
Am 20. Februar steigt in Wien der nationale Vorentscheid Vienna Calling – Wer singt für Österreich?. Dort präsentieren sich zwölf Acts, die das Land beim Eurovision Song Contest im Mai in Wien vertreten wollen. Die Entscheidung, wer diese Ehre bekommt, liegt zur Hälfte bei einer 43-köpfigen Jury. Deren Mitglieder hat der ORF heute bekanntgegeben. Darunter befinden sich auch diverse Namen aus der ESC-Bubble wie der deutsche ESC-Vertreter von 2018, Michael Schulte (Aufmacherbild) und Jamala, die ESC-Siegerin von 2016.
Moderiert wird der Vorentscheid am 20. Februar von Alice Tumler und Cesár Sampson. Die zwölf Acts die dann auf der Bühne stehen werden sind: Anna-Sophie, Bamlak Werner, Cosmó, David Kurt, Frevd, Julia Steen, Kayla Krystin, Lena Schaur, Nikotin, Philip Piller, Reverend Stomp und Sidrit Vokshi. Sie hoffen auf genügend Punkte von Jury und Publikum.
Für die Einordnung der Auftritte sorgt ein prominent besetztes Kommentator*innen-Panel mit Caroline Athanasiadis, Elton und Luca Hänni. Sie kommentieren, analysieren und diskutieren – Punkte vergeben sie allerdings nicht.
Das Voting läuft nach bekanntem ESC-Muster: Die 43-köpfige nationale und internationale Fachjury bewertet die Generalprobe der zwölf Acts. Am Showabend selbst ist dann das Publikum gefragt: Ab 22.55 Uhr kann telefonisch für die Favoritin oder den Favoriten abgestimmt werden. Jury- und Televoting fließen jeweils zu 50 Prozent in das Endergebnis ein – erst danach steht fest, wer Österreich beim Heim-ESC vertreten darf.
Bei der Besetzung der Jury war man nicht geizig, sondern hat viel mehr groß gedacht. Gleich 43 Mitglieder wird die Jury haben! Darunter sind ORF-Granden wie Stefanie Groiss-Horowitz, die Programmdirektorin des Senders, sowie Vertreter*innen des Senders aus verschiedenen Regionen des Landes. Aber es sind durchaus auch Abgeordnete von anderen Medien des Landes dabei – sowohl von Print als auch Funk und Online.
Interessant ist, dass diverse Künstler*innen und Songwriter dabei sind: So hat man aus Schweden Linnea Gawell und Melanie Wehbe gewinnen können. Es sind aber auch Kunstschaffende aus den USA dabei – und dann eben Michael Schulte und Jamala.
Auch auf die Kompetenz der ESC-Bubble wird zurückgegriffen; das hat in Österreich aber schon Tradition. So dürfen sowohl Marcos Tritremmel, der Präsident des OGAE Österreich, als auch Klaus Woryna, der ehemalige Präsident des OGAE Deutschland, mitwerten. Last not least sind mit Alkis Vlassakakis und Marco Schreuder auch die beiden Stimmen hinter dem Podcast Merci, Chérie mit dabei.
Die Mitglieder der national und international besetzten Fachjury im Überblick:
Max Bauer (Ö3)
Christina Böck (Kurier)
Armin Doppelbauer (ORF Burgenland)
Martin Fichter-Wöß (APA)
Robert Fröwein (Kronen Zeitung)
Linnea Gawell (schwedische Sängerin und Songwriterin)
Stefanie Groiss-Horowitz (ORF-Programmdirektorin)
Thomas Gruber (ATV)
Jamala (Sängerin; ESC-Gewinnerin Ukraine)
Theresa Kahr (ORF Steiermark)
Magdalena Kanev (ORF Wien)
Melisa Kaymaz (Präsidentin OGAE Schweiz)
Constanze Kreuzberger (ORF Salzburg)
Armin Luttenberger (ORF)
Melinda Markowitsch (ORF)
Sascha Mutavdzic (Eurovision Austria)
Wolfgang Pammer (Kronehit)
David Pearson (ORF Niederösterreich)
Valentina Pisoni (ORF Vorarlberg)
Jakob Rabitsch (Produzent)
Heide Rampetzreiter (Die Presse)
Alina Rauch (Radio NRJ)
Martina Rauner (Ö3)
Romy Reis (GRIDmusic)
Sabine Reiter (mica)
Lisa Schneider (FM4)
Marco Schreuder (Der Standard / Podcast „Merci, Chérie“)
Patrick Schubert (Puls4)
Michael Schulte (Sänger)
Alan Roy Scott (USA / Songwriter für u. a. Ray Charles, Céline Dion, Cher)
Shari Short (USA / Sängerin & Songwriter für Ariana Grande, Miley Cyrus, etc.)
