Anna-Sophie Pendant hatte weiland jedenfalls mehr Bühnenpräsenz…das Endergebnis würde aber sicher ähnlich ausfallen…
Dass wir auf die „Experten-Kommentare“ verzichten könnten, wussten wir ja vorher, oder?
Wer ist am 28. beim Deutschen Finale in Adlershof?
Ich
Herr Sampson hätte wenigstens was figurbetontes anziehen können.
Was trinkt ihr?? Ich gönne mir nen Gin Tonic. 😁🍹
Tee.
Mein zweites Bier, die Kiste gibt (zum Glück) noch paar fläschchen her 🍻
Einfach Mineralwasser 🙂
Da bin ich mit dabei 😁
Kakao
Mühlen Kölsch, weil sonst nix anderes da war…
Einen portugiesischen Wein. 🍷
Alpiarça? 😮
Sidrit Vokshi ist für Tamara Flores, die aus persönlichen Gründen ihre Teilnahme abgesagt hat, in den Vorentscheid nachgerückt.
Oh Gott, dieser Vorentscheid gibt ja absolute Deutschland-vibes. Gefällt mir von der Aufmachung leider gar nicht.
Einfach ausschalten 😅
Nützliche Infos, Teil 2. Sidrit Vokshi hat ein absolutes Gehör.
Schwiegersöhne: Willkommen im Club
gibt’s bei youtube premium die möglichkeit den englischen ton stumm zu schalten?
ist hier einer mit premium unterwegs.
(ist nicht wichtig.)
Guck doch einfach den Stream auf der Website vom ORF 👍
dazu benötigt man win10 oder besser oder apfel modern (DRM!) – ich jette noch mit was älteren durch den netzweltraum.
Auf der ORF-Seite kannst du die Show ohne Kommentar anhören.
Uuhh…er kennt schon mal die Maria Bill …I mecht (so gern) landen…mecht in deiner Nähe bleibn… Geheimtip..wirklich hörenswert…
wie unterschiedlich Geschmäcker sein können – wenn ich die ersten Töne der Nummer im Radio höre, schalte ich um… 🙂
Alice Tumler und Cesár Sampson sind heute sehr elegant gekleidet. Da können sich die Moderatoren des Benidorm Fest mal ein Beispiel nehmen.
Ich bin ehrlich: So sehr ich den Dialekt liebe, ich finde das Gerede der „Experten“ dermaßen überflüssig. Wir haben doch alle gehört, was sie da vorgetragen hat. Ich bin in der Lage, mir mein eigenes Urteil zu bilden. Dieses „Konzept“, das ja in einigen VEs zur Anwendung kommt, überzeugt mich weiterhin nicht. Naja, konzentriere ich mich halt auf die Musik 😉
So. Der erste raucherfreundliche Song.
🚬🚬🚬
Wir brauchen einfach generell viel mehr deutschsprachige Songs in den DACH-Vorentscheiden!
Jetzt geht die Tabakwerbung in die erste Runde
Wenn ich rauch …ist das Werbung für die Zigarettenindustrie?
Kommt ja noch Nikotin lol
Ach nöööö
Doch. Handywedeln am Limit.
Das mag ich, erinnert mich an AnnenMayKantereit, der Sabberfaden am Mikro war gerade aber nicht schön, manchmal wünscht man sich die gute alte schlechte Auflösung zurück.
Sidrit Vokshi: Schöne, gefühlvolle, klaviergeführte Ballade mit ordentlichem Text. Mir gefällt das sehr gut, aber für den ESC wäre es wohl nichts. 8/12
Gefällt mir super
Wann brennt das Klavier?
Sidrit Vokshi gefällt mir überraschend gut, was (fast noch überraschender) am deutschen Text liegt, auf Englisch wäre mir das zu viel. Zum Ende hin wird es mit dem Klatschteil aber seeehr kitschig leider, dafür gibt es Abzug.
„Wenn ich rauche“ hat mir in der Studioversion viel besser gefallen. Die Inszenierung macht das Ganze ernster als dem Lied guttut.
Nr. 2 auch solide, aber schon oft da gewesen.
nr.2 typischer „da schlafen mir ja die füße bei ein“ beitrag – verzichtbar – 1/10
Klar, das ist jetzt keine ESC Kost. Mir gefällt es gut. Er hat eine angenehme Stimme. Den Klatsch-Part hätte ich jetzt nicht gebraucht….
Die 80er sind in Österreich zurück …Gruss an Gary Lux am Klavier 😄
Das war doch jetzt der perfekte Moment um mir ein Gläschen Wein einzuschenken. 🫣😅
Ich steck mir Eine an 😁
Sidrit Vokshi präsentiert nun den ersten deutschsprachigen Wettbewerbstitel heute Abend und sitzt dabei am Duncan-Laurence-Gedächtnisflügel. Gesanglich ist das zwar gut, allerdings ist der Song mehr fürs Radio als für die ESC-Bühne gemacht.
Sidrit:….ich denk noch an dich wenn ich rauche….Puh, keine Chance würde ich sagen.
Und da beschweren sich noch viele über den Songtext von Sarah Engels.
Der Text war doch gut, und der individualisierte Gesundheitswahn (während wir fröhlich unsere Lebensgrundlagen zerstören … wie lächerlich) hat in der Kunst nix verloren.
Sehe ich persönlich nicht so, aber als Nichtraucher habe ich da wohl eine andere Perspektive.
Was siehst Du nicht so? Dass wir unsere Lebensgrundlage zerstören während wir die Menschen anhalten, gesund zu leben? Ist objektiv an Absurdität nicht zu übertreffen.
Geht ums Thema Rauchen.
Perfekt auf den Punkt gebracht!!
Die Kunst MUSS frei sein und bleiben! Der Mensch auch…:-)
Mir hat das textlich auch gut gefallen.:-)
Och, das Raucherliedchen war doch nett. Nix für den ESC, aber schön.
02: Sidrit Vokshi – Wenn ich rauche: 5/10
Jetzt noch eine Stelle zum Mitklatschen, och nee, lass mal lieber bleiben. Ein paar Stellen im Text irritieren mich auch ziemlich.
Nichts für mich.
Der Sänger hat eine tolle Stimme, aber der Titel geht überhaupt nicht. Schlimm, dass es heutzutage gleich zwei Acts in dieser Sendung gibt, die Zigarettenkonsum noch so glorifizieren.
Unabhängig davon finde ich den Song langweilig
Ich kann mit dem Song nicht wirklich was anfangen, auch wenn er eine sehr angenehme Stimme hat. 5/12
Gut gesungen.
„Wenn ich rauche“ gefällt mir live besser als die Studioversion.
Leider ist der Song nur Durchschnitt
Startnummer 1 Anna Sophie hat mir ganz gut gefallen , der Burner war es nicht.
Die Startnummer 2 ist für den ESC völlig ungeeignet, klingt wie ein Pausenfüller ist aber eine ganz gute Nummer.
Was für eine schöne Ballade und ein cooler Sänger. Ich würds ihm von Herzen gönnen.
2) Es folgt die Ballade: Eingängiger Refrain, ausdrucksstarke Stimme, interessanter Text. Vielleicht kein Winner, aber hat mich berührt.
Interessant? Liebe zu Ende, geht saufen, hat Sex und denkt doch an die Liebe. Das ist deutsches Schlagerniveau