Violet Skies (GB/USA Singer-Songwriter)
Markus Spiegel (Musikfachmann)
David Steiner (ORF Tirol)
Parov Stelar (DJ, Produzent)
Marcos Tritremmel (Präsident OGAE Österreich)
Christian Ude (Kleine Zeitung)
Alkis Vlassakakis (Podcast „Merci, Chérie“)
Alex Wagner (FM4)
Melanie Wehbe (schwedische Sängerin und Songwriterin)
Peter Wolfgruber (ServusTV)
Klaus Woryna (ehem. Präsident OGAE Deutschland)
Thomas Zeidler (Österreich)
Der österreichische Vorentscheid Vienna Calling – Wer singt für Österreich? wird für ein internationales ESC-Publikum per Livestream übertragen: Die Show ist am 20. Februar ab 20:15 Uhr auf dem offiziellen Eurovision-YouTube-Kanal zu sehen und wird auf Englisch kommentiert. Diese Version ist auch in Österreich via ORF ON verfügbar.
Wie bewertest Du die Größe und die Zusammensetzung der Jury für den österreichischen Vorentscheid? Findest Du so eine große Gruppe auch mit internationalen Vertreter*innen gut oder ist das zu viel? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
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Super! Vor allem freue ich mich für Michael Schulte, aber auf der anderen Seite hätten es auch etwas weniger Jurymitglieder getan
Gute Größe, aber auch sehr viel ORF-internes Personal. Wir sind da ja ein bisschen gebeutelt, aber ich hab da zwangsläufig leichte Flashbacks von der erfolgreichen deutschen Radiojury… 🫣
Hör mir auf! Mir wird schon immer schlecht, wenn ich Sarah von Neuburg und Lars-Christian Karde im Radio hören muss (Er denkt, er ist so ultrawitzig und sie lacht auch noch über jeglichen Firlefanz. Ganz schreckliche Kombi!) und dann schafft es der Vorentscheid auch noch genau diese beiden in meinen geliebten ESC-Vorentscheid einzuschleusen. Ich konnte es nur schwer ertragen. 🫠
Das Glas ist halbvoll, also gehen wir mal vom Besten aus. Das wird schon. 😉
Die beiden sind doch ein Paar. würde mich wundern, wenn sie dann nicht über jeden Firlefanz lacht
Oh Gott! Hör auf! Ich hab es direkt im Ohr, wie die zwei Namen im Radio gesagt werden… 🤐
Also auf den ersten Blick klingt die Jury ganz gut, ich bin mit einigen Namen vertraut und glaube das diese auch eine gute Wahl treffen werden.
Bin schon gespannt was in der Show an Programmpunkten gezeigt wird. 22:55 Uhr als Beginn fürs Voting kommt mir relativ spät vor. Bin schon gespannt ob JJ auftreten wird (davon geh ich aus), oder ob eventuell auch Cesar Sampson uns musikalisch etwas präsentiert. Vielleicht sind auch andere ehemalige Vertreter Österreichs eingeladen? Würde mich freuen.
Ich versuche morgen mal was herauszufinden
Arbeite seit kurzem beim orf im Ticketservice
Das Studio hab ich schon gesehen, bescheidene Bühne , da hab ich mir mehr erwartet
Ohh ich schätze mal es handelt sich um die Bühne die seit Jahren beim ORF für Casting/Fernsehshows benutzt wird.
Kannst du mir sagen ob nochmal ein paar Tickets zum Verkauf angeboten werden?
Ja , genau , aber es erinnert halt echt sehr an die große Chance etc.
Stand jetzt leider nicht mehr
Wie viele Tickets gab es für den Vorentscheid insgesamt? Sind nur Sitzplätze? Ist die Halle sehr klein?
Das ist das größte Fernsehstudio des ORF, keine Halle. Je nachdem sind es 500-600 Sitzplätze.
Es ist die Bühne von Die große Chance. Der ORF produziert die Show so billig wie möglich, wird aber trotzdem ganz ok sein am Ende, denke ich.
Ich verstehe den Programmpunkt so, dass ab 22:55 die Votings bekannt gegeben werden, zuerst Jury dann Tele.
Damit wäre das Zeitfenster zum Anrufen von ca. 22:20 bis 22:55
Würde um die 10 Minuten pro Teilnehmer bedeuten + 30 Minuten Intervallacts
Ein wenig zu viel ORF Personal für meinen Geschmack, aber insgesamt hat man sich da Mühe gegeben.
Es ist mal eine gute Anzahl an Juroren. Bei 4-6 hat man zu leicht Groupthink (siehe DEU 2014).
Trotz der vielen ORF-Mitglieder finde ich das endlich mal eine gute Größe für eine Jury!
Gerne auch für die Länderjuries beim ESC – auch wenn das eher ein Wunschdenken ist und manche Länder dann wahrscheinlich sämtliche Musikexpert:innen zusammenkratzen müsste, die es gibt (man denke an San Marino).
43? Lieber Himmel…
Österreich will’s wissen und zaubert gutes Personal aus dem Hut. 😀
Der Grund für die vielen ORF-Juroren ist klar, man will auch die ORF Bundesländer-Regional-Studios eingebunden haben, aber ob auch Stefanie Groiss-Horowitz nur eine Stimme hat? – schwer vorzustellen.
Ansonsten viele Namen, die auch bei einer internen Auswahl des ORF immerwieder als Fach-Jury tätig sind.
Natürlich hat sie nur eine Stimme. Aber viele der Juroren waren schon im Vorauswahlprozess dabei, also da gibt es bei einigen schon eine lange Vorgeschichte der Meinungsbildung, die am Ende also nicht ganz unbeeinflusst gewesen sein wird.
Ohne Zweifel ist die österreichische Auswahl der Höhepunkt der Woche. I brenn auf Freitag.
Der eigentliche skandal ist doch: kein esc-k-blogger in der jury.
Gottseidank auch kein Wiwiblogger.
Gut. Die sind gefühlt eh schon überall vertreten.
Österreich und Deutschland kommen einfach nicht aus dem Quotenkeller. Bisher kann offensichtlich kein Lied die Buchmacher überzeugen. Ganz anders als bei Griechenland, die auf der 3 liegen wegen Akylas.
In Deutschland darft du offizielle (soweit ich weiß) auch keine Wetten auf den ESC abschließen, dass ist in anderen Ländern deutlich anders. Die Briten wetten ja bekanntlich auf alles, weshalb sie auch immer relativ gut dastehen, obwohl das jetzt nicht umbedingt mit dem musikalischem Erfolg zusammenhängt
Man hätte die deutschen Finalsongs auch einfach alle am selben Tag veröffentlichen sollen und nicht mit dieser Salamitaktik. Ich glaube die ESC-Bubble weiß von der Existenz mancher Songs noch gar nicht Bescheid, wie z.B. Molly Sue die sich mit der Veröffentlichung ihres Songs lange Zeit ließ im Vergleich zu den Anderen. Auch ist der deutsche Vorentscheid keine eigenständige Marke und einfach irrelevant, obwohl über einen direkten Finalisten entschieden wird.
Dazu spielt dort natürlich auch die Empirie und Statistik aus den letzten Jahren eine Rolle, mit den vielen Bottom-5-Platzierungen Deutschlands, obwohl in den letzten zwei Jahren die Tendenz ja in Richtung Mittelfeld ging. Aber anscheinend reicht das den Buchmachern noch nicht, um mehr Glauben in Deutschland zu setzen.
Zumal der deutsche Vorentscheid dieses Jahr mal wieder unterdurchschnittlich ist. Man hat aber das Gefühl, dass international im Allgemeinen ein Qualitätsschwund stattgefunden hat, da in vielen Ländern große Teile der Kunst- und Kulturszene den ESC aus bekannten Gründen boykottieren oder sich viele aus Angst vor Social-Media-Shitstorms gar nicht erst beworben haben.
Dann auch der von Anja die Zweite angesprochene Grund, dass in Deutschland nicht auf den ESC gewettet werden darf.
Und ich denke, man muss einfach akzeptieren, dass viele Leute sich niemals dazu durchringen werden, für Deutschland anzurufen, aus politisch-historischen Gründen und weil Deutschland momentan international den Ruf hat, in Europa der Hauptkomplize bei einer bestimmten militärischen Angelegenheit zu sein. Der Ruf Deutschlands ist vielleicht noch geschädigter als während der Euro-Schuldenkrise.
Der deutsche Beitrag muss so gut sein und der Künstler so charismatisch und sympathisch, dass die Leute vergessen, dass es sich um einen deutschen Beitrag handelt, so wie bei Lena und Michael Schulte, und abgestuft noch Tynna. Da ist dieses Jahr leider mal wieder keiner dabei.
Was die Buchmacher denken ist ungefähr so interessant als wenn in China ein Sack Reis umfallen würde. Am 28.02.2026 votet Deutschland und nicht die Buchmacher. Man sollte das Wetten auf den ESC sowieso entweder ganz verbieten oder deutlich einschränken.
Das ist bei Griechenland jedes Jahr so, da es dort anscheinend ein paar Leute gibt, die wetten sobald der Song rauskommt. Zu diesem Zeitpunkt wettet praktisch niemand, die Quoten werden tlw. nur von den Wettbüros angepasst und fußen gar nicht auf tatsächlichen Einsätzen.
Auch die beste Jury kann nichts retten, wenn das Ausgangsmaterial schlicht schwach ist.
Mir sagen die Namen nichts. Wichtig ist,
dass auch Jugendliche und jüngere Juroren mit dabei sind.
Die richtige Antwort auf alles ist 42! 😉
Da ist also einer zu viel.
Aber wehe sie werfen den Michael raus!
43 Jurymitglieder erscheint mir jetzt aufs Erste doch recht viel, aber so lange „Unsterblich“ gewinnt, kann ich damit leben 😛
22:55 Uhr finde ich relativ spät, aber, da ich dummerweise von 20 bis 22 Uhr bei einer Veranstaltung bin, kommt mir das zugute. Dann kann ich wenigstens die Verkündung der Abstimmung verfolgen 😀
Mir scheint, Österreich macht dieses Jahr jede Menge richtig! 👍🏻🍀
43? Ist das nicht die Zahl, die ORF-Generaldirektor Roland Weißmann nannte, als er gefragt wurde, wie viele Länder am ESC 2026 in Wien teilnehmen werden?
https://esc-kompakt.de/neue-rekordzahl-an-teilnehmerlaendern-beim-esc-2026-orf-generaldirektor-rechnet-mit-ueber-43-laendern/
Die offenen Wunden 🥲
Der ORF wirkt auf jeden Fall sehr motiviert. Bin gespannt wie die Jury am Ende abstimmen wird
Die Größe verhindert, dass ein Jurior mit sehr ausgefallenem Geschmack am ende das Ergebnis zu sehr beeinflusst. Für mich gibt es aber eigentlich nur eine Wahl und die ist Frevd!
Riddle ist ein absolut geiler Song
Ja. Das ist er.
Wenn ich ganz alleine zu entscheiden hätte, würde ich wahrscheinlich Riddle wählen.
Keine Ahnung, wer da gewinnt.
This!
Wann lässt man bitte endlich den ewig gleichen, tranigen ESCKlüngel aus den Jurys?!! Kein Wunder wenn ständig der gleiche Schmodder gewinnt!
Ganz schön viel ORF-Personal und eher wenig Musiker*innen. Und wozu die ganzen Journalisten? Was genau qualifiziert die für die Auswahl eines ESC-Beitrags?
Und warum ausgerechnet 43? Finde die krumme Zahl so random… Warum hat man dann nicht die 50 voll gemacht und wenigstens noch ein sieben Leute mit ESC-Background dazu geholt?
Dabei ist doch „42“ die Antwort auf alle Fragen – zumindest wenn man als Anhalter durch die ESC-Galaxis unterwegs ist,
Das wollte ich die ganze Zeit schon schreiben. 😀
43 ist die österreichische Telefon-Vorwahl.
Naja österreichische Musiker*innen in der nationalen Jury wäre etwas heikel, weil da kennen sich einige natürlich ganz gut untereinander. Ich kann verstehen, dass man nur internationale Musiker*innen ausgewählt hat.
Die vielen Presseleute verwirren mich doch schon. Ob da wirklich Komptenz dahinter steckt, müsste man noch recherchieren. Wenn hier alle Sender der ARD einen für die Jury abstellen sollten wäre hier das Geschrei groß. Oder Servus TV, der hierzulande nur als Unterstützer der Schwurbler bei Corona und danach der AfD bekannt geworden ist, finanziert vom rechtslastigen Redbull-Chef.
Nein, dann doch lieber mehr Leute aus der Musikszene.
Die Presseleute sind allesamt Musikjournalisten.
43 ist auch die Teilnehmerzahl vom ESC 2018, im Michael-Schulte-Jahr 👀😁
Naja, es gibt keine Chance…
Das sieht so aus, als wollte man bei der Nominierung ja niemanden auslassen. Inwiefern das jetzt die Verhältnisse beim ESC wiederspiegelt oder auch nur ansatzweise fachlich kompetent ist, weiß ich nicht, aber ich ahbe große Zweifel.
Was hat eigentlich Jamala überall zu suchen? Aufmerksamkeitsdefizit?
Sorry, ich mag sie halt einfach nicht.
mit dem Rest der Jury Frevd verhindern? 🤔 *duckundweg*
Vermutlich!
Ich glaube kaum, dass sie sich selbst eingeladen hat.
Ich stelle mir immer die Frage, wie Experten ihre Punkte verteilen. Entweder sie vergeben ihre Punkte schlichtweg nach ihrem persönlichen Geschmack (was ich hoffe). Oder sie bepunkten jene Beiträge, wo sie meinen, diese Beiträge kommen beim ESC gut an.
Das sind 43 verschiedene Individuen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die alle genau gleich funktionieren. Ich nehme an, dass alle Juroren eine „Entscheidungshilfe“ ähnlich wie beim ESC erhalten und so motiviert werden, die Songs nach bestimmten Kriterien (Originalität des Songs, Stimme, Bühnenpräsenz, etc.) zu bewerten. Beim ORF kanns aber auch sein, dass der sich gar nicht darum kümmert. Am Ende ist sowas natürlich immer auch Geschmackssache.
Ich halte auch nix von den Vorgaben der EBU. Nehmen wir an jemand singt alle an die Wand, hat aber ein bescheidenes Lied. Und umgekehrt. Ich finde es auch ein Unding, dass die Juroren beim ESC alle Beiträge von Platz 1 bis 25 einordnen müssen. Besser wäre es, wenn sie nur die Top 10 einordnen müssten. Oder noch besser wie früher, jedes Lied bekommt von 1 (schlecht) bis 10 (super) Punkte.
Ich glaube nicht, dass das genaue Prozedere so wichtig ist. Wenn ich entscheiden müsste, würde ich auch direkt nach jedem Song von 1 bis 10 bepunkten. Ich sage immer, man soll daraus kein wissenschaftliches Projekt machen. Es ist und bleibt eine Unterhaltungsshow.
An sich find ich die Idee der größen Jury nicht so schlecht, auch wenn sie mir etwas zu eintönig und wenig ESC Bezug in teilen aufweißt. Ich hab gestern das Video von Paranoid Music gesehen der wohl in den letzten Jahren bei der Bewertung in Österreich gefragt war. Ich denke das einige Jurymitglieder aus der gleichen Vergangenheit kommen, hab deswegen zunächst mal mehr Vertrauen darin. Auch wenn man sich Daten vom ESC an sich (z.B. ESC-Tom) gibt Österreich ja generell ein relativ breites Jury Bild ab, was ich generell nicht schlecht finde.